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Hersfelöer Tageblatt

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Nr 81

Mittwoch, den 5 April

1988

Die Anssichten in Genua.

Lloyd George kann die Saßrt nach Genua antreten, ohne daß er befürchten muß, seine Stellungnahme auf Der Genuakonferenz späterhin durch eine Oppositious- Mehrheit im Unterhause desavouiert zu sehen. Die Be­deutung des ihm soeben mit großer Mehrheit erteilten Vertrauensvotums wird sofort klar, wenn man den AuSgang einer anderen mit großen Hoffnungen beglei­teten internationalen Konferenz denkt: an die von Can­nes, wo zwar der englische Premierminister keine der­artigen Schwierigkeiten bei seiner Rückkehr zu überwin- -den hatte, wohl aber sein französischer Kollege Briand, dem die Kammermajorität mit solcher Wucht in den Rücken fidl, daß seine Rückkehr an die Riviera unter­bleiben mußte und das ganze Konferenzwerk nicht zu Ende geführt werden konnte. In Cannes waren es, alles in allem, die Beziehungen Frankreichs zu Eng­land, die für den mißlichen Ausgang der Verhandlun­gen entscheidend waren; in Genua steht abseits von den eigentlichen Diskussionsproblemen Deutschland und Rußland wiederum deutlich genug vor den Augen aller Sehenden das Verhältnis der beiden alliierten Westmächte zu einander in Frage; alle europäische Po­litik der nächsten Zukunft wird und muß nichts anderes denn der Kampf um eine Weltanschauung fein, an deren Polen Paris und London stehen.

Die beiden Hauptpunkte, die den im Unterhause ein- gebrachken Vertrauens- bezw. Mitztrauensanträgen zu­grunde lagen, bezogen sich auf das Reparationsproblem und auf die Anerkennung Sowjetrußlands. Alle Par­teien des englischen Parlaments billigen das Zustande­kommen der Genueser Konferenz, deren gestaltender Ge­danke bekanntlich von Lloyd George selbst ausgegangen ist Die Anschauungen zwischen links und rechts gingen nur hinsichtlich des Programms der Genueser Tagung auseinander, und dabei ist es für uns wohl das Wich- - tigste, daß es überhaupt in England Menschen gibt, die die französische Politik gegen Deutschland und ihre Un­terstützung durch die Londoner Regierung nicht billigen, die den aufrichtigen Wunsch haben, daß endlich mit der Gewalt in Europa Schluß gemacht und die Bahn frei gemacht werde für den allgemeinen Wiederaufbau und für die Völkerversöhnung. Dieser Standpunkt wird be­sonders geltend gemacht durch die unabhängigen Libe­ralen und die Arbeiterpartei. Er ist aber darüber hin­aus das Leitmotiv fast aller englischen Varlamentsgrup- pen, soweit sie nicht aus Gesüblsrücksichterl französischen Sympathien zuneigen, etwa nach Art Lord Derbys, der erst kürzlich an das von eiJ.....

keine zwei Völker auf Erden gebe, die unentbehrlich für einander wären wie Franzosen und Engländer, und keine, die so wenig wie diese beiden imstande wären, ein­ander zu verstehen. ... .

Dieses Wort mag in der Tat richtig sein, denn sonst wäre die ewige Wankelmütigkeit der englischen Politik, deren große Richtlinien letzten Endes historisch in einem Maße festgelegt sind, daß auch vorübergehende Irrungen 'und Wirrungen der leitenden Minister nichts daran zu ändern vermögen, nicht zu verstehen. Ja weiter, eben deswegen ist es für d:e anderen europäischen Mächte, nicht zuletzt für Deutschland, klug, mit den gegebenen Verhältnissen zu rechnen und nicht Illusionen in die Rechnung zu setzen, die früher oder später, genau wie noch stets bisher, enttäusch: werden müßten. Sehr rich­tig sagt denn auch ein englisches Blatt, der Premier­minister sei zum größten Teile selbst für den herrschen­den Pessimismus (nicht nur in England) verantwort­lich: er bade Hoffnungen erregt, auf die Enttäuschungen gefolgt seien. Lloyd George stehe vor der härtesten Probe seines Lebens. Jetzt sei er frei, zum letzten Male vielleicht halte er die Führung Europas in Handen. Aber in diesem Punkte irrt das Blatt, und vielleicht irrt auch der englische Premier selber, wenn er wähnen sollte, daß er noch frei sei. Diese Freiheit hat er längst ver- kanft, nicht wie das Londoner Blatt glaubt, iett den Tagen von Versailles, schon viel früher. Die Kammer, das Unterhaus hat Lloyd George das Vertrauen ausge­sprochen, Europa tut es nicht und kann es nicht, so lange England nicht gewillt ist, aus seiner klaren Erkenntnis dessen, was Europa not tut, die aufrichtigen und letzten Konseguenzen zu ziehen. r .

Und daß Lloyd George hierzu nicht die Kraft hat, zeigt auch seine Rede, mit der er sein Vertrauensvotum begründet hat. Wohl erkennt Lloyd George die Fehler der europäischen Politik. wohl weiß er, wo die Ursache der gegenwärtigen politischcn und wirtschaftlichen Ver­wirrung liegt, aber er hat nicht den Mut, schonungslos hier einzugreifen. Es ist nur ein lahmer Versuch, den Lloyd George macht, um se'nc Ueberzeugung, die, was nicht abzustreiteil ist, zum Teil den realen Hintergrund erkennen läßt, vor aller Welt klarzulegen. Durch seine Rede hat er den Franzosen vielmehr von vornherein zu erkennen gegeben, da sie ihre Wünsche England gegen­über durchsetzen können. In Genua soll der wirtschaft­liche Wiederaufbau Europas in die Wege geleitet wer­den, aber die Grundursachen, die die Wirtschaft zerstörn haben, sollen bestehen bleiben. Das sind zwei Fragen, die sich diametral gegenübeWehen und ohne einander .nicht lösen lassen. Irgend welchen Optimismus kann Ute Rede Lloyd Georges deshalb nicht erwecken. Dic- i jenigest, die von Genua nichts erwarten, werden sauten« ; hieb hie sein, die nicht enttäuscht werden.

) Vorkonferenz tu Genua.

7 ^ Paris. (L. A ) DerPetit Parisien" teilt mit, daß die italienische Regierung visiziell der französischen Re- Alermm vorgeschlagen habe, in Genua eine vorberectcnde Versammlung der Alliierten stattftnden zu lassen. In Äther -«er sann nimm wird das Proaraurm ausgearbeitet

I und eine gemeinsame politische Formel aufgestellt wer. ! den, wonach sich die, einzelnen Staaten verpflichten, sich i jeden Angriffs aus ihre Nachbarn zu enthalten.

Sachverständigeuausschüsse auf der 'Konferettz.

^ Rom. (D. A. Z.) Wie dieTribmm" nütteilt, wer­den auf der Konferenz von Genua vier Sachverstüudtgen- kommissionen gebildet werden, und zwar eine für die Regelung der Beziehungen zu Rußland, eine für Fi­nanzfragen, eine für Handelssragen und eine für Ber- kevrssragen. Ferner werden drei Unterausschüsse ein­gesetzt werden: einer für Oesterreich, einer für Handels­betriebe von Ausländern und ein dritter für den Wie­deraufbau der Industrie. Die Kosten der Konferenz werden auf 30 Millionen Lire geschätzt.

Das Gutachten des Reichsmtrtschaftsrates.

** Berlin. (B. T.) Der Reichsregierung ist nunmehr das Gutachten des Reichswirtschastsrates für die Kon­ferenz von Genua zugegangen. Das Gutachten enthält drei Hauptteile, die sich mit Finanzfragen, Wirtschafts- und Handelsfragen sowie Transportfragen beschäftigen. Für die Wirtschafts- und Handelsfragen sind bestimmte allgemeine Richtlinien ausgestellt worden. Bezüglich der Transportfragen ist in dem Gutachten wichtiges Mate­rial enthalten, das sich insbesondere auf die Beseitigung der Deutschland seit dem Kriege auserlesen Schranken des Verkehrs zu Wasser und zu Lande bezieht.

Lloyd Gsorgss ArrLerhKNSredS.

** ßlovb George schlug folgenden Wortlaut des Ver­trauensvotums vor:

Das Unterhaus stimmt den vom Obersten Euteute- rat in Cannes angenommenen Entschlüsse« za. Diese EAtschlüsse gelten als grundlegend für die Konferenz von Genna. Das Unterhaus unterstützt die englische Regie- r«ng tu ihrem Bestreben, diesen Canneser Beschlüssen zur Wirkung zu verhelfen.

Welches sind die, sagte Lloyd George, die Ziele der Konferenz? Warum hat man die Konferenz einberufen? In Genua will man zusammentreten, um das Problem des wirtschaftliche« Wiedera«fba«es Europas zu prü­fen. Die Konferenz von Genua ist einberusen worden, um jene Methoden herauszufinden, die am praktischsten sind, aus dem allgemeinen Chaos die Wege und Mittel für die Wiederherstellung des Wohlstandes hervorgehen zu lassen. Ich glaube übrigens nicht, daß eine Konfe­renz wie die von Genua dazu berufen sein könnte, die Revision der gegenwärtig in Kraft befindlichen Frie- ^PttätirrtrcAp w AvBrhvn^itA ^w^- ^^^ ^^ ^ ^"-.:

Welches find uu« Sie beiden große« Fragen, die das Wirtschaftsleben Europas beeinflussen? L Diejenige der Grenze und zweitens diejenige der Reparation. Was die erste Frage habe trifft, so ist zu sagen, daß Elsaß- Lothringen an Frankreich zurückerstattet wurde. Ande­rerseits ist Polen wieder neu errichtet worden, und schließlich hat man die Unabhängigkeit der slawischen Völker der früheren Donau-Monarchie anerkannt. Es hat keinen Wert, den Versailler Vertrag zu kritisieren, weil er neue Grenzen gezogen hat, wenn man nicht d.:- z« bereit ist, rund heraus zu erklären daß große Un- gercchtigkeiten begangen worden sind. Zweifellos haben diese Veränderungen neue Komplikationen gebracht. Aber es ist klar, daß die Konferenz von Genua nicht dazu berufen fein kann, um diese neue Grenze» zu be­richtigen. Ueber die Reparatroussrage ist zu sagen, es sind zwei Erwägungen zu machen, die wir uns gegeu- feitia vorhalten müssen, wenn wir uns mit den: Repa- rativusproblem beschäftigen. Die erste Erwägung ist die, daß, wenn wir jetzt darauf bestehen, von Deurschland Zahlungen zu erzwingen, die seine Leistungsfähigkeit übersteigert, dadurch eine Krisis provoziert werde, deren Opfer nicht allein Deutschland sein wird. Die zweite Erwäanna ist die, daß die herabgesetzte Lcii-uugsfahrg- keit Deutschlands nicht danach beurteilt werden kann, rvas ihm zu leisten gegenwärtig möglich ist. in einem Zeitpunkt, wo Deutschland gemeinsam mit dem übrigen Europa versucht, sich von den Folgen des Krieges zu er« holen. Weder die eine «och die andere dieser beiden Er­wägungen kann dem Urteil der Konferenz von Genua überlassen bleiben. Frankreich kann nickt auf Rechte verzichten, die es im Krtcqe mit soviel Opfern erworben bat. Ich glaube nicht, daß es gerecht wäre, von Frank­reich z« verlange«, daß es sich dem Verdikt,einer Kon­ferenz unterwirft anf der nicht nur DerttrchlanS und Oesterreich, sonder« auch die neutrale« Staareu rertrc- ten sind.

Nun das Problem der Koufereuz. Welches Noblem wird die Konferenz von Genua an aller erster Stelle be­schäftigen? Dasjenige der Wiederinstandsetzung des ttb» tigcu Rüstzeuges für ein richtiges Funktionieren des. tu» ternatto«alen Handels. Dieses sfiistzeng ist sehr bctleL Es ist, wie wenn eine Bombe mitten in eine Maschine | hineingeworfen würde. Die Unorduuug ist so groß in > einigen Ländern, daß man zu den primitivsten Mitteln des Tauschhandels zurückkelireu nutzte, wie er von 1000 ! Jahren bestand. Der internationale Handel machte im : letzten Jahre nur 50 Prozent desjenigen vor dem Kriege , aus. Derjenige Deutschlands hat sogar nur 25 Prozent erreicht. Frankreich steht etwas günstiger da mit GO bis 70 Prozent, aber nur dauk Elsaß Lothringens.

Ueber die Vczichuugeu zu Rußland sagte Lloyd George u. a.: Solange nicht ein allgemeiner und w-rk- : famer Friede besteht, wird es Ulks nicht möglich sein, die Wirtschaftslage zu bessern und der Arbeitslosigkeit ; ein Ende zu machen. Solange nicht Frieden den?! in ; allen Teilen Europas, solange sind noch Störungen zu > befürchten.

Deriraueusvotu-t für Lloyd George.

»-»Dss Vertrauensvotum für Lloyd George wurde »oM Uuterhause mit 372 gegen 94 Stimme« angenommen.

Siresemaun Wyr ©oua.

Auf dem Vertretertag der Deutschen Volkspartei im 18. Reichstagswahlkreis Hannover-Hildesheinc-Brauns schweig, der in Hannover stattfand, hielt öleichstagSs abgeordneter Dr. Streseman« eine Rede. Er zemte u. a., wie wir außenpolitisch einen einziger: rceldeusweck von Versailles über Svaa nach London hätten geben müssen. Er glaube nicht, daß dieser Wea schon aaset schlössen sei; noch lange würden wir Objekr der Gesetz­gebung der anderen sein. Unsere ganze Auß npolitit werde unter dem Gedanken der politischen Ohnmacht Deutschlands sieben. Gegenwärtig standen wir vor eu nem Kampf zwischen der politisch imperialistischen Ein­stellung der französischen Politik und der weltwirtschaft­lichen Einstellung der anglo-amerikauischen Welt. Da wir uns nicht mehr wehren können, bleibt nur ein Weg. die Menschen darauf binwwetfen, daß sie mit uns z«^ gleich Europa und die Weltwirtschaft zerstören. Das empfänden sie auch, das wüßten sie schon. In solche« Augenblick Deutschland norzuschlagen, nicht nach Genua zu gehen, fei das törichste, was geschehen sönne. Lloyd George scheinemit Worten- den Kampf zunächst noch einmal aufnehmen zu wollen. Zu diesem Zwecke habe er das Memorandum aus dem Jahre 191819 veröffentlicht Die englische Arbeiterpartei habe sich bereits m der heu­tigst en Weife dagegen gewandt, daß die Reparatiousno« überhaupt an uns geschrieben worden sei.

Dr. Stresemann erklärte, den praktischen Ergebnisse« von Mnua skeptisch gegenüberzustehen. Dennoch glaube er, daß wir keinen anderen Weg geben könnten, als bot den anderen Völkern die gemeinsamen Jnteresien zu zei­gen, soweit sie an einem gefunden Deutschland intet» essiert seien.

Uebergchenö auf die innere Politik forderte Strese­mann Volksgemeinschaft auf nationaler Grundlage. Ev schloß seine Ausführungen mit folgenden Gedankengä«- gen: Er habe große Sorge um die Reichseinheit un» stelle immer politische Streitigkeiten hintan, weil keine» wisse, ob uns das Reich gewahrt bleiben wird. Statt wolle uns Ostpreußen von polnischer Seite nehmen, daS sie jetzt von der Weichsel abschnitten. Wenn sie nun auch noch versuchten, das Rheinland und den Süden abzu- trennen, was bliebe uns dann? Preußen! Das müsse

Lo«do«er Wetten über die Genueser Konferenz.

** «Rotterdam. (S. C.) DerCourant" meldet au» London: Die Wetten bei Lloyds in London über de» Ausgang der Genueser Konferenz übersteigen in der Be­teiligung alle früheren Kriegswetten. Etwa eine Mil­lion Wettaukträge liegen bisher vor. Die Wetten stelle« sich bisher: für einen Erfolg der Konferenz hinsichtlich der Stabilisierung der europäischen Valuten 1, dagegen v.

Polnische Vasallenfrevndlichkcit.

* Paris. Bei seiner Abreise aus Paris erklärte der polnische Minister des Aenßern Skirvmnt einem Ver­treter desPetit Parisien", sein Eindruck sei der beste. Es bestehe eine vollkommene Einigkeit zwischen der französischen und der polnischen Regierung. Es sei sicher daß sie gemeinsam im Geiste enger Zusammenarbeit nach Genua gehen. Auch die litauische Frage fei in ei­nem für Polen sehr fre:rndlichen Sinne geprüft worden Es liege auch im Interesse Polens, daß der französische Einfluß in Litauen größer werde.

Das Ergebnis der Rigaer Konferenz.

Als Ergebnis der Konferenz in Riga wird eine grundsätzliche Uebereinstimmung in einigen der wichtig­sten Fragen, die in Genua auftauchen werden, zwischen den an der Konferenz beteiligten Staaten Rußland Polen, Lettland und Estland bezeichnet. Aus Kreisen, die der russischen Genna-Delegation nahe stehen, erfährt- dieT. II." außerdem noch folgendes: Die Delegierte« der Konferenz haben sich gegen jede Eivschräukvng bet Freiheit der Wirtschaftlichen und finanzielle« Trans­aktionen und somit gegen allerlei Weltkonsortiamspro» jekte ansgesproche«. Es gereicht zur besonderen Geuug- htung, daß die von russücheu Vertretern auf der Riga- Konferenz eingebrachten Vorschläge, die auf eine radikale Beseitigung der Möglichkeit abzielen, daß irgendwelche bewaffneten Konflikte zwischen den Staaten Europas entstehen könnten, wenigstens teilweise in die Resolu­tionen der KMferenz ausgenommen worden sind, ob­wohl der polnische Delegierte sich : seht bereit gefunden hat, noch viel weitergebenden Vorschlägen in dieser Rich­tung zuzusftmmcn.

FinKKZKvniroL'2 auf feZen Fall.

»»Rotter-am. (S. 6J Wie dieTimes" and Paris melde«, besieht «vier den Mit-rtteder« der Repa­ration skommissi an bis F: t, reine neue UcberWeisusg der ReparationSfrage an den Bsischafterrat ansz», sprechen, wie es in der englische« P esse vorgefchlalre« wnrde. auch dann nicht, wenn Dc-tk u.ah zwar zu Ver- haudlunge» eiuladen würde, die Forderm-geu selbst aber im Prinzip aUchne« sollte. DieTimes" schreiben, daß das dentsche Zugeständnis, «ach Maßgabe des Möglichen weiter erfüllen zu wollen den Weg u einest Roten- avsiausch offen lasse. Die Eft-fitz-re^g der a-iierte« Finanzkontrolle am 30. Mal bleibe jedoch nuaLänderlich.

Die Rusbeutuug Deut? rund 5.

»-- Rotterdam. (S. C.) Der .Dairn Telegraph- mel­det aus Paris: Bei dem «vertraucschon Delegierten in der WledersutmachnngskommiMorr (and eine Konferenz