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Hersfelder Tageblatt

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Hersfelöer Kreisblatt"

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Amtlicher Anzeiger für den Kreis Hersfelö | Buddrudierel in ßwsseld, iSlIglled'des 8dZV.

Nr. 5

Donnerstag, den 7. Januar 1926

76. Jahrgang

M taMK-UMtEe BalkanpvM.

Italien ist sich seiner Großmachtrolle bewußt. Das ist der Grundton, der durch alle Zeitungen Italiens gebt. DieTribuna" schreibt, daß Italien unter den Großmächten bor allem berufen sei, die Vorgänge aus dem Balkan aus der Nähe zu beobachten und die Ge­währ dafür zu übernehmen, daß dort nicht der Versuch der Einmischung gemacht werde, was sich nur auf oen vorderasiatischen Konflikt zwischen England und der Türkei beziehen kann. Und der Balkan ist wieder ein­mal das wichtige Zwischengelände, auf dem die femd- lichen Großmächte mit ihren Operationen gegeneman- der anfangen. Die Türkei hat versucht, Bulgarren für sich zu gewinnen. Das würde natürlich auch den Rus­sen in ihre Politik passen. Sie wurden dann berm Kampfe um Bessarabien den Rumänen einen nharfen Gegner in den Rücken setzen können. Die Griechen ha­ben den Türken ihre Niederlage noch nicht vergessen. Aber sollten sie sich aus die türkenferndlrche Seite stel­len, so könnte das für Serbien eine willkommene Ge­legenheit bieten. Nur daß dre serbische Politik stark an der italienischen interessiert ist. Der Streit um Imme und um den Ausgang aus der Adria kann

Feuer hell entflammen. So wirkt Italiens Stellung unmittelbar auf die Balkankonstellation ein.

Offenbar geht nun die englisch-italienische Polckik zunächst darauf aus, den gefährlichen Balkan M Ruhe zu halten. Und da ist Italien das bequeme Werkzeug in englischen Diensten. Von Valona und Fmmeaus wird es Griechenland und Serbien zügeln. Bulgarlen für sich allein kann aber in seiner heutigen Situation als waffenloser Besiegter kein BUndnrs mit den Tür­ken riskieren. Auch die Freundschaft Sowletrutzlands ist innenpolitisch viel zu gefährlich, als daß manihret- willen das Risiko einer kriegerschen Außenpolitik in Sofia auf sich nehmen könnte. Man hat sich deshalb hier auch beeilt, allen englischen Befürchtungen gegen­über sofort die eindeutigsten Dementis M erlassen. Rußland und die Türkei müssen, also ihreBalkanhofs- nungen begraben. Das ist em wichtiger Faktor in dem ^^^Genütz dwird^England diesen italienischen PolizB° dienst auf dem Balkan

smini hat Glück. Er wird also ^um bei der Beutever­teilung in Vorderasten noch einige Stucke tur sich er­häschen. Von seinen früheren Kriegen gegen die Tür-

UUJUJCU« «OUU |dU£W ÜMVV4VM «^»vv«^^ ^ .^ sei hat Italien Trivolis und wichtige Inseln im ägäischen Meer unmittelbar vor der türkischen Küste, vor allem Rhodos, in der Sand. Sollte es der.^urker weiterhin schlecht gehen, so ließe sich dreier italienische Besitz erweitern. Auf alle Fälle,wird er durch eine^e- mütigung Angoras gesichert. Das treibt erneut Ita­lien an Englands Seite, was fa auch durch feine unge­schützten Küsten schon von jeher bedrngt war. Man wird erneut an die Schwierigkeit erinnert. mit der Deutschland vor dem Kriege vergeblich fertig zu wer­den suchte, Italien und die Türkei zugleich an seiner Seite festzuhalten. An der Seite Englands und als Feind der Türkei fühlt sich Italien mear n seinem Element. Vielleicht wäre manches verhütet worden, wenn man das früher im Berliner Auswärtigen Amt rechtzeitiger erkannt hätte. Mit Italiens Krüeg gegen Tripolis wurde eigentlich schon der Weltkrieg und auch der Bruch des Dreibundes eröffnet. Aus dem. allen^er­gibt sich logischerweise die heutige italienische Ein­

stellung.

% KWBllkWW« mit UMM.

AufheSung der Beschlagnahmeklausel von Versailles.

««Die deutsche Regierung hat dem Führer der deut­schen Handelsdelegation, Staatssekretär Dr. Trendelen­burg, vor einiger Zeit mitgeteilt, daß sie den Abschluß eines Wirtschaftsabkommens mit Frankreich auch von der Aufhebung des Artikels 18 des Verfailler Vertrages abhängig mache. Der Artikel gibt Frankreich das Recht, deutsches Eigentum auf französischem Boden zu be­schlagnahmen. falls Deutschland mit den Reparations­zahlungen im Rückstände bleibe. Nachdem die übrigen Alliierten bereits vor einiger Zeit auf die Anwendung dieses Artikels verzichtet haben, da diese Angelegenheit durch das Verfahren beim Dawesabkommen geregelt wird, hat nunmehr auch die französische Regierung dre Aufhebung des betreffenden Artikels zugestanden.

Ein neuer Handelszwischenfall mit England.

e-i®a das vorn englischen Parlament angenommene Industrieschutzgesetz dem deutsch-englischen Handelsve^ trag widerspricht und das Gesetz schon vier Tage nach Annahme durch das Unterhaus in Kraft gesetzt worden ist, hat die deutsche Regierung durch den Botschafter Sthamer bei der englischen Regierung Protest erhoben. Durch die sofortige Inkraftsetzung des Gesetzes ist die deutsche Industrie schwer geschädigt worden. Me Reichsregierung hofft, daß England in dieser Frage den deutschen Interessen Rechnung tragen wird,anoerm falls sie das Haager Schiedsgericht anrufen müßte.

ÄWWae gegen Lurm und Wer.

m> Nach einer amtlichen Mitteilung ist die Verfügung des Regierungspräsidenten von Mittelfranken, einge-

laufen,

___.rgierungspräsidenten von Mittelfranken einge- durch die der Nürnberger Oberbürgermeister Dr. Luppe mit sofortiger Wirksamkeit vom Dienst enthoben wird. Die Angelegenheit Luppe scheint, wie aus Mün­chen gemeldet wird, auch für Hitler nicht ohne Folgen bleiben. Aus Anfrage bei dem ersten Ltaatsanwalt des Landgerichts München erfährt nämlich der Korrespon­dent des Sozialdemokratischen Pressedienstes, daß gegen Hitler ein Verfahren wegen Meinelds eröffnet worden

sei. Der Verdacht der Eidesverletzung begründe sich aus folgende Tatsachen:

Hitler ist im Luppe-Stretche-Prozeß als Zeuge ver­nommen worden, wobei er unter Eid auch über die Vor­gänge am 1. Mai 1923 auszusagen hatte. In dieser Aussage behauptete Hitler, daß sich das damalige Vor­gehen der Kampfverbände nicht gegen die bayerische Re­gierung, sondern nur gegen Lind gerichtet habe. Wei­terhin hat Hitler in einer Reihe von Einzelheiten über jene Vorgänge eidliche Behauptungen ausgestellt, die der historischen Wahrheit wie sie durch die geheimen Ver-c Handlungen im großen Hitler-Prozeß und durch späten beigebrachtes Aktenmaterial bewiesen wurden, Mreö widersprechen. Schließlich stehen verschiedene Behaupt hingen Hitlers zu den eidlichen Erklärungen, die der Sozialdemokrat Auer im Luppe-Streicher-Prozeß abge­geben hat, im schärfsten Widerspruch. Die Frage. der Eidesverletzung durch Hitler wird von der Staatsan­waltschaft schon seit einiger Zeit eingehend geprüft. Die Untersuchung liegt in den Händen des ersten L-taats- anwalts Stenglein. des gleichen Herrn, der die Anklage im großen Hitler-Prozeß vertreten hat und der in alle Vorgänge der Unternehmungen Hitlers im Jahre 1923 genau eingeweiht ist."

Der neue HeeresetKi.

64 Millionen Mehrforderungen infolge der Teuerung.

Ueber den Haushaltsentwurf für das Reichsheer sind Mitteilungen verbreitet, die irrige Anschauungen zu erwecken geeignet sind. Für den Heereshaushalt sind für 1926 64 Millionen mehr angefordert als für 1925. Hiervon entfallen über zwei Drittel, nämlich 45,5 Mil- lionen, auf die allgemeinen Gehaltserhöhungen, die im vergangenen Jahre eingetreten sind. Die im Vertrag von Versailles festgesetzte Zahl der Offiziere, Beamten, Unteroffiziere und Mannschaften hat sich nacht verän­dert. Die weiteren 18,5 Millionen dienen nacht um­fangreichen Anschaffungen an Waffen und Munition, sondern finden ihre Erklärung in der Erhöhung aller Gestehungskosten seit dem 1. April 1925. Diese, werden auch durch die genannten 18,5 Millionen noch nacht aus­geglichen. Die in der Finanzlage des Reaches begrün­dete Notwendigkeit zu sparen, bat nicht einmal zuge- lassen. bezüglich der Unssrift.,. » , der Wasfrn und Mu- natton die Möglichkeiten zu erschöpfen, die den Fest­setzungen der interalliierten Militarkontrollkommassion entsprochen hätten.

Anträge im preußischen Landtag.

Im Preußischen Landtage ist folgende große An­frage Dr. Schiftan <D. Vpt.) eingegantzen: Infolge der Wirtschaftskatastrophe finden zahlreiche Not- rmS Zwangsverkäufe landwirtschaftlicher Betriebe aller Be- sitzgrötzen, meist unter dem tatsächlichen Werft statt. Ist das Staatsministerium bereit, schnellstens Maßregeln zu ergreifen, um eine Verschleuderung nach Möglichkeit zu verhindern und vor allen Dingen dafür Sorge zu tragen, daß veräußerter landwirtschaftlicher Besitz nur in die Hände von Berufslandwirten gelangt?

In einer kleinen Anfrage des Abg. Eichhchs (D. Vpt.) wird auf die erfolgreiche Einsetzung der Techni­schen Nothilfe in verschiedenen Teilen des Reiches,bei der Beseitigung und Abwendung von Hochwassergefah- ,ren und Schäden Angewiesen. Es wird gefordert, daß Der Reichskommissar älsbald wegen der Zulassung der Technischen Nothilfe im besetzten Gebiete mit der Rheinlandkommission in Verhandlungen trete.

Ferner ist ein deutschnationaler Antrag eingegan­gen, der das Staatsministerium ersucht, zur Linderung der durch die Hochwasserkatastrophe in allen Landesge­bieten des Staates, insbesondere an der Weser, am Rhein und seinen Nebenflüssen, ganz besonders aber auch im Harz (Boöetal bei Thale und Quedlinburg) entstandene Not ausreichende Staatsmittel zur Berfü- gung z» stelle».

Finanzminister Doumer vor der Kammer.

Finanzminister Doumer hat den endgültigen Text seines Finanzgesetzes der französischen Kammer unter­breitet. Der Finanzminister betonte den Willen der Regierung, die Grundlage für eine weitgehende Amor- tisierungspolitik, die sich auf alle Elemente der Schul­den bezieht, zu letzen und in gleicher Weise von den Ueberschüssen der Einnahmen die Betriebsmittel für eine autonome Amortisationskasse und den Ausgleich des Budgets selbst zu fördern. Das erstrebte Ziel könne erreicht werden durch Sparsamkeit, durch Entwicklung des Ertrags der bestehenden Steuern und durch neue Steuerquellen. Was die neuen Steuerquellen anbelange, so müßten ihre Erträge die Bedürfnisse des Schatzamtes decken; sie müßten aber sofort realisierbar sein. Aus diesem Grunde sehe sich die Regierung veranlaßt, im Rahmen der jetzt bestehenden Steuerorganisation die für die augenblicklich nötigen Bedürfnisse erforderlichen Einnahmequellen zu schaffen. -

Der Mossulkonftttt.

Englisch-türkische Verhandlungen.

®* ließet die Besprechungen des türkischen Botschaf­ters in London mit Baldwin wurde bisher in amtlichen Kreisen äußerstes Stillschweigen bewahrt. DieTi­mes" geben nunmehr bekannt, daß sich der englische Botschafter in der Türkei nach Angora begeben wird, um Besprechungen mit dem türkischer! Außenminister einzuleiten. Wie der Berichterstatter desDaily Tele­graph" mitteilt, sei die Türkei bereit, zu verhandeln, da sie die Haltung Griechenlands und Italiens berücksichti­gen müsse und da sie von Rußland aktive Hilfe nicht er­warten könne. Sie sei aber nicht bereit, als Verhanö- lüvasbasis die Entscbeiduna des Völkerbundes auzu-

nehmen, sondern bemühe sich, eine annehmbare Grenze zu erlangen. Der Korrespondent legt diese Bemerkung dahin aus, daß die Türkei die Stadt Mossul für sich be­anspruche.

Sie zrmkemoten-MfKMgm.

«^-Der französische Gesandte in Budapest ist in Paris eingetrossen. Seine Reise steht mit der Budapester Bank- notenaffäre im Zusammenhang. Am Quai d'Orsay wurde Dienstag abend den Journalisten mitgeteilt, daß auf Grund der Berichte der französischen Vertreter im Auslande bisher für über 20 Millionen gefälschte fran­zösische Banknoten festgestellt worden seien. Wie weiter verlautet, sind in Budapest für über vier Millionen französische Banknoten gefälscht worden.

Volles Geständnis des Prinzen Windisch-Grätz.

Prinz Windisch-Grätz hat ein volles Geständnis ab­gelegt und mitgeteilt, wie die Fälschung durchgeführt wurde, und auch die Namen derjenigen genannt, mit denen gemeinsam der Plan entworfen wurde und die bei der Durchführung des Planes mitgeholfen haben. Daraufhin gab die Staatsanwaltschaft der Oberstadt- Hauptmannschaft Weisung, um die von Windisch-Grätz genannten Personen sofort der Polizei vorzuführen. Gegen Abend verließe^ 85 Geheimpolizisten die Ober- stadtüauptmannschaft, um die angeordneten Verhaftun­gen durchzuführem Es sind zum Teil Personen des gesellschaftlichen und politischen Leben.

Nach demUjsag" erklärte der Prinz bei seinem Verhör, er habe nichts anderes zu sagen, als daß er es tatsächlich auf sich genommen habe, eine patriotische Sache, die Aktion des Obersten Jankovich, zu nnter- stützen. Auf die Frage, um welche patriotische Sache es sich handele, verweigerte der Prinz- die Antwort und er­klärte weiter, seine Rolle habe nur darin bestanden, daß er die Kosten zur Errichtung der für die Fabrikation der falschen Noten erforderlichen Werkstätte deckte. Die Frage, wie viele Falsifikate hergestellt seien, beantwor­tete Windisch-Grätz nicht, wie er auch "eine Aufklärung darüber gab, wie lange die Fabrikation der Fälschun­gen bereits vor sich gegangen sei und nach welchen Län­dern die Mitglieder der Fälscherbande zwecks. Berrver- mug ihrer Erzeugnis,e gegangen seien.

WiePesti Hirlap" meldet, hat die Polizei bei der Haussuchung im Palais Windisch-Grätz eine große Menge von gefälschten Tausendfrankennoten beschlag­nahmt.

Verhaftung eines Falschmünzers in Serbien.

Die Polizei verhaftete am Montag in Belgrad in einem dalmatischen Lokal einen Mann namens Mate Madronitsch, der einer der Hauptverbreiter von ge­fälschten 1000-Dinar-Noten im Königreich der Südsla­ven war. Die Polizei ist anderen Mitgliedern der Bande auf der Spur, die die falschen Noten vertrieben. Die Untersuchungen ergaben, daß die gefälschten Noten von der neuerdings in Ungarn entdeckten Gehetmorga- ntsation gedruckt wurden.

Der Butarefter Hofskandal.

Aussöhnungsversuche.

-«-Die Königin Maria von Rumänien traf am Mitt­woch in Rom zur Teilnahme an der Trauerfeier für die verstorbene Königinmutter Margherita ein. Wie ver­lautet, beabsichtigt die Königin, sich in den nächsten Ta­gen nach Mailand zu begeben, um in der Eheschei- dungsangelegenheit ihres Sohnes, des Prinzen Karol, vermittelnd einzugreifen. Auch die Mutter der Prin­zessin Helena, die ehemalige Königin Olga von Grie­chenland, hält sich gegenwärtig in der Nähe von Flo­renz auf. Es heißt, daß sie eine Aussöhnung zwischen den beiden Gatten unternehmen wolle. Die Kronprin­zessin von Rumänien ist am Dienstag in Mailand ein­getroffen. Es verlautet, daß am Mittwoch der Versuch einer Aussöhnung mit dem Kronprinzen in die Wege geleitet werden solle.

Der Thronverzicht des rumänischen Kronprinzen Karol lautet: Hiermit erkläre ich unwiderruflich, auf die Rechte, Titel und Prärogative Verzicht zu leisten, die mir auf Grund der Verfassung und des Statuts der königlichen Familie, vielmehr als rumänischer Kron­prinz und als Mitglied der regierenden Familie zu- ständen. Gleichzeitig leiste ich auf die Rechte Verzicht, die mir und meinem Sohne auf mein Besitztum zukom­men. Ich erkläre auch, daß ich keinerlei Anspruch auf die Rechte erheben werde, auf die ich freiwillig und aus eigenem Antriebe verzichtet habe, und verpflichte mich, während enes Zeitraumes von zehn Jahren nicht nach Rumätlien zurückzukehren und auch dann nur mit Ge­nehmigung des Herrschers.

Das Erdbeben in Westdeutschland. '

Elverfeld. (WB.) Das in ganz Westdeutschland in der Nacht zum Mittwoch gegen 12,40 Uhr verspürte Erdbeben bestand aus zwei Stößen, die sich von Osten nach Westen bewegten. Der zweite Stoß war heftiger und wurde besonders stark in Elberfeld, Barmen, Ov- laden, VoSwinkel, Köln, Aachen und Bonn wahrge- nommen.

^Heidelberq. (WB.) Das Erdbeben in Westdeutsch­land wurde von den Seismographen der Sternwarte aus dem Königsstuhl nur schwach ausgezeichnet. Der Herd des Bebens lag in einer Entfernung von weniger als 300 Kilometern im Umkreis.

»«-Berlin. (WB.) Der Seismograph des Geodättschen Instituts in Potsdam hat nur sehr geringe Aufzeichnun­gen über das Erdbeben in Westdeutschland vermerkt. Das Beben muß daher, wie vom Geodätischen Institut mitgeteilt wird, eine sehr geringe Stärke gehabt haben.

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