Kersfelöer Tageblatt
; gsrrSgroMs Ü' i? r -'-:'■ js Pz'-.-zr-Is der ; ferzs Rag» 30 Phf :. zÄsEns 1.— M-rk, : ±s F.z^srezzLg LM'-N'» 8? ^eäe7^o'^2zW ; Dads^. * Fjr die 5du 'rie 7.^; vrr sorr 2 5 rr:*z ?M in Berste.':. * Feralpreäer Dr. 8.
Hersfetöer Kreisblatt^
Amtlicher Mnzeiger für den Kreis Hersfelö
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Nr. 284
Montag den 5 Dezember
1921
Ein neuer seeaSMongssoeschlag.
^Die „Morningpost" meldet aus Washington: Die
Karinesachverständigen find sich einig darüber, daß eine ehnjähriae Flottenbanpanse nnpraktisch feu Groß- rrtannien würde am Ende dieser 10 Jahre berechtigt ein, zwölf Dreadnoughts von je 30 000 Tonnen zu hauen als Ersatz für Schiffe, die 2o und mehr Jahre alt Lind, Amerika 4 und Japan L Demzufolge würde dre brr- zssche Flotte dann bei weitem die stärkste fern. 6 Jahre väter würden die Bereinigten Staaten die Uebermacht Bekommen. Die Sachverständigerl suchen letzt eine neue Megelung. Nach den neuen Vorschlägen würde Japan
„Mmsu" behalten.
f Die Lattdabrüsinngsfrage .
, u Aus Washington wirb gemeldet: Freitag abend Amrrde wiederholt von englischer Seite die Besprechung Der AhrüsiÄUg zu Lande abgelehnt, da von den Militar- Mächten, die ein auf der Dienstpflicht beruhendes Heer
Waben, keine vertreten sei.
SHmährufe auf die chinesische Delegation. e
■ »» Vor dem Gebäude des chinesischen Hauptquartier» in LSakhinatou hatten sich chinesische Studenten versammelt, die in SchmLhrufe gegen die Delegierten ihres Heimat-
Landes ausbrachen. ,
/' Die Dauer der Washingtoner Konferenz.
. ®^, Gens (S. C.) „Echo de Paris" meldet aus Washington:' Aus unterrichteten Kreisen verlautet, datz^d.e Vnterkommissionen ihre Beratungen bis zum 20. ^G- ^Uav abschließen wollen. Im Weißen ©auie* besieht die Msicht die Beschlüsse der Washingtoner Abrüstungskonferenz bis zu Weihnachten allen Völkern bekanntgeben
Hu lassen.
; Die Wetten über den AuSgang der Ksnfereuz. ju-föeuf «S. C.) Stuß Neuyork wird gemelde,.. Die Wetten an der Neuyorker Börse über den Abschluß der Washingtoner Abriistungskonferenz standen m der letzten Woche für die Annahme der Hugbesschen Abrustung»- Vorschläge 3 :2, für die Annahme eine» Vorschlages zur
Abrüstung zu Lande 2 :1.
i NattzeZraus VerhandlUNgen irr LondoK.^
’ ^ Wie aus London gemeldet wird, hatte Rathenau eine yene Unterredung mit Sir Stöbert Horns, ^üm-den ff«S»Äg
tMIÄTa»,&
äseiier Fiel erreicht wäre, den deutschen Bank^rot^ abzu- wenden und den Fall der Mark zu hemmen Terzwe-te ^rnn ifi r.»; sem Revarationsplan eine Art ^..-M-uleu-
Lösung anzuwenden und an Deutschlands Reparm^ «laubiger Handelbare wternatwnme Schmdversch^
Ev^eUrÄ^^NbkoMwcn^^zwischen Großbritanrnen und ÄS K d?m zwischen Loucheur und Raihenau
. «bgeschlosienen ähnlich sei.
Saß Wiesbadener Abkommen.
S-» Merlin TI Wie das „B. T." aus PerlamenkS- TretfeTr hört sind bisher auf Grund deS Wiesbadener Abkommens, das bekanntlich nrkvrünsllck mn 1.,^rwber - $ XÄ'Ä* WÄ , »L§°«E^^
telm* da noch Z-llkraa-n »u reailn I-i-m ^n Varw- ,
K»?Äng,n !n Pari« der-»- «l=l6t, jedoch die «N«. l rvort noch nicht bekannt.
I Die Moratoriumfrage.
I x Senf (S. C ) Der Vertreter des „Maiin^ hat im fNMLrVk«»^« " NA',°L°u7-^^
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Handlungen zwischen Realer»! na über die
»ÄStod«. -w°i--» 8-»lu°-S-M«-b.
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! B5Sä“S«-SSM । ruua vorliege/ und hie dentsäre Regierung sei doch nur ! Nbe^dann^Ed^die R^aftonSkommisiton alles ' SÄ Ämtern,.bat ^.^^ ^
€d«uiviet einer Uuetutgkect unter den Berb^-eten». j^i^n würde. Nach der ^iberree jotM»ct*^^
wertefte an dieser Aeußerung Dubais. der doch als ein Urtier Gegner der Modifikation des Londoner Zah- lungSplanes gilt, daß er es vor siebt, sich in ferner Werfe
sestzulegen.
Nollet reift wieder nach Paris.
^Berlin. «S. C.) Aus den Kreisen der Errtenieuber-- rvachungskommission verlautet, daß General Rollet am Sonntag nach Paris avreist. Der General hat am Frer- tag nochmals die Deutschen Werke in Spandau besichtigt. Aus seinen Erklärungen war jedoch nicht zu entrahmen, daß er seinen Standpunkt in der Frage der Zerstörung her Deutschen Werke aufgegeben bezw. geändert hat.
VeMrzrmg in Paris.
^Parüd. Der Kursrückgang der Devifenzugumlen der Mark hat in Paris sowohl in den polsirschen als auch in den wirtschaftlichen Kreisen große Beiturzung Hervorgerusen. Die Pariser Zeitungen. vor allem der „Teurps" und der „Mattn", lassen es nicht an bo^ artigen Ausfällen gegenüber Amemra und ^England fehlen. Insbesondere wird diesen beiden La-chern vor- geworfen, Frankreich in einer schwierigen Situation rm Stich gelassen zu haben. Man beschuldigt ganz offen den englischen Ministerpräsidenten, daß er Zuflucht zur Presse nehme, um sich plötzlich und unverMurelt gegen Briand zu wenden. In den F»nanzkrenen ist^n her Meinuna, daß die Steigerung der dentalen ^cark nur eine vorü.beraehenöe fei. Man zweifelt aber auch nicht daran, daß die Mark im allgemeinen einer Gesundung entgegen gehen werde und sich mit der Zeit be;,er stellm werde als der Franken. Die Rede des französischen -iu= N'sterpräsidenten, die er in Le Harre hielt, w-rb von^ber Pariser Presse als durchaus zu matt bezeichnet. er „Matin" schreibt: Briand fei mit einem großen Akten- kündel nach Washington gereist. ^^u em murelma- Higer Advokat hätte genügt, um ^rcm^e'ch auf der Washingtoner Abrüstungskonferenz mit Erfolgzu vertreten. Der Erfolg Briands ^ ^^ ««* ein fear be.
ten Der Erfolg Miands fei aber nur ein sehr bescheidener gewesen. Frankreich tät e önr Washmgion-r ALrüstungskonferenz gehen wüsseisi drnn wo grrme Weltinteressen verhandelt würden, dlMSrmlkre.Äntwt fehlen. Deutschland würde, so schreibtdas BlE w,sier. ein «ablunasausschub gewahrt, der lediglich zum NaI- teil Frankreichs sei, während England »mehrn ko».^ daß Frankreich die Kosten für den. E3 ederaufbau d^r zerstörten Gebiete aüS^ seiner eigenen Laiche be^.ch.E ^WtzuKHsDWMM' iÄ^UE^wUfeitSwerhm' Esikel deß „Matin": Wenn Frankreich rucht anfeiner Konferenz vertreten sei, gäbe es eine Leere, und die Entscheidungen, die ohne Frankreich getrosten würden, hatten nicht d'e Kraft, die sie haben könnten unb Laser» mütztem Als nach 1871 ähnliche Verhältnisse vorhanden gewesen wären, hätte Frankreich in leinetc-ert m nimm verharrt. — Frorrkreich sei nach Washrw.on gegangen. um dort Vorschläge zu machen mb hm e e <e Entwaffnung für alle Staaten anaenonunen. Eine Ei- nigung sei aber nicht erreicht worden. .Deutschland, LuS auf der Konferenz überhaupt nicht vertreten fei, fei als Sieger aus der Konferenz hervorgegangen.
Die vreorüsMaiwK dsr ^F-eKöahn«
«- n« erfährt, wird im Reichsverkehrs- mtnisterirm die B^ksrlki^ug eii cß Planes über bm Tenaesialtung der ReichseisenLahvwefens augenb ickuch eifrig betrieben. Es ist dazu eigens ein Orgamsaiions- aus'chuß eingesetzt, der sich aus Vertretern der o^^wm tung, der Beamten und des Personals SusammE
Das Neichsverkehrsministermm glaubt bcr>e.mm ganisationeplan an der SelSüändigkeil ser s» bahnen als Reichsbetrieb umsomehr feuhaUeu zu mi. en, alL her giat für 1922, der soeben fertiggcuellt ist, wn:,er 1 hü'a"ziert Der Retchsverkehrsminisier Grscuer hatte urim'MgllÄ die Absicht, mit tiefem Etat bereub in bie« ser Woche an die Oeffentlichkeit zu treten, da er sandte, daß der Re'chSverband der deutschen ^^^tne rm. fe. nein Entwurf betresiend Uebersiwrnna der ^^is^- bahnen in bw Prwaüvirtlchaft schon jetzt HN^orrrM« bemna des RelchSverbandes erst argen M'ste des Mo« S au enrarten babie -ebr ein gebenden Arbeiten der £5^J^^U &*r' ff -tüactU&ima betrauten Kommission L»m Mw-in wrüchreis-S Stadium treten dürften.
Kommuni^lsche Gewa'!stry e in SP en.
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Lberoster'sich kamen in voller Marschausrüstung in der Siötinn. D'e öffentlichen Gebäude, die Bank.n und die Börse sieben unter polizeilichem Schl^. ^ik Neaiernng erwägt die Berbängung des LmndrES nb-r «u:',,» 't-a§ .^rnan der Wiener Kommunisten „^>e rote ^rbne" wurde wegen GiithcitzeuS der Gewalttaten und wegen Ausreizung zu neuen Ausschreitungen b^chlag- uabmt Nach einwandfreien Feststellungen der Dienet beteioaten sich an de Aue m euungen ^uireiche russische' nud ungarische Kommuuisten. In Bmapeft murhi'H schon vor Beginn der Unruhen .Flugreise! ver« teilt die besagten, daß in Wien die Sowjetreputst k auS« t<i«s^
haben daß das Signal zu den Ausschreitnumn von einer russischen bolschewistischen Zentrale iu Berttn aus, schreckend. ES wurden 17C Geschäfte, Kaffeehäuser und
HorelS teils demoliert, teils geplündert. Der Schade« an zertrümmerten Fensterscheiben erreicht die Höbe vo« einer Milliarde Kronen. Der Gesamtschadea wird auf 7 Milliarden geschätzt. 837 Personen wurden verhaftet. 20 Sicherheitswehrleute und 26 Zivilisten sind verletzt worden.
WsWäügkert und Vergnüge«.
In einem beachtenswerten und sehr zeitgew-äße» es» ratz hat der preußische Minister für Bolkswühlfahrt kürzlich den Staatskommtsiar für die Kriegswohtfahvtsp siege in Preußen und die Obervrästdenien hemMragr, das Ad»- geumerk auf jene Veranstaltungen zu richten, Sie unter dem Aushängeschild des wohltätigen Zweckes sehr »st nichts anderes als laute, mit Vergnügungen verschied»- ner Art verbundene 7 este sind, bei denen-wegen der hohen Kosten der „wohltätige Zweck" meist sehr schlecht «v-- schneidet. Der Erlaß nimmt Bezug am das an or« Reichskanzler aerichtele Schreiben des SiekchSprnsidenteu, in dem dieser aus die Notwendigkeit hmwein, den A ^ wüchsen gesellschaftlichen Lebens zu steuern und die v.- benSführung dem Ernst der .reit anzupa-sen. Dre schrck- salSschwere Entchewung über Oberrchlesien, hertzt es in dem Erlaß des Wohlfahrtsnumsters, die Tausende unserer Volksgenossen vom Vaterlande losrectzt, l'W dn^e Forderung in der heutigen Zeit besonders oeherzigens- wm erscheinen. Es ist auch falch, arrzunehmen, saß Feste jener Art in nennenswertem Maße zur Linder»a« von Notständen Beiträgen, dem» solche Beranstaltlingen dienen nicht nur der Gerrußsucht, sondern in sehr viele»- Fällen in noch höherem Maße der Gewinnurchr £- Wißintereffierfer Persönlimkeft«. und nur zum kleur- ften Teil kommen die dabei umgesetzten Summen dem Zwecke zugute, befielt AusdangeschiG nt tragen, im telbare. aus innerer Beziehung zur Wohljahrtsar^st sprechende Werbuua bildete von jeher nicht nur die würdigste, sondern die wirksamste Art der MittelbesHarsun«. Diese Erfahrung ist erst jüngst durch die Enolge gro^e Volkstammlungen, wie der „Deut'chen Krnderyrfts^ be- ftärint worden. Der WoHlfahrismmisier hofft, daß r.re führenden Kreise erster Wol!l;abrtspilege durch «erfia» kung unmittelbarer Werbetätigkeit und Veroreuuna des sozialen Gedankens dahin wirk-u. Sie ®ebe;renWett I» »rhöhen und den beschäme«":« Zm sn^.« oeE dtgen, itt .^m darin ließt daß die Unterstützt Ä
_™ ™„™vw erkauft iverSen'sollen. Der Minister er= a+ s> pUrorörtbenfen des'asb künfti" in her Reg?» die Genehmigung zur Veranstaltung von Wohltätigkeit^ festen zu versagen, die mit kvjIpwligen ,<e»e»en m,er anderer', der Not der Zeit und dem foLialen Hunde w - ÄÄH wi» z,B. in besonders Stto^ ter Weise mit Tanz verbunden und v,n Zwcneivräh>.L vn arundfätzftcher Bedeutung ist dre Genehmigung be» SaStommifiar® Ä die Miegswohlfahrtspflege eim
zuholerr.
Die Kre-rtverharlSlüngs« Verschoben.
o^Berliu. >S. Ch Wie von zuständiger.Stell« «Zü«- teilt wird, sind die Besprechungen zwMen den Übertretern der Gewerkschaften m ö den Vertretern oer Industrie. die am grmwbeab ausgenommen werben foüte^ auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Man wül aM
beiden Seiten zunächst d'e ReMltare fvrechuuqen abwarten, b e wegen der Frage einer Kr^ ditauleihe und der Bewilligung eines Morawriumsk der Schwebe sind. Ein Vertreter der Industrie w.ac» in der französischen Botschaft vor, um sich u^rde» Stand der Verhandlungen zu tnfornneren Es wu.de rhm m b ! Apteitt daß nach den dort vorl-eoenden Meldmrgen au» zuverläsiiger^ Parftor Quelle Verhandlungen^ zwischeM i s*w Allichrterr über ein Moralorrum an ^».evr H.and si berkaurt noch nicht eingeleitet worden sind, sondern bat i b'sber nur eine Konferenz des Prä':diums der Nepora- ' .st ^k^stsion über die Frage der am 15. Januar fal=
D e Konferenz hätte aber aus . stietzlich formale Beoe»
tung gehabt.
Verhaftung von G-helmbändlern.
w Berlin, (g. G.) In einer Geheinchündelelaftsire ' «"«. 4- <, ,-r;,. r«h »r ^e^ Vororten dur ^ Becvvre der i Abteilung r a des PolizetpräsidiumS tBoittische Polizetz
els Lerhcsmngen vorrenommen worden.
Neuwahlen i« Enalaud. , ^ Bouban. (L. AI In England werdm Vorbtreitw»- gen für allgemeine Neuwahlen im p«bruar ßu^na
Sie Auslösung des cnslilK-japümschs« «nudnilleS.
^Washinglo«. tL- AI ^U“*0 U^lfcu^ her nächsten Vollsitzung der Konferenz ne ^uflchuug deß englisch-japanischer Ditudnisies bekcmn.geLen _ „«aratr »ä« hat eine aufaebedt und K Zugführer dieses Schwindels in Haft genommen.
Neue Nnrnhe« in Wie«.
»- Wien. (6. G.) Die Kundgebungen der Ardefter & wegen der Teuerung nehmen ihren Fortgang. Inde« , ^•'biiftrlcbexirfen Floridsdorss und in den äun^.es t GmbtnierS S» neuen «Er-ktung-» und Plünderungen von Lebensmittelgeschäften ^fon^ inen In den Nachmiitagsstunden des ^reitags . ^^ *>- Abteilung Reichswehrtruppen nach den bedrohten v abt» nierteTn rboerülft An vielen Plätzen gewinnt man das Ä?Ä Schlacht.' Selbst d,e Straße^
laternen sind zerstört worden. Um 8 Uhr abends kam es
und Plünderungen von xeSensm'.tteiy^mauen mem. In denNachmiitagsst des Ä