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Hersfelöer Tageblatt

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Nr. 2M

Mittwoch- de« S1. September

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*# In Berliner politischen Kreisen waren in den loh­ten Tagen mehrfach Nachrichten aus Bayern eirtgetrof- fen, die von einer unmittelbar bevorstehenden Onisch- Zefahr in München sprachen. Bei näherer Prüfung er­wiesen sich die Nachrichten als übertrieben Die Er­mittlungen sollen jedoch das Vorhandensein rcchtsr-M- kaler Gruppen in Bayern, die mit einzelnen unbotmä­ßigen Formationen in Nieder- und Mittelschlesien in Verbindung stehen, abermals dargetan haben. In die­sen Teilen Schlesiens befanden sich vor ihrer Auflösung zahlreiche Selbstschutzorganisationen. Während sich die ruhigen,- disziplinierten Elemente nach der Auflösung des Selbstschutzes in ihre Heimat zurückbegaben, blieben andere bekanntlich in Verbänden zusammen. Diese Ver­bände, in denen unverantwortliche rechtsradikalgesinnte Führer die Mannschaften beeinflussen, bilden nach An­sicht Berliner politischer Kreise eine ernste Gefahr. In­folgedessen fand Montag nachmittag 4 Uhr eine längere Besprechung über diese Verhältnisse in Schlesien statt. An der Sitzung nahmen außer dem Reichskanzler der Reichsminister des Innern Dr. GraLnsner, Minister Dr. Rathenau, der preußische Minister des Innern, Domirkic»s, sowie Vertreter der anderen zuständigen Stellen teil. Die Erörterungen befaßten sich in der Hauptsache mit der Methode der Bekämpfung dieser un- erlaubte» Verbände. Die Beschlüsse, die gefaßt wur­den, waren vertraulich

Dr. Heim für eine Politik der Mitte.

->* Der Reichstagsabgeordnete Dr. Heim hat in einer Versammlung des Christlichen Bauernvereins in Tün- tenhausen über die politische Lage ociprvdien und dabei erklärt, wenn es zu einem Geueralsireik kommen sollte, würden die Bauern den Generalstreik auf der ganzen Linie mitmacl)en. Gegen den Reichskanzler nahm Dr. Heim stark Stellung und erklärte, noch niemals habe sich ein Minister so blamiert. Was das sogenannte Ver­schwörerschloß auf Nenbeuren betreffe, so habe noch kurz- lich ein aktiver Reichsminister aus der Veit des Herrn Dr. Wirth dort geweilt. (Zuruf: Hermes.) Mit aller Entschiedenheit sprach sich Dr. Heim für eine ^oüUOer Mitte aus. Was wir brauchen, sei nicht eine Politik der Krawalle, sondern der Geduld. Die Versammlung sprach dem Minister von Kahr den Dank für die bisher dem Vaterlands geleisteten Dienste aus.

DerZweck" der Erklärung Stegerwalds.

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Der amtliche preußische Pressedienst veröffentlicht fol- s®fc

Streitfalles zwischen dem Reich und Bayern ist am Schluß ausgesprochen worden, daß die Angelegenheit nicht durch die Parteibrille, sondern ruhig und fachlich betrachtet und behandelt werden müsse. Wie berechtigt dieser Hinweis war, geht aus mehreren Presseäutzerun- gen im Anschluß an die am gleichen Tage veröffentlichte Erklärung der preußischen Regierung hervor. Preußen hat mit diesen beiden Schritten überhaupt nicht Partei ergreifen wollen, weder gegen das Reich noch für Bayern. Aufgabe der preußischen Regierung bet der Gesamtlage am letzten Sormabend war es vielmehr, zu verhindern, daß neben dem Streit zwischen Reich und Bayern, sich nicht noch ein weiterer Streit zwischen Preu- Hen und Bayern ohne das Zutun Preußens herausbil- ren werde, womit die politische Gesamtlage verschärft worden wäre. Das war der alleinige Zweck der Erklä­rung der preußischen Regierung. In der eingangs wähnten Aeußerung des preußischen Ministerpräsid« ist ausgesprochen worden:daß der jetzige Streit bei der außerordentlich ernsten außenpolitischen und fhtan= zielten Lage des Reiches und bei der Erregung im In- Rer« aus Anlaß der Ermordung Erzbergers nicht geeig­net ist, die Frage der staatlichen Zuständigkeit zwischen dem Reich und den Ländern auf die Spitze zu treiben nnd zur endgültigen Klärung zu bringen."

Erweiterung der Regierungskoalition.

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#-»< Berlin. In einer Besprechung zwischen dem Prä- üdium des Reichsbürgerrates und dem Reichskanzler be­kannte sich der Reichskanzler neuerdings zu einer Po­litik der Mitte unter Hinzuziehung aller Parteien zwi­schen der Deutschen Bolkspartet und der Sozialdemo- Natie Er betonte die dringende Notwendigkeit einer bitteren Grundlage für die Politik des Wiederaufbaues nnd fand damit allgemeinen Beifall der Vertreter des Reichsbürgerrates, unter denen sich Angehörrge aller bürgerlichen Parteien und ein Vertreter der christlichen Gewerksthaften befand.

AMmatum an Bayern?

»-»Berlin. In den Verkaudlunae« mit Bayern ist am Montag ein neuer Schritt des Reichskanzlers bei dem bayerischen Gesandten in Berlin erfolgt. Der Reichskanzler verlangte in bestimmter Form, daß der Erlaß des Reichspräsidenten bis »««» 60. September« i« Bayern durchgeführt werde. Der Reichskanzler erklärt sich ernent zu Verhandlungen bereit.

Das Ablehnungsschreibe« Kahrs.

iw Der bayerische Ministerpräsident Dr. von Kahr hat aus Berchtesgaden unter dem 18. September an den Landesausschuß der Bayerischen Volkspartei ein Schreiben gerichtet, worin es heißt:Als neugewahlter Ministerpräsident wäre ich in der Zwangslage, mich auf den Boden deß Beschlusses des ständigen Landtagsaus schusseö vom 11. September, der mich zum Rücktritt be- IS hat zu stelle». Ich könnte dies auch heute mit meiner grundsätzlichen Auffassung über das Verhältnis Utes Reichs zu den Einzelstaaten nicht vereinbaren. Aus

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diesem Grunde fühle ich mich leider nicht in oer Lage, das vertrauensvolle Anerbieten der Bayerischen Volks­partei anzunehmen."

Die Suche nach einem Nachfolger Kahrs.

t* Für das Ministerpräsidium dürfte lautB. T." die Banerische Volkspartei den Staatssekretär Stingl präsentieren. Dagegen ist nach derD. A. Z." anzu- nehmen, daß entweder Staatsrat im Ministerium des Innern Schmelzte, der bisher die rechte Hand des Herrn von Kahr war, oder der frühere Kultusminister von Kmilling mit der Kabinettsbildung betraut werde.

KiiMg W*Ms in derW^WW^.

w Parts. (B.' Z.) Während am Montag noch die französische Presse hartnäckig behauptete, England habe Frankreich vollständig zngestittnnt, die Rheinland-Zoll­grenze so lange nicht aufzuheben, solange Dentfchland s-ch nicht bcdingmtgslos der Kontrolle der Ein- und Ausfuhr unterwirft, gibt am Dienstag eine Havaßnote halbamtlich endlich zu, daß Differenzen zwischen der englischen nnd der franzöfftchcn Anffassnug bestehen. Die Differenzen bestehen darin, daß die Franzosen für die neu zu errichtende Enlentekontrollkommission für die deutsche Eilt- und Ausfuhr ein vollkommenes Vorrecht gegen Deutschland fordern, während die Engländer die­ser Kommission keine solche Machtbefugnisse erteilen, sondern die Entscheidung von Streitigkeiten dem Ober­sten Rat im Wege normaler diplomatischer Äerhand- lungeu mit Deutschland Vorbehalten wollen. Die Ha- vasnote bereitet auch den Rückzug der französischen Re­gierung von ihrer» bisherigen Standpunkt vor. indem sie endlich anerkennt, daß Deutschland die vom Obersten Rat geforderte KoiitreNkommiiston für die Ein- und Ausfuhr durchaus nicht grundsätzlich abgelehut Bat Die Note gibt zum Schluß der Hoffnung Ausdruck, daß alle noch bestehenden Meinungsverschiedenheiten durch die eingeletteten Verbandlungen bald ausgeglichen sein werden, so daß die wirtschaftliche«Sanktivue«" in kur­zer Zeit aufgehoben werden können.

RüchK«hMo der f?a»ZostfHeu Vtuhrarmee.

Die französische Regserung l at am 17. SrpieiüVkr'HA^ beua&eit eine Note übermittelt, m der es heißt:

Die französische Negier rag trat die Zurückverlegung der im Mai ö. I. in das br^cyte Gebiet gesandten Trup­pen nach Frankreich veschl^sieu. Die Truppenbewegung soll am 15'. September Heg innen und mit Ende Septem­ber beendet sein "

ES handelt sich hierbei uidn etw<i um eine Aufhebung der Wtlitärücheu- ^Sanriwueu", soudirn nUr "um eilte Zürückvsrlegnng der sogenannten Rrchrarmee, eine Maßnahme, die immerhin für die Bevölkerung des be­setzten Gebietes eine gewisse Erlerchierung bedeutet. In derSanktionen"-Frage ist der deutschen Reichsregie- rung noch nichts davon bekannt geworden, daß sich Eng­land und Frankreich über oie Aufhebung der wirtschaft­lichen Zwangsmaßnahmen geeinigt hättet:, die zur Zeit laufenden Verharrdlungen zwischen den beiden Länderrt dauern noch weiter an. Eine Meldung desTemps" will allerdings wissen, daß sich die Alliierten vollkom­men einig seien. Es ist aber wahrscheinlich, daß hier der Wunsch der Vater des Gedankens kst. Die Mel­dung lautet:

»* DerTemps" meldet aus Brüffel, daß man dort mit Paris und London vollkommen einig sei über das Weiterbestehen der wirtschaftlichen Zwangsmaßnahmen im Rheingebict.

Die Reparationen.

DerDeutsche" bringt von besonderer Seite eine Auslaffung über die Goldbeschaffung für die Repam- ttonen, worin er sagt, auch innerpolitisch müsse ein sol­cher Versuch der deutschen Wirtschaft, das Reich in den Stand zu setzen, in den nächsten Jahren Reparationen zu leisten, die Regierungsbildung maßgebend beein­flussen. Das Ziel Stegerwalös, eine starke Mitte als tragendes Gerüst zu schaffen, werde gerade für das rei­bungslose Gelingen eines Protzen Kreditplans von gro­ßer Bedeutung sein, denn dann werde auch das Aus- land eine Stabilisierung der Regierungsverhältnisse bei uns unbedingt wünschen müssen, die wir nur durch eine breite tragfähige Koalition der Mitte erhalten können.

Der Kampf gegen die Zwangsmaßnahme».

** München. (B. T.) Der demokratische Parteitag der Provinz Rheinhess.'u nährn eine Entschließung an, die die alsbaldige Aufyebung der wirtschaftlichen und militärischen, immer urihenvolle e wirkenden Zwangs- maßnahmerl fordert, aber Konzessionen ablebnt, die den deutschen Handel der ausländischerk Luxuseinfuhr aus- liefert.

Ei« Gelrei mabkomme« ClemenceauS.

»* Paris. (L. A.) DerDtatin" veröffentlicht einen Geheimvertrag, den Clemenceau am 15. Dezember IN9, also 5 Wochen vor der französischen Präsidentenwahl/ für die er als Kandidat aufgrstellt war, abgeschlossen hatte. Die interessantesten Pmrkte dieses Vertrages lau­ten. daß die Zahlurtgen Deutschlands in erster Linie zur Deckung der Besatzungskosten sowie zuc Bezahlung der Lieferungen von Lebensmitteln und Rohstoffen dienen müssen, die Deutschland unter den im Friedensvertrag vorgefeheiken Bedingungen bewilligt werden können.

Der Brennpunkt der europäische» Politik.

** Aus Paris wird gemeldet: Der Orient ist mehr denn je zunl Sirennpunkt der europäischen Politik ge­worden. Der Orient ist es, wo die Interessen Frank­reichs und Englands am schwersten aufeinander stoßen. Nach einer Stachricht aus London soll die griechische Re- aier««g beim Völkerbund um Vermittlung nachgesucht

haben. Schor: vor einigen Tagen war von etirem Schrit der griechischen Regierung die Rede, der den Oderstei Rat veranlaisen sollte, in der klcinasiatifchen Frage zi vermitteln. Es wäre verfehlt, so wird in unterrichtetet Kreisen erklärt, daran zu glauben, daß der erwähnst Schritt Griechenlands beim Völkerbund gleich eine 815 tion des Obersten Rates überflüssig machen werde Sollte sich die Wahrheit des griechischen Antrages beim Völkerbund bestätigen, so wird dies auf den Widerftani Frankreichs gegen die englische Orientpolitik znrmkzw führen sein, ein Widerstand, der durch die augenblick lichen Erfolge der Kemalisten an der Front bei Angort noch verstärkt wird.

»* Aus Paris wird gemeldet: Es scheint, daß der Wi­derstand der Franzosen im Völkerbund weniger stärkt Wirkung besitzt als im Obersten Rat. Es ist deshatt sehr zweifelhaft, ob Frankreich nicht im letzten Augen­blick die Erörterung des Orientproblems vor den Obeo sten Rat bringen wird, anstatt vor den Völkerbund Das würde auch in London begrüßt werden, denn map möchte die sehr verzwickte Orientfrage zusammen uns allen noch schwebenden Gegensätzen gemeinsam beharv deln. Dann rvirö auch roohl die Erklärung in maßge- bendeti Kreisen zu suchen sein, daß der Zusammentritt des Obersten Rates schon im Oktober erfolgen solle.

Das Wiesbadener Ablommen.

** Aus parlamentarischen Kreisen verlautet, daß sich die Reichsregierung voraussichtlich in ihrer am Mittwoch ftattfinbenden Kabine ttsratsntzmrq mit dem Wiederanf- bauabkommen, das seinerzeit zwischen den beiden Wies deraufbauministern Rathenau und Loucheur in Wiesba« den getroffen worden ist, und der Frage seiner RÄtfN zierung beschäftigen wird. Aller Wahrscheinlichkeit na® wird dabei auch das Datum der neuen Zusammerckuntt der beiden Minister besprochen werden.

Die Iahreszahmngen.

^ Das alliierte Garantiekomftee in Paris wird sich im Verlaufe dieser Woche erneut nach Berlin begehen. Das Komitee bat nach einer halbamtlichen Auslassung! bei seiner letzten Anwefettbeft tu Berlin «ne Reihe Nt-----£ aTTitgerraogetiättcn, an denen Vertreter der dettischest Regierung ieilgenmumeii haben. Im Verlause dieses Sitzungen hat man Erörterungen darüber angestellt, auf welche Weise die ersten Iahreszahlungen in Hübe von Zwei MMaröen Goldmark und die wandelbaren Zahlung gell in Höhe von 26 Prozent der deutschen Ausfuhrwerte gedeckt werden körrnen. Man hat die Ltefermrg von Wa--> ren und die Eintreibung gewisser Steuern ins Auge ge- ratzt. Weiter wurde die Frage "studiert, welchen EinfWD sie Zahlung in fremden Devifen auf den Geldmarkt ha­ben würde. Die Verhandlungen sind in der Zwischetizei« schriftlich fortgesetzt worden. Das Garanttekomitee rech" net damit, im Laufe feines erneuten Aufenthaltes ist! Berliir alle fchwebenden Fragen ohne weiteren Aufschub zu erledigen.

Oflnmaiflt des ööKeröundßs m der gSrüstlWsjnyL!

Den Mitgliedern des - Bölkerbundrates und Kerl Bolkerblmdversammluug ging der Bericht der vorläu-^ sigen gemischten Kommission für Rn stnngkbeschränk««^ gev zu. In dem ausführlichen Bericht verdienen »ori allem die politischen Betrachtungen über Sie allgemeinst Lage Interesse Sie versuchen den Nachweis zu führet daß die heutige politische Lage eine Abrüstung sehr schwierig macht. Als der Pakt ausgearbeitet wurde, fei heißt es wörtlich, rechnete man damit, daß alle Völker« Mitglieder derselben Vereinigung sein würden und daß die gemeinsame Absicht, den Fried» auf dem aesam-f ten Erdball zu erhalten, sie miteinander verbinde»? würde. Der Pakt ging von der Voraussetzung aus, daß, alle Nationen miteinander in Frieden leben mürbem, und daß nach den Erschütterungen des Krieges die Welkt zur Ruhe gelangen würde. Diese Bedingungen find« heute nur teilweise erfüllt. Drei Großmächte geboren, dem Völkerbünde nicht an. Solange aber nicht die Ver-. einigten Staaten, Deutschland und Rußland am Völ­kerbund teilnehmen, wird ed für seine Mitglieder äu­ßerst schwierig, einen gemeinsamen, einen systematischen und fortschreitenden Abrüstungßplan vorzunebme». Der Bericht weist des ferneren auf die Befürchtungen der Rußland benachbarten Staaten hin, die noch sehr un­sichere Lage der deutschen Republik, die ernste Span# nung zwischen Litauen und Polen und die Tatsache, daß die aus der Zerstückelung Oesterreich-Ungarns bervorae- gangenen Staaten sich noch nicht völlig der durch die ver­schiedenen Verträge geschaffenen Lage angepatzt haben. Zwischen Griechenland und der Türkei herrsche innrer noch Krieg, der Frieden von SevreS sei immer noch nicht ratifiziert worden und auch die mohammedanische Wüt sei voll Unruhe. Als einzigen wirklichen Fortschritt auf dem Gebiet der Abrüstung führt der Bericht die durch die Friedensverträge gewissen Staaten aufn. zwungene Abrüstung an. Die Ausführung dieser Be­dingungen ist auf dem Wege guter Verwirklichung. W- hoffen, daß sie durch die Errichtung eines ständigen ö mokrattschen Regstnes in Deutschland bekräftigt w Das wäre eine wesentliche Gewähr für Sie Anfreck- Haltung des FriedenS. Der^sericht befaßt sich noch verschiedenen Stellen mit der Entwafsnmlg Dentf. lands. So beißt es in dem Bericht der zweiten U: kommission über das Untersuchungsrecht des- bundes, man könne praktisch an das AbrüstunaSprol^ kaum herantreten, wenn man sich nicht zuerst darü. versichere, daß alle in den Verträgen vorgeschrieber Maßnahmen vollständig und loyal durchgeführt wc: den. Erst wenn auf diese Weise Sicherheit gef* ist, könne die allgemeine Abrüstung ins Auge gefr und allgemein gelöst werden. Diese Auffassung, die o b