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Hersfelder Tageblatt

Hersfelder Kreisblatt

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Bezugspreis vierteljährlich für Hersfeld 2.10 Mark, durch die Post be-

: zogen 2.52 Biark. Druck und Verlag von Ludwig Funks Buchdruckerei : : Hersfeld. Für die Schriftleitung verantwortlich Franz Funk, Hersfeld.

Amtlicher Anzeiger für den Kreis Hersfeld

Der Anzeigenpreis beträgt für die einspaltige Zeile 15 Pfennig, im amtlichen Teile 25 Pfennig, Reklamen kosten die Zeile 40 Pfennig. :

Erscheint jeden Wochentag nachmittags. Fxrnsprecher Nr. 8.

Nr. 41.

Sonntag, den 17. Februar

1918

Aus der Heimat.

* (Kaninchen zähl ung.) Betreffs der Vieh- zählung am 1. März hat der Bundesrat bestimmt, daß auch eine Zahlung der im Teutschen Reiche vor­handenen zahmen Kaninchen stattfindet. Diese Fest­stellung geschieht im Interesse der Heeresverwaltung, weil die Felle der Kaninchen in steigendem Maße für den Kriegsbedarf Bedeutung gewinnen.

* Zur Einführung der neuen Reise- ür vtmarken teilt das Kriegsernährungsamt einer Berliner Zeitung mit, daß die Minderbelieferung an Brot und Zwieback auf die Reifebrotmarken deshalb getroffen worden ist, weil sonst eine ungleichmäßige Behandlung der einzelnen Kommunen erfolgen würde- Die einzelnen Kommunen geben nicht die gleiche Brotmenge an die Bevölkerung. Der Berliner Reisende, der in seiner Heimat eine Wochenbrotmenge von 1950 Gramm zu erhalten hat, wäre gegenüber einer Einwohnerschaft, die weniger bekommt, durch die volle Gewährung feiner Brotmenge auf Reisebrot­marken sehr im Vorteil. Außerdem würde auch ein starkes Hamstern von Reisebrotmarken erfolgen, da diese Marken dauernd gültig sind und nicht mit Ablauf einer Woche ihre Gültigkeit verlieren. Die Regelung der Abnahme und Vollwertigkeit der Reise­brotmarken unterliegt den Bundesstaaten und Kom­munen, die ihre Verordnungen nach Maßgabe der an ihre Einwohner gelieferten Brotmengen treffen.

):( Hersfeld, 16. Februar. Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am Montag, den 18. Februar 1918, nachmittags 5 Uhr im Rathaussaal. 1. Neuwahl der Mitglieder des Vorstandes, der gewerblichen Fortbildungsschule.

2. Ersatzwahl der Statutenberatungskommission.

3. Wahl eines Ausschusses zur Prüfung des städtischen Haushaltuugsvoranschlags für ^'"8. 1 Bildung einer 'drnnverwervskommr nun. zwecks- Vorbereitung von Kaufverträgen über Grunderwerb iw Interesse der Stadt. 5. Abänderung der Wiegegebührensätze bei der städtischen Brückenwage. 6. Bewilligung der Kosten für die Anstellung einer wissenschaftlichen Hilfs- lehrerin am städtischen Lyzeum. 7. Desgleichen für die Bepflanzung des Gartens des Auguste-Viktoria- Hauses. 8. Nachbewilligungen. 9. Beschaffung von Möbeln für Kleinwohnungen. An die öffentliche Sitzung schließt sich eine vertrauliche an.

):( Hersfeld, 16. Februar. (Hausbesitzer- Verein.) In der letzten Generalversammlung war darauf hingewiesen worden, daß in allen Lagen des gewerblichen Lebens, der Landwirtschaft und der Be­steuerung erhebliche Preissteigerungen eingetreten seien. Nur der Hersfelder Hausbesitzer sei bis jetzt nicht gefolgt, werde aber durch höhere Anforderungen derartig betroffen, daß er der allgemeinen Steigerung ferner nicht mehr fernbleiben könne, wenn er nicht

Englische Drohungen gegen Dänemark.

Times" schreiben:Dänemark sollte, wie andere Staaten, die iicy in ähnlicher Lage befinden, enticherden, ob seine wahren Interessen auf Jetten der Alliierten oder der Mittelmächte liegen. Wabrwödeyen Ert ein Teil der Presse einen energischen F^dzug der Entstel- lung und Verleumdung gegen uns. Das Mitglied der Regierung, der Sozialdemokrat stauning, spielt eine große Rolle in dieser Bewegung. Er und sem Kollege, der sozialistische Führer Borgbjerg unterstützen dauernd den deutschfreundlicher, Einfluß, und mären ihre An­hänger zu überreden, daß der Sieg des deutschen Mili­tarismus günstiger für ihre Ideale sein werde, al» der Sieg der Demokratie der Alliierten. Sogar der U-Boot- Krieg. von dem Dänemark rowte andere Neutrale schwer aeitiieu wird beschönigt, wenn nicht entschuldigt. Dänemark darf sich uW wundern, wenn Dinge dieser Ari eine Beränderung in der Haltung der Alliierten während der kommerziellen Verhandlungen lwrvvrru- fen, denn sie sind nicht geeignet, Konzesnonen zu er- leichtern."

Socialdemokraten" veröffentlicht eine Erwiderung, worin es müßtDänemark will nicht zwischen der En­tente und den Ptittelmächten wählen Es ruft nur ein Lächeln hervor, wenn dieTimes" behaupten, da« mir lieber den deutschen Militarismus gegen sehen, als die Demokratien der Alliierten. Wir bauen und bekämpfen den Militarisrnus in allen Ländern und wünschen überhaupt keiner der frieo.fübrendeu Parteien den Sieg. Unsere Losung ist: Frieden ohne Sieg. Wir finden den englisch-amerikanischen Aushungerungskrieg gegen ein ganzes Volk mit Frauen und Kindern ebenso verab- schennugswürdig, wie den Versuch, ncb dagegen mit Hilfe der U-Boote zu wehren. Wir wollen unser Land Nicht mit Hineinzieben dadurch, daß wir für eine oder gegen hie andere Mächtegruppe mieten.* Auch die übrige dänische Presse weist die Angriffe derTimes" zurück.

Des Rätsels Lösmg.

Der dreijährige Widerstand unserer SchnßKnpve in Deutsch Ostafrika und die jetzige Fortführung ihres Kampfes auf portugiesischem Volum hat alle Kreise un­seres Voltes mit der höchsten Bewunderung erfüllt, ob- nmhl die Wenigsten nj eine richtige Vorstellung von den

seine ganze Zuknnft und Existenz in Frage stellen wolle. Abgesehen von den Mietverlusten, die seit Kriegsbeginn den Hausbesitz erheblich getroffen, ist es zunächst die Erhöhung des Zinsfußes und der Unter­haltungskosten, welche nach Berechnung des Schutz­verbandes für deutschen Grundbesitz vom Juli 1917 20 bis 25 v. H. des Mietzinses bedingen, bei Wohnungen mit Zentralheizung 40 45 v. H. ergeben. Hierzu kommt die Erhöhung der kommunalen Lasten und insbesondere die Grundsteuer, deren Festsetzung nach gemeinem Wert auch den Verlust im Falle Leerstehens besteuert. Die höheren Hypothekenzinsen, die erhöhten kommunalen Lasten, die höheren Unterhaltungskosten und die allgemeine Geldentwertung bedingen natur­gemäß einen Mehrmietzins von 25 v. H. In großen Städten ist man daher dieser unbedingt nötigen Er­höhung schon seit Monaten näher getreten und es haben Erhöhungen bis 45 v. H. stattgefunden. In unseren größeren benachbarten Provinzstädten wie Frankfurt, Cassel, Wiesbaden sind Erhöhungen bis 25 v. H. eingetreten. Unter Berücksichtigung dieser Sachlage hat der Vorstand in der heutigen, sehr gut besuchten Generalversammlung seinen Mitgliedern empfohlen, da, wo eine Mietsteigerung während des Krieges nicht bereits stattgefunden hat, nur einen Teil der Mehrauslagen je nach Lage der Verhältniße bis zu 15 v. H. des Mietpreises zu fordern und auf Anregung des Herrn Gerichtsvollziehers Becker den Kriegsteilnehmern ganz besonderes Entgegenkommen zu zeigen. Der seitherige 1. Vorsitzende Herr Metz­germeister Konrad Sander bat die Versammlung, ihn von seinem Amt wegen anderweitiger Ueberlastung zu entbinden. Nachdem Herr Gerichtsvollzieher Becker Herrn Sander für seine seitherige, rührige Tätigkeit namens der Versammlung Dank abgestattet, wurde auf Vorschlag des Herrn Becker, Herr Lotterie-Ein­nehmer I. Schandua einstimmig zum 1. Vorsitzenden gewählt. 10 neue Mitglieder traten dem Verein bei.

):( Hersfeld, 16. Februar^ Wir machen nochmals auf oen Vort, ag des HerreM-MjWeHMelPeD« Geiser der morgen, Sonntag Abend, im Gasthofe zum Stern stattfindet, aufmerksam. Der Umstand daß es unserer Ortsgruppe der Deutschen Vaterlands- partei gelungen ist Herrn Generalsekretär Geiser, der auch auf dem Parteitage in Gaffel spechen wird, zu bekommen, beweißt, daß dieselbe mit Erfolg be­strebt ist nur erstklassige auf, ihrem Gebiete maß­gebende Redner zu gewinnen. Der Vorstand der Deutschen Vaterlandspartei bittet uns darauf auf­merksam zu machen, daß der Vortrag öffentlich ist. Es ist zu wünschen, daß jeder die Gelegenheit benutzt sich über die im Vordergrnnde der Ereignisse stehen­den Fragen zu unterrichten.

-h- Mengshaufen, 16. Februar. Am Mittwoch Abend fand in der Eichmannfichen Gastwirtschaft ein vaterländischer Familienabend statt, der sehr zahlreich besucht war. Nachdem Herr Dotermann die Versammlung begrüßt, auch den Zweck »derselben

wirklichen Schwierigkeiten eines tropischen Feldzuyes werden machen können, der noch dazu ohne die Möglich­keit des Nachschubes geführt werden mußte. Diese Schwierigkeiten können nur Kenner afrikanischer Ver- hältinsse richtig einschäyen, und gerade ihnen ist es mit der Länge der Zeit immer mehr zu einem Rätsel ge- woröen, wie unsere Schutztruppe es fertig gebracht hat, solange durchzuhalten. Sieht man von allen Erschwe- rungen, die mit einem vieljährigen Aufenthalt in den Tropen verbunden sind, insbesondere der verminderten körperlichen und seelischen Widerstandsfähigkeit ab, so müßte die Kampfkraft unserer Truppe eigentlich aus dem einen Grunde schon längst gebrochen sein, weil sie nach menschlicher Berechnung folgende Dinge nicht mehr haben kann: Munition und Waffen, Nayrungs- und Arzneimittel nnd Kleider. Wemi es der deutschen Kolo- nialuermaltung auch gelungen ist, in der ersten Kriegs­zeit mit vieler Umsicht und Kühnheit Nachschub nach Ost­afrika über See dnrä,zubringen, so müssen die dama­ligen Nachschübe doch inzwischen längst aufgebraucht sein, so daß unsere dortigen Truppen eigentlich längst ohne europäische Waffdn kämpfen und unbekleidet ber- nmlausen müßten.

Kürzliche Meldungen aus englischen und portugie­sischen Quellen bringen die Lösung des Rätsels. Was unsere Ostafrikaner nicht haben, das holen sie sich bei ihren Feinden selbst. Sie haben vor kurzem nach eng­lischen Meldungen eine Reibe von Munitionslagern in Portngicsisch-Ostafrika erbeutet. Es ist anzunehmen, daß sie dabei auch Kleidung gefunden haben, ebenso wie bei dem Gefecht in den Mkula-Bergen, bei dem die ganze gegnerische Streitmacht, soweit sie aus Europäern be­stand, gefangen wurde. Neuerdings kommt aus Por­tugal die Nachricht, daß unsere Truppen bei der Be­setzung von Mtarika 1000 Lasten mit Lebensmitteln er­beutet haben. Danach kann man annebmen, daß sie für einige Zeit mit dem Notwendigsten wieder versehen sind.

Gefährliche Pläne im Ernährungswesen?

Die Korrespondertz des Ha n tabu n des schreibt: Bon landwirtschaftlicher Seite wird der Oefpentlichkett ein Plan vorgelegt, wonach die Beaufsichtigung der land­wirtschaftlicher! Erzeugnng und die Einsammlung der landwirtschaftlichen Erzeugnisse in die Hände der land­wirtschaftlichen Genossenschaften gelegt werden soll. An­

angegeben, folgte als Einleitung der Gesang des Liedes:O Deutschland, hoch in Ehren". Hierauf trug Herr v. Reizenstein ein selbstverfaßtes, schönes Gedicht vor, in welchem er das Leben eines Land­manns während des Krieges schilderte, der trotz aller Arbeitsbeschwerden und Hingabe seiner lieben Söhne doch unverdroffen aushielt, bis er durch einen plötz­lichen Tod, mitten in seiner Arbeit abgerufen wurde. Nachdem sodann die Schüler ein mehrstimmiges mit Beifall aufgenommenes Kriegslied gesungen, folgte ein längerer Vortrag des Herrn Pfarrer Meyer aus Düsseldorf. In klarer, anschaulicher und packender Weise wies er nach, wie sowohl Landleute als auch Industriearbeiter ihre Pflicht getan und Opfer gebracht haben, aber auch noch ferner tun müßten, damit uns ein ehrenvoller Friede zu teil würde. Keiner dürfe die Hand zurückziehen, auch nicht mürrisch werden und sich gegen den andern verbittern lassen, sondern der Welt zeigen, daß wir fest und treu zusammen stehn. Mit dem Gesang:Ich hab' mich ergeben", schloß die Feier. Alle hatten das Bewußtsein, einen schönen Abend verlebt zu haben.

Rotenburg (Fulda), 15. Februar. Nachts wurden an der Haltestelle Baumbach bei dem Casseler Kauf­mann Christian M. 18 Pfund Mehl und 3^ Liter Speiseöl beschlagnahmt, die er zum Preise von 28 Mark das Liter Oel und 1,80 Mark für das Pfund Mehl von Jakob M. in Obergude gekauft hatte. Bei einer Revision der Gendarmerie am Bahnhof Rotenburg wurden am 11. ds. Mts. beschlag­nahmt: bei dem Schmied Emil Fr. aus Elberfeld 50 Pfund Erbsen, 20 Pfund Roggen und 70 Pfund Mehl, hauptsächlich in Erkshausen aufgekauft. Bet der Frau des Landwirts Karl G. aus Niederellenbach wurden auf Bahnhof Altenbeken jvter Pfund Butter und 10 Pfund Mehl beschlagnahmt. Da bekommt die Staatsanwaltschaft viel Arbeit.

Gaffel, 14. Februar. Wegen schweren und eiu- i suchen TiebstaMs hatte sich eine Blumenbinderin von hier vor der $tr« flammet zu veranrworten. Sie hat sich unter allerlei Borwänden an kleine Kinder auf den Straßen herangemacht und ihnen das Geld, das sie für Einkäufe erhalten hatten, oder das Körbchen mit eingekauften Waren abgeschwindelt, um dann damit zu verschwinden. Sie wurde zu einer Gesamtstrafe von zehn Monaten Gefängnis verurteilt, worauf drei Monate der erlittenen Untersuchungs- Haft angerechnet wurden.

Treysa, 13. Februar. Bei einer im benachbarten Dorfe Sachsenhausen vorgenommenen Haussuchung wurden bei dem Landwirt Ochs 40 Zentner Roggen und 10 Zentner Mehl beschlagnahmt.

Mühlhause«, 14. Februar. Weil er 4 Mark für das Pfund Bienenhonig genommen hatte, verurteilte das Schöffengericht einen hiesigen Bienenzüchter zu 300 Mark Geldstrafe. Der Käufer, ein Kaufmann aus Leizig erhielt die gleiche Strafe.

scheinend bringt der ledige Setter des Kriegsernayrungs- amts diesem Plane Sympathie entgegen.

Wir erheben vom Hansn-Bnnd aus schärfsten Etu- sprnch gegen diese Absichten, welche die Interessen der städtischen und industriellen Bevölkerung wie der ge* samten Verbraucher auf das schwerste zu schädigen ge eignet sind. Seit Jahr und Tag verlangen wir und die gesamte städtische und gewerbliche Bevölkerung, die doch anerkanntermaßen unter den Ernährungsschwierigkei- ten, die der Krieg hervorgerufen hat, am schwersten lei­det, eine straffere Erfassuilg der landwirtschaftlichen Er­zeugnisse, ihre gleichmäßigere Verteilung und die Be- seitigung des Schleichhandels. Anstatt diesem berechtig- - ten Verlangen nachznkommen, will das Kriegsernäh­rungsamt jetzt anscheinend die- Kontrolle der landwirt­schaftlichen Erzengung den Erzeugern selbst übertragen, wodurch jede Kontrolle aufs schwerste gefährdet wird.

Die Pläne, durch die landwirtschaftlichen Genossen­schaften und durch (noch dazu stener- und fiempetfreie) Provinz und Landstellen die Einsammeltätigkeit der landwirtschaftlichen Erzeugnisse übernehmen zu lassen, rütteln an den Grundlagen unserer KDiegsernübrungs Organisation; man kann und will nicht glauben, daß solche Vorschläge lediglich aus der Absicht, die landwirt- schaftlicheu Erzeuger unter sich zu lassen, entstanden find, und deshalb ist im deutschen Handel lebhafteste Un­ruhe entstanden, weil man in diesen Pläne» Absichten erkennt, die aus der Not des Krieges heraus in den Frieden hiueingreifen wollen und sie den Augenblick für geeignet halten, mit Hilfe des Kriegsernährungs- amts an die Stelle des Handels eine Zwangsorgantsa- tion der Landwirtschaft zu setzen, welche die gesamte Ver­teilung der landwirtschaftlichen Erzengnisse, ohne jede Kontrolle der Oeffentlichkeit, auch für den Frieden in die Hand bekommt. Seit Monaten preisen lanüwirtfchaft liche Fjihrer die Segnungen des freien Handels, jetzt unter den Bildungen der Kriegswirtschaft, sei ihnen die Erkenritnis von der Wichtigkeit und Unentbehrlich seit des Handels bei der Verteilung der wirtschaftlichen Güter aufgegangen, gleichzeitig aber schlagen dieselben Herren den Behördelc einen Plan vor, der den Handel aus dem ganzen Gebiete der landwirtschaftlichen Er seitgung ausschalten soll.

Ein gewaltiger Trust der laudwrrtsch«utliü)eu Er­zeuger soll mit Hilfe des Kriegsernährungsamts ge- ichaffen werden, dem die städtische und gewerbliche Be­völkerung ohne Widerstand auf Jahre hinaus sich er geben mußte.