Hersfelder Kreisblatt
Amtlicher Anzeiger für den Kreis Hersfeld
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Rr. 244
Donnerstag, den 2. November
1922
Der Anlauf zur Tat.
Die Entwicklung der letzten Wochen muß auch die jartnäckigsten Anhänger der Auffassung, daß sich die dinge mehr oder minder von selbst wieder einrenten pürden, endlich bekehrt haben. Es ist schon ein kleiner vortschritt, daß man heute, ohne sich grober Kritik und chshasten Anwürfen auszusetzen, über die Notwendigst außergewöhnlicher Opfer und größerer autzenpoli- tscher Jnittattve sprechen kann. So sehr auch eine gründ- lkize Heilung unserer Leiden an eine Besserung der in= leren Wirtschastsbilanz geknüpst ist, so richtig ist es doch, saß vorher die außenpolitischen Bedingungen zur den ßrsolg innerer Reformen geschaffen werden müssen.
Diese Woche bringt zwei grobe Gruppen von Ver- andlungen: mit der Repara ttonslourmission und mit iner Reihe internationaler Finanzsachverständiger. Ent- egen ursprünglichen Meldunaen hat der neue Vor- tzenöe der Reparationskommission, Barthou, den Ge- «mkeu ausgeworfen, den Stand der deutschen Finanzen nd der deutschen Wirtschaft in der Hauptstadt des Rei- Es zu studieren. Nach Bekanntwerden des Reisebe- hlusses konnte man hören, daß die Fahrt nach Berlin^ » wefenflidten den Zweck verfolge, dem britischen De-! !gierten Bradbury die Kapitulation vor den französitzen Vorschlägen zu ermöglichen. Nach den Beweis-' Lethoden, die in Frankreich Deutschland oegenüder ge-> iräuchlich sind, und die auch bei der Arbeit der Rexara- lonskommission Anwendung gefunden haben, wird es" tot Entente-Vertretern in Berlin gewiß nicht schwer beiden, eine neue deutsche „Verfehlung" auszuklügeln. damit aber würden Sie milderneu englischen Vorschläge » Gunsten der schärferen französischen Absichten zurück-^ gezogen werden können. Der neue brittsche Minister- MsiSent Bonar Law hat in seiner Programmrede zu Glasgow am 26. Oktober nicht viel Posittves zur Repa- attmrsfrage geäußert. Er will eine Politik der Ruye mö der Etettgkett treiben und die Beziehungen zu Frankreich herzlicher gestalien, als sie unter Lloyd George gewesen sind. Das könnte durchaus für eine süßere Nachgiebigkeit Englands gegenüber Frankreich n der Reparationsfrage sprechen. Der „Temps" irrt ich aber sehr, wenn er Lloyd George unterschiebt, er labe Deutschland „systematisch geschont". Nun hat Bonar tiftro an der von Lloyd George getriebenen Reparation?- rolitik so gut wie gar keine Krisis geübt. Er hat ledig- tch versichert, daß er die Höhe der RevarationSforderun- ten immer für vernünftig gehalten habe und nach wie j1Ä,äl4«4iUft$*^ir»te^'‘Wie^ tand müßten sich im Rahmen, des Möglichen halten.
Dies find ziemliche Kautschukbegriffe, aus denen wahrscheinlich nichts anderes hervorgeht, als daß England während der nächsten Monate die Initiative in Set Reparationsfrage den Franzosen überlassen wird.
Wenige Tage nach Beginn der Verhandlungen mit kn Entente-Vertretern sollen die Sitzungen des intet» rationalen Finanzausschusses statt finden, den die ReichS- kegierung schon vor Wochen nach Berlin geladen hat. R5m werden hervorragende internationale Ftnanziach- »erständiae, wie der Schwede Cassel, der Holländer Bisse- rina, die Engländer Keines und Brown, der Amerikaner JenkS, der Schweizer Dubors und andere angehören. Der Zweck dieser Konferenz dürfte fein, die Wahrheit »der die Gründe des deutschen Valutaverfalls festznitel- «e» und einige Hauptrichtlinien vorzuzeichnen. wie der deutfche Markwert wieder hergestellt werden könnte.
In den Verhandlungen mit den Entente-Vertretern und in den Sitzungen mit den internationalen Finanzkennern hat die Reichsregierung eine wahrscheinlich nie wiederkehrende Gelegenheit, die letzten Schleier von unserer finanziellen und wirtschafilicheri Lage zu ziehen, über die drohenden politischen und sozialen Folgen un- fereS ZusammenbruchZ reinen Wein einzuschenken unklare Grundsätze zu formulieren, wie das Aeutzerste von uns abgewandt werden kann. Durch Vertuschen und Lei- sctreten ist feine Rettung mehr zu erwarten. Die Weltvernunft marschiert nicht „von selber". Wird wieder vergeblich ein Anlauf fit Taren genommen, so droht un» eine Welle des Elends und Radikalismus zu ver- schltuge». Dr. Groll.
Sie DerOondlungen mit der BepRo,
ermes «ud
Die erste Sitzung der Vertreter der Rerchsregrerung mit den Vertreer» der Reparationskommission hat so-, fort nach dem Empfang der Mitglieder der ReparattonS- kommission durch den Reichskanzler siarigefunden. Die darüber aus Berlin vorliegende MttSung läßt einen ge- uisten Optimismus der diolomatischen Kreise über den möglichen Ausgang der Verhandlungen erkennen. Ob dieser berechtigt ist oder nicht, wird der Gang der Verhandlungen zeigen. Die Meldung lautet:
»-»Die Sitzung der Ressorts der Rekchsregicrnng mit B Reparationskommission war vollständig avsgefnllt eingehenden Darlegungen von Dr. Hermes und Schröder über die Lage deS deutschen Budgets. Die egierten der Reparationskommission stellten hier da Zwischenfragen. Die Beratungen werden am jRittn»och nachmittag vm 4 Uhr fortgesetzt werden. Die Delegierten der Reparationskommission traten nachmit- Las zu einer internen Beratnng zusammen, in deren Perlanf das Projekt Delacroix' besprochen wnrde. In litt unterrichteten diplomatischen Kreise» wird der Standpunkt vertreten, daß die Änssichtc« für einen Aus« bleich diesmal günstiger sind als die letzte» Male.
Aus«
Der Empfang beim Reichskanzler.
^ Ueber den Empfan, beim Reichskanzler wird parationSkommission, die
>g der Reparationskommission halbamtlich gemeldet: Die Re- varationskommission, die am Montag in Berlin ange- fmumen ist, wurde am Dienstag mittag 12 Uhr vorn
wart der an den kounnenden
Verhandlungen beteiligten Staatssekretäre empfangen. Der Reichskanzler begrüßte die Reparationskommissior und insbesondere den neuernannten Vorsitzenden, Herr, lönnt sein möge, sein Ami
Louis Barthou, dem eS vergönnt sein möge, sein Arw mit Erfolgen für die in der Neparationskommission ver> tretenen Völker und für Deutschland zu führen, und Si<
Grundsätze, die für jede vernünftige, ökonomische unl kulturelle Zusammenarbeit der europäischen Völker um' der anderen Nationen der Welt notwendig seien, durch zuführen. Er begrüßte die Initiative, Gläubiger un> Schuldner zusammenzuführen, um einen Ausweg zr finden. Er und feine Mitarbeiter stellten sich mit voll« Offenheit und Aufrichtigkeikt der Aussprache zur Ver fügung. Der Reichskanzler wies sodann auf die Ver Lnderungen hin, die in der Lage Deutschlands seit den letzten Besuche des Garantiekomitees im Juli einge- 'reten sind, und belegte die Aenderungen mit den ver lleichenden Daten der deutschen Währung ' ' '
che« Großhandelspreise. Das deutsche V . ..... _____ >en notwendigen Nahrungsmitteln und an Kohlen fehl« tehe vor einem furchtbaren Winter des Hungers um ter Kälte. Die bisherigen Versuche, aus der franset deutschen Wirtschaft möglichst große Leistungen heraus iuholen, Hätten weder Gläubiger noch Schuldner be
i und der deut Wlk, dem es «
sriedigt. Der richtige Weg sei, erst die franse Wirtschaf Keile«, deshalb sei die Stabilisierung der deutsche, ruug der Kernpunkt der Aufgabe. Die Stabilisis rung der Währung werde von selbst das Gleichgewich in den deutschen Staatsfinanzen herbeiführen. Er be grüße die Mitteilung der Reparattonskommission, das Gegenstand der Berliner Verhandlungen die Stabil»
äerung der Mark und der Ausgleich des Budgets seit tolle. Die Hauptaufgabe sei zunächst, zu praktischen Bor zu kommen und sie mit raschem Entschluß durch :. Nur eine schnelle Aktion könne Sie Lag«
schlügen zu zuführen. ■
retten und die Leistungsfähigkeit Deutschlands wieder
herstellen.
Auf diese Ansprache des Reichskanzlers legte der Vorsitzende der Reparationskommission Louis Barthoi die Gründe dar, die die ReparattonSkomMission veranlaßt hätten, sofort mit der deutschen Regierung ir Verbindung zu treten. In den Worten des Kanzler- liege ein Zeugnis und ein Programm. Die Repara- tionskommisston schätze beides um so höher, als es vor der durch ihre amtliche Stellung am meisten gualifi- zierten Persönlichkeit herrühre. Was das Zeugnis an-
imivy UV4.vgcz jv ui^wv vv Mit «iivfnnunuMP*uMtw*q fiv* zur Kenntnis, ohne es für den Augenblick zu erörtern Es werde das erste Blatt des Aktenstückes sein, das si« zusammenstellen werde. Was das Programm anlange so habe der Kanzler mehr Fragen «msgeworfe», als Lösungen gewiesen Diese Fragen seien indessen durchaus diejenigen, die in das Arbeitsgebiet her Reparattons- kcknmission fielen. Die Stabilisternng der Mark sei di, erste Frage, deren Verbindung mit dem Gleichgewichl des BudgetS niemand bestreite. Die Reparattonskomi Mission danke dem Reichskanzler für sein Versprechen! an den Verhandlungen mit voller Offenheit und Ehrlichkeit mitzuarbetten. ES handele sich darum, möglichst das Ziel zu beachten, das gemeinsam ins Auge ge- faßt worden sei. Die Reparationskommission hosfe, an allen Dienststellen, Sie an den Verhandlungen »eil- nehmen werden, denjenigen guten Willen anzutressen, von Sem der Kanzler gesprochen habe. Die Repara- tionskornmission sei hergekommen, um einen kranken Körper zu behandeln, um den Ausdruck des Kanzlers zu gebrauchen, es sei aber notwendig, daß sie die Ausdehnung und alle Anzeichen der Krankheit kennen lerne, Der Augenblick sei gekommen, ohne Umschweife an die Arbeit zu gehe«.
Es wurde hierauf beschlossen, die Verhandlungen sofort zu beginnen. Die erste Sitzung der Reparations- kommnsion mit den beteiligten Ressorts hat darauf im Reichsfinaozministerinm stattgefunden.
Unerfüllbare Forderungen.
»* Der Pariser „Jntransigeant" meldet: Eine Kommission von Fachleuten, die rm französischen WieSeraufbau- ministerium eine Beratung abhielr, erklärte Sie »eueu Fordcrnuge« der ReparatiouSkommission für viel in hoch,
Stillschweigen in der französische» Presse.
»^Seit Sem Eintreffen der Reparattonskommission in Berlin wird in den französischen Zeitungen jede Auden- tung über die Absichten und Entscheidungen der französischen Regierung in der Reparationsfrage vermieden.
'. DaS Programm der Reparattouskommisstou.
. _ Der Berliner Korrespondent des „Journal" erklärt daß die Reparationskonnnission im Widerspruch zu einer verbreiteten Nachricht ein festes Programm «ach ^-Slj.^Eoeüracht ^be, Satz man im einzelnen noch diskutieren werde, aber in seinen großen Zügen von Deutschland angenommen werden müßte. Das Programm enthält folgende Punkte: b
CTd$f -Zerkauen interalliierte» Finanzkontrolle nicht nur im Reiche, sondern auch in den fV^elnen Bilndesstaaten. Das Garanttekommitee wird feinen Wohnsitz in Berlin nehmen. Es werden dauernde Kontrollkommissionen in den einzelnen Landes- sinanzamtern, in Berlin, München, Stuttgart usw. nn-- Verhalten. Die Kommissionen werden in ihren Bezirken Inspektoren mit fest umgrenzten Aufgaben einrlcdten können. Die Vollmacht des Garantiekomitees wird sehr groß sein. Deutschland würde unter keinen Umständen ohne ErmSchttgung des Komitees neue BuSgets-Auf- gaben vornehmen können. Das Komitee wird iiilver- süglich daran gehen, zusammen mit dem Reich gesig-
Mte Maßnahmen - zu einem baldigen Ausgleich des Mudgets zu finden und dafür zu sorgen, daß all- überflüssigen Ausgaben aus dem Budget gestrichen werden. ) 2) Beschleunigte Eintreibung der im letzten Jahr vom Reichstag angenommenen Steuer» sowie Atts- schreib«»g neuer Steuern.
3) Verbot jeder Spekslatto« mit fremde» Devise». Die letzten Verfügungen der Regierung werden dahin ergänzt werden müssen, Satz kein Ankauf von Devisen ohne vorherige Erlaubnis des Reichsfinanzuiinisters ^mößlid^ fein witö*
4) ALfleguag einer innere# Anleihe in Gold zum .Zwecke der Erleichterung der Stabilisierung der Mark.
5) Die Goldreserve der Reiihsbauk ist sofort zur. U»terstötz«»g der Stabilisierung der deutsche» Währung in Avspruch zu nehmen. Keinesfalls soll es der Reichsbank erlaubt sein, ihr Metall untätig liegen zu lassen: DeutschlanS soll keinen Zahlungsaufschub erhalten, ehe« die Konferenz von Brüssel über diese Frage,xntschiedem haben wird.
Kerue destMÄ HMe^Ä'AMko? " »Serli#. (B. L). Das„B. T.'glaubtdczügtich der Berhandlungea mit der ReparattonskoMmffsion rud- Üg informiert zu seht, wenn es sagt, daß auch der Rc-! parationSkommission selbst, abgesehen von den der Oef-i fenüichkeit bereits hekaunten Projekten Sir John Br«rd- burvS »nd Herr« Louis Barthons, seine fetten Pläne vorliegen und daß arrch biSher ofstziell t« keiner Weise von der Frage einer Finanzkontrolle «hex Deutschland gesprochen worden ist.
Freiwillig oder gewaltsam.
»-»Paris. Das Journal des Debats" schreibt: Wenn die Reparattonsommisston keine Erfolge erzielt,, werde ihre Reise nach Berlin aber trotzdem nicht vergeblich leut. Sie werde dann den Beweis geliefert haben, daß es auf dem Wege, auf dem man bis jetzt eine Lösung erwarte, keine mehr gebe. Der Kommission werde dann obliegen, etwas anderes zu finden. Seitdem die Reparationen zur Debatte ständen, habe sich Frankreich bis zur äußersten Grenze entgegenkommend (!!) gezeigt) während es das Recht des Starken für sich hatte, habe es sich bemüht, das zur Geltung zu bringen, was es für gerecht halte. Es bat der Aufrechterhaltung der internationalen Einigkeit unaufhörlich Opfer gebracht. Mit der Reise nach Berlin unternahm die Reparafionskomunsston ihren letzten <nlluw »K wtto^t Ort M-a Srctte Mr Voraussetzungen regelmäßiger, cmgemeirener, ausreichender und schneller Zahlungen untersuchen. Sie lasse sich nochmals auf den guten Willen Deutschlands ein. Sie wünsche zu erfahren, was von Druifchlanö zu erwarten sei. Wenn sie oibcr mit negativen Schlußfolgerungen zuruckkäme, dann werde nur noch übrig bieten, mit aller Klarheit jene allein wirksame Mändervolittk ins Werk zu fetzen.
Die vumögUchen Kohlenlieferungen.
Die Kohlennot tn Dentichlaud, Sie sich auch in ersterj Linie in den nngebenreu Kotzleupreisc» ausspricht, ist! zum grötzten Teil auf Sie riesigen Kohlenlieferungen zu-! rückzuführen, die allmonallich ohue einen Gegenwert a«, die Entente gehen. Dabei wir» das Aeutzerste an ^oh- lemnengen aus Deutschland herausgepretzt. So soll uachi der letzten Entscheidung der Reparationskomniziäon Deutschland von August bis Oktober je 1725 000 Tonnen Kohlen, darunter 125 000 Tonnen oberschlesische Stöhlen, monatlich liefern. Soweit die deutsche Kohlenlieferung! eine vestimmte Menge, etwa durch Ueberftunden der. Bergarbeiter überschreitet, sollen außerdem noch 20 Prozent des Ueberschusses an die Reparattonskommission av- aeliefert werden. Trotz äußerster Anstrengmigen und: 'unter empfindlicher Schädigung der deutschen Jndustriei sonnte Deutschland in dem Zeitraum nur 1600 000 Tonnen monatlich liefern. Nun verlangt die Reparations- kommission als Ersatz eine Mehrlieferung von 200 000 Sonnen Kohlen monatlich. Die deutsche Regierung hat erklärt, daß dieses Verlangen unerfüllbar und für das. 'deutsche Wirtschaftsleben nicht zu ertragen ist. Es mußten nämlich im Juni, Juli und August fast ebenso viele Kohlen, als an die Repara-irmSkommission geliefert wur- iden, nämlich 1283 000 Sonnen allein monatlich aus England nur für Sie Reichseikenbahnen Sezogrm werden. Bei der Entwerttrna der Mark ist aber eine Einfuhr von Kohlen aus England unmöglich geworden, und es ist der. Betrieb von Eisenbahnen, Gas- und Elektrizitätswerkeu! in Frage gestellt, wenn die Enteare auf ihren Forderun- iaen beharrt.
Polnisches Vorrecht in Danzig!
»-»Der Kommissar des Völkerbundes in Danzig, General Haking, ist von der Sandiger Regierung angerufen worden, um das Recht des Hafcnansschusses über die, Verpachtung von Hasengrlände und Hafengebäuden ans- zulegen. General Haking hat enffchieden: In dem Falle, daß ein Kaufmann oder eine Firma von anerkannter- polnischer Staatsangehörigkeit mit einem Kaufmann oben einer Firma mit anerkannter Danziger Staatsangehörig- feit in Wettbewerb wegen der Pachtung von Eigen turn des .^afenausschusses tritt und beide gleich erwünscht als Pächter sind, soll dem Wettbewerb polnischer Staatsau- ? gehörigkeit der Vorzug gegeben werden. Der Danziger Senat wird den Rat des Völkerbundes in dieser 2 nae* legenScit anrufen.
Das Kabinett Mussolini.
Nach einer Havasmeldung aus Rom setzt sich da^x Ministerium Mussolini wie folgt zusammen: Minimier- k präsident. Inneres und Neußeres: Mussolini: Krieg: : lateral Stadt Marine: Admiral Sbaptt bt 3lem; x Schatz: Jnaudi iMarimalisti: Industrie: Theophilo