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Hersfelder Kreisblatt

Amtlicher Anzeiger für den Kreis Hersfeld

Erscheint Dienstag, Donnerstag und Sonnabend. Der Bezugspreis beträgt durch die Dost bezogen monatlich 1200 - Mk.. für Hersfeld 1000.- Mk.. Abholer 000.- Mk / / Amelaea pre>- Mr die einspaltige Detitreile ober deren Raum 80.- Mk., für auswärts 100.- Mk.. die Reklamezeile 200.- Mk. / / Druck und Verlag von Ludwig Funks Buchdruckerei in Hersfeld

Mitglied des Vereins Deutscher Zeitungs Verleger. / / Für die Schriftleitung verantwortlich Franz Funk in Hersfeld. / / Fernsprecher Nr. 8.

Nr. SS

Donnerstag, den 17. Mai

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Selztrechungen Keim rieiHMVier,

»^ Das Reichskabiuett ist auch im Laufe des Dienstag Nachmittags noch nicht zusammenactreten, um zu der durch die englisch-italienischen Noten geschaffenen Lage. Stellung zu nehmen. In parlamentarischen Kreisen wird vielfach angenommen, daß die Regierung erst dann in. ihrer Gesamtheit ihre Beschlüsse fassen werde, wenn die Beratungen in den zuständigen Ressorts abgeschlos­sen sind._

Der Reichskanzler wird die Parteiführer empfangen, um mit ihnen die politische Lage zu durchsprechen. Diese Beratungen dürften auf einen Vorfall zurückzuführen fein, der nch in der Sitzung des Aeltestenrates des Reichstages am Dienstag abgespielt hat. In dieser Sit­zung war die Frage aufgeworfen worden, ob bei der Besprechung des Etats des Reichskanzlers und des Aus­wärtigen Amts in der Mittwochsitzung des Reichstages in eine Aussprache über die englische und die italienische Note eingetreten werden sollte oder nicht. Während die bürgerlichen Parteien dagegen waren, eine derartige Be­ratung stattfinden zu lassen, drückten die Kommunisten und Sozialdemokraten den Wunsch aus, doch in eine der­artige Debatte einzutreten. In parlamentarischen Krei­sen erzählt man sich, daß die Sozialdemokraten dann an die Regierung die Frage richten würden, ob sie bereit wäre, über ihre Stellungnahme zu den beiden Noten Auskunft zu geben. Die Vertreter der bürgerlichen Fraktionen, die im Aeltestenausschuß in der Mehrheit sind, sprachen sich dahin aus, den Reichskanzler durch den Reichstagspräsidenten zunächst noch nicht befragen zu lassen, ob er bereit sei zu einer Besprechung. Danach wird sich der Reichstag erst nach den Pfingstferien mit den Antwortnoten auf das deutsche Entschädignngsanae- Hot beschäftigen und der Reichskanzler zunächst nur die Parteiführer über die Auffassung und die nächsten Schritte der Regierung unterrichten.

Das Diplomalenspkel hinter den Kulissen. »-»-Die Fortsetzung der diplomatischen Besprechungen über die deutsche Note und die Antworten der Alliierten hat, wie die Blätter aus Rom melden, damit begonnen,! daß Mussolini den deutschen und den französische» Bot-> schafter empfing, während aus Paris gemeldet wird. daß!

hatte. Die Kommentare der italienischen Treffe gehen im allgemeinen auf die Unterstreichung des Wunsches hinaus, daß Deutschland möglichst bald mit neuen Bor- schläge» hervortreten möge.

Die MnLWLrinoie Japans.

Der japanische Botschafter in Berlin hat dem Aus­wärtigen Amt folgende Antwortnote seiner Regierung auf die Note der Neichsregieruna vom 2. Mai über­mittelt:

Die javanische Regierung hat das neue Angebot, das die deutsche Regierung in dem Memorandum vom 2.1 Mai 1928 Japan, den Vereinigten Staaten, Großbritan­nien, Frankreich, Italien und Belgien vorgelegt hat und das die gesamte Revarationsfrage umfaßt, einer sorg-! fälligen Prüfung unterzogen. Die javanische Regierung ist nicht in der Lage, sowohl aus Rücksicht auf den Ge­samtbetrag der Revarationssumme, wie auf die Moda-« litäten der Zahlung und der Garantien dem Reparg- ttonsvlan, der den Hauptteil des oben erwähnten An­gebots ausmacht, ihre Zustimmung zu geben. Ange­sichts der Tatsache, daß Japans gegenwärtiges Interesse an der vorliegenden Frage nicht so groß und so vital ist, wie das der anderen Alliierten, an die die Note gerichtet ist, nimmt die japanische Regierung davon Abstand, sich über die Einzelheiten des neuen deutschen Vorschlags zu äußern. Sie möchte indessen ihren lebhaften Wunsch zum Ausdruck bringen, die deutsche Regierung möge weiter geeignete Schritte in der Richtung unternehmen, die eine baldige und friedliche Regelung der ganzen Re­parationsfrage auf einer billigen Grundlage erleichtern.

Limburg Wieder geräumt.

Dienstag nachmittag 4 Uhr ist Limburg von den Franzosen wieder geräumt worden. Die Franzosen haben dort einen Anschlag hinterlassen, daß Limburg ab 16. Mai zum besetzten Gebiet zu rechnen sei, und zwar mit der Maßgabe, daß nunmehr alle Stationen der Strecke Niederhausen-Limburg mit zum besetzten Ge­biet zu rechnen seien. Sämtliche Stationen zwischen Cambert und Limburg. beide Orte eingeschlosieu, sind nunmehr unbesetzt. Der Betrieb Limburg-Gießen, Lim- Hurg-Cambert und Limburg-Westerwald ist wieder aus­genommen worden.

Protest gegen das Düsseldorfer Todesurteil.

Der stellvertretende Regierungspräsident in Düssel­dorf, Regierungsrat Lutterbeck, hat an General De- vignes ein Schreiben gerichtet, das gegen das französische Kriegsgerichtsurteil gegen die deutschen Staatsangehö­rigen Schlageter und Genossen wegen Sabotage, be­gangen an deutschem Reichseigeutüm, protestiert. Das Schreiben wendet sich besonders auf das schärfste gegen die Tatsache, daß französische Offiziere sich für zuständig erklären, gegen einen Dcutscheu die Todesstrafe zu ver­hängen. Ein Strafgesetz, welches den Tod audroht für ^tatsächlich nicht eingetretene Folgen einer Tat sei eine rechtliche Unmöglichkeit. Der Spruch eines Kriegsge­richts, der sich auf diesem schwankenden Boden aufbaut, ? könne nur als ein militärisches Diktat bewertet werden. Wenigstens von der Achtung vor dem ursprünglichen , Menschenrecht, dem Leben, erwartet der stellvertretende .Regierungspräsident mit der gesamten deutschen Be­völkerung des Bezirks von dem feindlichen Militärbe- fehlshaber, daß dieses Todesurteil gegenüber einem Mann, der nach seinem eigenen freiwilligen Bekenntnis

nur aus Liebe zu seinem Vaterland gehandelt hat, nie­mals vollstreckt wird. Es sei Sache allein der deutschen Gerichte, diese Straftat zu verfolgen.

Die Revisio» im Krupp-Prozeßc

Zu der am 18. 5. in Düsseldorf zur Verhauolmtg kommenden Revision des Krupp-Prozesses wird gemel­det, daß die Angeklagten zu dieser Verhandlung nicht erscheinen werden. Der Gerichtshof wird sich aus fieBen höheren Offizieren zusammen setzen. Der Attklage ver- treter ist der höchste französische Gerichtsoffizier, der sich in der Okkupationsarmee aushält, nämlich Aber. Die Verteidigung liegt in den Händen des RechtsanwaltS Grimm, Essen. Die Revision stützt sich lediglich auf Ver­fahrensverstöße.

England und der Visumzwang.

Dem DüsseldorferTimes^-Korrespondenten zu­folge ist bei den öorttgezr französischen Behörden die Nachricht eingegangen, das englische Mitglied der Rhein- landkonimission habe von London Anweisnngezr er­halten, die darauf hinanslaufen, daß in der englischen Zone die englischen Behörden an dre Durchführung des Patzzwanges nicht teilnehmen, also auch keine Pässe und Visa ausstellen.

Dies wäre das erste Mal, dast England sich von der Durchführung einer allgemein gültigen Verordnung der Rheinlanökouunissiotr, in der sein Vertreter allerdings überstimmt wordc-n ist, ausschlösse.

Sprengurrgsverfuch am Nuhrstauwerk.

»DttisSurg. In der Nacht zum Sonntag erfolgte vor dem Nuhrstauwerk eine schwere Explosion. Durch den gewaltigen Luftdruck wurden viele Fensterscheiben zer­trümmert. Das Ruhrstauwerk selbst ist nicht beschädigt worden, da der Sprengkörper kurz vor dem Stauwerk explodierte. Ein Teil des Sprengkörpers flog in das in der Nähe liegende Maschinenbaus der Rheinischen Stahl­werke. Menschenleben sind nicht zu beklagen. Ueber die Ursache der Explosion ist näheres noch nicht bekannt.

» Duisburg. Die Sprengung am Nuhrstauwerk hat in den Rheinischen Stahlwerken große Schäden mcgerichtet.

Unerhörter Druck auk die Eisenbahner.

und Karthans von Smeets Versammlungen einberuzen würden, zu der die deutschen Eisenbahner eingeladen worden waren. Da aber niemand erschienen war, konnte die Versammlung nicht stattfinden. Darauf wurden etwa 100 Leute nach einer von den Franzosen aufge­stellten Liste aufgefordert, sich um 7 Uhr auf dem Büc- germeisteranrt in Karthaus einzufinden. Da jedoch wie­der niemand erschienen war, haben die Franzosen 40 der eingeladenen Personen mit ihren Familien ausgewiesen. Am 10. Mai wurde wieder eine Versammlung einbe­rufen, die anfangs von einem zu den Franzosen über­gegangenen Eisenbahnsekretär geleitet wurde. In der Versammlung wären auch ein Vertreter des Kreisdele- gierten sowie einige französische Kommissare anwesend. Durch das mannhafte Auftreten eines Eisenbahnassisten­ten, der zum Vorsitzenden gewählt wurde, verlief die Versammlung ergebnislos. Der Assistent schloß die Versammlung mit den Worten: Die Eisenbahner von Karthaus bleiben d're deutschen Sache treu. Der Ver­treter des Kreisdelegierten kündigte hierauf neue Aus­weisungen an.

182 Eisenbahnwagen beschlagnahmt.

»Dortmund. Dienstag früh wurden der Bahnhof Dorsten und ^w^i Stellwerke bei Holzhausen besetzt. Nachmittags rückten die Franzosen wieder ab. nachdem sie 132 beladene Güterwagen und mehrere Lokomotiven beschlagnahmt hatten.

Unterbindnng der Koksverforgnng.

»Bochum. Die Franzosen haben die Seilbahn und auch die Eisenbahnverbindung zwischen der Zeche Karo- linenalück und dem Bochumer Verein lahmgelegt, sodatz der Bochumer Verein keinen Koks mehr beziehen kann. Die Stillegung des 22 000 Arbeiter beschäftigenden Wer­kes droht.

Neue Verhaftungen.

» Kastrop. In das hiesige Militär-gefängnis sind zwei Bergleute aus Herme eingeliefert worden. In Butt verhafteten die Franzosen den Postmeister Bremer und den Postmeister Öfter, die sich geweigert hatten, den fran­zösischen Soldaten Briefmarken zu verkaufen.

Verbot einer kommunistischen Zeitung.

»Gelsenkirchen. Die hiesige kommunistische Arbeiter­zeitung ist durch Verfügrma des kommandierenden Ge­nerals in Recklinghausen bis zum 1. Juni verboten worden.

Automobilverkehrssperre.

»Köln. Um den Automobilverkehr aus dem britisch besetzten Gebiet in die srazrzösische Besatzungszone un­möglich zu machen, haben jetzt die Franzosen über die Nachbarkreise Bonn, Eutzkirchen und Duren die Auto­mobilsperre verhängt.

Wieder ein Oberbürgermeister verurteilt.

» Aacheu. Das Kriegsgericht verurteilte den Oberbür­germeister von Hamborn, Dr. Rosenthal, zu drei Mo­naten Gefängnis und einer Slipon Mark Geldstrafe oder weiteren zwei Ätonaten Gefängnis, weil er Rcam- sitionsbesehlen der Besatzungsbehörde keine Folge gege­ben hatte.

Warum die Farbwerke besetzt wurde«!

Ueber die Besetzung der basischen Anilinfabrtk wurde dem Oberbürgermeister von Ludwigshafen von dem französischen Bezirksdelegierten erklärt, daß es sich bei der Besetzung der Farbtverke nur um eine..friedliche

Maßnahme" handele, da nur angeblich rückständige Lte- ferungen an Farbstoffen gesichert werden sollen. Die Besetzung werde etwa acht bis zehn Tage dauern, bis die Vorgefundenen Farbstoffe abgefahren seien. Demonstra­tionen der Arbeiter würden nicht geduldet. Das Bezirks- und Bürgermeisteramt werden für die Ruhe der Bevöl­kerung haftbar gemacht. 1

Noch ein chemisches Werk Beseht.

Wie dieFranks. Zig." aus Uerdingen meldet, ist die chemische Fabrik der Firma Weiler ter Mer mili-t tärisch besetzt worden.

Ein Dortenauhäuger als Laudrat.

Der Laudrat des Kreises Höchst. Zimmermaun, ist von den Franzosen für abgesetzt erklärt und durch den Separatisten Zollinspektor Dr. Hindrichs ersetzt worden.

Rückfragen über die englische Antwort in London.

*m London. Die Berliner Berichterstatter der Loubouer Blätter berichten, daß das Berliuer Kabinett am Diens­tag Abend beschlossen habe, durch den deutschen Botschaf­ter iu London verschiedene Anfragen über die Beden- tung unklarer Stellen in der englischen Antwortnote beim englischen Auswärtigen Amt stellen zu lassen.

Poincaree wird über die Ruhrkosteu sprechen.

»Paris. Poincaree hat mitacteilt, daß er am Don­nerstag vor dem Finanzausschuß der Kammer erscheinen werde ,um sich über die Kredite für die Rubrbesetzmm zu äußern.

AniertzausfraLen über das Saargebiet.

» London. Der Liberale Barklev fragte im Unterbaust, ob Mac Neill wisse, daß der Streik im Saargebiet jetzt beendet sei und ob in Anbetracht dessen, daß dieser Streit eine Folge des Erlasses der Vcrwaliungskommissiou des Völkerbundsrates fei, gegen den kürzlich in einer Um terüaussitzung Einwände erhoben worden seien, die bri­tische Regierung der Verwaltungskommission des Völ- kerbmndsrats die Aufhebung dieses Erlasses anempfeh- leu werde. Mac Neill erwiderte, daß in Bezug auf den ersten Teil der Frage die britische Regierung keinerlei ossizielle Informationen habe, daß der Saarstreik been­det sei. Mit Be-ma auf den zweiten Teil könne er au» genDkMfcv relME E'-fsärunac-r über dw Haltung av- geben, die die britische Regierung cinzunehmen gedenke. Er fügte hinzu, daß die gestellte Frage zum Ausdruck Brütete, daß eine neue Laae entstanden sei. Er wisse je­doch nicht, ob dies der Fall sei oder nicht. Barkley fragte weiter, ob Mac Neill wisse, daß weitere sehr scharfe Er­lasse ausacarbeitet worden seien imö ob er Nachforschun­gen darüber angestellt habe, bevor das HauS in die Pfingstferien gehe. Es erfolgte keine Antwort.

Weiteres aus der llnterhausbebatte.

e»$ London. Im Unterlaufe erklärte Mac Neill. Saß die russische Antwortnote ungenügend sei. Die englische Regierung würde von den ausgestellten Bedingungen nicht abgeherr. Er gab jedoch die Bereitwilligkeit Lord Curzons bekannt, mit dem bolschewistischen Vertreter Krasssir die dlnaelcgeuhejt durchuisprechen. Krassin er­klärte Prcssevertretcrir gegenüber, Ricsiland wünsche keinen Abbruch der Beziehungerc zu England.

Die Parteiführer Beim Reichskanzler,

», Berlin. Die Führer der ReichStagsfraktionen sind am Mittwoch Vormittag beim Reichskanzler gewesen, um Vorbesprechungen über die Reichstagssttzilng abzu- Halten. Der Führer der V. S. P. D. Müller-Frarlken verlangte namens der Sozialdemokratischen Partei eine Regierungserklärung über die aitswartige Lage. Auch ein Vertreter der Deutschnationalen Volksvartei äußert« diesen Wunsch. Die Regierung gab ihrer Meinung da­hin Ausdruck, daß der gcgeicwartige Augenblick nicht da­für geeignet sei, eine derartige Erklärung abzugeben.

Die Stellung des Zentrums.

w Berlin. Die Zentrumsfraktionen des Reichstages und des Landtages brachten in einer gemeinsamen Sit-- zulig die Ansicht zum Ausdruck, daß der Faden der Ber-. Handlungen mit der Entente nicht abgerissen werden dürfe und daß deshalb ein neues prazisiertes Angebot» besonders in der Frage der Garantien, gemacht werd«, müsse. Irr der Auffassung, daß keine andere als die gegmiwärtige Regierung zu dieser Aufgabe berufen sei,

Erhöhung der Teuerungszulagen für die Beamten.

» Berlin. Die Verhandlungen der BeamtenorganUa- tionen mit dem Reichsfinanzministerium über die Er­höhung der Beamtengehälter brachten als Ergebnis eine Erhöhung des bisherigen Teuerungszuschlages t ,_. auf 1219 Proz. für die erste Maihälfte. Für die zweit« Maihälfte soll der Zuschlag auf 1772 Prozent erhöht wer­den. Das ansgezahlte vierte Monatsgehalt wM nicht angerechnet.

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Aenderungen in der Sowjetregieruna.

m- Paris. Aus Riga werden Einzelheiten über die vo- litische Lage in Rußland mitgeteilt. Inder Zusammen- setzung der Sowjetregierung standen wichtige Aenderun­gen bevor. Zum Teil seien sie schon durchgeführt wor­den. So ist jetzt Kougbichow demJournal des DebatS" zufolge mit der Führung der Geschäfte beauftragt wor­den. Kamenew soll tatsächlich den Posten des Minister- Präsidenten versehen. Bei den öffentlichen Kundge­bungen in Moskau, die sich gegen England richteten,; mußten die Straßenzuaänge zu dem Sitze der englischen und der italienischen Handelsmission durch die Polizei! und starkes Kavallerieaufgebot abgesperrt werden.

Neuer Einbruch in die Weimarer Fürsteugruft.

»Weimar. In der Nacht zum Mittwoch ist wiederum t^ ye Weimarer Fürstenaruft einaebrochen worden. Die