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Kreist Hersfeld, Hmmld und Ziegenham

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J^ IV Hersfeld, Mittwoch, den. 1. März.

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Da« »Sretebla«» erscheint wöchentlich »weimal, Mittwoch« und SonnadendS. Preis deffelben bei der Erpedition 84 Sgr. p» Quartal, bei den Poftankalien sammt der Pokaufschlag binjn. Betaauimachungeo aller Art werden ausgenommen und die Bar.

»ond-Zeile oder deren Raum mit 9 Heller berechne:.

Amtlicher Theil.

Landrathsamt Hersfeld.

Am 24. d. Mt». hat ein ber Tollwutb verdächtiger schwarzer Pinscherhund in hiesiger Stadt mehrere Hunde und Menschen gebissen, ohne daß bis jetzt der Eigenthümer ermittelt und festgestellt ist, welche Hunde rc. von ihm gebissen sind. Auf Grund des §. 12 des GssetzeS vom 21. October 1838 betreffend die Verminderung der Ge- frchrrn der Hundswulh, wird die Einsperrung sammilicber Hunde in hiesiger Stadt angeordnet und eine Strafe bis zu 5 Thlr. für die Eigenthümer, sowie die sofortige Tödmng eines jeden frei umherlauienden Hundes angevroht.

Her-feld, am 25. Februar 1871.

Der Königliche Landrath Auffarth.

Anna Maria Hildebrand zu GitterSdorf bat um Ertheilung eines Reisepasses nach Amerika nachgesucht.

HerSfeld, am 27. Februar 1871.

Der Königliche Landrath Auffarth.

Bon dem Herrn Ober-Präsidenten ist die Beranstal- tun einer HauscoUecte in der Provinz Hessen-Nassau im Jahre 1871 zu Gunsten der Idioten-Anstalt zu Scheuern gestattet worden, was hierdurch veröffentlicht wird. Hersfeld, am 28. Februar 1871.

Der Königliche Landrath Auffarth.

Durch Beschluß de» Königlichen KreiSgericht» zu Loebschütz vom 8- Februar d. I. ist die vorläufige Be­schlagnahme der Druckschlist:

Manifest deS Generalrath» der internationalen Arbeiterassoziation Genf Eorporaliv - Buch- druckerei Rue de Caronge, 6 auf Grund der $$. 7, 2» des Preßgesetze» vom 12. Mai 1851 bestätigt worden, wa» hiermit veröffentlicht wird. HerSfeld, am 1. März 1871.

Dar Königlich, Landrath Auffarth.

Berlin, den 24. Februar 1871. Beschaffenheit der durch die Post zu versendenden Packete.

Es besteht noch vielfach die Gewohuveit, die mit der Post zu versendenden Packete nur durch Buchstaben oder Zeichen zu signiren. Bei der starken Zunahme Des Post'Packelverkehrs ist es aber zur Vermeidung von Ver­wechselungen auf das Dringendste zu empfehlen, wenn irgend möglich die vollständige Adresse des Emptängers, übereinstimmend mit dem Begleitbriefe, auf dem Packete anjugeben, also nach dem üdüch-n technische« Ausdruck, die Packete per Adresse zu floaten. Dadurch wird eine erhöhte Sicherheit für die richtige Ueberfunft der Se«. bmtgeit erreicht. DieS bat sich in überzeugendster Weise bei dem Feldpostrerkebr während des gegenwärtigen Kriege» herausgestellt, wo ohne das Hülfsmittel der Signirung per Adresse der Päckereidienst nicht ausführbar gewesen wäre. Um die gemachten E>fahrungrn auch für den FriedenSverkehr zn verwerthen, richtet das General-Postamt daher an die Absender daS Ersuchen, die Signirung der Packeteper Adresse als Regel anzunehmen. In den Fällen, wo die Adresse wegen der Beschaffenbeit de» VerpackungS- maierialS sich unmittelbar auf das Packet selbst nicht gut schreiben läßt empfiehlt e» sich, dieselbe auf ein Stück feiten PapierS, eine Korrespondenzkarte u. f. w. nieder- zuschreiben und diese auf der Lendung mittelst Klebe­stoffe«, Aufnähens rc. haltbar zu befestigen. ES ist nicht allein zulässig, sondern auch zweckmäßig, wenn auf diesen Signainr-Abressen, und zwar auf deren oberem Theile, zugleich der Name, die Firma rc. de» Absenders angege­ben ist, eine Verpflichtung dazu besteht jedoch keineSwege». Bei Beuteln, Körben, Wild u. f. w. kann die Signatur- Adresse auf sogenannten Fahnen, am Besten von Pergament­papier, oder auch von Leder, papierbeklebtem Holz 11. f. w. angebracht werden. General'Postamt. Stephan.

Landrathsamt Ziegenhain.

Aufruf

Sr Betheiligung an der Deutschen National-Lotterie zum esten der Verwundeten, der Invaliden und der Hinter­bliebenen der Gefallenen.

Dem Eentral-Comit^ der Deutschen Verein« für die