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Nr 112
Sonnabend, deN 13» Mai
922
Die rnfsischs Antwort
. && Die russische Antwortnote, die am Donnerstag m Genua übergeben worden ist, besieht wie das Memorandum der Mächte aus einer Einleitung und der eigentliche:! Antwort. In der Einleitung wird darauf hingewiesen, daß das Memorandum gegenüber den Bedingungen der Mächte vom 20. April in der Londoner Denkschrift und der Beschlüsse von Cannes einen Rückschritt bedeute. Der Wiederaufbau Rußlands liege im eigentlichen Interesse Europas und der Welt. Die von dem Sachverständigenausschuß gestellten Vorbedingungen, daß einer genaueren Prüfung der russischen Frage die Anerkennung der Staatsschulden und des Privateigentums durch die Sowjetregierung vorangehen müsse, haben zur Folge, daß diejenigen zukünftigen Probleme, die die ganze Welt interessieren, sich den Fragen der Vergangenheit nnt'erorönen werden. Wesentlich für die Gewährung von Krediten seien nur die Garantien der Sowjets und ihre Anerkennung de jure. Die Sowjetregierung wolle nur solche Verpflichtungen übernehmen, die sie auch einhalten könne. Der Widerstand einiger Mächte, Rußland vM dem politischen und wirtschaftlichen Leben anG »schließen, Hänge mit der Nicht- befriedigung gewisser Ansprüche zusammen. Die Zwi- Uenfälle der letzten Lage, besonders hinsichtlich des Privateigentums ließest sehr erkennen, daß man aus einer reinen materiellen Frage eine politische gemacht habe.
i In dem eigentlichen Antwortmemorandum erklärt die Sowjetdelegation, daß sie das Verbot der Prspa- ganda in anderen Ländern ablehnen müsse. Die russisch- rumänische Streitfrage dürfte nicht getrennt behandelt werden, und in dem griechisch-türkische« Konflikt könne Rußland hinsichtlich der Neutralität nur gemäß dem internationalen Recht Verpflichtungen eingehen. Seme freundschaftlichen Beziehungen zur Türkei wolle es aber nur zur Herstellung eines friedlichen Zustandes im Orient benutzen. Bezüglich des sozialisierten Eigentums werden Präzedenzsälle in anderen Staaten angeführt, und Rußland erklärt, daß es nicht verpflichtet werden könne, irgendwelche Verbindlichkeiten gegenüber den Mächten oder ihren Staatsangehörigen für die Einlösung der früheren Schulden und die Rückgabe des
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Einlösung der früheren Schulden und . .
Privateigentums L» übernehmen. Die Sowjetregierun,
Die Kriegsschulden feien dadurch erlassen, daß Rußland den Krieg vorzeitig beendet und Gewinne aus dem Kriege nicht habe. Die Vorkriegsschulde« will die Sowjetregierung unter der Bedingung anerkennen, daß auch die durch die weißen Armeen verursachten Schaden von den Mächten wieder gutgemacht würden.
Die Antwort der Russen wird den Sachverständigen zur sofortigen Prüfung übergeben. In italienischen Konferenzkreisen glaubt man nicht, daß dre Verhaus lungen abgebrochen werden. Immerhin herricht noch ein gewisser Pessimismus vor.
Nach to MMpMWg ÄM MWM Mwt. v» Genua. (F. G. A.j Die russische Antwortnote wird in den deutschen Delegattonskreisen öahrn mntteW., daß sie die Möglichkeit zu weiteren Verhandlungen ^bietet. Auch englischerseits äußert man die Vermutung, da» dre Konferenz unnMehr noch wochenlang dauern werde. In italienischen Kreisen erklärt man, daß man gegen den russischen Vorschlag zur Bildung einer Kommuston zur weiteren Diskussion der russischen Frage unter der Voraussetzung nichts einzuwenden iW, daß ö«y Mandat entsprechend den Leitsätzen von Cannes und cer in Genua erzielten prinzipiellen Uebereinstimmung am. das engste umschrieben werden müßte. In den rranzomcyen Kreisen lehnt man es ab, sich zu der russischen Jmte zu äußern und beschränkt sich darauf, müzuteilen, daß man den Text nach Paris gedrahtet habe, von wo man weitere Instruktionen erwarte. .In den Abendrunden hat bereits Bärthou Fühlung sowohl mit Llmw George als auch mit Schanzer genonwren, svday es nrchr für unmöglich erachtet wird, daß die Unterkommiifwn ohne dre Russen vielleicht schon am Sonnabend zu einer vorläufigen Besprechung der russischen Note zusamurentreten kann.
Die Äüfnahme der russischen Antwort.
--»Donnerstag nachmittag ist Die russische Antwort veröffentlicht worden. In der italzenis« n DNegatwu rst man von der Antwort gerade mehr nur ent» nt. Aber man sieht in ihr doch ein Zeichen des guten Willens der Russen die Konferenz nicht zum Scheitern zu bringen. Von kompetenter Seite wird erklärt, daß ewige Punkte in dem Memorandum als Verhaudlungsbans angeuom- ruen^werden könnten. In französischen Kreisen ist man dagegen empört und sieht in der ganzen Antwort nur eine Gegenforderung. Von einem Sekretär,Liouv Geor- ars wurde nritaetei'lt, Lloyd George habe in der Antwort einen sebr^ wichtigen Punkt entdeckt, der wesentlich befriedige nämlich der, daß Rußland den Frieden wünsche. Sobald die Delegationen mit Ar Prüfung, der ^Antwortnote fertig sein werden, wollen de ,vacta, Scban- zer^LloodGeorge und Bärthou konferieren und wenn diese Besprechungen abgeschlossen sind, auch die Vertreter der andere SignatarmMe beS MmorandnmS W den Verhandlungen lonzuziehen. sodann wird die vou- tische Kommission zur Beratung der Antwort zusamme^ berufen werden. Es ist wahrscheinlich, daß man auch die russische Delegation cniladcn wird.
Die Aufnahme der rnssisHe« Arltwort.
^ Zürich. (S. C.) Die „Neue Züricher Zeitung" meldet aus Genua: Die Aufnahme der russischen Stob- W in den verschiedenen Delegationen keine Unfreund- Mie. Schanzer ließ italienischen Pressevertretern unt=
teilen, daß die Konferenz voraussichtlich erst Mitte Juni zu Ende gehe.
Eine Propagandarede Rakowskis.
»»Rakowskt hat den Journalisten gegenüber Erklärungen über die russische Antwort abgegeben. Da gewisse Delegationen auf dem Standpunkt standen, die Doktrinen des individualistischen Kapitalismus triumphieren zu lasten, fei es ein Kampf um Prinzipien, der ausgetragen werden müsse. Bis jetzt fei es in der Weltgeschichte noch nicht vorgekommen, daß Revolutionsregie- rungen oder neue Staaten die Schulden ihrer Borgäü- ger anerkannt hätten. Es sei daher eine Ungerechtigkeit, an die Russen eine solche Zumutung zu stellen.
Die KomPromißverhandlunge« mit den Russe«.'
«-»Eenf. (S. Cü Der „Matin" meldet aus Genua: Die gemeinsame Konferenz der alliierten Kommissionen hat die Einigungsformel gehört, die de Facta und Schanzer seit einigen Tagen mit den Russen erörtert Banen. Die französische Delegation hat eine Zusage zu dieser Formel nicht geben können, aber sie hat mit der französischen Regierung eine wichtige Verpflichtung üöenwmmen, den Fortgang und das Ende der Beratungen in Genua abzuwarten.
Der Vertrag der Russen mit dem Vatika«.
{-* Genua. (F. G. A.) In später Abendstunde ist am Donnerstag nach den Berichten italienischer Blätter der Sondervertrag zwischen dem Vatikan und den Russen in Genua abgeschlossen worden. Die Russen haben nach einem Telegramm der „Tribuna" die beiden ersten Artikel der päpstlichen DenMfrist, d. h. die Freiheit der Religion und den Schutz der katholischen Mission in Rußland angenommen. Die Russen haben aber den 3. Punkt, der die Zurückerstattung der geistlichen Güter fordert, kategorisch abgelehnt. Der Unterhändler des Vatikans Monsignore Pizzaröo hat im Namen des Vatikans erklärt, daß auf diesen dritten Punkt nicht bestanden werden solle, wodurch das Abkormnen zu seinem Abschluß gelangte.
Die Instruktion für Barthon.
»»Paris. (F. G. A.j Poincaree hat einem französischen Pressevertreter am Donnerstag über die Stellungnahme Frankreichs zur russischen Antwort Mitteilung gemacht, aus der hervorgeht, daß die französische Delegation trotz der früheren Ankündigung nicht angewiesen
Frage nicht mehr teilzuttebmen und die tibrigen schwe- benden Arbeiten in den verschiedenen Kommissionen bis zum Schluß weiterzuführen. Das Kabinett stellte es Bärthou anheim, die etwaige Abreise aus Genua selbst zu bestimmen, wenn dieser Schritt in der nächsten Zeit aus irgend einem Grunde angebracht erscheinen solle.
■w SesM. Wie sich Berliner Blätter aus Genua melden lasten, sieht man dort in italienischen und englischen ..Kreisen die durch die russische Antwortnote geschaffene Lage als recht günstig an. Die russische Antwort biete genügend Punkte zu weiteren Verhandlungen. Italie- nischerseits glaubt man mit einer weiteren Dauer der Konferenz von einem Monat rechnen zu können.
Französisch-belgische Befprechnng.
»»Parts. (L. A.) Aus Genua wird gemeldet: Am Freitag fand eine Besprechung der „anderen" statt. Bar- thon bemühte sich, die Belgier zu bewegen, die russische Antwort ebenfalls vollständig abzulehnen. Doch haben die Belgier eine Erklärung bisher nicht abgegeben. Auch von Seiten der kleinen Entente und der Neutralen liegt eine Stellungnahme nicht vor.
Havas-Kommentar zur deutschen Antwort.
s^-Genf. (S. C.) Havas zufolge tritt der Wieder- Herstellungsansschutz unter Vorsitz Dubois am Sonnabend zur Entgegennahme der deutschen Antwort zusammen. Der Havas-Kommentar weist daraufhin, daß die deutsche Antwort die Verpflichtungen der Note vom 13. April nicht erfüllt habe und daß Deutschland, falls die Reparationskommission auf dem Inhalt ihrer Note bestehen bleibe, eine Entschuldigung für die Berzoge- : ung der Antwort um über vier Wochen nicht becbrrngen könne.
WM WM M WWW MlÄWMlWN.
Wie eine Berliner Korrespondenz zu der Angelegenheit des Fälschers Anspach zu berichten weiß, ist einer der Hauvibetrogenen der ehemalige französische Kriegsminister Lefevre, dem Anspach namentlich eine Fülle aus dreister Erfindung aufgestelltes Material über die deutsche Schupo geliefert hat. Anspach machte Lefevre u.a. eingehende Mitteilungen über die angeblich straffe Zentral- orgaistfation der Schupo, stellte zwei lange Listen von Werzäbi gen Beamten der Schupo zusammen und berichtete ausführlich von geheimen Waffs«lagern und von militärischem Drill der Scimps. Er mußte auch mit et= item geheime« Arrfmarfchpla« der Schupo in Süddeutfch- land im Falle einer Mobilmachung zu dienen. Eme er- hebliche Unterstützung sollte die verkappte militärische Organ! otion an der deutschen Studeilteuscha:t haben. Neben der Schupo bearbeitete der Falscher in ähnlicher Weise anet) den ReichSwasserschntz und seine Organisation. Du- Unterlagen dazu schbpf-e er aus sedermarm zu. göngücbcn Schriften und Büchern, frisierte aber das tat- sächr-rR' Material durch Uebertreibungen und einige Zusätze, Kommentare usw. auf Aktenbogen mit Stempeln und Aktenzeichen als Gehcsinberlchte u. dergl., so daß es für die Entente brauchbar war. Ebenso lieferte er Listen über angeblich Werzähltae Offiziere der Reichswehr und Angaben über MobilmaKutigsPlaus des Relchswehrmi- nisterinniS usw. Neben den Franzosen waren die Hauptabnehmer des Fälschers die Volem Sie besonders
auch für wkrtschamiches Marenai nco rnwrefnerren. »n« wirtschaftlichem Gebiet lieferte Anspach auch für Amerika allerlei Material. Alle diese Fälschungen spielten der Korrespondenz zufolge eine erhebliche Rolle bei den aus- ländische« Kontrollkommissionen.
Das Urteil im Krisgsschuldprozstz FechsuSach.
Das Amtsgericht München verkündete in: Schuld- dokumentenprozetz Fechenbach das Urteil. Die Angeklagten Gotzmann, Müll^ < ' ' .......
der Anklage eines Vergehens der üblen Nachrede frei- gesprochen. Der Angeklagte Dr. Ademeier wird eines derartigen Vergehens für schuldig erklärt und zu einer Geldstrafe von 500 Mark, bezw. zu 10 Tagen >efäna- nis verurteilt.
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In der Urteilsbegründung wird ausgeführt, die Verhandlungen hätten ergeben, daß die Veröffen.tichun- gen Kurt Etsners eine Fälschung im wahrsten Sinne des Wortes darstelltem Durch die Weglasimrg wichtiger Stellen, besonders derjenigen, die den Willen Dernsch- land erkennen lassen, den serbisch-österreichisch:» Konflikt zu lokalisieren und durch die Weglaffung einzelner Sätze ist nicht nur eine unrichtige Wiedergabe des Berichtes erfolgt, sondern der Bericht teilweise sogar tu das ausgesprochene Gegenteil umgekehrt worden. Dre Urteile der Sachverständigen haben die Fälschu:rg wandfrei erwiesen. Diese Fälschungen bildeten die Grundlage für den Schuldspruch des Bersailler Frie- deusvertrages, an dessen Beseitigung zu arbeiten, da^ Recht eines ieden Deutschen ist. In diesem Sinne und die Veröffentlichungen Goßmanns, Müllers und O. 7- 'hubers zu verstehen. Sie haben sich durchaus im mch- lichen Rahmen gehalten, sodaß ein Vergehen 6er irblen Nachrede nicht in Betracht kommt. Dr. Ademc-er paf jedoch in seinen Beschuldigungen gegen Femenbach schwere Beschimpfungen zum Ausdruck gebracht: deshalb liegt hier ein Vergehen von übler Nachrede vor. Die Urteilsbegründung stellt weiter noch reft dop der Vorwurf einer dovpelten Buchführung im Auswärtige« Amt durchaus nicht erbracht worden ist.
Das Urteil gegen Menne und Genossen.
Wie die „Thür. Allg. Ztg." meldet, hat die Difzipli- narkammer in Erfurt in dem Verfahren gegen dre Ul- heber des Evenbahnerstreiks vom Mirz d. I. das Urteil nefüttt. Die Anqescbuldigten, Eiienbauninivektor Menne, u|Bwiliiili^W^ »ÜH"MW^^^ '• wurden für schuldig befunden. ^ie DM erkannte gegen sie auf Dienstentlassung. Von 0
. Währung einer Teilpension wird abgesehen, da fern Grund für eine milde Beurteilung der Handlungswerse- der Beschuldigten vorhanden fei und außerdem Ausucht besieht, daß die drei Angeschuldigten in der Rcrchsgc- werkschaft der deutschen Eisenbahnbeamten und Amvar- ter einen ausreichenden Lebensunterhalt finden. Dre Frage, ob die Angeschuldigten bei der Ausübung der 70t Beamte gewesen seien, wird bejaht. Ein Streikrccht der
Beamten gäbe es nicht.
Die KLrtvffe!vArsorguKg.
Im Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft fanden dieser Tage Besprechungen mit dem Vertretern der Landwirtschaft, des Handels und der Verbraucherschaft statt, die folgendes Ergebnis hatten: Man war sich einig in der Erkenntnis, daß eine geordnete Versorgung vorzugsweise davon abhängig ist, daß in möglichst großem Umfange frühzeitig Lieferungsver- träge zwischen Handel- und Konsumgenossenschaften einerseits und landwirtschaftlichen Erzeugern und Ge- nossenschaften andererseits nach rein privatwir.schc.sr- lichen Gesichtspunkten unter Vermeidung behördlicher Eingriffe abgeschlossen werden. Die Spitzenverdäuöe der genannten Organisationen erklärten sich Bereit, mit allen Kräften dafür einzutreten, den Kartoffelbedarf der versorgungsberechtigten Bevölkerung namentlich der großen Bedarfszentren zu decken. Insbesondere verpflichten sich die Spitzenverbände der Erzeuger- und Verbrauchergenossenschaften und des Handels, sei es durch die ihnen angeschlossene Organisation, sei es durch sie selbst, alsbald in Verhandlungen über Schaffung geeigneter Verkaufs- und Ankaufsorganisationen und über
den Abschluß von Lieferungsverträgen in ausreichender Höhe zu treten. Gleichzeitig soll auch der nicht genossen-, ^chaftlich organisierte Grundbesitz durch Vermitzlung des Handels und der landwirtschaftlichen Organisationen zu dem Abschluß von LieferungSverträgen herangezogen werden. Um die Deckung des Bedarfs derjenigen Be- völkernngSkrcise zu erleichtern, die keiner Verbrauchergenossenschaft angehören, soll der deutsche Städtetag aufgefordert werden, die ihm angeschlossenen Städte zu veranlassen, für den durch Lieferungsverträge zu deckenden Kartofselbedarf dieser Streife alsbald zusammen Handel- und Verbrauchergenossenschaften angängig i fähige Organisationen zu schaffe» und für andren'’ Einlagerungsmöglichkeiten zu sorgen. Zur Bekäm- ..... des milden Kartoffelaufkaufs erklärten schließlich die Spitzenverbände übereinstimmend eine Verschärfung der geltenden Konzessionsvorschrkfien für geboten. Hindurch sollen auch die unsachverstänSigen Aufkäufer. ft:s- besondere der grotzinSustriellen Werke und der Verk-'hrs- institute, die im letzten Herbst überaus preistreibetto auf den: .Kartoffelmarkt gewirkt haben, im kommenden Wirtschaftsjahr von dem Kartoffelgeschäft fernMhalten werden.
V4* UHU; VW
S durch Vermittlung lichen Organisationen
mit
Hermes nach Paris abgereilt.
»-»Berlin. (B. T.) Reichsfinanzmin ffter Hermes ist Freitag mittag in Begleitung des Staatssekretärs Ve > wann von Berlin abgereist, um sich zu Verhandlungen mit der Reparationskommission nach Paris zu üeaencm