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hersMer Armblatt

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Fernsprech-Nnschlutz Nr. 8

Nr. 47. Dienstag, den 22. April 1913.

Amtlicher teil

Her-feld, den 16. April 1913.

Die diesjährigen Impf- und Nachschautermine für den Kreis

HerSfeld sind, wie folgt, anberaumt:

1. Station HerSfeld.

a. Stadt HerSfeld Impfung.

Impfung: Montag den 19. Mai 10 Uhr vormittags.

Nachschau: Montag den 26. Mai 10 Uhr vormittag».

b. Stadt HerSfeld. Wiederimpfung und Land.

Impfung: Mittwoch den 21. Mai, Vormittag» 10 Uhr.

Nachschau: Mittwoch den 28. Mai, Vormittag» 10 Uhr.

Jmpflokal: bei a. und b. Saal deS Gastwirts Constantin Otto.

2. Station Sorga.

Impfung und Wiederimpfung: Dienstag den 20. Mai, 2 Uhr Nachmittags.

Nachschau: Dienstag den 27. Mai 2 Uhr Nachmittag».

Jmpflokal: Saal des Gastwirt» Daube.

3. Station Friedlos.

Impfung und Wiederimpfung: Freitag den 23. Mai 4 Uhr Nachmittag».

Nachschau: Freitag den 80. Mai, 4 Uhr Nachmittag».

Jmpflokal: Saal des Gastwirts Grebe.

4. Station Robrbach.

Impfung und Wiederimpfung: Freitag den 23. Mai 6 Uhr Nachmittags.

Nachschau: Freitag den 30. Mai 8 Uhr nachmittag».

Jmpflokal: Saal bei Gastwirt» Schilling.

5. Station Obergei».

Impfung und Wiederimpfung: Samstag den 24. Mai 5 Uhr Nachmittag».

Nachschau: SamStag den 31. Mai 5 Uhr nachmittag».

Jmpflokal: Saal des Gastwirts Ernst.

6. StationFriedewald.

Impfung und Wiederimpfung: Dienstag den 3. Juni 3 Uhr Nachmittags.

Nachschau: Dienstag den 10. Juni 3 Uhr nachmittags.

Jmpflokal: Saal des Gastwirts Träger.

7. Station ASbach.

Impfung und Wiederimpfung: Donnerstag den 5. Juni P/2 Uhr Nachmittags.

Nachschau: Donnerstag den 12. Juni IVa Uhr Nachmittag».

Jmpflokal: Saal des Gastwirt» Fink.

8. Station Niederaula.

Impfung und Wiederimpfung: Donner-tag den 5. Juni 3 Uhr Nachmittag».

Nachschau: Donner-tag den 12. Juni 3 Uhr nachmittags.

Jmpflokal: Saal des Gastwirt» Stein.

9. Station Frielingen.

Impfung und Wiederimpfung: Donnerstag den 5. Juni ö Uhr Nachmittag».

Nachschau: Donnerstag den 12. Juni 5 Uhr Nachmittag».

Jmpflokal: Saal des Gastwirts Schmidt.

10. Station Kirchheim.

Impfung und Wiederimpfung: Donnerstag den b. Juni 6 Uhr Nachmittags.

Nachschau: Donnerstag den 12. Juni 6 Uhr Nachmittage.

Jmpflokal: Saal des Gastwirts Eydt.

11. Station Unterhaun.

Impfung und Wiederimpfung: SamStag den 7. Juni 4*/2 Uhr Nachmittags.

Nachschau: SamStag den 14. Juni 4Va Uhr Nachmittags.

Jmpflokal: Saal des Gastwirts Großkurt.

12. Station Holzheim.

Uorfriibling.

Erzählung von M. von W i t t e n.

(Fortsetzung.)

H»rr Gott, dich loben wir'" jubelte Schill. Und mit einem Male, keiner wußte, wie ei gekommen, stieg au» den jungen, kecken Offizier-kehlen daS fromme DankeSlied zum Himmel empor:Herr Gott, dich loben mit!* Feierlich, wie in der Kirche, mati in dem bescheidenen Zimmer. Die Herzen glühten, die Augen leuchteten und flammten. All die jungen, feurigen Seelen sahen im Geiste schon die Freiheit von GotteS Throne herniedersteigen und daS ganze geknechtete Deutschland, ein einzig Volk in Waffen, zu gemeinsamen herrlichen Taten wider den Erbfeind aufstehen.

Die Klänge bei Siebei verklangen, da ward von neuem die Tür aufgeriffen. Leutnant von Diezel-ki trat mit dem Leutnant Stock auf die Schwelle. Die selige Stimmung dir noch durch» Zimmer schwebte, rührte auch an ihre em­pfänglichen Gemüter. Mit ernsten und doch glückdurchstrahlten Gesichtern nahmen sie ben Tschako vom Haupte.

Ich fühle ei," sagte Diezeltki,was wir sagen könnten, ist allen schon bekannt. Ganz Berlin ist in Heller Aufregung. Oesterreich schreitet in Bayern unter dem Erzherzog Karl von Sieg zu Sieg. Napoleon hat au» Spanien nicht so schnell herbeieilen können, um seine verstreuten Truppen heranzuführen. 3n Tirol ist der Aufstand loSgebrochen, auch in Süddeutsch- land beginnt sich'» zu regen."

Und Norddeutschland wird nicht lange mehr säumen", ergänzte Schill.Oberst von Dörnberg hat mir Botschaft gesandt. Auch in Heften ist alle» zum Aufstande wider diesen KönigJmmerlustik" organisiert. 61 gilt nur einzig noch bat Militär aus die Leite bei alten Herrscher- zu ziehen. Und wie wäre daran ein Zweifel? O, daß wir von Berlin au- ihm die Hand reichen könnten!

,3a, daß wir erst so weit wären 1 sagte Reffel in feiner stillen, ruhigm Art. Bon ben anderen kaum bemerkt, war er gleich hinter Diezeltki und Stock hereingetteten.Aber noch

Impfung und Wiederimpfung: Samstag den 7. Juni IV2 Uhr

Nachmittags.

Nachschau: SamStag den 14. Juni IVa Uhr nachmittags.

Jmpflokal: Schule.

13. Station Widder-Hausen.

Impfung und Wiederimpfung: Dienstag den 17. Juni 3 Uhr Nachmittags.

Nachschau: Dienstag den 24. Juni 3 Uhr Nachmittag».

Jmpflokal: Saal des Gastwirts Schneider.

14. Station Heringen.

Impfung und Wiederimpfung: Dienstag den 17. Juni 5 Uhr Nachmittag».

Nachschau: Dienstag den 24. Juni 5 Uhr nachmittags.

Jmpflokal: Gemeindehaus.

15. Station SchenklengSfeld.

Impfung und Wiederimpfung: Freitag den 20. Juni 1 Uhr Nachmittags.

Nachschau: Freitag den 27. Juni 1 Uhr nachmittag».

Jmpflokal: Saal des Gastwirts Steinhauer.

16. Station R a n » b a ch.

Impfung und Wiederimpfung: Freitag den 20. Juni 3 Uhr Nachmittags.

Nachschau: Freitag den 27. Juni 3 Uhr Nachmittag». Jmpflokal: Schule.

17. Stativ n Heimboldshausen.

Impfung und Wiederimpfung: Freitag den 20. Juni 4Va Uhr Nachmittags.

Nachschau: Freitag den 27. Juni 412 Uhr nachmittags.

Jmpflokal: Saal de» Gastwirts Bock.

18. Station PhilippSthal.

Impfung und Wiederimpfung: Freitag den 20. Juni 6 Uhr Nachmittag».

Nachschau: Freitag den 27. Juni 6 Uhr Nachmittags.

Jmpflokal: Saal des Gastwirts Zinn.

Dabei gehören zur:

Station HerSfeldLand folgende Gemeinden: BingarteS, Meisebach, KalkobeS, HeeneS, Allmershaufen mit HählganS.

Zur Station Sorga: Petersberg, KathuS, Oberrode, WilhelmS- Hof, Hermannshof.

Zur Station Friedlos: Mecklar, Meckbach, Reilos.

Zur Station Rohrbach: Biedebach, Tann.

ZurStattonObergei»: Neuenstein, Aua, UntergeiS, Gitter-dorf.

Zur Statton Friedewald: Motzfeld, Lautenhausen, Herfa, HillartShausen.

Zur Station Asbach: Beiershausen, Kerspenhausen, Roßbach, Kohlhausen, O. F. Niederaula, F. H. Falkenbach, Hilperhausen.

Zur Statton Niederaula: MengShausen, SolmS, Niederjossa, Engelbach, Hattenbach.

Zur Statton Frielingen: Willingshain, GerSdorf, HedderSdorf, Allendorf.

Zur Station Kirchheim ; Kleba, Ger-Haufen, Reimboldshausen, Kemmerode, GoßmannSrode, Reckerode, Rotterterode.

Zur Station Unterhaun: Rotensee, Oberhaun, SiegloS, Eitta, WipperShain.

Zur Station Holzheim: KruSpiS, StärkloS.

Zur Station Widdershausen: Leimbach, Kleinensee.

Zur Statton Heringen: Bengendorf, WölferShausen, LengerS.

Zur Station SchenklengSfeld: OberlengSseld, Unterweisenborn, Landershausen, Conrode, Wüstfeld, LampertSfeld, Schenksolz, Dünkelrode, Hilmes, MalkomeS.

Zur Station RanSbach: WehrShausen, AuSbach, F. H. Stöckig.

Zur Station Heimboldshausen: Unterneurode, Gethsemane, Harnrode, RöhrigShöfe.

Die Impfung ist unentgeltlich.

Außer denjenigen, welche sich aus freier Entschließung impfen lassen wollen, unterliegen der Impfung im Jahre 1913:

müifen wir auf unserer Hut sein. Seitdem KatteS großartiger Plan, Magdeburg zu überrumpeln, mißglückt ist, und den sranzösischen Behörden SchillS Mitwiftenschaft daran bekannt geworden, seitdem spürt man nur allzu deutlich, wie sie mit ArguSaugen jede Bewegung unsere» Regiment- und seiner Office» beobachten."

Bah! Mögen sie doch!" rief Schill in göttlichem Leicht­sinn.Wie lange noch, und wir find frei!"

Und wir find frei!" ging'» von neuem in jugendlicher Begeisterung durch die Runde.

Ihr Glücklichen, die ihr daS Paradies so nahe seht!" entgegnete Kessel ernst.Daß ich so glauben könnte, wie ihr!"

Schweig, alter Schwarzseher! Willst du unS die Wonne der seligen Gewißheit mit dem zersetzenden Gifte deS ZweiselS trüben?" tief Lützow halb lachend, halb grollend.

DaS sei mir ferne!" versetzte Kessel viel lebhafter, all man von ihm gewohnt. Und sich mit der Hand über die Stirne streichend, atmete er tief auf. Dann sagte er ruhig und gleichmütig, indem er, näher an Schill herantretend, eine dienstliche Haltung annahm:Major, ein Hinkesuß machte fich an wich heran und bat mich dringend, dem Major Schill biet Schreiben von einem Herrn auS der Ostmark zu übergeben, el sei von höchster Wichtigkeit."

Schill griff nach dem Briese, den Keffel unter der Brust hervorzog,

Leutnant von TemSkyS Handschrift ist eS," murmelte Schill. Eine heiße Blutwelle schlug ihm über- Gesicht. Er riß da- Schreiben aus, er übet flog eS.

Hört! Hört, waS er schreibt!" Wie ein Lavastrom brachen die Worte von seinem Munde:

. . .......... Jetzt ist ti gewiß der rechte Zeit» Punkt zum LoSschlagen, weil die Erbitterung in Westfalen über die neue Au-hebung und die vermehrten Abgaben mit jedem Tage zunimmt. Alle» lauert auf den glücklichen Augenblick eine» entscheidenden AuSbruch«. Wir missen mit Zuverlässigkeit daß die Stimmung in Westfalen von der Art ist, daß niemand länger Geduld haben, sondern loSschlagen will. Wenn el nicht zu Ende diese» Monat» geschieht, so verlieren wir zu viel Leute, denn sie werden wie da» liebe Vieh zusammenge.

1. jeder im Jahre 1912 geborene Kind, sofern eS nicht nach ärztlichem Zeugnis die natürlichen Blattern überstanden hat, 2. die Kinder, die im Jahre 1912 ohne Erfolg oder gar nicht geimpft worden sind, sofern sie nicht nach ärztlichen: Zeugnis die natürlichen Blattern überstanden haben.

3. jeder Schüler einer öffentlichen oder Privatschule, welcher a. in diesem Jahre da» 12. Lebensjahr zurückgelegt oder

b. den Nachweis der geschehenen Impfung, oder, wenn er über 12 Jahre alt ist, auch denjenigen der Wiederimpfung nicht erbracht hat.

Die Herren Ortsvorstände haben Vorstehendes, namentlich die Termine zu wiederholtenmalen bekannt machen zu lasten, und dafür Sorge zu tragen, daß alle zu impfenden Kinder und Schüler an Ort und Stelle sind. Sie haben ferner darauf zu achten, daß die Impflinge sauber gewaschen, und mit reiner Wäsche und Kleidern erscheinen.

Bei der Bekanntmachung der Termine ist gleichzeitig aus­drücklich darauf aufmerksam zu machen, daß nach § 14 des Jmpf- gesetzes vom 8. April 1874 Eltern, Pflegeeltern und Vormünder, welche es unterlassen, den Nachweis zu führen, daß die Impfung ihrer Kinder oder Pflegebefohlenen erfolgt, oder aus einem gesetz. ltchen Grunde unterblieben ist, mit einer Geldstrafe bis zu 20 Mark und Eltern, Pflegeeltern und Vormünder, deren Kinder und Pflegebefohlenen ohne gesetzlichen Grund trotz amtlicher Aufforderung der Impfung oder der ihr folgenden Nachschau entzogen geblieben sind, einer Geldstrafe bis zu 50 Mk. oder mit Haft bis zu 3 Tagen bestraft werden. Die Herren Lehrer haben ebenfalls als Vorsteher der Schulanstalten die Verpflichtung, bei der Aufnahme von Schülern durch Einforderung der vorge- schriebenen Bescheinigungen festzustellen, ob die gesetzliche Impfung erfolgt ist bezw. dafür zu sorgen, daß die während des Besuches der Anstalt tmpfpflichtig werdenden Zöglinge dieser Verpflichtung genügen.

Schließlich mache ich noch darauf aufmerksam, daß gemäß der zur Sicherung der gehörigen Ausführung des Jmpfgeschäft» ergangenen Vorschriften ein Vertreter der OrtSpolizeibehörde und (für die Wiederimpfung) ein Lehrer in dem betreffenden Jmpf- geschästStermine zur Unterstützung deS JmpfarzteS und Aufrecht, erhaltung der Ordnung zu erscheinen haben.

Für Bereithaltung des Jmpflokal» und Stellung der erforder- lichen Schreibhülfe beim Jmpfgeschäft ist seitens der Herren Bürgermeister der JmpfstativnSorte Sorge zu tragen. Das Jmpf­lokal muß gehörig feucht, gereinigt und gelüftet sein. Auch muß es mit zweckmäßigen Sitzgelegenheiten für den Jmpfarzt und die Mütter der Impflinge, mit einem Tisch zum Aufstellen der Impf- gerät« und mit der nötigen Waschgelegenheit auSgestattet sein. Wo diese Einrichtungsgegenstände fehlen, müssen sie beschafft und rechtzeitig bereit gestellt werden.

I 4557. Der Landrat

I. A.: Dr. S ch uma cher, RegierungS-Referendar.

1. Nachtrag

zur Ordnung bei Kreises HerSseld für die Erhebung von Ge­bühren für die Benutzung der Ziegenböcke vom 1. November 1912.

Aus Grund der § 4 bei KreiS- und Provinzialabgabengesetze» vom 12. Juni 1909 (Gesetz-Sammlung Seite 159), des Be­schlusses deS Kreistages vom 12. März 1913 und deS Be­schlusses deS kreiSauSschusteS vom heutigen Tage wird zu der Gebührenordnung deS KreiseS HerSseld für die Erhebung von Gebühren für die Benutzung der Ziegenböcke nachstehender 1. Nachtrag erlassen:

Einziger Paragraph.

Der erste Absatz deS § 3 der Gebührenordnung vom 1.

trieben, um nur die Zahl herauSzubringen..........

Alle meine Leute freuen sich auf daS baldige LoSschlagen und erwarten mit Ungeduld den Augenblick eines BesehleS. Ich bin nicht imstande, die Menschen länger zurückzuhalten.' Nun Brüder, Brüder, waS sagt ihr nun? Ganz Deutsch­land ist wie von einem heiligen Feuer durchglüht. An allen Ecken und Enden lodert eS empor zur gewaltigen, alle Fremd­herrschaft verzehrenden Flamme. ES kann nicht ander- sein, der große Augenblick ist gekommen."

Ja, bet große Augenblick ist da," wiederholten jubelnd die frischen roten Lippen. Man drückte sich noch einmal mit feuchten Augen die Hände.WaS er auch bringe, ob Sieg, oder Untergang, er sei gesegnet!"

Aus Wiedersehen! Aus Wiedersehen!"

Säbel rasselten, Sporen klirrten. Die Offiziere drängten zum Zimmer bei jungen MajorS hinaus, nur Bärsch, der seit kurzem sein Adjutant, und Adolf von Lützow schloffen sich aus SchillS Wink dem allgemeinen Aufbruche nicht an.

Halt, Kessel! Auf einen Augenblick noch!" hielt Schill den Freund zurück, der sich eben entfernen wollte.Beschreibe mit doch den Boten!"

Der Gerusene trat noch einmal inS Zimmer herein, in^em er dabei die Türe hinter dem letzten Davoneilenden schloß.

Wie ich dir schon mitzuteilen mir erlaubte, Major, war eS ein Invalide. Er will in Kolberg in deiner Freischar al» Volontär-Offizier, gestanden haben. ' Ich kannte ihn nicht. MeSka, glaube ich, nannte er sich."

MeSka!" rief Schill freudig.Der treue Mensch! Er wurde schwer verwundet. Ich' mußte ihm den Abschied be­willigen. Doch warum kam er nicht selbst, der Brave?"

Er wisse sich von Napoleons Spionen umlauert."

Gut! Gut!" winkte Schill ab.Dieser Dienst soll ihm unvergessen bleiben. Später will ich ihn lohnen. Aber jetzt daß ich'- nun gestehe, Kessel, nicht darum hielt ich dich zurück. ES schoß mir durch den Kops, dich zu beurlauben und dich mit diesen Nachrichten zum General Blücher zu senden. 6t müßte noch einmal alles beim Könige versuchen. Hört nun noch weiter." Schill nahm den erhaltenen Bries wieder zur Hand:Endlich glaub' ich, daß der Zeitpunkt eingetreten,