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Hersfelöer Tageblatt

Hersfelöer Kreisblatt"

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Nr 118

Sonnabend, den SO. Mai

LSSS

Ss Der Schlutzatt in Genua. &

fe Der Garantiepakt angenommen.

Die politische Kommission hat den Garantiepakt ein­stimmig angenommen. Lloyd George erklärte, daß er die Konserenz im Haag als letztes Glied in der Kette der Konferenzen betrachte. Die Franzosen und Belgrer nahmen nicht an der Sitzung teil.

Lloyd George befriedigt.

^ Nach einer Meldung desSecolo" erklärte sich Lloyd George sehr befriedigt über die Berstäudignng, die mit »en Russen zustande gekommen ist» insbesondere über die Annahme des Vorfriedensvertrages, der wenigstens .Wr acht Monate die Gefahr beseitige, die Rumänien und = Polen drohe. Man erwartet, daß Lloyd George auch be- Heutende Erklärungen Wer die englisch-italienischen Be­ziehungen abgeben werde, die sich während der Konfe- ,enz gefestigt haben. In der Schlußtagung am Freitag d Lloyd George eine große Rede halten, worin er dar-

legen iwird, was "die'Konferenz nach seiner Meinung er­dicht und nicht erreicht hat.

Die Tagesordnung der Schlnßfitznng.

^ Die Tagesordnung für die Schlußsitzung am Freitag ist wie folgt festgesetzt worden: 1. Genehmigung des Pro­tokolls der zweiten Plenarsitzung der Konferenz. 2. Em- Vrinqung der Beratungen der dritten Kommrsston, Wrrt- ichastssragen. 3. Einbringung der Beratungen der er­sten Kommission. 4. Einbringung des Berichts der Kom­mission zur Prüfung der Vollmachten. 5 Einbringung eines Entwurfs bezüglich der Sanitatskonferenz in War­schau. 6. Einbringung eines Entwurfs betreffend die Arbeiten des Roten Kreuzes in Friedenszetten.

7. Schlußreden.

Schlußrede Lloyd Georges.

^ Lloyd George wird am Freitag in der großen öffent­lichen Schlutzsitzturg das Wort zu einer Rede ergreifen, in der er die Lage Europas streifen und das Programm seiner Zukunft entwickeln wird.

Unterredung Wirths und Ratheuaus mit Lloyd George. «-»-Dr. Wirth und Rathenau hatten am Donnerstag abend eine Unterredung mit Lloyd George, dw Xh Stun­den dauerte und unter Bezugnahme auf die, vorherg^ gangenen Besprechungen fcimthcOe akttrelleu poetischen Tagesfragen umfaßte. Die Revarattonssrac^ male im ZusammcnSa^

PeiKskanzler äußerte sich über den Abschluß der Be- sprech,rügen mit der» englischen Ministcrprastdenten be- friedrgt. Da die Besprechungen vertraulichen Charak.er trugen, muß auf die Wiedergabe von Einzelheiten ver­zichtet werden.

Ubschiedsbanketts.

x,Dr. Wirth hatte für Donnerstag den italienischen Polizeiinspektor nnb den Polizeichef von Genua zum Mittagessen eingeladeu. Dr. Wirth hat.sich in warmen Worten über die beispiellose Ordnung in Genna wah­rend der Konferenz ausgesprochen. Freitag nachmittag sind die italienischen Journalisten zum ßterchskanzier zum Abschiedstee eingeladen. Ebenso hat auch Barthon die Pressevertreter für Freitag nachmittag zum Ab­schiedstee gebeten. Er wird wahrscheinlich bei dieser Ge- legenheit eine große Rede halten. Auch Lloyd George hat die itälienischen Journalisten für Freitag nachmittag eingeladeu. Am Donnerstag abend veranstalteten dre italienischen Journalisten em großes Bankett zu Ehren des Präsidenten de Facta und des Ministers des Aeu- ßern Schanzer. Nachmittags gaberk öls.Fonruattsten ein Bankett zu Ehren des Post-. Telegraphre- und Teiephon- personals des Pressehauses. Fm Namen der beut chen Journalisten dankte Herr Passarge von derVossrschen Zeitung" in warmen Worten für die Mrtarberr der ita­lienischen Beamten und Beamtinnen.

Berichterstattung des Reichskanzlers.

^Wie aus Genua gemeldet wird, wird nach den dort vorliegenden Dispositionen bereits am. Montag vormit­tag das Reichskabinett unter dem Borsitz des Reichsprä­sidenten zusanimcntreten, um einen Bericht des Rcichv- kauzlers entgegenzunehmen. Wahrscheinlich werden die Parteiführer zu dieser Sitzung hinzngezogeu werden. Auf Wunsch des Reichskanzlers soll am Dienstag der Auswärtige Ausschuß znsnmmentreten Für Niittröoch oder Freitag erwartet man eine große Rede des Reichs­kanzlers im Reichstag über Genua.

Festlicher Empfang Lloyd Georges.

w Bei seiner Rückkehr aus Genua wird Lloyd George auf Berarilassnng der Liberalen ititb der Koalitions- partetenein großer Empfang bereitet werden. Die Par­teigruppen organisieren bereits einen großen feierlichen Empfang des Premiers auf der Vikioria-Station in Am Abend soll i6m zu Ehren ein großes Fest

gegeben werden.

Amerika will erst abwarten.

^, Wie aus Genna gemelde wird, sind neue Mitteilun­gen der amerikanischen Regierung emgetrofsen, wonach sich die Vereinigten Staaten ihre endgültige Entscherdnng bezüglich der Teilnahme an der Sitzung der Sachver­ständigenkommission im Haag Vorbehalten haben, bis die Situation klarer geworden sei.

Dreiwöchiger Aufenthalt Tschitscherins .n Berlin.

^> Tschitscherin wird erst am D'enstag nächster Woche Genua verlassen, da er noch Wirtschastsverhaudlnugen mit einigen Delegationen zu Mren hat. Auf seiner Rück­reise wird er in Berlin drei Wochen Aufenthalt nehmen, um sich einer notwendigen Operation zu unterziehen. Die russische Delegation für den Haag wird wahrschein­lich von Krassin gesiihrt werben.

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Die Schlußsitzung in Genua.

^ Genua. (T. U.) Am Freitag ist der Schlußtag der Korrserenz. Der Palazzo San Georgi ist in weitem Um­kreis von starker Militärwache abgesperrt. Kurz vor 9 Uhr betraten Reichskanzler Dr. Wirst) und Reichsaußen- unnisier Dr. Rathenau den Saal. Ihnen folgten die üb­rigen Mitglieder der deutschen Delegation. Ziemlich spät, nach der Begrüßungsansprache des Präsidenterr de Facta, erschien Lloyd George. Der erste Punkt der Tagesord­nung: Zustimmung zu dem Sitzungsprotokoll der zwei­ten Vollversammlung, zu dem der Präsident de Facta das Wort ergriff, wird nach kurzer Geschäftsordnungsde­batte angenommen.

Zu Punkt 2, Vorlesung der Beschlüsse der dritten Komnrission, ergreift der Berichterstatter der Wirtschafts- komniission, Colrat, das Wort. Er führt aus, daß die Probleme der Weltwirtschaft von einer derart großen Bedeutung seien, daß sie in der Kormnisston selbst zu großen Resolutionen geführt hätten. Die Wirtschafts- kommifston hätte nicht die Absicht, irgendwelche Organe in die Welt zu fetzen. Von allen Uebeln, unter denen die Welt leide, sei die Störung des Gleichgewichts der Produktion das verhängnisvollste. Man habe in allen Ländern Industrien erstehen lassen, die nicht lebensfä­hig seien und habe die Produktion weit über das ratio­nelle hinaus gesteigert. Die Kommission habe geglaubt, auf die außerordentliche Bedeutung der landwirtschaft­lichen Produktion Hinweisen zu müssen. Die Steigerung der industriellen Produktion, die Kräfte vom Land in die Stadt gezogen habe, hWe die Verminderung der land­wirtschaftlichen Produktion bewirkt. Die landwirstchaft- liche Unterproduktion sei gleichbedeutend mit der Hun­gersnot. Es käme darauf an, die landwirtfchaftliche Be­völkerung zu belehren. Gleich große Bedeutung käme der Frage der Rohstoffe zu. Die Scfmtmmfmabmen der einzelnen Staaten hätten einen aggressiven Charakter angenommen, und es sei wohl zu erklären, daß die Roh­stoffe zur Verarbeitung zu Bedingungen geliefert wür­den, die jede Konkurrenz stillegen. Die Kommission glaubt, hiergegen ein System wirksamer Garantien ge- fnndeu zu haben. Der Redner weist auf die Arbeitslo­sigkeit und die Stockungen auf dem Markte der Roh­stoffe hin. Das prohibitive System in den einzelnen Staaten sei hauptsächlich i Wftd Orrfm-

mvc* zu errstgsm WeitEtt! er auf das Hindernis der Grenzen für den Handel hin, sowie auf die Landwirt­schaft in den einzelnen Staaten. Es sei daher Zeit, zu einer gesunden Wirtschaft zurückzukehren. Die gemein­schaftliche Zusammenarbeit aller Völker sei sehr wün­schenswert. , ,

Hierauf sprach Handelsminister Rosstn. der folgen­des ausführte: Wenn man den Vorkriegszustand und den Zustand nach dem Kriege miteinander vergleiche, müsse man förmlich bedrückt feststellen, wie überall heute noch die Kriegsmaßnahmen in Anwendung seien. Der Protekiwnismns um jeden Preis hindere die neue Ent­wicklung der schlummernden Kräfte. Es sei nötig, die Fesseln ^zu zersprengen, die Schuldner und Gläubiger in das gleiche Schicksal ketten. Die italienischen Vorschläge beruhten auf der Forderung einer wirtschaftlichen Sv- liöarität. Italien betrachte mit großer Synwathie die Entwicklung der internationalen Gesetzgebung und sehe nur in der Rückkehr zur Freiheit des Handels die Ret­tung der Welt. _ ,

10 Minuten vor 10 Uhr erhebt sich Dr. Rathenau und hielt in französischer Sprache seine Rede über das Wiris^aftsleven Europas, über die Griinde der Heil- lvseu Verwirrung und über die Möglichkeit des Wie- ^"'^D^Sitzung dauert bei Abgang des Berichts noch

NN.

Eintreten der Neutralen für Deutschland.

^ Berlin. (S. C.) Nach einer Meldung desBasler Anzeigers" aus Genua erklärte der schweizerische Bun­desrat Motta, er hoffe, daß auch die Deutschen uoch nach dem Haag kommen. Die neutralen Mächte würden ihre Intervention fortsetzen, um im Haag sämtliche Konfe- renzteilnehmer, darunter auch die Deutschen, wiederzu- schen Es beständen nicht grundlegende, sondern nur formelle Einwendungen Lloyd Georges gogen die Hin­zuziehung der Deutschen zu den Haager Besprechungen.

Der Rapallo-Vertrag von Rußland ratifiziert.

^ Moskau. (L. A.) Josfe erstattete vor dem Plenum der Zentral-Exekutive einen zweistündigen Bericht über die Genueser Konferenz. Im Anschluß an das Referat wurde eine Resolution angenommen, die die Tätigkeit der russischen Delegation in Genua vollkommen billigt, heu deutsch-russischen Vertrag von Rapallo bestätigt und ihn f^ Muster für weitere Verträge Sowjetrutzlauds mit kapitalistischen Staaten hinstellt.

Rückgabe deS deutschen Eigentums i« Italien.

lH Z-om. (B. T.) Freitag oder Sonnabend erfolgt die Unstezeichnung des Vertrages über die Rückgabe des deutschen Eigentums. Die vereinbarte Ablösungssumme beträgt, wie verlautet, 800 Millionen Papierlire, abzüg- lich des Betrages für die nationalisierten Güter. Die Ablösungssumme ist ratenweise in bar und Naturalien zu bezahlen. Außerdem wird zur Zeit über den Aus­bau des im August v. I. abgeschlossenen provlsortschen Handelsvertrages beraten.

Die Pariser Verhandlungen.

»M Genf. (S. C.) Havas meldet Donnerstag abend: Im Revarationsausschutz haben die Besprechungen über die ri-'uen Vorschläge, die Dr. Hermes aus Berlin mit= gebracht hat, begonnen. Bis jetzt ist die vorherrschende Meinung, daß die Zugeständnisse nicht genügen, um die

Beschlüsse der Reparationskommission für den 81. Altai wesentlich abzuändern. Die Reparattonskommission ist am Donnerstag in eine Besprechung der Einzelheiten der deutschen Vorschläge eingetreten.

»^-Berlin. (B. T.) Die gegenwärtig in Paris zwi­schen Reichsfinanzminister Dr. Hermes und der Repa- rattonskommission im Gange befindlichen vertraulichen! Besprechungen sind, wie dasB. T." hört, die Vorbe-i reitung der offiziellen Verhmrdlungen. In den äugen-, blicklichen Unterhaltungen foll erst einmal festgeftellst werden, was für jede der beiden Seiten annehmbar ist. Minister Hermes hat sich bei den Befprechungeu mit den Parteiführern ausdrücklich verpflichtet, in $ar° lei Bindungen ohne Befragung der deutsche: sungsmäßigen Organe einzugehen. Es ist deshalb nicht zu erwarten, daß der Reichsfinanzminister sich selbst­verständlich in Paris in irgendeiner Weise endgültig, binden wird.

Ein Vorstoß Greys.

aris keiner:

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»-»London.Daily Chronicle" bemerkt zu Lord Greys erneuter Befürwortung eines engen Zusammengehens mit Frankreich. Nicht zum ersten Male versuche Grey, die unabhängigen Liberalen in der auswärtigen Politik zu Bundesgenossen der Reaktion zu machen. Seine Blindheit bezüglich des Charakters der französische« Politik sei offen, Wer unverbesserlich. Das Arbeiter- organ schreibt: Genua sei an der Unversöhnlichkett Frankreichs gescheitert und Europa werde keinen wah­ren Frieden kennen, solange es Poincarees Hegemonie nicht abgeschüttelt habe. Auch die liberale Presse ist von Greys neuer französischer Freundschaftskundgebung sichtlich wenig erbaut: am meisten nur die hiesige fran­zösische Presse.

Getreide, Kartoffeln, Zucker.

Ein dem Reichstag zugegangener Antrag von Müller-Franken und Gerwssen ersucht die Reichsregre- rung, dem Reichstage mit tunlichster Beschleunigung Ge­setzesvorlagen zu unterbreiten, nach denen für das Wirt- fchastsjahr 1992/23 das Umlageverfahren für die Erfaf- suug des Brotgetreides beibeyalte» wird, wobei der ge- gesamte Bedarf an Brotgetreide für tnvm.nagb^-chtiatLN^LsMr'^-'--'"-« der Inkansoerr« ^mwM 4% Millionen Tonnen sicherzuitellen ist. Der Kartoffelbedarf der verforgungsberechttgteu Bevöl­kerung soll auf dem Wege privatrechtlicher LieferungS- vertrüge auch tatsächlich eingehalten werden, ist der Er- kiillungszwauq gesetzlich festzuftsllen. Dem schranken­losen Aufkauf der Kartoffeln ist durch geeignete Maß­nahmen, wie Konzessionierung des Handels und eine schärfere Kontrolle, entgegenzutreten. Im Interesse der Allgemeinheit ist die Bewirtschaftung des Zuckers durch das Reich wieder einzuführen. Der Bevölkerung ist je Kopf und Woche ein halbes Pfund Zucker zur Verfü­gung zu stellen, außerdem für Säuglinge je Kopf und Woche ein Pfund extra.

Die Sicherung des täglichen Brotes.

Im Reichsernährungsmirrifterium fand unter dem Vorsitz des Reichsernährungsministers eine Besprechung statt, an der die bürgerlichen Parteien des Reichstages Teilnahmen. Von feiten der Landwirtschaft lag ein offi­zielles Angebot vor: Angesichts der Unmöglichkeit, der Landwirtschaft eine erneute Sondersteuer aufzuerlegeu, fordert der Reichsausschuß der deutschen Landwirtzchaft von der Regierung eine bestimmte Erklärung darüber, daß sie bereit ist, eine Verbilligung des Brotpreises für die wirtschaftlich Schwachen durch die Gefamtheit der wirtschaftlich Starken herbeizuführen. Für diesen Fall ist die Landwirtschaft bereit, eine Gewähr dafür zu über­nehmen, daß die zur Sicherung der Brotversorgung er­forderlichen Mengen Brotgetreide in Verbindung mit den Einkäufen von Auslandsgetreide aus der inländi­schen Erzeugung fortlaufend im freien Verkehr zur Ver­fügung sieben. Im Mittelpunkte der Besprechungen stand noch, die Frage der Getreideumlage unter Preis­bildung auf dem landwirtschaftlichen Markte. Der 9Jtt= Ulster wies darauf bin, daß für eine Brotverbrllrgmtg durch Reichsmittel für die Zukunft keine bindende Zu­sage gemacht werden könne. Der Minister betonte ferner die Schwierigkeiten, die eine Preisgabe der Getreideum­lage für unsere Ernährung bedeuten würde. Die Frage der Preisbildung wurde gleichfalls lebhaft besprochen, ohne daß es zur Beschlußfassung kam. Die emnNnen Parteien, deren Stellungnahme vorläufig noch nicht ge­klärt ist, werden bereits in den nächsten Tagen in Frak- tionsbesprechungen zu diesen Problemen Stellung nehmen.

Schlechte Finanzlage Preußens.

Der Hauptairsschuß des Prenlischen Landtages ferne die Beratung des .Haushalts der allgemeinen Finanz- verwalrung fort. Finanzminister Dr. von Richter iW die Finanzlage Preußens dar, die mri schlechter mi als zu erwarten gewesen war, und verlas ein Schreibe - des ReichSftuanzmmisters. in dem erneut darauf bmgewie- sen wurde, das Länder und Gemeinden alle ihnen noch verbliebenen Steuermöqlichkeinn erschöpfe» wr ^en. Ein Antrag aller Parteien wurde angenommen, für < ue organische Reform der Grundsteuer Borerbebungen ? um die Katasterämter vornehmen zu lassen. Staatsfek.e:ar Weber gab einen Ueberblick über die UebersWDe der Betriebsverwaltungen, die sehr viel gernyrer jeten, als man erwartet hatte. Die übrigen Positionen M-rden ohne Aussprache genehmigt. Zurückgestellt wurde die Absiimumug über die Höbe des Allteils am Ertrage der ReichSstknern, über die Höhe des zu deckenden Fehlbetra­ges und über die Höbe der Anteile der Gemeinden an diesen Preußen vom Reich überwiesenen Beträgen.