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Hersfelöer Tageblatt

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Mmtücher MnZeiser für den Kreis HersfelS [5

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Nr. 17

Freitag, den 20. Januar

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Der kalke Wasserstrahl.

Man übertreibt nicht, wenn man sagt, daß sich die französische Krisis zu einer Weltkrisis auszuwachsen droht. Wohin die Dinge treiben, weiß heute niemand, aber 1914 wußte es auch niemand, und trotzdem war die ganze Welt von dem unbestimmten Gefühl erfüllt, daß nur eine furchtbare Katastrophe die bestehende Spannung beseitigen kann. Heute ist es Frankreich, das sich in blin­der Berkennung der internationalen Lage in einer ge­fährlichen Täuschung über seine diplomatische Stellung in der Welt und damit über die ihm zur Verfügung ste­henden Machtmittel befindet. Gerade der letzte Krieg hat, wenn man nach einem so schrecklichen Erleben über­haupt von einemErfolge" sprechen will, mindestens die- - sen einen Erfolg gehabt, daß er der Welt gezeigt hat, wie wenig allein die materiellen Kriegsmittel den Ausgang eines Waffenganges zwischen den Völkern entscheiden, daß vielmehr und fast einzig und allein die moralischen Momente es sind, die für die Behauptung der Macht letz­ten Endes ausschlaggebend sind. Selbst größere und mächtigere Staaten haben im Laufe der Geschichte um- lernen müssen. Englands Politik dersplendid Isolation" ist längst dem Ententebedürfnis gewichen, und auch die sich hinter die Monroedoktrin verschanzende nordameri- kanische Union gibt aus guten Gründen sthre einst viel bewunderte Zurückhaltung auf und beugt sich den poli­tischen Notwendigkeiten.

' Gerade das Beispiel dieser beiden Mächte sollte den verantwortlichen Leitern der französischen Politik zu denken geben. Und nicht nur in Anbetracht der von ui= nen befolgten Opportunttätspolitik. Vielmehr sollte mäst an der Seine durch die Tatsache stutzig werden, daß dre Uebereinstimmung dieser beiden Länder in ihren welt­politischen Zielen bis zu einem Grade gediehen ist, daß wan heute nicht ohne guten Grund geradezu von einem angelsächsischen Block sprechen dars. Der scharfe Gegen­satz. der bis zur Washingtoner Konferenz für das Ver­hältnis zwischen England und den Vereinigten Stacken charakteristisch war und, man kann wohl sagen, m zwölf­ter Stunde durch einen Akkord ausgeglichen zn werden - vermochte, bat einer Entente Platz gemacht, die in der Verwandtschaft der Rasse ohne jede Frage ein viel stär­keres Bindemittel findet, als bei dem bis zum Friedens­schluß bestehenden Freundschaftsbande zwischen London und Paris, bei dem angesichts des völligen Fehlens je- vrr-^rnvMvn-an 3ix®iwittti^ ^ ^? schlag gaben, und das in dem Augenblicke, wo die Ge­meinsamkeit der Interessen erschüttert wurde, in feinem Wesenskern zu existieren ausbörte Diese Gemein,am- lcit der Interessen zwischen den beiden Landern hat aber durch das Niederwersen Deutschlands, des mächtigen Gegners Frankreichs auf militärisch-politischem Gebiete, Englands auf wirtschaftspolitischen Gebiete, so gut wie völlig ansgchört: für England ist eine völlig neue Lage entstauben: anstelle des mächtigem aber militärisch ge­bundenen Deutschlands ist ein nicht minder machuges, militärisch ungebundenes Frankreich eutstauden, und wenn dieses auch wirtschaftlich Großbritannien aM ab­sehbare Kett und vielleicht niemals in ähnlicher Weise wie Deutsch land im Wege stehen wird, so Gt es doch mit -feinen überragenden Machtmitteln auf dem Kontinent nur zu ant in der Lage, der City ein europäisches Geschäft zu verderben und den Herren der Dowumgstreet das politische. .

Es ist her verhängnisvolle Fehler, den we cranzosi- ftfxm Staatsmänner des jetzigen Kurses begehen, daß sie diesen machtpsrchvloaischen Tatbestand entmeber nicht er­kennen oder ihn einfach ignorieren. Ignorieren, obgleich man es an der Themse nicht eben an Deutlichkeit fehlen läßt. Wenigstens muß man sagen, daß Töne von der Art desTimes"-Artikels aus der Feder ihres Chef­redakteurs Siced nur äußerst selten nach dem Seine- strand hinübergeklungen sind, und daß sich ein Chauvi- nisienblait von der Art derTimes", die recht eigentlich als der Sachwalter Frankreichs auf englischem Boden zu gelten hatte, zu der Rolle des Warners hergibt, muß besonderes Aiissehcn erregen. Nicht weniger aber sollte man am Quai d'Orsay und in den Redaktionen der Pa­riser Zeitungen den Sinn der Beschlüsse erkennen, die in Gestalt der Resolution Mac Cormick im amerikanischen Senat gefaßt worden sind. Kriegstthren heißt Geldans- ä'eben, Geldansaeben heißt Geldhaben. Sperrt Amerika Me Gelder, ja. besteht es auch nur auf der vollen Rück­zahlung seiner Außenstände, dann mag Frankreich sehen, wie es seine Rüstiingsansgaben bestreiten kann. In kei­nem Falle jedoch wird Amerika auf sein blankes gutes Geld verzichieu wollen, wenn es davon überzcnat sein muß, daß Frankreich nichts anderes mit den erkleckli­chen Summen ansängt. als Rieicm" mccn zu mtterhalten die Welt weiterhin zu bennruhigen.

Die VorarLmte« für Germa.

W Rotterdam. (S. G.) DerTimes" zufolge tritt am konnncnderl Sonnabend in London das Komitee znsam- men das sich mit der Ausarbeitung des Programms \ für die internationale Wirtschaitskonse'-enz in Genua zu ?, beschäftiaeu hat. Die Beschlüsse dieses Komitees sollen ' ftnierhalb vierzehn Tagen den alliierien Regierungen i ;'"-erstreitet Herbem DieTimes" erfahren, daß Eng- u land auf der Hemmer Konferenz von dem englischen ; Ministerpräsidenten, sowie von Lord Curzon itnb Bal- ! hmr vertreten sein wird.

x' Geht Dr. Wirth nach Genua?

^ ^Berlin. tB. T.) Vor Beginn der Sitzmig des Rcichs- L tages besprach man in den Wandelgangen auch die Frage,

wer Deutschland in Genua vertreten werde. Wenn auch bisher noch keinerlei Entscheidung getroffen worden ist, nimmt man doch in Parlament- Aschen Kreisen an, daß der Reichskanzler Dr. Wirth sacke Dr. Nathena« und einige Mitglieder der deutschen Delegation, die an den Verhandlungen in Cannes teilgenommen haben, den Be­ratungen in Genua beiwohnen werden. Dr. Wirth dürfte aber möglicherweise nicht während der ganzen Dauer der Konferenz in Genua bleiben.

Teilnahme Amerikas an der WirtschaMkonferenz.

--c Paris. (F. G. A.) Ein Telegramm desExchange- Telegraphen" meldet aus Rom, daß die Regierung der Vereinigten Staaten von Nordamerika der italienischen Regierung mitgeteilt hat, Satz die Vereinigten Staaten bereit seien, die Einladung zur internationalen Wirt­schaftskonferenz in Genua an unehmen, jedoch unter der Bedingung, Saß die Frage der europäischen Schul­den auf der Konferenz nicht zur Erörterung komme.

Entladung Hollands nach Genua.

»^ Rotterdam. (T. UJ Die niederländische Regie­rung hat die von der italienischen Regierung gesandte Einladung zur Wirtschaftskonferenz in Genua erhalten.

Die rusfischen Vertreter für Geuua.

e-r Warschau. (T. U.) Nach Moskauer Meldungen sind Joffe und Barkonowitschi als Vertreter Sowjet- rußlands auf der internationalen Wirtschaftskonferenz in Genua auserfehen. Der Führer der russischen Dele­gation ist noch nicht bestimmt worden.

Lenin um seine Stellung besorgt.

6* Moskau. (T. U.) Nach Informationen aus maß­gebender Quelle wird Lenin unter keinen Umständen an der Konferenz von Genua -eilnehmen, da die Be­fürchtung besteht, daß der rad'ale Flügel der Kom­munistischen Partei die Abwesenheit Lenins dazu be­nutzen könnte, die Macht an sich zu reißen. Bekannt­lich hat der radikale Flügel der Kommunistischen Partei die Entsendung von russischen Delegierten nach Genua abgelehnt. t

Einlenken Poincarees.

^ London. DerDaily Expreß" meldet aus Paris: Es erscheint nicht mehr so ungewiß, daß Poincaree selbst nach Genua gehen werde. trondem er sich vor ferner Wahl zum Ministerpräsidenten in Zeiiunasartrkeln nachdrücklich gegen jede Konferenz erklärt habe. Pom- caree habe neuerdings den Konierenzgedanken auf der 729 Millionen Goldmark in diesem Jahre.

»^ Bafel. lS. C.) DieBasler Nachrichten" melden aus Paris, daß in der Neparationskommission eine .Zweidrittelmehrheit für die alliierten .stählnnasforde- rungen an Deutschland in der Höhe von 720 Millionen Goldmark für 1922 vorhanden ist.

Die erste 10-Tägerate bezahlt.

>* Paris. (F. G. A.) Die deutsche Kriegslastenkout- Mission hat am Lstittwoch nachmittag Dem Wiedergutma­chungsausschuß mitgeteilt, daß die am 18. Januar fälli­ge,: 31 Millionen Goldmark geleistet worden sind. Die deutsche Reichsbank hat den Alliierten die entsprechende Menge Devisen zugehen lassen.

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Französische Vorschläge für die Erfassung der Sachwerte? w Rotterdam. (S. G.) DieDaily News" meldet aus

Paris: In Erwartung der neuen deutschen Vorschläge ist der Vorsitzende der Wicdorherstelluugskommisfiom Dubois, mit der Ausarbeitung von neuen Gegenvor­schlägen für die Heranziehung der deutschen Sachwerte zu den Reparationszahlungen beauftragt worden.

Die französische Regierung vor der Kammer.

o-» Paris. lF. 3 ) Das neue französische Ministerium wird sich am Donnerstag der Kammer vorstellen. Ein Ministerrat, der am Mittwoch abend stattfand, hat dre Regierungserklärung beraten. Im Anschluß an die Aus- sprache über die Regierungserklärung sollen die emge- brackten Interpellationen beantwortet werden. Drei von diesen Interpellationen behandeln die auswärtige Poli­tik, eine andere die Haltung der französischen Kammer zu den Plänen für die wirtschaftlichen Rekonstruktionen, eine weitere die Auslieferung der deutschen Kriegsbe- schuldigten. %

Loncheurs Kampf gegen Poincaree.

w Paris. Von den wenigen Ministern, die aus dem Kabinett Briand nicht in das Kabinett Poincaree über- nommen worden sind, empfindet es der frühere Wieder- anfbanminister Loucheur am schmerzlichsten, nicht m dre neue Kombination mit Hineingezogen zu sein. Von Loucheur ist vielleicht der schärfste Kampf gegen das Ka­binett Poincaree zu erwarten. Da ihm auch zahlreiche Pariser Zeitungen zur Verfügung üllüne wird die :he= aiernng Poincarees keine so einstimmige läusnahme durch die Pariser Presse finden, wie das bei dem Ka­binett Briand der Fall war.

Festigung der Stellung Lloyd Georges.

e^ London. Wie dieTimeS" berichten, sind in den letzten Wochen die Meinungsverschiedenheiten in dem englischen Kabinett so groß gewesen, daß man ernstlich mit dem Rücktritt Lloyd Georges gerechnet hat. Jetzt sind die Schwierigkeiten überwnnden. Llond George will.erst den irischen Vertrag unter Dach und Fach bringen. Er ist ferner darauf bedacht, die Möglichkeiten mlszmmtzcv, die sich auf der Konferenz von Genua bie­ten Werbern

Internationale sozialistische Wiederaufbaukonfereuz.

m Berlin. Wie derVorwärts" ans Kopenhagen mel­det, hat der Vorsitzende der dänischen sozialdeurokratt-

schen Partei, Stauning, an den Führer der Arbeiter­partei. Henöerfon, das Ersuchen gerichtet, eine intet* sozialistische Wleöeranfbaukonserenz nach Genua einzu- berufen.

Die deutsche« Kohlen- und Kokslieferungen.

>* Paris. (F. 3.) Die Reparationstommission hat be­schlossen, die Höhe der deutschen Kohlenlieferunxen, die bisher für jeden Monat festgesetzt worden ist, kiinftig je­weils für das laufende Quartal zu bestimmen. Für die nächsten drei Moncke soll Deutschland 5 750 000 Tonue« liefern. '

Weiter wird hierzu gemeldet:

<». Paris. (L. A.) Die Reparckivnskomttftssion veröf­fentlicht eine Meldung über die Neuordnung der deut­schen Kohlen- und Kokslieferungem Sie ist bereit, ein Programm für die Kohlen- und Kokslieferungen in den Monaten Februar, März und April aufzuftellem Die Gefamftnenge, die während dieser Zeit zu liefern ist, ist auf 5 750 OOii Tonnen festgesetzt worden, wobei der Koks in seinem Aequivaleni in Kohlen ausgedrückt ist Es ist abgemacht worden, daß die Lieferungen sich ungefähr gleichmäßig auf die drei Monate verteilen. Die deutfche Delegation habe sich verpflichtet, das Gesamtprogramm ausznsühren.

England gegen fecs Auslieferrmgsbegehreu.

d-^Dic gesamte enal sSs treffe mit Ausnahme bet Times" erklärt sich a gen die Auslieferung der deut­schen Kfriegsbeschuldigten. Man erwartet nicht, daß der Dbersie Rat dem Gutachten der Kommission stattgebs« werbe. Für England wäre, so schreibtDaily Chro- niclL", die Sache erledigt, da gegen die Leipziger Urteile kein ssfizieller Widers^ n.ch erhoben wurde.

Der Gipfel der Siegerfrechheit.

r^-DieDeutsche Zerrung" teilt mit: Wie uns von einer allem Anschein nach sehr gut unterrichteten, aber nicht deutschen Seite mitgeteilt wird, soll das Auswär­tige ?lmt aus eine außerordentlich höflich gehaltene Vor­stellung in Sachen der J. ?L Sch. A. von deren Vor­sitzenden, Admiral Chorleion, folgenden Bescheid er­halten haben:Die Sache geht das Auswärtige Arm gar- nichts an. Seine Offiziere könnten tun, was ihnen ge­fiele, und im übrigen würde es besser fein, wenn die deutsche Regierung dafür Sorge trüge, daß ihre Presie sich anständig aufführe und die freieften Angriffe auf

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Scharfe KrMK des AusWärlrgeu Äusfchuffes.

»» Berlin. (S. C.) In der Sitzung des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten haben, wie uns mitgeterlt wird, außer fieifferid) auch der Führer der Unabhängi­gen, Breitscheidt, und Dr. Heim von der Bayerischen Volkspartei zu den Ausführungen Dr. Rathenaus Stel­lung genommem Heim warf Rathenau vor, er sei mit völlig leeren Händen von seinen vielen Reisen zurück- gekommen. Das resultatlose Ergebnis feiner Verhand­lungen wolle er nun durch das Morawrium verdunkeln, das überhaupt kein Moratorium sei. Die Einladung Deutschlands zu der Wirtschaftskonferenz in Genua sei ohne Rathenaus Zutun von dem Oberstett 8lat in Can­nes beschlossen worden. Trotz dieser Einladung Deutsch­lands zu der Genuaer Konferenz gehe ber Sturz der deutschen Mark an allen Börsen unaushörlich weiter, was ein Beweis für die richtige Beurteilung der Lage in den Börsenkreisen sei. Breitscheidt erging sich in ähnlichen scharfen Angriffen gegen Rathenau. Ihm trat der Reichskanzler Dr. Wirth in einer wohldurchdachten Rede entgegen. Der Kanzler bezeichnete die bisherigen Erör- ternngcn Rathenaus mit den alliierten Persönlichkeiten als sehr ersreulich und als ein Zeichen der beginneude» Verständignttg. Hcä bedeutsam war die Rede Hugo Stinncs' von der Deuifchen Volkspartei. Stinnes nannte das Moratorium eine Galgenfrist. Die Einladima Deutschlands nach Genua habe vorläufig nur den Wert einer Geste. Wahrscheinlich würde die Konferenz von Genua neue Verpsttchinngen für Deutfälland bringen, die aitoiicrlennen es wieder gezwungen würde. Bis jetzt habe die ganze Politik des Jasagens Fiasko erlittest Diese Politik könnte noch ^^^^^^w^'^^^ für Deutschland zeitigen. Die Rede Stinnes' wurde von den Stusuchutz- mitglicdern mit großer Spannung angehsri. Dr. Ra- thcnan trat den Ausführungen StinneB sofort entgegen und versuchte ttachzuwctsen. daß in der Frage der Repa- rationsverpsticktungcn tatsächlich für Dentschlanh Zah^ lttngSerleichtcrnngcu hcraüMekvmmen seien, was den Abacordneten Dr. Hclffcrich zum dritten Male auf den Plan riet. Die nächste Sitzung des Ausschusses soll für fonnucitbe Woche znr Befprecknng des deutschen Pro- gramms für die iUternatüMle Wirtschaftskonferenz in Genua anberaumt werden.

0:2 segsMs in der Starlrm

^ Wie derLok.-Anz." aus parlamentarischen Preisen erfährt, befaßten sich die LstchrheitSsozialdemokratcn in ihrer raktionssitzung mit einem Bor cklage, der auf eine Einiqnng in der Stenerfrage Mischen Zcntrnm unb MchrbcitSsozialdemvkratie hinzielt. Es handelt sich n n einen Komprornitzoorschlag, ber sich znnachß auf den § 3 des Bermögenssteueraesetzes stützt. In diesem Pa­ragraphen ist vom Nejchsuotspfcr die Rede. Dc^ da­nach abzugebende Betrag beginnt mit 10 Procem und erhöht sich bet 1 Million 27 000 Mark u b da er bis ans 40 Prozent. Dieser Satz soll nach bem «mn« promißoorschlage Wesentlich erhöht werden. Der Kom- promitzoorschlag sieht zum ^weiter eine Zwang^rmeihe