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Reisfelder Tageblatt

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Freitag, dem $8» September

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tol LsrHsHM Hohes nacQfolger.

Der Kandidat der Bayerischen Volkspartei Graf Lerchenfeld ist mit 86 von 145 Stimmen zum bayerischen Ministerpräsidenten gewählt worden. 20 Mitglieder der Mittelpartei haben für v. Kahr gestimmt. Die sozialisti­schen Parteien haben sich der Stimme enthalten. Die : Mittelpartei macht ihren Eintritt in die Koalition von der klaren Antwort Lerchenfelds auf verschiedene Fra­gen, besonders die der Aufhebung des Belagerungszu­standes, abhängig. Ueber die Mitglieder des Ministe­riums ist noch nichts bekannt. Lerchenfeld gilt als voll- ! kommen abhängig von der Bayerischen Volkspartei. Das Programm des neuen Ministerpräsidenten umfaßt vor allem zwei Punkte: Föderalistische Politik im Rahme« unentwegter Reichstreue und Festhalte« an den christ­liche« Grundsätze«.

Weise die am 31. August dieses Jahres bezahlte Gold- milliaröe aufgebracht worden ist und welche Erfahrun- gen die deutsche Regierung bei der Beschaffung der er­forderlichen Devisen gemacht hat. Im weiteren Ver­lauf der Verhandlungen wird natürlich auch die De- visenlage des Reiches, besonders mit Rücksicht auf die Rückzahlungen im laufenden Reparationsjahre zur Er­örterung kommen.

Das Programm der Abrüstungskonferenz.

Das Rentersche Bureau meldet aus Washington, der Programmentwurf der Regierung über die Ab­rüstungskonferenz wurde den Teilnehmern an der Kon­ferenz übermittelt. Das Programm enthält folgende Punkte: 1. Beschränkung der Rüstungen zur See und Ausführnngsbestinnnungen, 2. Kontrollbestimmungen

ferenz Punkt«

Ueber die Persönlichkeit des zum bayerischen Mini­sterpräsidenten gewählten Grafen Hugo von Lerchenfeld und die Aussichten, die dessen Wahl für eine Ueberbrük- kung der Gegensätze zwischen Bayern und dem Reiche bietet, drahtet uns unser Berliner M.-MUarbeiter:

** Die Wahl des Grafen Lerchenfeld zum bayerischen Ministerpräsidenten kann sowohl vom Standpunkt Bayerns als auch von dem des Reiches als eine günstige bezeichnet werden. Lerchenfeld entstammt einem alten bayerischen Geschlechte, und es kann als sicher gelten, daß er als guter Bayer stets bestrebt sein wird, die Stellung Bayerns innerhalb des Reiches zur Geltung zu bringen. Er hat aber auch durch seine mehrjährige Tätigkeit im Reichsdienst die Bedürfnisse und Notwendigkeiten des Reiches kennen gelernt, und man darf daher erwarten, daß er ohne Vorurteil den Fragen gcgenübersteht, in denen ein Ausgleich zwischen den Interessen des Reiches und den besonderen bayerischen Interessen hergestellt werden muß. Er hat diesen Standpunkt auch bereits zum Ausdruck gebracht in der von ihm gegenüber der Bayerischen Volkspartei abgegebenen Erklärung:Für gute bayerische Politik im Rahmen der Reichstreue." Es wäre dringend zu wünschen', daß nunmehr nach der Bil- dung einer aktionsfähigen bayerischen Regierung der Gegensatz zwischen Bayern und dem Reiche, der in der Frage der Aufhebung des Belagerungszustandes und in der Frage der Zeitungsverbote entstanden ist, baldigst beseitigt würde. Wie wir hören. Hat der neue bayerische

Mr die neue Regelung der Kriegführung, 3. Beschrän­kung der Rüstungen zu Lande, 4. Fragen betr. China, 5. Fragen betr. Sibirien, 6. die Mandate über die In­seln.

Die Ratifizierung des Friedens mit Amerika.

e-s London. Aus Washington wird gemeldet: Nach einer längeren Unterredung mit Senator Lodge hat Präsident Harding beschlossen, die Ratifizierung der Verträge zwischen den Vereinigten Staaten von Ame­rika und Deutschland, Oesterreich und Ungarn zu be­schleunigen. Senator Lodge hat dem Präsidenten Har- ding mitgeteilt, daß für Donnerstag die Senatskom­mission für auswärtige Angelegenheiten einberufen

Verträge zwischen rika und Deutsch

worden sei.

»* Washington. Der Kongreß ist am Donnerstag wie-

der zusammengetreren. Präsiden Harding übermittelte ihm den deutschen, östecrerchischm

densvertrag. Senaror Lodge, der repuAikanisl

rie- rer,

hatte eine Besprechung mit dem Präsidenten. Dem Ver­nehmen nach wurde vereinbarn die Verträge dem Aus- schutz für auswärtige Angelegeube leu zu Überwerfen, des­sen Vorsitzender Senator Lodge ist.

Ludendorff gegen das NevüAcheMSrchsn.

DerMatin" veröffentlicht eine Unterredung des Generals L«Se«hsrff, die dieser dem Sonderkorrespon­denten des Blattes, Sauerwein, gewährt hat. Sauerwein stellte folgende Frage: Im Auslande, namentlich in Frankreich, werden Sie, Herr General, als der Mann dargestellt, der durch seinen Einfluß und durch feine Au­torität, die namentlich in Bayern groß ist, und KjreLckür

ritten

Ministerpräsident auch bereits die AbNch- aeä"ULrt^^ . gm^fflWr^'^F^^ ^IMrfLlJTiVkr-^KiM»^ L«-e«-orsf erklärte: Ein Revanchskrieg Deutschlands

einem guten Ende zu bringen. Er wird zu dieiem Zweck ^, öje Miierten und gegen Frankreich ist für nnbe- bereits am Sonnabend in BerN»,<rincreffe«. Mmv'tc Zeit vollständig unmöglich. Franvetch besitzt

Die Auffassung i« Berliner parlamentarischen Kreisen. cirte ^»t allen Kampfmitteln reich ansgestnttete Armee.

Die Auffasiuug i« Berliner

w In Berliner parlamentarischen Kreisen betrachtet die Wahl des Grafen Lerwenfeld zum bayerischen

man die Wahl des Grafen Lerwenselo zum vayeri wen Ministerpräsidenten als einen lebhaft begrüßenden Ent­schluß der banerischen Parteien. Der au» altem einge- sefsenem bayerischem Geschlecht stammende neue, Mim- stervräsident ist, wie sich Berliner parlamentarische Kreise äußern,^ eine Persönlichkeit, die anßertzalb des Parterbetriebes steht. Es ist zu erwarten, daß Graf Lerchenfeld eine starke Autorität t« »a«r«' besitzen wird. Man erwartet, daß neben einer Klärung der Lage in Bayern nunmehr auch bald die Verhandlungen mit dem Reiche fortgesetzt werden.

Berliner PresscstiiMU-n.

«. Der neue bayerische Ministerpräsident. Graf von Lerchenfeld findet in den wenigen Serl^

fern, die seine Wahl besprechen, eine wohlwollende Auf- «ahme. So erblickt 5. 9t dasBerl. xagcbl " in der Wahl ein günstiges Anzeichen für eine Verständigung mit Bayern ohne Gefährdung der Reichseinheit.

Forderung nach Amtsenthebung Pöhuers?

^ Wie aus München gemeldet wird, wird von den drei bayerischen Koalitionsparteien im Landtag vor- ssichtlich ein Antrag eingebracht, werden, in dem die t ernung des Münchener Polizeipräsidenten Pohner

eine mit allen Kampfmitteln reich ausgestnitere Armee, die stets bereit ist, zu marschieren, und die jede Frank­reich feindliche militärische Organisation vernichten kann, und das umsvmehr, als wir durch die Zerstörung der deutschen Kriegsindustrie jede Möglichkeit verloren ha­ben, neue Kriegsausrüstungen zu schaffen. Es ist eine absurde' Einbildung, zu glauben, daß Deutschland eine moderne Armee im geheimen organisieren könnte. Ge­neral Lndendorff erklärte schließlich: Die große Frage der Zukunft ist folgende: Werden die Völker Europas und besonders Frankreich, England und Deutschland den festen Willen finden, die Vergangenheit zu vergessen, und werden sie sich die Hand reichen, um gemeinsam und unter Berücksichtigung der Interessen aller Völker En- ropa wirtschaftlich wieder auszubauen? Wenn sich ein solcher Wille nicht finden sollte, wie ich es leider be­fürchte, so wird der furchtbare Zusammenbruch vo« ganz Europa nAvermeidlich sein.

aus

von seinem Posten'gefordert wird.

Die nächster» ZMungsraten.

Der -Temps" teilt mit, daß das Interalliierte Ga- rantiekomitee in Berlin eine Reihe wichtiger Fragen zu lösen haben werde. Unter anderem handle es sich darum, die Garantien für die Einhaltung der nächsten Zah- luugsterE die Kontrolle über die deutsche

Ausfuhr zu sichern und die Zahlungsmodalltmen für die näcksten deutschen Fälligkeiten zu regeln. Die beide« nächsten Verfalltage sind der 15. November 1921 und der November»^ den

Gegenwert von 26 v. H. seiner Ausfuhr wahrend de» Quartals vom 1. Mai bis 31. Juli her Temos" unter migrmtöelegung einer Gesamtttiis- fuhr"vou 6 Milltarden Goldmark auf 300 M-«« Golbmark schätzt. Am 15. J auuar werden werter«, aütt Millionen fällig als Werteljahrsrate oer festen Annui­tät von 2 Milliarden Auf diese beiden Beträge kommen selbstverständlich die in der Zwischenzeit von Teutnh- tand gewachsen Naturalleistungen in Zurechnung.

Die Berhandlnngcn mit der Garantiekommissto».

«Merlin <F K) Das Eintreffen der interattiierten ©Ät^Ä ist für Freitag uachmft- ^ÄfÄeÄfeÄgÄstÄ t'ÄSSÄÄ ^»S5»

Besprechnugen beim Reichspräsidenten.

3-j Berlin. Der Reichspräsident hat für Sonn­abend die Führer der Deutschen Volksparts; zu einer Bespreche«« geladen. Man nimmt mit Bestimmtheit an, daß die Nntcrrednng dem Eintritt der Dentscheu BoNs- »artei in die Keichsregiernng gilt. Nach Erklarnngen des Reichskanzlers Dr. Wirth zu Parlamentariern soll die Berbreiternug der Regiernugsbasts mit tunlrchfter Beschleunigung durchgeführt werden.

Beginn der ParlKmentsarbeit.

M Berlin. (B. T.) Der Reichstag tritt am Dienstag zusammen. Der volkswirtschaftliche Ausschuß uirmnt je­doch bereits Donnerstag rwchmfttag ^me Arbeiten auf.

Der Bund der OberstSiefier an den BSlkerbuussrat.

w Der Bund der Oberschlesier sandte an den Volker- bundsrat in Genf folgendes Telegramm. Ueber 500 0v0 im unterzeichneten Bnnd vereinigte Oberschlesier bitten den hÄeu VölkerblinSsrat, bei der Entscheidung über die oberschlesische Frage zugleich die politische, kulturelle, sprachliche und wirffcbafUtdie Gleichberechftgung speziell der bisher zurückgesehicu volmfwen Oberschlesier. durch eine weites,gehende bundcsftaatlichc Autonomie in einem SteUten Oberschlesien zu gewührleiste-r nud uns Gelegenheit zu geben, »Niere chreMezüglichen Wün­sche persönlich zu vertreten. Vom Gemralse retariat des

Völkerbu ndrates gin^ W^ ein: Der Ge­

neralsekretär des Bölkerbundrates gibt sich die Ehre, den Empfang Ihres Telegramms zu bestätigen. Das icLuamÄ Mitgliedern des Völkerbundsrates überreicht werden, die mit der Vorbereitung der Et- scheidnng über die oberschlesische Frage beschäftigt und.

Die Ernte in Oberschlesien.

w Zu dem Ertrag der diesjährigen Erute in Ober- schlesien wird berichtet, daß das Wintergetreide leidlich gut durch den Winter gekommen ist. Die Ernte kann auch als gut angesprochen werden. Die Ernte der im

Frühjahr bestellten Felder steht ebenfalls leidlich <M Sie wäre aber besser gewesen, wenn der PolenaufttanS mit den vielen Requirierungen von Pferden und Fuhr­werken und der Arbeitermangel die Feldarbeiten nicht erschwert hätten. Oberschlesien wird mit seinen Kartof­feln voraussichtlich auskommen.

Die Forderung der Helgoländer.

Die Helgoländer haben in einer Volksversamm­lung ihre Forderungen aufgestellt, in denen es heißt: Eigene Finanzverwaltung, wie sie feit Jahrhunderten' bestand, eigene Zollverwaltung, wie sie in der Verfas­sung garantiert ist, Selbständigkeit der Jnseloerwal- tung, Unabhängigkeit vom Kreisausschutz zu Meldorf:

Reue Lohufordcrnngeu der Eisenbahner bevorstehend.

** Berlin In den am Mittwoch stattgefundencu Or- gamsationsversammlungen der Eisenbahner in dem Ti- rektiousbezirk Berlin wurde beschlossen, mit neuen Lohn­forderungen an den Reichsverkehrsminister hsrauznlre- te«, da die bisher Pewiüig.en Tenernugszulagen durch! die rapid fortschreitende Teuerung der Lebensmiitelf überholt und auch ungenügend seien.

Neue Tarifverhandiuugcn im Bersicheruugsgewerbs.

^ Berlin. Wie der Zentralverbaud der Angestelsterv mitteilt, hat der Reichsarbeitsmtüister in dem Tarifstreit- der Berstcherungsangesteütm Einigungsverhandlungeuf anberaumt. Der Schiedsspruch, der seiner Zeit vour- Schlrchtungsausschuß gefällt worden ist und der den Ar-, beitgebern anheimstellt, sich mit den Angestellten zu ver­ständigen, ist von den Angestellten mit einer Mehrheit von uBei- SO Prozent -wgelehnt worden Trotzdem mit ^-?^?'^chsregierung nicht zu Lohnkämpfen in den An- geftelltenkretfen kommen lassen. Auch die Lohnbewegung? der Buchdruckergshilsenschast soll hierin einbegriffen sein.

Uebertritt vo« Braudeuftems zur Sozialdemokratie ; «^ N^^?^'E. $3 Der W^ückgetretenr thüringisches Minister Freiherr von BrandenTsu, der wahricheinlichl die Bildung des neuen Kabinet's übernehmen wird, im offtzreü zur Sozialdemokrarischeu Partei übe> getreten. !

Horchverratsverfshrsn gegen einen Kultusminister, i

** Dresden. (B. T.) Von feiten der Dresdenen Staatsanwaltschaft ist jetzt gegen den sächsischen Kultus­minister Flettzusr auf Grund des S in) des Strasgesetz- bnches ein ^erfuhrpM onbnnaia gemacht worden. Es Ha­uer wird beschuldig-, ^ ;rer -.« -a.

August in Dresden Hüttfaud, ferne Zuhörer öffentlich zur Anwendung von Gewalt aufgefordert zu haben, nun den bürgerlichen Staat zu zertrümmern.

Müller-Braudeuburg.

i»* Dresdr«. tB. T.) Die Meldung über die Beru-, fung des bekannten Majors MiMer-Brandenburg zum Pressechef der sächsischen Landespolizei wird jetzt amtlich dementiert. In Wirklichkeit soll aber die Ernennung: in der Tat erfolgt, aber im letzten Singendstes aus vor­läufig «och unbekannten Gründen wieder rückgängig gemacht worden fein.

Gegen die milde Börseufpekulatio«.

** Wie«. An der Börse haben sich die Demonstratio­nen am Donnerstag wiederholt. Dtehrere TeilnehmeO der Börse wurden von der erbitterten Menge verprit», gelt Größere Ausschreitungen wurden durch ein Wacht- kommanüo verhindert. Gegen 10 Uhr wurde die Börse vollständig durch Militär abgesperrt.

Die Wirkungen des Ubootkricges.

** Rotterdam. DerRotterdamsche Courant" meidet aus London: Die schweren Wirkungen des deutschen^ Tauchbootkrieges werden allmählich durch die Verössent-^ lichungeu der großen Schiffahrtsgesellschaften bekannt. Die Withe Star Linie erhöhte ihr Aktienkapital auf 200 Millionen Shilling zur Deckung der ersten Zahlungen für die durch die Verluste im Kriege notwendig gewor-! denen Neubauten von 52 Daurpsern.

Zusammentritt des amerikanischen Kongresses.

ik* Der Kongreß der Vereinigten Staaten ist zusam-8 mengetreten. Harding hat eine Botschaft betreffend dem Friedensvertrag mit Deutschland und Oesterreich ge-u fandt.

MKerlei vom Sage.

** Aus Athen wird gemeldet, daß die griechische Armee.

vor Sakaria neue Stellung bezogen hat.

** Der nengemädUe Thüringische Landtag ist für den 5. und 6. Oktober einberufen worden.

Die Rheiulandskvmmisfion hat dieJugend" auf! 3 Monate für das besetzte Gebiet verboten. _

Wegen der Plünderung des ersten amerikanische« Lcbensmittelznges in Rußland bat die amerikanischö- Regierung nach einer Meldung aus Riga die vorläufige Einstellung jeder weiteren Hilfsaktion ungeordnet

Tschitscheri« sandte eine neue Note an die alliierten Regierungen, daß die Sowjetregierung nach wie vor der internationalen Hilfskommission die Einreise ver-

3 Monate für das besetz! Wegen der Plitnoer

weigern müsse.

Die Mörder Erzhergers halten sich nach einer Mel­dung aus Genf vermutlich in der Schweiz auf.

»< Bei einem Demonstrationszuge ArHejwloser in ei­nem Londoner Stadtteil stießen die Demonstranten auf. Polizeitruppen, die den Weg versperrten. Die Demon­stranten gingen gegen die Polizeimannschaften vor. Es kam zu einem Handgemenge, wobei mehrere Arbeitslose verhaftet wurden. Erst nach der Ankunft einer große- rat Abteilung berittener Polizei konnte die Ruhe wie-? derhergestellt werden.