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yersftl-er Tageblatt

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Hersfelder Kreisblatt

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Druck und Berlag von Ludwig Funks Buchdruckerei in Hersfeld, Mitglied des BDJB.

Nr. 261 (Erster Blatt)

Sonnabend, den 5. November 1932

82. Jahrgang

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..Durchbruchsschlacht deutscher Sei

Berlin, ö. November.

Reichskanzler von Papen hielt im Rundfunk eine Ansprache, in der er ausführte:

Der Wahlkampf nähert sich dem Ende. Da ist es Auf­gabe des verantwortlichen Staatsmannes, dem deutschen Volke noch einmal ein klares Bild der Lage und seiner Zukunft zu geben. Tiefste Trauer muß die Brust jedes Pa­trioten erfüllen, wenn er die geistige Zerrissenheit seines Volkes sieht tiefste Trauer, wenn er sieht, wie Haß und Verleumdung, Lüge und Ehrabschneidung tiefe Furchen durch die deutsche Volksseele ziehen und das alles in einem Augenblicke, wo nationale Sammlung höchstes Ge­bot patriotischer und wirtschaftlicher Klugheit sein sollte.

Um was geht der Streit? Er geht um die Herstellung einer neuen Staatsführung, die uns aus dem Sumpf der letzten Jahre heraus und der nationalen Wiedergeburt zu­führen soll einer Staatsführung des Zusammenwirkens eines arbeitsfähigen Parlaments mit einer autoritären Regierung. Da ist es freilich nicht verwunderlich, daß die Paxteibürokratie, die bis heute geherrscht, sich aufbäumt und einen Kampf aller gegen alle inszeniert. Eines ist sicher: Mit ihr und habe sie einen noch so sozialen oder natio­nalen Namen werden wir Deutschland nicht erneuern.

Diese Parteibürokratie hat Deutschland in zwei große Lager gespalten. Auf der einen Seite die Marxisten aller Schattierungen, auf der anderen Seite der Rest des deut­schen Bürgertums. Wie hatten wir seinerzeit den Kampf­ruf HitlersGegen den Marxismus und für die nationale Erneuerung" begrüßt. Wie hatten wir gehofft, daß er die der bolschewistischen Lehre verfallene Arbeiter chaft der na­tionalen Sammlung zuführen sollte. Indeß ein Einbruch in die Reihen der roten Front ist leider nur gering geblieben, und das ist sicherlich nicht die Schuld dieser Regierung, die ihm und seinen Propagandamethoden zum letzten Wahlkampf und heute so freie Hand wie nur möglich gelassen hat. Aber es ist nicht verwunderlich, daß Herr Hitler in jenen Reihen keine Eroberungen macht, Wenn er für die nationale Samm- tung die gleichen Methoden des Klassenkampfes, der Ver­leumdung und Verhetzung anwendet, in denen jene ihm weit überlegen sind.

In der Tat, der goitesleugnerische Bolschewismus, der uns um Religion, Familie und Eigenrechk der Persönlich­keit betrügen will, um uns in die Zwangsjacke kollektivisti­scher Methoden zu stecken, er ist der Tod unserer jahrtausende­alten Kultur. Kein Mittel kann scharf genug sein, die Lehre seiner falschen Propheten in Deutschland mit Stumpf und Stiel auszurotten, und wir werden auf dem Vorposten euro­päischer Kultur, auf den uns die Vorsehung gestellt hat, unsere Pflicht als staatserhaltende Regierung restlos er­füllen.

Dieser grenzenlosen Verhetzung unserer Jugend, dieser Aufreizung zum Klassenhaß, dieser Vorbereitung einer pro- letarischen Weltrsvolution werden wir alle geistigen und materiellen Machtmittel des Staates gegenüberstellen. Dar­über kann kein Zweifel sein.

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Das beste dieser Mittel aber ist das große Ziel, das die Reichsregierung verfolgt: die Beschaffung von Arbeit und Brot.

Ist das Programm gescheitert? Im Gegenteil aus allen Orten des Reiches meldet man Belebung der Wirt­schaft, die Frachtmengen der Eisenbahn steigen, die Strom­entnahme der großen Elektrizitätswerke vermehrt sich. Die Zahl der Arbeitslosen sinkt seit langem zum ersten Mal. Das Programm arbeitet, und wenn diese Verhetzung der letzten Wochen nicht einen Teil des Vertrauens zu der Vernunft des deutschen Volkes zu ersticken gedroht Hütte, dann wären wir heute schon viel weiter. Ist dieses Programm, wie man verleumderisch sagt, nur ein Programm für Großunterneh­mer und Banken? Rein! Tausendmal Rein! Es ist ein Programm für den Handwerker, den kleinen Arbeiter und den Gewerbetreibenden ebenso gut wie für die Großbetriebe. Es ist ein Programm für das werkrägige deutsche Volk. Aber ich muh hier unmißverständlich feststellen: die Sabo­tage, die aus reinem Parteiegoismus gegen das Programm geführt wird, die wilden Streiks, die auch von den National­sozialisten Arm in Arm mit dem Konimunismus vom Zaun gebrochen werden, um den Wirtschaftsfrieden zu stören, find ein Verbrechen gegen die Gesamtheit der Nation, die hier ihre letzten Kraftreserven eingesetzt hat.

Es ist nicht meines Amtes, in das Gezänk der Parteien hinabzusteigen. Der verleumderische Großangriff gegen die Person des Reichskanzlers soll ja nur das Ziel dieser Regie­rung treffen, das Ziel, das ihr von dem Herrn Reichspräsi­denten gesteckt worden ist. Meine Persönlichkeit spielt keine Rolle, aber der Sache wegen, um die es geht, muß ich heute offen reden. Als diese Regierung berufen wurde, schrieb sie auf ihre Fahne:Die nationale Konzenuation." Wir unter­stützten in jeder Weise den Kampf, den Herr Hitler gemein­sam mit uns zu führen schien. Als dann rm 13. August diese nationale Konzentration gebildet werden sollte, um das Reformwerk an Staat und Wirtschaft durchzuführen, da ver- Mder Führer dieser großen Bewegung. Zu oft, und

t Wahlkampf tagtäglich, wird es von allen Partei­rednern und allen Zeitungen der NSDAP. wiederholt:Alle Macht für Hitler!" Es ist dieAusschlietzlichkeit" dieser Be- weauna. ihre Forderuna des ..Alles oder Nichts", die der

bstbesinnung"

Herr Reichspräsident nicht anerkennen konnte,' und die zu einem Entschluß am 13. August geführt hat. Herr Hitler agt, daß er in diesen Zug am 13. August nicht eingestiegen wäre, weil er aus ihm hätte wieder aussteigen müssen. Aller­dings, wenn man eine Zusammenfassung aller nationalen deutschen Kräfte wünscht und will, dann kann man nicht die Befreiung der wegen feiger Mordtat verurteilten Beuthener Mörder feierlich zur Ehrensache seiner Partei erklären. Dann muß man die Normen des Rechtsstaates anerkennen, wie er in jahrhundertealter Bindung geworden ist. Kann eine Re­gierung, so frage ich, darauf verzichten, mit den schärfsten Mitteln gegen Mord und Terror einzuschreiten, um eine Lage zu beseitigen, wie sie von den radikalen Parteien nach dem Wahlergebnis des 31. Juli in Königsberg und an an­deren Orten geschaffen war?

Wenn sich Herr Hitler in den gemeinsamen Zug mit dem großen nationalen Deutschland setzen will, dann darf er auch nicht die Skrupellosigkeit besitzen, die Stellung der um die Gleichberechtigung und Wehrhoheit der Nation kämpfenden Regierung durch einen Dolchstoß in den Rücken zu schwächen.

Will eigentlich die nationalsozialistische Bewegung die Vormundschaft der Parteien über die Reichs- und Staats­führung abschaffen, oder will sie sie verewigen? Fast scheint das letztere der Fall.

Um was es geht, ist doch dieses: Richt ob dieser oder jener Parteiführer auf dem Kanzlerstuhle sitzt, nicht ob dieser Mann Hitler, Brüning oder Papen heißt. Es geht darum, daß wir uns zusammenfinden, um die Lebensgrundlagen des deutschen Volkes zu sichern. Der Kampf, den diese Regierung um die Sicherstellung unserer Lebensgrundlage seit fast fünf Monaten führt, hat nichts im Auge als die Rot der Familie in Stadt und Land, an deren kargem Küchentische Hunger und Verzweiflung zu Gaste sibsn. Das ist die Vorstellung, die einem das herz bluten macht, und die allein unser Wollen

MG am Bolle

Unser Amt ist wahrlich keine Herrschaft irgendeiner Kaste oder hauchdünnen Schicht, wie man es hinzustellen be­liebt, unser Amt ist Dienst am Volke. Wir alle gehören zu­sammen. Wir wollen nichts anderes als helfen. Niemand soll von der gemeinsamen Arbeit ausgeschlossen werden. Diese Regierung vertritt keine Partei und sie wirbt für keine Par­tei. Aber jeder, der es ehrlich mit Deutschland meint, sollte in diesem Wahlkampfe seine Stimme einer Partei geben, die das Ziel dieser Regierung unterstützt.»

Was diese Reichsregierung wollte und weiter will, das hat zwar die Parteipresse aller Schattierungen verzerrt und verleumdet. Aber unsere Arbeit spricht für uns. Man kann nicht in fünf Monaten sechs Millionen Arbeitslose von der Straße bringen, die zerrütteten Finanzen ordnen, den auf­geblähten öffentlichen Apparat zusammenschweißen, staats- und wirtschaftspolitische Reformen durchführen, auf die das Volk seit Jahren wartet. Aber überall ist der Anfang ge­macht, die Resultate der Parteiherrschaft zu beseitigen. In Preußen ist mit eiserner Hand zugegriffen, um durch rigorose Sparsamkeit in der Verwaltung oben und unten die uner­träglichen Lasten zu senken. Für die Landwirtschaft und die Gesundung des Binnenmarktes sind Milliarden aufgewen­det. Das gesamte Finanz- und Wirtschaftsprogramm ist ein Beweis eigener Kraft nicht um einen Pfennig sind unsere Auslandsschulden vermehrt. All diese Arbeit soll gekrönt werden durch die Reform der Verfassung, die wir mit den Ländern und den Parlamenten durchzuführen hoffen. Diese Erneuerung muß unser Ziel sein, wenn wir am 6. November wählen.

Deutschland ist nur zu retten, wenn alle wieder von dem Geiste der Gemeinschaft und Hilfsbereitschaft erfüllt sind, der einst im Schützengraben den Geheimratssohn und den Bauernknecht zur Kameradschaft auf Tod und Leben verband. Rur dieses engste Herzensband der Kampfgemein­schaft hat Deutschland zu so unerhörten Leistungen im Kriege befähigt. Kann es nicht heute wieder so sein? Wollen wir nicht endlich gemeinsam am Aufbau der Ration arbeiten? Richt endlich dieDurchbruchsschlacht deutscher Selbstbesin­nung" schlagen? Das ist die Schicksalsfrage, die ich vor allem auch an die nationale Freiheitsbewegung Deutschlands richte.

Aufbauen kann man nur mit Vertrauen und Liebe. Laßt uns an unsere Christenpflicht erinnern und an den tiefen Sinn des Opfers der 2 Millionen unserer besten Söhne. Wer Deutschland liebt, der folge dem Rufe seines geliebten Führers in krieg und Frieden, der wie ein Wahr­zeichen seine schützende und gerechte Hand über unser Land hält.

hört auf ihn, der nicht müde wurde. Euch zur Einig­keit aufzurufen. Schließt die Reihen, damit nach dem 6. Rovember die wahren nationalen Kräfte, geläutert aus dem Glutofen dieser Rotzeit emporwachsen.

Mit Hindenburg für ein neues Deutschland!

LrmMamNfer rettet 24 SHMMige

Bremen, 5. November. Der in bar Hongkong-Neu-Gui- nea-Fahrt beschäftigte DampferFriderun" des Norddeut­schen Lloyd rettete in ostasiatischen Gewässern 24 japanische Schiffbrüchige und landete sie in Manila.

Sentukg der Wshßahrtslasten

der Gemeinden durch das Reich.

Berlin, 5. November.

Als die Reichsregierung in ihrer kurz nach ihrem Amts antritt ergangenen Notverordnung vom 14. Juni den Ge meinden zur Erleichterung ihrer Wohlfahrtslasten und bei Krifenfünftellasi einen Gesamtbetrag von 672 Millioner Reichsmark für das Rechnungsjahr 1932 zuwendete, würd, mit folgenden Durchschnittsziffern der Arbeitslosen gerechnet 1. In der Arbeitslosenversicherung (Alu) 1 170 000. 2. Jr der Krisenfürsorge (Kru) 1 745 000. 3. In der Wohlfahrts erwerbslosenfürsorge (Wohlu) 2 150 000. 4. Nichtunterstützt, 885 000. Zusammen also 5 950 000 Arbeitslose.

Bei einem Gesamtaufwand von 3 030 000 000 RM. ent fielen auf die Gemeinden insgesamt 1352 Millionen Wohl fahrtslasten und 210 Millionen Krisenfürsorgefünftel. Er wurde damals davon ausgegangen, daß die Gemeinden hier von 680 Millionen aus eigenen Mitteln tragen könnter und müßten: den Restbetrag gab das Reich.

Seit Juni hat sich jedoch das finanzielle Bild der Ar­beitslosenhilfe nicht unwesentlich geändert. Die Arbeils marktiage in den letzten Monaten hat sich günstiger gestaltet als angenommen wurde, so daß für das Winterhalbjahr 1932/33 mit einer niedrigeren Durchschnittszisfer gerechnel werden kann.

Es ist nicht zu verkennen, daß eine große Reihe von Gemeinden in eine äußerst schwierige Lage gekommen ist Vielfach werden eben nur noch die Gehälter und die Wohl­fahrtslasten gezahlt, alle übrigen Verpflichtungen werden zurückgestellt. Das ist ein Bestand, der auf die Dauer nicht bestehenbleiben kann. Wenn nicht vielerorts die Wohl fahrtszahlungen ins Stocken kommen sollen, müssen sofort des /nmte Maßregeln getroffen werden. Das geschieht, und zwar schon mit Wirkung vom November auf vierfache Weise:

1. Für den Rovember wird die Zahlung aus dem Wohl fahrtserwerbslosenfonds gegenüber dem Oktober um fünl Millionen, das heißt auf 65 Millionen erhöht.

_____^-LMsr tveröeiutü^-bie Monate Rovember 1932 lm März 1933 insgesamt 59 Millionen aus Mitteln der Alr für die Wohlu verwendet. Es werden also im Rovsmbei für die Verteilung 75 Millionen zur Verfügung stehen. Diese Beträge werden sich für die härtesten Wintermonaft dadurch noch weiter erhöhen, daß später die Zuwendunger aus dem Wohlfahrtsfonds noch gesteigert werden.

3. Der auf den Gemeinden unerträglich lastende fort­gesetzte Zustrom der Arbeitslosen soll dadurch vorübergehend gestoppt werden, daß in der Zeit vom 28. Rovember bis zum

31. März Arbeitslose aus der Kru nicht mehr in du Wohlu kommen, also während dieser Zeit in der kru bleiben

4. Die Verfeinerung des Schlüssels durch Staffelung und Veredelung wird den veränderten Verhältnissen angepaßt.

Kommunen sagen: Teillösung

In maßgebenden kommunalpolitischen Kreisen wird von der Reichsregierung verfügte Erhöhung des Reichszu fchusies für die Kommunen als eine Teillösung be-n^t Zwar würden nun die Kommunen für die nächsten fünf Mo­nate statt nach dem ursprünglichen Plan des Reiches 65 jetzt je 78 Millionen Reichszuschuß pro Monat erhalten. Bei der großen Finanznot der Gemeinden sei diese Hilfe nicht zu unterschätzen, aber nicht ausreichend. Die Kommunen leg­ten weiterhin Wert darauf, in der von ihnen vorgeschlage­nen Weise in das Arbeitsbeschaffungsprogramm eingeschal­tet zu werden. Sie erstrebten darüber weitere Verhandlun­gen mit dem Reichsfinanzministerium. Auch begrüßten die Kommunen den Plan, die Steigerung der Zahl der von ihnen zu betreuenden Wohlfahrtserwerbslosen bis auf wei­teres dadurch unmöglich zu machen, daß die Frist für das Verbleiben der Erwerbslosen in der Krisenfürsorge verlän­gert wird.

Die Finanzierung der Mehrüberweisung an die Kom­munen und einer Verlängerung der Fristen in der Krisen- ürsorge nimmt das Reich durch Verwendung von Ueber- chüssen der Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Ar­beitslosenversicherung vor. Die Reichsanstalt hatte im ab­gelaufenen Haushaltshalbjahr rund 45 Millionen Ueber- schüsse der Reichsregierung zur Verfügung stellen können und rechnet damit, daß im kommenden Halbjahr sogar noch ein sehr beträchtlich höherer Betrag als Ueberschuß her- auskommt. Dieser verhältnismäßig günstige finanzielle Ab­schluß der Reichsanstalt ist nicht nur auf die Kürzungen in der Erwerbslosenfürsorge und auf die Einführung der stren­gen Bedürftigkeitsprüfung zurückzuführen sondern auch darauf, daß der Reichsanstalt jetzt auch die Mittel aus der Arbeitslosenhilfe zufließen. Der normale Beitragseingang der Anstalt hält sich dagegen in einem mäßigen Umfang wegen der geringen Beschäftigungsgrades.

MrläMe Auwort an Braun

Berlin, 5. November.

Der vom preußischen Ministerpräsidenten Braun ange­kündigte Brief ist im Büro des Reichspräsidenten eingegan­gen. Der Reichspräsident hat dem preußischen Ministerprä­sidenten eine vorläufige Antwort erteilt, die die persönliche Unterschrift des Reichspräsidenten trägt, den Empfang des Briefes des Ministerpräsidenten bestätigt und hinzugefügt, daß das Schreiben Brauns zur Prüfung an den Reichskanz­ler weitergeleitet worden sei.