yersfelöerTageblatt
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Nr. 11S
Montag, den 22. Mai
LS22
Die Schlutzfitzung in Genua.
Dr. Rachena« faßte in seiner mit lebhaftem Beifall ausgenommenen Rede das Ergebnis der Konferenz in vier ausgesprochene Wahrheiten zusammen. Die gesamte Verschuldung der Länder sei zu groß im Verhältnis zu ihrer produktiven Kraft. Es bleibe nur der Weg übrig, der von den einzelnen Wirtschaftsobjekten stets beschritten werde, wenn ihre Verschulduna die produktiven Kräfte übersteige, nämlich der Weg der Sanie- runa und des Schuldenabbaues. Somit sollte jedes Land, das Zahlungen zu empfangen wünscht, den Schuldnern solche Erleichterungen der Einsuhr gewähren, die es ihnen ermöglichen, den geschuldeten Betrag ohne willkür- ; ließe Erhöhung zu leisten. Die Wirtschaft könne erst wiedergestellt werden, wenn ein imvonderabiler Wert wieder gewonnen ist, nämlich das wechselseitige Vertrauen. Das Vertrauen kann aber nur wiederkehren, wenn die Welt im wahren Frieden lebt. Der heutige Zustand der Welt sei nicht Frieden, sondern ein Zustand, der einem Kriege ähnlich ist. Jedenfalls sei es kein vollkommener Friede. Nur durch das Zusammenwirken aller in den ökonomischen und Weltproblemen könne eine neue Bewegung herbeigeführt werden. Das erste Opfer hierzu wird in dem allgemeinen Abbau deS Berschul- -UAgskreises zu suchen sein. Das weitere Opfer besteht in der gemeinsamen Aufbringung großer neuer Mittel für den Wiederaufbau. Dies sei auf dem Wege allgemeiner und wechselseitiger Kredite, es sei auch auf anderen Wegen möglich, deren Erörterung zu weit führen würde. Daß die Konferenz zur Erörterung dieser Fragen geführt habe, fei eine Tatsache, die in der Geschichte Europas unvergessen sein wird. Ein weiteres historisches Ergebnis der Konferenz erblickt die deutsche Delegation in der Annäherung des großen, schwer erkrankten russischen Volkes an den Geist der westlichen Nationen. Durch manche Aussprache hat Deutschland sich bemüht, zu der Annäherung der beiderseitigen Gesichisvunkte bei- - zuiragen. Deutschland hofft, durch Fortsetzung der beiderseitigen Besprechungen das Werk des Friedens zwischen Ost und West zu fördern.
. r Hierauf machte Tschitscherin einige Anmerkungen zu der russischen Aenderung gegenüber dem Bericht der
Wirtschaftskommission. -
Tann wurden die Beschlüsse der WirlschafMominis- ston, ö. h. Punkt 2 der Tagesordnung, angenommen.
Der Präsident der ersten Kommission Schanzer erstattete sodann Bericht über die Beschlüsse dieser Kommission bezüglich der Verweisung der Verhandlungen mit den Russen nach dem Haag.
Als erster Redner in der Diskussion über den Be-
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Als erster Delegierter der verschiedenen Staaten, d für die Verhandlungen in Betracht kommen, erklärte Tschitscherin namens der russischen Delegation, daß die russische Deleaation unter Ausrcchterhaltuna der bereits in der Kommissionssitzung aeäutzerten Reserven die sechs ■ Klauseln der Resolution annehmc.
Es folgen die Annahmeerklärungen sämtliche in Be- tradn kommenden Länder, auch Frankreichs und Bel-
giens.
Hierauf ergriff unter allgemeiner Spannung der ge- famteu Delegationen Llond George das Wort zu einer großen Schlußrede. Er führte aus: Wir hatten hier nicht nur gutes Wetter, wir hatten auch Unwetter utiß Sturm, aber heute endet alles unter wolkenlosem Himmel. 3(lie Steten Wetter sind notwendig, wenn es eine gute Ernte geben soll und die Genueser Ernte ist gut. Schon allem die Arbeit der dritten Kommission bildet eine ausreichende Rechtfertigung für die Konferenz. Ein ieder von uns muß bei seiner Heimkehr denen, die die Geschäfte ihres Landes leiten, davon Kenntnis geben und dadurch die wirtschaftlichen Bedingungen in Europa zum Wie- ' - ■ ~ urkliche, ich will nicht sagen
deraufbau herstellen. Das w.--------
Interesse, aber wirklich aufregende Moment der-Konferenz konzentrierte sich auf die andere« Fraae. die Beziehungen Rußlands zn der übrigen Welt. <>um ersten Male hat Europa diesen Schwierigkeiten ins Auge gesehen und ist nicht zurückgewichen. Wir haben bmchlos- sen, damit fortzufahren. Das ist die ermutmendlte Entscheidung dieser Konferenz. Wir sind nicht so weit gekommen. wie die größten Oviimisten erwarteten, aber wir sind weiter als die Zweifler hofften und aßntcu. In diesem Zusammenhang möchte ich ein Wort über das russische Memorandum sagen. Ich will nicht die Streitigkeiten verlängern, ich weiß nicht, welche Wirkungen das Memorandum tu Rußland hatte, aber ich weiß, daß diese Wirkuua außerhalb Rußlands verhängnisvoll war. Es ruft eine Reaktion gegen den Wunsch meiner Regierung hervor und wenn es das letzte Wort der rnsfnchcn Regierung sein sollte, so würde ich an den Aussichten der Haager Beratungen verzweifeln Wenn Rußland Hilfe erhalten will, darf es nicht die Gefühle oder, wie es andere nennen, die Vorurteile der Welt verletzen. Welches sind die Vorurteile? Das ist erstens, das, wir in Westeuropa für gelieferte Waren Bezaylung erstal- tcu, das zweite ist. daß wir erwarten, daß das geliehene Geld zurückgegeben wird, daß wir jemand, dem wir bereits Geld geliehen haben und der um weiteres Geld -ttet, fragen: Wollen Sie Ihre Schulden bezahlen? Wenn er erwidert: Nein, es ist mein Grundsatz, nichts curiickzuzahlen, so verbietet sich für die westliche Anschauung, diesem Jemand neues Geld zu leihen. Diese Vorurteile sind ein altes Erbteil der Menschheit, das sich nicht ausrotten läßt. Wir haben den.^riedenspakr unterzeichnet. Es ist zwar ein provisorischer Pakt. Wird er nur für Monate Geltuna haben'? Nein, er ist mehr
als dies. Wrr haben uns zu dem Friedenszustand unter den nch vergletchenden Nationen entschlossen. Wir haben aus dieser Konferenz durch den Pakt, den wir heute an- genommen haben, uns dem Zepter des Friedens in Ehrfurcht gebeugt und dem Frieden gehuldigt.
Barthou, der nach Lloyd George das Wort ergriff, führte aus: Wrr haben unsere Aufgabe erfüllt, aber die gefaßten Beschlüsse werden nichts als Worte sein, wen» die Regierungen nicht die Absicht haben, aus den Worten Realitäten zu machen. Ich bin in noch schwierigerer Lage als Lloyd George. Ich fand nrich zu offizwsen langwierigen Besprechungen mit der russischen Delegation bereit, um so durch einen Willensakt die Loyalität der französischen Regierung festzustellen. Später sind d,e,e Besprechungen abgebrochen worden. Die Stunde ist noch nicht gekommen, die Verantwortung festzustellen. Wenn ein Redner gesagt hat, die Genueser Konferenz bedeute eine Etappe, so ist damit gleic' ' ' ' * man für einige Augenblicke anders kommt nur darauf an, daß wir von dem Willen zum Vorwärtskommen beseelt sind. Der Außenminister der deutschen Republik mag sich beruhigen. Ich überbringe ihm noch einmal das Wort Frankreichs und erkläre vor den 33 hier vereinigten Staaten, daß Frankreich, das den Krieg nicht gewollt, glühend und leidenschaftlich den Frieden will.
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Jm Verlaufe einer Reihe von Schlußworten der verfchiedenen Delegationen bemerkte Tschitscherin, man könne nicht verhehlen, Satz die Konferenz nicht in allen Punkten dem in der Eröffnungssitzung verkündeten Grundsatz „Keine Sieger, keine Besiegten" entsprochen hätte, wie auch die praktischen Erfolge der Konferenz nicht ganz den großen Hoffnungen der sich nach Frieden
gen würden das
sehnenden Völker entsprochen hätten. Zu den Ausführungen Lloyd Georges über die Kluft zwischen der westlichen und der russischen Auffassunq über das Eigentum erklärte Tschitscherin, diese Ausführnnc
russische Volk ebensowenig bekehren, wie die weißen Truppen es vermocht hätten, die verschiedentlich in Rußland eingefallen feien. Trotzdem aber hält die russische Delegation an ihrem aufrichtigen VersöhnungsWillen fest.
Eine Unterredung mit dem Reichskanzler.
$■>#Ein Mitarbeiter der „V. 8" hatte Gelegenheit, mit dem Reichskanzler Dr. Wirth vor seiner Abreise aus Genua zu sprechen. Auf die Frage des Pressevertreters an den Reichskanzler: „Wie ist Ihre Ansicht über die Haager Konferenz?" antwortete Dr. Wirth: „Wir sind offiziell nicht daran beteiligt. Wir können aber im In- teresse Europas nur wünschen, daß eine Einigung rasch zustande kommt, die es Rußland ermöglichen würde, Rolle bleibt dieselbe.
- wir es in Genua getan hadert, tÄ'eröew rvW-E'aUch ... Zukunft tun. Wir werden jedem, der unsern Rat benötigt, diesen geben. Wir haben es in Genua bewiesen, daß wir in diesem Sinne nützlich gewirkt haben." Frage: „Wie ist Ihre Ansicht über die Ergebniste in Genua?" Antwort: „Im italienischen Museum sind Torsos zu sehen, aber es ist Pflicht, den Genueser Torso, denn das ist die Konferenz, baldigst zu ergänzen, und ihm ins- befondere Arme und Beine zu geben. Für den Wieder- anfban Europas sind in Genua wertvolle theoretische Leitsätze gefuuden worden, die in finanzieller und wirt- schosilicher Hinsicht vervollkommnet werden müssen. Nun müssen sie aber auch politische Gestalt annehmen, und das wird wesentlich davon abhänaen, ob nach dem 31. Mai rohe Gewalt oder Berständigungswillen herrschen soll." Frage: „Was wird die künftige Politik der deni- schen Regierung nach Geuua sein?" Antwort: „Wir werden dieselben Linien einhalten, die wir bisher gegangen sind, und wir werden tun, was möglich ist. Unvernünftiges von uns verlangen, heißt den Untergang Europas beginnen."
Die Abreise aus Genua.
e-r Genua. (B. T.) Sonnabend morgen 9,30 Uhr sind Reichskanzler Dr. Wirth und der Zlutzenminister Dr. Rathenau mit den übrigen Mietgliedern der deutschen Delegationen von Genna abgefahren. Am Bahnhof waren der italienische Ministerpräsidecit de Facta und der italienische Außenminister Schanzer, ferner der Bürgermeister von Genna und andere italienische Herren anwesend. Die Verabschiedung war sehr herzlich. Die deutsche Kolonie in Genua, mit der der Reichskanzler- in vielfacher Berührung stand, war zahlreich vertreten. Auch in Mailand wird die deutsche Kolonie am Bahnhof erscheinen, um die deutschen Delegierten zu begrüße». Der Sonderzug der deutschen Delegation trifft am Sonntag abend um 6 Uhr in Berlin ein.
»^ Basel. (S. C.) Die „Basier Nachrichten" melden aus Genua: Zu der um 1,25 Uhr mittags erfolgten Abreise Lloyd Georges war Barthou mit der frauzösischen Delegation am Bahnhof erschienen. Barihoit unterhielt sich über eine Bicrtelstnnde mit Lloyd George. Der Abschied beider Staatsmänner war ein ««gemein herzlicher, was alle Umstehenden wahrnehmen konnten. Lloyd George rief noch Barthou aus dem offenen Wagen- fettster zu, während der Zug bereits die Halle verließ: „Auf Wiederseheu im Haag!"
Llond George lehnt Barthons Einladung ab.
»^-Zürrch. (S. C.) Die „Neue Züricher Zeitung" meldet aus Genua: Barthon hat Lloyd George einge- laden, eins seiner Rückkehr nach England in Paris Ans- cnthalt zu nehmerr. Die Einladung ist von Lloyd George unter Berufung auf die Dringlichkeit seiner sofortigen Rückkehr nach London abgeichnt worden. Es ist wahr- frtKitilirt), daß Poincaree Lloyd George bei seiner Durchfahrt in Frankreich begrüßen wird.
Um das russische Geschäft.
** Rom. (F. Z.) Schanzer bleibt noch einige Tage in Genua, um mit Russen und Bulgaren Handelsabkommen abzuschließen oder wenigstens vorzubereiteir. Italien erstrebt u. a. landwirtschaftliche Konzessionen in Süd. ruvlanö an und plant seine Schisfahrtsverbindungen nach dem Schwarzen Meer zu verbessern.
Die Auleihefrage.
Basel. (S. C.) Die „Basler Nachrichten" melden aus Genua: öe Facta hat-am Freitag den Deutschen die Unterstützung der Kreditaktion seitens Italiens zugesagt.
Hermes schlägt neue Zugeständnisse vor.
** Berlin. (S. C.) Das Reichskabinett ist zusammen, getreten, um zu der neuen Anregung Dr. Hermes', weitere Zugeständnisse an die Reparationskommisuvn zu» machen, Stellung zu nehmen. Außer einer Verschärfung! der Zwangsauleihe schlägt der Bericht Dr. Hermes' eins freiwillige Kontrollmatznahme für die weitere Notenausgabe vor. Die Beratungen tut Reichskabinett werden auch Sonnabend fortdauern. Der Bericht von Dr, Hermes soll übrigens bestätigen, daß die bisherigem Vorschläge von der Repararionskommissio» für nicht weitgehend genug angesehen werden.
Die Pariser Verhandlungen.
w- London. Französische Meldungen, nach denen Fi- nanzminister Dr. Hermes feste Vorschläge gemacht habe, dre der WiederHerstellungsausschuß für ganz ungenügend erklärte, fodaß die Verhandlungen auf einen toten Punkt angelangt seien, werden hier als irreleätend bezeichnet. Die Verhandlungen seien nach gar nicht soweit gedrehem — Die „Daily Mail" druckte Sonnabend von neuem in großer Aufmachung die Meldung des „Eclair" über einen deutsch-russischen Militär-vertrag ab mit dem Zusatz, trotz Berliner und Moskauer Sl£^ lcugnungen werde angenommen, daß er echt sei.
6* Parts. (L. A.) Der „Petit Parisien" schreibt, daß entgegen anders lautenden Meldungen bis jetzt noch nichts über die deutsche Revarationsanleihe beschlossen worden sei. Das Komitee Morgan werde seine erste Sitzung am 24. Mai anstatt, wie erst vorgesehen war, am 23. Mai abhalten. Es wäre zu wünschen, daß noch vor dem 31. Mai ein Beschluß gefaßt würde.
Frankreichs Bormarschpläue.
»-«Paris. (F. G. Aü Poincaree erklärte am Freitag abend einem Pressevertreter: Die Erklärungen Cham- berlains tut Unterhause, daß Frankreich ein für allemal auf alle Sonderaktionen gegen Deutschland verzichtet habe, beruhe auf falscher Auslegung der Eröffnungen Millerands vom Frühjahr 1920. Millerand habe nach nur int Einverständnis mit den Verbündeten Vorgehen werde. Frankreich habe niemals auf das Recht zu Son- SeraMonen verzichtet, das der Artikel 18, Anlage 2. Teil 8, des Versailler Vertrages den Regierunaen gebe, und fern französischer Minister würde ohne Zustimmung des Parlaments auf ein vertraglich verbürgtes Recht Frankreichs gültia Verzicht leisten. Die französische Reaie- rung verharre bei der in der Rede von Bar-le-Tnc betonten Auffassnng, daß Frankreich besonders gegen Deutschland vorgehen würde, fMs die Verbündeten nach etwaigen Mitteilungen des Reparationsausschusses über eine Vertragsverletzung durch Deutschland sich nicht üäer etne gemeinsame Maßnahme einiqen sollten. Der Miat- sterpräsident fügte hinzu, er halte die erneute Bcionuug der französischen Auffassung für notwendig für den Fall, daß die irreführende Ausleguna Deutschland zum Widerstand ermutigen sollte und der Konflikt, den man zu verhüten hoffe, auf diese Weise plötzlich herbeigeführt werden könnte.
Morgans Anleiheplan.
»^-Philadelphia Public Leader" erfährt von aurerika- nischer Seite zu dem Morganschen Anleiheplan, daß die Führer der britischen Finanzkreise die Aufforderung Ä- halten hätten, die Vorschläge zu prüfen und zu Beurteilen, die den Hauptinhalt der Borschläge enthalten, die ätzor- gan der Pariser Bersaminlung unterbreiten wird. 1. Die Vorschläge gehen dahin, daß die deutsche Anleihe vou einer Modifizierung der deutsche« Reparationen begleitet sein müsse, sodaß der zu zahlende Betrag eine Höhe erhält, die in der festgesetzten Zeit in der Tat zn- rückgezahlt werden könne: 2. daß die zu leistende deutsche Anleihe ein Vorrecht vor den Sleparationsfordernuge» erhält, wodurch die qauze Fraae erledigt werden wurde, wie diese Anleihe zu den Repnraiionsfordcrnngen sieht. Dadurch würde eine weitere Sicherheit und ein neu^cr Anreiz für die Ausgabe geschossen werden: 3. der Betrag der Anleihe soll in gewissen Grenzen größer sein als die Sunnne, die zur Garantie der restlosen Rc ra- tionszahlungen benötigt wird, die während der nächsten drei bis fünf Jahre zu leisten sind. Der Restbetrag wird zur Stabilisierung des deutschen Finanzwesens verwendet werden, zur Einschränkuna der Papiergeld- zirkulation mrd für Wkcüeranfbanarbeiten.
Morgan in England.
e-t London. (L. A.i Morgarr ist mit dem Dampfer „Olympic" in Sonthamptml eingetroffen.
Rückgang der Anslandsansträge.
»-»Berlin. (S. C.) Der Verband der Berliner In dustriellen gibt in einer Mitteilung an die Betriebsräte den Rückgang der Auslandsanträge in einem sort- fchreitLndcn Umfang bekannt. Jedoch sollen Arbeiter- entlaffungeit vorerst nicht vorgenommen werden.