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M. 114
Drenstsg, dem 16. Mai
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ÜHMWler Proton liMliMrms.
Tschitscherin hat dem Präsidenten der poliitschen Kommission, Schanzer, eine Stote ltberreicht, in der zum Ausdruck gebracht wird, daß sich Rußland durch die Ein» Heitsfront der Mächte gefährdet sehe, und in der die rus-
sische Regierung Stellung nimmt zu der Absicht der Mächte. Rußland von der Prüftrugskommission auszu- Mietzen oder aber ihm nur eine beratende Stimme zu» zuerkennen und in der er ferner gegen die Verpflichtung der beteiligten Mächte protestiert, während der Dauer der Sitzungen der Prüfungskommission keinerlei Seva- rätverlräge mit Rußland abzuschließen. Die russische Protestnote fährt dann wörtlich fort:
die rufsische Delegarion keine Möglichkeit hat, firlstmnilich über die Arbeiten der Konferenz und insbesondere über die Entscheidnng am Sonnabend zu un- verrichten, sieht sie sich verpflichtet, den absolut unau- «ehmbarey Charakter dieser schwerwiegenden Entschlüsse zu unterstreichen. Vor allem drückt die russische Delegation ihre Ueberraschung darüber aus, daß sie nicht eingeladen wurde, ihre Ansichten über den von ihr i zu erläutern. Was den
eingeladen wurde, ihre Ar selbst gemachten Vorschlag Schwerpunkt der zu treffende . ______ . anbelangt, so hält sich die Sowietöelegation . . .
pflichtet, festzustellen, daß anstatt das Einverständnis zwischen den Mächten und Rußland zu erleichtern, diese Beschlüsse lediglich dazu dienen, die in Genua bereits erzielte Ammberuua zwischen Rußland und den Mächten wieder illusorisch zu Machen. Außerdem kommt durch diese Beschlüsse die alte Methode zur Lösung der russischen Frage. die sich als durchaus untauglich und unfruchtbar erwiesen hat, wieder zur Geltung. Der Ausschluß Rußlands würde den Kommissionsberatun- gen jeden objektiven Charakter nehmen und sie auch jeder moralischen Autorität nicht nur in den Augen des russischen Volkes, sondern auch in denen der ganzen öffentlichen Meinung der Welt berauben.
Die zweite Entscheidung, die die Mächte verpflichtet, während der Dauer der Beratungen der Kommissionen keine Sevaratverträge zu schließen, ist nur eine neue Art maskierter Blockade, die gegen die Zuteres-
enden Entscheidung der Mächte
für ver^
sen des russischen Volkes gerichtet ist, das darin nur einen ueusu Akt der Feindseligkeit gegen seine Lebens- interesien erblicken würde. Uebrigens würde auch eine solche Entscheidung in offenem Widerspruch stehen mit den anderen Vorschlägen der Mächte, sich jeder Feindseligkeit zu enthalten. Die russische Delegation stellt fest Saß jedesmal, wenn ein Abkommen HeMohM .WerLm—
^Wchlußvcrlangt die Note anstatt einer solchen einseitigen Behandlung der russischen Mane die sofortige eins verMnrg der polttisKe« Kommissiorr» wo die russische Delegation ihre Absichten über die Konferenz der genannten Expertenkommission darlegen wird.
Die Note ist von Tschitscherin unterzeichnet. Sie hat in Korrfereirzkreisen stark beunruhigend gewirkt.
*
w Sonntag vormittag um 10^ Uhr. also kurze Zeit darauf, nachdem Tschitscherin die Note an Scbanzer übermittelt hatte, fand in der Villa Alberti eine Konferenz zwischen Lloyd George, Schanzer und Barthon statt, über deren Ergebnis bis zur Stirnde noch nichts bekannt ist. Auch über das Ergebnis der am Sonntag vormsttag zwischen Llond George und Barthou statt- gefundenen Unterredung war noch keine Mitt??rnng zu erreichen, wenn hierüber, wie aus Genua geweidet wird, auch allerlei unkontrollierbare Gerüchte herumschwirren.
Auf dem Wegs zum KsmproMtz.
*^Nach der Sonnabend-Vormittagssitzung der Mächte verhandelte Schanzer mit Llond George. Schanzer besprach sich mit Bratianu, 3aiw und Mytta. Inzwischen hatten sich Llond Georae und Barthou zu einer Besprechung zusamwengefunden. tn der sie zu emer Einigung gelangten. Sie begaben sich darmlf zusammen zur Sitzung der EinlademaÄte. -^er tayantüRe Delegierte unterstützte Llond CKvrae. Darartt erklärte Motta, daß das Prinzip des PrivatergentUMv garantiert werden müsse. Es wäre alles nmsonst, wenn die Russen an der Sachveritändigenkomnnssion nicht tecl- neSmeN tönnten. Die Schweiz begrüßte enilmsiastiiÄ den GottessrieSsusUla«. Barik-v« erklärte, daß ferne Besprechung mit Lloyd George zu guten Resilltaten geführt hätte. Er Wfe, daß man sich über die irage, ob in ^e Kommission auch die Russen ausgenommen werden sollen, einigen werde. Er nahm den Plan des ^Gottessriedens" in der ^orm an, wie er von Llond George vorne schlagen wurde. Lloyd George erklärte, die Sachverständiaenkvinmission solle sofort ernannt werden, und zwar in Genua. Der Pakt -des „Gottes- fricdens müsse gegenseitig sein. Skirmnnt erklärte, die östlichen Grenzen Polens seien bereits durch öen R:- gaer Vertrag festaelcat worden, aber trotzdem interes- siere sich Polen lebhaft für den Garant,epackt oder ,.Got- tesfrieden". iasvar wünschte, Saß man in Genua zu einer Vereinbarung gelangen möge. Er hoffe, niemand glauben werde, daß Belgien dem allgemeinen Mieden Hindernisse cntaeaenfcV.cn wolle. Er ist überzeugt, daß die Mächte die Arbeiten fortfetien werden, uMsomehr, weil niemand die Veraniwortnng für ein Mißlingen der Konferenz übernehmen wolle. Schanzer erklärte. Saß er äußerst befriedigt darüber daß die , Unterredung zwischen Llond George und Barthon zu rM^n anten Resultat geführt habe. Er snme, daß ein ttalienisch-rüfsischer Handelsvertrag bald zustande f® sei sehr wichtig den Ort und den Zeitpunkt der Beratungen der Sachverstandigenkom- intlünn sofort festzustellen. Er schlug ine ArbeitSdauer
tut nrmrfGjrrn ^acyverunndrgenkommlfuon auf die Zeik von drei Monaten vor. Der schwedische Abgeordnete schlug vor, den Antrag Schanzer anzunehmen.
Det lstzte VLsLLnngsrrersNch in Genua.
e- Ge«ua. (V. Z.) Man sieht hier voraus, daß angesichts der offenen Drohung der Russen, die Konferenz vor ihrem Schluß zu verlassen, und angesichts der unsicheren -Haltung der Franzose:: und nicht zuletzt auch infolge der bekannten Uneinigkeit der Alliierten die Sitzung der Unterkommission am Montag wiederum einen bewegten Charakter haben wird. Um 11 Uhr hat Tschitscherin auf Wunsch der italienischen Delegation bei Schanzer einen Besuch abgestattet, mit dem er sich über den Inhalt seines Schreibens an den Präsidenten der politischen Kommission unterhalten hat. Schanzer hat Tschitscherin -darauf aufmerksam gemacht, daß fein Brief von ver- schCoenen falsche« Voraussest««gen ausgehe, daß es & B. nicht richtig sei, zu sagen, es wiirde den Russen in der S oimnmioH nur eine beratende Stimme gewährt. Die Zusainmenkunft der Unterkommission diene ausschließlich dazu, eine geureiitsame Linie für dieselbe zu finden. Nach dieser vorbereitenden Zusarywenkunst liege kein Hindernis ineör vor, die Russen an der Kommission ebenso gleichberechtigt teilehmen zu lassen wie in Genua. Wenn es v :merhin richtig sei, daß es den in der Kounnission vertretenen Mächten verboten werden soll, mit Rußland bis zum Abschluß der Verhandlungen Sonderabkomuren abzuschließen, so sehe der Entwurf doch gleichzeitig die Möglichkeit des Austrittes einzelner Mächte aus den Kvnnnissionsverhaudlungen vor, und die ausgetretenen SüiWe könnten sich dann nattirlich an irgendwelche Bedingungen nicht mehr halten. Am Montag vormittag hat auch Dr. Rathenau bei Schanzer einen Besuch ab gestattet. Man erfährt weiter, daß die Tschecho-Slowakei Vorbereitungen zur Abreise für Donnerstag trifft und Lloyd George am Fveitag nach London zurückkebreu will, um ernt Montag nächster Woche im Unterhause Erklärungen abzugeben.
Die nette Konferenz im Haag.
«-? Genua. (B. T.i Der soeben ausgegebene Bericht iiber die Sitzung am Montag führt aus: Der Beschluß der russischen Delegierten in ihrem Memorandum vom 11. Mai 1922, in dem eine SachverstcUrd igenzusammen- kunfr vorgeschlagen wird, wird angenommen werden, und zwar soll deren Zusammenkunft am 26. Juni er- folgen. ®ieJttffl»2Säiäii^^Mö^^ ÄÄtWWK von Genua eingeladen werden, Vertreter zum 15. Juni nach dem Haag zu senden für einen vorläufigen Austausch ihrer Ansichten und zur Festlegung ihres Aktlynsplanes gegenüber den Russen. Eine gleiche Einladung, soll von dem Präsidenten der Genueser Konferenz an die Vereinigten Staaten gerichtet werden, falls er die Sicherheit darüber empfindet, daß sie bereit sind, sich daran zu beteiligen.
Entscheidendes Stadium der Geuueset Konferenz.
o-r Basel. (S. C.l Die schweizerische Depeschenagentur i meldet aus Genua: Die einladenden Mächte haben am Sonnabend noch einmal eine Sondersitzung abgehalten. Die Besprechung galt den* an Rußland zu machenden । Zugeständnissen. Diese werden nicht denjenigen Grad erreichen, den mau nach den letzten Erklärungen Lloyd Georges, uö de Factas erwartet hat. Es bestätigt sich, daß, sofern es zu eiDer Fortsetzung der Konserenzbera- tungen im Haag kömmen wird, die Deutschen ausgeschlossen bleiben. Das französische Pressebüro versichert Sonntag mittag, daß dieser Beschluß einstimmig gefaßt worden fei.
Zu der netten russischen Protestnote.
■k Paris. (F. G. A.j Der Korrespondent des „Petit Journal* in Genua meldet, er erfahre im AugeiMick der Absendung feiner Depesche, daß die russische Delegation beabsichtige, ant Montag der Konferenz eine neue Note zu übergeben, in der sie, ohne die Antwort der Verbündeten abzuwarten, erklärt, daß Rußland auf der Notwendigkeit besteht, den Grundsatz der Gleichöerechti- gnUg der Mächte, die in Genna vertreten sind, zu refvek- tieren und daß es kein neues Arrangement billigt, über das es nicht zuerst gefragt wirch. Nach einem Reutertele- gramm aus Genua sollen die Russen schon ihre Weigerung übermittelt haben, die vorgeschlagenen Bedingungen im Hinblick auf die Ernennung einer gemischten Kommission für die rnssischen Angelegenheiten anzu- nehmen.
Der Friedenspackt Lloyd Georges.
^ In der Sitzung am Sonntag, in der Lloyd George, Barthou, Schanzer, Iaipar. Ishii, Evans und Colrat teiluabmen, wurde der Entwurf Llond Georges über das vorläufige FriedcusavkomMcn grundsätzlich ange- nomurcm
Sachverständigeukonfereuz im Haag.
. «-<■ Aus Genua wird acmcldet, daß die Sitzung der ein- ladenven Mächte den Borschlag Lloyd Georges, die Sachverständigen der Konferenzmächte am 15. Juli zu- sannnenzuberufen augenonunen hat mit der Klausel, daß ' 'Mtschlaud au dieser Besprechung nicht teilnimmt.
** Die Haager Sachverstandigenbesprechnngen sollen vor g; in bestimmen, welcbe Aiäwte in der Kommission für die russische Frage vertreten sein sollen. Die Kommission soll nach der Vereinbarung spätestens in drei Monaten ihren Regierungen berichten und zunächst über die Form der Mitarbeit mit den Russen entscheiden. Ein Beschluß, daß innerhalb der nächsten drei Monate keine Macht mit Rußland ein Separalabkom- men eingehen dürfe, wird am Montag der politischen | Kommission unterbreitet werden.
VerMinliches^Wirken der Tscheche«.
e-* Aus Prag wird gemeldet: Die Halttmg der tschechA schen Delegation und ihre Mitwirkung im Rahmen bei kleinen Entente hat sich von Anfang an bis zum Schlug bewährt. Man ist hier bemüht, es nicht zum Bruch zwi« scheu England und Frankreich kommen zu lassen.
Einladung an Amerika.
w Die nach Washington gerichtete Anfrage, ob öft Vereinigten Staaten in der Kommission für die russisch« Frage vertreten fein wollen, ist auf Veranlasiuns Lloyd Georges geschehen.
Die Ostgrenzen-Frage. x- In einem Telegramm des polnischen Außenministers Skirmunt wird mitgeteilt, das Lloyd George versicheq habe, er werde bestrebt sein, die Großmächte zu^ Erls digung der Ostgrenzen-Fragen zu veranlassen.
Ukrainischer Protest.
»r-«-Der Minister-Vertreter der westukratnischen Republik, Dr. Lewiyki. hat dem Präsidenten der tschechisches Republik einen Protest wegen der Haltung der tschechischen Delegierten in Genua betreffs der Ostgreuzenfrag« überreicht.
Dentsch-italienische Abmachungen.
w Rom. (M 3.) Zwischen öer deutschen und der italienischen Delegation in Genua werden über die deutschen Reparationen und das deutsche Eigentun: nunmehr Abmachungen getroffen. Der wohlinformierte Chefredakteur des „Mesfagero" meldet: Deutschland willig« ein, daß die 240 Millionen, die Deutschland jährlich iri bar an Matten liefere, mit der deutschen Sinfiiör uns zwar an erster Stelle verrechnet werden. Würden fit außerhalb der normalen Einfuhr geliefert, so würd« nach der italienischen Meinung der italienische $iar3 mit deutschen Waren allzusehr überschwemmt werden. Lieserbar sind Papier, Kohlen, Zellulose, Benzin, ferner Präzisionsapparate. Betreffs des deutschen Eigentums verhandeln Rossini und Rathenau über die Ablieferungssumme. Die Berstündigung scheint bevor,zir^ stehen. Uebrigens fällt ein Teil des Eigentums, das aus verschiedenen Gründen nationalisiert wurde, nicht unter die Auflösung.
Ein Äsutsches HelLenstück.
Selbst die uns so mißgünstige „Times* kaun ihn Bewunderung einem henüwpn .^iiuuaaadfaM^^i—■
^^^^MWMrmMMBWefchWte öes Mekrreas, von deutscher Sekte herauBgegeben wird. entninnnt, weil es den geheimnisvollen Untergang eines großen ena- lischen Kriegsschiffs aufhellt. Es handelt sich um das Schlachtschiff Audacious, das am 27. Oktober 1914, während es in der Irischen See inmitten eines Geschwaders fuhr, durch eine Explosion auseinanöerqerissen würd« und in kurzer Zeit sank. Die Engländer führte-: damals den Verlust auf das Torpedo eines Unterseeboo- .tes zurück, zumal kurz vorher die Kreuzer Cressp, -Sonne und Aboukir torpediert worden waren. Tatsächlich abe, war die Audacious auf eine Mine gestoßen, welche zu einem großen Minenfeld gehörte, das der deutsche Hilfskreuzer Berlin kurzvorher in teuern Teile der englischen Gewässer gelegt hatte. Die Berlin war unter : amtän Pfundheller in der dritten Oktoberwoche in die Irifch« See gefahren mit dem Auftrag, bis in die Firth os Clyd« vorzudringen und diese wicht-ge Verkehrsstraße mit Minen zu bestreuen. Der Kreuzer fing unterwegs zahlreiche Funksprüche auf, aus denen Hervorging, das starke feindliche Streitkräfte- in der Nähe wären: tatsächlich, fügt die Times hinzu, fuhren damals gerade das erste Kreuzergeschwader nordwärts und das erst« und vierte Schlachtschiffgeschwader südwärts durch dies« Gewässer. Trotzdem wagte Kapitän Pfundheller das Abenteuer: am 22. Oktober, 4 Uhr nachmittags, erreicht« er die irische Küste, und um 1 Uhr nachts hatte er sämt- lrche 200 Minen ausgelegt, die er mitgebracht hatte. Unk ter dem Schutz eines starken Regens vollzog die Berlin ebenso unbemerkt ihre Rückreise. Leider geriet sie zwischen Island und Grönland in schwere See und erlitt Maschinenschaden, so daß sie gezwungen war,Leu Safes Drontheim aufzusuchen, wo sie am 17. November am langte. Sie wurde hier bis zum Ende des Krieges in terniert. Inzwischen lag der größere Teil der englische« Motte kaum 30 Seemeilen von dem Minenfeld entfernt von wo er sich am 26. Oktober wieder in Bewegung setzte. Am 27. Oktober. 10 Uhr morgens, berührte die Audacious, das dritte Schiff des irr gerader Linie fahrenden Schlachtschiffgeichwaders, eine Mine der Berlik und erhielt sofort die tödliche Wunde. Niemand riet aw englischer Seite auf eine Mine, da man es für unmöglich hielt, daß die deutschen Minenleger so weit vorge- drungeu sein konnten. Alle Schiffe ergriffen desnicger die für die U-Boot-Gefahr vorgeschriebenen Maßregel« und stoben auseinander, nur ein kleiner' Kreuzer IMS ein Uebungsschiss blieben, fortwährend in höchster Erl< die Audacious umkreisend, an der UnMcksstätte, «u die nötige Hilfe zu leisten. Die Admiralität verbot dei Presse rede Nachricht über das Ereignis. Die englisch, Regierung befürchtete einen zu schlechten Eindruck an die eigenen Truppen und das Ausland, wenn ein so ge wattiger Erfolg der deutschen Motte bekannt werde: sollte. Trotzdem konnte das Geheimnis nicht gewahr bleiben, weil der von Amerika kommende Därun- > Olympic die Unglücksstätte berührte und alle Mtf-Miu Zeugen von dem Untergang der Audacious wurden.
Deutsche Gewerbeschau iu München.
Bei der Eröffnung der Deutschen Gewerbeschau ir München hielt Professor Scharvogel eine Rede, in der er bemerkte, daß die Deutsche Gewerbeschau dazu auge- tan sei, der deutschen Arbeit diejenige Stellung miedet zu erringen, die uns als einem großen friedfertiger