Reisfelder Tageblatt
Anzeigenpreis für die einspaltige Petitzeife oder : deren Raum 1.50 (Bark, für ansmärts 2.50 Mark, : die Reklamezeile 5.— Mk. Bei Wiederholungen Bachfafe. + Für die Sdiriftleifung verantwortlich ; Franz Funk in Bersfeld. + Fernsprecher Dr. & f
Hersfel-er Kreisblatt^
Erscheint jeden Wochentag Der Bezugspreis betrügt monatlich für Bersfeld u. durch die Post bezogen 12.00 (Dk., bei freier Zustellung ins Saus, Abholer
Mmtücher seiger für öe« Kreis Hersfelö I Bn4dru*erel 1a*BHskll^ügNed^e^^DZff*5
Nr. 133
Freitag, den S Juni
1933
f Isolierung Frankreichs.
K Erweiterung der Befugnisse der Bankierkonferenz. tz» Aus Paris wird gemeldet: In einer weiteren diesmal offiziellen Sitzung am Mittwoch vormittag, in der feie Reparationskommission über die an das Anleiheks- Mtee zn erteilende Antwort beraten hat, wurde der Text des Antwortschreibens präzisiert, worin sich Sie Meparationskommissio« zu der Frage ansspricht, ob Eine weitere Herabsetzung der deutschen Schuld in A«s- Ucht gestellt werden dürfe. Die Reparationskommission Hat sich mit drei gegen eine Stimme dahin geäußert, daß das dem Anleihekomitee erteilte Mandat erweitert werde. Die Vertreter Englands, Italiens und anch Belgiens ließen Frankreich allein. Ebenso teilte der amerikanische inoffizielle Beobachter Boyde« die fran- zösiiÄe Meinung nicht. Der französische Standpunkt geht heute dahin, daß Frankreich stch erst dann mit einer Herabietzung der deutschen Schuld einverstanden erkläre« könne, wenn Amerika ihm andererseits Kompensationen biete, d. h., wenn die Vereinigten Staaten die französische Schuld ebenso herabsetzen wie Frankreich feine Reparationsforöeruuge« Deutschland gegenüber reduziere.
*
Frankreich hat durch die am Mittwoch öffentlich zu Tage getretene Isolierung einen schweren Schlag erlitte«. Besonders die Tatsache, daß Belgien diesmal die Gefolgschaft verweigert hat, hat die französische Oef- ifentlichkeit sehr betroffen. Die Morgenblätter vom Donnerstag versuchen, den Beschluß der Reparations- kommission in Frage zu stellen, indem sie anführen, daß alle Beschlüsse der Reparationskommission gemäß dem Friedensvertrag einstimmig gefaßt werden müssen, um wirksam zu sein. Diese Behauptung entbehrt aber ie- 6er Grundlage, weil der Präsident der Reparattons- kommifsion nach der Abstimmung erklärt hat, daß der gefaßte Entscheid, obwohl er nur durch Mehrheit, nicht durch Einstimmigkeit, gefaßt worden fei, Gültigkeit habe. Es wird jetzt aber darauf hingewiesen, daß durch diesen Entscheid nach französischer Ansicht die ganze Frage des 31. Mai und auch die „Sanktions"fraae Wie-,
roh««« Morgans an Frankreich.
^Das Auleihekomitee ist Mittwoch nachmittag zusam- mengetreten, um von der Antwort der Reparations- kommtssion Kenntnis au nehmen. Es rst dann in eine Prüfung des Textes eingetreten, die aber noch nicht -;« Ende geführt worden ist. Die Verhandlungen sollen am Donnerstag fortgesetzt und abaeichlofsen werden. Mittwoch abend fand ein lebhafter Meinungsaustausch statt. Es verlautet, daß vor allem Morgan Wf eine Aufhebung des französischen Widerstandes drangt. Er soll damit gedroht haben, daß, wenn von feite« Frankreichs kein Entgegenkommen bekuirdet werde, Amerika die Mittel in der Hand habe, von Frankreich dre Rückerstattung der von ihm während des Krieges aufgenom- meuen Anleihen zu erlangen.
Deutsche Sachverständige für die Avleiheverhandlnnge«. »--Die Reichsregierung hat zur Unterstützung des deutschen Vertreters bei den Pariser Anleiheverhand- lungen sechs Sachverständige bestimmt, deren Rat te nach Bedarf eingeholt werden soll. Die Sachverständigen sind Reichsbankpräsident Havenstein, die BankrerS^ Melchior, Mtudelssohrk, Urbig sowie Louis Hagen und Geheimrat Deutsch. Dr. Melchior befindet sich bereits in' Paris. Staatssekretär Bergmann wird vermutlich Ende dieser.Woche zur Berichterstattung in Berlm ein» treffen.
Die DeutscheuvertreiSungeu in Oberschlesien.
Der polnische Terror in Oberschlesien ist nach den Pfingstfeierlagen erneut ausgebrochen. In Orzegow wurden sämtliche deutschen Arbeiter und Beamten aus den Werken getrieben und zum Teil so schwer mißhan- delt, daß sie in Lazaretten untergebracht werden mußten. Einige Familien mußten die Wohnungen sofort träumen und auf das deutschbleibende Gebiet flüchten. Die Deutschen in Grotz-Dombrowa erhielten ein Ultl- matum, bis zum 7. Juni die Wohnungen zu verlassen. Auch in Friedenshütte, Schrödergrube, Hohenlinde und Dubertushütte wurden die Deutschen zur kurzfristigen Räumung der Wohnungen aufgefordert. Die Zahl der vertriebenen Deutschen, die sich bisher in Natibor meldeten und die hauptsächlich aus den Kreisen Pletz und Mybnik stammen, beträgt rund 1000. In Rubnik wurden die Vertriebenen von der polnischen Abstimmungs- Nvlizet ihrer Habe beraubt. Das Ziel der groß organl- ffierten Vertreibungsaktion ist die Versorgung der polnischen Anwärter auf die Beamten- und Arbcitcrstellen tont Wohnungen und Möbeln. Ein polnisch gesinnter ^Gemeindcschöffe in Bogutschütz erklärte öffentlich, die Deutschen dürften nur soviel mitnehmen, wie sie im Schnupftuch tragen könnten. Eine polnische Familie aus Warschau, die in Bismarekhütte eingetroffen war, war Erstaunt, nur eine leere Wohnung zu erhalten, da ihr in Warschau eine vollständig eingerichtete Wohnung in Aussicht gestellt worden war.
Vor der Unterzeichnung der Uebcrgabcvesttmmnngen.
Wie die „Oppelner Ztg." von zuverlässiger Seite erfährt wird die Unterzeichnung der Nebergabebestim- nnungen wahrscheinlich am Dienstag nächster Woche er- ifowen worauf sofort die Bekanntgabe durch dre mter- mlliterte Kommission erfolgt und dann die im Friedens- vertrag vorgesehenen Fristen für die Räumung Ober- schleüens zu laufen beginnen. In der Setzung der interalliierten Kommission und der Bevollmächtigten Deutschlands und Polens wurde der Teil der Ueber- MbebestiumnenllM, über den ein^everstäeednis erzielt .war, endgültig festgesetzt und.paragraphiert.
Was hat der Reparationsausschuh beschlossen?
«-»Basel. (S. C.) Die „Basier Nachrichten" melden aus Paris: Am Mittwoch spät abends lag eine Havas- meldung über einen anleihefreundlichen Beschluß des Wiederherstellungsausschusses nicht vor. Die „Basler Nachrichten" glauben- daß dieser Beschluß doch etwas anders gelautet habe« müsse, als der „Temps" veröffentlichte, und daß es sich bei der „Temvs"-Meldung lediglich UM die unverbindlichen Vorbesprechungen handeln könne. Außer dem „Temps" schweigt sich die gesamte Pariser Abendpresse aus. Zur Vervollständigung und als im Widerspruch mit der „Temps"-Meldung stehend bringen die „Basler Nachrichten" eine Londoner Drahtmeldung, wonach sich die „Times" melde« lassen, auch das belgische Mitglied der Revarationskom- mission fei angewiesen worden. die Befürwortung der Anleihefraar nicht von einer Herabsetzung der deutsche« Zahlungsverpflichtungen abhängig machen zu lassen.
Die Entsendung deutscher Sachverständiger.
»-^ Berlin. (S. C.) Wie wir erfahren, hat Staatssekretär Bergmann die Bereitstellung deutscher Sachverständiger für die Pariser Finanzkonferenz in seinem letzten Bericht an die Reichsregierung angeregt. Nach Erklärungen Morgans ist anzunehmen, daß die Anleihekonfercnz vor einer Entschließung Sachverständige aus der deutschen Industrie und Finanzwirtschaft anhören wolle.
Um die Zwangsanleihe.
»--München. lS. C.) Die „München-Augsburger Abendzeitung" meldet aus Berlin: Wie wir aus parlamentarischen Kreisen erfahren, sind im Reichsfinanzmi- nistertum eine Reihe Eingaben der Industrie und Banken eingegangen gegen die offiziös angekündigte weitere Ausgestaltung der Zwangsanleihe. Die Einbringung der Vorlage im Reichstag hat sich dadurch verzögert, da infolge der letzten Zugeständnisse Hermes' in Paris eine Ergänzung der Zwangsanleihevorlage nötig geworden ist
Erhöhung der Erwerbslose«««terstützuug.
n-t- Berlin. (S, Wie
BerMer Erwerbslosen rotes bekanntgegeben wurde, werden die Unterstützugssätze für Arbeitslose am 1. Fuli erneut erhöht. Die Erhöhung soll 20 bis 25 Prozent ausmachen.
Die Uebergabe Overschlefleus.
s^-Breslau. (S. C.) Aus Warschau wird dem „Ober- schlesischen Kurier" gemeldet, daß der polnische Außenminister am Mittwoch die Erklärung im Reichstag abgegeben habe, die lokalen Unruhen in Oberschlesien würden keine Verzögerung der Ueber >.ane an Polen zur Folge haben.
Deutsche Auslaudsaufträge in der Schweiz.
«-^Zürich. (S. C.) Der „ Züricher Tagesanzeiger" meldet, daß reichsdeutsche Firmen seit einiger Zeit Verbindungen mit schweizerischen Werkstätten ausgenommen haben, um Auslandsaufträge in der Schweiz ausführen zu lasten. Fn Basel seien innerhalb vier Wochen fast 30 deutsche Aufträge zur Anmeldung gelangt, in Zürich einige 20.
Masfeuaufträge Rußlands auf Maschiue«.
»-^Berlin. lS. C.l Die Sowjetvertretung hat der Berliner Maschtneninönstrie Masfeuaufträge für Rußland erteilt. U. a. erhielt Borsig in Tegel einen Auftrag auf 500 Lokomotiven und Maschinen. Alle Aufträge sind von der Sowjetvertretung gegen Barzahlung bet Ablieferung aufgegeben worden.
Die Teuerung iu Oesterreich.
»--Wien. (S. C.) Fn Wien scheint die Teuerungswelle nach russischem Vorbild fortzuschretten. Fleisch ist auf 6500 Kronen je Kilo gestiegen. Ein sozialdemokra- tischer Antrag verlangt die Heraufsetzung des steuerfreien Eristenzminimums auf 1 Million Kronen Fah-i reseinkommem -
Die Reise Eberts «ach Münchc«.
Reichspräsident Ebert trifft, wie die „T. U." hört, am Montag, 12. Funi, früü in München ein. Am Montag wird der Reichspräsident an einem ihm M Ebreu vom bäuerischen Ministerpräsidenterr Grafen von Ler- 'chenfeld veranstalteten Frühstück teilrrehmen und der deutschen Gewerbeschau einen Besuch abstatten. AM Dienstag wird er das Walchenseewerk bet Kochel besich-
tigen. Nachmittagslee bei Ratheuau.
^Der Minister des Aeußern Dr. Walt
waren rveilen.
-tßem Dr. Walter Ratheuau batte^fUttsivoch nachmittag Einladungen zu einem Tee ergehen lassen, der im Garten des Ministeriums^ siattlanö Der Reichspräsident Ebert, der aberrds naH Freudenstadt reiste, wo er einen Kuraufenthalt nimmt, kmmw infolgedessen nur kurze Zeit an dem Nachmit- taastee teilnehmen. Von den Ministern, Staatssekretären und den höheren Beansten des Auswärtigen AmtS raren «nw erschienen, die gegenwärtig in Berlin
1 Auch Tschitscherin gehörte mit mehreren Begleitern zu den Gästen. Fürst und Fürstin Bülow dis Cben erst in Berlin eingetroffen waren, promenierten
S\Ä“S »"&«« K 600 ”cwlr,t ^ SÄ^Sc
Geora Ptichaelis, der frühere deutsche Reichs-, . IÄ. SmÄ «Ä «t tJA« ladelphia Public Ledger" Elwt schwer erkranrt.
bat deshalb seine geplante Steife nach Amerika aufgege- ben. Sobald es sein Gesundheitszustand erlaubt, wird- er nach Deutschland Aitriictfctiren. J
p Für Deutschlands Ausnahme in den VölkerbuuS. ^ ' M Prag. Fn der Mittwochsitzung der Generalver--' sammlung der internationalen Union der Bölkerligck nmröe der Antrag der Kommission, der sich für die schleunige Aufnahme Dentschlands in den Volkerbmw aus- spricht, einstimmig angenomuren. Graf Berustorff dankte für diesen Beschluß und erklärte, daß Der Eintritt Deutschlands in den Völkerbund die Wiedervereinigung' der Völker beschleunigen und fördern werde.
Der Reichskauzler auf Reise«.
»--Berlin. Wie die „Zeit" mitteilt, wird der Reichst kanzler von Konstanz nach Stuttgart und von dort nach Karlsruhe zum Besuch des württembergischen und ba-' dischen Staatspräsidenten reisen. Die Rückreise nach Berlin ist für Montag in Aussicht genommen.
Der Wiederzusamuwutritt des Reichstages.
»--Berlin. Wie die „Germania" nritteilt, ist der Zusammentritt des Reichstages nicht vor dem 30. Funi zu erwarten, da die Pariser Anleiheverhandlungen voraussichtlich nicht vor dem 30. Funi zum Abschluß kommen werden. So wird die Reichsregierung nicht in der Lage sein, vor diesem Zeitpunkt die von den Oppositionsparteien verlangte Auskunft zu geben. Die wichtigsten Verhandlungsgegenstände des Reichstages werden die ^Vorlage über die Zwangsanleihe und die Getreiöeum- ilage fein.
Die Leiden in den russischen Huugergebieten.
»--Genf. Der tschecho-slowakische Delegierte Brabec, der Vertreter Nansens in Tszheliabinsk, hat dem urter- nationalen Hilfskomitee mitgeteilt, daß die Lage in dem Hungergebieten Rußlands äußerst kritisch sei. 85 Prozent der 1300 000 Seelen umfassenden Bevölkerung leiden Hunger. Der Flecktyphus greift schnell um sich und auch die Cholerafälle seien zahlreich. Ein anderer Vertreter Nansens im Gouvernement Tszheliabinsk sei ebenfalls an Flecktyphus erkrankt. Er ersucht dringen» nur Entsendung einer neuen Hilfskommission.
Der deutsche Rhein.
iimiu —
einem Leser ein Brief zur Verfügung gestellt, den am 10. Oktober 1841 der englische Ministerpräsident Sir Robert Peel an den damaligen preußischen Gesandte« Bunsen in London gerichtet hat. Darin schreibt der englische Staatsmann u. a.:
„Fch glaube, ich beurteil- die Gefühle eines jeden Deutschen durch diejenigen, welche sich in meiner Brust (in der Brust eines Ausländers und Fremden) rege« würden, durch eine einfache Ballade, die indessen den Willen eines mächtigen Volkes zu konzentrieren toten und empathisch sagte:
„Sie solle« ihn nicht haben, Den freien, deutschen Rhein."
Sie werden ihn nicht haben, und der Schein nrtri durch ein Lied beschützt werden, wenn, wie ich hoffe, dti Gesinnungen, welche dieses Lied verkörpern, jedes denfc sche Herz durchdringen."
Der englische Staatsmann beurteilte offenbar dU rheinische Volksseele viel richtiger als die „Auch-Rhetw Länder" in L^vk-richS Sold. J
Rheinisches Treuebekenntnis zum Reich.
Fn einer feierlichen Sitzung oer Stadtverordnetea- versammlung in Honnef begrüßte der Bürgermeister dar preußischen Ministerpräsidenten Braun, indem er seine besondere Freude ausdrückte, daß Honnef die erste Stadt der Rheinprovinz fei, die den preußischen Ministerprä- sidenien in ihren Mauern empfangen könne. Namens der Provinzialverwaltung hieß als Vertreter des Ober- präsidenten Ministerialdirekwr Dr. Brandt den Ministerpräsidenten willkommem Die rheinische Bevölkerung begrüße eg„ daß der preußische Dtinffterpräsident Wert darauf lege, sich persönlich an Ort und Stelle zu unter- richtem Sie wisse genau, daß, wenn auch nicht alle ihre Wünsche ErMllung fänden, daran nicht die Regierung in Berlin schuld sei, sondern daß uns die ungünstige Finanzlage und der Versailler Friedensvertrag und das sich daraus ergebende Reparationsabkommen hindernd! im Wege ständen. Die Provinzialverrvaltung werde die Iltlwesenheit des Ministerpräsidenten berurtzar, um ihm die Wünsche und Beschwerden der rheinischen Bevölkerung vorzutragem Dr. Brandt schloß urit der Versicherung, daß hier am deutschen Rhein die Herzen für die deutsche «nd preußische Heimat ebenso heiß schlagen wie irqeudwo im Reiche. Der Bürgermeister trug dem Ministerpräsidenten die besonderen Wünsche der Stadt Honnef vor. Der Ministerpräsident darrkt für den herzlichen Empfang und betonte, er sei vor allem deshalb nach Honnef tiekommen, weil die Stadt, wenn sie auch nicht besetzt sei, doch unmittelbar unter denselben Nöten zu leiden habe, wie sie das besetzte Gebiet tragen müsse. ES sei stets sein Grundsatz gewesen, die Gemeinden wirtschaftlich so stark und kräfttg wie möglich zu machen, iveil die Stärke und die Lebensfähgkeit des ganzen Staates davon abhänge.
Die preußische Landeskirche.
Der Entwurf für die neue preußische Kirchenverfas--- sung ist jetzt von dem hierzu von der Berfasiunggeben-i den Kirchenversammlung bestellten BerfassungsausschuW ferttggestellt und veröffentlicht worden.
Nach dem Entwurf ist die Synode, also die Bertro- ttmg des Kirchenvolkes, der massgebende FEor im kirchlichen Berfassungsleben. Die Generalsynode hat das oberste Gesetzgebungsrecht und die Finanzhoheit: sie bestimmt die allgmeinen Grundsätze für die Verfassung; sie stellt auch die Mehrheit der Mitglieder des Ksirchen- rateS, der die ehemaligen Befugittise des Landesherr« misübt. Damit hängt zusanmren, daß die Gemeindeglie- ider aller SchMten der Bevölkeruua stärker als bisher