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HersfelöerTageblatt

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MmtLicher Anzeiger für den Kreis Hersfel- : Buchdrucherei in Bersfeld, Hlitglied

Nr. 2S7

Disnstsg, den 20. Dezember

1021

Ms Frage der MMramfiiWfflig.

w Zur Frage der KabinettsAmbildung verlautet in Parlamentarischen Kreisen, mit der verschiedentlich auf- getauchten Ansicht, daß eine Erweiterung des Kabinetts durch die Bloße Besetzung der drei offenen Portefeuilles in Frage käme, werde sich die Deutsche Volkövartei nicht einverstanden erklären können-. Es sei vielmehr zu er­warten, daß sie die Forderung nach vollständiger Neu- SilSurrg stellen werde. Da für die RsgierungsumbilSKug gerade außenpolitische 'Gesichtspunkte in Frage kämen, werde jede parteipolitische Erwägung znrücktreteu und ein Kabinett auf breitester Basis zustande gebracht wer­den, durch die man geeignete Verhandlungsführer zu ge­winnen hoffe.

*

Es scheint doch so, als wenn von volksparteilicher Seite die Erweiterung der Regierungskoalition und 6:e Umbildung der ReichsZegierung nach wie vor ernstlich betrieben wird. Zwar mirö in Kreisen der jetzigen Koa- litionsparteien die Auffassung vertreten, daß eine Ka­binettsumbildung zurzeit nicht angebracht sei, weil da- durch die innen- und außenpolitische Verwirrung noch gesteigert werden würde. Zweifellos wäre es für das Ansehen Deutschlands und für die Vertretung seiner Interessen in der augenblicklichen schwierigen Lage viel

betrieben wird.

mg noch für das

vorteilhafter, wenn die Koalition bereits erweitert wäre und die Regierung sich auf eine breite Grundlage stützen könnte. Deutschlands innerpolitische

"Lage ist von seiner außeiwoIUifcBcit heute in höchstem Grade abhängig und wird das auch in Zukunft sein. Deshalb muß, wie in der vorstehenden Meldung sehr richtig hervorgehoben ist, die Regisrungsneubildung unter den außenpolitischen Gesichtspunkten vollzogen werden. Wenn es für die Parteien auch sehr schwer ist, auf tre Verwirklichung mancher Forderungen ihres Programms zu verzichten und bei einer Kompromiß- politik parie-politische Erwägungen hinter 6c« großen Aufgaben der Gegenwart zurücktreien zu lasten, so ist es doch eine staatserhaltenSe Notwendigkeit, dieses Opfer gegenüber den großen nationalen Gefahren zu bringen, die uns von außen her drohen. Es ist viel­leicht möglich, daß Frankreich bei der-Londoner Minister- - präsiSeMLnzustimmeukunft einige Zugeständnisse in der Gntschädiavnqssrage macht. Diese dürften sich jedoch nur in der Richtung bewegen, daß es vielleicht zur Gewäh­rung einiger Erleichterungen in den Zahlungsbedingun- aen bereit ist, nicht aber in der Höhe der Entschädigung. ^MSMMMSSiim,' ^ILLL.m seiner innerem Politik und seines Wi -tschastslebens fern. . Die Richtlinien der deutschen Politik sowohl im Innern als auch nach außen sind durch den Versailler Vertrag und die verschiedenen Nachträge zu lh'.n vor­geschrieben. Für Deutschland kann es sich vorläufig nur darum handeln, eine Regierung zu schaffen, die die Mehrheit des Volkes hinter sich bat und stark genug ist, in der Politik gegenüber dem Verbände den deutschen Standpunkt mit mehr Nachdruck zu vertreten, als es dem jetzigen Kabinett möglich war, und möglicherweise auch eine aktive Politik zu treiben. Dre Tabacken ha­ben leider gelehrt, daß unsere Politik der Nachgiebigkeit auf unsere Feinde keinen Eindruck gemacht, sie vielmehr dazu angespornt hat, immer neue unmögliche Omer von uns zu fordern. Auch die größten Beweisender Lona- lität sind von der Gegenseite immer alsbojer Wille" ausgelegt worden. Der Ersüllnuaswille Dr. Wirths hat Bei der Entente nicht das geringste Verständnis ge­funden: er ist durch das Verhalten der Entente unmög­lich gemacht worden. Der schlage löste Beweis dafür ht die Wegnahme der wichtigen Fndttstricgebiete in Ober- schlefien. Alle papiernen Proteste haben bisher nichts genutzt. Deshalb muß das deutsche Volk sich wieder auf eine Linie der positiven Zusammenarbeit verenn- aen Die einzelnen Parteien, deren es leider bei uns nu NeSerfluß gibt, müssen in ihren politischen Forde­rungen etwas zuröckstecken und sich zu der Erkenntnis durchringen, daß sie Opfer bringen müßen angesichts un­serer ve^ Lage. Nur der geschlossene Wille un­seres Volkes, die gegenwärtigen Schwierigkeiten zu tiberwinden, kann uns aus der Not und dem Elend der Gegenwart retten. unb daß das deutnhe Volk hierzu fähig ist, bat es in seiner Geschichte schon oft bewiesen. Von diesem Gedanken müssen sich die Parteien bei der ' Erweiterung der Regierungskoalition und der Neubil­dung der Regierung leiten lassen. Dav Losungswort muß sein- Nicht Zwietracht, sondern Einigkeit! Das deutsche Volk muß gemeinsam die Lasten aus dem ver­lorenen Kriege auf sich nehmen, es muß gemeinsam an den Wiederaufbau des Vaterlandes Herangehen, dann Eb diese große und schwere Aufgabe auch gelingen.

Deuischland m«tz zshlsu.

v^ Aus Paris wird gemeldet: Man glaubt allgemein, daß bei der Zusammenkunft BriaudS mit Lloud George nicht allein die Entschädig» tigSsrage, sondern auch das Verhältnis zwischen England und Frankreich besprochen werden wir!« Nach den Besprechungen der Minister- präsideuten dürften die Ninanzsachverstandigen noch bet- fammen bleiben, um Plane auszuarbeiten, die dem ~bit= sie« Rat bei seiner Zusaunnenknnft anfangs Januar vorgelegt werden sollen. DieCchicn^ ^^ Bereits Mitteilungen über den umaitiUcbUtcbcii Gang der Verhandlungen in London mmben zu ^ nach wäre Frankreich bereit, auf das tp«6Er UIM ta- tum zu verzichten, wen» Deutschland eme ebe,ffo große Summe, als darin vorgesehen ist. tu anderer Form zu Elen bereit sei. Ferner würde die französische Regte-

rung eine ernstliche Erwägung der Verringerung der al­liierten Truppen am Rhein anstellen, damit auf diese Weise den Reparationen mehr Geld zufließe und sofern von England ein Garantievertrag gegen einen etwaigen künftigen deutschen Angrtff auf Frankreich abgeschioffen würde. Einer Verminder'.rng der Reparationsforderung der Alliierten an Teiitschland könne aber Frankreich nicht zustimmen, da es Deutschland jede mögliche Zahlungs­erleichterungen gewähre. (?)

Eine neue Reise Raihe»ans nach Lands»?

»^Wie dieMonlagspost" hört, sind die von Walter Rathenau in London eingeleiteten inoffiziellen Verhand­lungen nicht abgeschlossen oder gar abgebrochen. Viel­mehr wird in aller kürzester Zeit Walter Rathenau zu weiteren Besprechungen nach London fahren.

Der genauere Zuhelt der Mltwortuoie-

Nach einer Mitteilung der Agentur Havas hat die an die Regierung des Deutschen Reiches von der Repa­rationskommission gerichtete Antwort auf das von dem Reichskanzler Vorgetragene Ersuckmr um einen Zah­lungsaufschub für die nächsten fälligen Raten folgenden Inhalt:

Die Reparationskommission hat das Schreiben des Kanzlers vom 14. Dezember erhalte«, in dem mitgeteilt wird, daß die deutsche Regierung nickt in der Lage ist, in vollem Umfange die Teile der Jahresraten zu bezah­len, die auf Grund des Zahlungsplanes am 15. Januar und 15. Februar fällig sind, und in dem ferner die Rc- parationskommission ersucht wird, einem Aufschub für einen Teil dieser fälligen Beträge zuzustimmen.

Die Kommission kann nur ihrer Ueberraschung dar­über Ausdruck geben, daß in dem Brief des Kanzlers keine genauen Angaben enthalten sind, weder bezüglich der Devisen, welche die deutsche Regierung an jedem der Verfallstage, also am 15. Januar und 15. Februar bereit stellen kann, noch betreffs der Dauer des Aufschubes, der erbeten wird, um den Rest zu begleichen, noch betreffs der Garantien, die in der Zwischenzeit angeboten werden.

Wenn die Kommission diese Einzelheiten nicht er­fährt und solange sie sie nicht erfahren hat, ist es ihr un­möglich, das Gesuch der deutschen Regierung in Berück­sichtigung zu ziehen oder es auch nur zu prüfen.

Die Reparationskommission stellt mit Bedauern in dem Briefe des Kanzlers ferner das Fehlen irgendeines Hinweises auf die Maßnabmen fest, die er angeorSnetchat, oder anordnen will, um den von der Kommission in ihrer mündlichen Erklärung vom 13. Nutzem5er und in

fehiTTriiTdcniir^nfTmertTö^

Wünschen nachzukommen.

Die BEerettttäg der Si.uSschsn Antwort.

Hmr

^Berlin. (B. T.) DasB. T." schreibt: 3« Berlin haben die Beratungen der Regieruutrskreise über die Antwort auf das Schreiben der Reparattouskommisnon begonnen. Die Besprechung über die einzelnen in oer Mitteilung der Reparationskommission an, geworfene« Fragen werden zunächst innerhalb der zuständigen Rei- forts geführt. Aus diesem Grunde kann also gegenwär­tig noch nicht gesagt werden, in welchem Sume die Ant­wort der Reichsregierung voranssichilich ausfallen wiro. Es ist jedoch zu erwarten, daß die Antwort ter Rercys- regierung an die RSParaÄvüsksmmlsbop in diesen ^.a- geu erfolgt. Bei der Beurteilung der gegenwartiMN Lage hebt man in politischen Kreisen die pv.it isch höchst schädliche Wirkung der Veröffentlichung des .Bneftv-ch- sels zwischen dem ehemaligen Kaiser aus »s-nS-ndttig hervor. Mit Recht ist man, so schreckt dasB. aA 6er Ansicht, daß es im höchsten Grade unklug ist, im gegen- rvärtigen Augenblick, wo schliche Beratungen u Deutschland ftuanzielle und wirtschaftliche Mogliü>ke,ten schweben, solche Fragen aulzurvlwm

Ratherrau wieder in Londsri.

»-k Paris. (F. 8.) Nach Londoner Berichten sind dort am Sonntag nachmittag Dr. Ratlcua» und Dr. Simous cinaetruffen Sie sind in dem gleu en Hotel abgeitiegen, in dem Briand und Louckeur wohnen. Die Londoner Bersthterslatter erklären, daß diese Neffe Dr. Rathenaus vorher nicht bekannt gewesen fei und seine plötzliche An­kunft daher in den Londoner Kreisen berechtlgteö Auf- fthen erregt habe.

tB. T.) Die MBdnvg. daß Dr. Rathenau London zurückgekehrt ist und tu dem glei- whvt, in dem Briand abgestiegen ist, findet

te# Paris.

wieder nach London zurückgekehrt ist und in dem glei­chen Hotel wohnt, in dem Briand abgestiegen ist, findet aroße"Ansmerksawkeit. Sie ist so spät in Paris einge- troffen, daß sie noch nicht kommentiert wird, aber ste ist dnÄ, den Fettdruck und der Ueberschrist als besonders wichtige Tatsache aefewe ebnet. In Begleitung BriaudS haben sich Loucheur und der Generalsekretär im Mmt- steInm des Innern, Bertheiot, der französische Bot­schafter in London, de Saint-Aulaire, sonne mehrere Fi­nanzsachverständige noch London begeben.

Herzlicher Empfang Vria» in London!

»»Paris. (F 31 Eine Havasmeldung besagt, daß die neuen Besprechungen in London unter sehr günstigen

<\n rw werden. Die Begrüßung sei eine außerordentlich herzliche gewesen. Man sei in, London bemült, jede Möglicineit eines Mchverstandmstes aus dem Wege zu räume,« Die offizielle Wiuur deutet an, daß England tpabrfcbcinhd) auch in der ^rage der Revi­sion des Abkommens vom 13 Angnst Kon .essionen zu machen bereit sei. Die jüngste Note Eng-ands, in der ^ Zustimmung Frankreichs zu der Revision die«v Ab­kommens als Vorbedingung für die Zummunmg Eng­lands zu dem Wiesbadener Abkommen gemacht worden

war, fest em isolierter Schritt des englischen Schatzamts» gewesen, der durch gewisse Preffeäußerungen hervorgeru* fett worden sei.

Frankreich »»d die Pläne Lloyd Georges.

»»Paris. (F. 31 ImEcho de Paris" deutet Perti» nax an, daß die Zustimmung Frankreichs zu den Plä­nen Lloyd Georges abhängig sei von dem, was Frankreich von Deutschland erhalte. Die französische Regierung sei 6er Ansicht, daß Deutschland durch eine gemeinsame Ak- tron der Entente dazu veranlaßt werden könnte, seine Finanzen in Ordnung zu bringen.

Englands schwierstge Wirtschaftslage.

t* London. lB. T.) DerObserver" sagt in einer Bemerkung über die Pariser Rede Lord Derbys, in der dieser erklärte, daß England genau so wie Frankreich seine zerstörten Gebiete habe, allerdings nur auf wirt­schaftlichem Gebiete, daß man diesen wirtschaftlichen Fragen bestimmt Rechnung tragen müsse. Die wirt­schaftliche, Wiederherstettnug sei ausgesS-loffen, solare sie Lage in Europa so bleibe wie jetzt. England werde nhlreßluh vor. Frankreich verlauaem daß es den Tat­sachen und Schwierigkeiten, denen England gegenüber, steht, Rechnung trage.

Neuer KlZNfliktfLüff in Washington.

»» Aus Washii.gto» wird gemeldet: Die französischen Forderungen stellen die Konferenz vor ein Dilemma des Mitzlingeus oder einer schweren moralischen Nieder­lage. Frankreich stellt das Problem so dar, daß, falls sein Wunsch nicht erfüllt werde, alle bereits getroffene« «eraörednugen Wegfälle». Einer der Konferenzteilneh- erklärte, daß die Franzosen in einer heftigen Aussprache gezwungen waren, die größten ihrer Fordekungen auf. zugeben. Ihre Motive, die noch nicht mitgeteilt wären, setzten alle Konferenzmitglieder in Erstaunen, zumal diese Gründe sehr gesucht erschienen. Die Sitzung vom Sonnabend wurde geschlossen, ohne daß eine Enrichei- dung getroffen worden wäre.

Amerikanische Entrüsinng über Frankreich.

s» Washivaivu. Der amerikanische Staatssekretär Hughes erklärte dem Führer der sranzösischen Delega­tion auf der Washingtoner Abrüstungskonferenz, die Welt werde Frar-krcich dafür verantwortlich machen, falls die Konferenz resultatlos verlaufe. Die amerikanischen Peilungen, die mit Genugtuung die steigenden Erfolge der Konferenz feststellen, sind sehr unangenehm berührt von der Haltung Frankreichs und äußern die Ansicht, daß Frankreich dem Geist der Konferenz fremd geblie-

Die Entwicklung, die der Kurs der Mark in der letz­ten Zeit genommen hat, ist im allgemeinen durch die Wirtschafts- und Finanzlage bestimmt, in der sich Deutschland namentlich durch die Nr mrationsverpflich- iintgeu befindet. Daneben sind aber die Kursbervegun- gen der Ntark besonders noch durch überflüssige und schäd­liche Spekulation verschärft worden. ES ist selbstver­ständlich, daß solcher Spekulation möglichst rasch Ein­halt geboten werden muß, dabei wird aber vermiede« werden müssen, den volkswirtschaftlich notwendige« Ver­kehr mit ausländischen Zahluirgsmiiteln, die ja gerade zur Begleichung der Reparations alftungen erforderlich sind, einzuengen. Der Reichswirffchasismirrister hat da- her dem Reiwstag soeben den dringlichen Entwurf eine# Gesetzes über den Verkehr mit anSländifchen Zahlungs­mitteln zirr Beschlußfassung vorgelegt. Geschäfte über ausländische. Zahlungsmittel sollen künftig nur solche Banken abschließen Mirfen, Sie nach dem Gesetz gegen die Kapitalflucht Devositengeschkste betreiben dürfen und i, das Handelsregister einge-ragen sind. Ferner wird der Kunde sich üb-r feine Person genau legitimieren müssen und zwar, wenn er der Bank nicht bekannt ist, durch ei­nen mit Lichtbild versehenen behördlichen Personalau^ weis. Vor allem aber haben die Banken nach Abschluß des Geschäftes dem zuständigen Finanzamt zur steuerli­chen Erfassung davon Mitteilung zu machen. Der Ent­wurf gibt auch die Möglichkeit, Fremde, die sich zum Schaden der Tllgemetnheft mit dem Notenhandel befas­sen, als lästige Ausländer auszuweisen. Ab 1. April 1922 muß sogar die Handelskammer bereinigen, ob der betreffende Gewerbebetrieb, die Notwendigkeit deS reget» mäßigen Abschlusses von Geschäften über ausländische Zahlungsmittel mit sich bringt. Die öffentliche Bekannt, gäbe von günstigen Tups wird bestraft. Geschäfte, MC entgegen den Vorschriften abgeschlossen werden, sind nichtig und die Täter sowie die Banken, welche das t^ schüft getätigt haben, werden mit hoher Geldstrafe belegt.

Die ©onbcrbtiubkr an der Arbeit.

wOötn. Der Führer der rheinischen Soudcrbündler. SmeetS, kündigt nunmehr die Vorbereitungen zu eineut separatistischen Putsche an. In seinem OrganDie Rbei, Nische Republik" schreibt er die Parole aus, sich bereit zu ln^'^^.(flnßH^ hex Stadt Söntgsber«.

»»KyniaSverg. Die Stadt Königsberg bar sämtliche Gablungen eingestellt und erklärt, die Bcamrenbezabluns nicht mehr leisten zu können. Die Lieferanten der Stadt würben letztmalig am 1. November bezahlt.

Sepp Oerter geflüchtet.

»»«ravvschmets. Gegen den brauB-cfmKigiüüen Mini­sterpräsidenten a D. Sepp Oerter ist ein Strawersabren wegen Amtsbestechung in sechs Fällen eingeleurt worden. Er bat sich seiner Vernehmung durch die Flucht in§ be­setzte Rheinland entzogen.