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Erscheint wöchentlich drei Mal Dienstag, Donnerstag und Sonnabend.
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Die Jusertionsgebühren X betragen für den Raum einer Spaltzeile 10 Pfg., im amtlichen Theile 15 Pfg. Reklamen die Zeile 20 Pfg. Bei größeren Aufträgen entsprechender
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AbonncinentSpreis vierteljährlich 1 Mark 40 Pfg. cxcl. Postaufschlag.
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♦ (Gratisbeilagen: „3Huftrirtes Sonnragsblatt" «. „^lluftrirte lan-wirthschaftliche Verlage".
$ Xr. 117. IomierslW hn 5. Oktober IM
mit den Gratisbeilagen
findlichen Merkblättern über Hagelwetter und Wafferschäden in der Zeit vom 1 5. biS 20. Oktober d. Is. auszufüllen und bestimmt bis zum 2 4. Oktober d. I s. mir einzureichen. Zur Rücksendung des Er, hebungsblattes ist der beigefügte Briefumschlag zu benutzen. I. 5772. Der Königliche Landrath
Freiherr von Schleinitz, Geheimer RegierungS-Rath.
11. am 15/9 für den Kaufmann Herrn Heinrich Gebhardt
..... „Jllustrirtes Somitagsblatt" «^
11111 „Mustrirte landwirthschaftl. Beilage"
für das vierte Quartal 1899 werden von- h allen Kaiserlichen Postanstalten, kandbriefträgern und ►■♦ von der Expedition angenommen.
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Berlin, den 14. September 1899.
Bekanntmachung.
Alle noch um laufenden, bishernichtver- lvosten 31/, proz. Staatsschuldscheine vom 2. Mai 1 8 4 2 werden den Besitzern zum 1. Januar 1 900 mit der Aufforderung g e - kündigt, die baaren Kapitalbeträge vom 2. Januar 1 900 ab gegen Quittung und Rückgabe der Staatsschuldscheine bei der Staatsschulden-Tilgungskasse, hier W., Taubenstra ße 2 9, zu erheben. Die Zahlung erfolgt von 9 Uhr Vormittags bis 1 Uhr Nachmittags, mit Ausschluß der Sonn- und Festtage und der letzten drei Geschäftslage jedes Monats.
Die Einlösung geschieht auch bei den Negierungs- Hauptkassen und in Frankfurt a/M. bei der Kreiskasse.
Die Effekten können schon vom 1. Dezember 1899 ab diesen Kassen eingereicht werden, welche sie der Stuats- schulden-Tilgungskasse vorzulegen haben und nach Feststellung die Auszahlung vom 2. Januar 1900 ab be- wirten. Die hierdurch gekündigten StaatSschuldscheine werden vom 1. Januar 1900 ab nicht mehr verzinst.
Zugleich weisen mir darauf hin, daß noch viele, bereits früher gekündigte Schuldurkunden rückständig sind, nämlich:
Staatsschuldscheine von 1842, Schuldverschreibungen der Staatsanleihen von 1850, 1852, 1853, 1862, 1868 A und Der Staatsprämienanleihe von 1855, Kur- und Neumä'kische Schuldverschreibungen sowie eine Stammaktie der Münster-Hammer Eisenbahn.
Die Schuldverschreibungen aller dieser Anleihen sind sämmtlich gekündigt, die Inhaber der rückständigen Stücke werden wiederholt aufgefordert, dieselben zur Vermeidung weiteren Zinsverlustes baldigst einer Einlösungsstelle ein- zuliefern. Der Betrag fehlender, unentgeltlich milabzu- liefernder Zinsscheine wird vom Kapital in Abzug gebracht.
Formulare zu den Quittungen werden von allen oben gedachten Kassen unentgeltlich verabfolgt.
Endlich werden die Inhaber der noch umlausenden Mchuldverschreibungen der konsolidirten 4'/, prozentigen Staatsanleihe ersucht, diese Stücke alsbald an die Kontrolle der Slaatspapiere, hier 8 W Oranieustraße 92/94, oder an eine RegierungS-Hauptkasse oder an die Kreis- kaffe in Frankfurt a/M. zum Umtausch in 3*/2 vormals 4 prozentige Konsols einzureichen. (L 2015).
Hauptverwaltung der Staatsschulden, gez. von H o f f m a n n.
Hersfeld, den 29. September 1899.
Mit Bezug auf den Schlußsatz des Ausschreibens vom 12. Mai d. Js. I. I. Nr. 2903 — Kreisblatt Nr. 59 — venachrichtige ich die Herren Ortsvorstände des Kreises, ay in den nächsten Tagen das Erhebungsblatt für die irqq d^ Hagelwetter und Wasserschäden im Jahre A Qbgefanbt werden wird. Dieses Erhebungsblatt ist den in den Händen der Herren Ortsvorstände be
Errichtung eines Stutbuches für den Regierungsbezirk Cassel.
Behufs Anlegung des Stutbuches wird die von der Landwirthschaftskammer hierzu gewählte Kommission Stutenschauen abhalten und zwar:
2C rc.
14. inHerSfeld Donnerstag d e n 19. O k - tober, Vormittags 8 Uhr,
rc. rc.
Die zur Eintragung in das Stutbuch bestimmt werdenden Stuten erhalten als Brandzeichen den hessischen Löwen, und zwar die Kaltblüter auf den rechten, die Halbblüter auf den linken Oberschenkel, und eine fortlaufende Nummer auf die linke Halsseite.
Die Besitzer der eingetragen werdenden Stuten er» halten eine Prämie von 5 Mark.
Wir fordern nun alle Besitzer von Zuchtstuten auf, dieselben der Kommission vorzuführen, da wir nur dadurch allein einen Ueberblick über den Stand unserer Pferdezucht erhalten können, der uns dann eine Grundlage abgeben kann, auf der wir weiterbauen können.
Der Vorsitzende der Pserdezuchtkommission: von d e r M a l s b u r g.
* *
*
Hersfeld, den 3. Oktober 1899.
Die vorstehend abgedruckle Bekanntmachung, betreffend die Anlegung eines Stutbuches, haben die Herren Ortsvorstände des Kreises wiederholt in den Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen mit dem Hinzufügen, daß als Musterungsort der hiesige Vieh Marktplatz bestimmt worden ist.
Da es im eigenen Interesse der Pferdezüchter liegt, daß eine möglichst große Zahl Stuten der MusterungS- Commission vorgeführt bezw. in das Stutbuch eingetragen wird, sind alle Besitzer von Zuchtstuten noch besonders zur Vorführung ihrer Stuten zu dem oben bezeichneten Termin anzuregen.
I. Nr. 5927. Der Königliche Landrath
Freiherr von Schleinitz, Geheimer Negierungs-Rath.
Hersfeld, den 2. Oktober 1899.
Bestehender Vorschrift gemäß wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß innerhalb des Monats
September ds. Js. folgende Jagdscheine diesseits auS-
gestellt sind:
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1. am 1/9
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2. „ 4/9
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3. „ 6/9
M
4. „ 8/9
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5. „ 9/9
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6. „ 12/9
7. „ 15/9
8. „ „
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10. „ 13/9
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Jahresjagdscheine
a. entgeltliche:
Oekonomen Herrn Reinecke zu Hof Heisenstein bei Holzheim;
Ingenieur Herrn Heinrich Aumann in Hersfeld;
Herrn August Braun in Hersfeld; Landwirth Herrn Hugo Henn in Landershausen;
Landwirth und Bürgermeister Herrn Mathias Wolf in Lampertsfeld;
Bürgermeister a. D. Braun in Hersfeld; Königl. Oberförster in Friedewald; stud. jar. Herrn Eisenach;
Herrn Georg
Herrn Wendt
Anhalt aus
Landwirth Herrn Adam Wiegand in Harnrode;
Landwirth Herrn Georg Adam Weitz in Harnrode;
12.
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14/9
ff
13.
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15/9
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16/6
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30/9
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42.
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in Hersfeld;
„ Landwirth Herrn Leonhard Grau tu Heringen;
„ Oekonomen Herrn Rudolf Braun zu Hermannshos;
„ Königl. Forstmeister a. D. Herrn Faber in Friedewald;
„ Königlichen Gymnasial-Oberlehrer Herrn Stern in Hersfeld;
„ Gymnasiasten Herrn Karl Räude in Hersfeld;
„ stud. med. Herrn Walter Hirschhorn aus Mannheim;
„ Versicherungs-Jnspektor Herrn I. H. Stelzner in Hersfeld;
„ Oekonomierath Herrn Weitemeyer in Gethsemane;
„ Gutsbesitzer Herrn Alexander Scheffer zu Engelbach;
„ Oekonomen Herrn August Hoßbach zu Hof Weißenborn;
„ Königl. Hauptmann Herrn Hotzel in Hersfeld;
„ Gastwirth Herrn Heinrich Grebe in Friedlos;
„ Leutnant Herrn von Rhöneck in Philippsthal;
„ Postverwalter Herrn Heinrich Eich- mann in Niederaula;
„ Königl. Oberamtmann Herrn Gg. Wilh. Suntheim in Hersfeld.
b. unentgeltliche:
den Königl. Oberförster Herrn Thielow in Niederaula;
„ Königl. Forstausseher Herrn Hirsch in Niederaula;
„ Königl. Förster Herrn Fischer zu Forsthaus Mönches;
„ Königl. Förster Herrn Luban in Hersfeld:
„ Königl. Förster Herrn Malkmus in Gittersdorf:
„ Königl. Förster Herrn Sorg in Heenes;
„ Königl. Förster Herrn Nogatz in Gittersdorf;
„ Königl. Forstausseher Herrn Stein- höfel in Biedebach;
„ Königl. Forstausseher Schäfer in Hersfeld;
„ Königl. Förster Herrn Teusler in Herfa;
,. Forstlehrling Herrn Albert Miehe
in Niederaula;
„ Königl. Förster
Herrn Buge in
Obergeis;
„ Königl. Förster
Herrn Sorg in
Obergeis;
„ Königl. Förster
Herrn Braun in
Heddersdorf;
„ Königl. Förster
Herrn Troeb in
Meckbach;
„ Königl. Forstmeister Herrn Diels
in Hersfeld.
B. Tagesjagdscheine:
43. am 18/9 für den Königl. Forstmeister Herrn Aumann
in Hersfeld.
Der Königliche Landrath Freiherr von Schleinitz, Geheimer RegierungS-Rath.
Politische Nachrichten.
Berlin, den 1. Oktober.
Se. Majestät der Kaiser hörte heule Vormittag