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Hersfelöer Tageblatt Hersfel-er Kreisblatt" Mtlicher Mmzeiger für den Kreis Hersftl-

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Nv. 122

Freitag, bo 26. Mai

1922

Einigung in der En(|djiidigungs|rage.

5 ** Die amtlichen Stellen und die Presse in Paris ve- Kätiaen die Meldnng derChicago Tribune", daß eine Einigung zwischen Hermes und der Reparationskom- MiMou zustande gekommen ist. Auf welche Punkte man sich geeinigt hat, ist «och nicht bekannt. Die Mission Dr. Hermes ist damit vorläufig abgeschlosien. Er wird Wahrscheinlich Mittwoch aveud «ach Berlin zurückkehren.

Nach einer weiteren Meldung wird Dr. Hermes Mittwoch abend um 7 Uhr mit dem Berliner Extrazug zurückkehren uW noch Donnerstag abend dem Kabinett über seine VerhaWlungen berichten. Eine frühere Rück­kehr ist unmöglich, weil der in London weilende englische Vertreter in der Reparattonskommission, Sir Bradbury, erst Mittwoch in Paris zurückerwartet wird und Mini­ster Hermes mit ihm noch eine Rücksprache wünscht. Eine Rückkehr Minister Hermes' nach Paris scheint zunächst Richt in Aussicht genommen zu sein. Die auf die Note der Reparationskommtssion bis zum 31. Mai uotweudige Antwort wird wahrscheinlich von Berlin aus der Repa- Hcationskommission übermittelt werden. Ueber die wich- Agsten Fragen besteht bereits berechtigte Hoffnung auf Einigung.

Vorläufige Entscheidung der Reparationskommission.

»-»Berlin. (S. 6.) Von Dr. Hermes ist aus Paris die Nachricht eingegangen, daß die Reparationskommis- Pon eine vorläufige Entscheidung über die deutschen Vorschläge am Donnerstag zustellen wolle. Sofern die ^Voraussetzungen zutreffen, werde die Reparationskom- Mission nicht die Beschlüsse der Finanzmänner abwarten.

Reue Instruktionen an Hermes.

C u^Verliu. (F.33 In der Sitzung'des Reichskabinetts Am Dienstag, in der die Beratungen der Regierung vor der gfückkehr Dr. Hermes' einstweilen beendet wurden, ist noch beschlosien worden, dem Reichsfinanzminister Nach Paris telegraphisch neue Instruktionen für die letz­ten Verbairölungen vor seiner Abreise zu erteilen.

Deutschland kann nicht alle Kriegskosten bezahlen.

Ueber das Verhältnis zwischen England und Frank- lpeich sagte Bonar Law auf einem Bankett im Viktona- tHotel in London: Ein Lockern der Bande, die England kund Frankreich seit dem Kriege verknüpften, würde ein Unglück sein. Was die Reparationsfrage änbelange, so -sei er auch der Meinung, daß Deutschland bezahlen müsse, Mas es bezahlen könne. Aber daß Deutschland alle Kriegskosten bezahlen könne, sei eine Unmöglichkeit.

»^NeWm W7 W Äns Paris wird gemeldet: Die Vorbesprechung des Finanzausschusses hat programmge­mäß am Dienstag mittaa 1 Uhr begonnen. Der Belgier Delacrotx hielt eine Begrüßungsansprache an die Ver­treter der fünf erschienenen Mächte, in der er von der Solidarität aller europäischen Staaten sprach und weiter »versicherte, die Durchführung der Reparationsbestimmun- gen des Versailler Vertrages sei eine der vauptbedin- anngen für den Wiederaufbau Europas. Der Geist der Einigkett, so schloß er, werde zum Erfolg führen, denn der Wiederaufbau Belgiens, Frankreichs uW Deutsch­lands ist eine Forderung der ganzen Welt. Nach der Rede Delacroix' sprach der englische Vertreter Kinder- Srey. Morgan wohnte der Vorbesprechung nicht bei, da er noch nicht in Paris eingetroffen war. Er wird aber, demMatin" zufolge, an der ersten Plenarsitzung teil- Mhmen, die am Mittwoch beginnen soll.

Frankreichs verbrieftes Recht.

vlge, an der ersten Plenarsitzung teil- tttvoch beginnen soll.

»^-Geuf. (S. 63 Vor Zusammentritt der französischen Kammer ist der Finanzausschuß der Kammer zusammen­getreten, um den zweiten Nachtragsetat zu verabschredeu. LautTemps" erklärte der Finanzminister de Lasteyrie, daß der Stand der Reparattonsverhandlungen für Frankreich weder günstta noch ungünstig sein könne, da Frankreich ein verbrieftes Recht habe, von dem es nie­mals abgehen würde. Die Reparationsfragen, soweit Forderungen bis 31. Mai fällig seien, hängen nur inso­weit mit der internationalen Finanzbesprechung zusam­men, als die deutsche Zahlungsunfühigkeit nachgewiesen werden müsse. Das sei bisher nicht geschehen.

Frankreich besteht auf dem Schein.

»-»Basel. (S. 6.) DieBasier Nachrichten" melden aus Paris: In der Mittwoch-Sitzung der Finanzkon- S erwartet man noch keine Klärung ,und feine eidung, wohl aber eine praktische Erklärung Mor- ftzans. Die hoffnungsfreudige Stimmung der letzten Tage wird stark beeinträchtigt durch eine Havas-Note vom Dienstag, wonach der französische Vertreter in der Finanzkommission die strikte Weisung erhalten habe, Zugeständnisie hinsichtlich einer Verzichtleisinng Frank­reichs auf Rechte des Versailler Vertrages abzulehnen.

Die Zusammensetzung des Anleih^komitecs.

04 Paris. (F. 33 Am Mittwoch vormittag tritt in Pa- tris das Anleihekonritee zusammen, das die Reparations- kmnmffsion eingesetzt hat, um über die Bedingungen zu beraten, nach denen eine Anleihe für Deutschland auf dem internationalen Handelsmarkt zu erlangen ist. Das Komitee setzt sich zusammen aus Vertretern alliierter und neutraler Staaten. Erster Vorsitzender ist der bei« S Delegierte im Reparationsausschuv Delacrotx.

rdem gehören dem Komitee an für Japan Sekiba, den Finanzsachverständiger bei der Reparatiouskommis- non fiix England ist, Sir Robert Kinderbrey von der Bank von England, Direktor Jean von der Union, Pa­pisten für Frankreich und Morgan für Amerika, Vissertna für Holland und als Vertreter Deutschlands der Direktor

.... ......_________________ ___________cher Sitzung der Reichswirtschaf

der deutschen Bank, Staatssekretär Bergmann^ Das So?.......die Verhandlungen in Geima.

mitee befaßt sich zurzeit mit den Bmberatungen, von de­nen man annimmt, daß sie vielleicht lärrgevo 3eit in An­spruch nehmen werden.

Morgan in Paris.

»-»-Morgan ist Dienstag abend in Paris eingetroffen. Die erste Sitzung der Bankierkonferenz wird Mittwoch vormittag 11 Uhr stattfinden.

Londoner Wette«.

»-* Rotterdam. (S. C.)Courant meldet aus London: Bet Lloyds in London haben die üblichen Wetten über den Ausgang der Pariser Finanzkonferenz begonnen. Die Wetten standen für eine Reparationsanleihe an Deutschland bisher 5 gegen 7.

Französische Truppenbewegungen.

»-»Berlin. (S. 63 Aus Mainz wird genreldet, daß sich Noch immer kein Nachlassen der französischen militärischen Vorbereitungen zeigt. In Mainz sind im Laufe der letz­ten 8 Tage Wer 2000 neue afrikanische Truppen einge­rückt. Mannheim, Pirmasens, Neustadt und Ludwigsha- fen sind mit französischer Artillerie belegt worden. In Mainz werden Tagesurlaube an Offiziere in das unbe­setzte Gebiet (Homburg, Frankfurt usw., schon seit dem 15. Mai nicht mehr ausgegeben.

Aeverganssvorbereitungen In Overschlesi^en. t» Aus Eisenbahnerkreisen erfährt dieOberschlesische Volksstimme", daß vom 10. Juni an Eisenbahnwagen zum Abtransport der französischen Truppen aus Ober­schlesien angefordert worden sind. Der Abtransport soll so beschlevmgi werken, daß er bis zum 35. Juni durch- geführt ist.

Wie D'fKauow. Biß* meldet, sind die Ueberlei- tungsverhandlungen in Oberschlesien so weit fortgeschrit­ten, daß der Zeitpunkt der Uebergabe, die sich strichweise vollziehen wird, nunmehr festgesetzt werden kann, wenn keinerlei unvorhergesehene Störungen eintreten. Die Uebergabe wird demnach Mitte Juni beginnen «nd Ende Juni beendet sein. Voraussichtlich am ersten Tage der UebergWe wird das Eisenbahnwesen Poluisch-Ober- schlesteus in polnische Verwaltung übergeleitet werden. An diesem Tage tritt nach einer Bekanntmachung der Ei- senbahnöirektionen der neue endgültige Fahrplan in Kraft. Ueber die Regelung des Eisenbahnverkehrs über die neue Grenze während der Uebergabezeit schweben noch Verhandlungen. Am gleichen Tage beginnt der Einmarsch des polnischen Militärs in den polnischen, deutscher Reichswehr in den deutschen Teil des Landes. Polizeikräfte folgen unmittelbar. Die vorläufige Ueber- leitung der Verwaltung. ,wir^j

tungskommissare, auf deutscher Seite der jetzige Katto- witzer Landrat Dr. Schwende, auf volnischer Seite der frühere Minister Seyda, wid mindestens noch ein Jahr, wenn nicht länger dauern. Landrat Dr. Schwende wird seinen Sitz in Beuchen, Seyda den seinigen in Kattowitz nehmen.

Nach einer neuen polnischen Meldung wird die pol­nische Regierung für die Uebernahme der Zivilverwal- tung Polnisch-Oberschlestens einen mit weiten Vollmach­ten ausgestatteten Kommissar ernennen bis zur Einset­zung einer Staatsverwaltung. Als Kandidat für diesen Posten ist Hinze aus Posen in Aussicht genommen.

Der Kampf gegen die Schuldlüge.

Die deutschnationale Fraktion des Reichstages hat eine Interpellation eingebracht, die auf Grund der Er­gebnisse des Prozesses Fechendach folgende Fragen an die Reichsregierung stellt: Ist die Regierung bereit, 1. das durch den Prozeß gelieferte Material den beteiligten Staaten mitzuteilen, 2. die deutschen Archive des Aus­wärtigen Amtes, aus denen sich unsere Nichtschuld zwei- P onet ergibt, zu öffne und von dem Feindbund die Oeffnung seiner Archive zu fordern, 3. dem Ausland ge­genüber sowie auch gegenüber den in diesem Jahre zu ^rwo?tenden zahlreichen Ausländern, die Deutschland be­suchen werden, eine wirksame Propaganda behufs Auf­klärung der Kriegsschuld zu treiben, 4. gestützt auf das amtliche Material von dem Feindbuno die Revision des Friedensvertrages von Versailles zu forkern?

In Halle fanden gleichzeitig in fünf der größten Säle Masseuversammlunge« von allen Schichten der Bevölke­rung, wirtschaftlichen Verbänden, Gewerkschaften, In­nungen, Angestellten und Beamten statt, in denen eine Resolution gegen die Lüge von der Alleinschuld Deutsch­lands am Kriege angenommen wurde. Die Beteiligung war so groß, daß die Polizei schon vor Beginn die Säle schließen mußte.

Die Berliner Kavinettsberatunge«.

»w-Das Reichskabinett hat am Dienstag fast den ganzen Tag über die am Montag abgebrochenen Beratungen über die Genueser Konferenz und über die Entschädi- gungsangelegenheit fortgesetzt. Die Nachmittagssitzung ging erst gegen 8% Uhr zu Ende. Ueber ihr Ergebnis verlautet nichts. Es wird auch kein amtlicher Bericht über den Verlauf der bisherigen Besprechungen ausge- geben werden. Dies bestätigt die Annahme, daß ein ab- schließendes Ergebnis nicht eher erwartet werden kann, bis Dr. Hermes Wer seine Pariser Verhandlungen und Eindrücke Bericht erstattet hat. Da er erst am Donners­tag in Berlin eintrifft, werden die Beratungen solange ansgesetzt. Es findet infolgedessen am Mittwoch keine Kabinettssitzung statt.

Berichterstattung über Genua.

»-» Berlin. (F. 83 Im Bolkswirtschaftsausschutz des

Rededuell Tardieu-Poincaree.

N* In der Genua-Debatte in der französischen Kamm«? beschuldigte Tardieu die französische Polttik, in Genf alle Gelegenheit versävmt zu haben. Nach dem Vertrag von Rapallo wäre Frankreich frei gewesen. Poiucaree: Es ist auch heute noch frei. Tardieu: Aber es geht nach dem Haag, um Genua fortzusetzen. Poiucaree:Nur mit dem Willen des Parlaments." Tardieu verkündete die Thesen, die seiner Meinung nach in Genua hätten ver­wirklicht werden sollen. Frankreich müßte geltend ntatSen, daß von ihm Nachgeben gegenüber DeutschlaW verlangt werde, während hingegen Amerika und Eng- lmrö von Frankreich die Bezahlung der Kriegsschulden verlangten. Poi«caree: All das ist gesagt worden. Bro- schtrren in diesem Sinne wurden zu TauseWen von Exemplaren verteilt.

Die Bezugspreise der Zeitungen steigen weiter, da der Papterpreis fortgesetzt in die Höhe geht. DasB. T." kostet vom 1. Juni ab monatlich 52 Mark, vom 1. JM 70 Mark, dieMagdeb. Zeitung" 42 bezw. 50 Mark. Täg­lich erscheinende Lokalblätter erhöhen ihre Preise in Zerbst auf 26 bezw. 36 Mark, in Dessau 30 bezw. 42 Mark.

Au Stelle des bisherigen Reichs- u«d Staatskom- «isiars für das Memelgebiet, Graf Lambsdorf, ist der Regierungspräsident Dr. Rosencranz zum Reichs- uW Staatskommissar für die Ueberleitung bestellt worden.

Der diesjährige Delegiertentag der Vereiuigteu Ver­bände heimattreuer Oberschlesier findet vom 27. bis 29. Mai im Rathause in Nürnberg statt.

Einen Protest gegen das Treibe« des Hochverräters Smeets veröffentlicht die Aachener Bürgerschaft.

e-$ Die Sitzung der Londoner, Wiener und Moskauer Juternattonale, die am Dienstag in Berlin im Reichs­tag stattsaW, endete damit, daß der eingeleitete Berstän- digungsversuch ergebnislos abgebrochen wurde.

Ein Waldbrand vernichtete auf neubelgischem Ge­biet 2000 bis 3000 Morgen Waldbestandes.

Exkaiserin Zita ist in Mailand eingetroffen.

In Rostow a. Do» wurde der Erzbischof Arsenij we­gen sowjeffeindlicher Agitatton uW WiderstaWes bei der Enteignung der Kirchenschätze verhaftet.

Die griechische Kammer stimmte mit 201 gegen 30 Stimmen einem Vertrauensvotum für das neue Mi­nisterium Gunaris zu.

WienBerlin.

^ßMM>wm in lui«MM KSMK ©Wer fregefffert in Berlin zum edlen Wettkampf empfangen wurden, war das nicht nur ein Zeichen treuer Sängerbrriöerlichkeit, sondern es war ein polittscher Akt. Das besetzte West- öentfdManb, das deutsche Volk am Rhein, gab offen vor aller Welt fund, daß es fest uW treu für immerdar zum deutschen Vaterland hallen wolle.

Und als jetzt die Wiener Sänger in den AWalter Bahnhof in Berlin einfuhren, da wurden sie mit auf­richtiger Herzlichkeit nicht nur von ihren Berliner Brü- rern, sondern von Alldeutschland empfangen. Das war auch nicht bloß sangesbrüderliche Fremidschast, soWeru das waren großdeuffche Ovationen. Wien gehört zu Berlin, Altösterreich zu Reichsdeutschland. Ungeschminkt wurde dieses Bekentttnis von den Vertretern der Reichs- hauptstadt und des Reiches ausgesprochen. Oesterrei- Hische Hand legte sich in deuffche, und dieses Bündnis, das fett des großen Bismarcks Zeiten nach schwerer Enffcheitzung durch Blut uW Eisen ein untrennbares geworden ist, wird keine Macht der Welt wieder trennen, auch nicht feindselige Diktate. Die Not der beiden starmn- verroanbten Völker schmiedet den BuW zwischen Reichs- deutschland uW Altösterreich noch viel fester zusammen.

Das Friedensdiktat hat trotz des Selbstbesttmmunas- rechtes, das der Schmachvertrag von Versarlles allen Völ­kern und auch Deutschland zugestand, das Band zwischen Wien und Berlin zerreißen wollen. Herzensbande aber kann keine Macht der Erde zerschneiden, auch französische hysterische Brutalität nicht. Oeffen sprachen es Loebe, Küster und Severing den Wiener Sängern gegenüber aus, daß Deutschland trotz alledem und alledem trotz Seindesdiktat und Franzosenhaß die Vereinigung esterreichs mit Deutschland, und zwar die volle poli. lische und staatsrechtliche anstrebe.Wo Deuffche und Oesterreicher zusammentreffen," so rief der Reichsutt- nister Küster aus,da steht zwischen ihnen ein gebeugtes Recht ein gebrochenes Versprechen. Wir haben Waf­fenstillstand geschlossen auf ein ganz bestimmtes Pro- gramm. Dieses Programm ist schwarz auf weiß unter­schrieben von uns auf der einen Seite, von Wilson, Lloyd George, Clemenceau uW Orlando auf der anderen Seite. In diesem Programm stand klar, fest das Recht der Selbstbestiummng." Das war ein herzhaftes deut- Wes Bekermtnis von politischer Tribüne hinaus in alle Welt gesprochen.Reden wir von diesem Rechte, bis zu jenem Tage ich sage nichts von ihm als: möge er. bald kommen)"

Das Lied bindet die Geister und Seelen und fesselt sie eng miteinander zusammen. Deutschland, vom Rhein bis zur Donau, ist die Wiege des Liedes. Aus setneuff Boden sind die größten Tondichter erstanden von Se­bastian Bach bis Beethoven und Wagner. Die Musiv ist einer der größten Kulturfaktoren, uW gerade durch ihre Siege im Reiche der Melodien beweisen Deutschland und Deutschösterreich, daß sie an der Spitze -ex Kultur» Völker mit marschieren.

Der Reichspräsident als Repräsentant des Deutz- Khen Reiches hat ebenfalls die österreichischen Brüder egrützt und ganz besonders die herzinnigen Empstn-- düngen, die das Deittschland am Rhein und das an de«