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Hersfelder Kreisblatt

Amtlicher Anzeiger für den Kreis Hersfeld

Erscheint Dienstag, Donnerstag und Sonnabend. Der Derngspreis beträgt durch die Post bezogen monatlich 50. Mt., für Hersfeld 40. Mt., Abholer 35. Mk. / / Anfeige«- Preis für die einspaltige Bettstelle ober deren Raum 5. Mk., für auswärts 6. Mt., die Reklame; eile 15. Mk. / / Druck und Verlag von Ludwig Funks Buchbrackerei in Hersfeld, Mitglied des Vereins Deutscher Zeitungs Verleger. / / Für die Gchriftleitung verantwortlich gram Funk in Hersfeld. / / Fernsprecher Rr. 8.

Nr. 246

'Die Landtagswahl in Sachsen

, »»In Sachsen haben am Sonntag die Wahlen zum Lqudtag stattgefunden. Nach den bisher vorliegenden Etlichen Wahlergebnissen sind trotz einer verhältnis­mäßig gesteigerten Wahlbeteiligung immer noch 20 Pro­zent Nichtwähler zu verzeichnen. Wie aus Dresden aemeldet wird, besteht kein Zweifel, daß dieser Ausfall hauptsächlich auf das Schuldkonto der Bürgerlichen kommt. Die zwei Querlisten der Wirtschaftspartei und der Deutschsozialen Partei sind mit 15 000 Stimmen unter den Tisch gefallen. In Zukunft dürfte das -Zentrum sehr wahrscheinlich nicht dir ""

szM für einen Kandidaten aufbri«

- mit einem Ausfall von fast 200 000 St

lieben Querlisten gerechnet werden kann.

Nach amtlicher Feststellung ist das Gesamtergebnis !j« ersten sächsischen Wahlkreis Dresden folgendes: Deutsch-nattonale Volkspartei 190422, Deutsch-Soziale *10 200, Deutsche Volkspartei 162 275, Wirtschaftspartei ;5201, Zentrum 15 730, Demokraten 81938, insgesamt .465 766 Stimmen. Die Sozialdemokraten erhielten ins­gesamt 410 087, die Kommunisten 51556 Stimmen, zu-

Dienstag, den 7. November WsroTrlWiraM

Auf der gemeinsamen Tagung des finanzpolitischen und wirtschüftsvolitischen Ausschusses des Rerchswrrt- schaftsrates wurde eine von einem gemeinsamen Unter­ausschuß zur Wäürungssrage ausgearbeltetes Gutachten angenommen, in dem es heißt:

Der Zusammenbruch der Wahrung, wie er sich in den letzten Wochen vollzogen hat, bedroht Deutschland mit einer wirtschaftlichen, lozialen und volittschen Kata­strophe. Voraussetzungen für eine dauernde «tabilme-

1922

trge Stimmen- körmen, sodatz

sammen 461 643.

Im Wahlkreis 3, Leipzig Stadt erhielten die Sozial- öemokraten 32 526, das Zentrum 636, die Deutsch-natio- mole Volkspartei 11602, Demokraten 6631, Deutsche Volkspartei 21986, Kommunisten 10 077.

Wahlkreis Leipzig Land: Sozialdemokraten 55 318, Zentrum 8181, Deutsch-nationale Volkspartei 12 724, Demokraten 12 338, Deutsche Volkspartei 11492, Kom­munisten 16 663,

In Chemnitz war bis 2 Uhr nachts aus 179 von 181 Wahlbezirken der Stadt das Ergebnis bekannt. Es erhielten: Vereinigte Sozialdemokratie 57 040, Kommu­nisten 29 434, Deutsch-nationale 27 093, Demokraten 12163, Zentrum 798, Deutsche Volkspartei 35 027, Deutsch-Soziale 241 Stimmen.

In Chemnitz Stadt haben, was angesichts der star­ken Wahlbeteiligung von etwa 90 Prozent der Wahl­berechtigten nicht verwunderlich ist, alle Parteien ge­wonnen, am verhältnismäßig wenrgsten repoch die Deutsch-Rationalen, am meisten die Kommumsten. Dre Mandatsverschiebung dürfte zwar nur gering fern. Das Wahlgeschäft verlief überall ruhig.

#

Am Vorabend der sächsischen Landtagswahlen sprach Iieichstagsabgeordneter Dr , Stresemann in einer Ver- sMmlung der Deutschen Volkspartei in Lerpzig über die politische Lage. Er fiihrte u. a. aus, daß die sach­ten Landtagswahlen in eine Zeit höchster Spannung m. Durch den Winter werde man kaum das heu-

Reichßkabinett behalten. Ein anderes^ Kabinett e den Versuch machen müssen, Deutschland^ine.Satt i'ieifitnacn zugeben müssen, daß auw «unenvuiuim» v«.* Sott der sächsischen Wahl abhinge In Deutschland stehe pielfach die Parteipolitik im Vordergründe und doch sei eine Einheitsfront nach außen heute ebenso notwendig, als davon unser Geschick abhängig sei. Die ganze Welt empfinde, daß der Wähnmgsverfall Deutschlands, Ruß­lands und Oesterreichs nicht nur diese Länder treffe, sondern daß es durch ton zum Chaos der Wirtschaft komme Die Empfindung, daß Versailles .cm, Fluch V gehe durch die ganze Welt. Als einzige ^^ueh^ Deutschlands Gesundung bezeichnet der Redner die Wirtschaft mit ihren Ausstrahlungen nach dem Aus- ÄM ÄSSBä

5 müsse der Versuch gemacht werden, zu einer Volks- »gcmemschaft zu gelangen.

Das Wahlergebnis in Sachsen.

^-Dresden. (T. U.) Das amtliche Wahlergebnis im -rite« sächsische« Wahlkreis Dresdeu-Bautze« stellt sich Die folgt: Dentsch-nattonale Volkspartei 190 464, Wirt- jchaftsparter 11201, Deutsche Volkspartei 162 279, So-! üalöeuwkratische Partei 410125, Zentrum 15 730, Kom-i Mnisten 51556, Deutsch-Soziale Partei 10 200, Deutsch- Demokratische Partei 81941 Stimmen. Wahlkreis 2 Leipzig: Sozialdenwkratische Partei 245 537, Deutsch- Demokratische Partei 57 491, Zentrum 3556, Deutsche Volkspartei 153104, Deutsch-nationale Volkspartei 1132 839, Kommunisten 83 329. Wahlreiks 3 Chemnitz- stwickau: Sozialdemokratische Partei 374 475, Konnnu- Mifien 131870, Deutsch-nationale Volkspartei 167 070, Deutsch-Demokratische Partei 74 758, Zentrum 3002, Deutsche Volkspartei 158 901, Deutsch-Soziale Parier 1116 Stimmen. Danach erhalten die Sozialdemokrate«

Sitze mit 1059131 abgegebenen Stimmen, die Kom­munisten 10 Sitze mit 266 755 Stimme», die Dentsch- )tationalen 19 Sitze mit 490 373 Stimmen, die Deutsche Volkspartei 18 Srtze mit 474 484 Stimmen, die Demo­kraten 8 Sitze mit 214190 Stimmen. Zentrnm, Wirt- tchaftspartei und Deutsch-Soziale Partei haben keine Sitze erhalten.

lFM alten Landtag waren die bürgerlichen Parteien mit 47 und die sozialdemokratischen Parteien mit 49 Abgeordneten vertreten. Im neuen Landtag verschiebt sich das Bild insofern, als die Sozialdemokraten und --inutiiisteil zusammen über 51 Sitze und die bürger- ichen Parteien über 45 Sitze verfügen werden.)

U* 1 Eine Neuregelung der Rcparatio«sverpslichtun- gen, die Deutschland von untragbaren Lasten befreit und ihm eine mehrjährige Atempause zur inneren K«aM- gung gewährt. 2. Eine Sanierung ^e§ üifenm^cn Halts: Die Geldentwertung hat, weil sie die Ausgaben viel schneller als die Einnahmen wachsen läßt, von nettem zu einer rapiden Vermehrung der schwebenden Miulh geführt. Es ist unbedingt geboten, schleunigst für den! gesunkenen Geldwert entsprechende Mehreinnahmen, da­neben für eine möglichste Ermäßigung der Ausgaben zu sorgen, insbesondere durch Sparsamkerr und der Verein- sachung in den öffentlichen Betrieben und Verwaltungen.

3. Eine Futeusivierung nnd Rattonatlsteruuq der Pro­duktion: Die Geldentwertung, die leben Sparbetrieb vernichtet, hat bei der Arbeiterschaft den Willen zur Ar- beitsiniensivität, bei der Unternehmerschaft, die sich durch Scheingewinne vielfach über den tatsächlichen Nieder­gang täuschen läßt, den Trieb zur höchsten QualrtaG- ieistung und zur sorgsamsten ^alknlatrmr gelahmt. Ar­beitgeber und Arbeitnehmer müssen erkennen, daß hier die Rückkehr zu«: Verantwortungsbewutztjem der Vor­kriegszeit unbedingte Notwendigkeit ist.

Als Einleitung der erst später und nur unter dreien Voraussetzungen zu erreichenden Stabilisierung mun jetzt eine Negnlternna des Markkurses einsetzen, die der künftigen Stabilisierung den Weg bahnt. Dazu ist er­forderlich. daß der Wirtichaff für die nächste Zeit die. jenigen Devisenbeträge zur Verfügnug gestellt werden, die sie für den unmittelbaren, realen Bedarf nöttg hat. Dabei ist die Mitwirkung der Reichsbank nicht zu ent­behren. Voraussetzung 'ür dieses Vorgehen ist die Zu­stimmung der Reparationskommiffion und die Erlan­gung einer auswärtigen Stabilisiernngsanleibe.

Nur im Zusammenhang mit einem solchen Negusie- rungsversuche können technische Maßnahmen einen Er- fola in Aussicht stellen, die darauf abttelen. der neben dem realen Devisenbedars der Wirtschaft einhergehenden vermeidbaren Nachfrage nach Devise« entaeaenzutreten. Die Neuorganisation des Deniienterminmarktes, die Re­gelung des Devisenverkebrs mit em Verbot von volk^- wirtschästlich nicht unbedingt notwendigen Devisenkau-

ro-

fen und Devisenverwendnnaen.

Der Ausschuß empfiehlt ferner die Ausgabe eines -wiri^wfrt*<?it^to^

dürsnille weitester BolVschWien nach Erhaltung ihrer Vermöaenssnvsianz befriedigt, sie vom Kauf, von De­ntin abbält und dadurch die normale Spartaiwrert wie­der erinöalicht und anregt, ohne die der Wiederaufbau und die Stärkung der Vrvdnktton nicht geleistet werden

kann. Es geht nicht weiter an, einem Teile öes Volkes jede Sicherung seiner Kaufkraft into seiner Wrrtschasts- grundlage vorzuenthalten, wo die Erfahrung lehrt, f~r man durch keine gesetzlichen Maßnahmen den Grotzver-

daß

einzu- »ld ba-

-r

kehr hindern kann, die Goldber, Mhrem Die Schatzscheine müssen ...

siert oder es müssen solche Steuern für die Funöiermng der Anleihe reserviert werden, deren Ertrag sich selbst­tätig mit der Steigerung der Devisenkurse erhöht, und zwar möglichst solche Steuern, die aus Transaktionen ein» kommen, die mit Deviseneinnahmen von Handel und In­dustrie verbunden sind. Der Ausschutz hält es für er­wägenswert, die Goldanleihe mit einer kursgesicherten Kreditaktion für Industrie, Gewerbe, Handel und Land­wirtschaft zu verbinden. Für eine unfurwrerte Goldan- leihe des Reiechs würde der Ausschuß die Verantwortung ablehnen.

Die EntschädigungSfrage.

»»Auf dem Kongreß der französischen Sozialen Partei in Marseille sprach Andre R-rancots Poucet über das Reparationsproblem. Er äußerte den Wunsch, daß 1. das Reparationsproblem sobald wie möglich neuerdings von den Verbündeten ausgegriffen und zum Gegenstand einer gründlichen Prüfung und einer Gesamtregelung gemacht werde: 2. Satz die Regierung die friedliche Lö­sung klar darlege, die Frankreich befürworte, und zwar Ausgleichung der interalliierten Schulden, Auflegung von entsprechenden auswärtige,r Anleihen, Stabilisie­rung der Mark, wirksame Kontrolle der deutschen Fi­nanzen. $Yn dem Falle, daß es ihr nicht gelingt, diese Lö­sung durchzusetzen, müsse die Regierung die Möglichkeit haben, ihre Handlungsfreiheit zurückznuehmen und sie ohne Verzug in die Praxis umzusetzen und Pfänder zu nehmen sowie Gewaltmatzuahmen anzuwenden, die allein Frankreich gegen ein völliges Entweichen feines Schuld­ners sichern könnten.

in Marseille sprach

Reparationsproblev

Sie deutsche Denkschrift. '

Die Berliner Vertreter der Pariser Presse scheinen einen Wink bekommen zu haben, keine optimistischen Be­richte über die Verhandlungen der Reparationskonnnis- sion abzusenden, und so sind denn auch alle Telegramme aus Berlin in den düstersten Farben gehalten.

Der Vertreter desPetit Parisien" glaubt, daß die der Reparattonskommission vom Reichsfinanzminister Dr. Hermes voraelegte Denkschrift folgende Punkte ent- batte:

1. Nutzlosigkeit innerer Maßnahmen zur Stabiltsie-! rung der Mark, wenn nicht gleichzeitig auswärtige Hilfe - gebracht werde.

2. Notwendigkeit einer große« Anleihe, um die Mark zu stabilisieren und den Reichshaushalt ins Gleichgewicht zu bringen. Me Anleihe müsse höher als 500 Millionen Goldmark sein. , ,

3. Die deutsche Neaiernng solle das Recht haben, falls eine auswärtige Anleihe zustande käme, einen Terl des Goldbestandes der Reichsbank zu verwenden, um die Stabilisierung durchzusühren. . , ..

4. Notwendigkeit, das Loudouer Ultimatum abzuan» der«, um eine Anleihe abschließen zu können.

5. Langjährige Zahlungsstuuduugeu für alle von Deutschland zu vollziehenden Leistungen. Das Wort Moratorium" findet sich in den Vorschlägen nicht

6. Notwendigkeit, die Beschlüsse der Pariser Baukler- kouserenz vom letzten Funi zu beachten.

7. Notwendigkeit, eine Frist für die Sachliefetuuge» zu gewähren, aber diese Frist solle sich nur auf Lieferun­gen erstrecken, die nicht allein im Norden Frankreichs verwendet werden sollen. , _ _ ___

8. Zusage, die Kosten Nr Sachlieferungen durch eins ^^"s^Zusage/Ä Retthseluuahmeu zu vermehre« «»» die Ausgaben zu vermindern. Eine Anspielung wird auf die neue iMprozenttge Erhöhung der Posttarife gemacht sowie auf die Entlassung von Beamten, um Ersparnisto von drei Milliarden zu erzielen. , _*

10. Erklärung, daß eine Frnanzkontrslle kein anderes Ergebnis hätte, als dem deutschen Wirtschaftsleben r« schaden und dadurch auch eine schädliche Rückwirkung Mk die Alliierten auszuüben.

Der Kohlenirkbut. - .-

Die nächste gemeinsame Sitzung der Vertreter Sev Reichsressterung mit den Vertretern der Reparattons- kommission wird, wie dasB. T." hört, Dienstag vor­mittag tot Reichsfinanzministertum ftattfinden. Diese Sitzung wird aber nicht die Markstabklisierung, sondern die Kohlenliefernngen Deutschlands an die Alliierten zum Beratungsgegenstand haben. Bekanntlich hat Deutschland vor einigen Monaten ein Abkommen mit; der Reparattonskommission getroffen, das folgende Ver-

einbarung enthält: Die Lieferungsmenge war nrwrung^ lich auf 1,9 Millionen Tonnen Kohlen monatlich, fest­gesetzt und wurde auf 1,7 Millionen Tonnen vermindere mit der Maßgabe, daß Deutschland verpflichtet sei, vom dem Ueberschuß seiner Kohlenerzeugung über diese, Menge hinaus 20 Proz. ~

Dieses Abkommen hat si, erträglich fiir die deutsch!

llenerzeugung über dteie . an die Alliierten abzuführen. ich in der Zwischenzeit als un- vw mv.^-x Wirtschaft erwiesen. An der Sitzung am Dienstag werden auch Vertreter der Koh- lenindustrie teilnehmen. <

f&iffingßßUCTildWfiWßrpW

- Der Vormnikn?&r-gröh>fWn< nwu" nee ^V^^ rischen Volkspartei hat sowohl den Fraktionschef der Bayerischen Mittelpartei als auch den Vertretern des Bayerischen Bauernbundes offiziell mitgeteilt, daß dies Bayerische Volkspartei den Abgeordneten Dr. v. K«il- ling als Kandidaten für den Posten des Munsterpräsi- deuten aufgestellt und daß sich dieser zur Annahme der Ministerpräsidentschaft bereit erklärt habe. An, Grund der daraufhin gepflogenen Koalitionsverhandlungen steht die Wahl des Abg. Dr. von Knilling zum baye­rischen Ministerpräsidenten ^eft. Der Landtag ist auch Mittwoch zu einer Vollsitzung sinberufen, in der der Lanötagspräsident Königsbauer das Rücktrittsschreiben des bisherigen Ministerpräsidenten Grafen von Lerchen^ seid verlesen und der Landtag insbesondere zur Wahl? des Abgeordneten Dr. von Knilling zum Ministerpräsi­denten schreiten wird. Fn einer neuen Vollsitzung am, Donnerstag wird der neugewählte Ministerpräsident dann dem Landtage sein Kabinett die einzelnen baye-r

rischen Minister sind formell ebenfalls zurnSgetreten vorstellen und im Anscklutz daran feine Antrittsrede halten. \

Der künfttge Ministerpräsident Dr. von Knilling- steht tot Alter von 57 Jahren, befand sich seit 1982 im bayerischen Staatsdienst und gehörte von 1902 bis Ende- 1918 dem Kultusministerium an, davon 7 Jahre als Kultusminister. Bet den Landtagswahlen im Fahre 1920 ist er als Mitglied der Bayerischen Volkspartei Land- iagsabgeordneter geworden. Außerdem steht Dr. Kni!- fing an der Spitze der Zweigstelle München des Recchs- ausgleichsamtes und ist ferner bisher layerischer Ver­treter des Reichskommissars für Ausland Xbeu in Dttinchen aeweiem

Die Hochzeik in DoornU »* Amsterdam. Am Sonntag fand in Doorn die mühlmig des ehemaligen deutschen Kaisers mit der zessin Hermine zu Schönaich-Carolath, verw. Prtr Reutz, statt. Prinzessin Herunue war, begleitet von Schwester, der Fürstin Fda zu Stolberg-Roßla und ren Gemahl, Sonnabend aus ihrer Heimat in Dororr ein getroffen. Am Sonntag morgen um ^12 Uhr vvllzo der Oberbürgermeister von Doorn die stand und um 12 Uhr vormittags der Hofprediger Vogel Potsdam die kirchliche Trauung. Als Brautzeuge . , ren zugegen der Gouverneur Graf Lynden, Generalsekre^ tär Kan. Graf Karl Bentinck-Zuylestein, General v der Goltz, Bürgermeister van den Bosch und Haupttn a. D. von Flsemann. Die kirchliche Trauung leitete Gesang -Fesus geh voran" cm, dann folgte eine An-k spräche. Anschließend an die zweier fand im allerengstem Kreise eine Frübstückstasel statt. Außer den bereits ge« i nannten Personen,nahvre« an der Feier teil der KrouL«