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Hersfel-erTageblatt

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tzersselder Kreisblatt

Amtlicher Anzeiger für den Kreis hersfelS

Monatlicher Bezugspreis: Durch die Post bezogen 1.20 : Reichs-Mark, ausschließlich Bestellgeld, für ^ersfelö 1.00 Reichs-Mark bei freier Zustellung, für Abholer :: 0.80 Reichs-Mark Druck und Verlag von Ludwig Zunks Buchdruckerei in Hersfeld, Mitglied des VDZV.

mit den Beilagen: Leimatschollen / Illustriertes Anterhaltnngsblatl / Nach Feierabend / Gerd und Scholle / Anterballong und Wissen Belehrung und Kurzweil / Wirtschaftliche Tagesfragen.

Nr. 268

Dienstag, den 15. November 1927

77. Jahrgang

Anschluß! Anschluß!

Der deutsche Reichskanzler wieder einmal in Wien da wird man in Paris ein wenig nervös werden! Viel­leicht diesmal noch nervöser als sonst, denn inzwischen hat sich doch allerhand ereignet, was die Bestimmungen von Versailles und St. Germain mit ihrem Anschlußverbot innerlich aushöhlt. Wir wollen es dentrockenen Anschluß" nennen, wenn z. B. zwischen Deutschland und Deutschösterreich eine Reichsgemeinschaft hergestellt wird. Oder wenn Vorbereitungen getroffen werden, um auch kommende wirtschaftliche Erwägungen und Bedenken durch ein Zusammengehen aus der Welt zu räumen bis dann doch eines Tages jene Fesseln der Verträge nicht gewaltsam gesprengt werden, sondern einfach den bestehenden Tatsachen geradezu hohnsprechend von selbst fallen.

Natürlich wird viel von der Notwendigkeit des An­schlusses geredet werden. Hüben wie drüben, von Dr. Marx ebenso wie von Dr. Seipel. Aber Worte sind nicht mehr das Entscheidende. Sie sind ja nie das Entschei­dende in einer Zeit, die immer noch unter den Schatten von Versailles und St. Germain steht. Die Tat ist die Hauptsache. Deutschland war ja vor hundert Jahren auch gespalten, suchte vergebens seine Einheit zu gewinnen, während ringsum die Mächte eifersüchtig dar­über wachten, daß es nicht zu einer Einigung kam, weil diesedas europäische Gleichgewicht störe". Und da setzte sich ganz allmählich und ohne jeden Zwang der Gedanke des Zollvereins durch. Ein so selbstverständlicher Ge­danke, aber doch eine Tat, die Deutschlands Einheit inner­lich mit am stärksten vorbereiten half, bis die Stunde der Entscheidung kam. Sie kam nicht schnell, nicht über Nacht; erst mußten die Früchte reifen, bis Deutschland sie herunterholen konnte.

Ein bekanntes Wort mag variiert werden:Blut i st dicker als Wasser". Es galt unsernVettern" jenseits des Kanals und hat getrogen. Aber jetzt handelt es sich nicht bloß um das gemeinsame nrd.ei.lt sche -w«^ MW, oas in Den beiden Bruderstaaten diesseits und ien- seits der Grenzen in den Adern pulst, jetzt denkt man auch an das Blut, das in gemeinsamem Kampf mehr als vier 'Jahre hindurch vergossen wurde. Das wischt, das tilgt kein Diktat von Versailles oder St. Germain aus. Aber diese Diktatbestimmungen bestehen noch und darum hat auch ein anderes Wort gerade hierfür, für den Anschluß- gedanken, seine bedeutungsvolle Berechtigung: Em­itter daran denken, nie davon sprechen." Gewiß, wir dürfen davon sprechen, müssen dabei aber immer daran denken, daß nicht die Worte, sondern nur die Tat das Entschel- dende ist. . -

Der Weg war nicht einfach, nicht geradlinig, wird es auch künftig nicht sein; vergeblich ist es vorläufig, sich gegen jene Fesseln aufzubäumen, die man uns und Österreich 1919 anlegte. Aber an alles hat man damals doch nicht gedacht und man kann es nicht verhindern es sei denn durch brutale Gewalt, daß auch die zweite Etappe des Weoes, der wirtschaftliche Anschluß, angeftrebt wird. Die österreichische Wirtschaft stagniert; die zahlreichen Versuche nicht zuletzt Dr. Seipels selbst, mit den benachbarten Nachfolgestaaten" Handels- und wirtschaftspolitisch in ein besseres Verhältnis zu kommen, führten zu nur sehr ge­ringen Erfolgen. Lehnt man sich aber an den großen deutschen Bruder jenseits der Grenze an, erfolgt wirt­schaftlich gesehen eineBluttransfusion", so ist em Aufblühen eher möglich. Der größte Reichtum Österreichs sind die Wasserkräfte seines Alpengebiets, dieweiße Kohle", da sie immer mehr und mehr an die Stelle der Steinkohle tritt. Schon sind manche Fäden gesponnen, bestehen Elektrizitätsgemeinschaften über die Grenzen hin­weg Aber das ist erst der Anfang. Wenn oben das Wirken des Zollvereins erwähnt ist, so soll das nicht bloß ein Beispiel, soll vielmehr ein Vorbild sein, wie der An- schlußgedanke vorwärtsgetrieben werden könn.

1 Bei einer solchen wirtschaftlichen Emrgung ist Deutschland aber nicht etwa bloß der Gebende, sondern Wien, dieses unglücklichste Gebilde in dem, was der Ver­trag von St. Germain aus Österreich machte, war das wirtschaftliche Ausfalltor nach dem Osten, nach den Balkanländern hin und dem Orient. Auch dort ist alles anders geworden, regt sich das wirtschaftliche Leben viel stärker und aussichtsreicher als früher. Im Wettlauf darum, dies zu nutzen, dürfen Deutschland und Österreich nicht zu spät kommen und dabei ist Wien von besonderer Wichtigkeit. Die Härte der Grenzziehungen wird, wie anderswo, so auch hier, das wirtschaftliche Bedürfnis erweichen. Allmählich, schrr twerse,nicht durch Worte erzwingbar. Aber die Wirklichkeit und die Notwen­digkeit werden auch hier nicht bloß das entscheidende Wort sprechen, sondern die Entscheidung erzwingen.

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Marx und S^esemann in Wien.

Reichskanzler Dr. Marx und Reichsaußenmimster Dr. Stresemann sind am Montag auf dem Wiener West­bahnhof eingetroffen, wo sie von Vertretern der öster­reichischen Behörden empfangen wurden. Nach gegen­seitiger herzlicher Begrüßung und Vorstellung begaben sich der Reichskanzler Dr. Marx und der Reichsmimster des Auswärtigen, Dr. Stresemann, mit ihrer Begleitung in ihre Quartiere. Beim Besteigen der Automobile wur­den die deutschen Gäste von dem versammelten zahlreichen Publikum mit Hochrufen begrüßt.

Ein Tag der Wahlen

Landes-, Gemeinde-

und Angestelltenwahlen.

Die vorläufigen Ergebnisse.

Die Wahlurne war am Sonntag im Deutschen Reiche an den verschiedensten Orten aufgestellt. In Hessen wurde der Landtag neu gewählt, in Bremen die Bürgerschaftsmitglieder, ein Teil der mecklenbur­gischen Städte wählte neue Stadtverordnete, der Freistaat D a n z i g seinen Volkstag. Dann wickelten sich im ganzen Reich die Wahlen der Vertrauensmänner zur Angestelltenversicherung ab. überall sind die Wahlen nach den vorliegenden Nachrichten ohne besondere Zwischen- fälle verlaufen, hier und da wurden Anzeichen von Wahl­müdigkeit bemerkbar, so in Hessen; anderswo war wieder lebhafter, teilweise sogar außergewöhnlicher An­drang zu konstatieren, beispielsweise bei den A n - gestelltenwahlen.

Der neue Hessische Landtag.

Für Hessen lag das Ergebnis der Landtagswahlen verhältnismäßig früh vor. Die Wahlbeteiligung war nicht besonders stark, es erschienen durchschnittlich un­gefähr 54 Prozent der Wahlberechtigten. Abgegeben wur­den insgesamt 482 531 gültige Stimmen von 900 343 Wahlberechtigten.

Die 70 Sitze im Landtag werden sich voraussichtlich verteilen auf Sozialdemokraten 24 (1924: 26), Zentrum 13 (11), Demokraten 5 (6), Landbund 9 (9), Deutschnatio­nale 3 (6), Kommunisten 6 (4), Deutsche Volkspartei 7 (8), Aufwertungspartei 3 (0). Bei der Berechnung der Nest­stimmen können sich diese Angaben sowohl bei der Volks- LM^^DE ^j^*-^«*^; fe ein-Nnrndat verringern oder vermehren.

Abgegeben wurden an Stimmen für die Sozialdemo- kratie 176 268 (1924: 220 108). Zentrum 85 380 (100 384), Demokraten 36 761 (53 301), Landbund 60 993 (82 742), Deutschnationalen 23 976 (43 717), Kommunisten 41 233 (33 689), Deutsche Volkspartei 51550 (73 930), Volks­rechtspartei 24 199.

*

Bremens Bürgerschastswahl.

Heftiger Kampf ging der Bürgerschaftswahl im Ge­biet Bremens voraus. Deutschnationale, Deutsche Volks­partei und Völkische Freiheitsbewegung hatten sich zu einer Einheitsliste verbunden, Demokraten, Zentrum, Hausbesitzer, Bodenreformer und Volksrechtsparteiler hatten eigene Listen ausgestellt. Der Wahlakt war von gutem Wetter begünstigt. Bereits um acht Uhr früh be­gannen die Propagandaumzüge mit Lastwagen und Musikkapellen. Die Wahlbeteiligung war bereits in Den Vormittagsstunden sehr erheblich und steigerte sich im Laufe des Nachmittags in einzelnen Wahllokalen auf 90 Prozent der Stimmberechtigten. Im ganzen betrug die Wahlbeteiligung über 84 Prozent.

Mit dem Teilergebnis für die Bezirke Bremen Land, Vegesack und Bremerhaven verteilen sich die Mandate für das gesamte Staatsgebiet nach dem vorläufigen amtlichen Ergebnis folgendermaßen: Sozialdemokraten 50 (1924: 46), Bürgerliche Einheitsliste 36 (40), Demokraten 12 (14), Kommunisten 10 (9), Haus- und Grundbesitzer 9 (8), Zen­trum 2 (2), Heim und Scholle 1 (1).

In der bisherigen Bürgerschaft standen die bürger­lichen Parteien mit 65 zu 55 Sitzen in der Mehrheit. Der Senat besteht bis jetzt aus fünf Angehörigen der Deut­schen Volkspartei, vier Demokraten und zwei Deutsch­nationalen.

Gegen die Opposition in Rußland.

Sowjetorden f« r Max Hölz.

Den letzten Richtlinien des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei entsprechend, hat die Moskauer Kontrollkommission aus der Moskauer Partei 7 6 oppo­sitionelle Parteimitglieder ausgeschlos­sen, die an den letzten Tr'tzkistischen Versammlungen führend teilgenommen hatten. Aus verschiedenen Städten der Sowjetunion laufen Meldungen ein, daß die Partei­organisationen einmütig Entschließungen angenommen haben, in denen der Ausschluß Trotzkis, Sinowjews und anderer Oppositionsführer aus der Kommunistischen Partei und ihre Enthebung von verantwortlichen Staats­posten verlangt wird.

Der Kongreß derFreunde der Sowjetunion" in Moskau endete mit der Verleihung desOrdens der Roten Fahne" an Max Höiz, Klara Zetkin, Bela Khun, zwei Franzosen, einen Chinesen und einen Polen. Im übrigen arbeitete der Kongreß in der Diskussion und in den Resolutionen Die stärkste Betonung des notwendigen Vortreibens der Weltrevolution eindeutig heraus.

polnische Niederlage in Danzig.

Auch im Freistaat Danzig war lebhafte Propaganda­tätigkeit dem Wahlakt vorausgegangen, die Beteiligung war außerordentlich stark, über 85 Prozent. Es ergaben sich wesentliche Parteiverschiebungen, doch bleibt das Hauptmerkmal ein gewaltiger Vormarsch des Deutschtums und gewaltige Verminderung der polnischen Stimmen.

Danzig ist in seiner überwiegenden Mehrheit deutsch­gesinnt, daran läßt sich nicht länger zweifeln. Die 120 Ab­geordneten des Danziger Volkstages verteilen sich auf folgende Parteien: Bürgerliche Arbeitsgemeinschaft (Beamtengruppe) 3, Danziger Hausbesitzerpartei 1, Deutsch- Danziger Volkspartei 5 (1923 : 6), Deutschliberale Partei 4, Deutschnationale 25 (33), Deutschsoziale 1 (7), Fischer 1 (1), Kommunisten 8 (11), Mieter und Gläubiger 2 (1). Nationalliberale Bürgerpartei 5 (8), Nationalsozialisten 1, Polen 3 (5), Sozialdemokraten 42 (30), Kleinbäuerliche Wirtschaftliche 1, Zentrum 18 (15).

Es erhielten außer den vorgenannten Parteien im Jahre 1923 noch die Freie Vereinigung der Beamten, An­gestellten und Arbeiter 4782 Stimmen, 3 Mandate. Deutsche Partei für Fortschritt und Wirtschaft 11009 Stimmen, 8 Mandate, und Christlichsoziale Ausgleichs­partei 273 Stimmen, kein Mandat. Die bisherige Ne- gierungskoalition in Danzig wird wahrscheinlich einer anderen weichen müssen.

Die Angestelltenwahlen.

Der Aussall der Wahlen ließ sich wegen des weit­verzweigten Umfanges noch nicht genau feststellen. Soviel ist aber zu übersehen, daß die im Hauptausschuß vereinig­ten Angestellten ihre Gegner vom sozialdemokratischen Afa-Bund um viele LüL2Lrl_üLerb»lt. haben.

Nach den Berichten aus 121 Bezirken im Reich ent­fielen auf den Hauptausschuß 321 Vertrauensmänner und 592 Ersatzmänner, auf die Liste des Afa-Bundes 39 Ver­trauensmänner und 114 Ersatzmänner, auf die Liste der Wilden" 6 Vertrauensmänner und 19 Ersatzmänner. Die Wahlbeteiligung überstieg die der letzten Wahl ganz erheblich. Sie dürfte etwa 8590 Prozent der wahl­berechtigten Angestellten betragen.

In Berlin ist den Behauptungen nach erfolgreicher Protest gegen die Wahl wegen Mangels der vorge­schriebenen Wahlzettelumschläge eingelegt worden. Das Gesamtergebnis aus dem Reich wird voraussichtlich erst am 20. Dezember d. J. vorliegen.

Stadtverordnetenwahlen in Mecklenburg.

Einzelne mecklenburgische Städte hatten die Entscheidung zu treffen über die Zusammensetzung ihrer zukünftigen Stadt- verordnetenkollegien. Das Ergebnis der Wahl war nicht ein­heitlich. Gewählt wurde in Rostock, Güstrow und Warne- münde.

In Rostock wird die Mandatsverteilung voraussichtlich folgende sein: Wirtschaftliche Arbeitsgemeinschaft 13 (früher 20), Sozialdemokraten 26 (19), Gruppe für Volkswohlfahrt 5 (8), Völkische 2 (6), Kommunisten 3 (5), Demokraten 1 (2), Wirtschaftspartei 5 (0), Haus- und Grundbesitzerliste 5 (0). Die Wahlbeteiligung betrug etwa 65 bis 66 Prozent.

Güstrow wird 14 sozialdemokratische Stadtverordnete haben (früher 13), Gruppe für Volkswohlfahrt 2 (0), Kommu­nisten 1 (1), Bürgerliche Einheitsliste 12 (16), Sozialwirtschast- ltche Arbeitsgemeinschaft 1 (0).

In Warnemünde war das Stimmenverhältnis gegen früher nur wenig verändert; die Sozialdemokratie behält da­mit ihre zwei Mandate. Die Wirtschaftliche Einheitslste be­hält ihre drei, die Beamtenliste ihr ein Mandat wie früher.

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Bei den Wahlen zum Gemeinderat in D i l l i n g e n (be­setztes Gebiet, Kreis Saarlouis), der vor einiger Zeit durch die Regierungskommission aufgelöst worden war, erhielten: Kommunisten 7 Sitze (im Vorjahr 5), Katholische Volkspartei 3 (0), Sozialdemokraten 2 (3), Bürgerblock 7 (10), Freie Bür- gervereintgung 1 (2), Christlich-Soziale Partei 3 (3), insgesamt 23 Sitze (23).

assm

preußischer Landtag.

(312. Sitzung.) tt. Berlin, 14. November.

Der Preußische Landtag nahm am Montag seine Plenar- beratungen wieder auf.

Das Haus überweist einen Gesetzentwurf, der eine Ver­längerung gewisser Bestimmungen des Polizeikostengesetzes ver­langt, an den Hauptausschutz. In allen Lefungen wird der Gesetzentwurf angenommen, der die BezeichnungGerichts- schreiberei" inGeschäftsstelle" usw. umwandelt.

Ein Gesetzentwurf, der die Dienstverhältnisse der mit der Wahrnehmung der Geschäfte eines Urkundsbeamten der Ge­schäftsstelle betrauten Beamten regelt, geht zur weiteren Vor- beratung an den Rechtsausschuß.

Eine Novelle zum Gesetze über die Bereitstellung von Zwischenkrediten für die

Förderung des Wohnungsbaues, wonach Darlehen bis zu 120 Millionen Reichsmark als Zwischenkredite aus erste Hypotheken nicht mehr wie bisher bis zur Dauer von einem, sondern bis zur Dauer von drei Jahren nach dem jeweiligen Abruf gewährt werden dürfen, wird dem Hauptausschuß überwiesen.

Ein Entwurf, der 10 730 000 Mark Kreditmittel für den weiteren Ausbau des Stettiner Hafens bereitstellen will, geht an den Hauptausschutz. In zweiter und dritter Beratung wird ein Gesetzentwurf angenommen. der 1.5 Millionen Mark