Hersfelöer Tageblatt
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Kranz Kunk in siersfelS. Kernsprecher Nr. S. *
Hersfelöer Kreisblatt"
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Nr. 849
Amtlicher flnzeiger für den Kreis Hersfel-
Montag den 24. Oktober
1 MMenDHi aus vkerlchlehM
_ •* In Oberschlesien hat bereits eine wahre Massen- ttucht eingesetzt. Die Paßstellen in Kattowitz, Mysls- wrtz usw. kounien den Andrang auch nicht annähernd Kwaltlgen. Ste gesamte MagistratsbeaMtsuschafi her E^^attowitz wie auch die des Amtsgerichts wollen bei der Beroffentlichnng der Entscheidung die Arbeit
bc-waltsgen. Bw gesamte Magistratsbeamtsuschaft der E^^aUowitz ww auch die des Amtsgerichts wollen ^fi der Veroffentlrchnng der Entscheidung die Arbeit Micderlegen ^ Zahlreiche prominente Persönlichkeiten Müd Qualriatsarbertcr haben Oberschleneu bereits vers Men. Die Aufreguttg in den abzntretenden Gebieten M ungeheuer. Die oberschlestfchen Judustrimagnaterr ^Ä^fL?^ um sich über
E wirtschaftttchen Maßnahmen auf Grund der Genfer EntscherLung flüssig z« werden. Inzwischen haben die Hentsche« Pariere« nichts versäumt, um die deutsche Be
gainuveiwng Hm aß 3« weroen. Inzwischen habe« die derttscheu Partereu nichts versäumt, um die deutsche Be- wolkerung des abzutreteudeu Gebietes zu einem eirrtzeit- ^Heu Block zusammsnzuschlietze». Die Sürgsrichsu Parteien gehen einmütig vor u«d haben bereits ein Programm ausgestellt, das alle Schichten vereine« soll.
»» Breslan. Aus Oppeln wird gemeldet, daß dort in den letzten Tagen über 3000 Familien als Flüchtlinge Mus den an Polen abzutretenden Gebieten eingetroffen B Die Zahl der Flüchtlinge uturnrt täglich zu. Man Set den polnischen Terror nach der Uebernahme die polnische Regierung.
Flüchtlinge
Gebietsteil durch den Völkerbund von Dentschland getrennt wird, der ihm über 700 Jahre laug angehörte und der für sein Wirtschaftsleben notwendig ist. Wenn nach der deutschen Katastrophe in Schweden hinsichtlich der Beurteilung und der Stellungnahme viel Feigheit Platz griff und man hier vor den Siegern kroch, wo man früher den Deutschen eitel Preis und Lob spendete, beginnt jetzt das Erwachen. Dasselbe Gefühl, das Schwedens Volk immer starker beseelt, dürfte, wenn nicht alle Zeichen trügen, sich auch bei den anderen neutralen Staaten finden. Gewalt und Unrecht gegen Deutschland müssen schnell ein Ende nehmen. Die Welt hat übergenug hier- vom ueberall außerhalb der Ententeländer steht augenblicklich der Völkerbund als scheußliches Zerrbild dessen da, was er einst hätte werden sollen. Es ist ein germanisches Lebensinteresse, daß Deutschlands Volk nicht zur Verzweiflung getrieben wird. Wir und auch die ganze Welt brauchen ein deutsches Volk, deutsche Kultur, deutsche Ordnung, deutsche Vertiefung des Lebens und des Lebensproblems. Laßt uns alle, die wir noch in der Welt die Freiheit hinzu haben, immer wieder ausrufen: Enrovas Freiheit erfordert ein freies Deutschland:
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$ ins Baus. Druck und Verlag Don budmig Funks • ßucfidruäiarei in Bersiesd.jTWghed des VDZV.
1981
es aöer jetzt, da man das deutsche Vmr mit isewnn zrr. diesem neuen Opfer zwinge, sich außerstande sehe, die» Vermitwortung dafür zu tragen.
Der Sturm der Etttrüstung.
Eigene Drahtn. unseres Berliner M.-Miiarbeiters. ■ *h> Die Reichstagsfraktion der Deutschen Bolkspartes Hat folgenden Beschluß gefaßt: Die Reichstagsfraktion Her Deutschen Volkspartei hat von der bckanntgeworde- nen Erklärung der Entente über die obersäftefische Entscheidung Kenntnis genoulmen. Die Fraktion sieht in dieser Entscheidung eine Mißachtung der Volksabstimmung und eine Verletzung des Veriailler Vertrages mrd lehut diese Entscheidung einstimmig ab.
*
: im- Die Deutsche Volkspartei in Bayenr erläßt über ^Oberschlesien einen Aufruf, indem es u. a. heißt: Die ^Entscheidung über Oberschlesien bedeutet die nuerhörte Vergewaltigung eines großen Volkes, den unerhörtesten aller Rechtsbrüche, die sich die Entente bisher geleistet Hat. Nie und nimmer erkennen wir diese Entscheidung lau. Wir Deutsche halten zu unserem Oberfchlesienlanöe. Ihr Völker der Alliierten, die Verblendmrg eurer fStaatsmänner führt euch dem Abgrund entgegen. Das verkennt, bevor es zu spät ist. Und ihr deutschen Arbeiter, glaubt ihr immer noch an die Internationale sowie die Solidarität? Die Genossen der Entente helfen mit, Me deutsche Wirtschaft, die Grundlage eurer Existenz
Die Auffassung der englischen Regierung.
«• Die englische Regierung neigt der Auffassung zu, daß, wie „Manchester Guardiin" sagt, im Grunde genommen für die nächsten 15 Jahre in Oberschlesien praktisch in wirtschaftlicher Beziehung die Verhältnisse unverändert bleiben, wenn das Genfer Schema funktioniert. Bemerkenswert ist, daß die offiziellen Stellen, die bisher von der Lösung unbefriedigt waren, kein Wort mehr davon sprechen und sich darauf konzentrieren, das beste daraus zu machen.
darauf konzentrie-
Sein Vertraue« der Finanz weit zu Pole«.
•x- RviterLam. Die „Morniugpost: meldet aus Paris, daß durch die Zuteililng von großen Gebieten in Ober- schlesien an Polen der Tiefstand der polnischen Mark nicht verändert wurde. Das läßt auf eine reservierte Haltung der Finanzkreise 'chließen. Die Finanzlage Polens wurde durch die Entscheidung der Alliierten nicht gebessert.
Der polnische Gesandte bei Dr. Rosen.
^ Berlin. tS. C.) Der polnische Gesandte hat im Auswärtigen Amt vorgesprollen. Sein Besuch galt unserem Vertreter gemeldet wird, der oberschlesischen Frage, insbesondere den aufzunehmenden deutsch-polnischen Wirtschaftsverhandlungen.
t, wie
„Freundschaft" «uter Zwang.
Paris. (S. C.) Ueber die E"Lscheiöung der Bot-
Fortsetzung der Kabiuettsberatuugen.
v-^ Berti« (S. C.) Die Situation in der oberschle- sischen Frage und der innerpolilischen Krise ist am Sonnabend früh folgende: Das ReichskadineLLHat seine Beratungen, die um 8 Uhr begonnen haben, um 11 litte; noch nicht beendet. Eine unbedingte Etumütigkett des Kabinetts haben die Sitzungen am Frettag nicht erge-> den. Der Hauptwiderstand liegt bet den demokrakifcheyt Ministern. Man wird am Sonnabend versuchen, Ich auf der Mittellinie zu verständigen. Die Regierungser-^ kläruug über Oberschlesien wird im Lause des San abends von den Ministern formuliert. Frühestens ant Sonnabend abend wird der Aeltesteuausschuß OeS' Reichstages zusammentreten, um den Termin für die Einberufung des Reichstages festzusetzen.
Wirth enttäuscht und amtsmü-e.
Wie aus Berlin zuverlässig verlautet, hat die Note! der Botschafterkonferenz über Oberschlesien auf das! Reichskabinett und besonders auf den Kanzler einem derart niederschmetternden Eindruck gemacht, daß er sehr wenig Neigung hat. Sie Rettung d- r Regierungsge- schüfte weiter zu übernehmen, nachdem der ehrliche Er- fültuitgdwillen Deun'chlands bisher so wenig Früchte hinsichtlich der1 Verbesserung seiner internationalen Lage» und seiner Stellung zu den Alliierten gezeitigt hat. Der Lwttzler hat dieser Stimnumg auch in der Kabinetts- sitzung Ausdruck gegeben. Der Rücktritt des Kabinetts wird bei der gegenwärtigen Stimmung als sicher bezeichnet, weil bei dem Verlust des wichtigsten Teiles des oberschlesischen Industriegebietes dem Lande nicht bloß wertvolle Steuerschätze entzogen, sondern auch unentbehrliche wirtschaftlime Kräfte geuEmmen werden undl der Erfüllungswille des deutschen Volkes in schwerstem? Maße beeinträchtigt ist. Nach der Auffassung maßgebender Kreise ist die Note taifä^Iidj so ungünstig abgefaßt, j wie sie nur für uns bin konnte. Der GesamteindrncO ist der, Satz eine neue Uebernahme der Kanzlerschaft durch Dr. Wirch unter den obwaltender: Umständen sehr wenigwahrscheinlich ist.
Scheidemann nicht Kanzlerkandidat.
** Aus den Kreisen, die dem Oberbürgermeister Schei- demanu nahe stehen, wird versichert, daß die «Berliner Nachrichten von einer Sandidatur Sc&etdemannd als Reichskanzler jeder Grundlage entbehren. Oberbürgermeister Sdretdemann weilt zwar augenblicklich in Berlin mrd ' '-' bei den * .........
setzt mit der A rderung, eine «ale deutsche »„rheitsfront zu bi n, und mit den Worte«: «ie und «immer erkeuven wir die Losreißu«g ««serer oberschle- fische« Brüder a«. Oberschlesien blüht «vs Deutschen!
Trauer um Oberschlesien,
ö* Breslau. Aus Anlaß der Entscheidung der Alliierten über Oberschlesien hat der Oberbürgerrneister von Breslau angeordnet, daß sämtliche städtischen Gebäude und Schulen auf Halbmast oder mit Trauerflor zu flaggen haberr.
Protest gegen die Abtrennung von KSnigshütte.
e* Königshütte. Die deutschen Parteien und Gewerk- i schaften in Königshütte haben an den Reichskanzler ein Telegramm gesandt, in dem gegen die Loslösung der reindeutschen Stadt Königshütte vom Baterlande protestiert wird. In dem Telegramm heißt es weiter, daß die Bewohner von Königshütte auch in der Fremdherrschaft sich zum Dentschtnm bekennen werden. Jn einem Aufrufe an die gesamte deutsche Bürgerschaft in Königs s Hütte wird zum engere« Zusammenschluß aufgefordert.
Deutschland findet sich mit allem ab!
». Rotterdam. Die „Times" melden aus Berlin: ! Die deutsche Regierung hat sich mit der neuen deutsch- polnischL« Grenzlinie so gut wie ahgesnudeu. Man i werde lediglich gegen die wirtschaftlichen Bestimmungen 'Einwendungen erheben.
Zwangsandrohung.
längeren Kommentar, in dem es heißt: Die alliierten Regierungen erhoffen mit aller Bestimmtheit, daß die endgiilttge Festsetzung der deutsch-polnifckcn Grenze in Oberschlesien die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern wieder herstellen wird. Die alliierten Regierungen sind unter allen Umständen entschlossen, die Zustimmung zu der Entscheidung der Alliierten in der oberschlesischen Frage zu erzwingen, salls man sich nicht freiwillig dazu verstehen könne.
Poluischea Garnisonen i« Kattowitz und Könighütte.
» Genf. (S. C.) Der „Matin" meldet aus Warfchau, Satz die polnische Regierung beabsichtigt, in die von Deutschland abgetretenen oberschlesischen Städte Kattowitz und Königshtttte polnische Grenzgarnisonen zu legen.
Vor dem Rücktritt der Reichsregierung.
Sie Ausführung des Versailler Vertrages Ltbertr würde, den er seinerzeit abgelebt« hat.
Die Pflicht zur Politik.
»-, Ueber die augenblickliche politische Lage wurde einem Vertreter der „P. P. N." von maßgebender Stelle folgendes mitgeteilt: Die Frage, ob Dr. Wirth bkeM st heute bei weitem nicht das Wichtigste. Die Kulissenschieberei muß aufhören. Die Frak- Keichstages müssen jetzt Politik machen. Sie
oder geht, ist persönliche ^.„.,,„.,_----------- ---------
tiwn des Reichstages müsse« jetzt Politik mache«. Ste müssen sich vollkommen klar darüber entscheiden, welche Politik Deutschland einschlagen soll. Soll es zu den vor- f seltenen Kommissionen innerhalb der vorgesehenen rist von acht Tagen Vertreter entsenden und darmt die ntscheiduna über Oberschlesien als eine Tatsache an
erkennen, die im Augenblick nicht umgestoßen werden
In dem Begleitbrief zu der Note über Oberschlesien, von Briaud unterzeichnet ist heißt es: Die deutsche Regierung möge sich in vollem Sinne bewußt sein, daß i®ie alliierten Mächte ihre Entscheidung als ein einheit- liches Ganzes betrachten und daß sie fest entschlossen -sind, diesen verschiedenen Teilen Geltnng zu verschaffen, fön dem Fall, daß die beteiligten Regierungen oder eine [von Ismen' sich aus irgendwelchen Gründen weigern sollte, die Entscheidung insgesamt oder zu einem Teile anzunehmen, oder durch ihre Haltung zu erkennen geben wurde, daß sie der praktischen Durchführung der Entscheidung Hindernisse in den Weg M legen sich bestre-
Her von tRegieru
en.
ben, behalten sich die alliierten Mächte in der Erwägung, daß es im Interesse des allgemeinen Friedens notwendig ist, die vorgesehene Regekung so schnell wie möglich dnrchzuführen, solche Maßnahmen vor, die sie für geeignet halten, um die völlige Durchführung ihrer Entscheidung sicher zu stellen.
Deutschlands Kampf ein Kampf der Freiheit,
Unter der itederührtft „Deutschland und wir" schrecht die Stocttjotmcr „Dagens Tidning": Keine Entente- : prypaganda sann jemals die Tatsache verdunkeln daß im Weltkriege Dentschlands Kampf ei« Kampf der Frei- , bett gegen die Gewalt war, ein Kampf europäischer Ordnung gegen grenzenlose ^Mckstchtslostgkett. Der , beste Beweis hierfür ist das Schicksal Oberschlesietts, wo rum deutlichen Schaden des künftigen Weltfriedens ein
-, wo
im. Berlin. (T. It) Im Reichstag wird bekannt, daß die eftmliitige Auffassung der demokratischen Minister und Fraktion ist,, Satz das Reichskabtnett zurücktreten müsse.
M. Berti«. (T. it) Sommbend nachmittag 5 Uhr findet eine Sitzung des Reichskabinetts statt. Die Gutachten der einzelnen Ressorts, des Finanzministeriums, des Wirtschaftsministeriums, des Post-, Verkehrs- und Reichsarbeitsministeriums, über die Folgen der Genfer Beschlüsse lagen bereits Freitag abend vor. Die Angaben über unsere Verluste an Kohlen, Erzen usw. decken sich im wesentlichen mit den in der Oeffentlichkeit bekanntgewordenen Ziffern. Alan erwartet, daß in der Kabinettssttzung die Entscheidung über die sachliche Sieb lungnahme der Regierung in der overschlestschen Frage fallen wird. Der Termin für den Zusanmrentrftt des Reichstags ist noch nicht festgesetzt und wird durch die Etftscheidung im Kabinett und die Stellungnahme der Parteien, insbesondere des Benimms, bedingt.
** Berlin. <D. 33 Wie die „D. Z." ersährt, wird das Kabinett Wirth im Laufe des Sonnabends zuriicktreten. Nachmittags 5 Uhr wird in einer Kabinettsstyung der entscheidende Entschluß gefaßt 'werden. Am Sonntag soll die Bildung des netten Kabinetts vorgenommen werden. Man nimmt an, daß die bürgerlichen Parteien, die Deutsche Bvtkspartei, die Bayerische Volkspartei, das Zentrum und die Demokraten, die Träger der neuen Regierung sein werden. Voraussetzung ist dann, daß die Deutschnationalen sich zu wohlwollender Unterstützung verstehen. Wie wir weiter erfahren s^ll das Kabinett nicht erst vor dem Reichstag erscheinen, um das Parlament nicht vor die Wahl zu stellen, sich für ein Mißtrauens- oder PkriraneuSoofitm zu ent-Leiden. Das Kabinett Wirth beabsichtigt vielmehr, seinen Rück- trit in einer Kundgebung an die ganze Welt anzuzeigem In dieser Kundgebung soll gesagt werden, daß es nur in Erwartung eines gerechten Schiedsspruches in der oberschlesischen Frage sein Amt üßeritvinmen liebe, daß
. _ . ... , ------,'s eine Tatsache an
erkennen, die un Augenblick nicht umgestoßen werden kann, oder soll Deutschland die passive Resistenz wählen? Was hat es dabei zu gewinnen, was hat es dabei zu verlieren? Aus dieser sachlichen Entscheidung wird sich dann die Stellung der Parteien znr Regierung und die Stellung der Regierung von selbst ergeben. Das Kabinett kaun die Frage der künftigen Politik selbst nicht ohne weiteres entscheiden, weil die Minister sich mit ihren Fraktionen erst ins Einvernehmen zu setzen wünschen. Infolgedessen ist es auch unmöglich, daß der Reichstag schon am Sonnabend tagen kann. Aber auf der anderen Seite darf die Entscheidung nicht mehr zu »e htnansgeschoben werden. Die deutsche Politik wiederum vor der Entscheidung, vor der sie schon vor der Annahme des Versailler Vertrages und des Londoner Ultimatums stand.
Die Haltung der Parteien.
um das
n- In sämtlichen Fraktioilssitzungen bildete aur Freitag die Genfer Entscheidung in der oberschlesischen Frage und im Zusammelrhang damit das Schicksal Ses Kabinetts Wirth den einzigerr Gegenstand der Tagesor. nung. Unverändert geblieben ist die Haltung der Deutschnationale« Volkspartei. Sie fordert den Rück tritt des Reichskanzlers und des Kabinetts. Die Stel- lung der Sozialdemokrattsche« Partei ist dagegen weiter für Wirch. Die Deutsche Volkspartei mrd die Demokraten haben erklärt, daß die Annahme des Genfer Machtspruches unmöglich und der Rücktritt des Kabi netts mrvermeiölich ist. Die Demokraten haben autze dem noch den Wunsch, daß die Regierung ihre Demi: ston dem Reichstag mit ausführlicher Begründung unterbreitet. Unentschiedeu ist die Haltung des Zentru c In ihrer Fraktionssttzung, der Dr. Wirth betwotzr waren die oberschlesischen Abgeordneten die eitrigen, : eine rücksichtslose Ablehnung der Genfer Ett " " eirftraten, und von verschiedenen Seiten wurde_____ schlag gemacht, Protest beim Völkerbund zu erhebe,
->^ Die „Dettische Zeitung" teilt mit. daß sich das Ze- trum und die Demokraten gegen Dr. Wirth entschied: , « habe« v