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Bei größeren Aufträgen entsprechender Rabatt.

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»i. B.

Smaknii d« 17. Rovember

1900.

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treffend den Metzgergesellen August Müller aus Halle a. d. S., auch Möller aus Caffel, ist erledigt.

Hanau, den 10. November 1900. Königl. Polizei-Direktion.

Amtlicher Theil

Hersfeld, den 12. November 1900.

Um die fälligen Jnvalidenversicherungs-Beiträge mög-

x lichst noch vor Schluß dieses Jahres zu sichern, wird & laut einer Mittheilung der Landesversicherungs-Anstalt zu Cassel in nächster Zeit noch eine außerordentliche

Nichtamtlicher Theil.

zlich lllg! die tige :äu- mg, gm, iste-

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BQuittungskarten-Revision im Kreise vorgenommen werden. Zur Warnung säumiger Arbeitgeber wird hiermit

darauf aufmerksam gemacht, daß nach den neuen ge­setzlichen Vorschriften für alle Versicherten die Bei­tragsmarken spätestens in der letzten Woche jeden Kalenderjahres zu verwenden ftnb, falls solches nicht, wie bei Lohnzahlungen und früherer Be­endigung eines Dienst- oder Arbeitsverhältnisses, schon vorher geschehen muß.

342.

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Der Königliche Landrath Freiherr von Schleinitz, Geheimer Regierungs-Rath.

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Hersfeld, den 15. November 1900.

Die Herren Ortsvorstände des Kreises, mit Ausnahme derjenigen, an deren Amtssitz sich ein Amtsgericht be- findet, erhalten in Kürze je ein Druckexemplar der im Auftrage des Herrn Justizministers verfaßten

»Anweisung, betreffend die Errichtung von Testa­menten vor dem Gemeinde- oder Gutsvorstand" zur Ausbewahrung bezw. Richtschnur in vorkommenden

Fällen.

I. 6376.

Der Königliche Landrath Freiherr von Schleinitz, Geheimer Regierungs-Rath.

ind- 0,0, hel, ial>

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*

Hersfeld, den 16. November 1900.

Diejenigen Herren Ortsvorstände, welche meine Ver­fügung vom 11. September 1900, I. 5183, Kreisblatt Nr. 111, Neuwahlen der Schiedsmänner und deren Stell­vertreter betreffend, bis heute nicht erledigt haben, wer­den mit Frist bis z u m 22. d. M t s. hieran erinnert.

Der Königliche Landrath Freiherr von Schleinitz, Geheimer Regierungs-Rath.

Hersseld, den 9. November 1900.

Der Landwirth Heinrich Eckhardt jun. zu Niederjossa ist heute als Bürgermeister der dortigen Gemeinde auf die Dauer von 8 Jahren eidlich verpflichtet worden. A. 3256. Der Königliche Landralh

Freiherr von Schleinitz, Geheimer Regierungs-Rath.

Hersfeld, den 6. November 1900.

Die unter dem Rindvieh des Gastwirths Adam Fink zu Asbach ausgebrochene Maul- und Klauenseuche ist er­loschen und die über die Gemeinde Asbach angeordnete Ortssperre wieder ausgehoben worden.

6235. Der Königliche Landrath

Freiherr von Schleinitz, Geheimer Regierungs-Rath.

. In letzterer Zeit Hi-rielbst gcstoh'en: 1. Am 10. September 1900: «n Adler-Fahrrad, Marke 31, mit schwarzem Rahmenbau, nach unten gebogener Lenkstange, Pncnmalikreifen und der Fabrik-Rr 45296 £ Am 6. November 1900: auf hiesigem Meßplatze eine goldene Aamcn-Rnnontoiruhr mit kleingliederiger silberner Kette und der 52829. 3. Am 7. November 1900: eine goldene Damen-Cylin. «»Uhr mit langer Double Umhängekctte, letztere wird mit einem Schieber » MM eines Herzchens zusammengehalten, eine Brosibc mit zwei «bchen, welche mit einem Ring verbunden sind, ein goldener Herrn- ^ egelrmg mit viereckigen hellgrauem Stein, eine langgliederige, m Herrn-Uhrkette mit Medaillon, ein Fahrrad, Marke" läito 1*

't ber Fabrik-Nr. 6914, schwarzem Rahmenbau und PeterS-Union ^-"^Eckreifen. Um Nachsvrschnugcn und Nachricht wird ersucht.

AuSschrriben vom 19. Dezember 1897, J. Nr. P. 13575 hx.

Berlin, den 15. November.

Se. Majestät der K a i s e r ist gestern Abend 7 >/, Uhr in Trachenberg eingetroffen. Im Gefolge Sr. Majestät befindet sich außer dem Ober-Hofmarschall Grafen zu Eulenburg und dem Flügeladjutanten der Gesandte Graf Wolff-Metternich. Der Minister des Innern Freiherr d. Rheinbaben ist ebenfalls mit dem Kaiserlichen Zuge eingetroffen. Um S1^ Uhr fand Diner im Schlosse statt.

^Der Reichstag ist am Mittwoch im Rittersaale des Königlichen Schlosses zu Berlin mit einer vom Kaiser verlesene» Thronrede feierlichst eröffnet worden. Das Grundmerkmal der Thronrede ist eine klare und scharfe Logik, zugleich aber äußert sich in den auf die China-Angelegenheit bezüglichen Sätzen ein kraft­voller und lebendiger Schwung, der noch einmal den ganzen Zorn übex die frevle Ermordung unsers Gesandten und den allgewaltigen Ruf nach Sühne mit wirkungs­voller Wucht durchzittern läßt. Es ist klar, daß die Thronrede mit besonderer Ausführlichkeit bei den China» Wirren verweilt. Zunächst wird mit freudiger Genug­thuung die Einigkeit der Mächte bezeugt.Wie die Feldzeichen draußen gemeinsam wehen", so seien alle Regierungen von dem einstimmigen Wunsche beseelt, möglichst bald wieder geordnete Zustände herbeizuführen und nach Bestrafung der Hauptschuldigen der Wiederkehr solcher Störung des Weltfriedens für die Zukunft vor- zubeugen. Diese Versicherung erhält durch die Mittheil­ungen, die soeben über die einhelligen Abmachungen der Gesandten in Peking ergangen sind, noch besonderes Gewicht. Bezüglich der vielerörterten Frage der Reichs- tagS-Berufung im Frühjahr betont die Thronrede, daß es auch der Wunsch des Kaisers gewesen sei, auf die Kunde von dem Ausbruche der Wirren in China alsbald die Volksvertretung einzuberufen. Dieser Wunsch wäre umso natürlicher gewesen, als ja die Volksvertretung zweifellos mit patriotischer Entschlossenheit für die zu ergreifenden Maßregeln eingetreten sein und hierdurch deren Wucht gesteigert haben würde. Allein es habe leider die Grundlage für die vom Reichstage zu fassen- den Beschlüsse noch gefehlt. Der Nachrichtendienst aus Ostasien war unsicher, daß Maß der nothwendigen Aus­gaben entzog sich noch jeder finanziellen Schätzung, und nur das eine war sicher, daß ohne Zögern gehandelt werden mußte. So wurde nothgedrungen davon abge­sehen, den Reichstag zu einer außerordentlichen Sitzung einzuberufen, um über einen noch nicht zu schätzenden Kosten Auswand verfassungsgemäß zu beschließen. Der betreffende Abschnitt der Thronrede klingt alsdann in einem warmherzigen Appell an den Reichstag aus, den unvermeidlichen Ausgaben seine nachträgliche Zustimmung nicht zu versagen. Es erscheint einem national empfin- denden Herzen überflüssig, diesem Wunsche noch die Hoff­nung seiner prompten Erfüllung hinzuzufügen. Das deutsche Volk würde es in der That nicht verstehen, wollte der Reichstag, ganz abgesehen von der Bewilligung, sich auch nur auf formelle Weiterungen einlassen. Angesichts einer Frage von so gewaltiger nationaler Bedeutung haben alle kleinlichen Bedenken zu schweigen. Das kaiser­liche Vertrauen zur Volksvertretung, das in der Thron­rede einen so erhebenden Ausdruck gefunden, muß Zug um Zug und ohne Rest erwidert werden. Abgesehen von der chinesischen Sache befleißigt sich die Thronrede der äußersten Kürze. Der erfreuliche Stand der Reichs- finanzen leuchtet daraus hervor, daß in dem diesjährigen Reichsetat für fast alle Zweige der Reichsthätigkeit, ins­besondere zu Zwecken der Fürsorge für die Arbeiter und der Landes-Vertheidigung, reichere Mittel haben angesetzt werden können. Vom Zolltarife wird gesagt, daß die betreffende Verlage im Laufe des Winters an den Bundes- rath kommen wird. Nachdem die Thronrede endlich noch der fortdauernd guten und freundlichen Beziehungen des

Reiches zu allen auswärtigen Mächten sowie des Erfolges der nationalen Arbeit auf der Weltausstellung zu Paris gedacht hat, schließt sie mit dem Wunsche, daß die Be­rathungen, denen sich der Reichstag im Einvernehmen mit den verbündeten Regierungen zu widmen haben wird, unter dem Beistande der göttlichen Gnade dem teuern Vaterlands zum Segen gereichen mögen. Das walte Gott!

Dem Reichstage ist die Uebersicht der Ergebnisse des Heeres-Er gänzungsgeschäftS für das Jahr 1899 zugegangen. In den alphabetischen und Restanten- listen werden 1 696 760 Mann geführt und zwar 718 940 20 jährige, 486 978 21 jähri:e, 362 568 22 jährige, 130 216 ältere. Davon sin 94 224 als unermittelt geführt, 97 800 ohne Entschuldigung ausgeblieben, 429 586 anderwärts gestellungspflichtig geworden, 579 429 zurückgestellt, 1245 ausgeschlossen, 112 839 dem Landsturm ersten Aufgebots, 82 733 der Ersatzreserve, 1076 der Marine-Ersatzreserve überwiesen, 226 957 ausgehoben, 5187 überzählig geblieben, 23 266 in das Heer, 1222 in die Marine freiwillig eingetreten. Von den 226 957 sind ausgehoben für das Heer 216 880 zum Dienst mit der Waffe, 4590 zum Dienst ohne Waffe, für die Marine 2354 aus der Landbevölkerung, 3132 aus der see­männischen und halbseemännifchiu Bevölkerung. Vor Beginn des militärpflichtigen Alters sind 21 189 in das Heer, 1480 in die Marine freiwillig eingetreten.

Beim Zusammentritt des Deutschen Reichstages wird folgende Zusammenstellung über die Stärke der Parteien von Interesse sein: Es gruppiren sich die einzelnen Fraktionen, von rechts nach links gezählt, in folgender Weise: Deutschkonservative 51, Reichspartei 21, Zentrum 106, Polen 14, Nationalliberale 50, Freisinnige Ver­einigung 13, Deutsche Freisinnige Volkspartei 27, Süd­deutsche Volkspartei 7, Sozialdemokraten 57, keiner Fraktion angehörig 39 Mitglieder.

Ueber Branntwein -Erzeugung und Branntwein-Verbrauch im Reich während des Monats Oktober veröffentlicht das Statistische Amt folgende Daten: Es wurden erzeugt 250148 Hektoliter reinen Alkohols, zur steuerfreien Verwendung abgelaffen 94 723, davon vollständig denaturirt 63 309 ; am Schluß des Monats verblieben in den Reinigungsanstalten und Lagern unter steuerlicher Kontrolle 242 782 Hektoliter. In den freien Verkehr kamen im Ganzen 201444 Hektoliter.

In der heutigen Sitzung des Reichstags stand die Wahl des Präsidenten, der Vizepräsidenten und der Schriftführer auf der Tagesordnung. Zunächst wird die Wahl des Präsidenten vorgenommen, und zwar mittels Abgabe von Stimmzetteln. Als Ergebniß wird fest­gestellt, daß 294 Zettel abgegeben worden sind. 26 von diesen sind unbeschrieben, die übrigen 268 lauten auf den Namen des bisherigen Präsidenten Grafen von Ballestrem (Z.). Letzterer ist somit gewählt und erklärte, daß er die Wahl annehme.

Aus Petersburg wird gemeldet: Eine Mittheil­ung des Ministers des Kaiserlichen Hauses Barons Fredericks besagt: Die Influenza, die sich bei Sr. Maj. dem Kaiser am 8. November mit allen für diese Krank­heit charakteristischen Zufällen, abgesehen von häufigem Schweiß, gezeigt, nahm am 13. November den Charakter eines typhösen Prozesses an. Ueber den Verlauf der Krankheit werden tägliche Bulletins ausgegeben.

Lhina.

Berlin, 15. November. DieNordd. Allg. Ztg." schreibt über die militärische Lage in China:Bis in die entlegenen Gebiete von Singansu vorzudringen, ver­bieten die Entfernungen und die unzulänglichen personellen Streitmittel. Das Ziel aber, welches nach Lage der Verhältnisse überhaupt erreichbar war: nämlich Unter­drückung jeder feindseligen Regung innerhalb der von Peking-Tienlsin auszuübenden Schlagweite mit unerbitt­licher Strenge, das ist im Wesentlichen erreicht, dank