Einzelbild herunterladen
 

ersfelöer Tageblatt

s st.izeigenpreis für die einspaltige Petitzeiie oöee betenRaum 4OPfenm8,fär auswärts60Pfznmg, : i üie Reklamezeile 1.50 Mark. Bei WieSerhoinngen : t NachlaK. » Kür die Schriftleitung verantwortlich Kranz Kunk in hersfelü. Kernsprecher Hr. 8. :

Hersfelöer Misblatt"

Mmtlicher Muzeiger für den Kreis HersfelS

iEridiaiaf jeden Kodientag. Der Bezugspreis befregi im noraus zahlbar, für ßersfeld 9.00 (Dk dur* : die Pest bezogen 12.00 Mir., bei freier Zufteüuog : ins Baus. Druck und Verlag eon budmig Funks j Buchdruckers! in Bersfefd, Oliijiied des VDZV.

Nr. 242

Sonnabend, den 15. Oktober

1821

Der Skandal von Venf.

Es ist nun leider kein Zweifel mehr möglich, daß die Meldungen von der beabsichtigten Lsslöümg des w'-ch- tigsten Teiles OberschlesienS vom deutschen Mutterlande, ihre Bestätigung finden. Mau hat m Gens, unter an- gebltcher Wahrung von Stecht und Vernunft, gewagt, dieses furchtbare Verbrechen am deutschen Volke, nein, au den ewigen Grundgesetzen der menschlichen Ber- Funft überhaupt zu begehen. Der Tag, an dem die ver­hängnisvolle Entscheidung des Völkerbundsrates gefal­len ist, wird in der Geschichte als der schwärzeste Tag ser seit dem Waffenstillstände verflossenen Periode zu retten haben. Gebeugt von dem Drucke unserer Nieder­lage, haben wir uns seiner Zeit in die Bestimmung ge­fügt, daß, wie in anderen deutschen Gebietsteilen, so auch in Oberschlesien, einem urbentfdieu Lande, dessen Zuge­hörigkeit zu Deutschland durch die Jahrhunderte hiu- !durch niemals bestellten worden ist, eine Volksabstim­mung. über das Schicksal des Landes entscheidet. Diese ^Volksabstnmuung hat eine starke Major-tür augunfien Deutschlands ergeben. Allerdings ist diese Majorität nicht konstant. In gewissen Gebieten ist die polnische iBevölkerung, besonders auf dem Lande und mehr nach Osten hin, überwiegend, in allen Städtecr aber, die schließlich für das Kulturleben der ganzen Provinz aus­schlaggebend sind, ist eine deutsche Bevölkerung ansässig, die die polnische nur ein Bedeutendes an Zahl übertrifft.

Mau erinnert sich, daß die Bestimmung hinsichtlich der Volksabstimmnng in Oberschlesien sozusagen eine .Vergünstigung war, die sitguniten Deutschlands im Friedens vertrage durchgesetzt wurde. Ursprünglim war

beabsichtigt gewesen, ganz Oberschlesien ohne viel Feder­lesens, genau wie die Provinz Posen, dem polnischen 'Staate anzugliedern. Nachdem man aber einmal die Volksabstimmung vertragsmäßig feftgetegt hatte, war ein Handeln unb Deuteln nicht mehr möglich. Recht und Gesetz und logische Vernunft verlangten gebieterisch, daß der Buchstabe des Vertrages erfüllt werde, und die ganze 'Unehrlichkeit des mit Deutschland getriebenen Spieles jwirb ersichtlich, wenn man trotz der klaren Bestimmun­gen des Versailler Vertrages durch ausgeklügelte Ve- - weisgründe Deutschland seine wohlerworbenen Rechie i streitig zu machen sucht.

Jedes Wort zur Kennzeichilung eines solchen Ver- BcenS, zur Kennzeichnung einer solchen Politik ist

rflüssig. Nicht minder zur Kennzeichmrug der Hal- g der englischen Regierung, die offenbar die Welt Nicht vergessen lassen will,, daß das Album" keine Maft Tatsache ^ L!on^> Ge

spricht, die im August von Frankreich mib England vorgeschlagen worden ist. Auch das Industriegebiet, das Briand Polen und Llond George Deutschland zu- weisen wollte, wird zwischen den beiden Ländern ge­teilt. Die deutsche und die polnische Regierung werden die Verwaltung der ihnen angewiesenen Gebiete im Laufe des Monats nach Bekanntgabe der Entscheidung der Alliierten in Oppeln zu organisieren haben.

Einmütige Proteste gegen die Teilung.

Der Allgemeine deutsche Gewerkschaftsbund, der Allgemeine deutsche Angestelltenbund, der Gewerkschafts­ring der deutschen Arbeiter, Angestellten und Beamten- verbände, der Deutsche Gewerkschaftsbund und der Deutsche Beamtenbund, rund 46 Millionen deutsche Staatsangehörige umfassend, haben an den Bölker- bunösrat, Lloyd George und Briand ein Telegramm gerichtet, gegen die Teilung Oberschlesiens protestiert und daraus hingewiesen, daß jede Abtretung wichtiger Wirtschaftsguellen von Deutschland die Durchführung des Reparationsprogramuis des Kabinetts Wirth un­möglich mache und zugleich die Verelendung des deut­schen Volkes bedeute. Ferner hat der Vorstand der Deutschnationalen Volkspartei eine Kundgebung erlas­sen, worin er die Reichsregierung auffordert, überall Protestkundgebungen herbeizuführen. Jeder innere Streit müsse jetzt schweigen.

Die Bereinigten Verbände hennattreuer Oberschle- sier sandten an den Völkerbundsrat ein Telegramm, in dem ^ betonen: Nie und nimmer werden wir uns durch politischen Schacher verkaufen lassen, von Deutsch­land aber verlangen wir, daß es die Reparationsver- pflichiungeu nur dann erfüllt, wenn das deutsche Recht beachtet wird.

In der Sitzung des hessischen Landtages gab der Präsident der Entrüstung über den Beschluß des Völ- kerbundrates betreffend die Zerreißung Oberschlesiens Ausdruck, der ein blutiger Hohn aus das vorn Obersten Rat betonte Recht der Seibstbestirmnung sei. Der Ael- testenrat hat beschlossen, zum Zeichen der Trauer und Entrüstung die Plenarsitzung ausfallen zu lassen. Dar­aus wurde die Sitzung geschlossen.

Vernichtendes Urteil eines Amerikaners.

Eine bedeutende Persönlichkeit der internationalen Hochfinanz, die einem früher deutschfeindlichen Staat angehört (wohl Sünerifa!) gab einem Pressevertreter in Genf eine Erklärung ab, die sich im wesentlichen mit den Ansichten von verschiedenen im Wirtschaftsleben ste­henden Persönlichkeiten deckt und in der es unter an- derm heißt: Das Wichtigste an dem Gutachten des Völ-

Wortlaut erhalten. Briand hat dieses Dokument alsbald-' den alliierten Regierungen mitteilen lassen, unb zwavj durch Vermittlung ihrer Botschafter, damit die Matz-, nahmen zur Ausführung dieser Empfehlung entspre-! cheud den Beschlüssen der letzten Pariser Konferenz ge­troffen werden können.

Die Veröffentlichung des Genfer Beschlusies.

** Vor Montag wird eine anal che Mitteilung in Pa-- ris nicht ausgegeben werden. Die deutsche und die pol-' Nische Regierung sollen, wie die PortierInformation^' erfährt, bis zum Sonntag verständigt werden.

Neuer deutscher Schritt in London.

**' Der deutsche Botschafter in London Dr. Schäme*, hat dem britischen Auswärtigen Amt einen «ene» Pro­test überreicht. Er hat bei dieser Gelegenheit wieder bett deutschen Standpunkt hervorgehoben, die englische Re­gierung möge sich weigern, eine Entscheidung des Völ- kerbunösrates gutzuheißen, die in Deutschland heftige Empörung hervorrufen und das Kabinett Wirth zum Rücktritt zwingen werde. Es ist zweifelhaft, ob auch der deutsche Botschafter in Paris, Dr. Mayer, sich biefem Vorgehen angeschlossen hat. Dr. Mayer hat in Abrede gestellt, aus Berlin neue Weisungen erhalten zu haben.

Vorläufig kein Rücktritt der Reichsregiernng.

** Der Aeltestenrat des Reichstages hielt Donners­tag abend eine Sitzung ab, um sich über die Einberu­fung des Reichstages zu verständigen. Da jedoch die amtlichen Grundlagen'für die Beurteilung der ober«, schlesischen Frage noch fehlen, ist von einer sofortige«! Einberufung des Reichstages Abstand genommen wvr-' den. Der Aeltestenrat wird spätestens am Montag vor-- mittag wieberum zu einer Sitzung zusamment Die Mitglieder des Reichstages sind ausgefordert wor­den, sich auf jeden Fall auf eine rasche Einberufung beS Reichstages einzurichten. Der Reichskanzler, der au der Sitzung teilnahm, stellte fest, daß nach einmütiger Auf- fasiung des Kabinetts der Rücktritt der Reichsregierung vorläufig nicht in Frage komme, damit in dieser schwie­rigen Zeit eine aktionsfähige Regierung im Amte ist

zusammentreten, i

Neue Drohung mit ZWangsMahnahmerr.

«^ Genf. Die Pariser ?lbendzeitungen, insbesondere derMatin" und dasJournal des Debats", rechnen mit der Möglichkeit, daß die deutsche Regierung frei­willig nicht die Entscheidung des Völkerbundsrates über Oberschlesien anerkennen wird. Die französischen Zei­tungen glauben, daß die Verweigerung der Anerken­nung durch die deutsche Regierung wieder die Entente veranlassen wird,, zu .Sanktionen" und anderen

reale Tatsache ist. Llohd^eorM yurrc Ayewityuuw^vr Ach es Spiel versprochen, als es sich darum handelte !L>eutschland zur Unterschrift unter das Londoner Ultr- matum zu bestimmen. Deutschland gma m dio Falle und sieht sich nun auf die schmählichste Weise betrogen. Es ist die Sache Großbritanniens, um. seinen guten Ruf und seinen Kredit in der Völkergemeinnhaft besorgt zu -sein, wir Deutschen aber werden aus dem illoyalen Ver­halten Englands die nötigen Schlüsse zu ziehen haben. -Formell kann sich die Londoner Regierung natürlich 'darauf berufen, daß sie die Entscheidung dnrch die Anru- ifung des Völkerbundsrates aus der Hand gegeben habe,- Wer man weiß ja nur zu gut, in welchem Jdentrtatsver- Wltnts Völkerbundsrat und Oberster Rat Miteinander stehen, es war also n u r e i n e K o m ö d i e. die England iwn der Verantwortung nach außen befreien sollte.

Man hat es in Deutschland vielfach für einen i^Vebter gehalten, daß sich die deutsche Regierung bisher 'gegenüber dem Völkerbünde, dessen Mitglied Deutsch­land nicht ist, mit so großer Zurückhaltung gezeigt hat. 'Dieses Bedauern wurde nicht zuletzt von zahlreichen un­serer Gegner, selbst in Frankreich und England, ge eilt, die sich barüber klar geworden sind, daß ein Völkerbund, 'dem nicht die größte mitteleuropäische Macht angehört, alle Zeit ein Rumpfparlament bleiben muß. Der lMölkerbunb hat in der kurzen Zeit seines Bestehens be­reits mehrere Entscheidungen gefällt, die bei uns allge­meines Kovfschütteln erregen mußten: es sei hier nur an die Entstheidung in der Frage Eupcu-Malmedy er- Knert bei der man den wohlbegründeten Einwänden Deutschlands kaum Gehör zu schenken geruhte. Der Völkerbund mit seiner Ent­scheidung aber Deutschland ins Gesicht versetzt, macht es unserem Lande für alle Zeiten unmöglich, mit einer Or- <ciouisat!on au paktieren, deren Neutralität höchst zweifel- Stfbmn Deutschfeindlichkeit aber nicht zweifelhaft sein En Ns wäre ein Akt moralischer Selbstentmannung, wEe Deutsch laudau diesem Monstrum von Völkerbund -teilnehmen, der das zeigt sich immer deutlicher

als ein Erekuttvorgan der Firma Frankreich-Cmg- kond ist. Der Japaner Jshit hat mit Recht in seiner Au- syrache in der letzten Sitztlim des Völkerbundsrates^^^^^^

Völkerverständigung, sondern tragisches Ende einer B.m » "ä® m ,!*Äil w®t[ M.nur cl- !pen Teil, nein, seinen ganzen Kredit den er bisher bei allen unbefangenen Beurtesteril genossen hat.

Die Zerstückelung Oberschlesien».

m Aus Paris wird gemeldet: Von dem Beschluß des , -Völkerbundsrates über Oberschlesien ist bisher bekannt 'geworden, daß die deutschpolnische W^nze auf eine Li- Site gezogen werden soll, die ungefähr derjenigen ent-

die Entsi

daß das^

In seiner Mitteilung sagt der ' ' t eine «ntreunSare

omente hinwegsetzte. In seiner S selbst, daß das Industriegebiet , .Wftöeinhcü bildet, die sich gleichmässig entwrckelt habe, und daß die Folgen einer das Industriegebiet zer­reißenden Grenze eine wirtschaftliche Katastrophe bedeu­ten würde. Der Rat hält eine neue Zollgrenze für un­möglich und glaubt, daß auch die verschiedenen Verwal­tungszweige keinesfalls zerrisien werden dürfen und daß die bisherige Währung und die deutschen Gesetze bestehen bleiben müssen. Damit gibt das Gutachte« z«, daß die deutsche These von der Unteilbarkeit richtig ist. Der Völkerbundsrat hat aber geglaubt, sich aus politt- schen Gründen darüber Hinwegsetzen zu körmen, un­versucht nun, durch Auferlegung wirtschaftlicher Zwangsmaßnahmen auf Deutschland das neue'polnische Gebiet vor dem Untergang zu bewahren. Alle diese Maßnahmen haben zur Voraussetzmig, daß Polen we­der verwaltuugstechnifch noch industriell, noch sozial in der Lage ist, das Gebiet zu verwalten. Trotzdem nimmt man es Deutschland weg und verlangt außerdem, daß das deutsche Reich seine Eisenbahn- und Wasserleitungs­netze, seine Elektrizitätseinrichtungen dem abgetretenen Gebiet zur Verfügung stellt und daß auch die Mark als gesetzliches 3^ntnadmi te^

die allgemeiu anerkannte mirtschaftttche unfahigrert der Polen ausgeglichen wird.

Nnterdrttcknng von Kundgebungen.

Rat Wirt!

w. Die Interalliierte Commission erläßt an die Be­völkerung Oberschlesiens einen Anfruf, in dem es heißt: Verfrühte Meldungen gaben der treffe Veranlasstrng Pt FunögebM geeignet sind, die öffentliche Ord­nung zu stören. Um eine völlig gerechte Bewertung des Ergebnisses der Abstimmnng zu erzielen, haben die alliierten Mächte den Rat des Völkerbundes, dessen Nn- vartellichkeit unbestreitbar ist, (?) eingeholt. Die Ent­scheidung muß von allen in Rnhe »nd Ordnung ange­nommen werden. Die Interalliierte Kommission wird jeder Seranssorderung, woher sie auch kommen möge, Atcksichtslos entgegentreten. Gegebenenfalls werden die schuldigen Zeitungen unterdrückt und ihre Druckereien geschlossen werden. Die Interalliierte Kommission ist entschlossen, jede Unordnung zu verhindern. Sie wird reine öffentlichen Kundgebungen ^de«, gleich welcher Art oder in welcher Absicht sie veranstaltet seien.

Verzicht uns die Einberufung des Oberste« Rates?

*« Ein französisches Nachrichten-Bureau meldet aus London: Reuter wird eine Note veröffentlichen, in der mitgeteilt wird, daß die englische Regierung den fran­zösischen Standpunkt annehmen und auf die sofortige Einberufung des Obersten Rates verzichten wird.

Neberreichung des Gutachtens in Paris.

Wie die Havasagentur mitteilt, hat Ministerpräsident Briand als Vorsttzeuder des Obersten Rates Donners­tag vormittag durch einen Sonderboten des Völkerbun­des die am Mittwoch vom Völkerbundsrat gutgcheitzene Empfehlung hinsichtlich der Teilung Oberschlesiens im

völkerung Oberschlesiens

Ver^ "' - - ^ -

an

age zur

*4 Rotterdam. DerDaily Expreß" meldet aus Pa­ris, daß die französische Regierung dem Obersten Rat vorgeschlagen habe, sowohl Polen als auch Deutschland eine Frist von 14 Tagen zur freiwilligen Annahme der Entscheidung des Völkerbundsrates über Oberschlesien einzuräumen. Die Entscheidung des Völkerbundsrates aber sei als ein Teil des Friedensvertrages zu erkläre«, dessen Anerkennung, wie der Friedensvertrag selbst, von Deutschland gefordert werden müsse.

Lloyd George wird die Entscheidung sprechen. , 9* Rotterdam. Nach einer Meldung derTimes" wird Lloyd George am 24. Oktober im englischen Unterhanse über die Entscheidung des Völkerbundsrates in der oberschlesischen Frage sprechen. Nach einer weiteren Meldung derTimes" hat die englische Arbeiterpartei es abgelehnt, der Anregung der deutschen Arbetterver­treter, im Unterhause gegen die Entscheidung des VR- kerbundsratrs Stellung zu nehmen, zu entiprechen,' Da­gegen soll aber eine entsprechende Anfrage im Parla­ment an den englischen Premierminister gerichtet werden.

I« Erwartung der Entscheidung.

k* Berlin. Die amtliche Rkitteilung des Alliierten RMes über die Entscheidung des Völkerbundsrates in Genf über Oberschlesien wird erst am Sonntag in Ber­lin erwartet. Der Reichstag wird am Montag, späte­stens Dienstag,, die weitere Entwicklung der politischen Dinge bestimmen. Nach einer Meldung der Havasagem tur aus Berlin ist der Oberste Rat am Donnerstag in ' Paris zusammengetreten, um den Bericht über die Ent­scheidung des Völkerbundsrates entgegenzunehmen.

W Antrag anf Ablehnung des Beschlusses.

w Berlin. Wie aus parlamentarischer Quelle mtt- geteilt wird, wollen die rechtstehenden Parteien im Reichstag einen Antrag erbringen, die Reichsregterurm Löge die Anerkennrmg der Entscheidung des Völker bundsrates über Oberschlesien verweigern, werm diese nicht in allen Punkten den Besttinmungen oes BeAatkle Vm'trages entspreche. Auch die Demokratische Partei für den Antrag der Rechtsparteien eintreten»

Truppenverstärkungen für Oberschlesien.

Mainz. Ueber Mainz sind am Donnerstag vier Züge mit französischen und belgischen Truppen «a" Oberschlesien abgegangen. Für Sormalund fütb weiter. SVaggons von der Besatzungsbehörde angeforde.

wird

Einsetznng einer internationalen Somuiissts«.

^ Zürich. Die bisher aus Genf vorliegende« M> ' richten lassen nur ein ungenaues Mld über die Lac erkennen. Es scheint, daß die srauzvysche Pvttttk vo kommen die Ueberhand gewonnen hat. Der enÄtsci Standpunkt wird von der Pariser Presse n«r schwa kritisiert. Man suchte den Grund des englischen W derstaudes in der Frage der Einsetzung einer interua - g ttonalen Kommission in Oberschlesien.