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Gratisbeilasen rIlluitrivtes Sonnras-dLatt" «.3uuitrirU LanStmrthschaftUche Veelage

mit den Gratisbeilagen

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_Jllustrirtes Sountagsblatt" un» .Jlliistrirte landwirthschaftl. Beilage"

* fstr das Vierte Quartal 1899 werden von allen kaiserlichen Postanstalten, Landbriefträgern und von der Expedition angenommen.

Amtlicher Theil

Berlin, den 14. September 1899. Bekanntmachung.

Alle noch umlaufenden, bishernicht ver - A ü l o o st e N 3/., proz. Staatsschuldscheine vom 3 2. M a i 1 842 werden den Besitzern z u m 1. J"uuar 1900 mit der Aufforderung g e - Nsil! kündigt, d i e baaren Kapital betrüge v o m --2. Januar 1900 a b gegen Quittung un d | 9iüdgabe der Staatsschuldscheine bei der lii!k StaatSschulden-Tilgungskasse, hier W., Tauben straße 29, zu erheben. Die Zahlung erfolgt von 9 Uhr Vormittags bis 1 Uhr Nachmittags, mit Ausschluß der Sonn- und Festtage > und der letzten iVClttl drei Geschäftslage jedes Monats.

hnung Die Einlösung geschieht auch bei den Regierungs- st erl! Hauptkassen und in Frankfurt a/M. bei der Kreiskasse. % Die Effekten können schon vom 1. Dezember 1899 i i. °b diese» Kassen eingereicht werden, welche sie der Stuats- PBKliö schuldenTilguiigskasse vorzulegeii haben und nach Fest- ___ stellung die Auszahlung vom 2 Januar 1900 ab be» ."':* wirken. Die hierdurch gekündigten Staatsschuldscheine werden vom 1. Januar 1900 ab nicht mehr verzinst.

I AT! 2"ll^kich weisen mir darauf hin, daß noch viele, be- p i reits früher gekündigte Schuldurkunden rückständig sind, L VI nämlich:

Post

Staatsschuldscheine von 1842, Schuldverschreibungen der Staatsanleihen von 1850, 1852, 1853, 1862,

----" $ (Nachdruck verboten. ) Die Rache ist mein.

^ OriginabNoman in zwei Bänden von G u st a v Lange. (Fortsetzung.)

In seiner lebhaften Art eilte er auf den Bräuer zu ! und reichte ihm beide Hände zur Begrüßung.Ahnt Ihr meine Freude und die Ursache, die mich schon so früh herautztreibt, mein Freund?" rief er, nachdem er M' einen flüchtigen Blick auf die auf dem Schreibtisch liegen- Blätter geworfen hatte und ihm auch die sorgenvolle Hene und die gerunzelte Stirn des Bräuers nicht ent- Mgen war.Ich bringe gute Nachrichten. Hier steht f^n v schwarz aus weiß die Papiere, die ich letzthin so gekauft habe für Euere Rechnung, sind ganz be» oeutend gestiegen Mann des Glückes, Ihr verdient ein enormes Geld dabei ein feines Geschäft ist es, tilge1 sag ich!"

Er zog nach diesen Worten ein Zeitungsblatt aus 611. v" ^a^e, welches er dem Brauer triumphirend unter Augen hielt und auf eine blau angestrichene Stelle 'hrc1* ^ro'e8 Kein Zweifel hier stand es auch die unb die Aktien wären bedeutend gestiegen das Unten ^^nejmen, für dessen Zwecke die Papiere ausgegeben wor- oen waren, prosperierte gut, und Wohllebe hatte für einen gana bedeutenden Betrag auf Rechnung des Brauers ^^ dessen ganzes bewegliche Vermögen war n angelegt. Gesehen hatte der Bräuer die Papiere

1868 A unb der Staatsprämienanleihe von 1855, Kur- und Neumärkische Schuldverschreibungen sowie eine Stammaktie der Münster-Hammer Eisenbahn.

Die Schuldverschreibungen aller dieser Anleihen sind sämmtlich gekündigt, die Inhaber der rückständigen Stücke werden wiederholt aufgefordert, dieselben zur Vermeidung weiteren Zinsverlustes baldigst einer Einlösungsstelle ein- zuliefern. Der Betrag fehlender, unentgeltlich mitabzu- liefernder Zinsscheine wird vom Kapital in Abzug gebracht.

Formulare zu den Quittungen werden von allen oben gedachten Kassen unentgeltlich verabfolgt.

Endlich werden die Inhaber der noch umlaufenden Schuldverschreibungen der konsolidirten 4'/2 prozentigen Staatsanleihe ersucht, diese Stücke alsbald an die Kon­trolle der Staatspapiere, hier 8 W Oranienstraße 92/94, oder an eine Regierungs-Hauptkasse oder an die Kreis- kasse in Frankfurt a/M. zum Umtausch in 31/2 vormals

4 prozentige Konfols einzureichen. (I. 2015).

Hauptverwaltung der Staatsschulden. gez. von Hoffman n.

Hersfeld, den 28. September 1899.

An dem SchulorganismuS in Heringen (Werra) wird vom 16. Oktober d. J. ab durch, die Versetzung des In­habers der 2ten Stelle eine Lehrerstelle frei.

Das Einkommen der Stelle besteht in einem Grund­gehalte von 1100 Mk. neben freier Wohnung, und der Einheitssatz der Alterszulage beträgt 130 Mk.

Bewerber um dieselbe wollen ihre MeldungSgesucke nebst den erforderlichen Zeugnissen b i s zum 15. Oktober cr. bei dem Königlichen Ortsschulinspektor Herrn Pfarrer Wicke in Heringen oder dem Unterzeich­neten einreichen.

Der Königliche Schulvorstand van Heringen.

I. 5828. Namens desselben:

Freiherr von Schleinitz, Landrath und Geheimer Regierungs Rath.

Gefunden: eine Uhr mit Kette. Meldung des EigenthümerS bei dem Ortsvorstand zu Kalkobes.

Pslitischc NaÄrtlhkcn.

Berlin, den 1. Oktober 1899.

S e. Majestät der Kaiser hat in Nominten wiederholt die Vorträge hoher Reichs- und Staatsbe. amten entgegengenommen. Für die Dauer des Auf-

allerdingS noch nicht, sie waren bei einem Bankhaus deponiert.

Das Gesicht des Bräuers hellte sich auf wenn es so stand, dann hatte es keine Noth, um die Rechnungen zu bezahlen.Dann werden wir einige Stücke davon verkaufen," meinte er schüchtern.

Verfehlt wäre dies, Freund, gründlich verfehlt," unterbrach ihn der Inspektor.Wer wird die Henne weggeben, welche die goldenen Eier legt? Nein, noch mehr von den Papieren kaufen müssen wir, ehe sie noch höher steigen, und sie werden noch bedeutend steigen, ich kenne dies."

Alois Wendel kratzte sich hinter die Ohren und blickte eine Weile verlegen vor sich auf den Schreibtisch.Das ist mir jetzt rein unmöglich," sagte er nach einer Weile. Alle wollen sie Geld, ich habe wieder verschiedene Schreiben erhalten und meine Kasse ist leer, ich muß es gestehen sie ist leer erschöpft."

O, nichts ist einfacher, als dem abzuhelfen, mein Lieber. Habt Ihr mir doch selbst gesagt, der Brauhof sei schuldenfrei wir nehmen eine Hypothek darauf; ich würde als Euer Freund unverzeihlich handeln, wenn ich Euch diesen Rath nicht geben wollte."

Wie von einer Tarantel gestochen, sprang der Bräuer von seinem Sitze auf. Schuldenfrei hatte er sein Besitz- thum von seinem Vater erhalten, und es war bisher immer sein Stolz gewesen, daß es so war nun sollte er dasselbe fremden Leuten verschreiben?

enthalts des Kaisers in Rominten ist ein regelmäßiger Post-Kurierdienst zwischen Rominten und Berlin einge­richtet worden. Es sind ständig zwei Post - Kuriere unterwegs.

Se. Maj. d e r Kaiser ließ, wie aus Danzig be­kannt wird, vor der Jnspicirung des Panzerkreuzers Kaiser" die Besatzung an Deck antreten und sagte in einer Ansprache: Ich habe das Schiff hierher befohlen, um Euch persönlich Meinen Kaiserlichen Dank auszu- sprechen für Euer Verhalten bei der Einnahme von Kiautschou. Besonderen Dank und Anerkennung verdient auch das Vorgehen des Admirals v. DiederichS vor Manila.

Der Bund der Handel- und Gewerbetreibenden in Berlin hat beschlossen, wegen der Besteuerung der Groß-Bazare an den Kaiser eine Petition zu richten.

In der Münchener Versammlung desVereins deut­scher Eisengießereien" ist nach einem Vorträge des Landtags-Abgeordneten Dr. Beumer (Düsseldorf) folgender Beschluß-Antrag einstimmig angenommen worden: Die Hauptversammlung des Vereins deutscher Eisengießereien erklärt strenge Bestimmungen bezüglich des Schutzes der Arbeitswilligen für nothwendig, weil die terroristischen Elemente an die Stelle der Koalitions­freiheit den Koalitionsz^ang fetzen, der mit der Wahrung der individuellen Freiheit und der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung unverträglich ist. Unter voller Wahrung der Koalitionsfreiheit muß dieser Terrorismus durch gesetzgeberische Maßnahmen im Interesse des deut­schen Arbeiters, des deutschen Arbeitgebers und der deutschen Arbeit bekämpft werden, und die Hauptver­sammlung spricht die zuversichtliche Erwartung aus, daß der deutsche Reichstag in seiner Herbsttagung zu derartig geeigneten gesetzgeberischen Maßnahmen seine Mitwirkung nicht versage^ werde.

Ein französisches Blatt meldete dieser Tage, der deuts che M a rine -Atta chs in London habe einen unbegrenzten Urlaub angetreten, da er sich in den Besitz geheimer Schriftstücke des Arsenals von Portsmouth gesetzt habe. Diese Nachricht war natürlich völlig un­glaubwürdig, und jetzt wird denn auch berichtet, der Fregatten Kapitän Coerper habe sein Amt bei der Lon­doner Botschaft wieder angetreten. Es wird aber auch ferner gemeldet, unter den entwendeten Geheimpapieren befinde sich der Schlüssel zu dem Signalsystem der eng­lischen Flotte, und dieser Schlüssel sei nach Frankreich verkauft worden. Damit erklärt sich zur Genüge die Aufregung der Pariser Presse.

Am 25. September meldete dasBüreau Reuter"

Dieser Gedanke schien ihm gar nicht ausführbar. Nein, das geht nicht, das kann ich nicht thun," er­widerte er.

Nur nicht zaghaft," beschwichtigte ihn der Inspektor. Ihr würdet eine merkwürdige Kurzsichtigkeit in geschäft­licher Hinsicht bekunden, wenn Ihr meinen Rath nicht befolgen würdet. Doch gemach, wir wollen uns die Freude über das Steigen der Papiere nicht verderben, ich will Euch nur verrathen, ich habe auch einen tüchtigen Posten davon. Doch apropos es ist noch ein zweiter Grund, der mich heute herführt ich habe das ein­same Leben satt ich sehne mich nach einer Häuslich­keit und so muß ich Euch bitten, Euer gegebenes Ver­sprechen einzulösen."

Ja, habt Ihr denn nicht meinen Rath befolgt und Euch um die Gunst des Mädchens beworben?"

O, wenn es nur daran fehlte aber sie behandelt mich mit einer solchen Kälte und zeigt sich so unnahbar, als sei sie eine Prinzessin und ich ein Lakei nein, so ist nichts zu erreichen Ihr müßt einmal ein ernstes Wort mit ihr sprechen."

Weiberlaune!" murrte der Bräuer.

Aber dabei komme ich keinen Schritt weiter ich muß Gewißheit haben und Ihr habt mir Euer Wort gegeben, daß"

Der Alois Wendel hat noch immer sein Wort ge­halten und wird es auch diesmal halten," unterbrach er den Inspektor, und feine Stimme klang hart, keinen