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6 ersfelöer Tageblatt

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tzersfelöer Kreisblatt

Amtlicher Mnzeiger für Sen Kreis Hersfel-

mit den Beilagen: Heimatschollen / Illustriertes Anterhaltungsblatt / Nach Feierabend / Herb unb Scholle / Unterhaltung unb Wissen Belehrung unb Kurzweil / Wirtschaftliche Tagesfragen.

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Nr. 239 «Erstes Blatts

Dienstag, den 12. Oktober 1926

76. Jahrgang

Unerhörter Sturm i

Am den Kohenzollernvergleich.

Landtagssitzung unterbrochen.

(206. Sitzung.) tt. Berlin, 11. Oktober.

Auf der Tagesordnung steht die erste Beratung des Gesetz­entwurfs über die Vermögensauseinandersetzung mit den Hohenzollern.

Ein vom Abg. Pieck (Komm.) begründeter Antrag der Kommunisten, die Vorlage von der Tagesordnung abzusetzen, weil man ein so wichtiges Gesetz nicht durchpeitschen könne, wird gegen die Stimmen der Antragsteller abgelehnt. Hieraus begründet Abg. Pieck einen neuen Antrag, auf Grund des § 23 der Geschäftsordnung die Beratung der Hohenzollern- Vorlage auf vier Wochen auszusetzen. Präsident Bartels macht daraus aufmerksam, daß die betreffende Bestimmung der Ge­schäftsordnung nur angewandt werden könne, wenn der Antrag dazu gedruckt vorliege. Abg. Pieck (Komm.) beantragt nun­mehr, sofort über den von den Kommunisten gegen das Staats­ministerium eingebrachten Mitztrauensantrag abzu- stimmen. Dieser Antrag scheitert geschäftsordnungsmäßig am Widerspruch des Abg. H e i l m a n n (Soz.). (Großer Lärm bei den Kommunisten und Zurufe. Ein kommunistischer Ab­geordneter wird zur Ordnung gerufen.) Ein weiterer Antrag der Kommunisten, die Hohenzollernvorlage an den Schluß der Tagesordnung zu setzen, scheitert am Widerspruch der Deutsch­nationalen und Sozialdemokraten. (Unruhe bei den Kom­munisten.)

Dr. Höpker-Aschoff am Reden verhindert.

Als nuumehr Finanzminister Dr. Höpker - Aschaff das Wort zu der Hohenzollernvorlage erhält, entsteht bei den Kommunisten ungeheurer Lärm. Sie schreien dem Finanz­minister zu: Hohenzollernschieber! Hoheuzollernzuhälter! Da der Finanzminister durch immer neuen Lärm und Zurufe der Kommunisten verhindert wird, seine Rede zu beginnen, ruft Präsident Bartels einige Kommunisten zur Ordnung. Er er­mähnt die Kommunisten, ihn nicht zur Anwendung der schärf­sten Maßnahmen zu zwingen. Die Kommunisten lärmen jedoch im Chor weiter, und da der Lärm nicht zu besänftigen ist, - ">k*«^OMife

Als die Sitzung wieder eröffnet war und Finanzminister Dr. Höpker-Aschoff das Wort erhält, setzt der Lärm bei den Kommunisten erneut ein. Der Minister gibt eine Übersicht über den Gang der Vergleichsverhandlungen und verweist auf die Begründung des Gesetzes. (Andauernder Lärm bei den Kommunisten und Zurufe: Sie sind nicht zu verstehen, nehmen Sie doch den Kloß ans der Backe! Präsident Bartels ruft einige Kommunisten zur Ordnung, die Zurufe bei den Kom­munisten dauern aber fort.) Der Minister fährt fort, soweit er sich verständlich machen kann: Die preußische Staatsre­gierung habe geglaubt, erneute Verhandlungen mit den Ver­tretern des Königshauses nicht ablehnen zu müssen. (An­haltender Lärm bei den Kommunisten, in dem die Äusfübrun-

Sturmschäden in ganz Europa.

Zahlreiche schwere Unglücks fälle.

Eine Sturmflut, wie sie seit zehn Jahren die deutsche Küste nicht mehr heimgesucht hat, ist durch die von Nord­england über die Nordsee ziehende Depression an die deutsche Nordseeküste geworfen worden. In Hamburg ist das mittlere Hochwasser um drei Meter erhöht einge­treten. Diese Erhöhung von drei Metern dürfte im all­gemeinen auf allen Stationen der Nordseeküste und in den Flußläufen der Elbe, Weser und Ems in Erscheinung ge­treten sein.

In Hamburg wurde die Feuerwehr mehr als vierzig- mal herausgerufen, um die durch den Sturm entstandenen Schäden zu beseitigen. Der Sturm hat

in der Schiffahrt zahlreiche Unfälle

zur Folge gehabt. Der PassagierdampferDeutschland" hat in Cuxhaven Anker und Kette verloren und konnte seine Passagiere erst in Hamburg landen. Der deutsche SeglerFrieda" ist auf Kratzsaud gesunken. Die aus vier Mann bestehende Besatzung flüchtete in die Masten und wurde gerettet. Ungefähr 40 Schiffe mußten auf der Cux- havener Reede Schutz suchen. Alle auslaufenden Fisch­dampfer kehrten zurück. Der holländische Dreimastschoner Neptunus" ist bei Cuxhaven gesunken. Die Besatzung konnte gerettet werden. Ebenso wurde eine große Schute der Brunsbüttler FabrikRhenania" abgetrieben. Der auf Schienen laufende, in Eisenkonstruktion ausgeführte Riesenkran der Bunkerkohlengesellschaft riß sich infolge des Sturmes aus der Verankerung, trieb gegen den Prellbock und stürzte krachend in sich zusammen. Im Dagebüller Sommerkoog, der vollkommen unter Wasser steht, sind über 100 Schafe ertrunken. Beim Dammbau Westerland-Sylt sind die beiden Anlegebrücken bei Keitum für die Materialanfuhr weggerissen und wegge­schwemmt worden In Büsum wurden zahlreiche Strand­güter angespült, daß man Schiffsunfälle befürchtet. Du Eider hat bei Tielenhemmen den Damm durchbrochen.

Unterspülung eines Bahndammes.

Wie das Eisenbahnbetriebsamt Husum mitteilt, ist die Strecke RendsburgHusum zwischen Erfde und Nor- derstapel wegen Unterspülung des Bahnkörpers infolge Durchbruches des Eiderdeiches gesperrt worden. Der Durchgangsverkehr muß umgeleitet werden. Zwischen den beiden Stationen ist ein Pendelverkehr eingerichtet wor-

i Prechyiirlmeit

gen des Ministers zum großen Teil verlorengehen.) Der Minister empfiehlt die Annahme des Kompromißentwurfes, der bedeutende Verbesserungen gegenüber dem früheren Ver­gleich enthalte. (Erneuter tosender Lärm und Zurufe: Schieberl Präsident Bartels erteilt an die Hauptschreier wieder­holt Ordnungsrufe.) Der Staat könne nunmehr eine Reihe von Schlössern und Wäldern als unbestrittenes Eigentum be­trachten und sie dem Volke zugänglich machen. Was das Schloß Homburg angehe, so sei nicht zu befürchten, daß der ehe­malige Kaiser sobald zurückkehre. (Stürmische Zurufe bei den Kommunisten, Pfuirufe rechts.)

MißtrauenSanirüg der Kommunisten.

Abg. Pieck (Komm.) beantragt, zu beschließen: Der Landtag entzieht dem Ministerpräsidenten das Vertrauen. Die Vorlage sei keine Finanzvorlage, sondern eine politische Vorlage.

Nach einigen geschäftsordnungsmäßigen Auseinander­setzungen erklärt Präsident Bartels sich bereit, den mit den er­forderlichen 30 Unterschriften versehenen Antrag mit dem vor­liegenden Gegenstand der Tagesordnung zu verbinden und ihn innerhalb der festgesetzten Redezeit begründen zu lassen, womit die Kommunisten einverstanden sind.

Abg. Bartcls-Krefeld (Komm.) führt aus, daß der Hohen- zollernschacher nur mit den zweifellos bestochenen Volksver­tretern durchgeführt werden konnte. (Lebh. Zustimmung b. d. Komm. Präsident Bartels ruft den Redner zur Ordnung.)

Abg. Pieck (Komm.) beantragt, daß wegen der Wichtigkeit der zur Verhandlung stehenden Materie der Ministerpräsident sofort herbeigerufen werde. Zugleich beantragt er Besprechung dieses Antrages.

Mit den Stimmen der Kommunisten wird die Besprechung des Antrages vom Vizepräsidenten Dr. Porsch zugelassen. Abg. Pieck (Komm.) formuliert eine Reihe von Fragen an den Ministerpräsidenten und erklärt: Würden wir hundert Abge­ordnete haben, so würden wir den Antrag aus Anklageerhebung gegen den Ministerpräsidenten stellen.

Im weiteren Verlauf der Debatte erklärte Abg. Heilmann (Soz.) namens feiner Partei, daß diese beim Volksentscheid ihre Stellung klar habe erkennen lassen.

Abg. Dr. Leidig (D. Vp.) erklärte, es wäre ein be­friedigendes Ergebnis für beide Teile erreicht.

stdenten Herbeizurufen, wird abgelehnt, ebenso kommunistische Anträge nach Herbeirufung anderer Minister.

Ein Schlutzantrag des Abg. Herold wird mit Zu­stimmung aller Parteien gegen die Kommunisten angenom­men, ebenso ein anderer Antrag auf Schluß der Geschäfts­ordnungsdebatte. (Lärmende Zurufe bei den Kommunistey: Lumpenbande! Hohenzollernknechle! Räuberbande!) Der tom- mumstische Abg. Bartels erhält vom Präsidenten einen Ordnungsruf, als er von der Hurenmehrheit der Hohen­zollern im Landtage spricht.

Nach Annahme eines demokratischen Schlußantrages ist die erste Lesung der Vorlage über die Abfindung der Hohen­zollern beendet.

teten. Der Regierung, so verome Dr. Marx, tp sie Mitarbeit jeder Partei willkommen, die die mühsam aufgebaute staatliche Ordnung anerkennt und sich schützend vor sie stellt. Auf wirtschaftlichem Gebiete warnte der Reichskanzler vor allzu großem Optimismus. Abschlüsse, wie der des Stahlpaktes, seien gewiß geeignet, auch auf politischem Gebiete eine wei­tere Verstärkung der in Gang befindlichen internatio­nalen Entspannung eintreten zu lassen, selbst über die am Pakt beteiligten Länder hinaus.

Der Reichskanzler kam dann auf die Außenpolitik zu sprechen und betonte hierbei, daß die Opposition gegen die von Deutschland betriebene Außenpolitik jetzt wesent­lich stiller geworden sei. Deutschland werde im Völker­bund ehrlich und loyal mitarbeiten. Die Besprechungen von Tyoiry bezeichnete Dr. Marx als eine Selbstverständ­lichkeit zwischen Angehörigen des Völkerbundes. Es seien noch große Schwierigkeiten zu überwinden, aber eine Lö­sung würde gefunden werden, weil hüben und drüben der ernste Wille dazu vorhanden sei.

Hindenburg und Seeckt.

Zwei Dementis.

Zu der Meldung einer Korrespondenz, der Reichs­präsident habe um die Teilnahme des Prinzen Wilhelm von Hohenzollern an Reichswehrübungen ge­wußt und habe sie vorher gebilligt, teilt das Bureau des Reichspräsidenten mit, daß diese Meldung falsch ist. Der Reichspräsident hat erst durch die Presse von der Teil­nahme des Prinzen an Reichswehrübungen Kenntnis er­halten. Die Behauptung, daß derartige Gerüchte von höchsten Stellen im Reich und in Preußen weitergegeben" worden seien, entbehrt ebenfalls jeder Grundlage.

Gleichzeitig wird amtlich den Meldungen entgegen­getreten, als ob das Ausscheiden des General­ober stenvon Seeckt auf Forderungen ausländischer Regierungen auf dem Gebiete der Militärkontrolle zurück- zuführen sei; amtlicherseits wird erneut festgestelli, daß diese Gerüchte jeglicher Grundlage entbehren. Die Verab­schiedung des Generalobersten von Seeckt ist, wie in der amtlichen Erklärung weiter betont wird, eine rein inner- Lertticke Angelegenheit, die mit'der Außenpolitik nichts zu

den. Der starke Sturm hat an der Strecke Hörnum Westerland erhebliche Zerstörungen angerichtet. Der Bahndamm ist auf einer Länge von 400 bis 500 Meter zerstört worden. An der Westküste von Sylt trat ein erheblicher Landabbruch ein. Auch sind größere Verluste an Vieh, das auf dem überschwemmten Vorland unter­gebracht war, zu beklagen.

An der Ostseeküste Windstärke 10.

Entlang der ganzen Ostseeküste herrschte heftiger Sturm, der zeitweise die Windstärke 10 erreichte. Es wur­den in Stettin und in der Umgebung Ziegel von den Dächern geworfen, Fensterscheiben eingedrückt,und Bäume entwurzelt, so daß die Feuerwehr vielfach zu Hilfe ge­holt werden mußte. Die im Hafen liegenden Schiffe konn­ten nicht auslaufen. Ein mit fünf Personen besetztes Boot kippte um, vier Mann der Besatzung konnten ge­rettet werden, der fünfte ertrank.

Auch über Dänemark tobte orkanartiger Sturm, durch den mannigfacher Schaden angerichtet wurde. In Esbjerg überflutete das Wasser die Hafenanlagen. Zur Unter­stützung der in See befindlichen Fischerboote sind Ber­gungsdampfer ausgefahren. In der Ostsee verursachte der Sturm teilweise ein starkes Sinken des Wasserstandes. In Kolding wurde am Bollwerk großer Schaden ange­richtet. Die Fährverbindung nach Warnemünde ist unter­brochen.

England und Frankreich.

Wahrend des Wochenendes sind über ganz England und namentlich über die Südküste schwere Stürme nieder­gegangen, die eine Geschwindigkeit bis zu 70 Stundenkilo­meter erreichten. Ebenso heftiger Sturm wütete an der französischen Küste. Der größte Teil der auf hoher See sich befindenden kleineren Schiffe mußten nach der Girondebucht, nach Brest und nach Cherbourg flüchten. Ein Kanaldampfer mit 500 Südafrikanern an Bord, die die Schlachtfelder an der Somme besuchen wollten, lief vor Boulogne auf Grund. Sämtliche Passagiere wurden gerettet. i

SerReichskanzlerkürdieVolksgememschaji

Eine Rede in Essen.

Im Rahmen einer staatspolitischen Vortragsreihe der Reichszentrale für Heimatdienst ergriff auch Reichskanzler Dr. Marx in Essen das Wort. Er bekannte sich zur V o l k s g e m e i n s ch a f t aller staatsbejatzenden Pak'

politische Rundschau.

Deutsches Reich.

Empfänge beim Reichspräsidenten.

Der neue preußische Innenminister Grzesinski stattete dem Reichspräsidenten v. Hindenburg seinen Antritts­besuch ab. Auch der zurzeit in Berlin weilende Gesandte in Lissabon, Dr. Voretzsch, ist vom Reichspräsidenten emp­fangen worden.

Reichsminister Dr. Bell bei der hessischen Regierung.

Der Reichsminister für die besetzten Gebiete, Dr. Bell, ist zum Besuch der hessischen Staatsregierung in Darm­stadt eingetroffen. Er besuchte den Staatspräsidenten und nahm an einer Sitzung des hessischen Staatsministeriums teil. Bei einer Ansprache, die er hierbei hielt, unterstrich er, daß der Zweck seiner Reise der sei, mit den weitesten Kreisen der Bevölkerung der besetzten Ge­biete Fühlung zu nehmen und über ihr Schicksal sich persönlich zu informieren. Aus diesem Grunde habe er auch jede Teilnahme an irgendwelchen Festlichkeiten ab­gelehnt, die übrigens auch dem Ernste der Zeit nicht ent­sprechen würden. Unter Berufung auf die vertraulichen Verhandlungen im Auswärtigen Ausschuß vom vergange­nen Freitag, in denen der Fall Germersheim mit den anderen tief bedauerlichen Zwischensällen erörtert wurde, war es dem Minister von Wichtigkeit, fest­zustellen, daß er den größten Wert darauf lege, sich per­sönlich zu informieren über die Vorgänge, um an deren restloser Aufklärung auch seinerseits mitzuwirken. In den Verhandlungen mit der hessischen Regierung wurde die schwierige finanzielle Lage des Landes Hessen, das durch die Besatzung besonders stark in Anspruch ge- nommen ist, hervorgehoben. Die Aussprache wandte sich sodann dem jüngsten Zwischenfallin Mainz zu. Alle Beteiligten waren darüber einig, daß mit größter Beschleunigung die deutschen Behörden gemeinsam mit den französischen Behörden auf lückenlose Aufklärung des Vorfalls dringen müssen.

Aus In- und Ausland.

Berlin. Der bisherige britische Botschafter in Berlin, Lord d'Abernon, hat die Reichshanpljtadt nunmehr verlassen. Zum Abschied hatten sich außer allen Mitgliedern der englischen Botschaft und Dr. Stresemann zahlreiche in- und ausländische Diplomaten eingefunden.

Paris.Chieago Tribune" veröffentlicht eine Zeitungs­meldung aus Bukarest, wonach 6000 Rekruten des 2. rumäni­schen Armeekorps den Dien st verweigert haben sollen. Havas zufolge sollen sie wegen Ungehorsams zur Rechenschaft gezogen werden.

Offizielle Koalitionsbesprechungen in Preußen.

Berlin. Der Abgeordnete Dr. Porsch, der Vorsitzende der Zeittrumsfraktion des Preußischen Landtages, hat im offiziellen Auftrag der Zentrumsfraktion den Vorsitzenden der Deutschen Volkspartei im Preußischen Landtag, Dr. v. Campe; zu einer Besprechung der Frage der Regierungsumbildung in Preußen aufgefordert. . . _.