HersMer Tageblatt
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Nr 80
Dienstag, den 4 April
1922
Exkaiser Rsrl f*
s^MM'. Ei« Reuter-Telegramm aus Asvuchal ^ meldet, daß Exkaiser Karl am Sounabeud qe- storde« ist.
Schuld und Sühne — welcher Sterbliche wäre vermessen genug, sich zum Richter eines Menschen zu machen. der, schwach an Persönlichkeit, durch die Vertre- tüng unglückseliger Umstände an eine Stelle vom Schicksal berufen wurde, wo auch ein Größerer, Stärkerer als Karl ftraus Josef von Oesterreich-Este hätte scheitern müssen. Mitten im Weltkriege wollte es das Verhängnis, daß der alte Kaiser Franz Josef I. von seinem irdischen Dasein abberufen wurde, der einzige Mann in Oesterreich, dessen durch das hohe Alter geheiligte Würde allein in der Lage war, die brüchig gewordenen Bestand- kile der altersschwachen Habsburgiscken Donaumonarchie notdürftig zusammenzuhalten.
Kaiser Karl wurde als Sohn des verstorbenen Erzherzogs Otto Franz 3ofef und dessen Gemahlin, einer stichsischen Prinzessin, am 17. August 1887 geboren. Am 21. Oktober 1911 vermählte er sich mit der Prinzessin Zita von Bourbon-Parma. Die Verbindung gereichte bem ehemaligen Erzherzog und späteren Kaiser persön- ktch wohl zu großem häuslichen Glück, für sein Lebens- Mcksal indessen nicht ebenso zum Segen, denn Kaiserin Bita war alles andere als die demütige Magd, von der Dante in seiner „Göttlichen Komödie" erzählt, sie hatte Vielmehr einen außerordentlichen politischen Ehrgeiz LNd wollte die Geschicke ihres Gatten und ihres Landes leiten, nicht etwa in den bewährten Traditionen des habsburgischen Hauses, das sein Schicksal mit dem des Deutschen Reiches verankert hatte, sie sympathisierte vielmehr als Prinzessin aus dem Hause Parma wehr mit den latainischen Ländern, und sie war I zten Endes dre Triebfeder, wenn Oesterreich in den letzten Kriegsmonaten mehr oder weniger offiziell dem Deutschen Reiche die Waffebrüderschaft versagte, um diese schließlich durch einen vorzeitigen Friedensschluß mit den Gegnern end- ßültia aufrukündigen. „ t
Die Geschichte späterer Tage wird erst ein objektive-, Urteil über jene einstweilen noch undurchsichtigen Vorgänge fallen können, die in ihrer Auswirkung Zug um Zug zum Zusammenbruch der Mittelmächte geführt haben. Die Schuld Kaiser Karls wird stets , eine gewisse Milderung beanspruchen dürfen im Hinblick aus seine seelische und geistige Abhängigkeit von seit'er
gen geneigt
tßt fiel in einem
Augenblick, wo die zerfallende Monarchie der ^Führung einer überragenden geistige« Kraft bedurfte. Waren die Verhältnisse, in die der schwächliche Karser hineingestellt wurde, nicht so überauskomplizierter Art gewesen, so Kälte man von seinem von Natur geraden Charakter Hof- Kcn dürfen, daß er den bewährten Ueberlieferungen seines Hauses nie ungetreu geworden wäre. Man wird «verkennen müssen, daß er sich, solange die e-acfie der Mittelmächte nicht verloren schien, unt seiner ganzen Person für den Sieg der verbündeten eingeE hat. An der Spitze seiner Truppen hat er mannhaft gefochten mb keine Gefahr gescheut. Als aber dann die Kata» Kropbe kann zeigte er sich den Einflüsterungen seiner Rattin nur allzu gefügig, und ehe noch dre letzte Kraft der Mittelmächte gbrochen war, paktierte er unter Vermittlung seines Schwagers, des ganz auf französischer Seite stehenden Primen Sixtus von Bourbon-Parma, mit dem Feinde.
Nachdem Kaiser Karl sein Haus zusammengebrochen sah und die erzwungene Abdankung als österreichischer Kaiser angenommen hatte, blieb ihm nur noch der ungarische Königsthron. Der heiße Kampf, den der Ex- kaiser um sein Anrecht aus die Stefauskrone bis in die alleriüngste Vergangenheit geführt hat, ist noch zu frisch in aller Erinnerung, als daß auf ihn ausführlicher em- gegangen zu werden brauchte. Sein »lug m.t der Kaiserin Zita vom schweizerischen Erul nach Ungarn, un- genügend vorbereitet, mußte an dem WK geilte. Mächte zusammenbrechen, obgleich die Mehrheit des ungarischen Volkes der Wiederherstellung der Monarchie und der Rückkehr König Karls nicht abgeneigt schien.
£einc Verbannung und) Madeira hat er nicht lange ertragen. In Sorgen und Bekümmernissen ist der letzte Habsburger, der die Kaiser Krone getragen oat, in fünften Jahren verschieden.
Die letzten Tage des Exkaisers Karl.
^ «ariS <S. C.) Der „Pari er Matin" meldet über die letzten LebensstunSen des ehemaligen österreichischen Kaisers Karl aus Funchal: Bereits am Donnerstagi mittag ivar keine Hoffnung mehr, den Kaifer am Leben zu erhalten. Die ausgeschiedene Mäste zeigte schon Donnerstag früh Blutkorper. Am Freitag morgen war der Kaiser ohne BewutztseiN. Nach Ansicht der Aerzte hat sich der Kaiser seine Srkranknng dn»Är Erkaltung am Sonntag abend auf dem nngeschützten Balkon zugezogen, wo er in leichter Kleidung weilte. Das Klima der Insel Madeira war ohne Einfluß auf die Krankheit.
Beisetzung Exkaiser Karls in Wien.
w Wie«. ,S. C.) Wie die ,?Neichspvst" meldet, trat der Miiiisterrat sofort nach dem Eintreffen der Nachricht von Sem Ableben des ebemaligeu österreichischen! Kaisers zu feiner Sitzung zusammen. Die Beisetzung des Exkaiiers Loll in der Kapuzinergruft in Wien erfolgen. Es wurde beschlossen, besondere Garantien zu verlangen, daß Un= mtBch bei der Beisetzung vermieden werden. Die Gewerkschaften und Arbeiterräte sandten Abordnungen zum 'Bundeskanzler und stellten ihre Bedingungen, deren 'wohlwollende Envägung vom Bundeskanzler in AnS- jßd)t gestellt wurde. Die ungarische Regierung hat es
sämtlichen Stabsoffizieren der ehemEgen K. n. K. Armee freigestellt, an der Beisetzung teilzunehmen. — Die Leiche des Exkaisers wird sofort einbalfamiert und mit dem nächsten Schiff nach Oesterreich übergeführt werden.
Landestrauer in Ungar«.
»-»Budapest, s^. 33 Die ungarische Regierung hat aus Anlaß des Todes des fr tlteren Kaisers Karl eine zweitägige Lündestrausr angeordnet. Trauersahnen und Glockeriaeläute verkünden den Tod des früheren Landesherrn. Dabei wird von allen Seiten und Parteien die sich auS dem Tod Kaiser Karls ergebende runerpolitische Situation erörtert. Die Anhänger der freien Königswahl erblicken in dem Tod Kaiser Karls ein persönliches Geschick, dem weiter keine policksche Bedeutung beizu- messen ist, während die LegittEen die staatsrechtliche Anerkenimng des gesetzlichen Thronfolgers Eppo fordern.
Genua.
Der Pla« der Vorkonferenz.
»-»Die Nachricht, daß Lloyd George dem italienischen Außenminister Schanzer vor acht Tagen in London eine Vorkonferenz der Alliierten in Genna vorgeschlagen habe, wird in London bestättgt, in Rom dagegen dementiert. In London wird die Nachricht dahin ergänzt, daß Lloyd George auf dieser Vorkonferenz in Genna durch die Vertreter Englands, Italiens, Japans, Belgiens und Frankreichs eine gemeinsame Haltung für die eigentliche Konferenz von Genua erörtern lassen wolle.
Besprechung der rusfische« Delegation.
fr» Die russische Delegation für Genua hielt eine Reihe Befprechnngen ab, die sich von vormittags bis in die späten Abendstunden hinzogen. Die Hanptdelegierten Tschitscherin und Litwiuoff erschienen erst abends. Bei den Befprechungen handelt es sich in der Hauptsache um eine Erörterung der Delegierten über die politische und wirtschaftliche Lage Dentschlands und die Erörterung russischer Wirtschaftsangelegenheite«. Nach einem auf- gegrifsenen Funkspruch wird Krassin am Montag mittag in Berlin eintreffen und im Laufe des Nachmittags zunächst mit der deutschen Reichsregierung Fühlung nehmen. Ferner berichtete Rakowski über seine Verhandlungen zum Abschluß eines deutsch-ukraiuische« Handelsr abkoMmens.
Reife Skirm««ts naß London fr»$er polnische Ai,---—>--"-- Ar...^—
:ise hatte er eine Poincaree. In London wird er mit Lloyd e verhandeln und dann über Paris nach Genua weiterfahren.
Poincaree über Ge««a.
Aus Paris wird gemeldet: In der Kammer fand die außenpolitische Aussprache über Genua statt. Es kam jedoch nicht zu dem Rededuell zwischen Briand und Poin- caree. Der frühere wie der jetzige Ministerpräsident haben sich darauf beschränkt, die politische Lage objektiv darzustellen, der eine, indem er die Vergangenheit, der andere, indem er die Zukunft berührte. Poincaree erklärte u. a.: In Deutschland stehen an allen Straßen lauter Verbotstafeln. In Genua werden mir anch einen Pfosten aufstelierr, an dem das Wort „Verboten" angeschlagen ist. Wir werden in Genua für keinerlei Aenderungen des Versailler Vertrages zu haben sein, und wir werden jede Diskussion über diese Frage ablehnen. Die Konferenz von Genua ist von Lloyd George vorbc- reitet worden. Um des Heils der Welt willen muß eine große Solidaritätsaktion vollbracht werden. . Die Ministerpräsidenten könnten nicht in der Lage sein, auf der Stelle Beschlüsse zu fassen, die dazn bestimmt stnd, sofort in Kraft zu treten.
Bevorstebeude Abreise Wirths ans Berlin --»Berlin. sB. 53 Der Reichskanzler wird, wie das „B. T." hört, Ptittrvoch abend Berlin verkästen und sich nad) einem kurzen Aufenthalt in »-raukfurt a. M-, wo er der Eröffnung der Messe beizuwohnen gedenkt, und in Freiburg nach Genua begeben. Begleiten wird ihn wahrscheinlich ba Pressechef der Reichsregierung, Ministerialdirektor Müller. Am Konnabend wird dann die deutsche Delegation unter Führung Dr. Rathenaus die Reise nach Genua antreten.
Vorkonferenz der Alliierten.
«-» London. (L. 9l.) Lloyd George hat die italienische Regierung aufgefordert, eine Vorkonferenz der Alliierten vor dem Zilsammentritt der Konferenz von Genna einzuberucen.
»* Paris. Die von Lloyd George augcreate Borbespre- chung der alliierten Delegierten in Genua nnder, wie nunmehr amtlich bestätigt wird, bestimmt am 9. April und am Bormittaa des 100. April statt. An der Beipre- chung sollen die Führer der englischen, sranzösismeu, italienischen, bclaiscbcn nnd sapanischen Delegation teilneh- men. Von französischer Seite wurde der Wunsch ausgesprochen, auch die Vertreter der kleinen Entente an der Vorbesprechung der Alliierten teilnehmen zulassen. Ueber diese Frage findet augenblicklich ein Meinungsaustausch zwischen Paris und London statt.
Italienisch-südslawische Borbesprechung.
fr» Rom. Unmittelbar vor der Eröffnung der Konfe- renz von Genna werden der italienische Ministerpräsident de Facta und der italienische Außenminister schan- zer mit dem südslawischen Ministerpräsidenten Pasitich und dem serbischen Außenminister zu einer Besprechung zusammentreffen, um die durch die Fiumer Zwischen- fälle geschaffcufe Lage zu beraten.
Eröffnung und Dauer der Genueser Konseren;. »»Zürich. sS. C.) Der „Corriere della S?!-a" meldet aus Genua: Die hier angekommenen Vertreter der europäischen Länder toben die Kahl 1000 bereits überschrit-
ten. An der Eröffnungssitzung werden nur die__ berechtigten Delegierten teilnehmen. Den Vorsitz füh nach übereinstimmender Auffassung aller Konferenztei nehm er Italien. Die Dauer der Koufereuz sann' „ nächst auf drei Wochen angenommen werden. ^ür die Bert sind die Mietverträge der italienischen Negierun mit den Hotels, in denen die Delegierten nntergebra sind, abgeschlossen worden.
Die deutsche Delegation für Genua
s^ Merlin. (S. C.) Die dem italienischen Bottchastes m Berlin übergebene Zusammenstellung der deutsche« Delegierten für Gerrua weist die Namen von 82 beamteten und «ichtbeamteteu Personen auf. Ungefähr 10Ö Sachverständige bleiben in Deutschland zurück, um erforderlichenfalls sofort zur Verfügrlng der deutschen Te-' legation in Genua zu stehen.
Schutzmaßnahmen für die Genueser Koufereuz.
o^Lvudou. s,P. Z.) Der Korrespondent der „Timeß^ berichtet aus Genua, daß chse italienische Regrerung umfassende Vorsichtsmaßregeln getroffen hat, um Ku-idge- bungen und Ruhestörungen währeird der Genueser Kow-, ferenz zu verhüten. Die Zahl der Polizeibeamten und Detektive ist bedeutend verurehrt worden. Die kommu-i nistischen und faszistischen Organisationen haben beschlos-^ sen, keine Kundgebungen zu veranstalten, wenn sie nichk hierzu herausgefordert werden. Wie verlautet, hat die' Konmrunistische Partei in Germa der russischen Delegation eine rote Z-ahne zur Verfligung gestellt, die sie überall hin begleiten soll.
Keine vorherige Begegnung Aoyd Georges mit Poincaree.
9* Paris. Die von dem „Temps" wiedergegebene Meldung, daß der englische Ministerpräfidem auf fein«. Reise nach Genua einen mehrtägigen Aufenthalt in Paris nehmen werde, um sich mit dem französischen Ministerpräsidenten über die Magen, die auf der Konferenz von Genua erörtert werden sollen, auszusprechen, wird jetzt von zuständiger Seite dementiert.
Gemeinsamer Sozialistenbongreh.
e* Sonntag vormittag traten im Reichstag die Exeku- tiv-Komitees der drei Internationalen, die die Möglich-, keii eines großen international Kongre len, zusammer ~
--------- -----------------...rreich, und Klara Zet- fin bestimmt. Klara Zetkin sprach zunächst die grundsätzliche Geneigtheit der dritten Internationale zur Teilnahme an dem Kongreß aus. Sie wolle die Vorbehalte zurückstellen und wünsche sehr, daß außer der Amsterdamer C)ewcrkschaftsinternationale die rote Kommunistische Internationale, die Syndikalisten nnd Anarcht- sterr hmzugezogen würden. In theoretisch glänzende» Ausführungen entwickelte Vandervelde, Belgien, den Standpunkt der zweiten Internationale. Sie sei zu gemeinsamer Arbeit bereit, aber sie stelle Bedingungen: 1. Man müsse die Sicherheit haben, daß es den Kommu- niffen errist sei, eine Einignng über bestimurte Punkte berböizuführen. Ihr guter Glaube dürfe keinem Zweifel unterliegen, 2. Die Sozialdemokratie der Ukraine, Georgiens und Armeniens müsse die Möglichkeit haben, in absolut freier Wahl Delegierte namhaft zu machen. Georgien vor altem sei das Selbstbestimmuugsrecht zu gewahren. 8. Die politischen Gefangenen feien zu befreien. Die verhafteten Sozial-Revoltttionäre sollen entlasten werden. Ihre Angelegenheit sei einem ans den drei Interrratioualen gebildeten Schiedsgericlst zu unterbreiten. Die Anklagerede Vanderveldes löste bei den Kommunisten starken Widerspruch und große Unruhe aus. Auch die formulierte Erklärung, die Raul Zanvre, Irailkreich für die Wiener Arbeitsgemeinschaft abgab, mißfiel ihnen sichtlich. Zum Schluß sprach Nadek. Er mattste sich gegen die Sozialpatrioten vom Sällage Van- derveldes. Nach Radeks Rede traten die Erckutiv-Ko- mitees zu Eonderbesprechungen zusammen. Ob am Montag bei der I-ortsetzung der Plevarberamngen ein gemeinsamer Boden geschaffen werden kann, muß angesichts des sehr scharfen Gegensatzes zwischen der zweite, nnd dritten Inienlationale dahingestellt bleiben.
Argentinischer Kredit für Getreidcankänfe.
»-»Aus BuenoS Aires wird gemeldet, daß die argentinische Regierung De«tschla«d einen Kredit für Se« Aükanl von Getreide «nd Schlachtvieh einräumen will.
Tschitfcherin und Litwiuoff beim Reichskanzler.
»^ Berlin. (L. 913 Tichitscherin und Litwiuoff sind vom Reichskanzler empfangen worden.
Besprechung über die Entwaffnn«gsuote.
--^Berlin. iD. A. 33 Am Montag fand n her Reichskanzlei eine Chefbesprechung statt, die sich mit der Antwort auf die Note der interalliierten Niilitärkontroll- kommission vom 23. März über die deutsche Sckmtzpolizet befchästiate. Am vorigen Dienstag hatte bereits im Reichsnnnisterium des Innern eine Aussprache mit den Vertretern der Lättder stattgefunden, die bezweckte, der Reichsregierstts die für die Beantwortung der Skote er- forderliwen Unterlagen zn beschaffen.
von Sckö« GesKäststräaer in Athen.
»-»Berlin. (D. A. Z.l Der bisherige Geichäftskräaer in Warschait und vorrnaliae Gesandtschaitsrat bei de Bayerischen GesalrStschaft in Berlin, von Schön, geht als Geschäftsträger nach Athen.
Beratusg der Zwangsauleil e erst im Mai
»-»Berlin. (S. 63 'Nach den von den >loaliuv!iSpar- teien und der Reichsregierung getroffenen Dispositionen soll die Zwangöanleibe-Vorlage erst nach Ostern Dem Reichstag zugeben. Da der Reichskanzler und der Reichskinanzmlnister nach Genua fahren, ist mit der