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Reisfelder Tageblatt

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Nr. 157

Freitag, den 7. Juli

1923

| " ^^ Die Folgen. i

j Rathenau hat bekanntlich den Vertrag von Rapallo mit unterschrieben, ja, er ist sogar einer seiner Väter. Db dieser Vertrag für Deutschland einen praktischen Vorteil haben wird, darüber ist man sich noch strittig.

Berefts zur selben Zeit hatten Italien und die Tschecho- Slowakei ebenfalls Sonderverträge mit Rußland in der Tafche, und auch Schweden wird Svwjetrutzland durch Vertragsabschluß wirtschaftlich näher treten. Bor allem I aber werden die Sonderverhandlungen im Haag, die namentlich zwischen England und Frankreich mit Ruß­land gepflogen werden, fchon dafür sorgen, daß Entente- macht-Politik und westlicher Kapitalismus sich auf dem neu zu erschließenden russischen Wirtschaftsmarkt ihre Sondervorteile sichern werden. Die russische Sowjet- politik ist alles, nur keine gefühlvolle, sondern sie hat kalten Verstandes nur ihre Interessen im Auge. Von JdeMsmus ist da nicht die Spur zu finden. Sie wird also auf keinen Fall Deutschland seiner schönen Augen willen Extravorteile gewähren. Aber Rathenau, mochte er nun auf dem richttgen Weg sein oder nicht, setzte alles Mögliche daran, mit Sowjetrußland in engste wirtschaft­liche Fühlung zu kommen und zu bleiben. Schon Wo­chen vor Genua hatte er mit Radek und anderen Ver­tretern Sowjetrutzlands eifrig Verhandlungen gepflo­gen, um den späteren Vertrag von Rapallo festzulegen. Eine weitere Folge seiner ausgeprägten Ostpolitik war bekanntlich der direkte Luftverkehr zwischen Königsberg und der bolschewistischen Zentrale in Moskau, indem auf Veranlassung Rathenaus die bekannte Luftfahrtge- sellfchaft, an deren Spitze die AEG stand, gegründet wurde. Und nun auf einmal ist'durch den Tod Ra­thenaus dieses normale Annäherungs- und Verkehrs­verhältnis Deutschlands mit Rußland erschüttert wor­den. Dazu kommt noch die Krankheit Lenins, die trotz aller Beschönigungsversuche eine katastrophale zu wer­den scheint. Lenin soll nämlich an Gehirnparalyse lei­den. Radek, der im Laufe der Zeit mehr und mehr in den Hintergrund geschoben worden war, tritt jetzt wie­der mehr als vorher aktiv hervor. Sein Ziel ist bekannt­lich die Bolschewisierung Deutschlands, und gerade das mrselige Attentat auf Rathenau hat ihm da günstige Perspektiven eröffnet Die geheimen Unterminierungs- 4 fräste in Deutschland haben jetzt wieder Oberwasse

n-

legenheit, um der Dik­tatur der Gewalt ungehindert Bahn zu verschaffen. Sie benutzen sie Parole:Der Feind steht rechts!" dazu, um volle Ellenbogenfreiheit zu bekommen. Es ist zu hoffen, daß nach der allzu berechtigten Erregung, ine das fluchwürdige Attentat in allen Schichten des deut­schen Volkes hervorgerufen hat, öte aber auch leider wie­der einmal die Demagogie Orgien feiern ließ, noch zur rechten Seit kühle Besonnenheit einzieht und allen par­teipolitischen Fanatismus und Haß noch rechtzeitig in feine Schranken zurückweist, ehe es zu spät ist, damit es dann nicht etwa heißt:Die ich rief die Geister, werd' ich nun nicht los." Vtdeant consulesl C. M.

en feiern ließ, noch zur

vollkommen nebensächliche ist, solange noch nicht die rett sachlichen Fragen restlos gelöst sind, die vor allem in der drei Hauptbebingungen der USPD. bestehen, nämlich unbedingter Schutz der Republik, die zehn Forderunger der Gewerkschaften mtd Radikalisierung der Arbeiter- schutzgesetzgebuna.

An einen Eintritt der Deutschen Volkspartei in di« Koalition ist also vorläufig noch nicht zu denken, denr eine Regieruna Stresemann-Breitscheidt ist gerade be- der fetzigen innerpolitischen Lage em Unding. Sollte di» nach links gerichtete erweiterte Regierungskoalition zu­stande kommen, dann würde Bet tat der bürgerliche Hebe! der kürzere und der sozialistische der bet weitem länger» sein. Was aber eine solche Kräfteverteilung nach phy­sikalischen Gesetzen bedeutet, das braucht man nicht erfi lange zu erklären, und dieses physikalische Gesetz würd« hier restlos in das politische übertragen werden müssen Daß eine soche Perspektive für Zentrum und Demokratie die in der Koalition verbleiben werden, keine rosiae ist das werden diese Parteien wohl selber am besten erkann? haben. Und zuletzt würde man doch von neuem, durck Erfahrung und Notwendigkeit gezwungen, zu der Einsich? kommen, daß ein erkleckliches und erfolgreiches Regierev ohne die Deutsche Volkspartei unmöglich ist.

Die RSummtg Overschlesiens.

6* In Oberschlesien ist am Mittwoch die 6. Zone ge­räumt worden. Bis zum 10. Juli soll ganz Oberschle- sie« geräumt werden. Die politische« Gefangenen si«i Ä

Ultimatum an die Russen im Haag?

** Aus dem Haag wird gemeldet: Der Berichterstatter desNreuwe Rotterdamschen Courant" meldet, daß man m gewisien Konferenzkreisen ein Ultimatum oder etwas ähnliches an die russtsche Delegation nicht als ausgeschlos­sen betrachte. Jedenfalls nimmt man an, daß die Be­sprechungen über die Kreditfrage bisher nock) nicht wei-

Wtever Me glichkeit eitter^Uebmatänna stn^uteusle frt& nur neue Verträge beziehen solle. Diese Berichte ha­ben hier redoch so gut wie keinen Eindruck gemacht ;

Reise Krestinskys nach Berlin.

^ öem Haag wird gemeldet: Der russische Dele- sierte Krestinsky wird rm Laufe dieser Woche nach Ber- ^ü rZsen, wo er als Gesandter der russischen Sowjetre- rirKn^n® Geschäfte zu erledigen hat. Sesire An- mnst m Holland wird für Donnerstag oder Freitag in Lchevemngen erwartet.

Hindenburg über den poMischen Mord.

blencralfeldmarschall von Hindenburg bittet, nach­stehende Erklärung zu veröffentlichen:, Gegen ^npott- tischen Mord ist zu menrer Genugtuung anläßlich des letzten tief bedauernswerten Ereigmfses Bereits von al­len Seiten geeifert worden. Denen, d:e memen Worten Bedeutung beilegen, rufe ich daher nur noch folgender .->u.

Auch der politische Mord.bleibt immer ein Mord. Er ist doppelt verwerflich, wer! er nicht nur ein Men­schenleben vernichtet und mehr oder weniger arotze Streife in Trauer und Schmerz versetzt, sondern auch ine ruhige Entwicklung eines Staates gefährdet. Je mehr dic>er der Gesnndimq bedarf, desto großer ist dav Verbrechen.

Deutschland ist schwer krank. Wer will es sterben lasten? Es bedarf zur Gesnndnna dringend der Ewig­keit. Wer will Zwietracht säen? Jeder Wdord ist feig^ Wer will feige fein? Sicherlich keiner, der sein Vaterland mit kühlem Kopf, aber warmem Herzen treu und selbst­los liebt! von Hindenburg.

Die betrübteu Lohgerber.

»»Das Pariser MittagsblattParis Midi" schreib! u. a.: Wenn die Dinge so weiter gehen, wird die Mari tatsächlich den Weg der österreichischen Krone nehmen. Man köiinte nach alledem wohl Matzirahinen ergreifen urn die deutschen Finmczen M bessern. Aber es wtrs kauyl möglich sein, die Wiederherstellungszahlungen zu retten. Man muß es jetzt schnell tun, aber es wird jetzt immer klarer, daß die Zeit gegen das Wiederherstellungs- problem arbeitet. Das einzige Mittel wäre gewesen durch eine äußere Anleihe für die Festigung der Mark zu arbeiten. Der Anleiheplan ist beseitigt worden Dentsch- land ist im Begriff, unter unseren Augen Bankerott zu machen.

Weiter wird aus Paris gemeldet, daß der katastro­phale Marksturz in frmlzösischen politischen Kreisen, aber noch mehr in Finmizkreifen, einen tiefen Eindruck her- vorgerufen hat. DerMattn" führt den Sturz der Mark auf die letzte Wochenbilanz der Reichsbank zurück, wozu auf den auslvärtiqen Finanzmärkten ein starkes Ver- lanaen der deutschen Kapitalisterr nich ausländischen De- vffen sestzustelleu sei. DieAction francaise" sagt: Alles geht zum Teufel mit jedem weiteren Sturz der Mark Selbst die Anleihe wird von Tag zu Taa weniger mög­lich. Vor einem Monat hat der BankterauSschutz noch daran gedacht, eine solche in Höhe von 20 Milliarden zu bewilligen. Welche Ziffer würde er heute wohl nennen? Wenn ma» dieses System fortsetzt, dann kommt man zur Vernichtung der französischen Schuld, und außerdem würden die vom französischen Staat in Elsaß-Lothringen erworbenen Marknoten von Tag zu Tag weniger wert Wo sind unsere Pfänder? ruft das Blatt aus. x^

Die inneren Wirren.

^Berlin (T. U.) Das Nichterscheinen -er Ber­liner Blätter hat in den letzte« Ta ' sie« Gerüchte« Tor und Tür geäst

Tage hintereinander die Gerü? muß -er bayerische« Monarch

et. Nachdem dre« der -ie Proklamier

Berlin, besonders a« der Börse, neue Gerüchte über an-? gebliche Anschläge auf Hindenburg, Scheidemann und Helmnth von Gerlach, den Herausgeber der «Welt am Montag", laut. Bei näherer Nachprüfung ergaben sich die Gerüchte als gegenstandslos. Die Einwirkungen auf die Börse waren aber trotzdem nicht zn verkennen. i$« Dollar stieg «m die Mittagsstunde anf 460 Mark.

Die Kommunisten an der Arbeit.

f k* Berlin. (F. G. A.) Die Kommunisten entfalten iuv ganze» Reiche eine rege Agitation für einen General» streit. Sie verlangen, daß der Allgemeine deutsche Ge-? werkschaftsbünd und die Arbeiterparteien ein knrzbe-! fristetes Ultimatum an die Reichsregierung stellen, daß die Forderungen des Berliner Abkommens vom 27J Juni rücksichtslos durchgeführt werden. Sollte die Re- gierung keine befriedigende Antwort geben, so müßten durch Proklamation des Generalstreiks der gesamtem Arbeitttffchaft Deutschlands die Forderungen durchge-? führt werden. Tatsächlich sind die Kommunisten aus! den noch immer andauernden Verhandlungen der sozia­listischen Parteien mit den Gewerkschaften über die Maßnahmen zum Schutze der Republtk bereits ausge- schiede«, weil die verfchiedenen Forderungen, die ge­stellt wurden, nicht bewilligt wurden, so besonders die Forderung, daß gegen das Spitzel- und Provokateur­wesen energisch vorgegangen werden soll. Dies wirft ein bezeichnendes Licht aus die Taktik der Kommunisten.

Eine EÄkläruug LudenSorffs.

»» Mönche«. (T. U.) Ludendorff bittet um Veröffent­lichung folgender Erklärung: In der Preffe wird dei Student Günther als Pri " ' '

meine rechte Hand war und _ .....

ist. Diese Behauptungen sind unwahr. Günther ist nicht mein Privatfekretär, nicht m

ekretär bezeichnet, der n Vertrauter noch heute

Die Basis nach links.

«»Aus Berti» wird gemeldet: Die Besprechungen über den event. Eintritt der Unabhängigen in die Regierun, sind bisher zu keinem Ergebnis gelangt. Sie werben in der Hauptsache «och immer zwischen den beiden so­zialistische« Fraktionen geführt. Im Reichstag fa«- a« Mittwoch kvrz vor Beginn -er Besprechungen ein« interfraktionelle Unterhaltung in dieser Angelegen hcit statt

Wie dieT. U." aus parlameutarischen Kreisen hört, haben sowohl die Vertreter -es Zentrums als andi der Demokraten erklärt, daß sie für ihre Fraktionen noch keine Erklärung abgeben könnte«. Besprechungen mit der Regierung habe« über diese Frage überhavpt «och nicht stattgefunde«.

*

Die Frage der Regierungserweiterung schien an­fangs eine rechtsorientierte zu sein. Es handelte sich do um den Eintritt der Deutschen Volkspartei, und bereits sprach man von einer großen Koalition von Stresemann bis Scheidemann. Die Spaltung im sozialdemokratischen Lager, die Bruderfehde zwischen Mehrheitssozialisten und Unabhängigen, zwang den größten Teil der erste­ren, sich trotz mancher Gegensätze den bürgerlichen Par- reien anzuschließen, und aus dem Lager der Linksradi- kaleu wurden die Meürheitsiez-alisierr wenigstens der rechte Flügel von ihnen, glattweg den Bourgeois zuge- -äblt. Dann aber ertönte plötzlich das Wort:Der Feind steht rechts!", das ursprünglich von Scheidemann ausgmg und sein Echo bei Wirch fand, namentlich nach dem unseligen Attentat gegen Rathenau. Jm sozialde­mokratischen Wr von den RechtSmehrheitssoziylisten bis zum linken Flügel der Unabhängigen erscholl darauf­hin lauter als je der Ruf nach der Einheitsfront. SPD. und USPD., die noch kurz vorher mit geballter Faust einander gegenüberstanden, reichten sich plötzlich verstoh­len die Bruderhand, und erstere begann die andere, die sich nicht mehr so spröde zeigte, wie früher, zu umwer- ben. Und so wurde allmählich der Weg geebnet, der die Unabhängigen in die Regierungskoalition einführen soll, damit diese eine breitere Basis erhalten soll, denn die so­genannten Mittelparteien konnten dem Druck zwischen reibt 3 und links nur mit Mühe widerstehen.

An unverbindlicher Besprechung zwischen Vertretern der Mehrheitssozialisten und der Unabhängigen über das Gesetz zum Schutz der Republik ist versucht iWnvu, die USPD. definitiv für die Regierungskoalition zu verpflichten, und bereits nennt man schon Hilfferding gls Kandidaten für das leerstehende Wiederaufbanmini- stcrium, obwohl eine solche Personenfrage vorläufig eine

Worten, '

bei Jugendlichcn-Vercmstaltungen kennen. Seit Frühjahr 1920 habe ich keinerlei Beziehungen zu thun Nur einmal traf ich ihn zufällig, etwa im März 1922 in den Straßen Münchens. Er begrüßte mich und teilte

mir dabei mit, daß Herr von Jagow die Wiederauf­nahme seines Verfahrens zu beantragen beabsichtige. Ich nahm zu seinen Mitteilungen keine Stellung. Irgendwelche andere politische Fragen oder auch nur sonstige Fragen wurden nicht behmchelt. gez. Luöen-

itragen beabsichtige, m keine Stellung.

Knaner «icht -er zweite Mörder.

»»Düffeldorf. Der im Zusammenhang mit der Er- uwrdung Rathenaus verhaftete Praktikant Knauer wurde am Mittwoch auf Ersuchen des Oberreichsan- s. Zgerichtshofes nach Berlin übergeführt. Knauer kommt nicht als Mörder in Betracht, er steht aber unter starkem Verdacht der Begünsttgung.

walts des Staats!

Die Entwaffnung Deurschlauds.

»-»-London. Am Unterhaus gab die Regierung auf eine Anfrage die Zahl der von Deutschland ausaelieferten und zerstörten Geschütze, Maschinengewehre und Gewehre be­kannt und süßte hinzu, die interalliierte Militörkommis- sion sei der Ansicht, daß alle wichtigen Vorräte in Deutsch? land zur Zerstörung ausaeliefert feien und daß nur eine unbedeutende Zahl von Geschützen, Maschinengewehren!

und Gewehren von radikalerr Truppen noch verborgen gehalten werden könnte. Die KorUrollkoMmission hat weit mehr erreicht, als ihre Mitglieder selbst bei An­fang ihrer Tätigkeit für möglich gehab Entwaffnung Deutschlands im Hinblick c

sien hätten., Die,

Entwaffnung Deutschlands im Hinblick auf den Luftkrieg fei am 5. Februar als vollständig durchgeführt festgestellt worden.

Der Aufstand in Dublin niedergeschlagen.

** London. Nach amtlichen Telegrammen aus Dublin sind die regulären Truppen Herr der Lage außer in ei­nem kleinen Teil der Stadt, der von den Aufständischen gehalten wird. Der Schaden im Innern der Stadt ist bedeutend. Es gab 56 Tote und 1230 Verwundete, mei­stens Zivilisten. Britische Truppen haben an dem Kampf nicht teilgenommen und werden nicht daran teilnehmen.

Kein Rücktritt Lord Curzous.

m> London. Das Auswärtige Amt gab die Erklärung ab, daß die Meldung einiger Tagesblätter, der Rücktritt Lord Curzons stehe bevor, unbegründet sei Lord Cur­sor: kehre Freitag nach London zurück, seine Gesundheit fei völlig wieder hergestellt.

Wieder eine englische Revisionsforderung.

** London. Eine Konferenz der Eisenbahner nahm eine Entschließung an. die die Regieruua auffordert, sofort Schritte zur Revision des Versailler Vertrages zu unter- nehmem Der Vorsitzende erklärte, der Vertrag sei in Meuchelet erzeugt und ein halbtot geborenes Kind. Der Arbeiterführer Thomas sagte, England werde ins Un­glück stürzen, wenn seine Regierung sich «och länger von Frankreich fortschleppe« lasse.

Rußland «nd die Randstaate«.

-^Kopenhagen. Die MoskauerJswesttja" schreibt zur Haager Konferenz: Es sei eine ganz unbestimmbare Lage entstanden. Viele glaubten, sie als Fortsetzung? der Blockade-Politik deuten zu können. Der Gedanke der Blockade dringt derJSwestija" die Frage einer Intervention anf. Das Blatt weist in diesem Zusam- menhang auf Polen hin und auf die Wiborger Rede des verbandsfreundlichen Finanzministers des Aeutzern Holsti. Die polnische Krise sei jetzt zu verstehen, dem:, wie der Sozialdemokrat Dassynski im SemorenkonveLt