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yersftl-er Tageblatt

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HmÜZcher Mnzeiger für öen Kreis Yersfelö

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Str. 285

Dienstag, den G- Dezember

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Dr. WWi Wer die nächsten MWMil.

L^ Bei einem Empfang des Vereins Berliner Presse im Wetchswg hielt der Reichskanzler eine hochbedeutsame yReöe über das Reparationsproblem, deren besonders -sichtige Stellen wir hier wiedergeben. Die Aufgabe, so Mhrte der Reichskanzler aus die mir uns in der Reichs- stegterung wie in den Lander-Regierungen gestellt haben, Wie komme« wir über den Winter hinweg?" Wol- wir über den Winter hinwegkommen, so ist die ver- Mtwortungsvolle Mitarbeit aller produktiven Kräfte [unseres Volkes mit der Regierung in einem Maße- Wie kaum jemals zuvor. Wollen wir auswartige Po- Mik machen, wollen wir insbesondere das größte aller Mobleme, daß Reparationsproblem, das kein deutsches Problem allein ist, sondern ein weltwirtschaftliches Pro­blem, den Völkern näherbringen und Leistungen aus al- Ln Gebieten vollbrirgen, so müssen wir in Deutschland jede« politischen Wirrwarr zu einer u«müglichke;t ma­chen. Ach weiß, daß man mit dieser oder jener Regierung einen sehr scharfen Kampf aus politischem Gebiet «rssechten kann; ich habe auch ein Verständnis dafür «habt, daß die Finanzminister insbesondere Attacken «usgesetzt sind, aber mit diesem persönlichen Kampf Mein, mit der Sucht, wenn eine politische Krise vorbei ist, eine neue zu arrangieren, wird das deutsche Volk me jrei werden und wird es auch sein tägliches Brot nicht «kommen.

Weiter fuhr der Kanzler fort: Ich bitte Sie deshalb. Ächt für die Regierung, sondern für das deutsche Volk -en großen Problemen der Wirtschaft, die die Völker­verständigung zur Voraussetzung haben. die Spalten ihrer Zeitungen öffnen zu wollen. Die größte politische Tatkraft muß jetzt an die baldige Veraoichiedung der .-teuergesetze gesetzt werden. Gewiß wer den öaber etnige Zompromifse notwendig sein. Die politische tMtfe der Parteien gilt es zu bewahren. Ick bin mir klar, daß Ibne deutlich sichtbare Opfer des Besitzes eine inuenpo- Mche Klärung und die Verabschiedung dieser Gesetze ,in Ding der Unmöglichkeit sein wird. Das wird, eine Larte Arbeit sein, gerade in den nächsten Tagen schießen A von rechts und links, aber ein Ziel sollte jeder im Tuge behalten, daß nicht das Zufallbringen dieser wteuergefe^c dem deutschen Volk nützen könne, sondern ?er feste und klare Wille, unser inneres Budget soweit 's den ordentlichen Haushalt und den Haushalt der Be- . E^bner^altunLen «Msatzt, in,M .solches M^MwM. s« bringen, daß niemand in der Welt an unserem guten nnsten Willen und unserer Energie, Ordnung zu schaf- M zweifeln kann. Dieser Ordnung widmen wir un- Ue besten Kräfte. Wir fürchten nickt für unser Tun Mb für die heutige Regierung. ES ist falsch, in einem de­mokratischen Staat immer der Regierung zuzurufen. ^Regierung hilf!", statt nach demokratischem Grundprin- W der Regierung zu helfen.

Keine Aussicht auf ein Moratorium.

m- Berlin. jS. G.) Der Stand der Frage einer Stun- WNg der am 15. Januar fälligen deutschen ReparatumS- Zahlung und der Frage einer Kreditauleihe im AuSlande ist am Montag wenig verändert. Die Reichsreglerung hat jedoch, wie uns von informierter Seite mttgeteilt mrd aus der letzten Note der Reparationskommission ?nd aus den letzten Meldungen der Pariser und Londo­ner offiziösen Blätter die Ueberzeugung gewonnen, daß L eine» Zahwugsausschub für die Sanuarrate nicht Mehr gedarbt werden kaun und daß auch die Krrvi«h.l,e des Auslandes bis dahin dnrch°ns nicht als gesichert er- gcirt. Von dieser Erwägung ausgehend, hat der Reichv. n^er Dr. Wirth die Anordnung getroffen, daß die crn- geetste KreLttkommissimi mit größter Beschleuniguns Vorschläge über die Deckung der am 15. Januar faltigen Reparationszahlung cinzurc-chen bat. Infolge des au. kcrordentlicheu Ernstes der innerpolitischen Lage werden voraussichtlichdie Mitgli^er desNeichskabwettSinder Weibnachtswockre in Berlin verbleiben und auf wen ÄTÄ"Ä eine M-Mma ««r Ä der Gewübrnng eines Zahlungsaufschubs an Deutschland zur Erörterung stand. Die Beratungen haben eracbeii daß eS kaum möglich seht dürfte, in der Kammer eine Mehrheit für einen am 1. AmiI 19-2 an Jdcutsckland zu gewahrenden Zahlungsaufschub zu er- angcn, falls eS überhaupt zu einer Abstimmng über »icfc Irage kommen sollte.

9 1 Zusammentritt der Parteivorstände.

«^ Berlim lS. C.) Die Parteileitungen sämtlicher Re^ckstaaSfraktionen haben für die nächsten Tage außer» ordentliche Vorstandssitzungen nach Berlin einberufen, um zu der Irage der durch die im Januar zu leistende ^cva aiivnäzahlung an die Entente notwendig gewor- denmrKrcditbeschaffulig für daS Reich und der dadurch nickt ungefährlich gewordenen innerpolitischen Lage Stenuna zu nebmem Als e der Parteien wird am Mittivock die Iraktion der MehrheitSsozialisten tagen.

> Woche bczw. Anfang nächster Wocke folgen.

Kein Erfolg Rathenans in London?

w Berlin. (S. C.) In den Berliner Bankkreisen sind wie verlautet, Meldungen aus London eillgegangen, aus denen hervorgeht, daß die Londoner I^uanzkreise sich i/ii'aeullüer den Anregungen Dr. RathenauS zurückhaltend Wn Die Meldungen Londoner Sonntagsblätter verstärken'den Eindruck, daß die Besprechungen des tirilieren WiederaufbaumiuisterS tu ßoniion bisher nicht

das Kehvffte Resultat ergehen haben, da außerorSerU- liche Schwierigkeiten ausgetreten sind.

Die Mahnung in Berti«.

«-»Berlin. lB. T.) Wie das .B. T." aus unterrich­teten Kreisen hört, hat die Reichsregierung bis jetzt noch keine« Antrag auf ein Moratorium gestellt. Man ist der Ansicht, daß diese Frage erst akut wird, wenn Dr. Ratbenau aus London nach Berlin zurückgekehrt ist. Montag nachmittag 4% Uhr findet eine Kabivettssitznug statt, in der über schwebende Fraaen, insbesondere über das Reparationsproblem, beraten werden soll. Wie wir erfahren, ist Sonntag abend die Mahunote der Re- parationSkourmission in Berlin eingetroffen. In die­ser Note erinnert die Reparationskommission die deuffche Reaierung an die mündliche Erklärung, sie die Kommission dem Reichskanzler anläßlich ihres Berliner Aufenthalts gegeben hat, und erklärt, daß die am 15. Januar fällige Zahlung unbedingt geleistet wer­den müsse. Die Reparationskommission fordert ferner die deutsche Regierung auf, unverzüglich «Ke Maßnah­men zur Gesunduug tet Finanzlage Deutschlands ut treffen.

Die Rede deS Reichskanzlers.

Frankfurt a. M. (F. G. A.j Die Bedeutung des

Rede, die der Reichskanzler am Sonntag bei dem Emp-- * fang der Vereine der Berliner Presse hielt, ist harrptfäch- lich darin zu erblicken, daß mit großer Deutlichkeit die Forderung nach den Sachwerten erhoben wurde. I« der ganzen Rede findet sich kein Wort von einem Zah­lungsaufschub, dem jetzt so viel genannten Moratorium. Es scheint danach, als ob man in London diese Frage fallen gelassen habe und sich lediglich mit der Frage einer Anleihe beschäftige. Dieses Ziel liegt scheinbar auch den Verhaicölungen zugrunde, die Dr. Rathenau nunmehr offiziell im Namen der deutschen Regierung in London sührt. Der Reichskanzler ließ durchblicken, daß jetzt dir Entscheidung nicht mehr bei der deutschen Bankwelt, son­dern bei den ausländischen Kapitalisten liege. Um den Verhandlungen über die Aufnahme einer Anleihe eine gewisse Grundlage zu geben, hat der Reichskanzler die Forderung nach einer stärkere« steuerlichen Ergreifung des deutsche« VesitzeS besonders unterstrichen und er­klärt. daß es ohne ein deutlich sichtdares Opfer des deut­schen Besitzes nicht möglich sei, aus der gegenwärtigen schwierigen Lage herauSznkommen. Im übrigen hat eS Dr. Wirth aber geflisientlich rermieden, die scharfen An­griffe BriandS auf der Washingtoner Abrüstungskonfr- ^renz zu Mderleaen^UM nicht dir Br''Sünrk: EMU 5^- tU und London zu stören.

Rathenaus Mitzerfolg in London.

»-»Ueber Rotterdam wird aus London gemeldet: Die Finanzkommission des englischen Kabinetts, die am 1. Dezember zusammengetreten ist, hat ihre Entscheidung bis zum 6. Dezember verschoben. Dr. Ratheue« hat bis­her seinen Erfolg bei seinen Bemühungen gehaör. eine Anleihe in Eterlingwährung zu erhalten. Die englisch« Finanzleute sind übereinstimmend der Ansicht, daß die von Deutschland augeSolenen Garantien nicht ausrciche«, und erklären, daß es ein schlechtes Geschäft sei, Deutsch­land Geld zu borgen, damit eS seine ReparanouSschul- den bezahlen könne Zu Lew gegenwärtigen System der Reparationszahlungen besteht in Londoner Firlauzkret- sen gar kein Vertrauen mehr.

DaS deutsche Kapital im Auslaub.

»»Aus Rotterdam wird gemeldet: Nach einer Meldung dasTeurpS" aus London erklärten die deutschen Ver­treter. daß die deutschen Großindustriellen große Kapi­talien im Auslande besitzen. Diese Llapitalanlage im Auslande sei jedoch notwendig, um die deutsche Indu­strie mit Rohstoffen zu versorgen. Die Besprechungen Dr. Rathenaus mit uen Finanzbeamten der City dauern fort

Die Kreditkommision.

Bit Mitgliedern der Kreditkommission wurden vorn Reichskanzter berufen: Präsident der Reichsbauk Dr. Haverrstein. Präsident der Berliner Handelskammer von Mendelssohn, Dr. Melchior, Mitinhaber der Bankfcrma Warburg-Hamburg, Franz Urbig, GeschlfftSrihaver der Diskvnto-Geseüsckmft Berlin, Geh. Rat Strauß, Mit­glied des Direktoriums der Deutschen Bank Berlin, Eleh. Rat Dr. Krenter, Delegierter der Treuhandverrvaltuna für das deutsch-niederländische Finanzabkommen, Reichs- tagsabgevrdnctcr Geh. Rat Dr. Hugenberg, Prastdial- mitglied des Reichsverbandes der Deutschen Industrie, HanS Krämer, stellv. Vorsitzender des Wirt,Hastspolsti­schen und des AutzenhandelskontrollauSschunes des ReickSwirtschaitsrates. Geh. Rat Bücher getoaftSn 6reru -es Präsidialmitglied des ReickSverbandes der Deuticken Industrie. An den KommissionSverhandlungen nehme« die Vertreter der zuständigen Ressorts teil. Die Koni- Mission wird unter der Leitung des Reichskanzlers y« heim tagen.

Eine neue Pariser Konferenz.

v^AuS Paris wird gemeldet: Im ^»ai d'Orlay de­mentiert man die hier verbreitete Nachricht, daß Lord Curzou bereits am nächsten Dienstag nach Parks korn- men werde. Ueber die Vorbesprechicngen an einer Pari­ser Konferenz, die aber ohne Zweifel inKtirzestattfin- den wird, meldet derMatin", der englische Außenmini­ster werde den Vorschlag machen, in Kürze in PariS eine Vorkonferenz über die Orientfragea abzuhalten. Die französische Regierung prüfe im Augenblick die Frage, ob es nicht angebracht fet der englischen Regierung eint

Konferenz über alle Frage» vorzuschlagen, die soga» wärtig England und Frankreich interessieren. Ferner werde zweifellos der Wiedergutmackungskonnnisstou da-, Ersuchen Tsutschlauds um ein Moratorium zugehen, das sie jedoch kaum beantworten könne, ohne »orher die verbündeten Regierungeu befragt zu habe«.

Die Reffe C«rz-mv «ach Par«.

»-»PariS. (L. S.) Wie derMattn" mittE Wc«l sicher zu fein, Satz Lord Curzon Ende diefer Woche nach Paris kommt und daß er mit Briand und Vertreter» der italienischen Regierung über Sie Lage in Kleisa^A Beratungen haben wird. Man weiß noch nicht, f» schreibt derMatin", ob sich daran eine Gesamtdevane über die allgemeine Politik anschlietzen wird und b^ sonders über die Reparation. Letztere sei mmröglich $ Abwesenheit des englischen Premierministers, der äuge* blicklich London nicht verlassen könne. Von ander« Seite wird jedoch behauptet, baß eine derartige Debatte stattftnSen könne. Jnteresmnt ist eine Meldlma t« ^.Journals" aus Berlin, die feststem, daß der französifche Botschafter Laurent Berlin plötzlich auf Befehl BriarGs verlassen und sich nach Paris begeben habe. Das BlaU glaubt, daß diese Reise mit der Frage der Revarati« «nd dem englischen Plan eine« Moratoriums in «nger» Zusammenhänge stehe.

Eine Absage 6er xrauZöMche« Sozialistes.

»» Genf. lS. C.) Wie die ^Humanitee" mittett», sttt- den eS Sie Sozialisten in Ser französischen Kammer av^ gelehnt, Sem kommunistischen Antrag zu entsprechen *n* in der Kammer die Initiative für eine ErleichterunK der deuffchen Wicdergutmachungszahlunge« zu «- greifen.

Das neue BierhUAddSuSulS^

»»Berlin. Der neue englifch-japanisch-EerjkcmM^- kranzöstfche Vertragsentwurf umfaßt zwei HauptteilO Nach den in Berlin vorliegenden Pariser Meldung«» verpflichten sich Sie beteiligten Mächte, tn dem StilleM Ozean keine Besesttgungen mehr aufrecht zu erhalte« Aufsehen erregte im allgemeinen, daß auch Frankreiat zur Teilnahme an dem Vertrag ringelnden wurde. Matt glaubt aber in Berliner diplomatische« Kreise« M wissen, daß die französischen Delegierten im voraus alle» Bestngungeir zugestimmt haben.

Die SecabrüstungSkrage.

»» Rotterdam. (G. C.) DieTime»- mähen aus W*» -ihlnstsn:Der PräM«» der -^e-rtnrsrsÄ LLa^e« haS sich in der Frage der Seeabrnstnnq an den japanisches Kaiser gewandt. In Sen Kreisen der KonserenzteilneW mer erwartet man für die nächste Vollsitzung der AbrW stungskonferenz am Mittwoch ein völliges Back gebe» der iapaniWn Telegatios gegenüber dem Hughessche» Abrüstungsvorschläge.

Pertiuax aus Washi«gtv» adderafe«.

v» PariS. Die Washingtoner Abrüstungskonfere», 8* ein Opfer gefordert: Pertiuax, der Ber-ckterstüjter bet .Echo de Paris" in Washington, ist von seinem Statt» abberufc. worden. Das Blatt scheint dies damit erst# ren zu wollen, daß die Washingtoner AbrüstungskmrsO renz eigentlich schon längst beendet sei. Die Konferenß ist natürlich nur für das .Echo de PariS" becilöet, öaL sich dazu verstehen mußte, seinen Korrespondenten abzE rufen, weil feine Berichte zu des Unruhen in Turin «n» Mailand geführt hebem

Ernährung « Lsdensmittelwucher.

Unter Vorsitz des Preußischen Etaatskommisiars f0| BolkSernährung sand im preußischen Ministerium bei Innern eine Besprechung über die Ernährungslage un< Piatznahmen gegen den Lebensmittelwucher unter ZUk ziehuna der oetetligten Reichs- und Staatsbehörden unD unter zahlreicher Beteiligung von Vertretern der Orga­nisationen der Verbraucher, des Handels unD der Erzeu­ger statt. Der Vorsitzende, Staatssekretär Dr. Hagedorr» legte eingehend den jetzigen Stand der Ernährungslage sowie die zur Bekämpfung des Lebeusmittelnmchers be­reits getroffenen und noch beabsichtigten Plaßnabme» dar. An den Vortraq schloß sich eine rege Aussprache so­wohl über die Gründe der gegenwärtigen Teuerung, wi« über die Vorschläge zu ihrer Milderring. Wenn, wie bei der Zusammensetzung der Versammlung ohne weitere- zu erwarten war, auch die Austckten über die Ursache» der Lebeusmittelteuerung. insbesondere hinsichtlich bet Kartoffeln, und über die zum Preisabbau erforderliche» Maßnahmen nicht unwesentlich auseinander gingen, f* bestand doch Uebereinstimmung darin, baB nach de» kriegswirtschaftlichen Erfahrungen von der Wiederein­führung der Zwangswirtschaft eine Besserung der Lag» nicht zu erwarten sein würde. ES wurde eine .frommst» Kon gebildet, die d e Richtlinie« zur Bekämpsuna bei WucherwesenS sufstellen soll.

8al«ta-A«8»erkaus an der dShmifche» Grenze.

Der .Grasenauer Anzeiger" schreibt: .Wie eS « ketzter Seit an der Grenze zilgebt, dürfte wohl ein x betrieben. Alles mögliche wird in Bauern auf gesaust u 4 nach Böhmen gebracht Besonders Mehl wird gleich « Fuhren, 40- 50 Zentrier, über die Grenze gefahren."

Fravzöfisches Todesurteil gegen einen bemühen Offi.fi«.

Die Straßburger Blätter berichten aus Diedenhose«, daß der frühere Kommandeur des deutschen Infanterie­regiments 153 Oberst Diederichs vorn franMische» KrtegSgcricht wegen verschiedener Handlungen, Sie nun aus der Kriegszeit zur Last gelegt werden, zum Tode verurteilt worden ist.