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Hersfelöer Tageblatt yersfel-er KrersblaLt^ Amtlicher Anzeiger für den Kreis Hersfel-

Rr. 97 Mittwoch, den 36. April 192»

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Vrohrede Poincarees.

Bei der Eröffnung des Generalrates des MaaS« Departements hielt Ministerpräsident Poincaree in Bar« »e-Dux eine Rede, in der er u. a. sagte, es sei ein stän­diges Thema in Seit verschiedenen Ländern, Frankreich als Imperialisten anzuklagen und ihm eroberungs- lustige Hintergedanken zuzuschieben. Es gebe keiner: einzigen französischen Politiker, der jemals von An- pexion geträumt habe (!?). Keiner von uns würde sich jemals entschlossen haben, den Krieg zu beendigen, ohne Elsaß und Lothringen wieder zu erlangen. Aber keiner hätte den tollen Gedanken gehabt, gegen ihren Willen »emöe Bevölkerungen (!!) Frankreich einzuverletben. Alles, was Frankreich jetzt verlange, sei die Ausführung des Friedensvertrages. Nicht durch überstürzte Gesten «der unüberlegte Bedrohung könne man diese Aus- kührung erzielen, sondern nur durch eine beharrliche And methodtche Aktion. Wir sehen immer noch auf dem Gebiet des Deutschen Reiches Polizeikräfte, zusammen­gesetzt aus ehemaligen Unteroffizieren, die vollständig bereit sind, sich vom Abend bis zum Morgen tn mili- ßärische Caöres umzubilden. In Oberschlesien hat die interalliierte Kommission Wassendepots, die aus den deutschen Provinzen dort zusammengetragen worden seien, unter tragischen Umständen entdeckt. Die Nach­forschungen hätten Attentate hervorgerufen, die augen­blicklich Gegenstand einer gerichtlichen Untersuchung feien und die strengeSavktione«" erforderten. Alles vollziehe sich, als wenn die Alldeutschen die Gelegenheit -erforschten, um früher oder später in einer der Ostpro- vtnzen Unruhen hervorzurufen und mit Gewalt Sie aus dem Friedensvertrag von Versailles Polen zngesproche« me« Gebiete znrückznerobern, (!!) Er (Poincaree) könne nicht genügend wiederholen, daß Frankreich mit ganzem Herzen (!!) auf den Augenblick warte, in dem es entwaffnen könne. Aber Deutschland müsse zuerst AN- vollkouunen entwaffnet sein.

Was die Reparationen anbetreffe, so nähere man Kch einem Verfalltag. Vor dem 21. Mai habe Deutsch­land dte Verpflichtung, sich dem Programm unterzu- vrönen, das die Reparationskommissio«: aufgestellt habe, das heißt, die Verpflichtung, einen Komplex von neuen Steuer« zu votieren uud eine interalliierte Kontrolle Aber seine Finanzen auzunehmeu. Wenn Deutschland «widerstehe und wenn zur festgesetzten Stunde die Repa- ratwnskommission eine Verfehlung Deutschlands fest- 8eile, hätten die Alliierten das Recht, zum Schutze ihrer «teressen Matzuahmeu zu ergreifen, von denen es un­zweifelhaft wünschenswert wäre, wenn sie nach gemein- Lruieiu Ucbereinkommen unter ihnen angenommen und

Entscheidende Stunde.

Havas verbreitet eine Note aus Genua, wovon an­genommen wird, daß sie von Barthou bikttert worden ist. In der Note wird ausgeführt:

Trotz der fett zwei Tagen unternommenen Versuche, den Riß i« der Fassade zu maskieren, der neuerdings infolge des deutsch-russischen Manövers durch die Kon­ferenz von Genua hindurchgehe, sei dieser für jeden auf- merksanwn und unparteiischen Beobachter zu erkennen. Weder die deutsche rwch die russische Antwort auf die Note der Alliierten sei völlig zufriedenstellend und be- ruhtaend. Die französische Abordnung habe alsbald Vorbehalte anssprechen müssen, auf denen sie voll be- K Sie laufe auf diese Weise Gefahr, daß alle en sich von neuem gegen sie vereinige«, die |

mit Hilfe der schlimme« Zweidetttigkeiten einen erfolg der Konferenz wollten, die, wie die Deutschen und Russen, hauptsächlich deshalb nach Genua gekommen seien, um im Trüben zu fischen (!!). Die französische Abordnung werde trotzdem nach den ihr gegebenen Richtlinien weiter verhandeln. Die formalen Zuge­ständnisse, die sie vielleicht gemacht habe und dte als un­entbehrliches Wechselgeld auf jeder Konferenz zu be­trachten seien, könnten in keiner Weise weitere Zuge­ständnisse in bezug auf jene Garantien nach sich ziehen, die Frankreich für unerläßlich halte. Um ihre unter den gegenwärtigen Umständen schwierige Aufgabe durch- zuführen, stütze sie sich auf die französische öffentliche Meinung, die ruhig und maßvoll (!) sei und überstürzte Urteile vernieiden möchte. Die Uneinigkeit der Ber-

dte-

selbst

bttudeten, die Isolierung Frankreichs, das Zustande­kommen einer dentsch-rnssischen Gruppe, alles dies stelle folgenschwere Möglichkeiten dar, die durch die Konferenz von Genua zur Auswirkung kommen müßte«. Man werde i« der für die Zukunft Europas uud Frankreichs entscheidenden Stunde mit kaltem Blut der Zukunft ins Gesicht sehen.

Drohende neue Zwischeufälle.

Aus Genua wird gemeldet: Wie man aus Kreise«: der französischen Konferenzteilnehmer erfährt, ist die französische Delegation der Anschauung, daß Deutsch­land nicht nur aus der politischen Unterkommtssiorr aus­geschlossen sei, die die russischen Fragen behandelt, son­dern auch in anderen Unterkommissionen nicht an den Besprechungen sich beteiligen dürfe, wenn russische Fra­gen zur Debatte kämen. Diese Ausfassung wirb aber von den anderen Delegationen offenbar nicht geteilt. Es ist also leicht denkbar, daß durch diese Gegensätzlichkeiten bei kommenden Verhandlungen neue Zwtschenfälle her­vorgerufen werden können.

nahmen soll möglichst einfach mw veständia fern. «-> muß dafür gesorgt werben, daß die an Behörden oder andere zuständige Stellen gerichteten Gesuche um Bewil­ligung der Ausnahmen mit Beschleunigung geprüft werden.

Abbruch der Verhau-lunge« mit R«bla«d?

o^Fn Genua waren am Montag in der« späten AbeM- stunden Gerüchte von einem Abbruch der Berhanölm»- gen mit Rußland im Umlauf.

Die Atmosphäre vo« PariS.

»-»Lloyd George hat dem Vorsitzenden der Konferm» mitgetetlt, daß er voraussichtlich Ende der Woche nach» London zurückkehren würde, um den König nach Brüst« zu begleiten. Der englische Lordkanzler Birkenhead, der voraussichtlich Lloyd George auf der Konferenz vertre­ten wird, hat vor englischen und amerikanische«: Four»

nalisten eine Rede gehalten, in der er u. a. es sei unmöglich gewesen, in der Atmosphäre zu arbeiten und dort vernünftige Bedingn»

gungen zu er­

ztelen.

DasEcho de Parts" ist überzeugt, daß der Ldrach in einigen Tagen da sein tverde. Auch dasFournal" ist von dieser Tatsache überzeugt. Es erklärt, daß bit Atmosphäre von Genua vergiftet sei, aber Gift töte weshalb man Heilmittel anwenden müsse. Schuld a» allem sei natürlich wie der Genueser Korrespondent be»' Journal" schreibt, Lloyd George. Er sehe nicht oder wolle nicht sehen, was sonst jedermann deutlich sehe. Er segele mit aller Macht einer Entente cordiale mv Deutschland entgegen. Deninächst werde auch der Der» trag von Versailles angegriffen werden, und zwar werbe das noch früher geschehen, als man ietzt noch glaube.

Berichterstattung in Berlin.

»-»Montag nachmittag hat im Netchskanzlerhause ew» Mintsterratssitzung unter dem Vorsitz des Reichspräsi­denten stattgefunden, an dem alle in Berlin anwesende» Minister tetlqenornmen haben. Der zu diesem Ziveck nach Berlin abgereiste Staatssekretär Simson erstattete ausführlichen Bericht über die bisherigen Arbeiten der deutsche«: Delegation in Genua, an den sich eine, lebhafte Aussprache anschloß. Staatssekretär von Sturson ver­läßt am Dienstag früh wieder Berlin und fährt tun» Genua zurück.

Der Konflikt in Genua endgültig beigelegt.

»»Berlin. (S. C.) Die in Berlin anwesenden ReichS- minister und Ressorichefs haben am Montag unter bei» Vorsitz des Reichspräsidenten eine Aussprache gehabt, die etwa zwei Stunden dauerte. Gegenstand der Bera»' tungen war die Lage in Genua. An amtlicher beut#

Vertrages nötigenfalls auch von feber der interessierten Mächte allein unternommen werden könnten. Fch wünsche sehnsüchtig, die Zusammenarbeit aller Alltterten «ufrechtzuerhalten. Aber wir werden in voller Unab­hängigkeit die französische Sacke verteidigen, und wir werden auch nicht eine einzige bet Waffen fallen lassen, Sie uns bet Vertrag in die Hand gegeben hat. Wir wer- Ses nicht öuldem daß unser unglückliches Land unter

Gewicht der Reparationen zusammenbr«cht an der Seite eines Deutschland, das nicht die notwendigen A^ strengungen machen will, um sich seiner Schuld zu ent­ledigen.

Was sich in Genua ereignet hat, Bestätigt alles, was wir über den Geisteszustand eines großen Teiles des Deutschen Reiches gehört haben. Auf alle Fälle voll- gicht der russisch-deutsche Vertrag eine Annäherung, die morgen eine direkte Bedrohung gegen Polen und eine indirekte Bedrohung gegen Frankreich werden kann. Die öffentliche Meinung Frankreichs hat begriffen, daß die Hinnahme dieses Vertrages eine Spannmrg der Kon­ferenz von Genua sofort nach sich rieht. Die Alliierten hätten indessen ihre Liebe sur Ruhe und Mäßigkeit (!) soweit vorgetrieben, daß sie Unmögliches getan hatten, um einen Bruch zu vermetSen. Wenn die. französische Delegatwn in Genua ihren friedlichen Geist (!!) und ihr Entgegenkommen (!!) aber nicht durchführen könne, Sann werde sie es bedauern, eine Mitarbeit an einer Konferenz nicht fortsetzen zu können, sür dte sie wenig­stens versucht habe, den Erfolg vorzubereiten und s Lustellen. Aber wie immer auch die Haltung De kands und Rußlands sein möge, es sei nunmehr oolitische Atmosphäre geschaffen, die geeignet erfd Las europäische Gleichgewicht zu kompromittiere: Vielleicht umzustürzen, dem man nicht mit Hilfe von wirtschaftlichen oder finanziellen einfachen Formeln, selbst nicht durch große internationale Verhandlungen begegnen könne. Frankreich werde in Genua unter der Bedingung bleiben, daß keinerlei Konzesstoue« weder an Deutschland noch an Sowjetrutzland gemalt würben. Frankreich werde sich an den Inhalt seines Memoran­dums sehr genau halten, was immer auch auf der Kon­ferenz sich ereigne. Wir werden ohne Verzug unter den Alliierten die durch die deutsch-russische Konvention ge­schaffenen neuen Tatsachen zu prüfen und öarmrs die Konsequenzen zu ziehen haben, sowohl was den Respekt vor dem Frtedensvertrag anbetrifft, als auch was die Zukunft Europas und die Erckalttmg des Friedens an- Belangt Hoffen wir, so schloß Poinaree, Saß wir es

Einverständnis und mit Unterstützung der großen Ä Gedanken, für die sie gesümpft haben, also für Recht, n Freiheit und Zivilisatton (!!), lösen können. Frank- Ä reich, das die Gefahr von morgen klar erkennt, wird 8 versuchen, seine Alliierten davon zu überzeugen, daß die 9 beste Art, die Gefahr zu bestehen, die ist. Vertrauen zu ^Frankreich zu haben und niemals mit Schwäche auf s einen Einschüchterungsversuch zu antworten. Was unS | betrifft, sind wir auf alle Falle entschlossen, das festzu- D halten, was uns ein Vertrag gegeben Hat, ben unsere < Helden Mit ihrem Blute besiegelL habe«.

fassen.

dem französischen Standpunkt an, so Satz mit zegen die zwei Stimmen de FactaS und Lloyd 5 Frankreich beauftragt wurde, die Note abzu-

»Der gefährlichste Gegner."

Wie aus Genua gemeldet wird, scheint im franzö­sischen Lager ein allgemeiner..... "

eröffnet worden zu sein mit f

r Feldzug gegen Rathen«« _____________________ i dem.Ziel, diesen gefährlich­sten politischen Gegner zu beseitigen. Es tauchen mit Beharrlichkeit immer wieder Gerüchte auf von der an­geblichen Erschütterung der Stellung Rathenans. Wer:n diesen Gerückten auf den Grund gegangen w:rd. so tit immer festzustellen, daß sie aus den Kreisen der franzö­sischen Delegation stammen, in denen sogar schon der deutsche Botschafter in Rom v. NeuratH als Itachfolger Rathenans genannt wird. In den Streifen oer deutschen Delegation wird kategorisch erklärt, daß alle diese Mel- dnngen glatte Erfindungen und von so durchsichtiger Tendenz sind, daß es sich erübrigt, weiter darauf etuzu-

:e

ormeln,

ien

gehen.

Die Frage der Hauhelsfreiheit.

Der amtliche Konferenzbericht lautet: Die erste Un­terkommission der Wirtschastskommrssion hielt Montag vormittag unter dem Vorsitz des französischen Delegier­ten Colrat eine Sitzung ab. Die endgültige Fassung, die an die Stelle der Artikel 46 und 49 des Londoner Sack- verständigenberichts treten soll. Hat folgender: Worttam.

1. Wie bedeutungsvoll auch bievon flewtifen etaa- ten in Anbetracht ihrer außergewöhnlichen Verhältnisse für dte Aufrechterhaltung oder die Einführung von Ein­und Ausfuhrverboten oder Beschränkungen irw Feld ge­führten wirtschaftlichen und finanziellen Gründe sein mögen, so wird anerkannt, daß d:ese Maßnahmen eines der schwersten Hindernisse vorstellen, die dem interna­tionalen Handel zur Zeit entgegenstehen. Man. soll da­her nichts scheuen, um diese Hindernisse mit möglichster Beschleunigung auf das absolute Minimum zu be- schränken.

2. Ausnahmen von diesem Grundsatz müssen wegen großer monopolisierter Güter oder für den Fall vorge. sehen werden, daß es sich um die Befriedigung von Le­bensbedürfnissen des Volkes. den Schutz der öffentlichen Gesundheit und die Sicherheit oder den ^Schutz'von Tie­ren und Pflanzen gegen Seuchen handelt. Was aber auch ihr Grund sein möge, so hemmen derartige Ein­und Ausfuhrbeschränkungen den internationalen Handel in einem solchen Maße. daß man die Unzutraglichkeiten dieses Systems mit möglichsterBeschleuniguna durch Erlaß von Besttnnnungen beschrankensollte, an Hand deren die Geschäftswelt von vornherein mühelosdie Bedingungen feststellen kann, unter denen Ausnahmen , für sie erhältlich sind.

3. Es besteht somit Einigkeit darüber, daß die Be­willigung von Ausnahmen anerkannt wirb. Die Bedin- gungen, unter denen sie erhältlich sind, sind zu veröffent. . ihfam u«d klar zu formulieren. Das Sultem der Aus­

und erwartet nunmehr einen schnellen Fortgang der Konkerenzverat««ae».

»^Gcnf. (S. 6.) Der amtliche Havasbertcht über die Konferenz von Genua lautet, daß durch die Neun- mächteuote das Verbleibe« Frankreichs aus der Konfe­renz ermöglicht worden sei. Der Havosbericht schließt., durch die Note hätten sich die «eu« Mächte vorbehaltlos auf die Seite Frankreichs gestellt, und es sei zu wün- schen, daß die Deutschen auf eine neue Erwiderung ver­zichten möchte«.

Schwindende Hoffnung.

x Genua. (B. 3.) Man hat in Genua astgemein febe; Hoffnung, daß die Konferenz irgend ein brauchbare» Ergebnis haben werde, aufgegeben. Zwei Punkte wa­ren es noch, in denen man auf eine Einigung hoffte nämlich die russische Frage und die sogenannteRite* denSsicherung". Die russische Frage scheint nach dem Er- gebrns der Aussprache zwischen den Russen und Alliier-- ten am Montag nun auch hoffnungslos zu sein. Am Dienstag traten die alliierten Delegierten ohne die Rus­sen zu einer Sitzung zusammen. Die russische Delega-, tton hat erklärt, daß sie aus innerpolitischen Gründe» es ablehnen müsse, in der Frage der Herausgabe sozia­lisierte« Eigentums Zugeständnisse zu machet«. Die zweite Schwierigkeit bildet die Kreditgewährung an Rußland. Die Russen machen alles abhängig von den Gewährung eines grötzeren Kredits, wozu sich die West- Mächte, insbesondere Frankreich, jedoch sehr wahrschein­lich nicht entscheiden werden können. Aus diesem Grunde werden die Verhandlungen zwischen den Rus­sen und den Alliierten zum Scheitern verurteilt sein. Mit diesem Scheitern der Verhandlungen rechnet man selbst in den Kommissionen selbst. Es würde dann nu« noch die Annahme einer Resolution übrig bleiben, in de« sich die europäischen Mächte verpflichten, in den nächste» zehn Fahren keine« feindlichen ««griff zu unterneh­men. An diesem Etttwurf arbeitet gegenwärtig der eng­lische Premierminister. Frankreich opponiert aber av- gen eine Abrüstung oder Einschränkung der Abrüstung.

Abreise aus Genua.

»^ Genua. (B. A) Eine große Anzahl von DelegiM- ten und Journalisten hat Genua bereits verlasse«, da man kein bedeutsames Moment mehr erwartet.

Starke Haltung Lloyd Georges. .

** Geuua. Der am Montag nachmittag aus.London! M Germa eingetroffene Lord Birkenhead erklärte den Pressevertretern gegenüber, daß man in England durch­aus die Richtlinien Lloyd Georges auf der Konferenz von Genua billige und unterstütze. Das ganze englische Kabinett stehe unbedingt hinter Lloyd George. Hinsicht­lich der russischen Frage erklärte Birkenhead, England stehe auf dem Standpunkt, daß jedes zivilisierte Land berechtigt sei, sich seine Verfassung se bst zu wählen. Die russische Regierung sei von dem russischen Volke gewählt worden, deshalb sei sie berechtigt. Rußland zu vertreten. Da die aeaenwärttae russische Sowielreatermm au Korn-