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HerskelöerTageblatt

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hersselüer Kreisblatt' [

Amtlicher Anzeiger für den Kreis Hersfelö !

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Nr. 167

Mittwoch, den 1». Juli

1932

Beginnende Klärung-

Vertagung der Regierungsumbildung. Die Bürgers kiche Arbeitsgemeinschaft auf dem Marsche. Zwei- ! g -rittel-Mehrheit für das Schutzgesetz.

1 Die interparlamentarische Lage beginnt sich langsam M klären. In allen Fraktioicen der bürgerlichen Mittel­parteien wurde man sich über das Prinzip der bürger­lichen Arbeitsgemeinschaft einig. Ueber die Voraus­setzungen und Bedingungen, unter denen die Arbeits­gemeinschaft in Erscheinung treten soll, schweben die Verhandlungen noch, insbesondere auch über die Teil­nahme der Bayerischen Volkspartei, auf deren Eintritt in die Arbeitsgemeinschaft die Deutsche Volkspartei dringt. Die Arbeitsgemeinschaft der fozialistifchen Par- teien stößt auf erneute Schwierigkeiteu. Nachdem die Mehrheitssozialdemokraten in ihrer Fraktionssitzung vom Montag die Erweiterung einer Regierungskoali- tton nach rechts gegen drei Stimmen abgelöhnt und die Fraktionsgemeinschaft mit den Unabhängigen beschlossen Hatten, richteten sie an die Unabhängigen folgende drei Tragen, die für die Frage der Arbeitsgemeinschaft als Grundlage dienen sollten:

1. Wie verhaltet Ihr Euch zur Frage des Eintritts eines Mitgliedes der Deutschen Volkspartei in die Res Sierung?

2. Seid Ihr mit der Vertagung der Regierungs­umbildung bis znm Herbst einverstanden? :

3. Wie steht Ihr zur Frage der Reichstagsanf- kösnng? j

Die Unabhängigen beschäftigten sich gleichfalls in einer Fraktionssitzung mit der Frage der Arbeitsge­meinschaft. Sie scheinen auf ihren Eintritt in die Re­gierung keinen unbedingten Wert mehr zu legen. Die Nachrichten von den Parteileitungen der U. S. P. D. aus dem Reiche, die sich fast alle gegen eine Arbeits­gemeinschaft mit der S. P. D. ausfprechen, haben ihren Eindruck auf die Fraktion nicht verfehlt. Damit hat auch die Idee der Arbeitsgemeinschaft an Anhängern innerhalb der Unabhängigen Fraktion verloren. Die ^wichtigste Frage für die Unabhängigen bleibt nach wie vor- die Gestaltung des Schutzgesetzes. In parlamenta­rischen Kreisen ist allgemein die Anschauung verbreitet. Haß die Frage der RegierrrngsumbilduMimA^eEliL- von dentmnuL-Syritii^^ Ga«mriekommifston < > ««n^fPAMMn geradezu ungeheuerlichen Forderun­gen auf dem Gebiete der Finanzkontrolle in den Hin­tergrund treten müsse.

Der Beschluß der Unabhängigen.

mit ausländischen Werten zu oe-renoen Meinungen roe feutlich eingeschränkt und hinausgeichoben werden. Sei finanzpolitische Ausschutz billige und unterstütze das Be­mühen der Reichsregierung um Erlangung eines Mo­ratoriums. Nur dadurch wäre der deutsche Kredit wie­der herzustellen und eine ausländische Anleihe zu er- möalichen. Dann könnte Deutschland auch auf ein er­trägliches Maß herabgesetzte Reparationsverpflichtuugen erfüllen, ohne dadurch eine fortschreitende Zerrüttung seines eigenen Wirtschaftslebens wie des gesamten Welt­marktes herbeizuführen. Erst dann wäre der Zeitpunkt gekommen, zu dem wirksame Vorschläge zur Begren­zung des Notenumlauss für den Reichsbedarf gemacht werden könnten.

Und dabei stellt doch die Reparationskommission steigenden Kapitalreichtum Deutschlands, ungeheure Dividenden-Ausschüttungen der Fndnstriegesellschaften und ein gesteigertes Wohlleben in Deutschland fest. Daß aber dieser angebliche Kapitalreichtum in fast wertlosen Papiermark besteht und daher nur ein Scheinreichtum ist, hinter dem sich die größte Not und das größte Elend der breiten Schichten des deutschen Volkes ausbreitet, lwill die Reparattonskommission nicht sehen. Wie es mit runferermirt^ und finanziellen Leistungsfähig­keit steht, hat der finanzpolitische Ausschuß des Retchs- wirtschaftsrates letzt wieder mit aller entsetzlichen Deut- Uchkeit sestgestellt. Wenn unsere Gegner nicht bald zur Hinsicht kommen, dann stürzen wir rettungslos in den

- Die Entente verbietet!

Aus Berlin wird gemeldet: Zu den Verhandlungen mit der Garantiekommission verlantet, daß die Garan- ttekommission Emspruch gegen die unterirdische Ver­legung von Telephon- nnd Telegraphenkabeln erhoben habe analog dem Einspruch gegen den Eruenernugs- fonds in der Reichseisenbahnverwaltnng. Anscheiueud sprechen bei dieser Forderung auch militärische Momente mit.

Selbstmord der Mörder

iett

>er

^DerBerl. Lok.-Anz." berichtet: Die Unabhängig« haben Montag nachmittag beschlossen: 1. Sie von d S. P. D. ««gebotene Fraktionsgemeinschaft r ~ ,

Parteitag znrückzustellen, 2. gegen die Vertagung der iRegierungsnmvildung keinen Einspruch zu erheben, 3. trotz aller schweren Bedenken den Gesetzen der Re- Pttblik zuzustimmen. Durch den Beschluß,der Unabhän­gigen, für die Gesetze der Republik zu sammen, ist die verfassungsmäßig erforderliche Zwerdrittel-Mehrheit unnmehr gesichert. Für das Gesetz stehen, von der Deutschen Volkspartei bis den Unabhängigen gerech­net, rund 360 von 469 Stimmen zur Verfügung. Wie dasBerl. Tagebl." berichtet, wurde in der Fraktrons- Sera^ung der U. S, P. mit 39 gegen 17 Stimmen be­schlossen, für das Schutzgesetz zu stnnmen. Die Minder­heit steht unter der Führung von Ledebour. DreFrer- heit" betont ähnlich wie derVorwärts" daß aus der Arbeitsgemeinschaft eine sozialistische Klasienkampf-Ge- mcinschaft bis zum Herbst entstehen müsse.

PUblik zuznsttmmen. gigen, für die Gese?

-bis zn ihrem

Die bürgerliche Arbeitsgemeinschaft.

> ^DerLok.-Anz." erfährt: Ueber die angebahntc bürgerliche Arbeitsgemeinschaft von der Deutscheu Volkspartei bis zu den Demokraten ist zu sagen, daß sie marschiert. Indessen werden auch hier die letzten Bausteine in den vorläufig von drei Säulen getragenen ßau, dem vielleicht später als vierte Säule die Bayeri­sche Volkspartei beigefügt wird, wohl erst nach den großen Sommerferien gelegt werden.

DasBerl. Tagebl." veröffentlicht eine Zufchrift der Abgeordneten Marx, Stresemann, Petersen und ffoch betreffend die Stellung der Bayerischen Volkspar- ci. Es heißt darin: Es wurde allerdings von Herrn Marx betont, daß die derzeitige Einbeziehung der Baye­rischen Volkspartei nicht tunlich sei. Dr. Stresemann betonte demgegenüber, daß man nach Abschluß der jetzl- -rn Verhandlungen für das Gesetz zum Schutze der Re­publik auch an die Bayerische Volkspartei herantreten solle. In der Auffassung, daß es sich bei der Arbeits­gemeinschaft nicht um einen bürgerlichen Block gegen Jie Mialdemokratte handele, waren alle Beteiligten einig.

DieDeutsche Allg. Ztg." schreibt: Die Arveitsge- vieinschast der biirgerlichen Mitielparteien darf als ge­sichert gelten. DieBofs. Ztg." bemerkt: Zunächst wird e- auch von dieser Arbeitsgemeinschaft gelten, was als Mgebnis der jüngsten innerpolitischen Krise festzustellen lst- Es bleibt bis auf weiteres alles beim alten.

Der gühnende Abgrund.

Nach Erlaß des Gesetzes über die Autonomie der Michsbank hatte die Reparationskommission bei der- ! deutschen Regierung angeregt, nunmehr auf Maßregeln 'am Begrenzung der Notenausgabe bedacht zu sein. Bei jBcratung hierüber hat der finanzpolitische Ausschutz des. !Michswirtschaftsrates eine Entschließung gefaßt, in der, !es heißt, die außerordentliche Kurssenkung der Mark- chelütle jede Sanierungsarbeit. Sollte nicht die Ent- iwiielunaZhossnungslos abwärts gehen, so ^müßten die

ichaftsrates eine

finanzpolitische Ausschuß des. Entschließung gefaßt, in der, ': Kurssenkung der Mark

reiten gerichtet sind und die von der Polizei beschlag-i nahmt worden sind, bis der Oberreichsanwalt in Leipzig-, die weitere Verfügung getroffen haben wird.

- Verhör Dr. Sterns.

«^Naumburg. lL. A.) Dr. Wilhelm Stein ist An-i Hänger der Deutschnationalen Volkspartei. Er bestreuet! auf das allerentschiedenste, von dem Aufenthalt der bei­den Mörder auf der Burg etwas gewußt zu haben, wie er denn überhaupt mit den beiden nie etwas zn tun ge­habt habe. Am Donnerstagabend reiste Dr. Stein mit feiner Frau nach Berlin. Als er Montag abend zurück- kehrte, sah er in der Burg Saaleck Licht. In diesem Zimmer hatten sich die beiden Mörder erschossen. Diens­tag früh ist er mit seiner Frau zum Staatsaikwali n« Naumburg gerufen worden, wo er mittags 1 Uhr noch! weilte.

Was Deutschland weggenommen wurde!

r Die Abgeordneten Quaatz und Runkel haben fol­gende Anfrage im Reichstag gestellt: Nach einer Zet- tungsmeldung hat der Oberste Rat die Höchstkosten für die einzelnen Besatzungsarmeen festgesetzt. Danach öiir- fen jährlich die französische Armee 440 Millionen Fran­ken, die belgische Armee 102 Millionen Franken und die englische Armee 2 Millionen Psuild Sterling ver- brauchem Das sind nach dem jetzigen Kursstand insge­samt etwa 33 MMiarde« Mark. 1) Trifft diese Zei- tungsmitteilung zu? 2) Stellen diese 85 Milliarden die Gesamtkosten dar, die aus der Besetzurtg erwachsen?! 3) Von welchem Zeitpunkt ab gilt diese Berechnung?,

Eine fernere Zeitlmgsmitteiluna besagt folgendes^ Echo National" veröffentlicht Leute die Summen, die Deutschland bisher an die Alliierten zahlte: Deutsche Besitzungen im Auslande, die von den Alliierten be­schlagnahmt wurden, 11,7 Milliarden, Wert der deut­schen Flotte 5,7 Milliarden, Besitzungen des Reiches in den abgetretenen Gebieten 6,5 Milliarden, ausgeliefer­tes Eisenbahnmaterial 2 Milliarden, andere nicht mili-

tärische Zahlungen 5,8 Milliarden, Verlust der Rechte

W. Vh «M ^^ leullewrungen 7,3 Milliarden, andere Kosten 3,2 Mil- . ... ------ liarden, im ganzen 45,6 Milliarden. Hierzu muß man

noch 100 Milliarden zulegen als Gegenrvert der Gebiete, die in Ostpreußen und Oberschlesien verloren wurden. Diese 145,6 Milliarden stellten mehr als eht Drittel des gesamte» dentschen Vcmnögens dar. Treffen diese Angaben, die erheblich Wer die seinerzeit im Reichstage vom Herrn Minister der auswärtigen Angelegenheiten gemachten Angaben hinausgehen, zu?

Burg

Saaleck die beiden Mörder Natheuans, Fischer nnd Kern, ermittelt. Ms die Polizei znr Festnahme schreite« wollte, flüchtete» sie aus den Bnrgtnrm, wo sie sich er­schossen.

Die Polizei hat, wie wir weiter höre«, die Burg schon um 3 Uhr umzingelt, sodatz an ein Entkommen der Mörder nicht mehr z« denken war. Gegen 7 Uhr abends sprengte man das Tor nnd die beiden Mörder flüchteten a«f den Tnrm. Als die Polizei die Trepps Hcranfstürmte, rief einer der Täter ihnen entgegen:Ihr Feiglinge!" worauf unmittelbar darauf zwei Schüsse fielen. Bei Oeffnung der Tür z« dem Gelaß faud man die Attentäter in ihrem Blute schwimmend vor. Beide waren tot. Der augenblickliche Bewohner der Borg, ein gewisser Dr. Stein, Anhänger der Deutschnattonalen Volkspartei und Vorsitzender der Burg- und Waldge- ureinde Thüringen, befand sich augenbicklich auf Reisen. Wie bekannt, ist die Burg Saaleck ser Oeffenttichkelt nicht zugänglich. Nähere Einzelheite» fehlen noch.

Weitere Einzelheiten znm Selbstmord der Mörder £ Ratheuaus.

** Hatte. (B. Ö Zu den Vorgängen auf der Ruir« Saaleck find noch folgende Einzelheiten zu melden: Es ist sestgestellt, daß Kern seinerzeit den Oberleutnant Dittmar aus dem Gefängnis befreit hatte. Damals diente als Unterschlupf für ihn die Burg Saaleck, wo Dittmar sich auch längere Zeit verborgen hielt. Wäre die Entdeckung des Schlupfwinkels der Mörder nur ei- uige Stunden später erfolgt, so wären diese wieder ent­schlüpft, denn sie hatten, wie festgestellt ist, bereits tele­phonisch Fühlung mit München genommeru Bon dort aus waren schon mehrere Helfer mit Geldmitteln und falschen Pässen nach Burg Saaleck unterwegs. Die Hel­fer sollten Kern und Fischer auch andere Kleidung brin­gen und dann beide, aber getrennt, Wer die tschecho-slo- wakische Grenze schaffe« Ob es bereits gelungen ist, die von München aus entsandten Helfer zu verhaften, ist in Berlin noch nicht bekannt. Zahlreiche weitere Ver­haftungen »on Personen stehe« bevor, die sich der Be­günstigung der Mörder Rathenaus schuldig gemacht ha-

beu sollen.

6* Berlin. (S. C.) Ueber den Selbstrnord der Rathe- uau-Mörder wird noch gemeldet: Der Aufenthalt der beiden Mörder in der Nähe der Rudelsburg war der Polizei seit Montag früh bekannt. Die vielen Fevlfest- nehmungen der letzten Zeit mahnten jedoch zu einem vorsichtigen Vorgehen. In der Nacht zum Dienstag wurden alle Zugänge zur Burg Saaleck durch Polizei­aufgebot umzingelt. Ebenso wurde die gegenüber der Saale liegende Rudelsbirrg durch ein anderes Kom­mando abgesperrt. Im ersten Morgengrauen rückten die Polizeibeaniten gegen den Versteck der Mörder vor, die das Näherkommen der Polizei beobachtet haben mußte« Dann plötzlich hißten sie von einem Fenster aus zum Zeichen ihrer freiwilligen Uebergabe ein wei­ßes Tuch. Die Beamten hörten dann mehrere Schüsse

tzes Tuch. Die Beamten hörten dann mehr fallen. Als sie eindrangen, fanden sie bereits ....... Mörder tot vor. Fischer sonnte noch wenige Worte spre­chen und gab seine und seines Genossen Identität mit; den Gesuchten zrr. Die beiden Mörder haben Briefe an ihre Angehörigen hinterlassen, ebenso eme Anzahl Post­karten, die an im öffentlichen Lehen stehende Persönlich-

's einen der

Der Sturmlauf gegen Korfanty.

. Dre Ernennung Albert Korfantys zum Minister­präsidenten hat in der gesamten polnischen Linkspresse die lebhafteste Entrüstung hervorgerusen. Die gewal­tigsten Proteste, bei denen der Wunsch nach Revanche durchschimmert, ertönen wie eine Alarmglocke und lasse« die Situation außerordentlich schwierig erscheinen. So richtet zum Beispiel imRobotnik" das Zentralkomitee der P. P. S. an alle demokratischen Vaterlandsfreunde einen Appell, gegen die triumphierende Reaktion zu- fammenzustehen. DerRobotnik" seinerseits schreibt, Polen hat bereits mehr als eine Regierung und ver­schiedene Minister gekannt, aber noch niemals eine der- "te das Kabinett Korfanty öar- ite Demokratie eine solche Ein-

artige Provokation, wie

stellt. Noch niemals hat _________________

timmigkeit gezeigt, wie gegenwärtig, um ihre Entrü­stung gegen das Kabinett Korfanty auszudrücken. Das ist mehr als eine Opposition, das ist bereits ein erbit­terter Kampf, der sich außerhalb des Sejm abspielen wird, und man muß sich auf die heftigste Erbitterung Der Gegner gefaßt machen. Die Ernennung Korfantys bedeutet nicht das Ende der Krise, im Gegenteil, es be- Bt vielmehr die gefährlichste aller Krisen, die die

e Republik Polen je gekannt hat. Das Kabinett antii gibt das Signal für schwere innere Kämpfe Mnö es ist zu gleicher Zeit einer der schwersten Fehler Mr unsere auswärtige Politik.

Die Verhandlnnge« beim Reichspräsidenten.

fe* Berlin. (S. C.) Die Besprechungen zwischen dem Reichspräsidenten und den Mehrheitssozialisten find; Montag abgeschlossen worden. Jhi- Ergebnis ist, daß' die Mehrheitssozialisten auf sofortige Erfüllnng -er -er­kannte« gewerkschafttichen For-ernngen nicht mehr be-i stehen, sondern die Verhandlungen darüber auch nach. Vertagung des Reichstages fortzusetzen bereit sind. Im allgemeinen zeigten die Mherheitssozialisien in ihren Besprechungen mit dem Reichspräsidenten eine begin- nerrde Nachgiebigkeit.

Zusammentritt des Auswärtige« Ausschusses.

^Berlin. (T. U.) Der Auswärtige Ausschuß des Reichstages tritt am Mittwoch zusammen, um die ernste außenpolitische Lage zu besprechen, die wahrscheinliche durch die Forderung der Reparationskommission in Be­zug auf die Finanzkontrolle Deutschlands entstehen wird. . ;

Noch ein Hoffuuugsanker? *,

»P Paris. (F. G. A.) Alle Mitteilungen über den | Enwruck, den die Garantiekommission in Berlin emp- S fangen hat, sind mit Mißtrauen aufzunehmen, da der J Inhalt seines Berichtes selbst den amtlichen Stellen noch | nicht bekannt ist. Von gut informierter Stelle wird be-,k flättgt, daß die Mitglieder des Garantiekomitees in metz- p reren Fragen nicht einig sind.

X Paris, l£. X Ä) Fn enalisch-amerikanischen. Krei-j