Hersfelder Tageblatt
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Nr. 270
Dienstag, den 16. November 1926
76. Jahrgang
Bußtag.
Ernste Gedanken zum 17. November.
Ein Tag der Besinnung. Ein Tag des Nachdenkens über sich selbst. Gewöhnlich ein grauer, kurzer, nebliger Herbsttag; aber ein Tag auch der inneren Ruhe.
Eine Wohltat ist der Zwang, der den Bußtag schuf; weil tiefschürfend der Gedanke, der ihm und dem Zwang zugrunde liegt, der alle Leichtfertigkeiten aus der Öffentlichkeit bannt, auch die Kunst zu ernsthaften Darbietungen nötigt. Einen Tag hindurch soll der tolle Lärm des Daseins schweigen, soll der wüste Wirbel stocken, innehalten. Sich besinnen dürfen foll das Herz; das Gewissen zu sprechen Zeit und Stille haben.
Das wird ja übertäubt vom wilden Tumult der Gegenwart, von den Zwecklosigkeiten, den Übertreibungen, dem hohlen, aber um so lauteren Geschrei des Tages. Die beste Feier des Bußtages ist es, einmal zum Bewußtsein dieser Zwecklosigkeiten, dieser Übertreibungen, dieser Hohlheit zu gelangen, ein paar Stunden hindurch das Ernsthafte ernst, aber auch das Lächerliche lächerlich zu sehen. Allein zu sein, nicht umschwirrt von klingenden Phrasen, die ruhiger Überlegung nicht standhalten. Ein Schritt ist es dann nur hinüber zur Einsicht, wie falsch es war, jenen Zwecklosigkeiten und Übertreibungen mehr Gewicht beizu- egen als sie besitzen, wenn uns das Auge einmal kein Zerrbild schafft. ■ Wenn das Ohr nicht erfüllt ist mit dem lauten Geschrei der Tagesnichtigkeiten.
Aber mehr als nur eine Gewissenserforschung verlangt der Bußtag, mehr als die Einsicht, daß tiefste salomonische Weisheit das Wort ist: alles ist eitel. Er verlangt auch Umsetzen dieser Erkenntnis in ein Wollen. Im Leben zu stehen heißt eben nicht nur Rechte für sich zu fordern, sondern vor allem Pflichten zu haben. Hart arbeitet dieses Leben an jedem einzelnen,, in harte Fesseln aber schlägt es auch ein ganzes Volk. Schlug es vor allem uns Deutsche. Und wenn man am Bußtag predigt, so möchte man vor allem sagen: Vergeht nie und nirgends, .Mi; ihL.Äo.ch.Deutsche seid, ihr selbst, aber doch auch eure Volksgenossen, die auf deutscher Erde wohnen, von deutschen Eltern stammen, mit euch zusammen deutsches Leid und deutsche Freude zu tragen haben! Muß man sich Denn immer auf das bitterste befeinden, weil der eine vom Staat, von der Regierung, über dieses oder jenes Gesetz, Diese oder jene Maßnahme anders denkt als der andere, lobt, was der andere tadelt, und umgekehrt! Wer recht hat, — nun, das entscheidet doch erst die Zukunft, der Erfolg oder Mißerfolg, obwohl sich auch über diesen der Streit fortsetzen mag. Ist nicht alles schließlich doch — ntel! Kommt man sich nicht selbst am Bußtage, dem Tage iwangsmäßiger Besinnung, ein wenig lächerlich vor, daß man so vieles blutig ernst nimmt, so vieles übertreibt, was des Ernstes gar nicht wert ist!
Wir wären als Volk schon viel weiter, wenn wir ttwas — gründlicher werden würden. Allzu gründlich zu sein, hat man dem Deutschen oft genug vorgeworfen. Ein falscher Vorwurf, denn wir sind es nicht mehr, könnten es aber nie genug sein. Müßten es wieder werden besonders am Tage, an diesem Tage der Besinnung, an Dem versucht werden soll, sich selbst, und die Dinge so zu sehen, wie sie sind. Wir müßten aber, soll dieser Tag richt vergeblich verstreichen, auch ein Stück hinaustragen in die folgenden Tage. Denn der Bußtag verlangt nicht nur, Fehler, die wir begangen haben, zu bereuen, sondern dadurch Buße zu tun, daß wir das Wollen auf- teimen lassen, besser zu handeln.
Schloß mit der AMärkoiltrolle!
Daß die letzte Sitzung der Botschafterkonferenz sich mit der Frage der Militärkontrolle in Deutschland beschäftigte, war bekannt. Nun wollen zwei Pariser Blätter aber auch wissen, daß bei dieser Sitzung eine endgültige Lösung dieser ganzen Frage grundsätzlich erreicht worden sei, indem nämlich Deutschland — deswegen sei Hoesch, unser Pariser Botschafter, bei Briand gewesen — sein Versprechen gegeben habe, alle Forderungen der Botschafterkonferenz zu erfüllen; hauptsächlich die strittigen Punkte in bezug auf die Festung Königsberg und die sog. Wehrverbände, also jene Vereinigungen, von denen die Entente behauptet, sie hätten die militärische Ausbildung ihrer Mitglieder zum Zweck. Angeblich soll der Vorsitzende der Militärkontrollkommission, W a l s h, mit einer genauen Liste der Beanstandungen und Forderungen nach Berlin gereist sein und bringe die Zusicherung mit, daß nach Durchführung dieser Wünsche nun endlich die Kontrolle der Entente aufhöre, allerdings durch die des Völkerbundes ersetzt werde.
Derartige Versprechungen haben wir an und für sich schon so oft erhalten, daß wir ihnen kaum noch Glauben schenken würden. Jetzt aber liegen die Dinge so, daß Deutschland mit größter Energie auf eine endgültige Regelung der Militärkontrolle drängt, ehe am 6. Dezember die Sitzung des Völkerbundrates stattfindet. Bei dieser ganzen, so überaus unerfreulichen Angelegenheit ist das Unerfreulichste aber die deutliche Absicht der Franzosen, die im Artil 213 des Versailler Friedensvertrages vorgesehene Kontrolle des Völkerbundes nicht bloß personell zu einer einfachen Fortfetzung der bisherigen Ententekontrolle zu machen, sondern vor allem diese neue
Wahlsonntag in Deutschland
In Deutschland haben am letzten Sonntag an bret Stellen Neuwahlen stattgefunden. In Lübeck würd- die neue Bürgerschaft gewählt, in Sachsen und i» Baden fanden Neuwahlen für die Stadtvertretunger statt. Im großen und ganzen sind alle Wahlen ruhig verlaufen.
Bürgerschastswahlsn in Lübsck.
Bei den Bürgerschaftswahlen in Lübeck entfielen auf Sozialdemokraten 31 839, Kommunisten 4751, Demokraten 1719, Haus- und Grundbesitzerverein 608, Auswertungs- partei 977, Zentrum 681, Hanseatischer VolksSund 33 914, Kriegsbeschädigte und -Hinterbliebene 638 Stimmen.
Die neue Bürgerschaft wird demnach an Mandaten aufweisen: Sozialdemokraten 35 (bisher 28), Kommunisten 5 (10), Demokraten 2 (7), Haus- und Grundbesitzerverein 0 (3), Auswertungspartei 1 (0), Zentrum 1 (0), Hanseatischer Volksbund 36. Wenn man für die Mandate des Hanseatischen Volksbundes einen Vergleich ziehen will, so kann man höchstens die bei der Bürger- schaftswahl 1924 gegründete Wirtschaftsgemeinschaft, einen Teil der Haus- und Grundbesitzer und die völkische Gruppe nehmen, die bisher zusammen 32 Mandate hatten. Der Hanseatische Volksbund stand unter Führung des Bürgermeisters Dr. Neumann, der wegen seiner angeblichen Beteiligung an den sogenannten Putschplänen von Justizrat Claß im Frühjahr dieses Jahres von sie» reden machte und daraufhin sein Amt als Erster Bürgermeister niederlegte. Die Wahlbeteiligung betrug rund 86 % gegenüber 87,3 % im Jahre 1924.
Die GewemdswahleN in Baden.
Geringe Wahlbeteiligung.
Die Neuwahlen zu den Stadt und Gcmcindeparla- menten in Baden sind bei geringer Wahlbeteiligung vor sich gegangen. Zudem war eine starke Zersplitterung der bürgerlichen Wahllisten zu verzeichnen. Charakteristisch für die Zersplitterung sind folgende Erscheinungen: In Durlach bei Karlsruhe wurde eine F r a u e n l i st e ausgestellt, in einem anderen Orte der Umgebung von Karlsruhe gab es eine F u ß b a l l i st e , in einem Schwarz- walddorf eine Liste der Abgebrannten, wobei »as abgebrannt nicht bildlich zu nehmen ist. Sehr gut hat die Aufwertungspartei abgeschnitten, die z. B. in Karlsruhe ihre Stimmen versiebenfacht hat. Folgende Einzelergebnisse aus größeren Städten seien angeführt:
In Karlsruhe Sozialdemokraten 23 (bisher 27) Mandate; Zentrum 19 (19) Mandate; Kommunisten 6 (5) Mandate; Demokraten 5 (9) Mandate, Deutsche Volkspartei 13 (9) Man- vate, Deutschnationale uns Vaterländische Verbände 9 (9) Mandate, Aufwertungspartei 5 (0) Mandate; Bürgerliche Ver- ünigung 3 (5) Mandate, Wirtsch. Gruppe 1 (0) Mandat. — In Mannheim Sozialdemokraten 27 Mandate, Kommunisten 13, Zentrum 14, Demokraten 6, Deutschnationale 3, Deutsche Volks- sartei 11, Wirtsch. Gruppe 5, Auswertungspartei 2. — In Freiburg Sozialdemokraten 19, Zentrum 29, die Rechtsparteien (Deutschnationale und Volkspartei) 10, Demokraten 4, Kommu- risten 3, Wirtsch Gruppe 14, Auswertungspartei 5 Sitze. — In Heidelberg 21 Sozialisten, 14 Zentrum, 10 Kommunisten, ) Demokraten, 18 Deutschnationale, 9 Volkspartei, 4 Aufwer- lungspartet. — In Konstanz 31 Zentrum, 13 Sozialdemokraten, ll Kommunisten, 10 Demokraten, 4 Deutschnationale, 4 Volks- Dartet, 7 Wirtsch. Gruppe, 9 Völkische. — In Baden-Baden ?8 Zentrum, 18 Demokraten, 5 Rechtsblock, 13 Volkspartei, 15 Sozialdemokraten, 4 Kommunisten.
GeMemhewahSen in Gachssn.
Linksverschiebungen in größeren Städten.
Bei überaus warmer regnerischer Witterung wurden in ganz Sachsen die Gemeinderats- und Stadtverord- actenwahlen vorgenommen. Die Wahlen haben, wie z. B. in Dresden und Leipzig, vielfach eine Verschiebung nach links ergeben. Aus Meißen, wo bisher eine bürgerliche Mehrheit vorhanden war, wird ein Verhältnis von 20 Linksstehenden zu 17 Rechtsstehenden gemeldet.
An Einzelergebnissen sind hervorzuheben: In Dresse «wurden 36 Rechtsstehende, 36 Linksstehende und
Kontrolle zu einer ständigen Einrichtung auszuge- stalten. Wir Deutsche müssen uns daran erinnern, daß man im September 1924 in Genf die „Jnvestigationen", d. h. die Ausforschungsverschärfungen, beschloß, sich darin über die Form der Militärkontrolle einigte, die die französischen Wünsche bedingungslos und nach jeder Richtung hin erfüllte. Immer wieder ist deutscherseits aber deutlich erklärt worden, daß wir uns eine derartige Kontrolle nicht gefallen lassen würden, und es ist zu begrüßen, daß man nun in England einzusehen beginnt, wie berechtigt diese deutsche Weigerung ist. Zu begrüßen ist auch die dort aufkeimende Einsicht, daß die französischen Forderungen einer einfachen Fortsetzung oder Verschärfung der jetzigen Kontrolle durch eine vom Völkerbund ernannte Kommission für Deutschland untragbar ist, außerdem sinnlos in einer Zeit, wo Deutschland Milalied des
I
3 Altsozialisten gewählt. Bisher waren in der Stadtverordnetenversammlung 44 Bürgerliche und 31 Sozial- semokraten und Kommunisten vertreten. In Leipzig verfügen die Bürgerlichen jetzt über 33 Sitze gegen 38 nach den Stadtverordnetenwahlen von 1924; die Sozialisten und Kommunisten über 41 Sitz e gegen 35. In Ehemnitz stehen 30 Bürgerlichen 17 Sozialisten und 4 Kommunisten gegenüber. — Die Wahlen sind im großen und ganzen ruhig verlaufen. Nur in der Nähe von Leipzig kam es zu Zusammenstößen zwischen Polizei und Kommunisten, wobei drei Rote Frontkämpfer verhaftet wurden.
Wahl eines besoldeten Siadirates in Kiel.
Bei der Wahl eines besoldeten Stadtrates, für Kiel erhielt der sozialdemokratische Nechtsrat Dr. Hoffmann- Kaiserslautern 35 843 und Stadtsyndikus Dr. Löwe-Kiel, der Kandidat der Bürgerlichen, 31468 Stimmen. Dr. Hoffmann (Soz.) ist somit gewählt.
Deutscher Wahlsieg fn Ssioberschlesien.
Fast überall deutsche Mehrheit.
In der Woiwodschaft Schlesien haben Kommunal- wahlen stattgefunden. Die vereinigten Deutschen und die deutschen Sozialisten zusammen haben im Industrie- bezirk etwa 60 % der Stimmen aus sich vereinigt. In K a t t o w i tz entfallen auf die vereinigte deutsche Liste (Deutsche Partei und Katholische Volkspartei) 34 Mandate. Die deutschen Sozialisten haben 5, die polnischen Sozialiften ebenfalls 5, der Korfanty-Block (polnische Rechtsparteien) 14, die separatistische Polnische Partei 4 und die Mittelfidndspartei 2 Mandate erhalten. In Königshütte entfallen von insgesamt 54 Mandaten aus die vereinigte deutsche Liste und die deutschen Sozia- listen zusammen 38, die polnischen 14, die Kommunisten 2 Mandate. Selbst in der bisherigen polnischen Hochburg Rodzin-Schoppmitz erhielten die Polen 8, die Deutschen dagegen 10 Mandate. In vielen Ortschaften des flachen Landes, die bei der Volksabstimmung 1921 eine polnische oder nur aerinae deutsche Mehrheit eraeben hatten. Um sich das Stiminengewicht zugunsten der Dent- schen verschoben. Mit Ausnahme des Kreises Lublinitz konnten die polnischen Kandidaten keine Mehrheit erringen. So ergaben sich deutsche Mehrheiten in Uda, Pleß (14 deutsche, 10 polnische Mandate), Bismarck- hütte (15 deutsche, 7 polnische, 2 kommunistische Mandate), Friedenshütte (10 deutsche, 8 polnische Mandate). In kleinen Ortschaften, die als besonders polnisch galten, ergaben sich überraschende Resultate, wie z. B. in Wilcza, wo 586 deutsche und nur 137 polnische Stimmen abgegeben wurden. Ähnliche Ergebnisse werden aus den anderen größeren Ortschaften, wie Tarnowitz, Rybnik usw. gemeldet. Selbst in Ortschaften, in denen während der. Abstimmungszeit nicht eine einzige Stimme abgegeben wurde, sind deutsche Mehrheiten erreicht worden, obwohl seitdem 100 000 Deutsche aus Ostoberschlesien verdrängt worden sind. Die Partei der Aufständischen ist völlig zusammengeschrumpft, ebenso hat die Korfanty-Partei sehr schlechte Erfolge gehabt. Eine starke deutsche Mehrheit zeigt sich auch in der Bergstadt Tarnowitr.
Auf deutscher Seite herrscht über den errungenen Erfolg große Begeisterung und die Hoffnung, daß jetzt die Minderheitenrechte von polnischer Seite mehr respektiert werden als bisher, ist sehr stark gestiegen. Der Sieg der Deutschen ist um so höher zu Werten, als von den Polen eine überaus starke Agitation entwickelt wurde. Von zahlreichen Last- und Personenkraftwagen, die mit den polnischen Nationalfarben geschmückt waren, wurden die Straßen mit Flugblättern förmlich übersät. Für die bedürftige Bevölkerung war mit Unterstützung der polnischen Behörden eine großzügige Speisungsaktion eingeleitet worden, zu der alle vorhandenen Suppenküchen herangezogen waren. Besonders lebhaft gestaltete sich der Wahlkampf in Königshütte, da diese Stadt bei den Polen als eine Hochburg des Deutschtums gilt. Bei der bestehenden Wahlpflicht war der Verkehr außerordentlich lebhaft.
Völkerbundes selbst ist, dazu sogar Sitz und Stimme im Völkerbundrat besitzt.
Man muß nun wirklich einmal Schluß machen mit diesem Verfahren, das eine fortdauernde Erniedrigung Deutschlands darstellt. Dieses Herumschnüffeln nach Dingen, die nur übelwollen als „Bedrohung des Friedens" betrachten kann, diese sich stets übersteigenden Forderungen und Befehle, diese Revisionen, die nur feststellen können, was die ganze Welt weiß, nämlich, daß Deutschland restlos entwaffnet ist, müssen ein Ende haben. Man verlangt ja freilich von uns auch eine „geistige", eine „moralische" Entwaffnung. Sie zu verhindern, gibt es kein besseres Mittel als die Fortdauer der Militärkontrolle durch die Staaten rings um ums, die bis zu den Zähnen bewaffnet dastchen. Diese „moralische" Entwaffnung für alle Ewigkeit unmöglich zu »rächen, gäbe es aber auch kein besseres Mittel als etwa das, den Polen oder den Tschechen