Einzelbild herunterladen
 

HersfelöerTageblatt

i

hersfel-er Kreisblatt" [

ntücker Geiger für den Kreis kersfel-

Anzeigenpreis für die einspaltige Petitzeile oder : deren Raum 1. Mark, für ausmätis 1.50 Mark, die Reklamezeile 3 Mk. Bei Wiederholungen i «m^ZME^ - Amtlicher Anzeiger für den Kreis Hersfelö

ErfcbeiiH jeden Wochentag Der Bezugspreis befragt oeoilidi rar Berslelä 6.00 (Darb, durdi die Pol bezogen 6.50 (Dort, bei freier Zustellung es Baus. * Druck und Verlag voll budeig Fete Buchdrucker ei in Bersfeld, (Dilgiied des VDZV.

Nr. 38

Dienstag, den 14. Februar

19£8

Die Ausbeuter wieder in Berlin

»»Nach einer Meldung desJntranfigeant" ist eine Weleagtron der Reparationskommifsion unter dem Vor- $$ Hes Belgiers Bemelmans nach Berlin abgereist, um «ch mit Dr. Rathenau in Verbindung zu setzen. Die De- »jegation will in den Sachlieferungen, die Deutschland über das Wiesbadener Abkommen hinaus leisten foU, »ehr Regelmäßigkeit erzielen.

Amerikanische Haudelsavordnnng in Deutschland.

»»Aus Amerika wird die Ankunft einer Abordnung »er Kongreßmitglieder Rodenberg, Britten und Turnen sin Deutschland angekündigt, die für eine freundschaftliche Pa«delspolttik zwischen Amerika und Deutschland ein- «eten. Diese werden eine Reise durch ganz Deutschland «nternehmen mit Unterstützung der Handelskammern.

fißraßjßfiung der LeiamlenWWgungsjllmnie r

»-»Paris. (L. A.) Die alliierten Sachverständigen Habe« einen Plan über die Verminderung der beutschen Reparattonsschuld auf 60 Milliarden Goldmark eut-

Aus der lakonischen Formel der vorstehenden Mel- chung ist allerdings nicht zu ersehen, aus welcher Quelle De stammt. So erfreulich die Meldung an sich auch ist, Wird es doch gut tun, sie vorläufig mit großer Vorsicht BUszunehmen: den» Frankreich und Belgien haben durch Hre Regierung wiederholt erklären lassen, daß sie nicht

«inwilligen würden, wenn auch nur ein i-Tipfelchen AN dem sakrosankten Versailler Kneblungsdiktat geän­dert werden sollte. Und besonders jetzt, da Poincaree sn Frankreich wieder am Ruder ist, ist es um so un­wahrscheinlicher, daß Frankreich einer Verminderung »er deuschen Schul dsuntme zustimuten würde. Auch die Umstände, unter denen Poincaree wieder die Führung »er französischen Politik übernommen Hai, machen es ihm ganz unmöglich, daß er jetzt ' "

Versailler Vertrages zustimmen fi

ihm ganz unmöglich, daß er jetzt einer Aenderung des Versailler Vertrages zustimmen könnte, auch selbst wenn «r es wollte. Gerade die Tatsache, daß Rriand, der ver- ttossene Ministerpräsident Frankreichs, bei den Verhand­lungen in Cannes sich einer vernieintlichen Abschwä- Hung des Versailler Vertrags entsprechenden Wünschen Lloyd Georges geneigt gezeigt hatie, hat Poincaree be- «utzt, um den Sturm gegen Briand zu entfesseln und seinen Rücktritt zu erzwingen.

Keine Verminderung der Besatzuuqsarmee.

»-»Geuf. sS. Cst DasEcho de Paris" meldet, daß Ae Botschasterkonfercnz die Stärke der alliierten Besät- tÄÄ&»W^ ML

Dentschland am Ende feiner Kraft.

»»Ge«f. (S. Cst DerMatin" meldet am Sonntag morgen aus Berlin: Die deutsche Regierung hat weitere drei Ratenzahlungen von je 31 Millionen Mark, die sog. Zehntage-Zahlungen, zur Ueberweisuna an die von der Garantiekommission bezeichneten Bankert bereitgestellt. Gleichzeitig hat aber auch die deutsche Regierung erklärt, daß sie nicht mehr anfbringen sönne.

Berstärknug der EntenteüberwachungSkommissioa.

»»Berlin. lS. Cst Die Ententeüberwachungskommis- «onen werden immer noch nicht abgebaut. Die Ueber- wachungskommission des Generals Rollet ist in den letz­ten Tagen um 35 Offiziere vermehrt worden, davon sind 13 Franzosen und 11 Belgier.

Die neue Entwaffnungsuote der Entente.

»»Genf. (S. Cst DerTeurps" meldet, daß die neue Entwafsnungsnote der Alliierten an die deutsche Regie­rung am Montaa Paris verläßt. Die Stote weist auf die ernsten Folgen bin, falls Deutschland die militärische Formation der Sicherheitspolizei nicht bis spätestens Ende März aufhebt.

Amerik will sich nicht binden.

»»Rotterdam. tS. Cst Reuter meldet aus Neuyork: Der amerikanische Senat hat die vom Präsidenten 6er. ding vorgelegten sieben Verträge, die auf der Washing. ton er Abrüstungskonferenz entworfen worden sind, aus Antrag des Senators Lodge an den Senatsausschuß für auswärtige Angelegenhetten überwiesen, und zwar ein­stimmig. Senator Lodge erklärte bei der Begründung feines Antrages unter dem lebhaften Beifall des Hauses, daß er trotz aller Syinpathie für die Abrüstungsidee ernste Bedenken gegen die Verträge geltend machen Jtüffe, weil zum ersten Male die Vereinigten Staaten urch diese Verträge an gewisse Verpflichtungen gebun- -en würden.

Eine Vorkonferenz.

»»Die englische Regierung hat vorgescklagen, eine interalliierte Snchverständigenkonferen; nach London zu berufen, um die in Genua zu behandelnden technischen Fragen vorzubereiten. LautTenips" wünscht die fran­zösische Regierung Paris als Ort dieser Vorkonferenz.

Französische Sachvcrständigenansschüsie.

»»Aus Parts wird genieldet: Zur Vorbereitung der Konferenz von Genua sind vom Ministerium für aus­wärtige Angelegenheiten zwei Ausschüsse eingesetzt wor­den. Dem einen, der unter dem Vorsitz des Mintsterial- direktors Seydour steht, gehören nur Beamte des Mi­nisteriums für auswärtige Angelegenheiten an. Der andere setzte sich aus Vertretern des FinarkzministeriumS und des Handelsministeriums, ferner aus Vertretern großer Wirtschafts- und Finanzgefellschaften zusammen.

Die Orientfrage.

w Ueber den Stand der Beratungen zwischen der eng­lischen und der französischen Regierung über die Orient- Sage meldetEcho de Parts": Das Foreign office ver.

ngt, Frankreich solle sich unverzüglich Bereit erklären,

6er Regierung von Angora die neue Fassung des Frie- denvertrages mit Gewalt anfzuzwingen. Während auf ttanzöstfcher Seite die Meinung vorherrscht, der türkisch­bolschewistische Block könne am besten dadurch aufgelöst werden, daß ein EtttverständniS mit den Türken nachge­sucht werde, findet man auf englischer Seite die Ansicht vertreten, daß es das beste wäre, die Bolschewisten zu gewinnen. Dazu aber sei die Konferenz von Genua ge­eignet.

Englischer Kabi«ettsrat.

** London, (ß. Ast Am Montag findet ein englischer Kabinettsrat statt, der sich mit der französischen Note und dem Termin der Konferenz von Genua befassen wird.

Wirth fordert Vertrauen.

Sitzung des Reichstages vom Sennaben», 11. Februar.

Nicht weniger als fünf »erschieüeue AutrLse, die ihre Spitze gegen die Regierung richten, lagen dem Reichstage vor, als er die Beratung über den Eiseubah- «erstreik fortfetzte. Außer den schon bekannten Anträ­gen der Unabhängigen und der beiden kommunistischen Gruppen hatten nämlich auch die Deutsche Volkspartei und die Deutschnationalen je ein Mißtrauensvotum ein­gebracht. Fhre Anträge unterschieden sich voneinander im wesentlichen nur dadurch, daß der deutschnationale der Regierung mit den Worten der Betchsverfassung formell das Mißtrauen aussprach, während der der Deutschen Volkspartei sich nur gegen die Person des Reichskanzlers richtete. In der Begründung waren die Unterschiede geringer. Zunächst konnte der Redner der Unabhängigen, Herr Dittmau«, seine am Tage vor­her durch den frühzeitigen Abbruch der Sitzung unter­brochene Anklagerede fortsetzen. Stürmisches hört, hört! löste auf der Linken seine Mitteilung aus, daß im gan­zen Reiche Tausende von Disziplinierungen und Maß­regelungen vorgenommen worden sind. Noch stärker die Entrüstung auf der anderen Seite, als er einen Un­tersuchungsausschuß gegen Herrn Sttunes verlangte, weil dieser die Eisenbahnen an die Entente verschachern wolle, und als er Herrn Stinnes vorwarf, er sitze im Auswärtigen Ausschutz nur, um seine eigenen Angele­genheiten zu fördern. Der Demokrat Koch, der einst als Minister des Innern die Auslösunq der Techni'cken Not- hilfe verhindert hat, verlangte eine strenge Durchfüh­rung der Disziplinarverfahren gegen die Strertführer und trat auch diesmal wieder energisch für den Ausbau der Technisckien Notbilfe ein.

Berkchrsmintster Groner griff noch einmal in die

Uebereinstimmüna befinde, und daß er die Richtlinien ausgearbeitet habe. Finanzmtnister Dr. Hermes gab dann eine Uebersicht über die verschiedenen Reformen der BesoldungSordnung. Er wies an Hand von statisti­schem Material nach, -atz die Beamtendezüge doppelt so stark gestiegen sind wie die Teuerungsztsfern. Auch bei dieser Gelegenheit holte sich wieder ein Kommunist einen Ordnungsruf, weil er dem MinisterSchwindel" vor- warf. Hermes versprach die grösste Beschleunigung der Verhandlungen über die Ueberteuerungszuschüsse und die berufltchcn Wirischastsbeihilfen für die Beamten.

Der bayerische Bolksparteiler Schirmer verurteilte selbstverständlich den Streik auch und hob rühmend das Verhalten der bayerischen Bemmen hervor. Zum Schluß folgten die beiden kommunistischen Redner. Für die Arbeitsgemeinschaft stellte der Abg. Bratz in verhält­nismäßig ruhiger Weise die Forderung auf, - alle Disziplinarverfahren und Maßregelungen rückgängig gemacht, die Grundgehälter der Beamten und Angestell­ten erhöht und das Mitbestimmungsrecht im Beamten- gesetz verankert werde. Ein wenig erregter war Herr Barst von der K. A. P. D. Er schloß sich im wesentlichen seinem Vorredner an und attestierte den Unabhängigen und den Sozialdemokraten, daß sie das letzte Vertrauen bei den Arbeitern verloren hätten.

Am Schlüsse der Aussprache erklärten die Sozialde­mokraten durch den Mund -es Abg. Bender dem Reichs­kanzler nochmals ihr Vertrauen, und Adg. Streseman« iD. Vpt.) wies die Angriffe DittmannS gegen Stinnes und die Volkspartei energisch zurück. Bevor es zur Ab- stimmuna kam, verlangte Reichskanzler Dr. Wirth un­ter großer Bewegung des Hauses ein positives Ver- trauensvotum. Dieses wurde auch von den Sozialde- mokraten und dem Zentrum gemeinsam eingebracht, die Abstimmung über die A»träge jedoch bis zum Mittwoch ausgesetzt. Am Dienstag werden das Mietengesev und die Mietssteuer beraten.

*

»»Die durch die Erklärung des Reichskanzlers in der Sitzung des Reichstages geschaffene Lage hat im Laufe des Sonntages keine Aenderung erfahren. ES fanden nur unverbindliche Besprechungen zwischen den einzel­nen Parlamentariern statt, die offiziellen Beratungen beginnen im Laufe des Montags.

Das Vertrauensvotum für Wirth gesichert?

»»Berlin. <S. Cst Obwohl die offiziellen Verhand­lungen der Parteien im Reichstage über das Vertrau­ensvotum für das Kabinett Wirth erst am Montag be­ginnen, haben doch bereits am Sonntag »achmtttag un­verbindliche Besprechungen zwischen den Mehrheitsfozia- listen und den Unabhängigen stattgefunden. Es verlau- iet aus gut informierter Quelle, daß nach dem Ausgang der Besprechungen eine Mehrheit für das Vertrauens­votum für Dr. Wirth auch ohne die Deutsche Bolkspar« tet vorhanden sein wird. Das weitere dürften die offi­ziellen Besprechungen am Montag und Dienstag er­geben.

Das ««» ix -er Partie» Presie.

die Situation der deutschen Regierung für betrackKch gefährdet. Andere Blätter glauben, daß die PoUtik M Kanzlers Wirth noch einmal eine« Erfolg erriefe» werde. Die Blätter, die den Sturz des Kabinetts wn* außfagen, sind die Blätter der Rechten. Besonders 6er Figaro" zeigt deutlich, wie willkommen ihm ein Sie» der Alldeutschen wäre, der Aussicht auf neue Sanktto- neu (!) gebe. Er glaubt, daß die deutsche Rechtspar­tei stärker aus der Krise hervorgehen werde. Die All­deutschen hätten ganz Deutschland hinter sich, wem» « gelte, den Vertrag von Versailles nicht auszufübreo.

Gedanken über den Streit

dringt dieF. 3* Sie schreibt n. L: Man glaubte «L die Streikparole werde nicht zünden, weil eigentlich war eine Klasse der Beamten, die Lokomotivführer, sie auL- gab. Das bedenkliche ist gerade, daß die bis zur ano chistischen Unterbindung des sozialen Lebens steigende Unzufriedenheit höher gestellte Kategorien der Staat», diener ergreift. Der geistige Führer der aufsässige« Reichsgewerkschaftz der Eisenbahnobersekretär Die«»«, gehört zu einer Beamtenschicht, die früher ihre Partei bei der Regierung und nickt bei den unter ihr arbeiten­den Proletariern suchte. Wahrscheinlich hat -er Streit viele stillschweigende Gönner in Gruppen gehabt, die vormals nichts von solchen Bewegungen wissen wollte» Der für Deutschland besonders charakteristische Typ»» desmittleren Beamten", -er bis ins Reserveoffiztev- tum hineinreichte, ist in Gärung. Die bequeme We» dnng von denpaar Hetzern" darf nicht irreführen, er ist unter den Festbesoldeten überhaupt eine starke Sa-

reiztheit vorhanden. Fst sie so ganz unbegreiflich? D« Staat kann die großen Einkourmen nicht nach Notwew- digkett und Gerechtigkeit besteuern, saßt aber den An­gestellten, dessen Lohn bis auf den Pfennig im Kassen­buch steht, sicher und rasch. Dem Landwirt, dem die ent­setzliche Valuta die Konkurrenz der ausländischen Bn-

' ganz vom Halse geschafft hat, ist schwer nach- _________ He viel Milch seine Kühe geben und wohin

sie kommt: den Dickverdienern in der Stadt, die sich immer bessere Kunstwerke und ihren Damen immer schönere Pelzmäntel anschassen, ist nicht nachzuwetse» vv das auf Soesenkonto gebuchte Automobil Geschäften

seyn,. _ Senpro-nkte

echnen, w

wom»

zwecken dient: aber dem Hausdiener, dem die Firu 900 Mark zu Weihnachten verehrt, wird die Steuer glei bei Ueberreichnng des Präsents abgezogen, denn so w reicht das kurzsichtige Auge des Stenerfiskus. Der 6f

n können wir etwas daraus lernen.

Misere,

sagen die Polittker, was sollen wir machen? Erst wir wissen, was wir wirklich dem Auslande zu zäh haben. Wartet auf London! Wartet auf Cannes; W tet auf Genua! Und inzwischen steigt auf den Sprossi der papiernen Leiter das Brot höher, und die Butt entschwindet in den Wolken. . . .

Herr Stampfer, der Herausgeber desVorwärts", hat verzwettlungsvoll die Ohnmacht der politischen Füh­rung des Proletariats erkannt:Nachdem die rususch- bolschewistische Methode der Sozialistenmg bankerott ge­macht hat, bleibt nur noch die dentsch-sozialdemokratische. Versagt auch sie. dann können wir mit dem Sozialismu» einpacken! So schlimm wird es wahrscheinlich nicht kom­men, denn die Parieien packen noch lange nicht ein, auch wenn sie nichts Ernsthaftes mehr zu tun haben. Sicht­bar wird nur wieder, daß die alten Formen des öffent­lichen Lebens verbraucht und die neuen noch nicht ge­funden sind. Der Marasmus in unserem Partetlebe« geht durch von rechts bis nach links. Nickt weniger als vier sozialdemokrattsche Minister sitzen im Reichskabt- uett, aber Einfluß auf die Massen haben sie nicht. ...

Es gibt aber auch speziellere Gründe der Unzu­friedenheit gerade unter den Beamten. Wesentlich trägt das zu ihr bei, was von den Streikenden dieunsoziale^ Gestaltung der Gehaltsskala genannt wird, also weniger die absolute Niedrigkeit des Lohnes der unteren und

ie»

ter

mittleren Stufen als Sie relative verglichen mit den höheren. Trotzdem ist es fraglich. ob es weise war, i« den Monaen furchtbarster Geldentwertung und PreiS- steigerung nur die Gehälter der oberen Beamten so stark zu erhöhen. Wer wird einem Geheimen Rat nicht 100 000 Mark Einkommen gönnen oder einem Ministe­rialdirektor 150 000 oder einem Staatssekretär 200 0t» Mark? Freilich klagen die Minister, sie könnten ihre guten Oberdeamten kaum noch vor den Nachstellungen der Industrie retten, die jeden tüchtigen Mann zu enga­gieren sucht, leider ist eS beim Staate so, daß man u« einen Fähigen nach Gebühr zu entlohnen, hundert an­dere sogleich ebenso hoch bezahlen muß. Aeutzerliche Versuche zur Herstellung der geschwundenen Autorität bleiben unfruchtbar, auch die Ansnabmeveror^nung de- Reichspräsidenten war kein sehr glücklicher Schritt: jede Machtkundgebung muß augenblickliche" ®rfnio imh^ oder sie wird leiser unterlassen. Die

, unterlassen. Die eendiauna des Strei wenig beigetragen, wohl aber den Str zugestibrt. Man hätte sie erlassen könn schuh schon hingeworfen war. Dann ^..^v «>^ licherweise die Streikurhcber stutzig gcnracht haben. Ihre Veröffentlichung nach dem Ausdruck des Kampfes konnte nur den Zweck haben, die Gefährten zur Auf­lehnung gegen ihre Führer zu bringen, und das ver­sprach bei der Stimmung der Leute von vornherein keinen Erfolg. Merkwürdig, daß ein Kabinett, dessen sozialdemokratischer Vizekanzler zehn Fahre lang zwei­ter Vorsitzender der Generalkommission der Gewerk­schaften war, diese Maßregel beschloß. ...

solche hat zur