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Hersfelder Kreisblatt

Amtlicher Anzeiger für den Kreis Hersfeld

Erscheint Dienstag, Donnerstag und Sonnabend. Der Aezugspre-s beträgt durch die Dost bezogen monatlich 123. M', nie SerSfeld 100. Mk Abholer 10. Mk. / / Anzeigen- preis für die einspaltige Pelitzeile oder deren Raum 10. Mk., für aufwärts 12 Mk., die Reklamezeile 30. Mk. / / Druck und Verlag von Ludwig Funks Buchdruckerei in HerSfeld, Mitglied des Vereins Deutscher Zeilungü Verleger. / / Für die Gchuuleiiung verantwortlich Franz Funk in Lrrsfcld. / / Fernsprecher Nr. S.

Nr. 258

Dienstag, den s. Dezember

1922

Eunos Antwort an Frankreich.

Bedeutsame Rede beim Berliner Presseempfang.

»»Aus Berlin wird gemeldet: Wie alljährlich, so hat auch in diesem Jahre der Verein der Berliner Presse am ersten Sonntag im Dezember sein gewohntes Konzert mit daran schließendem Empfang in den gesamten Räumen des Reichstages veranstaltet. Der Empfang wurde eingeleitet mit einem Tee, an den sich eine län­gere Rede des neuen deutschen Reichskanzlers Dr. C««o anschlotz. Wie immer, hatte eine große Zahl der bekann­testen Persönlichkeiten des politischen, wissenschaftlichen und künstlerischen Lebens der Einladung des Vereins der Berliner Presse Folge geleistet. So sah man u. a. den Reichsautzenminister von Rosenberg, den Reichsfi­nanzminister Dr. Hermes, die Minister Dr. Brauns, Stiegl, Dr. Gröner und Staatssekretär Hamm, sowie Mitglieder der preußische« Staatsregierung, ferner fast alle Parteiführer. Unter diesen Umständen kommt der Rede des Reichskanzlers noch mehr Bedeutung zu, als sie sowieso schon ihres Inhalts wegen haben muß. Die politische Versammlung wurde geleitet durch den ersten Vorsitzenden des Vereins der Berliner Presse, Georg Bernhardt. Er sprach dem Reichstagspräsidenten Dank für die Ueberlassung des Reichstagsgebäudes aus und erörterte in längeren Ausführungen die Pflicht der Presse. Zum Schluß dankte Georg Bernhardt dem Reichskanzler für seine Ausführungen. Nachstehend ge­ben wir den wesentlichsten Inhalt der Rede des Reichs­kanzlers Dr. Cuno wieder:

Reichskanzler Dr. Cuno hob zunächst die Notwen­digkeit des Zusammenarbeitens von Parlament und Re­gierung hervor, die beide dem gleichen Ziel, dem Wohle und der Wiederaufrichtung des deutschen Volkes, zustreb-, ten. Der Kanzler betonte ferner, daß das Kabinett sich sofort an die sachliche Arbeit begeben habe, daß es fest auf dem Boden der Verfassung stehe. Die Beziehungen zwischen den Ländern seien sofort ausgenommen worden. Cuno erklärte dann weiter: Wir haben neben der Ei- «igkeit im Innern auch die Einigkeit nach außen hin bitter notwendig. Das Kabinett wird solange seine Pflicht tun, solange es getragen ist von dem Vertrauen des Volkes und des Parlaments. Es fehlt immer noch in Deutschland an dem Vertrauen zwischen deu einzel­nen Volksschichten. Dieses Vertrauen muß. begründet sein auf festen Grundlagen von Moral nnd Uutvritat. - ^Der Reichskanzler erinnerte an die neuen Reichen, die & sich nicht alle der Pflichten des Reichtums bewußt sind. Der Reichskanzler wies ferner auf seine Erklärungen im Reichstage hin. Man hat sie nicht überall so ausge­nommen, wie sie gemeint waren. Man hat namentlich in französischen Kreisen gefunden, daß die Erklärungen zur Entschädigungsfrage enttäuscht hätten und daß man den guten Willen vermißte, zu leisten, auch nur in dem A Umfänge, der damals in der Note vorn 13. November K angezeigt worden wäre. Beides ist tr"=fc Das Kabimtl steht «ach wie vor auf dem Standpunkt der Note vom L 13. November. Die Mitglieder des Kabinetts sind M eifrigst bemüht gewesen, eine Lösung der Entschädi- H gungsfrage zu finden. Das Vertrauen des In- «ud K Auslandes ist aber unbedingt notwendig.

M Der Reichskanzler kam sodann auf die neue Note we­gen der Zwischenfälle von Passau und Jngolstadt zu sprechen. Er erklärte bezüglich des Tones dieser Note: Das sind keine Worte, die danach anssehen, als ob man Verständnis habe für die Zusammenarbeit der Völker, und die einen wahren Frieden einleiten könnten. Was der Note gegenüber zu sagen ist, wird von der Rerchs- reqieruvg im Einvernehmen mit der bayerische« Regie­rung geschehen. Wir werden die Tatsachen untersuchen. Wo'Unrecht geschehen ist, muß es gut gemacht werden. Der Reichskanzler verwies dann auf die Emmarsch- drohungen, die das Rheinland beunruhigen. Wir wer­den es'nicht zulassen, daß die Rheinprovinz, die Pfalz nnd das Saargebiet preisgegeberr werden. Darauf kön­nen sich unsere deutschen Brüder im Rheinlande fest ver- lassen. Der Reichskanzler appellierte an die Welt, sie möge es zulassen, daß wir aus dem ungesunden Zu­stande dauernder Preissteigerung in Deutschland her­auskommen. Das sei nur durch eine Stabilisierung der Mark möglich. Der Reichskanzler wies zum Schluß aus die großen Aufgaben hin, die die Presse an diesem Wie-! deraufbau des Volkes zu erfüllen habe. Alle Kräfte im Volke müssen sich vereinen in dem Gedanken, daß das deutsche Volk aus der gegenwärtigen Not zu errette« sei. Die Ausführungen wurden mit stürmischem Beifall ausgenommen.

Der Treuschwur der NheknlKnder.

Der Verband der Rheinländer, Sitz Berlin, richtete folgenden Aufruf an die rheinische Heimat: Wir im Reichsverband der Rheinländer zusammengeschlossenen Landsleute im ganzen unbesetzten Deutschland rufen in dieser ernsten Stunden, da nene schwere Gefahren der bartgeprüften Heimat drohen, Ench zu: Treue um Treue! Im tiefsten Mitgefühl für alle Eure schwere seelische und wirtschaftliche Bedrängnis, stolz auf Eure unwandelbare, nicht zu erschütternde kerndeutsche Ge- fimumo, erheben wir mit Euch vor aller Welt slammerr- »den Protest gegen die beabsichtigte Vergewaltigung des Afreiheitliebendsten aller deutschen Stämme. LandSleute N am Rhein! ?''" sieben Schulter an Schulter mit Euch H-ur Abwehr wer Machtgelüste. Ueber Millionen Avon Rhein> ! soll nicht wie Figuren auf dem ^Schachbrett vei^gl werden. Das Rheinland darf nicht i zu Grunde Europa werden, deutschen Nation

H Schachbrett vci met werden. Das Rheinlan ntts Vasallenstaat kulturell und wirtschaftlich Agehen und zn einem Hexenkessel für Euro 6An dem starken Felsen einer einigen i------... Ämüssen alle französischen Eroberunasplaue zerschellen., N Gleichzeitig richtete der Nerchsverbarrö an die

Reichsregierung ein Telegramm, in Sem der Reichsre- gierung gedankt wird dafür, daß st ' '

Franzosen auf Loslösung der Rhe

ie dem Verlangen der

. . ... ________________^einlande ein entschie­denesNiemals" entgegengerufen hat. Es ist in dem Telegramm der Erwartung Ausdruck gegeben, daß die Reichsregierung getreu dieser Erklärung mit allen ihr zu Gebote stehenden Mitteln sich besonders jetzt schützend vor das Rheinland stellt.

Der nette Ne!ch»ern3hrungsminlster. 1

Der zum Reichsernährungsminister ernannte Ober- bürgermeister von Essen, Dr. Lnther. beabsichttgt, wie dieT. U." erfährt, ein Stetttium als landwirtschaft­lichen Sachverständige» beim Reichsernährungsministe­rium zu bilden. Dr. Luther bringt für sein neues Amt vor allen Dingen eine enge Vertrautheit mit den Ber- sorgungsbedürsnifsen der Großstädte mit. Er ist also kein Mann der Landwirtschaft und hat auch so gut wie keine Beziehungen zu Agrarkreisen. Trotzdem wird in sührenöen landroirtfchristlichen Kreisen feine Ernennung begrüßt, weil er es verstanden hat, den Interessen der Produzenten und Konsumenten in gleicher Weise ge­recht zu werden. Dr. Luther war während des Krieges Gescüästsführer des Deutschen Städtetages und seit 1918 Oberbürgermeister der Stadt Essen. Während der letz­ten Kabinettskrise wurde sein Name wiederholt genannt als Kandidat für das Reichsfinanz- bezw. Reichsinnen­ministerium. Von grundlegender Bedeuttmg für sein Wirken war eines seiner Worte, daß man die Kultur dahin bringen müsse, wo die Arbeit sei.

MWWv Wink ju neuen DerOnndfungenl

Die Pariser Mittagsztg.Information" schreibt: Für einen Meinungsaustausch, der noch für die Lon­doner Vorkonferenz Nutzen bringen soll, ist es zu spät, aber wenn die deutsche Regierung über die Entschädi- gungsfragen eine Aussprache mit Frankreich wünsche, sollte man diese Aussprache nicht ablehnen. Deutschland ist in einer Lage, die seine Staatsmänner und Wirt­schaftssachverständige dazu anregt, nach Besserung zu streben. Die Deutschen sind nicht arm an Ideen und Plänen, mögen sie also sagen, was sie zu sagen haben und uns ein neues Urteil Wer ihren guten Willen er- möalichem Hören wir nur ein neues Niemals, dann wissen wir umso besser Bescheid. Vorher aber muß ze^ der Staat und jeder Staatsmann, ebenso in Brustel wie in London sich bemühen, Katastrophe« z« verhüte«, die nicht »ur ei» Be i allein, sondern ganz Enropa be­drohe«." ~

Diese Anschauung derJnformatton" soll, wie ««» Paris gemeldet wird, dort ziemlich weit verbrettet sem. Ob sie aber als ein ehrlicher Wille zu bewerten ist, ticiu Verhandlungen mit Dontsch^ö anzEmpie«, nt sehr zweiselkast. Dazu würde die deutsche Note vom 11. No­vember sowohl die Grundlagen als auch Gelegenheit gebem Es liegt daher die Vermutung nahe, daß man in Paris lediglich bemüht ist, den schlechten Eindruck, den Poincarees Vorstoß gemacht^hat durch neue Que^ treibereien zu verwischen, die Frankreich den Swem des Rechtstitels für sein Vorgehen geben sollen, .indem man Deutschland noch des bösen Willens bezichtigt, nicht einmal um neue Verhanölungen nachgeiucyt zu haben.

Londoner EntfchLdignngsberatungc«.

Der englische Botschafter in Berlin, Lord d'ASernou in London eingetroffen. Er suchte sofort das , Ereign

ist in London eingetroffen. Er Wie sofort M Office auf, wo, wie verlautet, die Entschadigüngsfragg durchgesprochen wurde.

MMerand gegen Poinearee.

Die Pariser linksradikale WochenschriftLe Progres civique" bespricht die Ziussichien des Kabmetcv Porn- caree. Sie stellt fest, daß das Ministercnm allgemein als erschüttert gitt meint aber, die Kammer würde sich zum Sturze des früheren Präfidenten der 8>epubttk nicht leicht entschließen können, iodaß es Porucaree nwgud) träte, noch monaielaug an der Spitze der Regierung zu bleiben. Das Blatt schreibt weiter, daß Millerand Poin- carees Rolle für ansgespielt halte und deshalb einen Ka- biuettswechsel wünsche. Es liegt Grund zur Annahme vor, daß Loucheur seit dem Spätsommer dreies Jahres sowohl von Millerand als auch von-maßgebenden Krei­sen der französischen Industrie für den geeigneten Mann zur endgülttgen Lösung der EntschüSigungssrage gehal­ten wird und deshalb setzt schon cur etster Stelle als Siach- folger Poincarees genannt wird. Es muß dabei dahin­gestellt bleiben, ob Loucheur es nicht für klüger hält, die nominelle Leitung des von ibm beherrschten Kabinetts zunächst einem anderen zu überlasfeu.

Pvincaree befindet sich tatsächlich in einer bedrängten Lage. Der 15. Dezember ist der äußerste Zeitpunkt, b's zu welchem die Kammer sich qeduldcn will, und bis zu diesem Tage muß Pvincaree irgend etwas sagen können, was ihren nationalistischen Gelüsten schmeicheln könnte. Aus der anderen Seite bat er Millerand als Gegner, der die Politik, die fein ist, für die Briand in der Entschä- dgnngsfrage vertreten hat, für die richtige hält. An ei­nen bevorstehenden bincktritt Poincarees zu glauben, wäre aber uMlug. _____

Schlechte Aussichten für London.

$-#> London. Es steht uumnehr fest, daß die Entschädi- gungsvorbefprechmrgen zur Brüsseler Konferenz zwischen den alliierten Attnisterpräsiöentou mit ä. Dezember in London stattfinden werden. Die Belgier Themits unt Iaspar haben ihr Kouunen endaüMa anaekürrdiat, eben-

so Mussölini, der am Mittwoch von Rom abreist. Poir» caree wird von de Lasteyne Begleitet sein. Rebe« Bonar Law wird für England der Schatzkanzler Bald-- win an den Befprechungen teilnehmen. Die Londoner Konferenz dürfte bis zum 1L oder 12. Dezember dauern. Der erste Tag wird der Darlegung der verschiedenen An­sichten dienen, wobei der Entschädigungsplan Poin­carees den größten Raum einneBmen dürfte. Der zweite Tag dient der Aussprache. Am dritten Tage sollen dann Beschlüsse gefaßt werden. In den Kreisen der neuen Regierung machen sich jetzt verdächttge Auzeiche« für einen Stimmuugsumschwnng gegenüber bett französische« Plärren bemerkbar. Man macht plötzttch viel Aufhebens von deutschen Verfehlungen gegenüber der militärischen Kontrollkommission und in der Behandlung von Aus^ läWeru in Deutschland, daß man sich des Bedachtes« nicht erwehren kann, die neue Regwrnug suche «ach snnrtHjiitJieit. ittit vor der öffentliche« Mei««ag einen bei

Vorwärrde», «m vor der öffentlrche« Mecuung ecnenb^ veits ins A«ge gefaßten UmfM vor de.« fravzösischem Rhein- vnd Ruhrpläne» zu retStter^ett. Amtli^ Kreise geben offen zu, daß die Aussichten für Deutsch­land ungünstiger feien als int August, als PoincarA mit seinen Faustpfänder-Plänen bei LwyS George an eutschlossenen Widerstand stieß. Alles deutet darauf hin, daß die hiesige Regierung Frankreich einen vo^ ständigen oder wenigstens sehr niettgchenöen Verzichts auf die französische Schuld «nd auf Englands Au ech eine weitere Entschädigung Deutschlands »«biete« werde, wenn Frankreich seinerseits einer Politik M-

werde, wenn Frankreich seinerseits

stimmt, die Europa wirklich Ruhe und Friede" bringe« würde, daß sie aber einem ablehnenden ^nEreWteme« Widerstand leisten, sondern sich mit einer Pont in» Pill^ tus-Haltung begnügen werde. In amtlichen Krallen wir/ auffallend betont, England sei eurovamude ge- worden und gelange mehr und mehr M .der Ueberzeu^ gung, daß es in den Kolonien u

nehr zn der Ileverzeu- auna oan es in oen jtvivinc» und Südamerika und wetter in Asien einen genügenden Ersatz für Europck

finden werde.

Die Frage der Kapitulation in Lavsanae.

Eine der wichtigsten Fragen der Orientkonferenz, nämlich die Frage der Kapitulationen, ist in der zweiten Kommifsion der Lausanner Konferenz angeschnitten wor­den. Den Standpunkt der Alliierten legte üer,Bors,tzen^ der Kommission, der Ualicmfcbe Henator Gario»^ m längerer Rede dar. Seine Ausführungen mundeten! darin, daß die Kapitulationen zwar abgeändert werden sollen, daß dies aber nur allmählich.und nur am gesetz­mäßigem Wege möglich sei und daß die Allirerten er«« einseitige ARfhebung durch die Türkei, wie sie die kema- listische Regierung verlangt, nicht ««erkennen ivoken. Er aab einen geschichtlichen Rückblick üebr das Euritehen der Kapitulationen und betonte nochmals, daß man mit den Kapitulationen, w^ sie fest bestehen, öer Türkei ge- ici; großes Anrecht antue, daß aber ihre vollständige! Aufhebung nicht zu lässig sei. Für die türkische Delega­

tion verteidigte Ismet Pascha die türkischen Fordern«- gen an der Hand einer längeren Denkschrift. Er er­klärte, öaß die Kapitulationen einseitige Maßnahmen des Mächte darstellten und deshalb von der Türket ohne wei­teres aufgehoben werden könnte«. Auf eine« allmähli­chen Abbau der Kapitulationen könne sich die Türkei nicht einlassen. Sie fordere ihre sofortige und vollständig Aufhebung.

üeßenslängücöß Derfiannung des Primen

1HH

»»In der KriegsgerichtsverhaWlung gegen den Prin­zen Andreas von Griechenland wurde das Urteil ge­fällt. Der Prinz wurde einstimmig für schuldig befun­den, dem Oberbefehlshaber den Gehorsam verweigert und seinen Posten vor dem Feinde verlassen zn habem Als mildernder Umstand wurde seine Uuersabreuhert im Kommando über einen größeren Trnppemeil ange- Nommen. Er wurde zum Verlust seines vnlitärischeni Ranges und zu lebenslänglicher Verbannung ver-

Wie gemeldet wird, hat sich König Konstant!« den italienischen König mit der Bitte gewandt, bei griechischen Regierung zugunsten des Prirrzen Andi zu intervenieren..

Die Holz- «nd Kohlenliefernngssrage.

Zn den vertraulichen Sitzungen, die die Ent- schädigungskommission in den letzten Tagen in der Frage der deutschen Holz- und K^lenlKterangen ab- hielt, meldet derFigaro", Satz die deutschen Vertreter in den bei den letzten Zusammenkünften mit der Kom­mission Erklärungen für die Verzögerungen der deut­schen Köhlenlieferunsen beigebracht haben, und daß im Anschluß daran ein Programm für die HolzlE--.«ge« im Jahre 1823 vorläac. In der Ksvlevfrage have die Kommiffion Matznatzu.cn beschloffen, die bis zn der in etwa 14 Tagen zu ermattenden endgültigen Entscheidung Anwendung finden sollen. In der Holz- fraae wurde ein Liefernngsrücknaud von 50 Prozent der geforderten Mengen festsestellt. Die deuit^en Vertreter hatten Versprechngen für bessere LlefergistPl, abgegeben und die Kommission habe die ErrtscheM !g vertagt, da man zunächst die Ergebnisse der Brüder Konferenz abwarten wolle.

Des Märchen vo« dem Geheimabkommeu.

tH London.Daily Drail" veröffentlicht einen Brief des deutschen Botschafters m London, Ethamer, tu du» dieser feststellt, daß das Blatt irregeleitet worden sei, und daß weder der Bericht über ein militärisches Gebc.nmb- kommen zwischen Deuischlaud und Rußland now rolches über die angebliche Errichtung eurer LuMoW m .>N6- Imid in Deutschland zulrege. Werde Arttkel senn von Anfang bis Ende erfunden.