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Kersfel-er Tageblatt

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Hersfelder Kreisblatt-

Amtlicher Anzeiger für den Kreis HersfelS

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ANMlick MS neue Jahr.

(Von unserem Berliner Vertreter.)

Das Jahr 1926 bietet in politischer und wirtschaft­licher Hinsicht nicht gerade die besten Aussichten. Schon in den nächsten Tagen wird sich herausstellen, daß die Frage der Neubildung des Reichskabinetts sich außer­ordentlich schwierig gestalten wird und daß die eigent­lichen Komplikationen erst jetzt in Erscheinung treten werden. Die peinlichen Erörterungen über die Besetzung der Posten im Völkerbund haben die Gegensätze zwi­schen den Parteien derart verschärft, daß möglicherweise die innerpolitischen Nachteile dieser unerquicklichen Dis­kussion noch erheblicher sein werden als der schwere au­ßenpolitische Schaden, der durch die skandalöse Aufma­chung in der ganzen Angelegenheit angerichtet worden ist. Kurz vor Neujahr hat Reichsautzenmintster Strese- mann in letzter Stunde den Versuch unternommen, die Auseinandersetzungen zu einem endgültigen Abschluß zu bringen, indem er vor der Presse eine eingehend for­mulierte Erklärung abgab. Es bat jedoch den Anschein, daß die Mitteilungen des Ministers, die reichlich ver­spätet kamen, die Situation eher noch verschärften und daß dadurch erst recht neue Erörterringen hervorgerufe- werden, bei denen das Auswärtige Amt selbst schärfste Angriffen ausgesetzt sein dürfte.

Dienstag, den 5. Januar 1926

me irenorge Aufregung in Paris stark abkühlen. Zwar wird darin für Frankreich ein Kredit angekündigt, der aber erst dann bewilligt werden soll, wenn Frankreich seine Währung stabilisiert hat, während man in Paris hoffte, die aus eigener Kraft dort unmöglich erscheinende Ordnung der französischen Finanzverhältnisse mit deut­schen Reparationsgeldern bewerkstelligen zu können. Man gewinnt den Eindruck, daß die bisherigen opti­mistischen Pariser Meldungen wahrscheinlich nur eine durch Angst eingegebene Stimmungsmache gewesen sind, um dem französischen Wolke die Hoffnung einzuflötzen, dast es bald besser werden müsse, wenn erst die Millio- nenbeträge aus den deutschen Eisenbahnobligationen nach Frankreich hereinfließen.

MilärbAalm in ®r»<

PüNgalos MM Diktator ausserufe«.

»-«-Der griechische Ministerpräsident Pangalos hat die Militärdiktatur in Griechenland und sich selbst z» deren Chef ausgerufen. Es wird darüber aus Athen gemeldet:

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M

Außenminister Dr. Stresemann will nunmehr die- fen Streitfall dem Auswärtigen Ausschutz des Reichs­tages unterbreiten irnd damit den parlamentarischen Stellen die Gelegenheit geben, die Angelegenheit erschöp­fend aufzuklären. Soviel ist sicher, daß namentlich im Zentrum große Erregung über die Veröffentlichungen der letzten Tage entstanden ist, und daß daher die Zen­trumsfraktion keine große Neigung besitzt, bei den be­vorstehenden Regierungsverhckndlungen eine führende Rolle zu spielen. Maßgebende Zentrumsparlamentarier erklärten unserem Berliner Vertreter, daß Außenmini­ster Dr. Stresemann die Pflicht gehabt habe, rechtzeitig zu intervenieren, und daß er eine gewisse Mitverantwor­tung dafür zu tragen hätte, wenn jetzt die Regierungs- M^"ng weiter erschwert würde.

Die parlamentarischen Erörterungen über die Be­endigung der Regierungskrise sind leider durch diese un­liebsamen Auseinandersetzungen keinen Schritt vor- wßrts gekommerf, .wuüeru sie, mußten msmge der Erre­gung der politismen Kreise weiter hinausgeschoben wer­den. Es besteht daher wenig Aussicht, daß vor dem 12. Januar einer Lösung der Krise die Wege geebnet wer­den können. Wie man erfährt, sollen sich neuerdings die Aussichten einer Betrauung Dr. Luthers mit der Regierungsbildung wesentlich verstärkt haben, da das Zentrum seine Bemühungen, die Große Koalition wie­der zur Erörterung zu stellen, vorläufig in Frage ge­stellt sieht. Sollte diese Verstimmung bei den parla­mentarischen Kreisen noch längere Zeit anhalten, so wird nichts anderes übrig bleiben, als durch Dr. Luther ein Rotkabinett zu bilden, das allenfalls bei den Rechtspar­teien seine Unterstützung zu suchen hätte.

Auf einem von der republikanischen Garde zu Eh­ren des Ministerpräsidenten Pangalos veranstalteten Bankett brächte der Kommandant der Garde einen Trinkspruch auf den Ministerpräsidenten aus, in dem er betonte, es sei der Wunsch der Armee, daß dre Re­gierung ihr Werk fortsetze und jeden Widerstand breche. In seiner Erwiderung gab Ministerpräsident Panga­los einen Ueberblick über die von der Armee feit der Militärrevolution von 1919 gespielte Rolle, nach der Griechenland wunderbare Leistungen habe vollbrmgen können. Seitdem aber der Staatsmann, der Grotzgrie- chenland geschaffen habe, zum Parlamentarismus seine Zuflucht genommen habe, habe Griechenland zu sinken begonnen und sei in das Unheil in Klernasren gestürzt. Dann sei die Revolution von 1922 gekommen, der es nicht gelungen ist. in den politrscoen Sitten des Landes eine Gesundung herbeizusühren. Der Mrnrsterprasr- öent tadelte darauf die Haltung der Führer Einiger po­litischer Parteien namentlich im Laufe des letzten grie­chisch-bulgarischen Zwischenfalls und fuhr fort:So bin ich denn entschlossen, von morgen an jede Verant­wortung für die Lage zu übernehmen, wobei ich mich auf das Vertrauen der bewaffnete. Kräfte verlasse, um das BarmmW zu teilen. ^ute Worte des Mrnrster- vrüsidenten riefen lebhaften Beifalls hervor. Pangalos Ich stelle ein neues Programm auf, das sich f die bewaffneten Streitkräfte gründet." In et-

schloß

nur auf _.. . .......... ................. .^ ,

nigen Monaten werde Griechenland über eine Flotte verfügen, die die Schutzherrin des östlichen Mittelmee­res fein werde, und Wer das stärkste Heer auf dem Balkan. Am Abend durchzog die republikanische Garde die Straßen Athens, wobei sie Hochrufe auf Pangalos

76. Jahrgang

uerprandem und Der Patriarch sie nach dem entschei­denden Thronrat aufsuchten, versicherte die Prinzessin, an allem völlig unschuldig zu sein. Hätte sie Kenntnis von dem Schritt Karols gehabt, so wäre sie lieber ge­storben.

Die in Wien vorliegenden rumänischen Blätter, die Reisende mitgebracht haben, melden, daß Karol mehr oder weniger geisteskrank sei. Die dem Kronprinzen ergebenen Zeitungen weisen jedoch darauf hin. daß die­ses Gerücht eine schamlose Lüge darstelle.

Wie dieMontagsvost" aus Bukarest meldet, hat der Minister des königlichen Hauses ein neues Schrei­ben des nach der Schweiz abgereisten Prinzen Karol, in dem Karol darum bittet, den Namen Scarlat Mona- stireanu annehmen zu dürfen.

fite Rückgang des Hschwaffsrs.

Schwere UeberfchwemwrmgsschäSe«.

^ Sowohl der Rhein als auch seine hauptsächlichste« Nebenflüsse, der Main und Neckar, sind seit Sonnabend in dauerndem Rückgang begriffen. Auch vom Ober- rhein wird ein Nachlassen der Hochrvasserflirte« gemel­det. Der Rückgang in den letzten 24 Stunden beträgt bei Maxan 38 Zentimeter, bei Wimpfen 42 Zentimeter. Der Rückgang des Mainwasierstandes in Frankfurt beträgt 5 Zentimeter in der Stunde. Auch aus andere« Gegenden Deutschlands wird ein Rückgang der Hoch- wasserflute« gemeldet, n. a. aus Hann.-Münden. wo die Weser ebenfalls ihren Höchststand erreicht hat. In dem Tal von Hann.-Münden sind große Verheerungen durch das Hochwasser angerichtet worden. Der Verkehr wurde auf fast alle« Landstraße« unterbrochen. Wie aus Halle gemeldet wird, wurde in Merseburg durch das Hoch- wasser der Saale gleichfalls sehr großer Schaden a«ge- richtet. Es mußte ein Verkehr mit Notbrücken einge­richtet werden. Das Hochwasser der Saale hat übri­gens drei Todesopfer gefordert. Nach einer Mekdung aus Köln ist der Eutschädignugsausschuß für die Hoch­wassergeschädigten aus Montag einberufen worde«. Er soll eingehend die Anträge auf Entschädigung prüfen. Im einzelne« liegen ans den Hochwassergebiste« fol­gende Meldungen vor:

Der Rhein fällt in Düffeldorf langsam weiter. Das

H ' " ' ' etwa .31

gsgefahr sier-Wtl-

Waffer ist geaen Sonnabend nachmittaa^ um _' Zentimeter gefallen. Litte ueberschwemmunj für die Altstadt besteht nicht mehr. Der Kai! .. Helm-Park steht dagegen noch immer unter Wasser. Im linksrheinischen Stadtteil ist das Grunöwasier in viele Häuser eingedrungen. Im Neuster Hafengebiet und im dortigen IWustrieviertei ist durch Dammbruch erheb­licher Schadeu anaerichtet worden. Schwer aelitten ba-

Die wirtschaftliche Lage hat sich zum Jahreswechsel ganz außerordentlich zugespitzt. Fast scheint es, als ob diejenigen Kreise, die entgegen den beruhigenden Ver­sicherungen der Regierungsstellen eine katastrophale Verschlimmerung voraussagen zu können glaubten, letz­ten Endes doch recht behalten sollten. Die Zahl der Arbeitslosen dürfte zum Ultimo eine weitere besorgnis­erregende Steigerung erfahren haben, sodatz das Ar­beitslosenproblem in Deutschland immer dringlicheren

ten Endes doc

Charakter annimmt. In Berlin fand am Montag eine Besprechung zwischen Der Reichsregierung und den Ver­tretern der Länder statt, die sich mit den Fürsorgemaß- nabmen für die Arbeitslosen befaßte. Es ergibt sich nunmehr die Frage, ob es gelungen ist, ein brauchbares Programm für die öffentliche Hilfeleistung an die Er­werbslosen zustande zu bringen, oder ob die Parteien gezwungen sein werden, im Reichsag die Initiative zu ergreifen und für die Bereitstellung der erforderlichen Mittel zu sorgen.

Die Aeichsbahn-ObligaiiLNßs.

Enttäuschte Pariser Hoffnungeu.

^ Aus London wird gemeldet: Die Nachrichten, daß die jetzigen Verhandlungen des NeparationsagentLN Parker Gilbert in Amerika die Mobilisierung der deut­schen Eisenbahnobligationen gestatten werden, werden vom diplomatischen Berichterstatter desDarin Tele-

ausbrachte.

Me Zeitungen veröffentlichen eine Bekanntma­chung, in der es etwa heißt: Infolge der Haftung und der Erklärung einiger politischer Parteiführer, aus de­nen hervorgeht, daß sie trotz der Warnung der Regie­rung den Senatswahlen eine politische Färbung geben wollen, vertagt die Regierung die Senatswahlen auf ««bestimmte Zeit, in der Ueberzeugung, daß diese Wah­len nur dazu beitragen würden, die politischen Leiden­schaften aufzureißen und die Ruhe des Volkes zu stören.

JNM LhrsNVsrzWk Marals.

Seine Liebe zu einer VarieteesäNgeri«.

»-«-Infolge der von der Bukarester Regierung verhäng­ten Telephon- und Telegrammsperre gelangen weitere Nachrichten über die Abdankung des Kronprinzen Karol nur auf Umwegen ins Ausland. Abgesehen von den vielen Kombinationen wird übereinstimmend berichtet, daß der Kronprinz einer Sängerin zu Liebe auf den Thron verzichtet hat. Die Sympathie der Bevölkerung für den Kronprinzen ist jedoch dadurch keineswegs ge­schwunden. Die einberufene Parlamentssitzung, in der der Thronverzicht Karols und die Proklamierung sei­nes dreijährigen Sohnes Michael zum Kronprinzen zur Kenntnis genommen wird, wird vermutlich ohne beson-

ben die südlich von Düsseldorf gelegenen Ortschaften Hamm, Himmelgetst, Volmerswerth und Urd erwach. In der Ortschaft Zons stehen über 2000 Häuser im Wasser. Auch das nördlich von Düsseldorf gelegene Kaiserswerth ist teilweise überschwemmt.

Das Elend am Niederrhein, besonders in dem zur Hälfte überschwemmten Kreise Kleve, ist außerordentlich. Eine große Gefahr bildet der Sonntag mittag aufge- kommene Weststurm, der das Wasser mit furchtbarer Wucht gegen dre Dämme treibt. In der Nacht ist in Erlekum bei Nimwegen ein Dammbruch erfolgt. Da­durch ist der Kreis Kleve auch von Holland her stark bedroht. Das Wasser steht bereits am großen Grenz- und Wehrdamm bei Wyler und spült dort über. Der bis jetzt angerichtete Schaden ist unübersehbar.

Das Hochwasser der Saale und ihrer beiden Zu­flüsse, der Loquitz und Schwarza, hat drei Todesopfer gefordert. In Saalfeld ertrank der 20jährige Eisen- dreher Barth, in Unter-Loquitz ein 14jähriger Knabe und in der Schwarza ein unbekannter junger Mann.

Auf den Strecken Winterberg-Züschen (Sauerland)

und Scharzfeld-Andreasberg (S:......... ....... ... _. senbahnverkehr wieder planmäßig durchgeführt werden. Dagegen muß auf der Strecke Bodenfelde-Uslar sSol- ling) der Betrieb infolge Dammrutsches eingleisig

kann der Ei

dere Aufregung verlaufen.

Der AuHemninister Duea gab Sonntag abend Presse­vertretern eine lange Erklärung über den Schritt Ka- rols ab, die im wesentlichen vertraulicher Art war. Der Minister hob besonders hervor, daß der Thronverzichi keine außenpolitischen Folgen haben werde.

Inzwischen ist der Minister des Königs aus Vene­dig zurückgekehrt und hat bestätigt, daß Karol nicht da­ran denke, seinen Beschluß rückgängig zu machen. Karol Wergab dem Minister drei Briefe an feine Familien- , an die Königin elena. In allen

u-

weil die Obligationen mit ihrem niedrigen Zmsfun nur mit einem Diskont auf den Markt gebracht. werden könnten. Hinsichtlich der Vorzugsaktien bestände ledoch diese Möglichkeit. Aber die jetzige Konferenz Satte eme viel größere Aufgabe. Sie befasse sich mit der Frage von Krediten für denindustriellen WiedErfbau Deutschlands und der Möglichkeit vmr Anleihen für Frankreich sobald der Franken stabilrstert sei. Ferner wurde über das deutsche Eigentum in AwerrA^raM, das als Sicherheit für einen amerrkanrschen Kredit me-

Die"/ränzösische Presse hat auf die BerhmM

Parkers Gilberts in Amerika große Hoffnungen geseA.

. «iMn m mißte mildert werde auf dem amerrkanrschen

Ma?kt einen Posten deutscher $eiWW im Werte von 100 Millionen Dollar unter^ diesem Erlös könnte Frankreich dann seinen F^W stabilisieren. Die vorstehende Meldung St® zwetMiW

Wergab dem Minister drei Briefe an angehörigen, und zwar an den König, und an feine Gemahlin Prinzefsin Hc.. . ....... drei Schreiben kommt keinerlei Bedauern über seinen Schritt zum Ausdruck. In dem Schreiben an den Kö­nig erklärt Karol, auf alle Rechte verzichten zu wollen. An die Königin richtete er die Worte, daß er sich zu ei­ner anderen Frau hingezogen fühle. Da eine Ehe mit dieser unmöglich und seine Liebe zu ihr so groß sei, daß eine Trennrtng von der Geliebten nicht in Frage komme, habe er sich entschlossen, auf den Thron zu ver­zichten. Seiner Frau teilte Karol mit, daß er die Ehe- gemeinschaft mit ihr nicht wieder aufnehmen wolle. Aus diesem Grunde gebe er ihr anheim, die Scheidungsklage einzureichen.

Wenn Prinzessin Helena über die Neigungen Kc. rols durchaus nicht im Unklaren war, so kam ihr doch der Schritt ihres Gemahls überraschend. Sie habe auch der Hoffnung gelebt, daß Karol mit Rücksicht aus die Dynastie von der Varieteekünstlerin lassen werde. Die Prinzessin macht einen außerordentlich niedergeschlage­nen Eindruck und weint fast ständig. Als der Mjni-

Ka-

durchgefWrt werden.

Die Hochwassergefahr auf der Weichsel im Danziger Gebiet ist beseitigt. Infolge rechtzeitigen Eisaufbruches konnten die Eismafsen glatt in die See abgehen. Zur Zeit herrscht auf der Weichsel nur schwaches Eistreiben. Am Silvestervormittaq wurde die Dampfsähre über die Stromweichsel zwischen Schiewenhorst und Nickels­walde, auf der sich zwei Autobusse und ein Zweispän- nerwagen mit 10 Passagieren befanden, bei starkem Westfturrn durch Hochwasser und Eistreiben in das Meer abgetrieben. Es gelang, die Fähre direkt gegen den Wind bei Neufähr in die Mündung der toten Weichsel zu führen und in der Werftanlage bei Pleh- nenöorf die Personen ohne Havarie an Land zu bringen.

Den Blättern zufolge ist die technische Nothilfe bei der Hochwafferkatastrophe in verschiedenen Gebieten des Ntzriches eingesetzt worden. Die Tätigkeit der Nothilfe bestand im Ueberhöhen der Dämme, Berdämmung oder Vermauerung von Türen und Fenstern, Räumung von Mobiliar und wertvollen Vorräten aller Art. In den gefährdeten Gebieten des befetzten Gebietes konnte die technische Nothilfe nicht eingefetzt werden, da sie dort von de-; Besatzungsbehörden verboten ist.

Die MberschWemmuNgen in Holland.

^Amsterdam. (WB.) Nach den letzten hier ein: getroffenen Berichten hat das Hochwasser in Holland ei­nen bisher beispiellosen Umfang angenommen, der die UeberschwemMANge« des Jahres 1886 bei weitem über- trifft Die ganze Westseite der Promnz Limbnrg sowie ein großer Teil der Provinzen Gelderland und Nord- brabant sind vom Hochwasser der Maas und des Waal WersKwemmt. Die Maas hatte m der Nackt sinn