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HersfelöerTageblaü

Ännetatswttfst Oft ttafeaKIct OtfftKflt 15 Vftmüs, »k AMamyÄlr 50 Pfennig. (GrunSschrtst Ätipsw). Bei Wle-eryolongrn wird ein enifprediente Preis- Nachlaß gewährt. Kür die Schristleitung oerant- »orutch: Kranz Funk m HtWftiö. Kernsprecher Nr. 8

hersfelöer Kreisblatt

Amtlicher Mnzeiger für den Kreis Hersfelö

Mit öeK WeilagM: Allüßriertss AnterhalLANgsblaLt / Nach UeiembevO / AseS anS Schotte / Aulechsttorrs WUm Belsdruag NsS RarzNeil / Wirtschaftliche Tagesfrage».

Nr. 88

Das deutscheNein"

Das Memorandum in Berlin.

Nur eininteressanter Beitrag".

Eine Abschrift der von den Gläubigerstaaten Deutsch­lands überreichten Denkschrift ist in Berlin eingegangen. Man ist sofort an die Übersetzung des in englischer Sprache abgefaßten Schriftstücks gegangen. Vorläufig kann von deutscher Seite daraus nichts veröffentlicht werden, da es auf Beschluß der Konferenzteilnehmer noch geheimgehalten werden soll.

Die Pariser Konferenz hat am Montag wieder eine Vollsitzung abgehaltcu, die 1 % Stunden dauerte. Sie diskutierte über die Bedeutung des am Sonnabend von den Delegationen der vier Hauptreparationsberechtigten Länder der Konferenz übergebenen Memorandums. Da­bei hat die Konferenz festgesteM, daß es sich w e d e r u m ein Ultimatum noch um eine Diskussion s- grun d la g e handelt, sondern nur um einen inter­essanten Beitrag zum Konferenzthema. Es ist zu erwarten, daß noch weiteres Material zur Lösung des Problems der Konferenz übermittelt wird.

Die deutsche Delegation hat in der Sitzung keinen Zweifel darüber gelassen, daß die in dem Memorandum der vier Hauptgläubigerdelegationen auf geführten Zahlen als solche für sie nicht annehmbar sind. Es sind im Laufe der Sitzung eine Reihe von Fragen gestellt worden, auf die eine schriftliche Antwort ausgearbeitet wurde, die als Unterlage für die weitere Diskussion in der am Dienstag stattfindenden Vollversammlung dienen soll. Von dem Plan einer Veröffentlichung des Memorandums ist vorläufig Abstand genommen worden.

Lind Amerika?

Selbst in der französischen und in der englischen Presse verhehlt man es sich nicht, daß die neuen Forderungen der' HMMWME ^At «^-^^ Zahlungsverpflichtungen doch rechtstarken Tabak" be­deuten. Daß die gesamte deutsche Presse mit einemUn­möglich", einemUnannehmbar" antwortete und Gleiches, wenn auch in der milderen Form von Gegenvorschlägen, von der deutschen Delegation erwarten würde, was in­zwischen auch geschehen ist, weiß man in Paris. Darum wird jetzt hier und da der Charakter dieser Forderungen alsVerhandlungsgrundlage" hervorgekehrt, wobei eng­lische Pressestimmen sekundieren. Schon spricht man von einerRückkehr zum Dawes-Plan", wenn die Deutschen nicht nachgeben.

Und im Hintergrund steht Owen Aoung, steht

keine Förderung der Adrösinng.

28 Staaten beteiligt.

Montag trat in Gens unter dem Vorsitz des Pariser holländischen Gesandten London abermals die Vor­bereitende Abrüstungskommission des Völkerbundes zu­sammen. Sämtliche in der Kommission vertretenen 27 Regierungen haben ihre Delegierten entsandt. Deutschland wird durch Gras Bernstorss ver­treten, England durch Lord Cushendun, die Vereinigten Staaten durch Botschafter Gibson, die russische Sowjet­regierung durch Litwinow. Im ganzen sind 150 Delegierte und Sachverständige anwesend.

Eine bestimmte Tagesordnung über die einzu- schlagenden Arbeitsmethoden der Kommission liegt nicht vor, da vorläufig noch anscheinend unüberbrückbare Gegensätze in den Auffassungen der einzelnen Länder bestehen. Die Franzosen wünschen, daß zunächst die sowjetrussischen Abrüstungspläne besprochen werden sollen, da sie- auf Ablehnung dieser Pläne hoffen und damit die grundsätzlichen Abrüstungserwägungen über­haupt verhindern wollen.

Deutschland dagegen will mit großer Entschiedenheit, daß die in der Denkschrift der Reichsregierung erörterten Erwägungen über die Beschränkung der ausgebildeten Reserven und des Kriegsmaterials endgültig angestellt werden.

Von Amerika wird erwartet, daß es die deutschen An­regungen unterstützen werde, andererseits sagt man, auch Amerika beteilige sich an den Sabotagebestrebungen.

Konferenzpräsident London

wies in seiner Eröffnungsansprache darauf hin, daß man auch jetzt noch nicht erwarten dürfe, nunmehr einen end­gültigen Abrüstungsentwurf fertigzustellen. Die Ver­ständigung zwischen den ausschlaggebenden Mächten sei nicht so weit gediehen. Er persönlich verliere aber die Hoffnung nicht auf die Beschleunigung der so dringenden Lösung dieser Probleme. Einstweilen müsse man sich be­gnügen mit der Erledigung kleinerer Angelegenheiten. Die öffentliche Meinung in allen Ländern, das müsse er feststellen, zeige wachsende Beunruhigung über den lang­samen Verlauf der Abrüstungsarbeiten.

*

Die Denkschriften zur Minderheitenfrage.

Zur Frage der weiteren Behandlung des Minder- heitenproblems auf Grund der Anträge des deutschen und des kanadischen Ratsmitglieds haben sich bis jetzt

Dienstag, den 16. April 1929

Amerika also und nicht bloß aus Kreisen, die der ameri­kanischen Delegation in Paris nahestehen, sondern auch aus Washington selbst mehren sich die Nachrichten, denen zufolge man dort die alliierten Forderungen als zu hoch betrachte. Nicht etwa, daß man in Amerika daran denken will, auf einen Teil der alliierten Schulden zu verzichten die ja mit den neu vorgeschlagenen deutschen Zahlungs­verpflichtungen noch kombiniert sind, aber es steht fest, daß Owen Uonng seinerseits in einer Denkschrift einen Gegenvorschlag über Höhe und Dauer der deutschen Jahreszahlungen gemacht hat und daß er hierbei zu Zahlen kommt, die unter den Vorschlägen der Alliierten liegen. Genaueres darüber ist freilich auch noch nicht bekanntgeworden, so daß man sowohl über Einzel­heiten ebensowenig sprechen kann wie darüber, ob das Ganze nicht einfach ein taktisches Manöver ist. Und schließlich sandte der neue amerikanische Präsident Hoover noch eine Denkschrift nach Paris an Owen Aoung; er entwickelte darin alsInstruktion" die Stellung­nahme der Washingtoner Regierung zu der neuesten Ent­wicklung der Dinge in Paris. Auch über den Inhalt dieser also der dritten! Denkschrift werden vorläufig nur Vermutungen geäußert; man behauptet u. a., daß darin auch das Zugeständnis einer Herabsetzung amerika­nischer Forderungen enthalten sei, allerdings nur jener, die sich auf die Höhe d«^ wiederzuerstattendenen Be­satzungskosten beziehen, nicht auf die der interalliierten Schulden. Tatsache ist es jedenfalls und das ist im Augenblick sozusagen d a s e i n z i g B e st i m m t e, daß Owen Aoung von den Forderungen der Alliierten ossen- sichtlich einen gewissen Abstand nahm.

Dieses angedeutete oder, wenn man will, wahrschein­liche Eingreifen der amerikanischen Regierung bzw. ihrer Delegation in Paris zusammen mit dem deutschenUn­annehmbar" hat ja dann dazu geführt, daß den Alliierten über Nacht doch allerhand Bedenken darüber auf- stiegen, ob nicht die ganze Konferenz aufs ärgste gefährdet toi

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:. Und da kam es zu der Erklärung, daß Denkschrift

und Italiens, nicht einmal

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sein sollte, sondern bloß eininteressanter Beitrag". Nicht gar so ernst gemeint also, geschweige denn etwa ein Ulti­

matum mit Mindestforderungen. Daß man also ruhig weiterverhandeln wolle, gerade so, als ob gar nichts geschehen, gar keine Denkschrift überreicht worden sei.

Man hat das Schiff der Konferenz, das auf dem Felsen festgefahren war und sehr bald zu scheitern drohte, schnell wieder herunterbugsiert und wird nun versuchen, in einem anderen Fahrwasser vorwärtszukommen. Ob das die Amerikaner bewerkstelligt haben, die nicht ergebnislos Paris verlassen wollen?

neun Staaten in Form von Denkschriften oder Noten an das Völkerbundsekretariat in Genf gewandt. Wie er­innerlich, hat der Völkerbundrat in seiner Märztagung mls Termin für die Übersendung der Denkschriften den 15. April festgesetzt. Die deutsche Denkschrift ist Montag eingetroffen. Die übrigen Dokumente stammen von den Regierungen Bulgariens, Österreichs, Ungarns, ferner Hollands, Estlands, Lettlands, Griechenlands und der Schweiz. Die angekündigten Denkschriften der Staaten der Kleinen Entente und Polens lagen noch nicht vor, dürften aber alsbald überreicht werden.

MparaiwNen und Steuern.

Aus dem Haushaltsausschuß des Reichstages.

Der Haushaltsausschuß des Reichstages begann unter dem Vorsitz des Abg. Klöckner (Ztr.) die Beratung des Reichs­haushalts für das Rechnungsjahr 1929.

Reichsfinanzminister Dr. Hilferding erklärte u. a.: Ich habe den Etat aufgestellt, ohne ein Ergebnis der Pariser Verhandlungen in Rechnung zu stellen, mir dem festen Ent­schluß, bei einer Erleichterung unserer Reparationszahlungen einer systematischen

Senkung der Gesamtsteuerlasten

zu gelangen. Denn ich sehe nach wie vor zwei Haupt­probleme unserer Finanzpolitik: einmal zu einer Er­leichterung unserer* Kassenlage zu kommen, dann aber ins­besondere durch Senkung der Einkommensteuer und der Zuck er st euer eine Minderung des Steuerdrucks herbeizuführen. Meine Vorlage stand unter dem obersten Leitgedanken, daß der Etat balancieren muß und kein Defizit aufweisen darf. Dieser oberste Gesichtspunkt bleibt aber auch bei Durchführung der neuen Anträge gewahrt, deren Wesen ja in dem Ersatz von Steuererhöhungen durch Drosselung aller nicht lebenswichtigen Ausgaben besteht. Ich habe das insbesondere deshalb getan, weil mir neben der Notwendig- seit der beschleunigten Verabschiedung des Etats angesichts der Möglichkeit, daß wir in naher Zukunft

vor außenpolitischen Entscheidungen von allergrößter Tragweite

stehen können, die Bildung einer festen Regierungsmehrheit über alle Meinungsverschiedenheiten hinweg von überragender Bedeutung zu sein schien. Das Kabinett ist mir im Hinblick auf die gesamtpolitische Lage einstimmig beigetreten. Die Reichsregierung wird mit allen Mitteln, die ihr zur Ver­fügung stehen, bestrebt sein, auf die Durchführung des Etats in seiner jetzigen Gestaltung hinzuwirken.

Gsvenng Über Giaai und Wirtschaft.

Besuch in Schleswig-Holstein.

Der Reichsminister des Innern traf am Sonntag in Kiel ein. fern Gewerksckaftsüause hielt er einen längeren Vertrag

T9. Jahrgang

' insfintenen tw<ntromi nun r^^»^«^»^i^v6»iiii»^-«»« - WjH^imi» »sii^M«»MWW«^

über das ThemaStaat und Wirtschaft". Er kam dabeDauf die Unruh e n zurück, die sich in der letzten Zeit in der Pro­vinz Schleswig-Holstein abgespielt haben. Irgendwelche politischen Gruppen hätten sich eingebildet, so etwas wie eine Art Nebenregierung aufrichten zu können. Er, der Minister, sei nach Schleswig-Holstein gekommen, um sich an Ort und Stelle darüber zu unterrichten, ob besondere gesetzgeberische Maßnahmen gegen ein solches Verfahren notwendig seien. Gegen jeden Mißbrauch der durch die Verfassung gewähr­leisteten Freiheit würde die Regierung die geeigneten Maß­nahmen zu finden wissen.

Die umgebildete Reichsregierung

sei inzwischen in Berlin konstituiert worden. Mancherlei Irrungen und Wirrungen hätten dabei eine Rolle gespielt. Besonders die Frage des Panzerkreuzers Er selbst, der Minister, halte den Bau dieses Kreuzers nach wie vor für un­zweckmäßig und im Hinblick auf die finanzielle Lage für über­flüssig, ja selbst für schädlich. Aber richtiger sei vielleicht in diesem Augenblick die Errichtung einer tragfähigen Regierung gewesen. Kritische Tage ständen noch bevor, besonders im Hinblick auf die Pariser Reparationsverhandlungen. Der Minister kam dann auf den Konflikt in der Ruhrindustrie und sagte, die Befürchtungen, daß die Arbeitslosigkeit in Deutsch­land eine Dauererscheinung bleiben würde, erwiesen sich zum Glück heute schon als grundlos. Aber rosig sei die Lage nicht. Wenn die Pariser Verhandlungen auch nur eine Erleichterung um 500 Millionen jährlich für uns bringen würden, so könne man sie begrüßen.

Der Minister trat alsbald seine Rückreise nach Berlin an.

Preußens Gchufforgen.

(72. Sitzung.) tt. Berlin, 15. April.

Der Preußische Landtag begann die zweite Beratung des K u l t u s e t a t s. Der Hauptausschutz fordert in seinen An­trägen zu diesem Kapitel u. a., datz der Erlatz über körper­liche Züchtigung einer Nachprüfung unterzogen werde, daß ferner die m i t t l e re Reise als vollgültige Befähigung für den Eintritt in die Laufbahn der mittleren Beamten an­erkannt werde, datz einPritvatschulqesetz für Preußen vorgelegt werde.

Für den Hauptausschuß berichtet Abg. Dr. Steffens <D. Vp.).

Kultusminister Dr. Becker führt u. a. aus: Im Vorder­grund des allgemeinen Interesses stünden heute, wie im Haupt­ausschutz bereits deutlich geworden sei, drei Problem?: Die

die sittliche Gefährdung unserer Jugend, das Berechti- gungswesen, das Verhältnis zu Reich und Kommunen.

Pädagogik soll, so sagt der Minister, nicht Einpauken sein, aber auch nicht Geführtwerden durch die Jugend, sondern Führung der Jugend. Die Schule belaste die Jugend keines­wegs stark. Im Zusammenhang damit sei darauf hingewiesen, daß u. a.

die Bedeutung der Schülerselbstmorde

als Symptom sittlichen Verfalls überschätzt würde. Es sei eine statistische Konstanz der Schülerselbstmorde bis in die Vorkriegszeit hinein festzustellen. Auch bezüglich des Be- r e ch t j g u n g s w e s e n s weist der Minister darauf hin, daß nicht Schule und Staat, sondern das Leben als Ganzes eine sehr komplizierte Aufgabe gestellt habe. Der Andrang zu den beamteten Stellen sei, wie zu jedem Berus, dem Gesetz von Angebot und Nachfrage unterworfen. Zum Wissrnfchafts- Problem bemerkt der Minister, daß er sich nach wie vor be­mühe, Forschung und Lehzce der Humboldtschen Idee ent­sprechend untrennbar zu lassen.

Das Problem ReichLänder

sei auch für die Wiffenschaft insoweit ein Problem, als nicht das Reich die freie Forschung und die Länder lediglich die Wissenschaft an ihren Hochschulen betreuen könnten. Diese Probleme werden am ehesten lösbar sein, wenn sich zwischen den in Frage kommenden Reichsbehörden, vor allem dem Reichsministerium des Innern und seinem Ministerium, eine feste Arbeitsgemeinschaft für die Dauer herstellen ließe, um die er sich bei dem Reichsinnenminister bemühe.

Abg. Meyer-Magdeburg (Dtn.) erklärt, es bestehe die Gefahr eines katastrophalen Lehrermangels und eines revolu­tionären Abbaues der Lehrerseminare.

Der Versuch mit den Akademien erscheint dem Redner noch nicht als abgeschlossen. Daß der sittliche Zustand unserer Jugend befriedigend sei, könne man J^attoten. Die Einheitsschule könne man zwar äußerlich schaffen, aber in geistiger Beziehung sei das nicht gut möglich. Daher sollte der Minister davon absehen, die sogenannte Gemeinschaftsschule zu schaffen. Mit'der Revolution sei eine Erschütterung aller sittlichen Normen und Begriffe verbunden gewesen. Mit der Zeit habe sich aber der ernst gesonnene Teil des Volkes zu diesen sittlichen Werten zuruckgefunden und sich wieder der christlichen Grundlage

Vaterländische Erziehung

sei Erziehung zur Liebe des Vaterlandes, des Volkes, zur Gesinnung der Volksgemeinschaft. Es komme da immer wieder die vielleicht unbewußte, vielleicht absichtliche Ver- Wechsung von Staat und Staats form zum Vorschein.

Abg. Lauscher (Ztr.) erklärt, in den letzten Jahrhunderten W^e < 0e.tolffe Degradierung der Religion in der Schule stattgefunden. Die Schule dürfe aber nicht unter dem Vorwand die Einheit zu vertreten, die Freiheit zertreten. Man muffe versuchen, der Religion auch in der Ausbildung der- werdenden Menschen die angemessene Stellung zu geben. ~ s' Ausländer (Komm.) begründet Anträge seiner Fraktion, die der Volksschule neue Wege Weisen soll, und er- klarl, die ganze Weisheit der Regierungsparteien in Preußen au! vtesem Gebiete habe darin bestanden, eine Revision des Pcugelerlasses zu fordern mit dem Ziel, in den Schulen wieder mehr zu prügeln als bisher.

oiÄ Schwarzhaupt (D. Vp.) bedauert die Kürzung der Zuuyuffe an leistungsschwache Schulverbände um eine Mil- lion was sich katastrophal auswirken müsse Um so ver­wunderlicher sei die hundertprozentige Erhöhung der

Zuschüsse für Privatschulen.

sich nicht um Unterstützung der bestehenden, sondern um Errichtung neuer PrivaMutzm