Einzelbild herunterladen
 

Hersfel-er Tageblatt

Anzeigenpreis für die einspaltige Petitzeile oder : deren Raum 1. Mark, für auswärts 1.50 Mark, die Reklamezeile 3. Mk. Bei Wiederholungen Dadilak. + Für die Sdiriftleltung Derantmortlich :

Franz Funk in Bersfeld. > Fernlpredier Dr. 8. ;

Hersfelder Kreisblatt"

^lmtlichez Mnzeiger für den kreis Hersfelö

Erldteinl jeden Wochentag Der Bezugspreis betrögt monatlich für Bersfeld u. durch die Poli bezog«» 8.00 (Dk., bei freier Zustellung ins Saus, Abholer 7.00 (Dk. * Druck und Verlag Don budmig Funks Budtdrudterel in Bersfeld, (fiitglled des vDZV.

Nr. 83

Donner-tag, den 6 April

1923

Hntawl an die Reparalionsftommillion

3m Auswärtigen Amt ist man augenblicklich damit Beschäftigt, der Antwortnote der deutfchen Regierung auf das Schreiben der Reparationskommisston die letzte Fassung zu geben. Wie dieT. XX." erfährt, wird in der Antwortnote auf die Stimmung des Auslandes in gro­ßem Maße Rücksicht genommem Sie enthält Borschläge, die viel weitgehender sind, als man nach der Rede des Reichskanzlers im Reichstage annehmen durfte. U. a. wird die Regierung vorschlagen, die Besatzungskosten L«r Reparationsleistung heranzuziehe«. Sie wird fer­ner einen anderen Zahlungsmodus in Vorschlag ürm- gen. Die Einzelheiten stehen noch nicht fest. Auch ist man sich noch nicht darüber schlüssig, ob die Vorschläge in die eigentliche offizielle Note ausgenommen werden oder ob dazu die Form eines Begleitschreibens gewählt werden soll.

LerHrönlile DollnW der tmMWen Delegation.

»^Paris. (F. Z.) Der französische Ministerrat hat eine Entfcheidnng getrofffen, deren Tragweite und Wir­kn na auf die Konferenz von Genua nicht abzusehen ist Er Hat beschlossen, daß die französische Delega' deren Spitze der Justizminister Bartho« steht, schränkten Vollmachten ausgestattet werden soll. Sre wird in allen auf der Konferenz aufgeworfenen Frage« ihre Jnstruktioueu direkt von Paris erhalte« «ud hat keiner­lei Befugnis, irgendwelchen Beschlüssen der Konferenz beizutreten, ohne dazu von Paris ausdrücklich ermächtigt zu sein. Die französischen Delegierten verliere« dadurch deu Charakter als bevollmächtigte Vertreter Frankreichs. Sie sind im Gegensatz zu den übrigen Delegationen, die mit unbeschränkten Vollmachten ausgestattet sind, in Me« Fällen an die Zustimmung ihrer Regierung gebnu- dem Antzerdem Hat der Ministerrat beschlossen, die E«t- scheidnngen der Konferenz von Genua nicht als bindend «mzuerkennen. Die französische Regierung behalt sich

Genua gegenüber allen anderen Staaten unterstützen. Die offizielle Anerkennung Sowjetrutzlands ist allein vom rein praktischen und Handelstechnischen Standpunkte aus schwer zu vermeiden. Für die Verhandlungen in Genua sind für uns drei Grundprinzipien unantastbar: 1. Die Souverä«itätsrechte der russischen Reglernug. 2. die wi tschaftliche Selbständigkeit des russische« Landes, 8. die Aufrechterhaltung der LebeuMuktioueu des wirt­schaftliche« Organismus. Zum Schluß betonte Tschit- scherin, daß die Sowjetregierung unter keinen Umstän­den dulden werde, daß die Frage des Verhältnisses zwi­schen Georgien und den übrigen Sowjetrepubliken aufs Tapet gebracht werde.

Die Abreise des Reichskanzlers nach Genua.

»»Berli«. (F. G. A.) Der Reichskanzler wird Mitt­woch abend seine Reise nach Genua antreten, und zwar fährt er zunächst mit dem fahrplanmäßigen Zuge nach Frankfurt zur Besichtigung der Messe. Von dort aus wird er sich nad) Freiburg zum Besuch seiner Mutter be- geben und am Sonnabend gemeinsam mit den deutschen Vertretern von Freiburg aus nach Genua reisen.

atiou» au

mit be-

»-#> Berlin. (L. A.) Der Reichskanzler, der ursprüng­lich Mittwoch abend zur Messe in Frankfurt fahren wollte, um von dort nach Genua weiter zu reisen, hat -den Termin der Abfahrt verschieben müssen. Voraus­sichtlich wird er Donnerstag vormittag Berlin verlassen. Mittwoch abend werden der Chef der Presteabteilung der Reichsregierrmg, Ministerialdirektor Müller, und Frei-

Der Rückzug der amermanyqe» Truppe« »»Die PariserChicago Tribune" meldet, das frat» zösische Auswärtige Amt habe von der amertkanischey Regierung die Versicherung erhalten, daß die amerikcB Nische Regierung auf ihre Absicht, sämtliche amerikaup schen Truppen vom Rhein bis um L Juli zurückzuzte» hen, zurückkommen werde. Der fran.zösische Botschafter Fousserand habe die Information herüber gefabelt mit der Erläuterung, daß der sachliche Ton der französische» Antwort in der Frage der amerikanischen BesatzungS« kosten den Wea zu neuen Erwägungen geebnet habe: Der kommandierende General der amerikanischen Be« satzungstruppen. Allen, soll den Befehl der Washingto­ner Regierung, am 21. Funk mit sämtlichen amerifant* schen Truppen abzuziehen, noch garnicht erhalten habe».

Amerika als Retter Deutschlauds.

Der frühere amerikanische Botschafter tn Berlw Gerard erklärte auf einer Versammluua in Neuvork. Deutschland könne von den unsinnigen Revarations- forbernnaen nur durch Amerika aerettet werden, indem dieses Land dem Völkerbund beitrete und in diesem Bunde die Fnitiattve für Deutschland ergreife. Die jetzigen Forderungen der Alliierten, erklärte Gerard werde Deutschland niemals bezahlen können.

Legierung behält sich »^^^ ansdriicklch das Recht vor, jeden einzelne« der Konferenzbeschlüsse anznnehmen oder abzulehnen.

Die Entschädigungsfrage in Genua?

Vielmehr

>* Mönche«. (S. 6.) Wie dieMttnchen-Augsburaer Abendzeitung" aus Berlin meldet, hat die deutsche Dele­gation für Genua unter dem Vorsitz des 8-eichsaußen- Ministers Dr. Rathenau eine, Sitzung abgehalten. Es wurde beschlossen, auf der Konferenz von Genua auch dre Reparationsfrage in Verbindung mit der deutschen Lei­stungsfähigkeit zur Aussprache zu bringen. Wie ver­lautet, ist der Be chlutz auf die Vorstellung der - wuschen SowietdelegatiM u ' ' *

____ isegebildeten drei Un- omruissionen "treten am Dienstag zu ihrer ersters

Sitzung zusarmnen.

Die Vorkonferenz in Ge«ua.

Paris. (F. Äl Die französische Regierung hat die offiziell von Rorn aus ergangene Einladung zu der al­liierten Vorbesprechung, die am Tage vor der Erostuung der Konferenz von Genua stattfinden soll, angenommen. An dieser Besprechung nehmen die im Obersten Rat ver- tretenen Mächte teil. Die Verhandlungen sollen aus­schließlich der Festsetzung der Tagesordnung, der Emr- gung über die Verhandlungsmethoden und über anoece technische Fragen dienen.

Englische Mahnung a«,Frankreich.

te«. London. (L. A.) Die britische Regierung hat Frank­reich ausgefordert, seinen finanziellen Berpfl'chtuugen an Errgland hinsichtlich der Zinsen- und Kaprtalzahlun- gen der Kriegsschulden nachsukommem

Russisch-polnische Uebereinstimmung.

** Die unerwartete Solidarität der polnischen Politik und des sowietruisischen wirtschaftsvolltischen Pro- Smmms für Genua, wie dies im Rigaer Protokoll zum usdruck kommt, rief nach derF. Z. selbst in Polen eine nicht geringe Uederraschung hervor. Während die Presse überwiegend mit dem Entgegenkommen des amt­lichen polnischen Vertreters in Riga gegen Sowjetruß­land einverstanden ist, rückt der eigene Ressortchef von den Rigaer Beschlüssen ab.

Kein amerikanischer Beobachter in Genua.

*» Aus Paris wird gemeldet: Die Londoner Meldung, wonach der amerikanische Londoner Bot chafter Hervey nach Genua gehe, wird vom Weißen Hause in Washing­ton mit der erneuten Versicherüna beantwortet, daß Amerika in Genira nicht vertreten sein werde und zwar Nicht einmal durch einen nichtamtlichen oder durch einen offiziösen Beobachter, Die Regierung der Vereinigten Staaten überläßt es vollkommen dem amerikamschen Botschafter in Rom, Child. geeignete Fnfor-mationen über den Verlauf der Konferenz zu schicken im Sinne der Erfüllung seiner Botschasteraufgaberr.

Tschitscherin über Genua.

Ein Mitarbeiter derB. 3" hatte Gelegenheit, den mfsischen Außenmintster Tschitscherin über die Etu- drticke zu befragen, die die Aussührungen Lloyd Georges tuf ihn gemacht haben. Der russische Volkskommissar sagte u. a.: Fch begrüße es, daß Lloyd George an erster Stelle als die allerwichtigste Aufgabe der Konferenz die tagemeine Herabsetzung her Landarmeen gefordert hat. Die Unterzeichnung des Vertrages von Riga, den anch -er polnische Vertreter unterschrieben hat, bildet eine ^Errungenschaft ersten Ranges für die Sache des Frte. -ens. Die Vertreter dieser Staaten sind nämlich üR;r- »ingekommen, alle Streitfragen untereinander auf rich- iigem Wege zu schlichten. Durch diesen Vertrag werden chiese vier Staaten das Prinzip der Beschränkung der »Küsturraen, das sie selbst sich auferlegt habeit, auch in

Reichsregierrmg, Ministerialdirektor a-i«««^, ««v ^^ Herr von Tucker mit einigen anderen Herren des. Aus­wärtigen Amtes Berlin verlassen, um in Genua die Vorbereitungen zu treffen, die für die Nachrichtenüber­mittlung nach Berlin erforderlich sind. Die Harwtdele- gation mit den Sachverständigen wird unter Führung Dr. Rathenans vermutlich erst am Sonnabend abreisen.

Die deutsche« Sachverständigen für Genua.

k* Berlin. (T. R.) Zu den Sachverständigen, die so-

fort nach Genua fahren, gehören Staatssekretär Bergmann, Dr. Melchior-Hamburg, Dr. ©ilfei . Berlin, ferner Exzellenz Havenstein und als Sachver­ständige des Reichsfinanzmlnisteriums Staatssekretär Dr. "Schröder, Geheimer Regierungsrut Norden und Mini­sterialdirektor Dr. Dorn. Der Neichsfinanzminister Dr. Hermes nimmt an der Konferenz als Delegierter der Reichsregierung teil.

erSing-

Auf dem Wege «ach Genua.

»»Berlin. (^. G. A.) Die finnländische Vertretung für Genua ist in Berlin eingetrosseu. Sie reist am

sin ist jedoch noch nicht nach Genua abgereist.

Die französische Delegatio«.

* Der französische Ministerrat hat nun endgültig die Zusammensetzung der französischen Delegation für Ge­nua beschlossen. Sie wird bestehen aus dem Kriegsmi­nister Barthon, der die Abordnung leitet, dem franzö­sischen Gesandten in Rom Barriere, ferner Colrat und dem Staatssekretär Piccard, dem Vizedirektor der Bank von Frankreich Sendour und denk Direktor der Han- delsabteilung des Auwärtiaen Amtes.

Bölkerversöhnungsvorschlag des Papstes.

»»In Rom verlautet, Papst Pius XI beabsichtige, der Konferenz von Genua eine Note zugehen zu lassen, in auf die dringende Notwendigkeit einer allgemei- " st. Zur Sicherung des chränkung der Rüstnn-

der er

neu Völkervcrsöh«u«g ht Weltfriedens sei aber eine neu erforderlich.

Guustiges Echo der Rede Lloyd Georges in Frankreich.

Die Rede Lloyd Georges findet in der gesamten französischen Presse eine günstige Aufnahme. Die Blät­ter heben mit Befriedigung hervor, daß Lloyd George sich vom Geiste der Mäßigung leiten ließ, und Frank­reich gegenüber recht sympathische Worte fand. Pertmax schreibt imEcho de Paris", daß nunmehr keine Zwei­fel bestehen. Die Bürgschaften, die Frankreich verlangt habe, seien durch die Rede Lloyd Geyrges im großen und ganzen geboten werden.

Küble Aufnahme der Rede Lloyd Georges.

** London. Die Rede des englischen Ministerpräsiden­ten erregt besonderes Aufsehen durch die in den Schluß­sätzen enthaltene Warnung an Frankreich, daß auch der jetzigen englischen Regierung eine Regierung folgen könne, die Frankreich nod) weniger angenehm sei. Er sei schon gemäßigter als die Wählerschaft. Das ist das erste Eingeständnis, daß im Lande eine- Linksorientie- rung stattfindet. Die Rede hat im allgemeinen wenig Eindruck gemacht. Man vermißte das Feuer und die Zuversicht. Die Furchtsamkeit des Premierministers «e* genübcr Frankreich läßt die Vermutung aufkommen, daß von Genua wenig zu erwarten ist. Andererseits argwoh­nen die französisch orientierten Blätter, daß auf der Ge­nueser Konferenz doch die Abritsttmüssrage wieder auf­gerollt werden könnte.

Bertraueusvotum für Poincaree.

Die Debatte über die Interpellationen über die aus­wärtige Politik der französischen Reatcruna wurde be. endet. Der Tagesordnung Erlich wurde mit 484 aeaen 78 Stimmen die Priorität zuerkannt. Die Tagesord­nung lautet: Die Kammer billigt die Erklärungen der Regierung und vertraut darauf, daß die Regierung auf der Konferenz von Genua die Rechte und Interessen Frankreichs wahrt unter den Bedinanngen und mit Hilfe der Garantien, die im Meuwrandum der franzö­sischen Regierung vorgesehen sind. Die Kammer lehnt jeden Zusatz ab und geht zur Taaesordnuna über. Die Tagesordnung wird schließlich mit erhobenen Händen angenommen. .. . .....

Der belgische Gesandte beim Autzeuminister.

»* Berli«. (S. C.) Der belgische Ge andte in Berlt» hat im Auswärtigen Amt vorgesprochen. Sein Besuch galt den Duisburg-Hanrborner Vorgängen. Eine Note der belgischen Regierung hat der belgische Ge andte in Berlin noch nicht überreicht, da dieses Aufgabe der Bob- schafterkonferenz ist Wie verlautet, bat der belgische Ge­sandte das Verlangen der deutschen Regierung nach Aus­hebung des Belagerungszustarlöes in dem belgischen Besatzungsgebiet abgelehnt.

Die Sozialdemokrate« gegen die große Koalition.

»» Berlin. (S. C.) Wie in der Sitzung des mehrheitS-- sozialdemokratischen Wahlvereins in Berliu-Schöneber» mitgeteilt wurde, hat die Partei die Frage einer große» Regierungskoalition durch Hinzuziehung der Deutsche» Volkspartei für erledigt erklärt. Die Reichstagssraktio» der Mehrheitssozialdemokraten habe einstimmig beschlos­sen, gegen die Wiederaufnahme von Verbandlungen mit der Deutschen Volkspartei zur Schaffung einer großen Regierungskoalition Einspruch zu erheben. '

Der politische Amuestieerlatz verschoben.

»»Berlin. lS. Wie aus pariütucnlarlichen Kreü- .Fn^mimeterlt wird, ist auf Einspruch der Mehrzahl der Länder der große politische Amuestieerlatz, der zu Ostern erscheinen sollte, auf einen späteren Terintn verschoben worden. Dagegen erwartet man für Ostern weitere zahlreiche Begnadigungen von Anführern und Teilneh­mern an dem vorjährigen kommunistischen Aufstand.

Die Klage Herures' gegen dieFreiheit".

»* Berli«. sS. &) Fn der Sache des Reichsfinanzmi- nisters Dr. Hermes gegen die Redaktion derFreiheit^ hat der Staatsanwalt den Termini vertagt, bis die ein­geleiteten Verhandlungen des parlamentarischen AuS- Wutes abgeschlossen sind.

Verhavdlusge« über den Sandraub a« der Weichsel.

»» Berli«. (B. T.) Zwischen deutschen und alliierte» Sachverständigen werden in kurzer Zeit Beratungen über die Frage der Grenzziehung an der Weichsel be­ginnen. Dabei werden in der Hauptsache die Frage ei« ues freien Zuganges und die Möglichkeit für einen ein­heitlichen Deichschutz erörtert werden.

Der argeuti«ifche Kredit.

Zu der Mitteilung über einen argentinischen Kredit für Deutschland für Getreidekäufe hört dieT. U.", daß die Berhandlunaen darüber durch das Auswärttae Amt geführt werden. Es ist ein Angebot Argentiniens erfolgt Es ist aber noch ungewiß, ob dieses Angebot annehmbar ist, da es Kredite für Getreide und Fleisch Vorsicht.

Die Berliner Svzialtste«koufcre«z.

3n der Bollsitzuna der Konferenz der Erekutiveu der drei Fnternaiivnalen hielt für die zweite Inter­nationale der Engländer Macdouald eine längere Rede, die in der Form einer Erkläruna der zweiten Inter­nationale schloß: Wir erklären uns einverstanden mit dem Grundsätze einer allgemeinen Konferenz mit be­schränkten Zielen unter den von -er Wiener Arbeits- aemeinschaft vorqeleaten Bedingungen, aber wir er­klären. daß die dritte Internationale sich vor dieser Konferenz mit folgenden Bedinanngen einverstanden erklären muß: Einsetzuna einer Kommission aus Ver­tretern der drei Exekutiven zur Untersuchung der Lage in Georgien. Befreiung -er politischen Gesanaenea und Führung -er Prozesie in denen politische Verbre­chen zur Last aeleat werben, vor einem Gerichtshof unter Wabruna beS BerteidiaunasrechtS und unter Kontrolle -es internationalen Sozialismus. Nach Macdonalb ergriff der Italiener Serrati das Wort.

Verhaft««g et«es Landesverräters.

»» An amtlicher Berliner Stelle verlautet, daß die Bev» Haftung des Freiherrn Hubert von Leoprecktling er­folgte, weil er vom Münchener Gericht wegen Landes­verrats verfolgt wird. Er hat angeblich bamrische Ber- teiötgungsmaßnahmen an die Entente verraten.

455 000 A«slä«der in Berlin.

** Berlin. (S. 6.) Vom Meldeamt Berlin wird die Zahl der am 1. April in Berlin anwesenden Ausländer mit 455 000 angegeben, davon entfallen 320 000 auf Ruß­land und die Randstaaten.

Weitere polnische Etuderusunge«.

»»Berli«. tS. C.j Das hiesige polnische Konsulat hat tn den Wen Tagen weitere Einberufnnasbesehle an die polnischen Staatsangehörigen der IahrMr« 1920 und 1921 auSgeseben.