Einzelbild herunterladen
 

H ersselder Tageblatt

Hersfelder Kreisblatt

Bezugsprcks vierteljährlich für Hersfeld 2.10 Mark, durch die Post be- zogen 2.52 Mark. Druck und Verlag von Ludwig Funks Buchdruckerei : Hersfeld. Für die Schristleitung verantwortlich Franz Funk, Hersfeld, i

Amtlicher Anzeiger für den Kreis Hersfeld

»e*ieeeMaÄeäaeiexjiii»6io»g»e»iiäfsÄaese*fl»5eseeeeeeee6eBea»Biexe*eeee*eeeeeeeeeeeaee*»ewur;

Der Anzeigenpreis beträgt für die einspaltige Zeile 15 Pfennig, im : amtlichen Teile 25 Pfennig, Reklamen kosten die Zeile 40 Pfennig. ;

Erscheint jeden Wochentag nachmittags. Fernsprecher Nr. 8. z ®Hae8B»Qae®eeeeeseB8seee*»e@eseee8eee*e8BeaB»se*ee3i*eee«ieBeeee*aawae*;eee*aee«eeiie^

Nr» 97

Sonnabend, dem 26. April

W19

Wachsende Aneinigleil aus der hariser Konferenz

die ikakenische Delegali»» adgkreisl.

Auch Japan nud Belgic« ziehen sich zurück?

®a»i Basel, 25. April. u.) Orlando samt der zen italienischen Delegation verliest am Donnerstag

ganzen Paris

len des Protestes gegen die Mchtaner- eniischen Forderung an der Adria vo« Seiten Wilsons. Nach derPopolo d'Jtalia" werden anch Japan und Belgien vom Kongreß zurücktrete«.

!>^ Rotterdam, 25. April. lT. IX.) Aus London

tennnng der

wird gemeldet, Orlando ist am Donnerstag abend nach Rom abgefahren, wo er eine Stellungnahme der Kam­mer in der Streitfrage der italienischen Adriaforderun- «eu herbeiführen wird. Vor der Abreise Orlandos hat­ten dieser und Sonnitw abermals eine Zusammenkunft mit Wilson, Lloyd George und Clemencean. Stile Teil­nehmer an dieser Besprechung zeigten das größte Be­streben, z» einer Einigung zu komme«. Lloyd George und Clemencean sprachen die Hoffnung aus, daß das italienische Parlament ebenso handeln werde, um diese Einigung herbeizuführen.

15=^1 Senf, 25. April. lS. C.j DerLyoner Progres" meldet aus Paris, in der Mittwochsitzung des Auswär­tigen KamurerauSschusses teilte Pichon mit, daß die be­vorstehende Abreise der italienische« Delegation keine politische Ueberraschnna bringe. Der Friedensvertrag mit Deutschland bleibe von einer Lossage Italiens aus berührt.

Die Isolierung Italiens,

H*ti Basel, 25. April. (S. C.j DieTimes" melden aus Paris: Italiens Forderungen untfaffeu außer Fiume auch eine Anzahl albanischer Häfen. Die eng­lischen Delegierten treten bedingungslos, die franzö­sischen mit Vorbehalt auf die Serie Wilsons. Die Ent­scheidung ist eine endgilltige, wenn die italienischen De­legierten abreisen.

WAfon über tias wttöttjW*?^ W

cherweife sind ähnliche Bestimmungen auch an der Ostgrenze beschlossen. Helgoland wird der Verni. .tung ausaeliefert. 3. In wirtschaftlicher Hinsicht: Deu schlaud zahlt 125 Milliarden innerhalb 50 Jahren mit Zinsen. Von der Anfangszahlung von 25 Milliarden erhält Belgien 15 Milliarden und Frankreich 5% Milliarden. Frankreich erhält außerdem das nubsschräukic Eigen- tnmsrecht auf die Saargrubon, sodaß Deuschland, wenn nach 15 Jahren sich das Saargebiet für Deutschland er­klären sollte, diese Gruben zurückkaufen muß. 4. Deutsch­land verliert seine Kolonien au den Völkerbund und seinen Ueberseehandel an die Berbändler.

Die Abreise der deutschen Delegierte».

^- Berlin, 25. April. tT. U.) Der Ministerrat hat beschlossen, daß die deutsche Friedeusdelegation von 15 Pressevertretern begleitet sein wird. Diese werden sämtlich am Montag mit der Abordnung nach Versail­les abretsen und nicht, wie anfangs geplant war, irr zwei Gruppen. Der Sondrrzug der Delegation wird Mon­tag nachmittag Berlin verlassen uns Dienstag gegen abend in Versailles Eintreffen.

Aufhebung der Blockade nicht vor Ende Mai.

tz^^ Basel, 24. April. (S. C.) DieMorningpost" meldet: In der Londoner Handelswelt wird die Auf­hebung der Blockade nicht vor Ende Mai erwartet. Im Ministerium finden über die Aufhebung der Blockade fett dem 18. April informatorische Besprechungen statt.

Zusammentritt der französischen Kammer.

M# Zürich, 25. April. (S. C.) DerSecolo" meldet am Mittwoch aus Rom, daß die ttalientsche Kammer be­reits in der ersten Maiwoche zufammencritt, um die Friedensverträge mit Deutschland und Bulgarien zur Kenntnis zu nehmen. Die weitere Stellungnahme ge­genüber Oesterreich und Ungarn bleibt den Beschlüssen der Regierirua nach ihrer Rückkehr aus Paris vorbe­halten.

der russischen Kommunisten Lewien-Levlne-Nissen be! dem befonueuereu Teil der Arbeiterschaft und Soldaten wachsendem Widerspruch begegnet. Es ist nicht zu ver> kennen, daß die verhängnisvolle wirtschaftliche Desorga­nisation und die bedenklich zunehmende Bersorgnngs- not auch bei der Arbeiterschaft schwere Besorgnisse her- vorruft. Gestern sind wieder keine Zeitungen erschienen, da das Personal derMünchener Post" in den Sym­pathiestreik für die übrigen am Erscheinen verhinderten Zeitungen eingetreten ist.

Die Schreckensherrschaft in München.

^ B a m b e r g, 24. April. (B. T.) I« Müache« wurden gestern die wenigen Restaurants, die wieder ge­öffnet waren, durch Rotgardisten umstellt. Diejenige« Säfte, die sich nicht als Arbeiter answcisen könnten, wurden für verhaftet erklärt, durften mit einer Summe, die ihrer mitgeführ sprach, wieder loskaufen. Wer sich w

$ sich aber zumeist prten Barschaft eut- _____ __________.... ___ weigerte, zu zahlen, wurde dem Revolntivustribnual vorges ührt, iu dem ein

GemaM '

Vorsitz f:

tigerte, zu zahlen, psithrt. in dem ein zer Zeitnngsverkünser vom Stachusplatz den siihrte. In den Stratzen der inneren Stadt giu-

gen Rotgardisten von Automobilen aus mit Maschinen­gewehren und Handgranaten ohne ersichulchen Grund gegen die Passanten vor, von denen mehrere, darnnte» Frauen nnd Kinder, getötet wurden.

in» Bau-berg, 24. April. tWTW Die Oefsunu» der Kassen in de« Banken hat den Münchener Sparta­kisten eine bittere Enttäuschung gebracht. So erbeute­ten sie in der Hypotheken-Bank nur 20 000, in der Ver- einsüank 12 000 Mark. Ebenso eifrig betrieben sie letzt die HaussuHnuge« «ach Bargeld, SÄmuck, Lebeusmit- teln und Stoffen. In öffentlichen Ausrufeu wird ?gr Pltmderunae« aufgefordert.Proletarier, wenn ihr

teln und Stoffen. In öffentlichen Ausrufe« wird ue Plünderung«« aufgefordert.Proletarier, wenn ihr Hunger habt, holt Euch was Ihr braucht!" Der radi­kale Bauernführer Gandorfer, der seit langem auf bei­den Kriegslagern mar, wurde von beiden abaelehnt uu» Hat sich in die Schweiz zurückgezogen.

HM> Paris, 24. April. (WTBj Präsident Wilson gab gestern eine offizielle Erklärnng über das adriatische Problem ab. Fiume muß als Ansgangs- nnd Ein­gangstor für den Handel nicht von Italien, sondern von den Ländern nördlich und nordöstlich jenes Hafens dienen, namentlich Ungarn, Böhmen, Rumänien und den Staaten der neuen jugoslawischen Gruppe. Wenn wir Fiume Italien zuweisen, würden wir das Gefühl hervorrufen, daß wir absichtlich einen Hasen in die Hand einer Macht legen, von der er fein integrierender Be­standteil wird. Es geschah zweifellos aus diesem Grunde, daß Fiume in den Ländervertrag nicht eingeichlossen, sondern definitiv den Kroaten angewiesen wuröe.

Im Süden und Südosten wurde Italien links des ganzen Zuges der Alpen von Südwesten bis Südosten, a bis ans Land etwa bis zu den istrianrschen Halbin- ern seine natürlichen Grenzen vollständig wiedergege­ben, die alle großen Wasserscheiden einschließen, die in­nerhalb von Triest und Pola gingen, ©einealte Ein­heit ist wieder hergestellt. Die mit Italien asioziierten Nationen, die riichts vom Ländervertrag oder irgend einer anderen Abmachung wissen wollen, vereinigen sich mit ihren alten Assoziierten darin. Saß sie von ihnen verlangen, die Opferrolle zu übernehmen, die in der Neuordnung Europas nicht mißverstanden werden kann.

Es handelt sich nicht um Interessen, sondern um Völker und Stätten, von neuen, alten und befreiten Völkern, deren Herrscher kein Recht über das Recht der Welt und den Frieden und einer internationalen,Rege­lung selbst besitzen, die den gerechten Frieden faürdet Dies sind die Grundsätze, unter denen Amerika Frieden schließen wird. Es glaubt, daß das Volk Italiens nur einen auf, diesen Grundsätzen aufgebauten Frieden ver-

We neue GuWMrWg «er w«»w.

Bon unserem Berliner M.-Mitarbeiter.

rcyr um ^incecncti, iv«»«« um von neuen, alten und befreiten ".wt über das Recht der Welt und den Frieden und einer internationalen Rege­lung selbst besitzen, die den gerechten Frieden Mordet.

langen wird.

Großbritannien nnd Italien.

ij-fJ London, 24. April. lWTB.j Zu den italienischen Forderungen erfährt Reuter, Großbritannien bat Ita­lien. tu seinem eigenen Interesse auf einige seiner Fo^ »ertrugen zn verzichte«. Wenn aber dieJtalrener nach dem Läudervertrag auf dem Rechte bestunden, so wür­den Frankreich und Großbritannien die Folgerungen aus den Unterzeichnungen dieses Vertrages ziehen. Wil- son habe seine Erklärung einzig und allein auf seine eiWÄ« M »««W

Veröffentlichung der Rede des Präsidenten Wllion hrelt die ltalieuische DÄegation eine Sitzung ab, in der be, schlösse« rottröc, MriS zu verlassen.

In dänischen Regierungskreisen, die bekanntlich von jeher dick besten Beziehungen zum Londoner Foreign Office unterhalten, ist es, wie uns von zuverlässiger Seite aus Kopenhagen mitgeteilt wird, ein offenes Ge­heimnis, daß sich in England seit den letzten Tagen ein beachtenswerter politischer Umschwung vollzogen hat. Es ist eine Politik der Verärgerung, zu der man an der Themse gelangt ist, zugleich aber auch eine solche rücksichtslosester Selbstsucht. Die Gründe dafür sind zu­nächst darin zu suchen, daß Lloyd George die Verschlep­pungstaktik der Pariser Konferenz sehr stark auf die Nerven gefallen ist.

Darauf ist auch zurückznführen, daß sich tu England in diesen Tagen eine völlige Abkehr von Wilsons Standpunkt vorbereitet hatte. Selbst auf die Gefahr eines Bruches mit Amerika hin verwarf Lloyd George die Sekundantenrolle, die er bisher an dessen Seite ge­spielt hatte. Man muß ferner tu Rechnung ziehen, daß England in seinen Forderungen gegen Deutschland voll­auf saturiert ist, da es einerseits die Beseitigung der ge- fürchteten deutschen Kriegsflotte, andererseits den Besitz der deutschen Kolonien mühelos erreicht hat. Lloyd George spielte deshalb einen letzten Trimnph aus: Er drohte offen, ein Bündnis mit Frankreich und Italien abzuschließen und damit Amerika tu optima formet kalt­zustellen. In Paris hat man diesen Vorschlag natürlich begierig aufgegriffen. Dort, wo die imperialistische Strömung zu einer wahren Sturmflut angewachsen ist sähe man mit Freuden, wenn diese neue Konstellation der Weltmächte den Boulevard-Politikern willkommenes Wasser auf ihre Mihlen lieferte. Auch Italien erhofft von ihr die endlich Befriedigung feiner Ansprüche in Tirol und an der Adria die jetzt zu einem derartigen Zer­würfnis Mischen Orlando und "" .. '

daß Orlando von Paris abreisen will. Auf dem euro­päischen Kontinent aber dürften sich aus dieser inter- nattonalen Laqe in erster Linie für die Mittelmächte ern­steste Folgerungen ergeben.

n,

^ Vamberg, 25. April. (S. C.j Die ! Hoffman» läßt das Gerücht dementieren, worn absichttae. von Bamoera nach Nürnberg zu II

Die mutmaßlichen FriedensbedtUMNge«. .

DasJournal de Gensive" gibt nach den bisherigen Pariser Meldungen und seinen eigenen Nachrilbten »ende Zusammenstellung der angeblichen Friedenv- ngunaen: 1. Gevietsbestimmuugeu. Deutschland verliert Elsaß-Lothringen, Polen tu den -ungefähren Grenzen von 1772, vergrößert durch polnische Gebiete in Oberschlesien, und Nordschleswig, nach den Grenzen, wie sie durch die Volksabstimumng fesizunellen sein

Sie käse in Wnchm.

»»! München, 25. April. (T. it) In der vorvcr- aanfienen Nacht wurde die Bevölkerung Münchens wiederum durch Sturm- nnd Gefechtsgekäut alarmiert Am Morgen verbreitete sich das Gerücht von Gortrnp- pengefechten, die sich in der näheren Umgebung der Stadt abgespielt Haben sollten. Näheres ließ sich nicht ermitteln, da die AmtSstellen wegen der Marlöatsprü- suug der Betriebsräte für die Presse nicht zugänglich waren. In der Stinrmuna der Garnison zeigt sich in der Erwartung militärischer Ereignisse eine starke Spannung. Zwar wird geflissentlich die Darstellung verbreitet, daß die württembergischen Truppen das

wie sie durch die Volksabstimumng festzmtellen sein werden. Weiter scheint es, daß man für Belgien die angeblich belgischen Bezirke von Moresnet, Eupen und Malmedy, mit oder ohne Volksabstimmung nach g.W«WMtt»» untersagt. Die Stärke . seiner Truppen wird einer Ueberwachung unterworfen; ihre Zahl schemt auf 100 000 Mann festgesetzt zu sein. Deutschland wird keine Militärmacht auf dem linken Rbeinufer unter­halten dürfen und ebensowenig auf einem 50 Kilometer brettL» Gtretchn auf, dem Echten Mg-rmfer. Möaü«

mißt aber der Roten Garde und der Arbeiterschaft nw, sie von der unbedingten Notwendigkeit des blutigen Bürgerkrieges zu überzeugen. In der vorgestrigen Bersaurmlung der Betriebsräte soll Lewien bei seinem bedingungslosen Eintreten für den Kampf bis zum Aeutzerste» bei den Mannschaften der Garnison durch­aus keine rückhaltlose Zustimmung gefunden haben. Es ist jedenfalls sicher, daß der Standpunkt Toller, der Ver­handlungen mit der Gegenseite wünscht, trotz aller Ge­genströmungen eine große Anhängerschaft besitzt, w^ reich die auf BiLn oder Brechen einaeftellte Politik

Der größte Teil der Bamberger Garnison ist an die Front abaegaNgeu.

VordriNgen der Kommuuisteu «ege« Angsburg.

^ Augsburg, 25. April. (T. U.) Wie die AugK- burgerNeuesten Nachrichten" melden, haben die Kom­muuisteu in Fürsteufelb-Bruck die Unteroffizierschule besetzt nn» den Bürgermeister verhafte!. Gestern be­zogen sie in Herbach bei Altbegeueuoerg Stelluug. Kouv- uruntstische Truppen sollen im Anmarsch auf Augsburg sein. Eine Abteilung Regierungstruppen ist einge­troffen, um ein weiteres Vordringen der Kommuniste« gegen Augsburg zu verhindern.

Ausgabe neuer Banknote«.

iwi Bamberg, 25. April. lT. U.) Nach ANtteilung des VolkSbeauftragten Männer wird vier Scätcre ücrung ihre Geldkalamität durch Ausgabe neuer BaukuMen in der Gefamthöhe von 100 Millionen Mark Herr werde». Da die Platten zu den Banknoten der bayerischen Maatsbanren rechtzeitig in Sicherheit gebracht worden sind, so hat der Vollzugsausschuß neue Platten -er­stellen lassen, die aber nicht gelungen sind.

Die Lage tu Auasbura.

^ Augsburg, 24. April. (B. T.' Die Lage tu Der Stadt konsolidiert sich. Heute früh nahm die Straßen­bahn aus allen Linien den Vollbemeb wieder auf. Die Arbeit wird tu den meisten Betrieben aufgenommeu. Die Straßenabsperrungen sind aufgehoben, des­gleichen die Verteidigungsmatzuahmen. Heute nachmit­tag wird der Telephon-Ortsverkehr wieder iu vollem Umfange zuaelafsen. Der Fernsprechverkehr ist vorläu­fig noch beschränkt. Im Gelände der Wercaäi-Borstadt und Oberhaufen fandet» heute nacht Heinere Kämpfe mit Spartakistengruppen statt, in denen eine Person getötet und mehrere verletzt wurden. Ein Äuiruf des neuen Stadtkommandanten, Simon (Mehrheitssozialist), er- sucht die Arbeiterschaft dringend, die Arbeit in allen Be­trieben wieder aufzunehmem Ein Aufruf der freien Gewerkschaften fordert zu zahlreichem Beit-itt in die Bolkswebr auf. In die Volkswehr sind schon viele Leute aus vürgerlicheu Kreisen eingetreten.

8000 Mann Regierungstruppsa in Augsburg.

V-^ Bamberg, 25. April. (S. T.) Aus München lie­gen heute neue indirekte Meldungen nicht vor. Schleiß- Heim ist .wieder im Besitz der Spartakisten, nachdem HA die vorgeschobenen Regiern nggposten zurückgezogen habend Die militärische Besetzung Augsburgs, des Hauptstützpunk- tes für München, ist auf üößO Mann gebracht worden. Viele schwere Feldgeschütze stehen zur Derftigung.

Sie Besetzung BrannschrveLgs.

Erve Erklärung der Reichsregleru«g.

In der gestrigen Lonhesverkammluna teilte Präsi­dent Dr. Jasper mit, der Landcsversaimniung sei eine rechtliche Steüungtiahme der Reichsregierung zugegan- getl. Darin würden der BraunschwvMMn Renierung schtvere Vorwürfe gemacht. Braunschweia habe sich als Mittelpunkt der kommuuistischeu Bewegung erwiesen mid habe gegett die Reichspolitik verstoßen. Aus der Brmrüschiveiäischeu Regierung seien verschiedentlich Hilferufe erhoben worden. Die Regiermra habe große -Verkäufe von Heeresgut vorgenommen. Es feien aber erst 42 857 Mark abgeführt worden, wäbrrnd allLtr»