Hersfelder Kreisblatt
Amtlicher Anzeiger für den Kreis Hersfeld
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Nr. 265 Donnerstag, den 2L Dezember 1922
I llerhanÄllngen Malglnolon parks.
L Das amerikanische Staatsdepartement hat nach einer Meldung aus Washington Verhandlungen mit den 31b liierten und namentlich Frankreich über den amerikanischen Anleiheplan für Deutschland eingelettet. Den mnerikanische Botschafter in Paris, Herriot, hat sehr emgehen-e Instruktionen aus Washington erhalten, die jetzt zum Gegenstand einer persönlichen Aussprache am Quai d'Orsay gemacht worden sind. Das Schwergewicht des Gedankenaustausches liegt also gegenwärtig in Paris. Harding legt vor allem Wert daraus, die Zustimmung der französischen Regierung zu den Bedingungen zu erhalten, die die Voraussetzung für eine von Amerika zu gewährende Anleihe bilden. Die Schwierigkeiten, die sich den amerikanischen Plänen entgegenstellen, liegen in erster Linie in Paris. Poincaree hat sich gegen eine Lösung der Entschädignngsfrage ausgesprochen, die aus- ^„^.l- •—a«x. o..^^^«----^-, Vor allem
andes einzu-
gedehnte französische Zugeständnisse vorsehe. lehnt er es ab, die Besetzung des Rheinlm . .. _______
■ schränken und das Rheinland vor Ablauf der im Ver- sailler Vertrag vorgesehenen Fristen zu räumen. Ferner weigert er sich aber auch, die wirtschaftlichen Vorrechte, die der Versailler Vertrag Frankreich einräumt, aufzu- geben, ebenso die Entschädigungssumme auf eine vernünftige Grenze herabzusetzen. Ehe es gelingen wird, diese Schwierigkeiten zu lösen, dürfte noch eine geraume ^Zeit vergehen. Das amerikanische Staatsdepartement will vorläufig keine positiven Mitteilungen über das Projekt Hardings machen, sondern erst abwarten, ob eine prinzipielle Verständigung möglich ist. Der „Neu- york Herald" gibt über den bisherigen Verlauf der Verhandlungen Washingtons mit Paris folgende Darstellung:
‘ Die Vereinigten Staaten hoffen, Frankreichs Zu- flimmung zur Bildung einer Finanzkonferenz zu finden, auf der die durch den Versailler Vertrag nicht gebundenen Länder vertreten seien und die Deutschlands Ne- porattonsfähigkeit bestimmen sollte. Diese Tatsache bleibe übrig von dem Gerücht über die Anleihe für Deutschland. Frankreich habe die inoffizielle Frage gestellt, welche Sicherheiten gegebenenfalls über die zur Zeit bestehenden hinaus vorhanden wären, daß Deutschland bezahlen würde, wenn die Kommission einen gemäßigten und erträglichen Reparationsbetrag festsetze. Das Blatt erklärt^ daß Einzelheiten der französisch-amerikanischen Verhandlungen jetzt noch nicht mitgeteilt werden könnten. Die Vereinigten Staaten hätten aber versichert, sie könnten trabilivuellen UkLuhe» kstuer Sendung zur Erzwingung von Zahlungen zustimmen. Das Blatt bestätigt, daß Morgan und Root wegen des Eintritts in die geplante Kommission sondiert worden sind. Der an- fän glich genannte Anleihebetrag von 1% Milliarden Dollar stelle nur einen Ausgangspunkt der Diskussion dar.
^ - Auf alle Fälle wolle Amerika Geld nur gegen ausgezeichnete Sicherheiten geben. In Bankierkreisen schätze man jedoch die alliierten Hypotheken auf Grund des Ver- fäiller Vertrages auf 30 Milliarden Dollar, so daß die Freigabe des für die amerikanische Anleihe erforderlichen Sicherheitsbetrages seitens der Reparationskom- wission keine unüberwindlichen Schwierigkeiten bilde. An Washington nehme man an, daß auch Frankreich >t keine ernstlichen Einwendungen mehr gegen die teiltveisej B Freigabe der auf Deutschland ruhenden Hypothek erhe- Mben werde, wenn es die Gewißheit erhalte, daß es nn- ■ mittelbare Vorteile davon hätte. Der Berichterstatter M Hält es für wahrscheinlich, daß offizielle Mitteilungen M über die Verhandlungen erst nach der bevorsteherwen f Pariser Konferenz erfolgen werden. _
Washington noch ohne Antwort.
»-»-Aus London wird gemeldet: Nach einer hier vorliegenden Nachricht aus Washington erwartet die mnerrka- nische Regierung immer noch eine Antwort Frankreichs aus die offiziöse Anregung Hughes, daß ein internationales Bankierkomitee die Höhe der deutschen Entschädi- MNgsschuld festsetzen möge.
Die Vorbereitung neuer Vorschläge.
w> Wie aus Berlin gemeldet wird, sind die Besprechungen über die Vorbereitung neuer deutscher Vorschläge in der EntschädigungLfrage innerhalb der beteiligten -Ressorts mit Vertretern der Industrie, des Handels, der * Banken, der Landwirtschaft und der Gewerkschaften fortgesetzt worden.
20 Milliarden Goldmark.
e-§ Aus Paris wird gemeldet: In hiesigen politischen s Kreisen verlautet, daß der Hamburger Bankier Melchior in den letzten Tagen in Paris gewesen sei, um Bor- Schläge zur Lösung der Entschädignngsfrage zu unterbreiten. Er soll einen Vorschlag gemacht haben, worin als Gesamtsumme der Entschädignngszahlunge« 20 Milliarden Goldmark genannt worden seien.
Diese Meldung dürfte mit großer Vorsicht anfzu- nehmen fein. In der letzten Zeit sind mehrfach von Paris aus Gerüchte verbreitet worden, die von ähnlichen Vorschlägen der deutschen Industrie wissen wollten, die aber von deutscher Seite dementiert worden sind.
Neue Rede Potncarees.
1 Aus Paris wird gemeldet: Poincaree wird hn .«Senat noch einmal über die Londoner Konferenz spre- Zchen. Man hofft auf einige ergänzende Erklärungen,
f Neue Abrüstungskonferenz in Washington?
3 i-4 Aus Nemzork wird gemeldet: Das Reprüsentan- ^tenüaus hat das Flottengesetz angenommen, in dem eine Bestimmung des Präsidenten Harding zur Einberufung seiner internationalen Konferenz ermächtigt, die die H Frage der Beschränkung der kleinen Schifsseinheiten »prüfen soll.
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«B-rll«. ES Sabm -lng-vm»- B-MWliMÄ «Ä Reichsregierung mit Vertretern der Industrie, der Großbanken und des Großhandels, mit Vertretern der Beamtenschaft und der Gewerkschaften über die Grundprobleme der Entschädigungsfrage stattgefunden, die noch nicht abgeschlossen sind und auch noch nicht zu einem Ergebnis geführt haben. Im großen und ganzen hört man aus eingeweihten Streifen, daß die Hoffnung auf eine Hilfe Amerikas in dem Umfange, wie sie in den Zeitungen angegeben worden ist, den Tatsachen weit vorausläuft. Grundsätzlich sind die Amerikaner bereit, in die europäischen Verhandlungen einzugreifen und sowohl dem deutschen als auch dem österreichischen Kabinett die Möglichkeit zu geben, die in den Friedensverträgen übernommenen Lasten zu erfüllen. Aus der anderen Seite verlangt Amerika jedoch wesentliche Abstriche an den Forderungen Frankreichs und rücksichtslose Abrüstung der französischen Heereskontingente. Nur wenn Frankreich bereit ist, die Zahl der Mannschaften des stehenden Heeres ganz beträchtlich zu vermindern, und die Besatzung an: Rhein völlig zurückzu- ziehen, werden überhaupt aussichtsvolle Verhandlungen, an Serien sich auch die Privatfinanziers und Bankett Amerikas beteiligen werden: möglich sein.
Inwieweit Poincaree nachzugeben bereit ist, steht nicht fest. Pariser Pressestimmen lassen wenig Hoffnung auf ein Nachgeben Poincarees, hinter dem int großen und ganzen die öffentliche Meinung noch immer steht. Poincaree hat nach Washington sehr deutlich zu verstehen gegeben, daß er von Deutschland voraussetze, daß im Laufe des nächsten Frühjahrs und Sommers die gesamten zerstörten Gebiete auf Kosten Deutschlands aufgebaut werden müßten. Wenn hierzu internationales Kapital bereitgestellt werde, sind die Verhandlungen mit Frankreich nicht ohne weiteres als hoffnungslos zu betrachten. In Amerika kennt man ganz genau den großen Gegensatz zwischen Frankreich und England in der Entschädigungsfrage und dem gesamten damit im Zusammenhang stehenden Komplex wirtichafticher Fragen um die Vormachtstellung der Erdolgeb:ete in Asien und Rumänien. Jnwiewttt das amerikanische Großkapital auch hierbei einen Druck auf England aus- üben wird, steht noch -icht fest.
Alle diese Frage».Hassen indessen befürchten, daß auf einen wirklichen Preisabbau und einen wesentlichen Rückgang des Dollars keine- berechtigte Hoffnung gesetzt werben sann; Die Gewerkschaft»- und Beamstuverire- tungen hasten vielmehr der Reichsregierung dargelegr, daß die neuerlichen Erhöhungen keineswegs ausreichend sind, um die Entwertung des Geldes auszuglclchen. Sollten weitere Preisaufschläge mit Rücksicht auf die Devisenpolitik des Reiches einsetzen, so würden die Gewerkschaften und die Beamtenorganisationen erneut mit weiteren erheblichen Forderungen um Erhöhung der Löhne und Gehälter bei der Regierung vorstellig werden.
Lsslösungsvestrebungen in Bayern.
6-^®te sozialdemokratischs „Fränkische Tagespost" bringt unter der Ueberschrift „Die Explosion" etne Zuschrift aus Koburg zum Abdruck, deren Kernworte lauten: „Am Sonntag, 17. Dezember, fand im Koburger Bezirk eine Unterschriften-Sammlung zwecks Zulassung der Abstimmung über die Loslösung des Koburger Gebietes von Bayern statt. Von 26 000 Wahlberechtigten haben sich 14 000 für die Lostrennung von Bayern erklärt."
Diese Meldung ist umso bemerkenswerter, als nach dem Kriege eine starke Strömung im Koburger Gebiet für den Anschluß an Bauern einsetzte, der dann auch vollzogen wurde. Welche Gründe für eine Aenderung der Stirnmung in der Koburger Bevölkerung für eine Wie- dcrloslösung von Bayern maßgebend gewesen sind, ist aus der vorstehender: Meldung nicht ersichtlich. Es ist aber anzunehmen, daß sie politischer Natur sind.
Geringer Rückgang des Grohhandelsindex.
w Nach den Ermittelune« des statistischen Reichsamtes ist die auf den 15. Dezmber berechnete Grotzhandels- inbeyiner von dem 1495fachen am 5. Dezember auf das tlbßfache «m 1,8 % am 15. Dezember znrückgegangen. -vomit ist seit dem Londoner Ultimatum vom 15. Mai zu«, srsten Male eine Senkung des Preisniveaus ein- ßdvHm.___ .
„ Der Preis für das UMlagegetreide.
°^Das Reuhskabmett hat eine Sitznng abgehalten, in der es sich mit laufenden Angelegenheiten, besonders aber mit der Festsetzn,ng des Preises für das zweite Drittel des Umlagegetreidesx beschäftigte. Der hierüber gefaßte Beschluß wird demnächst bekannt gegeben weröem
Die Abstimmung in Hannover.
»-»-Wie die Reichstagsabgeordneten Graf Bernstorff und Alpers von der Deutsch-Hannoverschen Volkspartei im Landkreise Lüneburg in politischen Versanmtlungen öffentlich mitteilten, wird die Abstimmung über ein selbständiges Hannover bereits im Mai nächsten Jahres stattfinden.
Die Beisetznng des polnischen Staatspräsidenten.
Bei den Trauerfeierlichkeiten anläßlich der Beisetzung des ermordeten polnischen Staatspräsidenten fand man in Warschau nicht ein Haus, das nicht mit umflorten Flaggen der allgemeiner: Trauer Ausdruck verlieh. Alle Geschäfte waren geschlossen. Auch der Verkehr an der Börse ri:htc. Trotz ungünstigen Wetters wartet eine nach Hunderttausenden zählende Menge auf das Erscheinen des Trauerzuges. Um 12 Uhr mittags setzte sich der Zuamtter den Klängen der Trauerhymne in jöweayitß.
k Lokale Arreitseiustekluns vo« Elsenba-narbester«^
' Ku der Bewegung mner den Staatsarbeitern wf von zuständiger Stelle in Berlin mitgeteilt, daß B treter der Staatsarbeiter tnt Reichsfinanzminister empfangen wurden. Zurzeit ist noch nicht bekannt, i welcher Richtung sich die Wünsche und Forderungen Staatsarbeiter bewegten. Innerhalb der Eisenbahn waltung. Hie bekannllich das größte Beamten- und An beiterheer umfaßt, sind an einzelnen Stellen kleine u ruhen vorgekommen, die stellenweise auch zu lokalen A beitsniederlegungen führen können. Es wird jedoch v sichert, daß zu einer Beunruhigunvi der Bevölkerun keine Veranlasiung vorliegt. Eine Teilbewegung Breslau ist beiaeleat morden. "
Die Auffasiuüg in Paris.
^ Paris. Der „Pettt Parisien" schreibt: Es sei nichS zweifelhaft, daß die amerihtmicüe öffentliche Meinunc sich augenblicklich mit der wirtschafiltchen Lage besonder. DeutMands beschäfttge, von der sie annehme, daß es vor einem industriellen Zusammenbrnch stehe. Die MWung geht dahin, daß der augenblickliche Stand bet Dinge sich dadurch zeige, daß die amerikanische Regierung für eine internationale Anleihe gewonnen werde.
Meue Krisis in Lausanne.
»^Lausanne. Ein ttirkisches Delegativnsmiiglied erklärte einem Berichterstatter der Havasagentur: Die Türken würden die Verhandlungen abbrechen, wenn sie nicht in der Meerengenfrage Genugtuung erhalten.
Polens neuer Staatsprästdeut.
»-»-Warschau. (T. U.) Die polnische Nationalversammlung trat zu einer Sitzung zusammen, um den Nachfolger des ermordeten Staatspräsidenten Naruto- wiecz zu wählen. Gewählt wurde der Kandidat bet vereinigten Linksparteien, der Abgeordnete Stanislaus Wonciechowski (Witospartei) mit 298 gegen 227 Stimmen. die auf den Kandidaten der Rechten, den Prosesior Casimir Worowski, Präsident der Akademie der Wissenschaften in Krakau entfielen. ____ ______,
Der Ausschuß des Reichswirtschaftsrates für Land^ wirtschaft und Ernährung hat beschloisen, auf eme Fre:ß gäbe der Ausfuhr und auf Fracktermamgung für See-j ^^8 Falschmünzer sind in Berlin verhaftet worden. Sie hatten falsche 50-Mark-Scheine hergestelltt „Schmarz-weiß-rot" sind in vambucg 28 Serien de« besseren Gesellschaftskreise verhaftet worden.
Von der Staatsanwaltkchast Konstanz mürben inöeÄ Qeit vom 15. November bis 15. Dezember über 11 Mil-
lionen Mark Geldstrafen auf Warenichmuggel verhangl und für eine Million Mark Waren beschlaMahmt.
Die Generaldirektisu der Ban-den-Bergh-Werke in KS 8 8 MSS&MäÄ ^'" Die'GrcnzfcstfctzunflskomwWoir Mr OSerkchlcste- bat ihre Entscheidung über die Grenzziehung ftn ob«? sästesischen Industriegebiet gefällt. Die EntscheidMvgl über die Delbrückschächte ist noch auSgesetzt.
Die Molkereieu des Kreises Gardelegeu haben ö:e Schaffung eines Milchnotopfers beschlossen. Jede Molares zahlt für jedes Liter verarbeiteter Milch eine Mark in den Milchnotfonds, fodaß monatlich 1400 000 Mark als Milchnotopser für Säuglinge und Kranke zu- fammenkommen. , ^
Der verboteue Wiederbeschaffungspreis. Das Reichsgericht hat enffchieden, daß bei der Preisberechnung von Waren der Wiederbeschaffungspreis nicht gefordert werden darf. Dagegen kann dre,volle Geldentwertung seit dem Einstandspreis berückuchttgt werden. Unter AtMrkeniiung dieses Griinösahes hat ^«S «e:chv- gericht zwei Urteile des Landgerichts Gera aufgehea^n, durch die zwei Kaufleute wegen Preistreibe^zu-0
Mark und zu 1000 Mark Geldstrafe
^^^Reichstreue mrd RheiNlandireur,^ Auf Ä, aramm, das die Rheinlandkonferenz in " den Reichskanzler gerichtet hat, ist berm Genev der Zentrumspartei folgende Antwort emgegangen^F die erbebende Kundgebung der Konferenz der Zeni r«rtei von Baden, Hessen, Pfalz, Nassau, des Saarge bietes und der Rhettrprovinz spreche ich den wärmste Dank der Reichsregierung aus. Dre Regierung und das Kabinett wird es sich heiligste Pflicht fern lasten alle zu hin, was in ihren Krästen rieht, um bte JKie un Leiden der besetzten rheinischen Gebiete zu lindern. Da Gelöbnis unwandelbarer Treice zum Deutschen Ru erwidert die Reichsregierung mit dem Gelöbnis ici« ^besonderer Fürsorge und treuer Arbeit für alle »rüge des besetzten Gebietes. ~ . <OA.
Bervillignng der Milch. Die letzte Konrerenz der Untährungsminister und die landwirtschaftliche Prcnc- konscrenz haben sich damit einvcrsia»ben erklärt, daß zur Verbilligung der Preise für Milch in den Großstädten die Spiritus- und Zuckeriudustrie herangezogcq werde. Durch ein besonderes Berechnungsverfayren bofft man 14 Milliarden aus der SpirituSmonopvlver- waltung für diesen Zweck ersparen zr» kömren. Auch aus der Zuckeriudustrie glaubt man erkebliä^ Sfttragq zu gewinnen. Dadurch hofft man die Milch preist in den Großstädten für Kinder, werdende Mütter nnd Greise der ärmeren Bevülkeruilgsschschien wesentlich verbilligew zu können. "