Sersfelder Tagevlatt
Hersfelder Kreisblatt
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Bezugspreis vierteljährlich für Hersfeld 2.10 Mark, durch die Post bs- ; zogen 2.52 Mark. Druck und Verlag von Ludwig Funks Vuchdruckerri j Hersfeld. Für die Schriftleitung verantwortlich Franz Funk, Hersfeld. •
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Amtlicher Anzeiger für den Kreis Hersfeld
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Nr- 87
Sonnabend, den 12. April
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AeitzsinaWatzMen gegen Segen?
Bon maßgebender Seite wird uns über die kürffti- gen Beziehungen der deutschen Reichsregterung zu der Räterepublik in Bayern geschrieben:
Die Berkündung der Räterepublik in Bayern hat ein staatsrechtliches Novum geschaffen, das weder in der Verfassung vorgesehen ist, noch nach den Bestimmungen . der neuen Reichsversassung möglich erscheint. Die neuen» Machthaber' Bayerns haben auch Grundsätze über die 'innere Politik innerhalb der deutschen Staatengemein- echaft, sowie über die Politik zu den auswärtigen Staa- ren verkündet. welche völlig aus dem Rahmen der Möglichkeiten hinaustreten, da sie den Bestgud des deutschen Reiches gefährden. Es ist von vornherein klar, daß eine derartige Gestaltung eines Gliedstaates selbst dann als unzulässig angesehen werden muß, wenn man auch jedem Einzelstaate die größtmögliche Freiheit der eigenen Entwickelung zugesteht. Denn es bleibt die selbstverständliche Voraussetzung bestehen, daß sich kein Gliedstaat gegen das Ganze feindlich wenden darf, zumal wenn es sich um Gewaltakte einer bewaffneten oder von Soldaten gestützten Minderheit allein handelt.
Die Räteregierung hat der deutschen Reichsregie- rung und allen nicht-kommuntstischen Staaten offen Fehde angesagt. Sie hat zugleich unter Protest gegen die Schutzmaßnahmen der deutschen Reichsregierung — selbst die umfangreichsten und schärfsten Maßnahmen zu ihrem eigenen Schutze getroffen, indem sie ein Revolu- tionstribunal und eine Rote Garde errichtete, sowie jede Aktion gegen die neugeschaffene Gewaltherrschaft der Räte zum todeswürdigen Verbrechen stempelte. Mir diesen Zwangsmaßnahmen und mit der gleichzeitigen Veröffentlichung einer Reihe von Vergewaltigungen des größten Teiles der Bevölkerung hat die Räteregierung gezeigt, daß alle ihre Phrasen von der bisherigen -.Sklaverei" des Volkes leere Schaumschlägereien sind. Das vergewaltigte bayerische Volk, das seinen Willen bei den Wahlen zu dem Landtage zum Ausdrucke gebracht hat, wird diese Reden richtig einzuschätzen wissen. ^■?.^äwiiM^ W S^wpEl gegeben. Nach Gesetz nnö Verfasiung gibt es mur eine Regierung, die von dem. nach freiestem Wahlrecht gewählten Landtage ernannt ist. In bem Landtage offenbart sich allein der wahre Willen des gesamten wahlfähigen Volkes.
Bajonette und Maschinengewehre sind nicht die Grundlagen des Ausdruckes des Volkswtllens, wenn sie auch einer kleinen Minderheit gelegentlich das Uebergewicht über die friedliche Mehrheit des Volkes verleihen können. Derartige Machthaber sind aber keine verhand- ' rgsfähige Regierung. Einstweilen hat die bisherige _. .gicrung in Barnberg mit aller erforderlichen Energie ihre alleinigen Regierungs- und Verordnungsrechte betont. Große Teile des Volkes und der Soldaten — wie z. B. das 3 bayerische Armeekorps — haben sich bereits gegen die Räteregierung erklärt. Viele Bauernräte sind der Regierung treu geblieben. Es ist darum zu erwarten, daß die Herrlichkeit der Räte in Bayern nur von kurzer Dauer sein wird, ohne größeren Schaden anzu-
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richten.
MerirWche Lage in Mache«.
^ München, 11. April. (T. U.) Noch ist Ruhe in München, rroch ist kein Schutz gefallen. noch verkehren Bahn und Publikum auf den Straßen, aber die Stimmung über die zu erwartenden blutigen Ereignisse ist ins Unerträgliche gestiegen. Pogromaufrufe znr Im Senschlächterei durchflattern die Stadt. Manche« und A«gsburg sind vom Lebenslittelverkehr «nd vo« alle»
Obersten Epp an der Spitze. In der Stadt bleiben die Kommunisten bestrebt, die gesanste Macht an sich zu reißen. Jeden Augenblick kann der Karnpf von -rinne« ««d draußen entbrennen.
zeitigen Zentralrat. Sie willige Abdankung, und
In der Nacht haben sie « Arbeiter, Erwerbslose
der gesamten Gewalt erklärt. In der Nacht haben sie in iMt unbeträchtlichen Scharen Arbeiter, Erweroslose imd Soldaten in Munitionsbepots bewaffnet. Der Ge-.
neralstreik soll von den Kommunisten erzwungen werde«. Der Bürgerkrieg scheint in München nicht mehr zu vermeiden zu sein. Die Kommunisten sind jetzt zum öffentlichen Kampfe übergegaugsu. Sie haben einen neuen Zentralrat aus 10 Personen gebildet, und erklären den alten für abgesetzt. Sie haben eine Reihe von Wachtlokalen und Poltzeiämtern besetzt, ele nahmen Polizcibeamte, Gewerkschaftsführer und Bürger als Geiseln fest. Hinzu kommt, daß der russische Bolschewt- stensllhrer Dr. Revene es verstanden hat. nach München zu kommen. Er hat zusammen mit dem Münchener KommuuistenfüHrer Dr. Levien eine Regierung flebtl« bet So bestehen auMnblicklich in Mitrrche« drei Regie- runge«, die sich ciuavder bekämpfe«.
Die GegenbewegUng in Bayern.
Nach den in Weimar bei der Regierung vorliegenden Nachrichten geben die Meldungen, die aus München sommern ein falsches Bild. Die Räteregiermcg findet Nirgends im Lande wirklich Boden. Die Geger»eweg««a wird überall organisiert. _
Die bayerische Regierung hat mehrere Flugzeuge von Bamberg aus m Richtung nach München und Augsburg abgelassen. Durch sie werden HunderttaA- sende von Flugblättern mit dem Anfruf der Regierung »erteilt Ueber den Zusammentritt des Landtages ist it^zt noch nichts bekannt
In Würzvurg hat etn Bürger- und Beamten aus- stand gegen die Räterepublik begonnen. Infolgedessen ist der Eisenbahnverkehr Würzburg-Ausbach-Guuze«- Hanfen-Trenchtlinaen eingestellt worden.
Der Rat der Bolksbeanftragte« gestürzt?
15» Nürnberg, 10. April. (B. T) Die „Fränkische Tagespost" meldet, eine heute früh emgstroffene Depesche ans München besagt, daß der Rat der Volksbeauf- tragte« in München vo« den Kommunisten gestürzt worden sei, und daß eine kommunistische Regierung sich gebildet habe. Das bishettge Mitglied des Zentral- rates, Nikifch-Angsburg, ist aus dem Zentralrat aus, geschieden. Eine Berfügnng über das Revolutionstri» vnnal besagt, daß es aus 28 Richtern bestehe und in Permanenz in Körper, chafteu von je 7 Mitglieder« tage, unter benen sich eine Frau befinde.
Die Rätetzerrschaft in Würzbnrg gestürzt.
Die Räteherrschaft in Würzbnrg wurde durch Soldaten/ Bürger, Studenten und Arbeiter gestürzt. Die Kaserne des 9. Infanterieregiments wurde kampflos überrumpelt, die Residenz, das Hauptquartier der Kommunisten, und der Hauptbahnhof durch Maschinengewehre und Artillerie bezwungen. Die von den Kom- munisten verhafteten 16 Geiseln wurden unverletzt be- frett. Von den Regierungstruppen sind vier Mann tot, von den Spartakisten, soweit bisher sestgestellt wurde, zwei tot inrd mehrere verwundet. Außerdem wurden zwei Zivilisten getötet.
Wiederherstellung der Gesetzmäßigkeit in Bayern.
»^ Rotterdam, 11. April. tS. C.) Die „Morning- poft" meldet aus Harns, die alliierten Regierungen beraten über die Deutschland a«fz«srlegenden Verpflicht t»nae«, die aufgehobene Gesetzmäßigkeit in Süddeutsch« land wieder herzu stellen, um die Vorbedingungen des Friedens zu schaffen und die russisch-bayerische Bttnd- ' nispolitik unmöglich zu machen. Frankreich besteht auf der Sperrung der Zufuhr von Lebensrnitteln «ach dem bolschewistische« Bayer«.
Die Bevölsrung verläßt Augsburg.
«M ®iiitißtirt, it April. (S. t».) Die vayer«che Garnison in Nennlm hat sich für die Bamberger Ae, gierung erklärt. Ans Augsburg trafen zahlreiche bür, gerliche und mehrheiissozialisiische FlüchMnge in Ulm ein Nach ihren Mitteilungen haben die Kommunisten in Augsburg mehr als 800 000 Mark öffentliche und Privatgelder für die Aufwendungen der neuen Sowjetregierung gewaltsam beschlagnahmt.
Regiernngstrnpyen gegen Pasiau und Negensbnrg.
9» Berlin, 11. April. (S. C.) Die bayerische Regierung in Bamberg zieht gegen die Pasiauer und Re» gensburger Gegsny Regierungstruppe« zusammen. Von Passau und Regensburg aus ist der direkte Tele- Hpon- und Postverkehr mit dem regierungstreue« Nordbayeru eingestellt.
Die Passauer Garnison unznverläML
u» Berlin, 11. April. (S. C.) Aus Passail wird uns gemeldet, daß die Haltung der Nassau er Garnison sich als nnzuverlässtg erwiesen hat.
Die Pariser Presse zu des Vorgängen in Bayern.
^ Berlin, 10. April. (WTB.) Zu den Vorgän- Sn Bayern äußert sich die Pariser Presse, die alle ungen ausführlich wieder gibt, vorläufig ziemlich z«rückhatte«d. Man erwartet von den bayerischen Vorgängen eine Rückwirkung auf das übrige Deutschland und glaubt, daß die Stellung der Scheidemauu-Regie, rang f^r kritisch geworden sei.
Generalstreik in Magdeburg beendet.
Die Streikleitung in Magdeburg beschloß, im Hinblick auf die veränderten Machtverhältnisse die Streikenden anfzuforderv, die Arbeit heute wieder aufzuuetz- men.
Die Opfer in Magdeburg.
Nach einer Feststellurrg des LandjägerkorpS belaufen sich die Verluste der Zivilbevölkeruug bei den Zu- sammerfftößen am Mittwoch in Magdeburg aufneun Tote, darunter eine Frau. 39 Verwundete haben Auf- uahme in den Krankenhäusern und Lazaretten gefunden.
General Maercker in Magdeburg etugerückt.
General Maercker ist in Magdeburg eingerückt und hat nur geringen Widerstand gesunden. In der Nacht wurde ein Angriff auf die Citadelle ebenso wie der auf die „Bolksstimme" abgeschlagen.
Generalmajor Märker bat den GewerkschaftSsekre- tär Krüger zum Polizeipräsidenten vo« Magdeburg er- «annt und die Auflösung des Wachtregiments verfügt, dessen Mannschaften an den letzten Plünderungen beteiligt waren. Auch die Bürgerwehr wird aufgelöft und dasür eine Einwohnerwehr aus der Bevölkerung gebildet.
Bor A«Sr«f«ng dey»R8te-Repvl'lik in Braunschweig.
'W Braunschweig, ia AprU. (B. T.) In einer heute vormittag auf dem Schloßplatz abgehaltenen Volksversammlung teilte der frühere Präsident Merges den Streikenden mit, daß der Landarbeiterrat dem Landtage dnrch ein Ultimatum vor die Entscheidung gestellt habe, ob der Landiaq bereit sei, alle Macht an den Landarbeiterrat abzntreten. Die Antwort des Landtages stehe noch aus. Wenn der Landtag dieser Forderung nicht entspreche, dann sei er erledigt. Ferner erzählte Meraes der versammelten Menge, es seien heute 37 Großstädte Dentsch- larkds zu Gunsten des Rätesostems in den Aus stand getreten. Die Ausrufnng der Räterepublik Braunschweig soll spätestens am nächsten Sonnabend in feierlicher Weise vorgenommen werde«. Braunschweig, ist
von der Autzerrwelt vollständig avgeschnitten. Der Generalstreik ist heute in der Stadt Braunschweig allge. mein. Auch die städtischen und Staatsbeamten, sowie viele Privatbeamte sind zur Arbeitsruhe genötigt. Die Bewaffnung der Arbeiterschaft wird immer weiter aus- gedehnt. Dte Bewachung des Bahnhofes üben stark bewaffnete Arbeiterwehren aus.
Der Streik im Nuhrr«rrer.
In der gestrigen Frühschicht.waren wie cnrs Esien gemeldet wird, 166 696 Arbeiter ausständig gegen 155 601 in der vorgestrigen Friihschicht. In der vorgestrigen Mittags- und Nachmittagsschicht hat sich die Gesamtzahl der Streikenden auf 290116 gegen 288 692 am vorhergehenden Tage belanfen.
Nach Mitteilung des Zentralzechenrates in Esse« sind 410 000 Mann ansständig.
Die Berhandlvngen in Essen.
arbe
9»! Este«, 10. April (WTB.) Eine Konferenz von Vertretern der vier Bergarbeiterverbände und des Zechenverbandes tagte heute unter dem Vorsitz des Reichsarbeitsministers Bauer und unter Teilnahme des Reicbskommissars Severing sowie von Vertretern des preußisch« Landesmtnisteriums im Rathaus zu Essen, um zu der durch den Generalstreik im Ruhrgebiet geschaffenen Lage Stellung zu nehmen. Die Konferenz kam nach eingehender Pritfung zunr Ergebnis, daß eine Verkürzung der Arbeitszeit für die unter Tage beschäftigten Grübenarbeiter anf 8 Stunden im Interesse unserer Volkswirtschaft zurzeit ««möglich ist Die Vertreter * ~ Zechenverbandes erklärten sich bereit, die 7-Stunden- _ sitszeit für die unter Tage Beschäftigten einschließlich Ein- und Ausfahrt zu bewilligen. Durch die Verkürzung der Arbeitszeit sind die deuffchen Untertagarbeiter besser gestellt als die englischen. Die Arbeitszeit der Arbetter über Tag bleibt unverändert.
AuSschreitungeu in Düsseldorf.
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In Düsseldorf ist es gestern im Laufe des Vormittags ^zu ernsten AuHM^M«ge« gekommen. An mehre- .ren.^tellen w-r^o^.. ........ < p.^cknn»^cc o^n Regnruygs- truppen auf der Straße überfallen uub gewaltsam ent» «raffnet. Aus dem Hindenburgwall unternahmen bewaffnete Zivilisten einen förmliche« Feuernverfall auf die Posten der Regtcr«ngstr«ppeu. Es entwickelte sich eine hestige Schießerei. Ein Zivilist wurde tot vom Platze getragen. Wie es heißt, sind jedock noch mehrere Todesfälle vorgekommen. Schließlich blieben die Regierungstruppen Herren der Lage.
Die Gefahren des EisenbahnerstreikS.
Aus Paris wird gemeldet: Telegramme aus Deutschland besagen, daß dte Regierung in Berlin sich der Unmöglichkeit gegenübersieht, die von ihr selbst vorgeschlagenen Bedingungen bezüglich deS Transports der polnischen Truppen zv erfüllen, da Streiks unter dem Eiserrbahnpersonal drohen.
Die Folgen des StreikwahnsinKs.
Wir lesen im „Vorwärts" u. a.: Infolge der Streik» «nrnheil sinkt der Wert des -Esche« Geldes im Ans» lande von Stunde zu Stunde. In Däueumrk haben 112 Mark deutschen Geldes nur noch den Wert von 33,25 Kronen, in Stockholm von 31,50 Kronen, in der Schweiz, wo vor wenigen Tagen noch für einen Kaufpreis von 80 Mark 197,5» Mark bezahlt worden sirro, müssen heute für diesen Betrag bereits 234 Mark bezahlt werden, Das heißt, das teutsche Geld ist auf rund 25 Prozent seines Wertes gesumen. In diesen Streik, tagen beträgt der Kursverlust pro 80 Mark 36,50 Mark. In Deutschland haben wir zurzeit etwa 35 Milliarden Mark Papiergeld im Verkehr. Auf 80 Mark hauen wir
igen Tagen noch für einen Kauf- 197,5» Mark bezahlt worden sind.
in mental Tagen 36,50 Mark verloren, also auf 100 Mark 15.72 Mark Gemessen an dem Stande unseres Geldes in der Schweiz haben wir also durch das Ge« «eralstreikstebor in wenigen Tage« 15 913 «50 000 Mark verloren. Das muß zum Zusammenbruch führen. Die Lebensmittelpreise werden ins Ungeheure sieigen, we-im das so fort geht. Was wir vor zehn Tagen in der Schweiz an Lebettsmitteln noch für 100 Mark bekommen haben, müssen wir heute schon mit 145,73 Mark bezahlen.
Ein nener Generalstreik in Deutschland?
»^ Berlin. 11. April. (S. C) Zu den Generalstreik, gerüchten wird uns zuverlässig genreldet. daß als neuer Termin des AusbruÄs emes kommunistische« Generalstreiks in Deutschland in Berliner Spartakusversannn- lunaen während der letzten Tage der 2. Mai geuanut wird. Die Stärke der Regiersugstruppe« im Reiche hat 200 000 Mann erreicht. Dansit hoffe man, etwaige Putsche einer Minderbeit für jetzt und später ttnnrög- lich zu urachen.
Leuische KaOonatoetlemmlnng.
Sitzung vom Donnerstag, 10. April
Bei der fortgesetzten ersten Etatlesung rekapitulierte Ministerpräsidem Scheideumrt« die polstischen Ereignisse der letzten Zeit, als deren wichtigstes er den Dlrrch- zugsvertrag zur Vermeidung der Landung in Danzig nannte, Dre Vertragstreue werde das Kennzeichen des neuen Deutschlands sein. Die Ausführungen machten entschieden Front gegen die bolschewistische Propaganda, sonst wolle man dem russischen Volk gern die Bruderhand reichen, aber auch gegen den Westen seien wir versöhnlich gestimmt. Vor allem seien unsere Brüder aus der Kriegsgefangenschaft zu fordern. Der künMge Friede müsse dem unterlegenen Deutschland wenigstens den Trost des Sieges über den Militarismus lassen. Die weiteren Ausführungen geiselten das innerpoliitsche Chaos unter Erwährung des Münchener Umsturzes.
Der SriedenskeLnsucht gab auch der ZMrumsrb««