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HersftlöerTageblatt

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Nr. 108

Dienstag, den 9. Mai

U-ÄL

Vsr der EMschsihUng in Gemna.

fc* Ueber eine neue Krise auf der Konferenz von Genua vernimmt der diplomatische Müarbeitr desCor- riere Sella Sera": Lloyd George sei bei der weiteren Unterredung mit den russischen Delegierten durch ihre Uunachgrebrgkert sehr erttMüfigt worden, sodaß er an der Möglichkeit einer Verständigung zu zweifeln beginne und seinen Vertrauten die Absicht seiner sofortigen Ab­reise nach London nicht verhehlt hat. Die Rußen scheinen GegenforöeruNgsn stellen zu wollen, die nicht einmal als Grundlage für neue Verhandlungen annehmbar seien. Besonders wünschen die Russen BarkreSite, die won keiner europäischen Regierung gewährt werden kön- nem Der russische Delegierte Joffre begibt sich nicht di­rekt nach Moskau, sondern trifft in Berlin mit anderen Sachverständigen und Emissären der Moskauer Regie­rung zusammen, denen er Bericht über die Verhand­lungen in Genua erstatten werde. Für Montag vor­mittag erwartet die russische Delegation durch Funk- spruch die letzten Weisungen aus Moskau.

1 Englisch-französische AusemanÄersetzung.

in Genua. (B. T.i Am Montag abend wird in Genua Sie sehr pessimistische Auffassung zum Durchbruch kom­men, die besonders in Paris schon im Augenblick der Ab­reise Barthous sich in der Presse durchgesetzt hat und die nicht nur die Zukunft der Konferenz, sondern auch die der englisch-französischen Allianz umfaßt. Man erfährt aus dem englischen Lager nur eine sehr ernste Beur­teilung der Lage, und es wird jetzt offen zugegeben, daß ßhmb George und Barthou Sonntag abend eine sehr scharfe Auseinandersetzung hatten. Es liegen durchaus vertrauenswürdige Mitteilungen vor, nach denen Lloyd George Barthou nochmals ausdrücklich daraus r^ngewie- fen habe, daß es so nicht weiter gehen könne, daß die Kon­ferenz in einen unmöglichen Zustand durch die franzö­sische Taktik gerate und Satz die Stimmung in England es ihm täglich schwerer mache. seine Politik mit der Woincarees in Uebereinstimmung zu halten. Lloyd Ge-

orge verwies auf Hunderte von Briefen und Telegram- »nen, die er täglich erhalte und in denen er gebeten werde, | Im Interesse des Wiederaufbaues Europas und Ser Be- . gründnng eines dauernden Friedens reinen Tisch mit . Frankreich zu machen. Im Laufe des Montags,f-nd

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r auf eine Krise aller« Merster Art rechne. Er hat gesagt, daß ihm allmählich larer werde, daß der Wiederartsbau Europas sich nicht Surch Kompromisse zwischen denen, die ihn wollen, und denen, die ihn nicht wollem erreichen laife, und daß er sich gezwungen sehe, in das^ager derer überzugeheu, die mit Entschlossenheit den Wiederaufbau. Europas wollen, wie die kleine Entente, die 'Neutralen, die baltischen Staaten und Rußland.

f Unrerrehmlg Lloyd Georges mit Barthou.

' Nachdem Lloyd George am Sonnabend den ganzen Vormittag auf Barthou gewartet hatte und dieser dann seinen Besuch auf 4 Uhr nachmittags an gesagt hatte, er­schien er schließlich um 5 Uhr, um die mit großer Svan- Wttg erwartete Unterredung mit Lloyd George aufzu- tzehmeü. Barthou erklärte, die öffentliche Meinung ut Baris sei über den SerrtsctzEffisihcn Vertrag sehr cr= Mi. Auch darüber, daß Belgien das Memorandum nicht mtheiße. Er gab aber der Hoffnung Ausdruck, daß ein Meg gefunden werde, damit Belgien unterzeichnen könne. S diesem Falle würde auch Frankreich seine Unter- ist hergeben. In dem weiteren Verlaufe der Unterre- q kam Lloyd George auf die Idee einer Zusammen- Nust der alliierten Signatarmächie des Versailler Ber- Wges zu sprechen. Er fragte darauf oifizcös, welches M Ansicht Frankreichs zu diesem Vorschläge sei. Mrthon erwiderte:Ich werde Herrn Schanzer, den rjillvertretenden Vorsitzenden der Kommission, davon Machrichligen, daß Frankreich vor dem 31. Mm zu ol- Mk Verhandlungen nicht bereit ist." In der russischen Frage hat man inzwischen die kleine Entente und Polen & Vermittlung bemüht. Die Russen lelbit haben er- rMt, daß sie nicht wünschten, den Faden abreißen zu ,e- be«. Aber sowohl Tschitscherin als auch Krassin bleiben feit bei ihrer Meinung, daß sie auf einem Staatskredrt betebeu müßten. Das Schwergewicht der Entscherdung tu Deutschland ist nach Paris verlegt, wo am 25. Mai, M wie es hieß am 10.. die Sitzung des Sachverstarr- Muausschusses der RcparatiouskommcMon beginnt. G,- fehlt aber nicht an Stimmen, die relativ günstige N>handlunaen erwarten. .

^Geuf. lS. Eil Havas meldet aus Genua: In der Beiprechnug Barthous« mit Lloyd George Ar der en.A Premierminister sich zum Verzicht bereit erklärt anfdie Einberufung einer alliierten Staat^conierenz vor den 31. Mai. Dagegen hat Lloyd George erneut den Asigsch nach einer Verständigung mit den Rum» aus- gesiochen und Barthou ersucht, hierüber weitere ^it= striMouen aus Paris eirizniurderü.

^Neuf. lS. Der ..Matin" meldet aus Genua: Die entscheidende Konferenz zwischen Barthou und LlM George hat zum Nachgeben Lloyd Georgesin der deMen Frage und zu einem neuen englischen Bor- schla', über Rußland geführt. Barthou hat sich> an den Miysterrat in Parts gewandt. Die iur «onntag früh erwLtetc abermalige Unterredung zwischen Lloyd We »nd den Deutschen hat dicht s a nesmiden.

^ Wich. lS. EH DieNeue Züricher Zeitung" mel­det Bs Genua: Die erwarteten Erfolge für die Deut- schm haben sich durch Barthous Unterredung mit Llo d GeyM anscheinend zerfchumen. Der Umfall Lloyd Ge-Bs wird Sonntag früh selbst von den cnglticken PrgDertretern nicht mehr bestritten. Die Situation

i ist kritisch geworden. Eine internationale Anleihe noch vor dem 31. Mai zu erhalten, wird von den Deutschen mit Optimismus aufrechterhalten.

Die rnsfischen Gegenforderungen.

** Der russische Delegierte Rakowski hat in einem amt­lichen Memorandum bestätigt, daß die Räteregierung drei Milliarden Goldrudel oder 814 Milliarden Gold- irauken als den für den Wiederaufbau Rußlands in- nerhalb dreier Jahre benötigten Betrag bezeichnet. Drese Kreditforderung ist von Tschitscherin auch Lloyd George und Schanzer genannt wordem

Keine Barkredite für Rußland.

^ Schanzer hat eine eindringliche Warnung an die russischen Delegierten gerichtet, die er darauf aufmerk­sam machte, daß die Konferenzstaaten mit den Bedingun­gen des Memorandums die äußerste Grenze ihres Ent­gegenkommens für Rußland erreicht hätten. Mehr dürfe die Sowfetregierung nicht erhoffen. Die Möglichkeit, von den Regierungen Barkredite für Rußland zu er­halten, schloß Schanzer von vornherein aus und verwies nachdrücklich auf die Vorteile der von den Alliierten dem russischen Handel versprochenen Hilfe, wodurch für die­sen zu einer Neubelebung auch begrenzte Barkredite aufgebracht werden könnten.

Die russische Frage.

r-r-Genua. Auf italienischer Seite glaubt man, daß Lloyd George entschlossen sei, den Vertrag mit den Rus­sen auch ohne die Franzosen und Belgier abzuschlietzen.

Ablehnende Antwort der Moskauer Regierung.

Genua. (B. Z.) Fn der Nacht vom Sonntag auf Montag ist aus Moskau funkentelegraphisch der erste Be­scheid bezüglich des ru-ssischen Memorandums eingetrof­fen. Er betrifft ausschließlich den Artikel 1 der Bedin­gungen. Art. 1 verbietet Sowjetrußland die bolschewi- stische Propaganda, fordert die Anerkennung der beste­henden Grenzen und die Neutralität in Kleinasien. Die Antwort aus Moskau lautet, wie wir zuverlässig erfah­ren, in allen drei Punkten so gut wie negativ. Die Rus­sen haben noch in der Nacht die Italiener davon verstän­digt, und es hat ein Hin- und Hrrfahreu von Automobi­len zwischen Genua und St. Margerita begonnen.

Ein italienischer SlepnHtüj-^tieMWe

J verbreitet sich in rücht von einem Bermittluugsvorfchlag Jaliens in der Frage der russischen Kredite. Der ita­lienische Minister des Aeußern Schanzer soll die Absicht haben, den Vorschlag zu unterstützen, daß das zur Rege­lung der Kredite zu bildende internationale Finanzkon­sortrum nur einen Teil dieser Kredite den am Wieder- aubau beteiligten europäischen Firmen zur Verfügung stellt, einen sehr erheblichen Teil aber direkt der russi- stbeu Regierung, die damit im allgemeinen Interesse die W'ederaufbauarbeiten vornehmen soll.

Bcratuugen der Rüsten mit Wirth nnd Rathenan.

4^Gen«a. tS. C.) Die Russen haben die Ueber- reichung der Slutwort an die Alliierten vertagt. Sonn­tag früh bat Tschitscherin mit seinen Delegierten den deutschen Reichskanzler ausgesucht und mit ihm und Rathenau über zwei Stunden gesprochen, was zu neuen Verdächtigungen der französischen Pressevertreter gegen die deutschen Veranlassung gibt. Lloyd George bat Sonniag niemanden empfangen. Das Ende der Kon­ferenz wird für Freitag oder Sonnabend erwartet.

Ja oder nein.

** Auf einem Bankett, das die französische Presse zu Ehrerr Barthous veranstaltete, hielt dieser eine Rede, in der er betonte, daß trotz häufiger Zwifchensälle inner­halb der einladenden Mächte die guten Beziehungen nach wie vor bestehen. Frankreich sei Belgien gegen­über seinen Verpflichtungen nachgekommen, habe dabei aber die großen Dienste nicht vergessen, die England der gemeinsamen Sache geleistet habe. Die Konferenz nähere sich ihrem Ende. Die Beendigung häWe nicht von den einladenden Mächten, sondern von Ricßland ab. Die Sowjetdelegation müsse zu dem Memorandum ja oder neiü sagen.

Tschitscherin lehnt das Memorandum ab?

In einer Unterredung mit dem Genueser Korrespon- Senten derTribuna" erklärte Tschitscherin, daß das Memorandum der Alliierten kaum angenommen wer­den könnte, da es für Sowjetrutzland unmöglich sei, die bolscheivistische Propaganda im Auslande aufzugeben. Die Einsetzung von Schiedsgerichtshösen und Maßnah­men zirr Sicherung des Privateigentums werden eben­falls unannehmbar sein.

Frankreichs Getreue.

w DieChicago Tribune" schreibt: Polen und die kleine Entente haben die französische Regierung verstän­digt. dgß sie ihre Unterschrift unter der Denkschrift für die Russen zurückziehen würden, falls Frankreich und Belgien nicht der Denkschrift suftimmtem Japan, das Frankreich nachdrücklich in der rnsfischen Frage unter= stützt, gab am Quai d'Orsen eine ähnliche Erklärung ab.

Belgre» beharrt auf seinem Standpunkt.

»»Der BrüsselerSoir" veröffentlicht eine Unterredung feines Berichterstatters in Genua mit dem belgischen Außenminister Jasper. in dem dieser erklärt, Belgien werde imnachgtebig auf seinem Standnnnkt beharren, was NteinungSverschiedenheiten zwischen Belgien und gewissen Verbündeten hervorgerusen habe.

Französtsches Alpdrücke».

» Von den Pariser Zeitungen spricht dasJournal" offen aus, daß alles diplomatische Geschick nicht die Tat­sache verbergen könne, daß in fast allen in Genua bebau- deltcu Fragen Sie französische Delegation von der eng­lischen durch Meinungsverschiedenheiten getrennt werde. Werde nun England seine historische Tradition fortfetzen

mrd sich von dem siegreichen Frankreich lossaqen, um M den benegten und schwachen Ländern zu näher:-.? WoS es so handeln, wie in der Vergangenheit gegen die wa Nische, die holländische und zuletzt gegen die deutsch Hegemonie? Nur die Zfikunft könne diese Fragen bs antworten.

Poiucaree geht nicht «ach Genua.

** Laut Meldungen der Pariser Morgenblätter wird tt offiziellen französischen Kreisen erklärt, daß Pvincares der die Möglichkeit ins Auge gefaßt hatte, sich nach der Rückkehr Milleranos von seiner Afrikareise nach Genu« zu begeben, jetzt fest entschlossen sei, nicht nach Genu« zu reise».

Die Reise Wirths nach Berlin verschöbe».

*-^Die bereits angekündigte Reise des Reichskanzlers Dr. Wirth nach Berlin wird bestimmt noch nicht in de« nächsten Tagen erfolgen. Die deutsche Delegation Se- findet sich, wie aus Genua gemeldet wird, au nniblickl-Ä in wichttgen Besprechungen mit den Delegierten öä anderen Länder, die von großer politischer Bedeutung sind. Von der weiteren Gestaltung dieser Vesprechun- gen wird es abhängen, wann der Kanzler sich zu kur­zem Aufenthalt nach der Reichshaupfftadt begeben kann.

Um Sie Anleihe für Deutschland.

Chicago Tribune" meldet aus Neuyork: Die Nach­richt über die Abreise Pierpont Morgans nach Europa» Sie am 13. Mai erfolgen wird, betrachtet man in ameri­kanischen Fipanzkreisen als ein Vorzeichen für die Ge­währung ener Anleihe an Deutschland. Die Wallstreet spekuliert Bereits auf diese Anleihe. In unterriwtcie, Kreisen erklärt man, daß die Ausgabe einer Arucibe voq zwei MMarde« Dollar euipfohlen wird, wobei die Ver­einigten Staaten eine halbe Mtllraröe zu 68 Prozertt Binsen zeichrren würdem

Die Frage der internationalen Anleihe.

«^ Paris. DerMatin" meldet aus Genua: Obwoyk es verboten ist, in Genua von den Reparationen M sprechen, ist es doch nicht zweifelhaft, daß Anstrengun­gen gernacht werderr, um die Neutralen zur «ewiML einer internattonalen A

_________ _______ . eparattonskomrnissioll

gesetzten Komitee in Paris erörtert werden. Der Korresponöent desMatin" will ersahren haben, das holländische unS schweizerische Industrielle zur Betete nung geneigt seien. Man will genügend Goldrnaük aufbringen, wovon ein Teil für Sie Reorganisation der deutschen Finanzen verwendet werden soll.

Die Kriegsschulden.

«-»Zürich. lS. C.» DieNeue Züricher Zeitung" wer­det aus Genua: Sir Robert Horrres Plan betreffend' Ausgleich der Kriegsschulden unter den Alliierten ist von der englischen Delegation von der Besprechung auf der Konferenz zurückgezogen worden.

Weißbuch über Genua.

«^-Berlin. (B. Z.) Die deuffche Regierung wird bald nach dem Schluß der Genueser Konferenz über die Ver­handlungen ein Weißbuch veröffentlichen.

Londouer Wetten über Genua.

** Sonden. (S. C.) Bei Lloyüs in London sind Wet­ten für ein Scheitern der Konferenz in Genua mit 4 gegen 1 abgeschlossen worden.

AMWH-8eWHe BöPößrßitungen für den 31 Mai

DieFrkf. Ztg." berichtet aus dem besetzten Gebiet: Die Franzosen haben in dem Brückenkopf Mainz Be» sondere Trnppenformatioueu vorgeschoben. Es sind drei Batterien schwerer Arfillerie mit weittragenden Geschützen in Richtung nach Frankfurt und Darmstaöt nach Osten vorgerückt.

Jndevendence Belge" meldet aus Brüstel. es seien vier Extrazüge mit 25 Offizieren nnd 1069 Mann Ar­tillerie nach Saurbrodt bei Aachen abgegauaen. Vier weitere Ertrazüge, mit denen der Gencralstab, weitere 31 Offiziere und 1041 Mann Artillerie befördert werden sollen, werden folgen. Das Artillericmaterial soll in gewöhnlichen Zügen Nachfolgen.

Die Entschädigungslastea im Neichshaushakt.

Jm Hauptausschutz des Reichstages wurde der Etat für die Ausführung des Versailler Bertraqes behan­delt. Nach Artikel 4 des Zahlungsplanes in Verbiu- Sung mit der Note der Revarationskommtssion vom 2L März 1922 auf das Stundunasaesuch der deutschen Re- aieruna bat Deutschland im Kaleoderjabre 1922 fol­gende finanzielle Verbindlichkeiten zu erfüllen: a) Bar­zahlungen in Höhe von 720 Millionen Goldmark, B) Sachleistungen im Goldwert von insgesamt 1450 Mil­lionen Goldmark. Neben den Vcrvklichtuuaen aus dem Zahlungspläne vom 5. Mai 1922 für die Reparationen bleiben die anderen Belastungen aus dem Beiwiller Vertrag, abgesehen von einem Teile der Bcsatzuugs- kosten, Beftelieu. Für 1922 allein werden die Ausgaben auf rund 226s Milliarden Mark veranschlagt. In den Monaten Januar bis März dieses Jahres Bat Deutsch­land insgesamt Sachleistungen in Höhe von 80 Mil­lionen Goldmark an die Entente abgeführt.

KabineitSstHg.

»^.Berlin. (B. T.> Montag mittag 12 Uhr fand eine Kabinettssitzttng statt, in der sich die Reichsregie ung it. a. mit den Finanzfragen, die im Zusammerchanz mit den letzten Forderungen der Reparafionskomnnssion stehen, beschäftigte.

EinScrnfnng des Answärtigen «usschustes. «-»Berlin. (S. C.i Dem Vorsitzendem des SluewÖw tigert Ausschusses, Reichstaasabgeordneten Dr. Strest'- mann, ist der Antrag der Beiden Rechtsparteien urae- gangen, den Auswärttgen Ausschutz zur Besprecknna