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Hersfelder Kreisblatt

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Bezugspreis vierteljährlich für Hersfeld 7 )Mark, durch die Post be- 3 zogen 2.82 Mark. Druck und Verlag von Androig Funks Buchdruckerei | Hersfeld. Für die Schriftleitung verantwortlich Franz Funk, Hersfeld.

Amtlicher Anzeiger für den Kreis Hersfeld j

: Der Anzeigenpreis betritt fit die einspaltige Zelle ' Pfennig, im | amtlichen Teile | Pfennig, Reklamen kosten die Zeile x Pfennig. Erscheint jedm'Wochentag nachmittag«., Fernsprecher Nr. 8.

Nr. 182

Donnerstag, dem 7» AAguft

jummu'MjroWIIBRW »X« 11« 'l»W >-!»«» BMnB« nsHSB

1919

* sie Lage in Ungarn.

- In dem besessten Budapest.

Wien, 6. August. (S. C.) DasNeue Wiener Abendblatt" meldet aus Budapest: Alle öffentlichen Gebäude sind von den Rumänen besetzt. Eine tschechisch­slowakische Abteilung ist in Budapest eingerückt. Eng­lische und französische Truppen sind im Anmarsch auf Budapest. Mehr als 200 Bolschewisten sind von dem rumänischen Stadtkommandanten verhaftet worden.

Weiter wird gemeldet, daß 2500 Mann französisches Truppen von der Szegediner Front in Budancü ein» marsänerten. Nach Meldung derN. Fr. Presie" seien bereits englische Truppen von Fiume unterwegs nach Budapest, um an der Besetzung der Hauptstadt teilzu- nehmen. Das ,.N W. Tagbl." meldet, daß zur Siche- tung eines einheitlichen Vorgehens der Regierung an­gesichts der schwierigen Lage in Budapest ein dreiglied­riges Direktorium aus zwei bürgerlichen und einem so- ziäliftischen Mitglie-e werde gebildet werden.

Bewaffneter Tumult in Budapest/ r

M> Wien, 5. August. (S. G.) ^rixBud^Mt sind ae- 1 stern spät abends infolge erues vemMnet^nBLumutts 1 drei kommunistische Arbeiterrate durft die Ruwanmr er-K schössen worden. Ueber 100 kommunistrsthe ZEktwnarell sind wegen Plünderung und Diebstahlsi von .den, Ru-f mänen sestgenommen und in UntersuchrMgL-bast abge-

Mauer hoffen, Satz es Anen/ gelingen/wird, Rechte V Memel zu erwerben. Jedenfalls' hat der Oberste R« beschlossen, daß Memel vonMn Deutschen geräumt werden utiissc. /

Das TelephonKesprKch mit dem Kaiser.

führt worden.

Aufruhr nnter der ungarischen Banerufchilft.

^-»Karlsruhe, 5. Aujgust. «S. C.) Prinz Max von Baden macht in einer längeren BeröffeutÜchung Mitteilung Über das TelephongeWräch, Abend des 8. November unit dem,/ Kaiser Der Prinz erklärt: Das Gespräch/dauerte

das er am

mncrnyr unter »er ungültigen <,t^-^'^-'i.. «r/"V s 3 Ö

h. Wien G August (T 11.) Nach NachriMen lans j Abend des 8 November mrrt dem,/ Kaiser gehabt hat.

Pnaarn" Ä die Bauern in hellem Ansrutz r. Wie Der Prinz erklärt: Das Gespräch/ dauerte nngefähr 20

Baüernschc-ft richtet^ihre Bewegung gegen die- zurück-- 7nnd wnt^c vom/Kaver/mit großer Heftigkeit Äenc^Somn^ ^-7L M4K »er- « ^ E sprach von ecnem ^iitärischen, Borriick^.

y<iditirti« lUrfm mirs o-'i bc stet und sofern fo ügestellt uocen ^»e.lln uno upnre "V>, Porschigge znr Abdau-

, Die Zensur in Budapest. j / jvember den Throuv-r.ziaft^<mögesprochen haben würde.

h- Berlin, 5. August. (8. Ast Der rumänische: Gene- i / Dann hatte nach Ermessen es noch am 9.

ral Maderescu hat in Budapest eine strenge Zensur. November m der Macht foCr Rechtssozialisten gelegeu, anqeordnet und eine Reibe Eingriffe in das ^Privat-t de« grostte« T«i der A/he,ter in den Fabriken znrück- rleben vorgenommen. dann ,^um Äufrnhr ge-

Lenin MM Frieden bereit. ./ schrcinK'geblieben.' Dw Tnuppen hätten sich ^»erlitt

»X- Paris, 6 August... iT. u.) 3» ^ueml Juter-A Mn^spW^te^zwisKech6deu-' aufrit^rerißßeiPsirMt^tt . View, das raSiotelegraphifch Semeldet wurde, e rklärte und den Soldaten war'die Tatsache, daß der Kaiser nicht Lenin dem Berichterstatter derUtuted Preß seine l Eanken und die Krone nickt verlieren woltte. obwohl

Die Zensur i« Budapest.

t Ausgesprochen haben würde.

»X- Wien, 5. August. (S. G) Seit heute 10 Uhr ist die telegraphische und telephonische Verbindung mit B»- dapeft vollkommen unterbrochen. Das Haupttelegra- rhen- und Telephonamt wurde durch die Rumänen be- etzt. Privatdepeschen werden nicht angeuonnuen. Die letzten Nachrichten besagen, daß die Rumänen alle Lo- kömolive» und Waggons sowie das ganze Maschinen- nnd Schiffsmaterial, das seinerzeit aus Rumänien ver-

r!isZÄSÄÄ&^ berv wUfa ' - Ö ÄÄ'ÄTXS ! ^Mi. «»« » ww »«w*«:N^ ? imansbleibltch zu fein, da zahlreiche Mitglieder der gc- ! / stattgt wen c. , . .

wesenen christlich-sozialen Volkspartei durft Verteilung / Der Stieben Mit Oesterreich.> von Flugblättern, durch Plakate und Reden für Po- !.

vrcw, das raScotslegrauhuch gemelvet mn^oe, e rrrarte und den Soldaten w«r'die Tatsache, daß der Kaiser nicht Lenin dem Berichterstatter derUrated ^refc ferne >Kbdaukeu und die Krone nicht verlieren wollte, obwohl

- Bereitmilligtei-' zu einem Friede» Mtt.KoltschÄk und -^ Kolk alles verloren hatte.

i Sie Erzbergerfche Vanknolenabstempelung.

" , ^Weimar, ^August. (S. C.) Wie wir erfahre«, wird das.Reichskabinett Anfang kommender Woche z« . . dem Erzbergerschen Plane der Abstempeluug der Ba«k-

jediuer-;! ^ Genf, 6. August. (S. G.) Journal deKDebaks" ÄlSVÄ ^rÄÄ?

fe des sj »meldet, die endgültige Antivort an Oc-terrerch soll sckwn «abuta bA^^^

itutfTs i m>t?rtv.A fninntpuhpr sKtnrfip, ühpraeBett werden. Hits u^S, r Ersverger unentwegt an seivem Ab-

stempelnugsphine fest, gegen den licher BeAEbarnna auch der Reie,__________ Entschiedenhe it erklärt hat. Die Erzbergersche Korre­spondenz berstchtet, daß er dage en unzählige Millione»

wesenen christlich-sozialen

von Flugblättern, durch Plakate und Reden sm zrome agitieren und die Bewegung von der Szem tegenretzolutionären Regierung, welche im Laust reutiaen Tages in Midapest eintreffen diwste, u-^.- - ^..,^ wm^i^ www ^«^^y lützt wird. Bezsiglich der Regierungsbildung verlau- / einschneidenden Aendernngen des ^rledensvertrages ist rt. Satz die Socialisten eine Fusion mit der Szegediner nicht zu rechnen. Die Alliierten Mb überzeugt,, dah

Oesterreich den Frieden unter,zeuiiuen wird. Au

egenrebolutionären Regierung, welche rm r-ame c^'- *1^^, ^ ^«^1^ ^^^^^^ ^ ^te^^ '^t

eutiaen Tages in Budapest eintreffen dürfte, unter- Anfang kommender Woche- uberaeben Erdem Mit

nverstcht- idevt mit

Oesterreich

let daß die Sozialfften esne Fustön mit' der" Kzeaediner stegierung ablehnen. da diese eine mouarchrsttsche Re­

"eits Erzherzog Albrecht, der

^"»^ Wien? 5" August. (S. C.) Die Truppen derE^Ä tediner Re.nwenter sind heute früh 8 Uhr vor den Bor-- todten Budapests eingetroffen. Die Bevölkerung von Budapest fürchtet, daß bei dem Einmarsch der Szege-

dner Regimenter die Reaktion zur Herrschaft rommen könnte. Die Truppen der Szegeömer Regiemmg ver-.; tinigten sich mit den Rumänen. ,

r Die Fordern«gen an Ungarn. \

w Gens, 6. August. (S. G.i Eine Havasdepesche \ meldet, der Rat der Alliierten bat am Montag dre For­derungen an Ungarn festgesetzt. Der Emmarsch der rumänischen Truppen in Budapest ist nachträglich ^ Kat der Alliierten gebilligt würden, wett er notwendig Bar, um ein neues Blutbad durch die noch anwesenden Teile der Roten Armee zu verhindern.

Nach einer Meldung des Ungarischen .Korrespon­denz-Büros hat der Chef der Budmiester Mrfston, Oberstleutnant Romanellt, an öi£ imaan^

tue Note gerichtet, in der mit Rücksicht darauf, datz der neuen ungarischen Regierung zur Sicherung der Ruhe und öffentlichen Ordnung setzt die rumänischen Trup-- »arische Armee auf das im Waffenstillstandsvertrag- uom 13. November 1918 festgesetzte, Heereskontingeut zu bringen und in entsprechende FrredensÄislokattone« 3«. sertetlc«, 2.) die Zivilbevölkerung der Hanvtitadt und des aanzen Landes Mr Abgabe aller Schntzivassen^ an-- . der Jagdgewehren, von Munition und Sprengmcttelu. avkcukovdern und 3.) die Umgestaltung und Cnttoaff-r «nng der Roten Armee ehestens in Angriff zu nehmen.

Der Einmarsch der gegenrevolntionären Tmtppem l ^ P r a g, ö. August. (S. G.) Aus VuLapeftmeldel^ Narodni Listv", der Einzug der ersten Truppen der Eeaediner Gegcnreaiernng in Budapest erfolgte un- Ä den Kläugen der alten Königshymne »und.unter BoraÄraqcrrder königlichen Fahnen und Standarten. Der Hauptreil der Szegediner Truppen soll am Mo«- ? Ma in Budapest eiumarschrereu.

.Aufhebung der Blockade über Ungar«. r i - ^ «ürich, 6. August. (T. U.) WieCarriere della.

aus Paris meldet, teilte der Oberste Rat der Al- £. ^ücfH die Bedenken, die von nmncher Seite^ge. ^'» oic neue ungarische Regierung erhoben werden sie hie neue Regierung als eine Fortretznug der ?Ä,c«.>niMkchen Herrschaft bezeichnet. Es wurde daher ^ä ^ ast des amerikanische» Lebensunttelkou- ^/es Hoom-r die Blockade über Ungarn avsgehv^L tr»lleirrs Hv ^ behält sich jedoch vor, dre Bl.ocka^ DcD ^ütt crr ^^,.^gcu, falls die innere oder äußere neue h"^ Landes die Notwendigkeit dazu ergrvt.

Lage, ~ Aufforderung zum Generalstreik.

' ~ ieu 6 August. (S. C.) Aus Budapest meldet

^ y* ^ ' Wiener Tageblatt": Die Gewerkschaften

dasNek^ ^"Flugblätter zum Generalstreik aus. Der fordern bnix V,, itärkomumndant hat darausbin kurzer- rumäntsche,^ ertschaftSführer festgenomme». Mit dem Hand alle ^c^ icrer rumänischer Truppen werd für Eintreffen w^

heute gerechnet.' ^asammenstötze in Budapest.

Blutige » ^ ^. C.) DieNeichspost" wel- ^ Men, (>. ^\iter ist es gestern zu einer Anzahl w aus Budapest. V -^tze gekommen. Die Rnmane« . DL SSV.«- «-r^«»'°°- --

meldet, der Rat der A Liierten bat »erungen an Ungarn festgesetzt.

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sqehobe«. Blockade

Die Antwort Deutsch-Oesterreichs Ae Ba lmta über 3V Prozeut. in Holländ 28

. Der Berichterstatter desN. W. Tagebl."' in St. : und in Skandinavren über 30 Prozent gesunken Germain meldet: Die dentsch-österreichische Httwort- f -----------'

note, die am Mittwoch überreicht wird, beschrankt sich hauptsächlich darauf, die Einwendungen gegen die | Friedensbestiwmnngen zusamwenzufanen und «rund- k sätzliche Forderungen darzulegen, an denen die Delega- i-tton festhalten müsse, solle Deutschosterreich nacht wrrt- schaftlich zusammenbrechen. Die 9W tritt ;noä)miGS | für die berechtigten Gebietsanspruche Deutschvlterrerchs i ein und setzt in klarer überzeugender Weise die finan­ziellen und wirtschaftlichen Bestimmungen auseinander. Als Beilagen zur Note erhält der: Oberste Rat De^ «driften und Bemerkungen zu den Ernzelbestwrmun- ßen, die die Gegenvorschläge in eudaUtiger,Fassung; nochmals vorbringem /

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Mit Rücksicht auf diesen gewaltigen Kurssturz hn Auslande, wodurch Milliardenwerte verloren gehen, ist es verwunderlich, daß Herr Erzberger an seinem Plane, für den RerchSsÄkel nur Millionen zu retten, unentwegt festbält.

Die Ratiftkatton durch Frankreich.

* Genf, 6. August. (S. C.)Echo de Paris"^mel­det: Die Ratifikation des Friedensvertrages wird am 30. August in der Kammer erfolge».

Ministerpräsident Clemenceau, der zuerst .«M so­fortiger Durchberatung des Friedensvertrages tut Hle- mtm bestand. bat in einer Unterredung mit dem

. num bestand, hat in einer Unterredung mit dem Vor- , f sitzerrden und den Generalberichterstattern des Frre-- ! -. densansschusses der Kammer der Abgeordneten, Vi-

; vtani und Barthou, erklärt, daß er sich dem Kaaumer- I öefftlnß fügen wolle, die Diskussion erst nach einer kur- ' zen Fertenpause zu '^Muen Unter Aemu Ucnstmröen dürfte die Kammer isieErorterung am 2o. August er-z öffnen. t

Die Verhandlungen in der italieruschen Kanrmer.

w Lugano, 6. August. (T. U.) Der rAgliedrige Friedensausschutz der italienischen^ Kammer beihnrmte Lazatti zum Berichterstatter Wer ^n FutedeusverHug. Er soll der Kammer die Ratifikation des Vertrages verschlagen. Das wird wegen der Kammer-ferien nicht vor dem 10. September erfolgen können.

Auf eine Anfrage im italienischen parlamcutartfften / Frtedensausschutz, ob ein bereits abgeschlossenes oder ; geplantes politisches Bündnis mit Frankreich, Englmtd oder Arne-rika die sofortige Rätifizieruug dcs Berfailler Vertrages notwendig mache, entarte Nitti, es gebe seine derartige Bedingung. Die baldige Ratifiziernng be- dente nur einen srcmimchnstlichcu Aki gegenüber den Alliierten. Nitti sprach den Wunsch aus, »atz DeMch- , , land. Deutsch-Oesterreich und Bulgarien bald in den - Völkerbund ausgenommen werden Nur rwch die So»; Statisten stellen sich der Ratifiziernng entgegen.

Die Heimbeförderung aus Frankreich.

Genf, 6. August. (S. C.» Fw sranzÄstschen Kammeransschuf; teilte Pichon gestern mit, daß die Heimdeförderung der deutschen Kriegsgefangene« frü­hestens Mitte September vor stch gehen könne.

- Ratifikation des Friedeusvertrages durch China.

** Berlin, 5. August. (L. A.) Die chinesische Kam- mer hat eine Gesetzesvorlage angenommen, dnrch die der Friedcnsznftcmd zwischen Deutschland und China wiederhergestellt wird.

Ränmnng Memels durch die Deutschen.

w Haag, 5. August. (B. T.) Der Oberste Rat be- schäftigte sich in den letzten Tagen wiederholt mit den militärischen Maßnahme« in Danzig und Memel. Die

, Die BeschränknUgen der Devisenordunng aufgehobe».

Der Reichswirtschastsminister hat im Zusammen- Hang mit der -bevorstehenden amtlichen Notierung der fest verzinslichen Wertpapiere uunnieür die iw^ beste- H henden Beschränkungen der Nvtiernng von Wertpapier­preisen mit Wirkung vom 10. Amgnst ab anfgehobe«. Somit sind die während des Krieges verordneten Be- schränkuu(KN in der Mitteilung von Wertvapierpreisen und Devisenkursen aufgehoben ohne Unterschied, ob eK 'sich um Kurse handelt, die an der Börse amtlich festae- setzt werden, oder um nicht zugelassene Wertpapiere. Für die Preise sind von jetzt ab wieder ausschließlich / die Bestimmungen des Börsengesetzes matzgebend. Um Mißverständnisse zu verhüten, wird in diesem Zusan»- menhang darauf hingewiesen, daß die Vorschriften des RetmSfinanzmmistertmns über die Ueberlassung aus. läuöifcher Wertpapiere an das Reich hiervon nicht be- ! rührt werden. Durch diese Vorschriften wird bekannt­lich der Handel mit den vom Reichsfinanzmtnifterium . einzelnen bezeichneten Wertpapieren verboten. Dieses /Verbot bleibt bestehen.

1 Bildung einer Kriegslasteukomulissio«.

/ »x- Berlin, 5. August. (Amtlich. WTB.) Zur AuS-

, fübrnng -er Bestimmungen des Friedeusvertrages über die Entschädigung an die Alliierten ist durch Erlaß deS Reichspräsiöelkten vom 31. Fuli d. Is. eine deutsche Kriegstastenkommissio« gebildet worden. Diese hat die Aufgabe, die Verhandlungen mit der interalliierten WieSergutmachuugskommmiou unter Leitung des Aus­wärtigen Auites zu führen und die Tätigkeit der betei­ligten deutschen Behörden für die Entschädigungskoste» ' LUsannrienzufassen.

- Set Sireik in England.

w London, 5. AugM. (WTB.) In Liverpool ist der /gestrige Tag ruhig verlaufen. Fn Mersy sind ein -Schlachtkreuzer und zwei Zerstörer angekommen, um die Funkenstation und andere wichtige Punkte zu schüt« ' zen. In der Stadt find weitere 6000 Mann Militär eingetroffen. Die Behörden hoffen, die Ordnung und Ruhe aufrecht erhalten zu können.

»X- London, 5. August. (WTB.l Gestern sind tu Liverpool weitere militärische Verstärkungen an gekom­men. Man glaubt, daß in Liverpool bei den Unruhen ein Schaden von 250 000 Pfund Sterling und tu Bir- keubaed ein solcher von 300 000 Pfund Sterling ange» richtet wurde. Fm Laufe der Unruhen wurde ein Mann erschossen, zwei wurden durch Gewehrschüsse mir- mundet, 60 bis 80 Personen find insgesamt verwundet, fast 400 verhaftet worden. Ueber 100 Läden wurde* zerstört und geplündert. , _ , , _

Nach einer Depesche desSecolo* soll in Liverpov» kein einziger Laden oder Magazin verschont geblieb« sein. Bisher sind 900 Personen verhaftet worden. Große Truppenmassen wurden nach Liverpool entsandt, doch haben die Soldaten die Weisung erhrckten, ^nicht w schießen. ,