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Landrathsamt Ziegenham.

Von dem Herrn Ober-Präsidenten ist die Veran­staltung einer Hauscollecte in der Provinz Heffen- Nassau im Jahre 1872 zu Gunsten der Jdioten-Anstalt zu Scheuern bei Nassau gestattet worden, was hiermit veröffentlicht wird.

Ziegenhain, am 5. Februar 1872.

Der Königliche Landralh Günther.

In der Oberförsterei Mersfeld soll nach­stehendes Gehölze öffentlich meistbietend verkauft werden:

Dienstag den 20. d. Mts. von Morgens 10 Uhr an im Schäfer'schenWirthshause zu Untergeisaus dem District Harleberg 95 Kiefern Abschnitte, 5 bis 12. 4 M. lang und 16 bis 35 Centim. dick, 39 R.-Meter bergt Grubenholz, circa 90 R -Nieter bergt Scheit und Prügel und circa 60 R.-Meter bergt Erdstöcke.

Freitag den 23. d. Mts. von Morgens 10 Uhr an im WirthsHause zu Rohrbach aus dem District Webersberg 2 Fichten Abschnitte, 10 bis l 2 Meter lang und 20 bis 24 Centim. dick, 15 R.-Meter Kiefern Grubenholz, 140 R.-Meter bergt Scheit und Prügel, 66 R.-Meter bergt Erdstöcke, circa 2000 R.-Meter Laub- holz- und Kiefern-Reis.

Montag den 26. d. Mts. von Morgens 10 Uhr an im Wirthshause zu Kalkob es aus den Districten Tannenwald und Hühnergrund 67 Fichten und Kiefern Abschnitte, 7 bis 16 Meter lang und 14 bis 32 Centim. dick, 69 R-Meter bergt Grubenholz und 56 bergt Rüstreitel.

Hersfeld, am 12. Februar 1872.

Der Königliche Oberförster Lentz.

Dem Vernehmen nach erhalten Die wiederer­wählten Bürgermeister aus dem Stacuswald nur eine Klafter Holz. Die Herrn Ortsvorstände des Kretses Ziegenhain werden um eine vesfallsige Besprechung auf

Donnerstag den 2 2. d. Mts.

Mittags 1 Uhr in die Dreydorfssche Wirtschaft ju Ziegenhain er- gebenst emgeladen.

Wiera, am 14. Februar 1872.

Der Bürgermeister Dörinckel.

Vorfchtrtz-Werein.

Die Mitglieder des Vorschuß-Vereins werden hier­mit zu einer General Versammlung auf

MoBitag den 26 Februar nachmittags 4 Uhr in den Rathhaussaal eingeladen und zugleich benach­richtigt, daß die Tagesordnung für dieselbe wie folgt festgesetzt worden ist:

1) Ergänzungswahl von vier Ausschuß-Mitgliedern.

2) Rechenschaftsbericht pro 1871.

3) Beschlußfassung über die Gewinnvertheilung.

4) Erhöhung des Betriebsfonds.

5) Antrag auf Aenderung des §. 33 Satz 3 der Statuten.

6) Antrag auf den Beitritt des Vereins zur Ge­sellschaft für Verbreitung von Volksbildung.

Hersfeld, den 10. Februar 1872.

Der Vorstand des Vorschuss-Vereins:

Kempf. dunkel. Fitzenbanr.

Ceßensüeriki^^ D.

in Hotha.

Diese Anstalt hat sich im Jahre 1871 in aller Hinsicht sehr günstiger Geschäftsergebnisse zu erfreuen gehabt.

Der Zugang an neuen Versicherungen war so groß, wie nächst dem Jahre 1869 in keinem anderen Geschäftsjahre seit dem Bestehen der Bank. Indem derselbe sich auf 2957 Personen mit 6,450400 Thaler Versicherungssumme belief, stieg, bei mässigem Abgang, der Versicherungsbestand bis zum Jahresschluß auf 38100 Personen mit 72,200000 Thaler.

Bei einer Jahreseinnahme an Prämien und Zinsen von 3,350000 Thlr. waren nur 1,535000 Thlr. für 900 gestorbene Versicherte zu vergüten, ein Be­trag, der wesentlich unter der rechnungsmässigen Er­wartung steht und abermaligen reichen Ueberschuß zur Vertheilung unter die Versicherten erwarten läßt.

35er$S1tb5 erfuhr "emmMwachs von fast einer Million Thaler und erhob sich auf mehr als 18 Mil­lionen Thaler.

In diesem und den nächsten vier Jahren kommen davon

Drei und eine halbe Million Thaler reiner Ueberschuß an die Versicherten zur Ver theilung, was für dieselben im Jahre 1872 eine Di­vidende von

37 Prozent ergibt.

Durch eine neue Einrichtung [in der Prämienzah­lung wird der Zutritt zur Bank wesentlich erleichtert.

Versicherungen bei dieser ältesten und grössten Le­bensversicherungsanstalt Deutschlands, welche mit dem Vorzüge unbezweifelter Sicherheit den Vor­theil ungemeiner Billigkeit der Versicherungs­kosten verbindet, werden durch unterzeichnete Agenten »ermittelt in

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