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^ersfelöer Tageblatt

Hersfrider Kreisblatt' ij

i Amtlicher Mazerger für den Kreis Hersfeld z

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Kranz Zimk in HersfelS. Kernsprecher Nr. 8.

Nr. 344

Dienstag, den 18. Oktober

EriAeini jeden Wochentag. Der Bezugspreis be frägt | im voraus zahlbar, für BersMd 9.00 fDk., durS { die Post bezogen 12.00 M., bei freier ZuHeltuag ins Baus. Druck und Verlag böd budmig Funks

Budidrudrerei -in Bersfeld, (Difgtied des VDZV.

1931

Das Anrecht von Genf.

?Meh«rtng durch englische Wirtschaftssachverständige.

DieWestminster Gazette" veröffentlicht ein von Eöo Fimmen, Hobson Kcrnworthy, Longuei und Lord Parmoor unterzeichnetes Schreiben, in dem diese Teil­nehmer an der interalliierten Wirtschaftskonferenz, die M der letzten Woche in London tagte, versichern, die Ent­scheidung des Völkerbundsrates in der oberschlesischen Krake sei ein neuer, vielleicht der schwerst« Schlag für Aussichten auf Frieden und die wirtschaftliche Wis- LerHerstellung Europas. Es sei vollkommen klar, daß Sie jetzt drohenden Verluste die Fortdauer der deutschen ZaKnnKen . tu der augenblicklichen Höhe unmöglich machen. Dle vorgeschlageue Grenzlinie spreche Polen die gesamten oberfchlefischen Zink-, Blei- nutz Eisenlüger W «nd annähernd neun Zehntel der ovsrMesifchet» Kohlenerzengung. Die Aussichten auf Frieden in Ober­schlesien, die Aufrechterhaltung der Ordnung und einer beinw&tfdjen Regierung in Deutschland, der Erfolg der Washingtoner Konferenz und ein durch die Aufnahme Deutschlands gestärkter Völkerbund scheinen zerstört. Der Tag, an dem es Deutschland unmöglich sein werde, seine Reparationen zu zahlen, fei viel näher gerückt. Zum Schluß des Schreibens heißt es: Niemand werde mit dem Vorschlag des Völkerbundsrates weniger ein­verstandener sein als die oberschlesische Bevöltervna selbst und zwar weder der dentsche noch der polnische Teil der Bevölkerung. Es würde daher, wenn die Entscheidung angenommen werde, nur recht und billig sei«, wenn zu­gleich eine «ene Abstiummng vorgeschlagen w .rde, durch die dre Bevölkerung Oberschlesiens die Möglichkeit er­halt, zu wMen: 1. zwischen der Teilung, wie sie jetzt vorgeschlagen wird, 2. einem Ungeteilten deutsche« Ober- rosste», 3. einem ungeteilten polnischen Oberschlesien und 4. einem unabhängigen Oberschlesien unter Leitung des Völkerbundes.

, Meiunngsverschiedenheiten im Botschafterrat.

im Die Botschafterkonserenz wird am Montag ihre Be­trachtungen über die Bekanntgabe der Genfer Entschei­dung fortfetzen, worüber sie bisher zu einem endgültigen Entschluß nicht gelangt ist. Auch hier stehen sich die französische nud die englische Meinung gegenüber. Die englische Anschauung geht dahin, daß die Teilung des Industriegebiets durch die neue Grenze erst durchführ­bar ist, wenn zugleich die Ausführung der Empfehlung des Völkerbundsrates, die die wirtschaftliche Einheit die­ser Gebiete verbürgen sott, von Deutschland und Polen

seue, die

gemacht werden müssen. Die Grenzziehung, die t auf den Vertrag von Versailles stützt, müsse sofort ^rchgeführt werden, während die wirtschaftlichen Be­ziehungen zur Aufrechterhaltung der wirtschaftlichen Einheit außerhalb des Friedensvertrages liegen und ihre Annahme oder Ablehnung Deutschland und Polen überlassen werden müsse. Auf jeden Fall, so lautet die französische These, müßten beide Staaten sofort in den Besitz der ihnen zu gesprochenen Gebiete gelangen.

Aus dem Inhalt der Entscheidung.

w Das englische Blatt, derObserver", veröffentlicht die grundlegenden Daten der Entscheidung des Völker- Lundsrates über Oberschlesien. Danach enthält die Ent­scheidung folgende Punkte: Es wurde beschlossen, eine Grenze zu ziehen, die das Industriegebiet durchschnei­det und die nach dem Grundsatz geschaffen wurde, daß ein Minimum von Polen auf der deutschen Seite und ein Minimum von Deutschen auf der politischen Seite zurückbleiben sollte. Bezüglich der Eisenbahneu soll eine gemischte Kommission einen Plan ausarbeiten, um das ganze Eisenbahnsystem zu verteilen. Es ist klar, daß eine politische Grenze auch sofort eine Zollgrenze wird. Um diesem Einwurf zu begegnen, schreibt der Bölker- Sundsrat vor, daß zwei Uebergangspertode» eingelegt werden, eine Periode von 6 Monaten und eine solche von 14*4 Jahren, wäHrend deren die normale Durchfüh­rung der Zollgesetzgebung aufgehoben sein soll. Die ge­mischte Kommission soll berechtigt sein, ein allüemeines Abkommen zwischen Deutschland und Polen für den un= gehinderten Export auszuarbeiten. Während der Pe­riode von 15 Jahren darf keine gewaltsame Enteignung von Privateigentum stattfinden. Die Deutschen, die auf der polnischen Seite der Grenze wohnen, haben das Recht, während einer Zeitdauer von 15 Jahren für die deutsche Staatszugehörigkeit zu optieren. Die deutsche Mark wird als gesetzliches Zahlungsmittel in der polni­schen Zone anerkannt. Die deutsche Sozialgesetzgebung bleibt solange in Kraft, bis die polnische Regierung eut- sprechende eigene Gesetze erlassen hat. Die Wasserver­sorgung innerhalb des Gebiets soll, soweit das beste­hende System betroffen wird, unter dauernder interna­tionaler Kontrolle bleiben. Bezüglich der Lieferung von elektrischer Kraft wird dafür gesorgt, daß die jetzige Kraftlieferung nicht unterbrochen wird.

Der Kampf der Oberschlesier um das Recht.

Der Deutsche Ausschuß für Oberschlesien hat ein von iDr. Lnkafchek unterzeichnetes Telegramm an den Reichs­kanzler abgesandt. Es wird darin die Erwartung aus­gesprochen,daß die Reichsregierung ohne Anhörung . der berufenen Vertreter des oberslchesischen Volkes eine endgültige Stellung nicht einnimmt". Außerdem rich­tete der Deutsche Ausschuß an die Oberschlesier einen Aufruf, in dem es heißt: »Unsere schwerste und letzte Pflicht ist es, in unserer oberschlesischen Heimat auszu- halten. Schließt Euch eng und fest zusammen. Die Wege für den Zusamuieuschluß sind bereitet. Wie immer auch die Entscheidung auSfallen möge, sie muß in uns ein einiges und geschlossenes VolkStum finden."

Protestrundgebnug in Stuttgart.

In einer von mehr als 10 000 Personen besuchten 3?erfammluug tu Stuttgart gegen die geplante Verge- walftßung Oberschlesiens sprachen Oberbi'raermeiiter Lautenschlager und Staatsprästdnet Hieber. Die Ver- sammlung beschloß, die Reichsregierung dringend zu ersuchen, mit allen Mitteln sich der Entscheidung des Völkerbundes zu widersetzen. Wenn ein lebenswichtiger Teil Oberschlesiens von Deutschland gewaltsam ^bge- treuut werden sollte, wird erwartet, daß die Reichsre- öierung niemals dazu ihre Einwilligung erteilt/ An den Oberster Rat in Paris sandte Oberbürgermeister Lautemchlager namens der Versammlung ein Tele- gramm, worin die dringende Bitte ausgesvrochen wird, die Entscherdung über Oberschlesien mit den Bestimmun- ßcn des VerMitter Vertrages in Einklang zu bringen. Mißerfolg der deutscheu ArbeiteraSordimng in London.

'^ öeutschen Arbeiterverneter, die in der vergan- W ?^öon eingerroffen waren, um wegen ? vorstellig zu werden, mußten nach einem Mißerfolg souderglckwen wieder abrencu. Llvhd George weigerte uch, die deutschen Arbeitervertreter überhaupt Bit empfangen. Auch die englische Arbeiterpartei lehnte es als mtt den deutsche» Vertretern zu verhandeln, weil Oberichlesien zu den politischen Fragen gehöre.

Die Meiuuugsverschiedenheiten im Botschafterrat.

^W^is. (B. Z.)L'Oeuvre" führt die Meinungs­verschiedenheiten tu der Botschaft^rkonfereuz darauf t^A' E MetallgroßinE

zu Boftchaftern hatten, und zwar zii Lord d'Abernou und Charles Laurent: sie hätten ein Verständnis für ihre Ansichten bei beiden Botschaftern gefunden.

Die gra«e«hafte Stümperei von Ge»f.

^ Loudüu Tie gesamte englisch. Presse, die die Ju- tereHen der City vertritt, ist wütend und entsetzt über die grauenhafte Stümperei, die in Genf getrieben wor- .Die englischen Blätter bezeichnen die Lösung, die hinsichtlich der Grenzziehung in Oberschlesien und derv wirtschaftlichen Vereinbarungen zwischen Deutsch- tand und Polen getroffen worden ist, für einen abfo- l«-e« Fehlspr«ch. DerObferver" bringt einen Abschnitt aus den Vereinbarungen, wonach die Stadt Tarnowitz an Poten fallt. Weiter wird mitaeteilt, daß auf 14 Jahre alle Rohstoffe und Halbfabrikate zollire, fein fol- iem Das Blatt nennt diese Atma.^ung eine große TU»......rei. Die Bestimmungen seien unausführbar.

wollten un

nebmungSjfeift werde M zurtickzieM». Das blühe«de Obexschlesien würde ebenso verfallen«, wie die an Po­len gefallenen Gebiete bereits verfallen sind. Die Fol­gen davon würde nicht zuletzt ganz Europa zu tragen haben. Die Citykreise raten den Deutschen, sich mit Po­len zu verständigen zu suchen und nicht durft eine Po­litik der Verzmeifl««g die oberschlefische« Gebiete i« die Härtde der Franzose« zu spielen. Deutschland solle mit Polen ein Abkommen in dem Sinne des Wiesbadener Abkommens schließen. Die schleunige Zustimmung der englischen Regierung zu der Entscheidung des Völker-

bu'udsrates, die zugleich als

gerecht und billig vezeich- fel darüber, daß sie die digt betrachte und sie in

net werde, lasse keinen Zwetz oberschlesische Frage als erlei . keiner Weise wieder aufzurühren wünsche. Deshalb sei

auch auf den Zusammentritt des Obersten Rates ver­zichtet worden. Trotzdem müsse aber das gesamte deutsche Wirtschaftsleben, insbesondere die deutsche In­dustrie, unter allen Umständen darauf dringen, Satz diese bedeutsamen Wirtschafts- und kommerziell blühen­den Gebiete Oberschlesiens nicht in ähnlicher Weise ver­fallen wie die bereits an Polen gefallenen Gebiete. Würde Oberschlesien verfallen, so verfiele damit auch der grötzte Teil der Provinz Schlesien und das ehema­lige Königreich Sachsen. Es sei überhaupt eine große Frage, ob die deutsche Industrie die Schwungkraft wei­ter aufrecht erhalten könne. Sie nur noch der einzige Halt des bereits sehr stark entwerteten deutschen Pa­piergeldes sei. Die Zukunft würde zeigen, daß diese Regelung ebenso unrichtig sei wie die von Beriaittes. Bis zu diesem Zeitpunkt mützten die Deutschen Geduld haben.

Frankreich droht.

«h. Genf. DerTemps" meldet aus Berlin, Satz Deutschland keine unbedingte Ablehnung der Entschei­dung des Völkerbundsrates über Oberschlesien ausspre- dien wird. Der französische Botschafter in Berlin ist be­reits beauftragt worden, der deutschen Regierung mitzu- teilen, daß bei Nichtannahme der Genfer Entscheidung neueSanktionen" augewenSet werden würden und gleichzeitig auf die neue Gefahr hinzuweisem

Einberufung des Reichstages auf Donnerstag.

^ Berlin. Der Aeltestenrat des Reichstages beschloß in seiner Sitzung am Montag vorinittaq, an "der wie­derum der Reichskanzler teilnahm, nach kurzer Aus­sprache, die Plcuarsttzitng für Donnerstag in Aussicht zu nehmen und zu diesem Tage die Mitglieder des Reichstages nach Berlin zu berufen. Der Beginn der Sitzung ist noch nicht bestimmt, weil die amtliche Mit­teilung über den Genfer Beschluß noch nicht in Berlin eingetroffen ist.

Das Reichskabinett will bleibe«.

w Berlin. Neue Besprechungen der Regierungspar­teien haben stattgefunden. Diese Besprechungen haben ergeben, daß ein Rücktritt des Kabinetts Wirth auch da«« nicht in Frage kommt, wenn die Entscheidung des Völkerbundsrates über Oberschlesien.. ungünstig kür

Deutschland ausfällt. Am kommenden Mittwoch wr« den die Besprechungen der Parteien über die Erweitck ruilg der Regierungskoalition wieder ausgenommen., üleSlowA'orMsrenwghleii in Befliß

Das ttrmstmldliche Berechnungsverfahren bei deß Berliner ^mötverorSnetenwahlen und die Tatsache das »icö das letzcge Berlin weit ins Land hinein streckt, ve« ^gerte die Feststellung des Wahiergebuifses ganz außeZ ordentlidn «soweit die bis zu den ersten MorgeusiuM den vorliegenden Ergebnisse erkennen lassen, habe: dii Demschnationale« und die Sozialdemokrater» crßeMH S? ^EMwc damit auch an Maudatcu gewönne«. Dr^ ftarkftenMrtusteerlitteu die Deutsche Volksoartei. die an die Wrrtschacksparter und an die Demokraceu Stinte men abgibt, und die Unabhängigen und Kommunisten, Sce bei der vorjährigen Wahl noch in einer Partei wat reu, letzt aber beide getrennt marschieren und viefaH nur die Halste der vorjährigen Stimmen aukgebracI "Eu. Ob die Ttadtverordnetemvaülen insgesamt eine bürgerliche oder eine sozialistische Mehrheit ergeben ha­ben, laßt sich im AugeEick noch nicht 'übersehen. Nach

Märke der bürgerlichen Stimmen, zumal in den westlichen Bororten und auch in Spandau, ist jedenfalls' mit der Möglichkeit einer bürgerlichen MeL/heck zu rechnen. " '

Berliner Presse stimme«.

~ DerLokal-Anzeiger" schreibt: Der Wahltag hat bewiesen, daß der Gefundmigsprozeß, den wir brauchen, um auf natürlichem, auf gesetzmäßigem Wege wieder zu besseren Zuständen zu gelangen, nicht anfzuhalte» ist. Sollte es dazu kommen, daß die sozialdemokratische All- einherrschast, in Großbertin gebrochen wird, so würde dieses Beispiel nicht nur der Bürgerschaft der ReiMs- Hauprstadt, sondern auch dem ganzeit deutschen Volke zehr bald zugute kommen, und so den Boden für eine bessere Zukunft vorbereiten können. DieDeutsche Allgemeine Zeitung" begrüßt das Wahlergebnis mit den Worten: Aussichten auf die Zukunft sind gegeben. Keine rote Vorherrschaft mehr in Berlin! Noch steht nicht auSdrtickkich fest, was man erhofft und erwartet, soviel aber ist klar, daß unter allen Umständen jene absolute rote Vorherrrschast, die nunmehr " ~ "

rote Vorherrrschaft, beherrscht hat, Zustä

t, die nunmehr zwei Jahre Berlin: oeyerr,lyi yar, AMtändru gewichen ist, die zum minbefteu eine Abmilderung darstelleu. DerVorwärts" beklagt das 7ür die so che n Parteien enttäuschende- Ergebnis und ^nt es. daß keine der bei-

Die sozialdemokratischen Parteien werden ab immer noch stark genug fein, um ein Uebergleiten der Kom- mmuxlpolitif in ein reaktionäres und kapitalistisches Fahrwasser verhindern zu können. Es stehe fest, daß die Zahl der sozialde uwkranfchen Stimmen gestiegen sei, ' " jedoch die Unabhängigen durch ihre ne:' "

en Stimmen gestiegen fei; daß urch ihre verfehlte Politik Sie

Niederlage der Linken herbeigemhrt hätten. Die Freiheit" überschreibt ihren Wahlbericht mit der Ueber- schrift: Die II. S. P. D. die stärkste Partei. Um dies zu beweisen, gibt sie die Zahl einiger Bezirke au, in denen eine unabhängige Mehrheit besteht. Die btirgerliche Mehrheit des Gesamtergebnisses bringt sie ohne Kom­mentar. DieRote Fahne" stellt fest, daß die Kom­munisten ihre Wähler behalten haben.

Bürgerrrche Mehrheit in Berlin.

** Berli«. (B. Z.) Aus den Stimmenzahlungerr der einzelnen Parteien ergibt sich bereits, daß bei den Stadtverordnetenwahlen rund 842 000 bürgerliche und etwa 813 000 sozialistische und kommunistische Stimmen abgegeben worden sind. Damit ist die sozialistische Mehrheit im Berliner Rathaus beseitigt und durch eine schwache bürgerliche Mehrheit ersetzt worden.

** Berlin. Die Beteiligung au den Stadtverordneten^ wählen am Sonntag erreichte insgesamt 90 Prozent. Bei den Wahlen im Vorjahre, die eine Mehrheit der Linksparteien ergaben, betrua die Wahlbeteiligung nur 68 Prozent. Auffallend stark ist der Rückgang der mehr- heitssozialisttschcN Stimmen in den reinen Arbeitervier­teln Svaudau und Tegel, wo die Mehcheitsfozialisteu den achten Teil ihrer Stimmen verloren, zum Teil an die Kommunisten, zum Teil auch an die rechtsstehende« Parteien. Die Stimmen der Deutschlwiwnalen haben sich in einigen Bezirken seit der letzicn Stadtverordneten- wallt verdoppelt, Die Unabhängigen verloren in ihren Hauptbezirken Berlin-Nord und Neukölln über 40 000 Stimmen. In diesen Bezirken gewannen die Mehrheits- sozialistem Die neue Parteikonstellation in dem Ber­liner Stadtperlament war bisher noch nicht festzustellen, da immer noch einige Landresultaie fehlten..

Die ErWeiterung der Koalition.

DieD. A. Z." berichtet, daß der Kabinetts rat am Sonnabend sich nicht mit Oberschlesien beschäftigt habe und erklärt ferner:Die Regierungsparteicu halten nach wie vor an dem Bestreben nach einer Erweiterung der Koalition fest, ausgehend von der Ueberzeugung, daß nur ein Kabinett auf breiterer Grundlage in der Sage sein kann, das Vaterland aus der gegenwärtige:: Not herauszuführen; es gilt dies insbesondere auch von der Haltung des Zentrums."

Abg. von Kardorff über die innere Politik.

In einer Wählerversamrnkung der Deutschen Volks partei in Berlin erklärte von Kardorff zur demokra­tischen Staatsform und dem parlamentarischen Regime, Zeme Partei Lake kick zu iÜL bekavortz. WoaeaLuTüL-LiL