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«r. 118. KOz ben 8. Mitr ~IM
Amtliches.
Verzeichnitz der im Monat September 1896 ausgestellten Jagdscheine.
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Gültigkeits
W®
Name
Stand
Wohnort
Kreis
bauet
Bemerkungen.
Tag
Mon.
Jahre
Toye
89
1/9
Krämer, Carl
Kgl. Landmesser
Hersfeld
Hersfeld
1
—
90
k»
Schüler, Adam
Landwirth
Beiershansen
ff
1
—
91
ff
Braun, Georg
Bürgermeister
Hcrsfeld
ff
l
—
92
ff
Nickel
Kgl. Forstausseh.
Herfa
ff
l
—
93
2/9
Hirsch
dto.
Niederaula
ff
1
—
94
3/9
Spann
dto.
Sorgn
ff
1
—
95
ff
Rohloff
Kgl. Förster
Friedewald
ff
1
—
96
5/9
Fischer
dto.
Forsch. Mönches
ff
1
—
97
Luban
dto.
Hersfeld
ff
1
—
98
ff
Malkmus
dto.
Gittersdorf
ff
1
—
99
ff
Nogatz
dto.
dto.
ff
1
—
100
ff
Sorg
dto.
Heenes
ff
1
—
101
ff
Steinhösel
Kgl.Forstaufseh,
Biedebach
ff
1
—
102
ff
Dörrics
dto,
Hersfeld
ff
1
—
103
4/9
Merkel, Carl
Rittergiltsbesi.
Heiligenroda bei
Verw.-Bez.
1
—
Vacha a/Werra
Dermbach
104
5/9
Wagner, Richard
Forstlehrling
Friedewald
Hersfeld
1
—
105
ff
Borgmann
Kgl. Forstmeister
Oberanla
Ziegenhain
1
—
106
7/9
Freise, Georg
Kgl. übermittln.
Bieugartes
Hersfeld
1
—.
107
Steinweg, Wilhelm
Bierbrauereibesi.
Hersfeld
ff
1
—
108
8/9
Voigt
Kgl. Oberförster
Niederaula
ff
l
—
109
11/9
Hotzel
Hauptmann
Hersfeld
ff
1
—
110
ff
Anmann, Heinrich
Ingenieur
dto.
ff
—
3
111
12/9
Allmann, Franz
Gymnasiast
dto.
ff
1
—
112
Raake, Johannes
Schornsteinfegel
Friedewald
ff
1
—
113
15/9
Brunn, 9tubolf
Oekonom
Hermannshof
ff
1
—
114
16/9
Schnmacher, Rudolph
Bonitenr
Hersfeld
ff
1
—
115
von Banmbach
Frielingen
ff
1
—
116
Koch, Reinhard Heinrich
Landwirth
Oberlengsfeld
ff
1
—
117
Lenz, Valentin
dto.
Beiershansen
ff
1
—
118
17/9
Prenzel
Kgl.Forstansseh.
Kathus
ff
1
—
119
Gies
Kgl. Obers, a. D.
Hersfeld
ff
1
—
120
Gies, Wilhelm
Kanfmann
dto.
ff
—
3
121
Gies, Fritz
Postsekretair
dto.
ff
—
3
122
21/9
Gliemeroth, Georg jun.
Landwirth
Wölfershausell
ff
1
—
123
19/9
Hoßbach, Heinrich
dto.
Hof Weisenborn
ff
1
—
124
22/9
Nnßbanm, George
dto.
Kerspeuhausen
ff
1
—
125
Becker, Adam
Zimmermeister
Mengshausen
ff
1
—
126
Lotz, George II.
Schreiiler
Lengers
ff
1
—
127
Scheffer, Alexander
Glltsbesitzer
Engelbach
ff
1
—
Ansgesertigt am 25/9. 1896.
128
26/9
Troch
Kgl. Förster
Meckbach
ff
1
—
129
27/9
Maeder, Albert
Forstlehrling
Obergeis
ff
1
—
130
28/9
Rüger, Johannes
Bürgermeister
Nuterweisen- born
f f
1
—
131
132
1/10 ff
Goldammer Mergell
Kgl. Oberförster Kgl. Revierförst.
Heringen Heimboldshausen
ff
ff
1
1
—
1 133
(MlllUT
Kgl. Förster
Forsthaus Herfa
ff
1
—
134
135
136
ff
ff
ff
Finke llljl Bode
dto. dto. dto.
Philippsthal Forsch. Stückig ForsthausHöne- bach
ff ff ff
1
1
1
——
( AuSgesertigt
/ 28/9. 1896.
137
ff
Hoff
dto.
Forsthalls Ben geudors
ff
1
138 1 139 1 HO
ff
29/9
Mühlhausen Herrmann Göbel
Forstaufseher dto.
Forstmitaufseher
Röhrigshof Heringen Hersfeld
ff
ff ff
1
1
1
1
—
1 U1 142
ff
ff
Rössing
Sänger, Dr.
Forstlehrling Gymnasialober-
dto. dto.
ff
ff
1
—
143
lehrer
Königsberg
Suntbeim
Prenl--Liellten.
Königsberg
1
—
; 144
30/9
Frank, Conrad
Bäckermeister
Vacha
Verw.-Bez.
Dermbach
1
^ ”*“* ÄwÄ 3* »°nSch.°iuitz. Reimer »kW«*
Berlin, den 28. August 1896.
Betrifft die Eheschließung luxemburgischer Staatsangehöriger in Preußen.
Nach den Erlassen vom 2. April 1858 (M. Bl. f. d. i. V. Seite 59), 27. April 1869 (M. Bl. S. 120), 30. November 1875 (M. Bl. 1876 Seite 2), 21. Juli 1875 M. Bl. S 229), 12. April 1889 (M- Bl. Seite 118) unv 17. Juni 1892 (M. Bl. Seite 248) sind die Angehörigen Frankreichs, Belgiens und Italiens von der Beibringung des im § 1 des Gesetzes vom 13. März 1854 (G. S. S. 123) für Ausländer vorgeschriebenen Eheschließung-- Attestes ein für alle Mal befreit.
Mit Rücksicht därauf, daß die luxemburgische Gesetzgebung über die außerhalb Luxemburgs von Luxemburgern abzuschließenden Ehen mit den betreffenden französischen, belgischen und italienischen Vorschriften übereinstimmt, halten mir es für angezeigt, die in den obigen Erlassen getroffenen Bestimmungen auch auf die luxemburgischen Staatsangehörigen, welche in Preußen eine Ehe eingehen wollen, auszudehnen.
Ew. Excellenz ersuchen wir, demgemäß die Standesbeamten der dortigen Provinz mit Anweisung zu versehen.
Der Minister der geistlichen, Unterrichts- und Medizinal-Angelegenheiten.
I. V. gez. vonWeyrauch.
Der Justiz-Minister. Der Minister des Innern.
Im Auftrage gez. Vietsch. I. V. gez. H a a s e.
An den Herrn Ober-Präsidenten zu Cassel. M. d. g. A. G. 1 2101. G. II G. III, I. M. I 5041. M. d. J. I B. 8348.
* * *
Cassel, den 9. September 1896.
Abschrift zur weiteren Veranlassung.
Der Ober-Präsident, gez. Magdeburg.
An den Königl. Regierungs-Präsidenten hier Nr. 5937.
* * *
Cassel, den 23. September 1896.
Abschrift zur Kenntniß und weiteren Mittheilung bezw. zur Beachtung.
Der Regierungs-Präsident. I. V. von Pawel.
An sämmtliche Herrn Landräthe als Vorsitzende des Kreisausschusses sowie an sämmtliche Herren Standesbeamten in den Städten des Regierungsbezirks A16880. * *
Hersfeld, den 3. Oktober 1896.
Wird den Herren Standesbeamten des Kreises zur Nachachtung mitgetheilt.
A. 2527. Der Königliche Landrath
Freiherr von Schleinitz.
Hersfeld, den 2. Oktober 1896.
Nachstehend veröffentliche ich eine Belehrung über die „Bedeutung und Bekämpfung der Tuberkulose in Rindvieh- und Schweinebeständen," welche die Herren Ortsvorstände möglichst zur Kenntniß der Viehbesitzer bringen wollen. Zugleich ist auf die Vornahme von Versuchen mit dem angegebenen Tilgungsverfahren hinzuwirken.
Das Tuberkulin kann jeder approbirte Thierarzt in der nöthigen Verdünnung aus den Apotheken der thier- ärztlichen Hochschule zu Berlin und Hannover zum Selbstkostenpreise beziehen.
Versuchsweise soll auch staatlicherseitS unter Gewährung von Beihülfen in einzelnen hierfür geeigneten Wirthschaften eine Tuberkulose-Tilgung vorgenommen _ werden. Diese soll den Landwirthen den Beweis liefern, daß durch das angegebene Verfahren bei sorgfältiger Ausführung in der That eine Tilgung der Krankheit und die Schaffung "tuberkulosefreier Viehbestände möglich ist.
Die Kosten der Impfungen und der gesummten thier- ärztlichen Thätigkeit hierbei sollen aus der Staatskasse bestritten werden; den Besitzern wird ferner eine Entschädigung zugesichert, falls wider Erwarten in Folge der Impfung Viehverluste eintreten, auch ist es nicht ausgeschlossen, daß zu den Kosten der zur Durchführung der Tilgungsmaßregeln erforderlichen Einrichtungen eine Beihülfe aus der Staatskasse gewährt wird.