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r / 7 ; 0.80 Reichs-Mark. Druck und Verlag von Ludwig ;

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mit den Beilagen: Seimntschnllen / Ninstrierte« -Unleedaltnnasblatt / Nach Feierabend / Seid und Scholle / Anlerhallung und Wissen Belehrung unb Kurzweil / Wirtschaftliche Tagesfragen.

Nr. 243

Gonnabenö, den 16. Oktober 1926

76. Jahrgang

Schatten.

Das WortM a s s e n m o r d" will schon gar nicht mehr aus den Spalten der Tageszeitungen verschwinden. Es braucht nicht gleich ein Fall Haarmann zu sein, um die Anwendung dieses schreckenerregenden Ausdrucks zu recht­fertigen. Er ist auch dann schon ganz und gar am Platze, wenn ein verzweifelter Vater, wie es leider nur zu oft jetzt vorkommt, aus diesen oder aus jenen Beweggründen Frau und Kinder umbringt und sich hinterher gleich mit eigener Hand jeder irdischen Verantwortung entzieht. Oder wenn umgekehrt ein mißratener Bengel die Hand erhebt gegen Eltern und Geschwister und seine junge Seele mit freventlich vergossenem Blut besudelt.

Das tollste Stück auf diesem dunklen Gebiet ist uns aber doch wohl erst in diesen allerletzten Tagen begegnet. Ein fünfzehnjähriger Knabe dringt in eine fremde Woh­nung ein und sticht oder schießt dort drei Menschen über den Haufen, flüchtet nach vollbrachter Tat Hals über Kopf in den finsteren Wald und sucht schließlich mit der un­schuldigsten Miene von der Welt in einem Försterhaus eine saubere Jacke zu erbetteln, um nicht in seinem mit Blut befleckten Anzug schon von dem ersten Menschen, dem er begegnet, nach bekanntgewordener Tat als Mörder fest­gehalten zu werden. Hier werden, muß man wohl sagen, * auch die klügsten Menschenkenner an dem Versuch, in die Abgründe dieser Knabenseele hiueinzulcuchten, elend scheitern müssen. Gewiß liegt es nahe, zu vermuten, daß mau es in diesem Fall wieder einmal mit krankhafter Veranlagung zu tun hat, und es wurde auch schon berichtet daß der jugendliche Mörder schon einmal auf seinen Geisteszustand untersucht worden sei. Aber kann selbst die Bejahung dieser Frage über die Ungeheuerlichkeit der Tat hinweghelfen, eines dreifachen Mordes, begangen durch ein so junges Menschenwesen, das zudem von einer zärt­lich liebenden Mutter, wie es scheint, nach Möglichkeit be­hütet worden ist? Man wird bei dem Versuch, dieses Seelenrätsel zu lösen, schwerlich an den vielen jammer-

vollen ZeiteriÄeiunngen vorüber^hc» MxkLlt, benen nns^W WMnd allenthalben, nicht immer mehr bloß in sten Großstädten, ausgesetzt ist. Es gibt da sehr viel zu » prüfen und zu beratschlagen, worüber sich die zahllosen Vereine und Gesellschaften, die wir haben, eher den Kopf zerbrechen sollten als über so mancherlei Probleme, denen jetzt mit gewaltigem Aufwand an Arbeit und Kosten aus Kongressen und Tagungen aller Art unermüdlich nachge- gangen wird.

Jedenfalls steht uns für den nächsten Monat wieder ein großer Mordprozeß in Aussicht, ein Prozeß vor dem Jugendgerichtshof, neben der Aburteilung der beiden Übeltäter von L e i f e r d e, über die gleichfalls der Jugendrichter zu entscheiden haben wird. Die sittlichen Zustände in Deutschland werden damit vor dem Ausland in eine schlimme Beleuchtung gerückt werden, was an sich gewiß sehr zu beklagen ist; was aber doch auf der anderen Seite vielleicht dazu beitragen wird, die weit übertriebenen Vorstellungen, die man sich dort von der Höhe und dem Grade unseres Wiederaufstiegs gebildet hat, auf das rich­tige Maß zurückzuschrauben. Wenn man schon der Mei­nung ist, daß hierzulande trotz Krieg und Umwälzung wieder viel Licht zu finden sei, so soll man sich doch auch der Erkenntnis nicht verschließen, daß daneben, wie überall sonst in der Welt, auch viel Schatten einherläuft.

*

In diesem Zusammenhang müßten auch die wil­den Tänze, welche die Kommunisten im Preußischen Landtage aufführten, größere Beachtung verdienen, als man ihnen jenseits unserer Grenzen im allgemeinen zu- wendet. England, das durch und durch nüchterne Eng­land, das in den öffentlichen Körperschaften kommu- nistifche Vertreter bisher nur in ganz vereinzelten Exem­plaren aufzuweisen hat, lernt ja jetzt auch diese Richtung unb ihre Kampfesweife gründlich genug kennen. Wir haben in unserer preußischen Landstube einen kommu­nistischen Vortrupp von rund 3% Dutzend Köpfen, die. wenn sie natürlich auch eine an sich schwache Minderheit darstellen, doch mit aller Lungenkraft die allgemeine Auf­merksamkeit unausgesetzt auf sich zu lenken verstehen. Wie dabei verfahren wird, hat dieser Tage das Beispiel eines schlesischen Abgeordneten gezeigt, der über einen sozial­demokratischenKollegen" herfiel und, schlimmer noch, die Gattin des Kollegen, eine deutsche Frau und Mut­ter, durch Zurufe schmählichster Art in den Kot zu zerren suchte. Er ist dafür von zwei Söhnen der also Belei­digten verprügelt worden. Diesmal gibt der Versuch, die vermögensrechtliche Auseinandersetzung mit dem Hohen- zollernHause durch einen Vergleich aus der Welt zu schaffen, den Kommunisten Anlaß, das äußerste zu wagen. Die bürgerlichen Parteien hatten sich von der Einigung über diesen Vergleich eine Entgiftung der öffentlichen Meinung versprochen, und ebenso wollte man den sich vor­sichtig, ganz vorsichtig anbahnenden Wiedereintritt bei Deutschen Volkspartei in die preußische Regie­rungskoalition als den erfreulichen Beginn einer Milde­rung der politischen Gegensätze zunächst wenigstens in Preußen begrüßen. Aber es wird, wie man sieht, schor dafür gesorgt, daß aufstrebende Hoffnungen nicht in der Himmel wachsen. Ein Mittel, endlich für Beruhigung und Entgiftung im Lande zu sorgen, ist leider noch nicht ge­funden worden Dr. Sy.

Mohne her Hgheozoilemergleilhs

Das preußenparkameni genehmigt das Hohenzollemabkommen.

(211. Sitzung.)

tt. Berlin, 15. Oktober.

Da man für die heutige dritte Lesung der Hohenzollern» Vorlage im Preußischen Landtage unter Umständen Störungen oder Unruhen infolge kommunistischer Obstruktion in Betracht zog, waren vor Beginn der Beratungen Sicherheitsvorkehrun­gen in weiterem Maßstabe getroffen. Das Landtagsgebäude ist in weitem Umfange polizeilich abgesperrt; in der Straße vor dem Landtagsgebäude steht ein größeres Schutzmannsauf- gebot. Polizeioffiziere patrouillieren auf beiden Seiten der Straße auf und ab. Plakate an den Eingangstüren des Land­tags weifen darauf hin, daß nur Abgeordnete und Personen, die mit Ausweis für das Betreten des Hauses und mit Tri- bünenkarten versehen sind, Einlaß finden können. Auch im Hause ist eine Wache postiert.

Sitzungsbericht.

Bei Eröffnung der Beratungen sind die Tribünen schwach, die Abgeordnetenbänke dagegen gut besetzt.

Abg. Pieck (Komm.) protestiert gegen die polizeilichen Ab­sperrungen und beantragt, die Sitzung zu vertagen, bis die Polizei draußen und drinnen zurückgezogen sei. Ferner plä­diert er für Auflösung des Landtages, da die kom-

diert er für Auflösung des Lau

munistischen Abgeordneten im Hause auf Schritt und Tritt von Kriminalbeamten verfolgt würden.

Präsident Bartels erklärt die Ausführungen Piecks für übertrieben. Es seien nur Maßregeln zur Aufrechterhaltung der Ruhe und Ordnung durchgeführt.

Die kommunistischen Abgg. Schwenk, Bartels u. a. stellen nacheinander mehrere Verschleppungsanträge, die aber ohne Erfolg bleiben. Abg. Obuch (Komm.) verlangt die Herbei- cufung des Ministerpräsidenten Braun. Eine Stunde vergeht mit den resultatlosen Anträgen der Kommunisten, dann beginnt Die facblU^^^^^^ ^..

Nergleichsvorlage

Als erster Redner spricht Abg. Grube. Als er den Sozial- demokraten einen Hundecharakter vorwarf, erhielt er einen Ordnungsruf, als er die Parteien des Hohenzollernvergleichs Räuber schimpfte, den zweiten. Der Kommunist Pieck bean- iragte, die Rede Grubes durch Säulenanschlag bekanntzumachen. (Stürmische Heiterkeit.)

Abg. Wulle (Völk.) gab eine Erklärung ab, in der es heißt: Wir glauben nicht, daß der vorliegende Vergleich dem Rechte des Hauses Hohenzollern völlig genügt. Da aber das Haus hohenzollern diesem Vergleich mit dem Preußischen Staat zu- zestimmt hat, für beide Teile also eine neue Rechtsgrundlage geschaffen ist, werden auch wir der Regierungsvorlage zu- "itimmen.

Der Kommunist Bartels-Krefeld sprach von Hohenzollern- falunken und wurde dafür zweimal vom Vizepräsidenten Gar- rich zur Ordnung gerufen. Erneut bleiben eine Anzahl von Dbstruktionsanträgcn der Kommunisten ohne Erfolg.

Stürmische Ünierbrechung.

Abg. Ruschke (Dem.) spricht für den vorliegenden Vergleich, )er nach dem Versagen aller übrigen Möglichkeiten, auch des Lolksentscheides, als einziger Weg übriggeblieben sei. Der Redner sagte weiter:Wenn es nach mir ginge, würde der wrmalige König nicht in Holland zu wohnen haben, sondern ster im Lande unter der ständigen Aufsicht eines energischen ncufnfdjeu Innenministers."

Bei den weiteren Ausführungen Nuschkes kam es zu der- rrtigen Unterbrechungen durch die Kommunisten, daß Prä- ident Bartels mit strengsten Maßnahmen drohen mußte. Der Redner kennzeichnete zum Schluß den Hohenzollernvergleich 118 ein Teilstück der großen inneren und äußeren Befriedungs- wlitik.

Finanzminisier Dr. Aspler-Aschoff sprach besonders über die Auslegung des Wohnungsrechtes für den ehemaligen Könch G 7). Er wies aus § 23 des Re-

ES

Der Reichspräsident in Braunschweig

Hindenburg als Hort deutscher Kraft.

Zum Besuch der braunschweigischen Regierung ist Reichspräsident von Hindenburg in Braunschweig einge­troffen, wo er von Minister Marquardt und Oberbürger­meister Dr. Trautmann begrüßt wurde. Entlang des Einzugsweges bildeten Vereine, Innungen und Schulen Spalier. Troß des Regens, der dauernd niederging, war zahlreiches Publikum herbeigeströmt, um den Reichsprä­sidenten zu sehen und zu begrüßen. Der Empfang seitens des Publikums war sehr herzlich. Der Reichsprä­sident begab sich vom Bahnhof über den Schloßhof, wo die Veteranen von 1864 und 1870/71 Aufstellung genommen hatten, ins Schloß in die für ihn bereitgestellten Gemächer.

Bei einem Besuche des Rathauses hielt Oberbürger­meister Dr. Trautmann die Begrüßungsansprache, in der er hervorhob, daß der Geist der alten Hanse die Stadt groß gemacht habe. Diesen Geist, so sagte der Redner netter, wollen wirtragcn in unserer Brustties eingegraben in unsere Herzen: den Geist des klugen Wagens und mutigen Wagens, den Geist des Vertrauens auf eigene Kraft, gepaart mit dem Bewußtsein der Not­wendigkeit, alle aufbauenden Kräfte unseres Volkes zu sammeln und zu vereinigen; den Geist, der sich nicht unter- kriegen läßt, auch in Zeiten politischer und wirtschaftlicher

guvnkfchutzgefetzes hin, wonach Den Mitgliedern der ehemaligen Fürstenfamilien der Aufenthalt in Deutschland versagt oder beschränkt werden kann, wenn Staatsinteressen das erforderlich machen. Diese Bestimmung sei auch heute noch geltendes Recht.

Annahme der Paragraphen 1 und 2.

len Auseinander-

in einfacher Ad­

Nach erregten gefchäftsordnungsmäßig: etzungen mürbe in der Einzelberatung 8 1 , ,

timmung angenommen. Dagegen stimmten die Kommunisten, >ie Sozialdemokraten enthielten sich der Abstimmung. § 2 der Gesetzesvorlage wurde mit 251 gegen 36 Stimmen bei 84 Stimmenthaltungen angenommen.

Angenommen wird ferner der § 3 mit 242 gegen 36

Stimmen bei 60 Enthaltungen.

Während der Präsident das Ergebnis seststellt, entsteht zwischen einigen Kommunisten und Sozialdemokraten ein Streit. Eine Schlägerei wird durch den Abg. Pieck(Komm.) verhindert. Andere Kommunisten rufen:Die Halunken wollen bloß eine Schlägerei provozieren!"

Beim § 4, der die Kronfideikommißrente mit dem 1. Januar 1919 fortfallen läßt, wird in namentlicher Abstimmung ein kommunistischer Antrag mit 244 gegen 37 Stimmen bet 52 Enthaltungen abgelehnt, wonach die Hohenzollern verpflichtet werden sollten, alle seit dem November 1918 erhaltenen staat­lichen Zuwendungen, Geldbeträge wie Sachwerte, zurückzu- erstatten.

Mit ähnlichen Stimmenverhältnissen werden die folgen­den Paragraphen des Entwurfs in namentlicher Abstimmung angenommen, und zwar unter Ablehnung kommunistischer Zu­satzanträge.

Nach fast vierstündigem Abstimmungskampf wurde die Hohcnzollcrnvorlage mit großer Mehrheit angenom- nt c n.

Nach Feststellung des vorläufigen Ergebnisses der Schluß- abstimmung über die Gesamtvorlage mürben 258 Stimmen mit Ja, 37 mit Nein abgegeben. 65 Zettel lauteten auf Stimment­haltung.

Prügel- und Lärmszenen.

Nach BekannLwerd^n der Schkußabstimmung setzte von den Kommunisten ein ohrenbetäubender Lärm ein, an dem sich auch ein Teil der Tribünenbefuchter beteiligte. Plötzlich kommt es vor dem Rednerpult zu einem Handgemenge zwischen Kommunisten und Mitgliedern der Deutschen Volkspartei und Deutschnationalen. Die Abgeordneten schlagen mit F ä u st e n aufeinander los. Man sieht einen Menschenknäuel mit drohend erhobenen Fäusten, die kräftig aufeinander losschlagen. Vize­präsident Garnich war diesem Treiben gegenüber vollkommen machtlos und kündigte durch Verlassen seines Stuhles an, daß die Sitzung unterbrochen sei.

Sofort trat der Kommunist Pieck an das Rednerpult und richtete an das Haus und die Tribünen eine Ansprache, in der er von einem Schmach- und Schandvertrag sprach, aber auch seine Ausführungen gingen im Lärm unter. Um seinem Fraktionskollegen Gehör zu verschaffen, ergriff der Kommunist Kasper die Prästdentenglocke, die er heftig hin- und her- schwang. In diesem Augenblick betrat Präsident Bartels den Saal und ließ durch einen Diener dem Kommunisten Kasper die Glocke abnehmen. Im übrigen wurde der Abg. Kasper wegen seiner Handlungsweise von der weiteren Sitzung ausgeschlossen. Die Kommunisten drohten jetzt aufdenPrä- sidenten loszugehen. Aktenbündel wurden nach dem Präsidentensitz geworfen. Präsident Bartels schloß zwei weitere Kommunisten von der Sitzung aus. Da sich auch die Tribünen- besucher in den Lärm mischen, werden Kriminalbeamte mit der Räumung der Tribünen beauftragt. Einige Besucher setzen den Beamten Widerstand entgegen, werden aber schließlich doch abgedrängt.

Die Mißirauensanträge abgelehnt.

Bei den dann folgenden Abstimmungen über die kommu­nistischen Mißtrauensanträge gegen einzelne Minister wird der Mißtrauensantrag gegen den Ministerpräsidenten mit 201 gegen 52 Stimmen bei 82 Enthaltungen abgelehnt. Ebenso verfielen auch die übrigen Mitztrauensanträge der Ablehnung. Der Mißtrauensantrag gegen das Staats- m i n i ft e r i u m wird mit 202 gegen 44 Stimmen abgelehnt bei 118 Enthaltungen.

Schwierigkeiten, und an die Sendung unseres Volkes glaubt. Denn nur so werden wir wirtschaftliche, politische unb seelische Not in unserem engeren und weiteren Vater­lande von unserem Volke fernhalten und wieder empor- fleigen können zu Größe und Weltgeltung. Bewun­dernd finden wir diesen Geist vorbildlich ver­körpert in Ihrer nur auf das Ganze gerichteten, nur dem Wohl unseres Vaterlandes dienenden Führung im Kriege, nicht minder aber auch jetzt im Frieden. Wir ver­ehren deshalb in Ihnen nicht nur das vom Volk erkorene Oberhaupt, sondern zugleich den Hort deutscher Kraft, deutscher Ehre und deutscher Einigkeit, den ge­treuen Eckart unseres Volkes. Nehmen Sie daher, Herr Reichspräsident, als Willkommensgruß das Gelöbnis unwandelbarer Treue zu unserem geliebten deutschen Vaterlande und seinem Führer entgegen. Das ist das Höchste, das ist das Heiligste, was wir Ihnen als Wkll- kommensgruß unserer Stadt in dieser feierlichen Stunde

darbringen können. .,

Der Reichspräsident dankte mit freundlichen Worten, in denen er zum Ausdruck brächte, daß Einigkeit zum Wiederaufstieg nötig fei. Darauf trug sich der Reichsprä­sident im Ratszimmer in das Goldene Buch der Stadt Braunschweig ein und begab sich sodann in Begleitung , der Minister, des Oberbürgermeisters und der Stadtver- ~ ' Fuß zum Gildehaus, wo er den J,nnungen entzgegennahm.

ordnetenvorsteher zu

Ehrentrunk der