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Hersfelöer Tageblatt Hersfelöer Kreisblatt" Amtlicher Anzeiger für den Kreis tzersfel-

Nr. 197 Mittwoch, den 23. August 1922

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Die tnWLilisllngsverhanÄlmgen.

»«- Montag nachmittag 4 Uhr fand im Reichsfinanz- mmisterium die erste Besprechung der Herren Bradbury und Mauelere mit dem ReichSfinanzminister Dr. Her­mes und Staatssekretär Bergmann über die Frage des Moratoriums statt. Die beiden Vertreter der Repara­tionskommission entwickelten den bekannten französischen und englischen Standpunkt. Der Reichsfinanzminister dürfte erklärt haben, daß Deutschland nun schon 1% Jahre eine positive Erfüllungspolitik zu betreiben suche und daß es nicht die Absicht habe, von dieser Linie ab- zuweichen. Aber Deutschland könne bei dem katastro­phalen Sturz der Mark beim besten Willen nicht die ihm auferlegten Barleistungen ausbringem Infolgedessen sei es auf eine Atempause angewiesen. Die Diskussion führte, wie nur nattirlich, noch zu keinem Beschluß, son­dern diente in der Hauptsache der gegenseittgen Infor­mation. Wie verlautet, hat der Reichsfinanzminister im Laufe der Unterhaltung allerdings darüber keinen Zweifel gelassen, daß eine Verpfändung der Staatsfor­sten auf dem linken Rheinufer als Garantieleistung nicht in Betracht kommen könne. Die Besprechungen wur­den auf Dienstag vormittag 10 Uhr vertagst Es ist möglich, daß in dieser Aussprache von deutscher Seite gewisse Anregungen, um nicht zu sagen Vorschläge, zu einer Verständigung gegeben werden. Bisher steht aber noch nichts näheres darüber fest. Im Anschluß an diese Besprechung fand anstatt der geplanten Kabinettsitzung eine unverbindliche Aussprache der beteiligten Staats­sekretäre und Restortchefs mit dem Reichskanzler statt, der sich die Leitung der ganzen Verhandlungen vorbe­halten hat.

Die Haltung Belgiens.

DerNieuwe Notterdamsche Courant" hat von dem belgischen Ministerpräsidenten die Mitteilung bekom­men, daß die belgische Regierung weder ihren Vertreter in der Reparationskommission, Delacroix, beauftragt habe, sich seiner Stimme zu enthalten, noch sich gegen­über Frankreich die Hände gebunden habe. Die belgi­sche Regierung hält sich an den Vertrag von Versailles, der ihre Unterschrist trägt. Weiter hat Theunis erklärt, England müsse begreifen, daß Frankreich gewisse Ga­rantien verlangen müsse. Ueber die Ausführung der Garantien lasse sich sprechen, nicht aber über die Garan­tien als folche selbst. Die belgische Regierung sei opti­mistisch und glaube bestimmt, daß die Prüfung einer allgemeinen Regelung in kurzer Zeit Beginnen müsse.

Frankreichs Weltbeherrschnngspläne.

Daily Btail" beschäftigt sich, mit der entrüsteten Frage desTemps", ob nach britischer Ansicht die französischen U-Boote gegen Großbritannien gebaut würden. Sie schreibt in einem Leitartikel: Wrr au«er- ten keinerlei derartige Mutmaßungen, ^s Ut aber

"ÄWerdern "Ü-Boote'sinö JcdtXnnr ein enmiges Beifviel, zu dem wir noch Flugzeuge, Besatzunas- Heere und eine Politik binzurechnen können,die auf dauernde Notwendigkeit von Besetzungen begründet iist Das Blatt schließt: Wir wollen eine Politik des euro­päischen Friedens und Wiederaufbaues und für eine solche Politik würden wir Bereit sein, zu waren. Aber weshalb sollten wir, bevor Frankreich Bereit tit etwas m tun, um uns in dieser Richtung zu unterstützen, eme Schuld ertasten, die auch Frankreich bezahlen konnte, wenn seine Politik weniger kostspielig wäre.

Das Echo der Rede Poincarees.

»^Die gesamte Berliner Presse gewährt der neuesten Rede Poincarees in Bar le Duc Breiten Raum. Die Mehrzahl verzichtet zwar auf einen Kommentar, doch kommt schon in den Ueberschriften zum Ausdruck, was von den alten Phrasen und Lügen, wie sich dieKreuz­zeitung" ausdrückt, zu halten ist. DasBerst Tagebl. sagt: Ein wie übler Gläubiger Frankreich ist, zeigt, wie sein ganzes bisheriges Verhalten auch retzt wieder die Tatsache, daß Poincaree an seinen vrodurtzven Pfän­dern fcsthälst In seiner ganzen Rede reiht sich eine Entstellung der offenkundigen Wahrheit an die andere. Nach derTagst Nnndschau". scheint Poincaree unter allen Umständen gewillt zu sem. wenn die Verhandlun­gen in Berlin mit einem ihm unerwumchten Ergebnis abschließen, den völligen Bruch mit England zu vollzie­hen, um Deistschland gegenüber unbeschrankte Hand­lungsfreiheit zu gewinnen.______ __.

Die Berliner Verhandlungen.

»^ Berlin. (D. A. Z.) Außer den Besprechungen zwischen den Vertretern der Reparationskommission Bradbury und Mauelere und dem Reichsfinanzminister Hermes sowie dem Staatssekretär a. D. Bergmann, die am Dienstag fortgesetzt wurden, fand im Laufe des Vormittags im Reichsfinanzministerium eine Bespre­chung der Leiter der zuständigen Ressorts statt. Die Ver­handlungen vollziehen sich in der Form abwechselirder Beratungen im kleinen Kreise. Der Reichskanzler wird ständig über die Verhandlungen auf dem Laufenden ge- haltem Ueber den Gang der Beratungen wird von anen Beteiligten die größte Zurückhaltung bewahrt.

Die Vervandseitzigkeit.

^ Paris. Der Brüsseler Berichterstatter desMafirr" ;berichtet über eine Unterredung mit dem belgischen Ver­treter im Wiederherstellungsausschuß, Delacroix. Dieser hat erklärt, man müsse alles tun, um zu ernem Eirrver- uebmen zwischerr Frankreich und England zu gelangen. Eine Tatsache stehe fchon fest, wenn Deutschland sich weigere, dem 'Wiederherstellungsausschußernsthafte st Garantien zu geben, würde der Zahlungsaufschub nicht bewilliat werden und wenn unter diesen Umstanden 'Sanktionen" ergriffen werden müßten, werde sich Bel- 1«ien an die Seite Frankreichs stellen, um ihre Ausfüh- 'rung sicherzustellen. Ueber diese Absicht der belaischen

Polnische. Anverschämkhetten.

Der polnische Kommissar hat, wie schon kurz ge­meldet, der Grenzkommission, die mit der Grenzziehung in Oberschlesien beauftragt ist, u. a. folgende Forderun­gen vorgelegt:

1. Die Delbrück-Schächte nebst dem Südwestteil der Forst Waldhof im Gemeinöebezirk Hindenburg, in wel­chem die Sandversatzbahn und die verlegte Scharnaska verlausen, sollen Polen zuerkannt werden.

2. Der Fiedlersglückschacht nebst dem Ost- und West­feld des Zinkbergwerks Wilhelmsglück soll mit gerin­gen Einschränkungen an den Südrändern, die durch gtücksichten auf oberirdische Verkehrswege und Berwal- tnngsgrenzen bedingt sind, an Polen fallen.

3. Das Gelände von Städttsch-Dombrowa nördlich der ehemaligen Kreisgrenze zwischen Beuchen-Stadi und Tarnowitz (der sogem Entenschnabel) soll bis zum Ostrand des Beuthener Stadtwaldes an Polen fallen. Damit beansprucht Polen gleichzeitig den größten Teil des vorgerichteten Steinkohlenseldes der Radzionkau- Grube.

4. In der Gemeinde Roßberg verlangt Polen ein Geläudeviereck, das begrenzt wird im Süden durch den Weg RoßbergBleischarley, im Westen durch eine Li- Äe, die ungefähr 350 Meter westlich der Markscheide des BleibergwerkesGute Concordia" verläuft, im Osten und Norden durch,die Gemeinöearenze.

5. Polen verlanat einen Gelandestreifen südöstlich von Alt-Guretzko, sowie das zum Zwecke der Aberntung Bei Festlegung der Demarkationslinie den Polen vor­läufig überlassene Feld- und Gartenland am West­rands von Bleischarley. t TO

6. Polen wünscht nördlich und östlich des Garnals- freude-Schachtes eine Erweiterung des bereits Abgetre­tenen Geländes in einer Breite von 300 bis 400 Metern auf Kosten des Stadtkreises Beuchen. _

7. Bei Rudahammcr verlangt Polen Festhaltung an der Gemeindegrenze von Ruda, was nicht nur für Deutschland den Verlust der Stratzenverbinöung Beu- then-Hindenburg sowie des Knappschastslazaretts bedeu­ten würde, sondern was auch den Bau.emer neuen Ver­bindung, auf den die Demarkatzonslime Rücksicht ge­nommen hatte, ausschließen würde. _,. . .

8. Polen beansprucht das Grubenfeld der KoNiMN- Luisengrube im Bezirk der polnisch gewordenen Ge- meinde Ruda, welches bei Errichtung der Demarkations­linie Deutschland Belassen worden ist.

Regierung gäbe es, so versichert der ^Berichterstatter,' keiiierlel Zweifel. Das kommt natürlich der Polifik der Druckmittel zustatten, mit denen man in Paris gegen­wärtig zu wirken scheinst So läßt Poincaree immer wieder versichern, daß er von seiner Forderuna lunsiMZ

------- _ -----gehe. Aber selbst ein so re- gierungssreundliches Blatt wie dieInformation" warnt ihn, den Bogen zu überspannen. Er möge Sorge dafür tragen, sich nicht über die Grenze hinaus zu be­wegen, von der aus er vielleicht gezwungen werden könnte, zurückzugehen.

Das Echo der DrohreSe Poincarees in England.

n einer Antwort'an' denTenws"

.^London, Pomcarees neueste Drohreöe ändert die neßge Austastung nicht, daß er ein Sondervoraeben ver- neiden werde. Er wolle nur Berlin einschtichtern. »Daily Mail" fragt, ob er die Mark Entwertet habe. In ___

Erklärt dieSatin Chronicle" erneut Englands Bereit- chaft, für Frankreichs Bekehrung zur europäischen Friedenspolitik einen hohen Preis zu zahlen.

Vom Völkerbundsrat.

Genf. lT. lt.) Der Völkerbundsrat und sechs sei- rer Unterkomunfstonen treten am 30. August zusammen, tut bis zur Eröffnung der Völkerbundsversammiung M 4. September noch über ungeregelte Mandats- und Nmderheitsfragen zu verhandeln. Ferner stehen auf 'er Tagesordnung des Völkerbundsrates die Ernen- lnng des faarlaudischen Mitgliedes der Regierungs- mmmhion für das Saaraebiet und die Vorbereitungs- aaßnaümen für die Abstimmung im Saaraebiet. Weiter ritt am 30. Ananst die Verkehrs- und Transitkommis- !on Aitfammen, am 31. August eine Unterkommission Es Wlrtschaftskomstees für Zoll-Tariffragen und Mteüjim am 4. S.evtcmber das Finanzkomitee, das sich or allem mit der österreichischen Finanzlage beschäftigen nrü.

9. Außer den bereits bei Errichtung der Demar- kaiiouslinie an Polen abgetretenen Teilen des Gnts- und Gemeindebezirks Nieborowitzer Hammer südlich der Straße PilchowitzKnnrow fordert Polen die Rück­gabe des nördlich dieser Straße gelegenen Geländes des Gemeindebezirks Nrö. Wilcza, das damals aus Gründen der besseren Grenzüberwachung Deutschland zuerkannt worden war.

10. Ferner verlangt Polen Abtretungen in den Ge­genden südlich Schomberg, nördlich Knurow und südlich Alt-Repten.

*

Bei Bekanntwerden dieser polnischen Forderungen ist bereits darauf hiugewiesen worden, daß die von den Polen neuerdings erstrebte Grenzlinie die Demarka­tionslinie erheblich zuungunsten Deutschlands abäitdert und deshalb für Deutschlarid völlig unamrehmbar sein würde.

Einigung mit Bayern.

er, die von den Be-

»-«-Die beiden bayerischen Ministz . , . _,.. ,. sprechunaen in Berlin nach München zurückgekebrt sind, haben dem bayerischen Ministerrat Bortrag gehalten. Der Ministerrat ist der Ansicht. daß die Bedenken, die bisher gegen die Berliner Äbmachunaen noch bestanden

hauen, nunmehr im wesentlichen behoben find. Das midgültrge Ergebnis wird erst nach Mitteilung an die Vertreter der Koalitionsvarteien der Treffe bekannt- gegeben werden.

Die Finanznot der Städte und Gemeinden.

aestieaenen Finanznöte Gemeindeverbände mit

^Die kommunalen SvitzenverbcknSe, der Teutsche Staötetag, der Verband der deutschen Landkreise. der Reichsstadtebund und die Vertretung der Landgemein­den, haben sich rm Reichsfinanzministerium angesagt, um die durch den katastrophalen Sturz der deutschen Valuta bis aum Givfelvunkt gestiegenen Finanznöte der deutschen Gemeinden und Gemeindeverbände mit der Forderung schleunigster Abbitte darzulcaen. Sie wurden anläßlich der durch die Besvrechungen mit der alliierten Kommission veranlaßten Verhinderung des Reichskanzlers vom Reichsfinanzminister Dr. Hermes und vom Staatssekretär Zapf empfangen. Anwesend waren , die Vertreter des inneren und der Sinanaen der größten deutschen Länder. Verhandelt wurde über die neue Grundlage für das Landessteueraesetz. insbe­sondere über die Wiedergewährnnq eines kommnnalen Zuschlaqsrechtes zur Einkommensteuer, über eine Er­höhung der Umsatzsteuer um etwa ein Prozent mit der ausschließlichen Zweckbestimmung zur Stärkung der kommunalen Finanzen zu dienen, über die Rücküber- führnng der Grunderwerbssteuer auf Länder und Ge­

meinden und Gemeindeverbände und schließlich über die sofortige Gewiihruug von Vorschüssen zur Erhal­tung der Liquidität der Kommunen. Zur Beratung der Einzelheiten wurde ein Ausschutz gewählt, in dem der Städte-Berband, der Verband deutscher Landkreise und die Landgemeinden vertreten sind. Der Ausschutz wird seine Verhandlungen am Dienstag beginnen.

Die Einheitsfront.

Ebenso wie der «Arbeitsausschuß deutscher Ver­bände" hat auch dienationale Einheitsfront" eint Kundgebung an den Reichskanzler gerichtet. Das Te­legramm hat folgenden Wortlaut:Die unerhörte Ge­waltpolitik der Franzosen droht den Zusammenbruch unseres Volkes endgültig herbeizuführen. Dre Geld- entwertuna ist unaufhaltsam. Das Gespenst des Hun­gers und damit des Bürgerkrieges steht vor unserer Tür. Der Feind draußen am Rhein sieht es mit ruch­loser Befriedigung: ia, ibm genügt der Vermiller Schandvertrag noch nicht einmal! Eine Einheitsfront des gesamten Volkes gegen den Versailler Vertrag, der die Urquelle all unseres wirtschaftlichen Elends ist bil­det unsere eirizige Rettung. Für diese Einheitsfronl aller Parteien, Schichten und Klassen, der Regierenden und Regierten, treten die unterzeichneten Svitzerrver- bände, hinter denen Millionen organisierter Volksge­nossen stehen, unter Hintansetzung innervosttstcher Ge- gensätze ein. Möge die Bekundung die

tschen Volkes durch das Versaillei Diktat der Regierung eine Stütze fein, um auf dew Wege des berechtigten Widerstaiides. den sie beschickter hat. fortzurahrem"

Hindenburgfeler in München.

Aus Miinchen wird gemeldet

et: Zu Ehren Hinden- verischen Lanöesfarben reich geschmückt. Stoiu

burgs ist München mit den bayerischen Lanöesfarben rmö schwarz-weiß-roten Fahnen reich geschmückt. Bton­tag vormittag nahm der Generalfeldmarschall im gro­ßen Saale des Künstlerhauses eine Huldigung der in Wichs erschienenen Studentenkorporätionen entgegen. Hierauf besichtigte er beim Siegestor die dem Standvr! München augehörige Reichswehr und nahm einen Vor­beimarsch ab. Die Generale Möhl und Epp richteten dabei Ansprachen an den Generalfeldmarschall, der vom General Ludeudorff begleitet war. Hindenburg dankt« kurz für die Ehrung. Inzwischen hatte sich das ganz« Gelände des Hofgartens mit vielen Tausenden von Mitgliedern militärischer und vaterländischer Verein« mit Fahnen, Angehörige der Generalität, der Studen­tenschaft, der Jugendvereine usw. eingefunden. Geger 12 Uhr traf Hindenburg, der inzwischen eine Reihe vor Besuchen gemacht hatte, am Hosgartentor ein, wo er vom Regierungspräsidenten Dr. v. Kahr, vom General­oberst Grafen von Bothmer und dem früheren bauerr- schen Kronprinzen Rupprecht empfangen wurde. Hin- denburg schritt die ganze vielgliedrige Front der ausge­stellten Vereine unter jubelnden Huldigungen des Menge, die auch dem anwesenden bayerischen Prmzev stürmische Huldigungen darbrachte, ab. Auf den Timer des Armeemuseums wurde Hindenburg von den Mit­gliedern der bayerischen Staatsregierung begrüßt. Sei frühere Kronprinz Rupprecht geleitete den Generaiield- marschall sodann ins Armeemuseum, wo er in eines kurzen Ansprache als Oberbefehlshaber der alten baye­rischen Armee den Generalfeldmarschall begrüßte. El gab dem Gefühle der Dankbarkeit für Hindenburg Aus­druck und schloß mit einem stürmisch aufgeuommenen Hoch. Nachdem das Deutschlandlied verklungen war, folgte eine Ansprache des Generalobersten von Bolhmer der betonte, Hindenburg könne die Ueberzeugung utii sich nehmen, daß der Bayer heute noch ebenso in Ateut zum Deutschen Reiche stehe, wie ehemals. Hindenburg erwiderte, er werde auch den Rest seines Lebens etn= setzen für die Ehre des Vaterlandes. .Er werde me ver­gessen, was die bayerischen Truppen rm Welttrrege ge­leistet haben. Er hoffe, daß die gebrachten Opfer nicht l vergebens gewesen seien, und daß wieder bessere Tage ; für Deutschland kommen werden, m Ewigkeit und Treue und Ehrbarkeit. Hindenburg schloß Mit. emem^ Hoch auf die alte bäuerische Armee und ihre Führer. | Beim Verlassen des Armeemuseums wurden HmSen-S bürg, Ludendorff und dem Prinzen Rupprecht groye J Huldigungen dargebracht. Um 1 Uhr war die Besru-1 Hungsfeie'r beendet. _______. js