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Kersfelöer Tageblatt

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yersfelöer Kreisblatt^ [

Amtlicher Anzeiger für den Kreis HersfelS !

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Nr. 49

Montag, den 27. Februar

1938

^Das Ende Vor dem Anfang.

Nach demcouv de Cmrnes", dem überraschenden Zusammenbruch der Januaroerhandurngen an der Azurküste, blieb als einzige Hoffnung an dem verdüster­ten politischen Himmel Sie Aussicht auf eine internatio­nale europäische Konferenz übrig, an der zum ersten Mal nicht nur die Sieger unter sich beraten, sondern auch die im Kriege unterlegenen Staaten als gleichbe­rechtigte Teilnehmer zugelassen werden sollten. Be­reits in Cannes hatte Frankreich, und mit ihm Belgien, seinen Protest gegen die Behandlung politischer Fragen auf der kommenden Konferenz angemeldet. Nur rein wirtschaftliche Fragen sollten in Genua zur Verhand­lung kommen, alle politischen Dinge, insbesondere tue Entschädigungsfrage, sollten von der Tagesordnung «usgeschwsien bleiben. Nun war es aber von voncher- ein klar, daß eine peinliche Unterscheidung zwrschen wirtschaftlichen und politischen Angelegenheiten in- «em Augenblick nicht mehr möglich war, wo alle Welt, soweit sie nicht in sranzösisKen Vorstellungen befangen war, den unlösbaren ZusammenHang zwischen der be­stehenden Weltkrise nnd den schweren wirtichaftlrcheu Lasten erkannt hatte, die auf den Schustern der mittel­europäischen Staaten, in erster Linie Deutschlands, la­steten und die ihren Ursprung in den politischen Be­schlüssen des Obersten Rates hatten. Solange man an diesen grundlegenden Bereinbarungeii von Versailles, Spaa, London und Paris nicht zu rütteln wagte, mußte man sich in die unabweisbare Tatsache ergeben, daß eine Gesundung Europas für alle Zeiten unmöglich ser.

Der realpolitische Verstand der Engländer hatte Sie* Fes logische Verhältnis zwischen Ursache und Wirkung schon seit langem begriffen, und alle Schwierrgkeiten der gegenwärtigen Lage drehen sich in der Hauptsache darum, auf welche Weise Frankreich zu einer besseren Einsicht der Notroendigkeiten des Augenblicks gebracht werden kann. Lloyd George war es, der der kormnen- den Konferenz mit dem denkbar größten Optimismus «ntgegensah. Er erklärte, er sehe die Konferenz von Genua für eine der wichtigsten Zusammenkünfte an, die die Welt je erlebt habe. Zum ersten Male würden alle Nationen Europas zusanimentreten, um über den Frie­den Europas zn beraten. Die Wiederherstellung des Friedens sei von größter Bedeutung, denn weint der Friede nicht gesichert sei, so könne auch kem wirtschaftli­cher Wiederaufbau stattfinden. In Genua müsse ein Verband oder ein Pakt der Nationen geschaffen wer­den, der umfassender sei, als der bestehende Völkerbund.

formet wieder also hetAste. G" Lnatiiche MtziLter- -Ofn-Wewd^ Seite der Konferenz, die das All­heilmittel für die Krankheit Europas werden solle. Die Welt würde durch die Schaffung eines solchen Bun­des von europäischen Nationen, die sich Zusammeutatcu zur Aufrechterhaltung des Friedens der Welt, aus-ebem Gerade diese englischen Hinweise nur die Rolle Gennas für die Beziehungen der bisher feindlich gegenuberste- henden Völker hatten in Paris oerstimmk und den All- stoß zu der, man kann sagen, Rückbernlnug und dem folgeriden Sturze Briands gegeben. Kam in öer Hal- lung der Kammer gegenüber sein damaligen Minister­präsidenten die unbedingte Abkehr Frankreichs von den Methoden Lloyd Georges zum Ausdruck, so Web es Pvincaree Vorbehalten, Stete Gegensätzlichkeit noch mehr zu nnterstreichen und krasser zu formulieren. Frank­reich sieht den Versailler Vertrag alssatt accompU", feine Aufrechterhaltung als condstro litte gua non für feine Beteiligung an der Erörternng internationaler Wirtfchaftsprobleme an.

Sehr interessant ist nun, wenn man die Takstk ver­folgt, mit der Pvincaree über Lloyd George Sieger ge­blieben ist Bereits vor einiger Zeit trat die offiziöse Pariser Presse dafür ein, daß auch der Völkerbund ein Recht hätte, in Genua mitteten zu sein. Noch deut­licher wies man später auf dieses Organ hin, das doch eigentlich für die Behandlung internationaler Fragen, wie sie für Genua vorgesehen seien, das gegebene Jn- strurnent sei, und daß man deshalb recht gut aus diese Konferenz verzichten könne. Dieser Gedanke schien nur so hingeworsem Die jetzt zltstmröegekommene Verstän- Higung zwischen Pvincaree und Lloyd George ist aber der beste Beweis für die in ihrer Art bewundernswerte Zielsicherheit des französischen Staatsmannes. Er hat es tatsächlich dahin gebracht, daß die Reparattonsfrage von dem Programm der Geuueser Korrserenz ausge­schlossen Metbcu wird und daß der FrieHensvertrag nicht erörtert weiden soll. Die von der Konferenz aus­geschlossenen Probleme aber solle der Völkerbund bera­ten und znr Entscheidung bringen.

Dies ist der Pferdefuß, deu Lloyd George nicht ttdtÄ etfÄ zu haben scheint. Der Völkerbund, der erst durch den Versailler- Friedensvertrag fieidaneit worden ist, kann ganz unmöglich> eben diesen Ariedeilv- selbst E Nicht das moralische Ueber- aewicht in diesem Rumpfparlament Hätte. Wesenl un aber ist vor anent. daß der alkerbmch drest der wuh- Rußland nicht zu seinen Utitaliedern zählt, sodaß also stine Beschlüsse mtfr ®WcO G.nge« stets nur relativen 'mors beanspRUnen' sen. Die Genua-Ko«sercUi7 da. W Äc« Zvüzmmensctzung nach, trotz Amor -G, geeignet gewesen, die ties- liEÜd^i Keime 'der 'europäischen Wirtschaftszerrüt- ung bloßzuleac-a uud tot den Grund zn einem nenen e sc-bafsen «ounnt die Konferenz von Genna iW&TSsie von Fraukr-eich gewünscht wird, zustande, dann ist %y der eigentlich berechtigte Roland ljjr ihren Zusauunentrstt bereits genommen, noch ehe

sie zusamnien tritt, erkennt man deutlich ihre Ergebnis­losigkeit. Für Deutschland ist in Genua nichts zu hof­fen. Wir werden hingehen müssen, weil uns die Teil­nahme vielleicht nichts schaden samt, nutzen wird sie uns voraussichtlich in keinem Fall.

Die MiNifterprSsidenlen-Zusammentzanft.

M> Entgegen den in der Presse aufgetanchten Gerüchten, daß die Konferenz von Genna überhaupt nicht stattfin- den werde, erfährt dieT. It", Lloyd George habe sich einer maßgebende« Persönlichkeit gegenüber dahin ge­äußert, daß an eine Aufhebung der Konferenz nicht ge­dacht werde. Es handle sich lediglich um eine Vertagung bis etwa in die erste« Apriltage. England sei mit den Vorbereitungen fertig, Frankreich dagegen nicht. Es sei aber ehrlich gewillt, die Vorbereitungen zu fördern. Lloyd George hofft die Schwierigkeiten auf der Znsam- menkunft mit Pvincaree zu beseitigen. Als Haupt- schwierigkeit sieht er die unterschiedliche Auffassung ' nds gegenüber Sowietrnßland

schwierigkeit sieht er die unterschiedliche Auffassung Frankreichs und Englands gegenüber Sowietr«tzland an. England ist für sofortige Anerkennung der Sowjet- regierung, Frankreich dagegen wünscht die bekannte sechsmonatliche Probezeit. Es ist denkbar, daß Eng­land und Frankreich sich auf einen nenen Vorschlag Poincarees einigen, daß die Anerkennung de jnre fakul­tativ sei, also im Belieben der einzelnen Mächte liege. Pvincaree soll bei seiner Zusammenkunft mit Llond George auch den Garantievertrag erörtern und zum Ab­schluß bringe« wollen.

Die Abreise Lloyd Georges.

»-s-Lloyd George hat Freitag nachmittag London ver­lassen und die Nacht in Lympne bei feinem Freunde Sir Philipp Sasson verbracht. Sonnabend vormittag wird er mit dem Dampfer nach Calais abfahren und wahr­scheinlich im Automobil' nach Boulogne abreisen. Nach­mittags wird er mit dem Dampfer wieder zurückkehren, hierauf in Lympne übernachten und erst Montag mor­gen nach London zurückkehren. Die gemeldeten Vorbe­reitungen bei der Unterpräfektnr in Boulogne zum Zwecke der Zusammenkunft zwischen Lloyd George und Pvincaree werden dementiert. Der genaue Ort der Zu­sammenkunft ist immer noch nicht bekannt. Vielleicht ist er garnicht endgültig sestgesetzt.

Erweiterung des Telegrammverkehrs für Genua.

r^. Reichspostminister Giesberts hat mit dem italieni­schen Verkehrsminister eine Abmachung, dahingehend getroffen, daß vom dritten Tage vor Beginn der Kon­ferenz in Genua an bis mm dritten ^.age nach ihrer

w> Berlin. (L. SO Die bereits angekündigte Note der wÄSÄ

Ei« europäischer Burgfriede.

»^Berlin. (L. A.) Nach einer Meldung aus Lon­don wird Lloyd George in der Besprechung Mrt -oul- carce einen europäischen Burgfriede« von l0^^im« vorschlagen. Die Länder sollen sich SWenscr-^ >u ,c^.. licher Weise vor, lichte«, sich jeden Angrü » n»^ gMMedankens m enthalten und ihre A«üncrnanckmt ganz der Stabilisier««- der Finanze«, de» Hand-^ «u^ 8er Industrie zu wenden. Weiter soll über »»e^= -s- feistste allgemeine Herabsetzung der Rüstungen beraten werden/

ich Millionen Goldmark für 1822?

^.Rotterdam. (S. C.) DieMornin^oft

Jet anS Paris, daß nach einer ihrem Korresvon^ute« aus sicherer Quelle gewordenen Mitteilung o:e R^pa- rationskommissiott die Höhe der, putschen 8^^.^- zaHluvaen für das Jahr 1922 wieder auf Ä'.-?» Goldmark festgesetzt hat. Hierbei fei em zwermmr. -ges Moratorium für April «nd Mai vorgesehe«.

Frankreich gegen eine Erleichterung der Komrone.

--«>«?g"is i ? Aus Paris wird gemeldet. ^>m Anschluß an die jüngste ReutermÄdung über die K.on- trolikommissioneu meldet das -Echo de^ Par.» . catz England in fernem Memorandum vom -^ November folgende Borschläge gemacht habe. Aa.hebungder J-lotteukontrolle, Ueberlasiuna der werterem üeecema. ch«ng Her Ssbrüstung Deutschlands NN o-N .Völk^bu«d sowie Beibehaltung der Kontrolle der Lust!Eatzrt bei Räumung der drei Ruhrhafen durch dre Franzosen. Am vergangenen Mittwoch habe N^Erend daraus be­antwortet, daß es mit der AMebnr.a der .o^ealom trolle einverstanden sei. aber die tmhUufiu^

noch nicht ändern könnte, da die M11sion Rollets .wch nis't beendet wäre. Die lleberwachung » er ^u^schuf- fabrt müsse ohne Kompensationen im Ruhrgelnet vinae- balten werden, was bereits in der «iüung des . -,^ - sten Rates vom 29. Januar 1921 beschlossen worden

tttlS

sein soll. _ ,

Die Londoner Berhanolungen.

»^Berlin. (S. C.i Der in Berlia emgeganacuc Be­richt des deutschen Delegierten bei dW^Lonooner Be­handlungen über den Wiederaufbau Ruß andv^«,ia6.n lekretärs Bergmann, hat am Freitag ba« Jici^.ni.^u beschäftigt. Dem Vernehmen nach werden we.:5". , sche Sachverständige am Sonnabend oder,^-oruiMg . London reisen. Hugo Stinnes befindet sich um i xu ihnen. Die in London ausgetretenen ^w^mo^V betreffen nicht die bereits bekanutgegeeenen dc-u. Angebote für den Wiederaufbau Rutzlanos.

Die Genfer Berbandluuge« auf dem toten

»^ Genf. Die deutschrpolnischen..Berhaudlumün m Genf über die WährunssverbaUmne in Ooe-iuue,.'.-.

Hen

sind auf dem toten Punkt angelangt. 2 te Deutsch» Bank will zwar durch ihre Filialerr die Belieferuna Oberschlesiens mit deutschem Gelde übernehmen, sich aber das Recht Vorbehalten, etwaige Ueberschüsse für sich zu behalten. Hiergegen sträubt sich noch vorläufig die polnische Regierung. Bis jetzt läßt sich noch nicht über­sehen, wie der Gegensatz in dieser Streitfrage ausgegli­chen werden soll.

Dr. Wirth in seiner Heimat.

>^- Berlin. (B. T.) Wie dasB. T." erfährt, hat sich . ö^r Reichskanzler Dr. Wirth zn einem kurzen Aufent- * Halt in feine badische Heimat' begeben, von wo er am 28. d. Mts. wieder nach Berlin zurücklehren wird.

Die Eisenbahner gegen Gröner.

«-^Berlin. <S. C.f. Arg Freitaa haben in Berli« vier Eisenbahnerversainm!ungen stattgefunden, in de­nen einstimmig Resolusionen angenommen worden sind, die sich gegen das Verbleiben des Reichsverlehrsmint- sters Grüner im Amte aussprechen und für die Erfül­lung des Amnestieversvrechens des Reichskanzlers Dr« Wirth den 5. März als endgültigen Termin angeben. Vertreter anderer Beamteuorganisationen gaben Sym« pathreerklärungen für das Streikrecht der Beamten­schaft ab.

Das SLeusrKsmpromitz.

ß-^ Ueber den Stand der Stenerkompromitzverhaudlun- gen erfährt dieBert. Borjenzeitung": Die parlamen­tarische Situation ist nunmehr soweit geklärt, daß die Lage wieder dieselbe ist, wie vor der Ernennung Dr. Rathenaus und der Stellung der Vertrauensfrage. Die Parteien der Mitte einschließlich der Sozialdemokrateck und der Deutschen Volkspartei halten der Sache nach am Steuerkompromitz fest. Allgemeine Verhandlungsgegen- stände sind nur rwch die sogenannten persöulichcu u«S sachliche« Gara«sieu der Deutschen Bolkspartci.

Bei Sen Besprechungen der KoalitionsparteOn er­gab sich, daß der vorliegende Entwurf des MantelgesetzeS sich aus zwei Hauptbestandteilen zusammensetzt, nämlich aus den Stenergefetzen und aus dem Teil, der sich auf die Zwangsanleihe bezieht. Hier ist besonders das so­genannte ErmächiigungIgesetz hervorzuheben, durch daS die Reichsregierung in die Lage versetzt wird, die An­leihe durchzuführen. LautB. L." hat uach dem Ent. wurf dieses Gesetz etwa folgenden Wortlaut: Die- Reichsregierung wird die Mittel für die Kredite, die durch das Reichshaushaltsgesetz für das Jahr 1922 be-

___ , __Unverzinslichen'

Höhe des Gegenwertes von einer Milliarde Goldmark flüssig machen. Wie das Blatt wei­ter mitteilt, soll der Zinsfuß für die Anleihe nach Ab­lauf der drei Jahre in einer Äesprechuna der Parteien festgesetzt werden. !

Der internationale Sozialistenl ongreh.

^ Am Freitag vormittag trat in Frankfurt a. TL das internationale Exekutivkomitee der zweiten Jnternano-' nale lMehrheitsfozialdemokratiej und der 2 . Interna­tionale (U. S. P.) im Rathaus zu e.ner Sitzung zu- faunnen. Eingehend rvurde über die "rage diskutiert, wie der internatioualeu ArbeitSkonfereuz eii^ möglichst großer Einfluß auf die Konierenz von Genna gesichert werde« könne. Das Exekutivlouucee einigte sich auf folgende Entfchlietzung: Das Exekuiivkomitee der zwei­ten Internationale stellt fest, daß die Frage des Wie- deraufbancs der Weltwirtschait, die den wichtigsten Ge-. genstand der Konferenz von Genua bilde' soll, im höch- ften Maße eine Frage der Arbelterklone Nr. die in allen Ländern unter der Anarchie der vionomilchen Berbätt». nifse am schwersten leidet. Es fordert dal er die Aibei- terorganisationen auf, alle notwendiac -i 'Fu ^ ergangen zu unternehmen, um sich auf der Konferenz von Genua einen ihrer Größe entsprechenden Eiu iuß zu sichern. Ueber die Entschädigungsfrage im e ren Sinne und die gemeinsame Front zu ihrer Reaeu: g werden am, Sonnabend die einzelnen Bvrbera-uueu abgehaUeu.

Berhaftuuge« tu oer Eräbergeraffäre.

»^ München. lS. 6.) Wie gemeldet wird, waren, bis Donnerstag mittag in Müncken vier, in dcm nbrigen Bauern drei Verhaftungen in der GrGergermmre er- solat Das auswärts verbreitete Gerücht, Sax.auch Kor^ttttlkapitän Ebrhardt sich unter den Verhafteten befinde, bestätigt sich nicht.

Ein «achahmenswerles Bersprel.

»^-Halberstadt. Der hiesige Landbund hat dem Stadt- und Landkreis Halberstadt 200 000 Zentner MotgetreiHe billiaem Preise zur Berfüguna geuelit. Dadurch ist es ermöglicht worden, daß de - Rliudcrvemittelten öas Brot zum Preise von 8,75 Mark geliefert werden karm. Markenbrot kostet hier 12 ??GK. marke«freies lo SM ^er Landbund beziffert sie Einbuße, die er durch d.ests Gipser erleidet, auf 2« Millionen Mark.

Hinrichtung Landrus.

Paris. (8. 91.) Der Stanen.nor^er Sandm ist Sonnabend früh kurz nach 4 Uhr in Lcrsallles b«age- richtet worden. Er sah bis zulctzt ten em rrode ruh.g entgegen.

ALerlei vom Tags.

Reichssi«a«.',Minister Dr. Hermes bat dem Re:chs- ,aa einen Entwurf Zur Abaudermkg des Gewtzes gegen Sie Kapitalflucht vorgelegt, der Ve GelimmsHaucr Les Kapitalfluchtgesetzes bis zum ol. .man oo verlüng».! t.