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Nv. 399 Donnerstag, den 22. Dezember 1931

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; Wiederaufbau SoWjekrutzlsnÄs.

Wer kann Rußland wiederausbauen, wenn es nicht Deutschland vermag? Welches Volk der Welt besitzt das Menschenmaterial, die Klasse von Beamten, Ingenieu­ren, Kaufleuten, Vermittlern, die das russische Volk braucht, um leben zu können, wenn nicht Deutschland^? So äußert sich die PariserL'Europe nouvelle" und drückt weiter in einem längeren Leitartikel ihre Angst darüber aus, daß es Deutschland durch Männer wie Ra- Wenau oder Stinnes in London gelingen könnte, mit Lloyd George ein Abkommen zu treffen, wonach Eng­land und Deutschland Sowjetrutzland wiederausbauen, ^'während Frankreich das Nachsehen hätte. Eine solche ' Beunruhigung scheint jetzt überhaupt in Frankreich an der Tagesordnung zu sein, und wenn auch selbst die be- rüchtigsten Boulevardblätter ihre Unkenntnis über das Kommende nicht verhehlen, so erkennt man doch deutlich, daß die Herren an der Seine in die Kampfstellung ein­gerückt sind, von der aus sie jeden Augenblick bereit sind, ein Unternehmen im europäischen Osten, das Frankreich nicht genügend Vorteile verspräche, von vornherein zu Verhindere Daß der erste Minister Englands heute das russische Problem hinsichtlich der Behandlung aller schwe­benden weltwirtschaftlichen Fragen als das wichtigste an- steht, ist indessen eine Tatsache, an der wohl kaum noch gerüttelt werden kann. Ebenso offensichtlich scheint es zu sein, daß man sich'in England einen Wiederaufbau Rußlands nicht ohne Deutschland vorzustellen vermag. Gerüchte, deren Bestättgung allerdings erst abgewartet werden muß, besagen, daß Stinnes bei seiner letzten Zusammenkunft mit Lloyd George dem britischen Pre­mierminister vorgeschlagen habe, einen deutsch-englischen Trust zu bilden, mit dessen Hilfe vor allem erst einmal die zerstörten Bahnen auf dem Boden des ehemaligen -Zarenreiches wiederaufgebaut werden sollen. Das Ver­kehrsproblem steht ja hier im Vordergründe des Jn- keresses. Solange diese wichtige Frage der Lösung nicht nähergebracht ist. kann überhaupt von keiner gründlichen Äöiederaufbanarbeit gesprochen werden. Aber gleich hier stößt man auf große Schwierigkeiten. Trotzdem die bol­schewistische Regierung von dem bisherigen starren Sy­stem der Sowjetstaatskunst bereits beträchtlich abgewr- chen ist ist man in Moskau noch immer jeder Kombina­tion ausländischer Kapitalkräfte, denen man Konzessio­nen gewähren müßte, höchst abgeneigt. Was das tech- -vfich^ Bersonal anlanat, das nach Rußland gesandt wer­den müßte, so kann ohne weiteres gesagt n#ett«eii, daß England dafür so gut wie garnicht in Betracht kommt. Erstens, sind englische Ingenieure und englische Arbei­ter aus Valutagründen für Rußland viel zu teuer. Sie Beherrschen auch nicht die russische Sprache, was gerade im Osten Europas auf fast unüberwindliche Hindernisse ' Kotzen mützte. Hier käme also nur Deutschland in Be­tracht, und es fragt sich nun, ob England unter solchen Umständen einen Wiederaufbau in Rutzlaud unterneh­men werde. Entschlötz es sich dennoch dazu, so darf man nicht vergessen, datz, wie oben erwähnt, Frankreich hier einer Aktion mit allen Kräften entgegentreten würde. Weder die Wiener oder Bndapester Krone noch die pol­nische Mark, noch die serbische oder bulgarische Währung sind an der Pariser Börse vermerkt. Für die Weststaa­ten besteht hiermit fast gar keine Möglichkeit, um mit der Mehrzahl dieser Länder in einen Wahrungsaus­tausch zu treten. Zwischen Mittel- und Osteuropa auf der einen und Westeuropa auf der andern Seite tut sich ein kiaffender Abgrund auf, vor dem den Franzosen all­mählich zu grauen anfängt. Ihre übertriebene Phan­tasie malt sich autzerdem wiederum das Schreckensgeivenst einer deutschen Hegemonie über Ostenrova aus. Dazu kommt, datz die kleinen Rentner Frankreichs noch immer beharrlich aus die Bezahlung der zaristischen Schulden durch die Sowjetregierung warten. Bei den jebigen Be­sprechungen Llovd Georges mit Briand in London wird dieses Gegenspiel zweifellos vonstatten gehen, und daher darf sich heute Deutschland hinsichtlich der Wiederaufbau­arbeiten im Osten keinen allzugrotzen Hoffnungen htn-

geben.

Der Wiederaufbau Europas.

fk* London. (F. G. In ihrer Sitzung am Diens­tag waren sich die beiden Ministerpräsidenten darüber einig, daß man das wirtschaftliche und politische Chaos in Europa nicht länger andauern lassen dürfe. Im Zu- sammeuhang hiermit ist es von Interesse, zu erfahren, daß die Vorschläge des englischen Dtinisterprüsidenten, im Januar eine Konferenz der Alliierten einzuberufen, dahingehend erweitert worden sind, daß zu dieser Kou- ferenz nicht nur Deutschland und Rußland, sondern auch alle ehemaligen feindlichen und neutralen Staaten hin- zugezogen werden sollen, sodaß ein großer mteruattoua- Icr europäischer Kongreß zustandekommen Erde Die HavaSagentur meint, daß die Znstimmnng des fianzo- Wchen Ministerpräsidenten zu diesem Plan Lloyd Geor­ges nicht auf sich warten lassen werde. Man hofft in politischen Kreisen zuversichtlich, daß dieser Plan des englischen Ministerpräsidenten greifbare Formen annch- men wird. Wetter ist Lloyd George auch dafür einge- treten, daß die alliierten Bcsastnngstruppen im Rheiu- lande baldmöglichst zurückgezogen werden, da die Be­satzungskosten einen großen Teil der W^dergutma» chungszahlungen Deutschlands verschlingen. Das Rheinland soll dann neutralisiert werden. Mit Deutsch­land soll ein Abkommen getroffen werden, das die Si- dierfieit Frankreichs garantiert, vorausgesetzt jedoch, daß die Alliierten selbst zu einer Einigung gelangen.

Genaueres über die Pläne Lloyd Georges.

^ Paris. Nach demTemps" wird Lloyd George dem französisclren Ministerpräsidenten folgende Pläne unter­breiten, die die Wiederherstellung des Friedens in Eu­ropa sichern und die Sicherheit Frankreichs verbürgen sollen. Die Pläne zerfallen in vier Teile, und zwar 1. die Kriegseutschä-ignug. England schlägt vor, daß Deutschland nur noch für die in Nordfrankreich zerstör­ten Gebiete aufkommen soll. England wolle auf eine Entschädigung für seine zerstörte Handelsflotte und In­dustrie verzichten. Deshalb müsse auch Frankreich fi­nanzielle Opfer bringen. Dafür Hätte Frankreich dann noch den Vorteil, den ihm der Vertrag von Versailles gewährt. Dieser Vorteil sei von Frankreich auch schon in Anspruch genommen worden, und zwar durch das Wiesbadener Abkommen. 2. Beschränkung der Rüstun­gen zu Lande und zu Master und die Gewahrleistnug der Sicherheit Frankreichs. Um eine Beschränk»,!« der Rü­stungen durchführen zu können, ohne die Sicherheit Frankreichs zu gefährden, will Lloyd George ein Bund- nis zwischen Frankreich, England und Deutschland vor­schlagen, zu dem auch Italien hinzugezogen werden soll. Die vertragsschließenden Mächte roürden sich verpflich­ten, sofort die Waffen zu ergreifen, wenn die Nentralitär in irgendeiner Weise angetastet würde. D,e R->ciu- lande sollen sofort von den verbündeten Truppen ge­räumt und neutralisiert werden. 3. Wiederherstellung des Friedens im nahen Osten Aufbau der zerstörten Eisenbahnen und damit zusammenhängend der Wieder­aufbau der Landwirtschaft und Industrie Rußlands ohne Sibirien. 4. Wiederaufnahme der Beziehungen zu Sowjeirntzlaud. Die Räterepublik erkennt alle ehema­ligen Schulden des alten Rußlands an. Der wirtschaft­liche Wiederaufbau Rußlands soll unter größtmöglicher Beteiligung Deutschlands erfolgen.

Auf diese Pläne wird, wie aus unterrichteten Krei­sen verlautet, der französische Ministerpräsident, antwor- ten: Frankreich sei für den wirtschaftlichen Wiederauf­bau Europas ebenso interessiert wie alle übrigen Ltaa- ten. Aber man müsse abschnittsweise vorgehen. Die erste Forderung Frankreichs sei, daß ein Bündnis zu­stande käme, wodurch die Sicherheit Frankreichs ge­währleistet werde. Vorher könne eine Räumung der Rheinlande für Frankreich nicht in Betricht kommen. Im übrigen würde man den Planen Lloyd Georges so­wohl in den französischen finanziellen wie auch politt- schen Kreisen einmütig zustimmen.

»^Die Besprechungen zwischen Lloyd George und Briand sollen am zweiten Tage ziemlich stürmisch ver­laufen sein. In der deutschen und russischen Frage war die Ansicht beider Parteien so entgegengesetzt. daß die Verweisung beider Themeu au eine Kommission von Sachverständigen als der beste Ausweg erschien Die Verhandlung über die russische Krage ist dadurch noch komplizierter geworden, daß auch die Nateregterung ihrerseits Bedingungen für eine Zusammenarbeit mit den Mächten gestellt hat. Dem russischen Verlangen, daß im Säße einer Wiederaufnahme der diplomatischen Be­ziehungen keinerlei sowjetfeindliche Propaganda entfal­tet werden dürfe, steht die Forderung der Westn ach e gegenüber, daß Rußland in erster Linie die staaMche» und privaten Schulden anerkenue und das Privateigen, tum garantiere. Auf beiden Seiten ist man genemt den Bedingungen, zuzustimmen. Aber die Schwiertgke-t lieÄ darin, Garantien für d-e Erfrillunq der dwsbezüglich gegebenen Zusagen zu finden Es wird gleichzeltra dar­auf hingewiesen, daß die jetzige Konferenz in London nur einen vorbereitenden Charakter haben könne. Sie ist also noch "icl-t beschlußfähig und kann sich daher nur darauf beschränken, Entwürfe auszuarbeiten, über die der Oberste Rat, der anfangs nächster Woche zusammen­treten soll, zu beschließen haben würde. Lloyd George wünscht gleichzeitig mit der Konferenz des Obersten Ra­tes eine andere große Konferenz einznvernjen, an der Deutschland und Rußland ebenfallsteilneyme soNen. Vom englischen Standpunkt aus ist diese im Augenblick dringlichste Frage, die zu der jetzigen ^onierenz Ver­anlassung gegeben hat. auch eine lösche, die aus der gro­ßen Konferenz aleichzeitia m'ierledigt werc-eii >E

»-» Aus London wird weiter gemeldeü Die Entschä digungs- und Stundnngsfrage M.den Sachverständigen überwiesen worden. Der englische C^tzminister Sir Robert Horne hatte mit einem seiner Mitarbeiter am Dienstag eine Besprechung mit den Betreten, des französischen Finanzministeriums. Es wurde die Ent schädigungsfrage eingehend erörtert.. W ^ ^ft soll an diesen Besprechungen t'Nlgeuvmmen haben. Wie von unterrichteter Seite verlautet, soll die neuer-

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«die Reise Dr. Nathenaus nach London auf Einladung des englischen Schatzministeriums erfolgt sein. ^-lu»er der Ernennung des Präsidiums für bie ^ Iammr statt- ! findende Ententekonferenz und den Beschlüssen darüber, i iuns Davistblan- im Januar und Februar zahlen muß.

was Deutschland im Januar und Februar zahlen muß, wird man kaum etwas von den Behandlungen in Lon­don erwarten dürfen. Alle Politiker vertrösten auf die

Januarkonferenz.

Die Beratungen geheim.

« Aus Paris wird gemeldet: Ueber die Londoner Be­sprechungen des französischen und des englischen Mini- sterprüsidenten hört man merkwürdig wenig. Bisher hm nur das EntschMigungsproblem erörtert worden sein. Ueber das Ergebnis dieser Besprechungen verlau­tet nichts. In einer Unterredung mit dem Vertreter des Daily Mail" erklärte der französische Ministerpräsident, zwischen ihm und Lloyd George sei eine Vereinbarung

setroffe« worden, über das Ergebnis ihrer BejprecSur^ gen vorläufig nichts bekanntzugeben. Erst nach Abschluss der Verhandlungen soll ein zuscnmnenfafsender Bericht Hcrausgegeben werden. Mit Rücksicht auf die 2Sety Nachtsfeiertage werden die Beratungen in den nächstes Tagen überhaupt zu keinem greifbaren Ergebnis kom­me«. Man rechnet damit, datz die Verhandlungen im« terbrochen und zu Beginn des neuen Jahres fortgesetzt werde«.

A«fheb««g der Ausfnhrabgabe?

Von den verschiedenen Plänen, die Sieparationsfrage einer prakttschen Lösung entgegenzuführen, hat, wie ver­lautet, der englische Vorschlag auf Verzicht der LSpro» zenttge« Ausfuhrabgave die meiste Aussicht auf Verwirk­lichung. Die Erträgnisse dieser Abgabe sollen nicht mehr dem Reparationsfonds zugeführt werden, sondern ledig- lieh als Sicherheit für die englischen und amerikanische« Geldgeber dienen, die der deutschen Regierung zur Zah­lung der festen Annuitäten von 2 Milliarden Goldmark zur Verfügung stellen. Mit dieser Lösung dürfte sich auch das Kabinett Briand abfinden. Deutschland würde sich dann wahrscheinlich zu einer Erhöhung der Ausfuhr- abgabe zu Gunsten der ausländischen Geldgeber verste­hen müssen und außerdem die notwendigen SanierungS- Maßnahmen hinsichtlich seines Etats zusiSer«.

Pla« einer allgemeine« europäischen Konferenz, te Stach den Meldungen der Berliner Morgenblätter behauptet derDaily Chronicle". Lloyd George habe mit Briand über einen Plan gesprochen, um den Friede« «nd den Wiederaufbau Europas auf eine breitere Ba­sis z« stellen Dieser Versuch soll auf einer europäische« Konferenz auf der alle europäischen Staaten vertreten sein sollen, eingehend besprochen werden. Anscheinend besteht gute Aussicht, daß eine derartige Konferenz an­fangs des nächsten Jahres zustande kommen wird.

Erklärungen Briands.

»* London. (F. G. A.) Die Unterredungen zwischen dem englischen rmd dem französischen Ministerpräsiden­ten sollen am Donnerstag vormittag fortgesetzt werden. Briand teilte einem Pressevertreter mit, daß die An- gorafrage bei der jetzigen Zusammenkunft in London nicht besprochen werden würde. Diese Frage soll aus ei­ner besonderer, Konferenz, an der Frankreich, England und Italien teilnehmen und die für Anfang Januar ge­plant ist, eingehend erörtert werden. Man glaubt in unterrichteten Kreisen, daß die Konferenz zwischen Lloyd George und Briand am Donnerstag ihr Ende finden w'Vk Aus der Umgebend des englischen Minifterpräfi- den tetrsertautet,1 w Konferenz über die Weltwirtschaftslage einbernfen wLL-i den soll.

Hat Lloyd George schon kapituliert?

»^.Amsterdam. lS. C.j DerRotterdamsche Courant" meldet aus London: Der erste Tag der Besprechung zwischen dem englischen und französischen Ministerpräsi­denten hat bereits die Kapitulation Lloyd Georges ge­genüber Briand gebracht. Deutschland muß die Januar- zahluna unbedingt, die Febrnarzahiung bedingt leisten. Die voraussichtlich anfangs des nächsten Jahres zu­stande kommende interalliierte Konferenz wird die Ver­treter Deutschlands zwar anhören, aber ihre Entschlüsie ohne Zustimmung der deutschen Vertreter fassen. Die deutsche Frage ist überhaupt nur eine von den 15 zur Beratung stehenden Gegenständen in London: sie darf also in ihrer Bedeutung für die Londoner Besprechun­gen nicht überschätzt werden.

Belgien gegen einen Zablungsanfschub.

»-^Rotterdam. sS. E.) DerRotterdamsche Courain - meldet auS Brüssel: Die gesamte belgische Presse, eii schließlich der sozialistischen Blätter, ist sehr erregt über die Forderung Deutschlands nach Zahlungsaufschub. Dr r Soir" fordert im Falle einer ZahlungSstundung eine gemeinsame belgisch-französische Besetzung des Ruhrge- bietcs.

Selv^sHungsn MWn Mymimi und kIUlyew'

Loucheur und Rathenau haben in London über die Sablnug der Januarrate unterhandelt. Wie derDaily eregraph" meldet, hat sich Loucheur wie auch der Tran zösische Ministerpräsident Briand gegen die Gswährn» - eines Zahlnnasansschnbes ausgesprochen. Nur gegr gauz sichere Bürgschaften und gegen ein Aufstchtkreä über die deutsche Finanzverwaltung könnten sie eine auch nur begrenzten ZablungSpause zustimmen. Bei nicht einMoratorium-" auch innerbalb TeutfcWaih selbst erlassen sei, könne davon für den Verkehr m dem Auslande keine Rede sein. DieOpfer des Kr ges" (!) hätten keine Veranlassung, ihre Ansprüche aea Deutschland aufzuheben, solange die Deutschen selbst ' ihren deutschen und preußischen Staatspapieren G verdienten (!). Die Finanzkontrolle über Dentichla o könne nach Briands Ansicht durch eine erweiterte Mac bengnis des Garantiekomitees erzielt werden.

Rathe«a« im Auftrage der Regierung in Lo«bo».

»^ Aus Berli« wird gemeldet: Wie dem-Tag" iv unterrichteter Seite mitgeteilt wird, ist Dr. Walter ü thenau als Privatmann in offiziellem Aufträge der den - scheu Regierung nach London gefahren. Danach. ' Rathenau also berechtigt, in gewisicu Fragen Verl a d lungen in amtlicher Eigenschaft zu führen. Es n erwartet, daß die deutsche Antwort auf die Stare der parationskvmmission Ende dieser WoSle, twrmiSmf.. Freitag abend oder Sonnabend früh abgeben r r

Ratheuan auf WnusK Englands in Äm-rm.

* London. (F. G. A.) Was den Aufenthalt Dr. r ta thenaus in London anbelangt, so wird jetzt in einer Er-